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Österreich

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Bild:Disambig-grau2.png Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für alternative Bedeutungen siehe Österreich (Begriffsklärung).

(TID 537110)

Republik Österreich
Bild:Flag of Austria.svg Bild:Austria Bundesadler.svg
(Details) (Details)
Amtssprache Deutsch, Regionale Amtssprachen: Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch; Anerkannt: Österreichische Gebärdensprache
Hauptstadt Wien
Staatsform Republik
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer
Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel
Gliederung 9 Bundesländer
Fläche 83.871,1 km²
Einwohnerzahl 8,22 Millionen (2005) (ca. 1,8 % der EU)
BIP $39.292 pro Kopf
Bevölkerungsdichte 98 Bürger pro km²
Staatsgründung Republik: 1918; 2. Republik: 1945 (souverän ab 1955)
Nationalfeiertag 26. Oktober
Staatsfeiertag 1. Mai
Währung Euro
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März - Oktober)
Bundeshymne Land der Berge, Land am Strome
Kfz-Kennzeichen A
Internet-TLD .at
ISO 3166-2 AT
Vorwahl +43
Olympiakürzel AUT
Strom 230 V ~50 Hz ; Eurostecker, Konturenstecker und Schuko
Mobilfunkstandard GSM auf 900 MHz und 1800 MHz, UMTS
Fernsehnorm PAL, HDTV
Bild:Austria-map-cia-wfb.png
Bild:Europe location AT.png

Die Republik Österreich ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa mit der Staatsform einer demokratischen Republik. Das Land ist seither 1955 Person in der UNO und seither 1995 in der Europäischen Union, wo es während des ersten Halbjahres 2006 den Präsidenten des Rats der Europäischen Union stellt. Es grenzt im Norden an Deutschland und Tschechien, im Morgenland an die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Europa an die Schweiz und Liechtenstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Bild:Oesterreich topo.png
Topografie

Hauptartikel: Geographie Österreichs

Österreich erstreckt sich in westöstlicher Neigung über maximal 575 km, in nordsüdlicher über 294 km.

Etwa 60 Prozent des Landes sind gebirgig und haben Anteil an den Ostalpen (vor allem Tiroler Zentralalpen, Hohe Tauern und Niedere Tauern, Nördliche Kalkalpen, Südliche Kalkalpen und Wienerwald). In Ober- und Niederösterreich liegt - schon nördlich der Donau - die Böhmische Masse, ein altes Rumpfgebirge, das auch nach Tschechien und Bayern hinüberreicht, und an der Ostgrenze die Kleinen Karpaten.

Die großen Ebenen liegen im Osten vorwärts der Donau, zuvor das Alpenvorland und das Wiener Becken mit dem Marchfeld, sowie in der südlichen Steiermark, die wegen ihrer Landschaftsähnlichkeit zur Toskana auch häufig Steirische Toskana genannt wird.

Von der Gesamtfläche Österreichs (83.871,1 km²) entfällt etwa ein Viertel auf Tief- und Hügelländer. Nur 32 % liegen darunter liegend als 500 m. 43 % der Landesfläche sind bewaldet.

Die fünf Großlandschaften Österreichs:

tiefster Punkt: Hedwighof (Gemeinde Apetlon - Burgenland) 114 m

Berge

Bild:Grossglockner from SW.jpg

Die 10 höchsten Berge Österreichs sind:

Name Höhe Gebirge
1.Großglockner 3798 mHohe Tauern
2.Wildspitze 3774 mÖtztaler Alpen
3.Weißkugel 3738 mÖtztaler Alpen
4.Großvenediger 3666 mHohe Tauern
5.Hinterer Brochkogel 3628 mÖtztaler Alpen
6.Hintere Schwärze 3624 mÖtztaler Alpen
7.Similaun 3599 mÖtztaler Alpen
8.Großes Wiesbachhorn 3564 mHohe Tauern
9.Rainer Hupe 3560 mHohe Tauern
10.Großer Ramolkogel 3550 mÖtztaler Alpen

Seen

Bild:Leuchtturm-bei-podersdorf.jpg

Der größte See ist der Neusiedler See im Burgenland, der mit ca. 77 % seiner Gesamtfläche von 315 km² in Österreich liegt, gefolgt vom Attersee mit 46 km² und dem Traunsee mit 24 km² in Oberösterreich. Auch der große Bodensee mit seinen 536 km² im Dreiländereck mit Deutschland (Freistaat Bayern und Land Baden-Württemberg) und der Helvetia liegt zu einem kleinen Anteil auf österreichischem Staatsgebiet. Allerdings sind die Staatsgrenzen innerhalb des Bodensees nicht genau bestimmt.

Für den Sommertourismus in Österreich haben die Seen angrenzend den Bergen die größte Bedeutung, gerade die Kärntner Seen und jene des Salzkammerguts. Die Bekanntesten davon sind der Wörthersee, der Millstätter See, der Ossiacher See und der Weißensee. Andere bekannte Seen sind der Mondsee und Wolfgangsee an der Grenze von Salzburg und Oberösterreich.

siehe auch: Liste der Seen in Österreich

Flüsse

Der größte Teil Österreichs, 80.566 km², wird über die Donau zum Schwarzen Meer entwässert, nur kleine Gebiete über Rhein (2.366 km²) oder Elbe (918 km²) zur Nordsee. Große Nebenflüsse der Donau sind (von Westen nach Osten):

Die Mur entwässert den Salzburger Lungau, die Steiermark und mündet in Kroatien in die Drau, die wiederum Kärnten und Osttirol entwässert. Die Drau mündet in Kroatien in die Donau.

Der Rhein entwässert die größten Teile Vorarlbergs, durchfließt den Bodensee und mündet in die Nordsee.

Politische Geografie

Bild:Austria bld.svg
Die österreichischen Bundesländer: B Burgenland, K Kärnten, NÖ Niederösterreich, OÖ Oberösterreich, S Salzburg, St Steiermark, T Tirol, V Vorarlberg, W Wien

Österreich ist in neun Bundesländer unterteilt, welche wiederum in 84 Bezirke und 15 Statutarstädte aufgeteilt sind. Die Bezirke teilen sich in Gemeinden auf.

Merkmale bei der geografischen Lage der Bundesländer sind zum einen, dass Wien zur Gänze vom Land Niederösterreich umgeben wird, und dass Osttirol zwar dem Land Tirol angehört, jedoch auf dem Landweg nicht mit diesem verbunden ist. Diese Kuriosität ist darauf zurückzuführen, dass bis 1918 auch Südtirol Teil des Bundeslandes Tirols war. Seit dessen Verlust an Italien ist Osttirol eine Exklave Tirols.

Bundesland Hauptstadt Bevölkerung Fläche
(in km²)
Bewohner
(pro km²)
Städte Gemeinden
(insgesamt)
1. Burgenland Eisenstadt 276.419 3.965 69,7 13 171
2. Kärnten Klagenfurt 559.440 9.536 58,7 17 132
3. Niederösterreich St. Pölten 1,552.848 19.178 81,0 74 573
4. Oberösterreich Linz 1,387.086 11.982 115,8 29 445
5. Salzburg Salzburg 521.238 7.154 72,9 10 119
6. Steiermark Graz 1,190.574 16.392 72,6 34 543
7. Tirol Innsbruck 683.317 12.648 54,0 11 279
8. Vorarlberg Bregenz 356.590 2.601 137,1 5 96
9. Wien Wien 1,631.082 415 3.831,9 1 1

Städte

Bild:T-mobil center wien.jpg
Wien A23
Bild:SalzburgerAltstadt02.JPG
Salzburger Historischer Stadtteil
Bild:Austria-Bregenz-Pfaender.jpg

Das mit Abstand größte Siedlungsgebiet in Österreich ist die Metropolregion Wien mit einer Einwohnerzahl von 2.067.651 (Stand 1. Jänner 2005). Damit aufmerksam sich ein Viertel der Bevölkerung des Landes in der Hauptstadtregion. In Österreich bieten rund 200 Gemeinden das Stadtrecht. Ein großes Problem, erst einmal in wirtschaftlich schwachen Gegenden, ist die Exodus (Landflucht) der ländlichen Bevölkerung in die städtischen Ballungsräume.

Für eine Auflistung aller Städte, sowie der größten Städte und Ballungsräume, siehe: Liste der Städte in Österreich

Entfernungen (Luftlinie)

Exklaven und Enklaven

Auf österreichischem Staatsgebiet findet sich mit dem Kleinwalsertal eine funktionale Enklave Deutschlands. Das bedeutet, dass das Kleinwalsertal zwar zu Österreich (Bundesland Vorarlberg) gehört, und geografisch auch ohne Zwischenräume direkt an dieses angrenzt, aber auf Basis von der topografischen Lage auf Straßen nur über Deutschland zu erreichen ist. Eine andere funktionale Enklave Deutschlands existiert mit der Gemeinde Jungholz in Tirol. Diese ist von Österreich aus nicht realisierbar und nur durch den 1636 m hohen Sorgschrofen mit Österreich verbunden.

Eine funktionale Enklave Österreichs existierte auf schweizerischem Staatsgebiet. Die Schweizer Gemeinde Samnaun war lange auf dem Straßenweg nicht aus der Schweiz, an Stelle nur über Österreich (Tirol) zu erreichen. Dies führte dazu, dass die rhätoromanische Sprache im 19. Jahrhundert aufgegeben, und anstatt ein dem tirolerischen ähnlicher Mundart ausgedacht wurde. Mittlerweile gibt es zwar eine Straße nach Samnaun, die ausschließlich auf schweizerischem Staatsgebiet verläuft, doch besteht nach wie vor eine Zollfreizone, die seinerzeit errichtet wurde. Einen ähnlichen Status wie Samnaun hatte bis 1980 die Gemeinde Spiss im österreichisch/schweizerischen Grenzgebiet. Sie war nachhaltig nur über Samnaun machbar und hatte mit starker Emigration zu kämpfen, weil sie im Gegensatz zu anderen Enklaven kaum eine wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeit hatte.

Übergriffe bei Jesuiten - Auch in Hamburg Schüler missbraucht : Auch an einer Hamburger Jesuiten-Schule hat es offenbar Missbrauchsfälle gegeben. Nach den in Berlin bekannt gewordenen Fällen haben sich auch dort mehrere frühere Schüler gemeldet. ... Weiterlesen!

Drohender Staatsbankrott - EU stellt Griechenland unter Aufsicht : Die Europäische Union stellt Griechenland bei seiner Haushaltssanierung unter Aufsicht. Die Regierung in Athen plant massive Sparschritte. Im ganzen Land wächst deshalb der Unmut. Streiks drohen. ... Weiterlesen!

Klima

Bild:Klapotetz.jpg

Das österreichische Klima ist gekennzeichnet von der Wechselwirkung des ozeanischen Klimas mit dem kontinentalen, beziehungsweise Pannonischen Klima. Gemäß den Eigenheiten dieser Klimatypen ist der Morgenland Österreichs von kalten Wintern und heißen Sommern geprägt und es fällt ganzjährig nur mäßig Niederschlag. Der Abendland des Landes unterliegt in der Regel weniger strengen Gegebenheiten, die Jahreszeit sind meist milder und die Jahreszeit eher warm. Hier liegen auch die niederschlagsreichsten Gegenden. Die geographischen Gegebenheiten ergeben darüber hinauf eine alternative Klimazone, das Alpine Klima, welches im Gebirgszug die Jahreszeit strenger als im tiefer liegend gelegenen Morgenland wegfallen lassen. Eine alternative Besonderheit sind gelegentliche Nord- und Südeinflüsse, die zum einen polare Kälte, andererseits Saharastaub mit sich bringen können.

Ganz allgemein wird Österreich daher dem mitteleuropäischen Übergangsklima zugerechnet, mit Rücksichtnahme auf die Bergwiese mittig und Okzident und die pannonische Tiefebene im Osten.

Temperaturen

Wenn ein stabiles Hoch aus dem Orient wirkt (Idealfall „Omega-Hoch“ in der Form des letzten Buchstabens des griechischen Alphabets) kann man mit langem, ungetrübtem Sonnenschein und so weit wie 2 Wochen andauernder Wärme rechnen. Im Winterzeit bewirkt dieses Hoch Sonnenschein und klirrende Kälte (bis -20°C). Die Sonnenscheindauer ist etwa um 10 bis 20 Prozent länger als z. B. in Norddeutschland.

Die Heizperiode hinlänglich von Zentrum Okt. bis Mittelpunkt April und verursacht einen hohen Energieverbrauch.

  • Tiefste in Österreich gemessene Temperatur: Sonnblick-Gipfel (SBG), -37,2°C (01. Jänner 1905)
  • Tiefste in Österreich gemessene Temperatur: Zwettl (NÖ), -36,6°C (11. Februar 1929)
  • Höchste in Österreich gemessene Temperatur: Dellach im Drautal (K), + 39,7°C (27. Juli 1983)

Niederschlag

Entsprechend der Abschwächung des ozeanischen Klimas von Europa nach Orient nimmt auch die Niederschlagsmenge in selbiger Trend ab. So sind in Wien die Niederschläge nur noch halb so hoch wie in Salzburg, und in den östlichen und südöstlichen Landesteilen macht sich das pannonische Kontinentalklima bemerkbar, das teils im südlichen Seengebiet mediterran gelenkt wird.

Ganzjährig bildlich darstellen sich die Gebiete weiter des Alpenkamms durch hohe Niederschläge aus, da bei Tiefdrucklagen feuchte Luftströme aus dem Norden oder Süden aufgestaut und als Wetterphänomen nochmals abgebaut werden. Dies bewirkt im Winterzeit große Schneemengen in den Zurück holen und Tälern, sowie in den Nord- bzw. Südstaugebieten, im Jahreszeit im Kontrast dazu können große Regenmengen Muren und Überschwemmungen bewirken. Die niederschlagsreichsten Gegenden sind das gesamte Alpenvorland sowie das Tiroler Unterland, das Außerfern und der Bregenzer Wald. Dort fallen so weit wie 3.000 mm Regen oder Schnee alljährlich (Durchschnitt 900 mm).

Im Frühling und Herbst ist von Schneefall bishin zu großer Wärme was auch immer möglich. Da die Tagestemperaturen im Juli und August nicht selten auf und über 30°C steigen und die Wasserdampfgehalt der Luft meist sehr hoch ist, kommt es oft zur Bildung von Quellwolken und in Folge des Alpenstaus anschließend zu Gewittern.

In den letzten Jahren war Österreich, plus die Nachbarländer, häufig Opfer von Wetterkapriolen, die von vielen Experten auf eine Klimaerwärmung zurückgeführt werden (die Durchschnittstemperaturen werden beständig hinauf korrigiert). Durch heftige Regenfälle gab es ein paarmal verheerende Überschwemmungen und Vermurungen, die auch Opfer forderten. Gelegentlich kam es zu orkanartigen Stürmen und gewaltigen Schneefällen, die dazu führten, dass jede Menge Orte von der Außenwelt abgeschnitten wurden und verstärkt Lawinen abgingen. Aber auch Dürre plagte das Land in den letzten Jahren häufiger.

Nikon aktualisiert seine Bild-Authentifizierungssoftware: Bei Fotos mit Nachrichtenwert ist es schwer, angesichts moderner Bildbearbeitungsmethoden sicherzustellen, dass keine Manipulation vorgenommen wurde. Mit der Software Image Authentication kann überprüft werden, ob Bilder aus Nikon-Spiegelreflexkameras nach der Aufnahme nachträglich bearbeitet wurden. (Nikon, Grafik-Software)... Weiterlesen!

Schwachstelle macht Microsofts virtuelle Maschine verwundbar: In Microsofts Hypervisoren von Virtual PC 2007, Windows Virtual PC und Virtual Server 2005 haben Mitarbeiter von Core Security eine Schwachstelle entdeckt, die in den dort installierten Gastsystemen unter anderem die Sicherheitsfunktion Data Execution Prevention (DEP) aussetzt. Die Virtualisierungstechnik Hyper-V ist von dem Problem laut Microsoft nicht betroffen.... Weiterlesen!

Bevölkerung

siehe auch: Österreicher

Bevölkerungsentwicklung

Bild:Austria-demography.png
Bevölkerungsentwicklung x1000

Die erste Volkszählung, die heutigen Kriterien entspricht, fand in Österreich-Ungarn 1869/1870 statt. Seit Beginn der Zählung stieg die Einwohnerzahl auf dem Gebiet des heutigen Österreichs jährlich bis zur letzten Zählung vor Beginn des Ersten Weltkrieges, die 1913 anstatt fand, an. Bis zum Auseinanderbrechen Österreich-Ungarns war die starke Bevölkerungszunahme auf dem Gebiet des heutigen Österreichs zu einem beträchtlichen Teil auf Einwanderung aus den Kronländern zurückzuführen, die sich in den Großstädten, allen voran in der Kapitale Wien, niederließen. Bei der ersten Zählung nach Ende des Krieges war die Bevölkerung um 347.000 zurückgegangen. Doch schon 1920 war die Zahl erneut um 35.000 Personen angestiegen, und sie stieg kontinuierlich weiter bis 1935. Betrug der Zuwachs von 1934 auf 1935 schon nur noch 1.000 Personen, so ging die Zahl von 1935 auf 1936 erstmalig seit dem Ersten Weltkrieg nochmal zurück, nämlich um rund 3.000 Personen. Die Bevölkerungszahl sank von nun an bis 1939, als die letzte Zählung vor Eruption des Zweiten Weltkrieges für fand, auf 6.653.000 Personen. Dies ist ein Rückgang von 108.000 Leute im Vergleich zum bisherigen Höchststand von 6.761.000 im Jahre 1935. Als 1946 die ersten Einwohnerzahlen nach Ende des Krieges auf Grundlage der Lebensmittelkarten ermittelt wurden, ergab dies eine Einwohnerzahl von rund 7.000.000, was einen neuen Höchststand ausmachte - trotz hoher Kriegsverluste.

Jahresdurchschnitts-
bevölkerung
laut Statistik Austria
Zeitpunkt Einwohner
um 1527 1.500.000
um 1600 1.800.000
um 1700 2.100.000
1754 2.728.000
1780 2.970.000
1790 3.046.000
1800 3.064.000
1810 3.054.000
1821 3.202.000
1830 3.476.500
1840 3.649.700
1850 3.879.700
1857 4.075.500
1870 4.520.000
1880 4.941.000
1890 5.394.000
1900 5.973.000
1910 6.614.000
1913 6.767.000
1919 6.420.000
1923 6.535.000
1930 6.684.000
1939 6.653.000
1951 6.935.000
1961 7.086.000
1971 7.500.000
1981 7.569.000
1988 7.697.000
1991 7.755.000
2001 8.043.000
2004 8.175.000

Bis 1953 sank nun die Einwohnerzahl erneut, um rund 672.000 auf 6.928.000 Personen. Von nun an stieg angesichts hoher Geburtenüberschüsse die Einwohnerzahl auf einen neuen Höchststand im Jahre 1974, als 7.599.000 Personen in Österreich lebten. Die darauffolgenden sechs Jahre ging die Bevölkerung in geringem Maße zurück - mit Ausnahmefall 1976 - auf 7.549.000 Personen im Jahr 1980. Anfang der 1980er-Jahre wechselten sich geringe Zuwächse und Rückgänge ab, bis ab 1987 die Bevölkerungszahl nochmal merklich zu steigen begann. Nicht zuletzt zufolge verstärkter Immigration und Einbürgerungsraten ab den 1990ern stieg die Einwohnerzahl Österreichs von da an auf 8.175.000 per Jahresende 2004.

Zwischen 1754 und 1857 wurde die anwesende Zivilbevölkerung gezählt, von 1869 bis 1981 beruhten die Entrichten auf den zehnjährigen Volkszählungsergebnissen, wobei es auch zwischen den Zählungen Fortschreibungen gab und von 1869 bis 1923 die anwesende Zivilbevölkerung gezählt wurde und von 1934 bis 1981 die Wohnbevölkerung. Zwischen 1982 bis 2001 wurden zwar auch Volkszählungen abgehalten, doch wurde rückwirkend aus Fortschreibungen die Jahresdurchschnittsbevölkerung ermittelt. Seit 2002 basieren die Bevölkerungszahlen auf dem Zentralen Melderegister, aus welchem diese immer ermittelt werden können, und Volkszählungen zum reinen Zwecke der Ermittlung des Einwohnerstandes eigentlich nicht länger nötig sind.

Lebenserwartung

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Österreich beträgt zur Zeit (2005) bei den Frauen 82,1 Jahre und bei den Männern 76,4 Jahre (im Vergleich 1971: 75,7 Frauen und 73,3 Männer). Die Kindersterblichkeit beträgt 0,45 %. siehe auch: Österreichisches Gesundheitssystem

Sprache

Hauptartikel: Sprachgebrauch in Österreich

Germanisch ist Amts- und Muttersprache von etwa 98 % der österreichischen Bevölkerung. Es gibt zwar keine österreichische Hochsprache, aber die österreichische Derivat des Standarddeutschs zeigt doch einige Abweichungen von den in anderen deutschsprachigen Ländern gebräuchlichen Varianten. Diese sind im Österreichischen Wörterbuch zusammengefasst und stillstehen über dem Duden als amtliches Regelwerk. Die deutsche Sprache wird multipel fit eines der vielen oberdeutschen Dialekte gesprochen, die zu den Mundartfamilien des

  • Alemannischen (gesprochen in Vorarlberg sowie dem Tiroler Außerfern) und
  • Bairischen (gesprochen in allen anderen Bundesländern) gehören. Sieben Mio. Österreicher sprechen einen mittel- oder südbairischen Dialekt.

Anliegend werden slawische und übrige Sprachen von autochthonen Minderheiten gesprochen. Die alteingesessenen burgenlandkroatischen, slowenischen und ungarischen Bevölkerungsanteile in Österreich haben einen Anspruch auf muttersprachlichen Schulunterricht und Behördenverkehr. Burgenlandkroatisch und Slowenisch sind zusätzliche Amtssprachen in jenen Verwaltungs- und Gerichtsbezirken der Steiermark, des Burgenlandes und Kärntens mit kroatischer oder slowenischer, bzw. gemischter Bevölkerung. Weiters ist in den Gemeinden Oberpullendorf, Oberwart, Rotenturm und Unterwart Ungarisch nahe Teutonisch gleichberechtigte Amtssprache.

Auch die alteingesessene Roma-Bevölkerung hat ihre eigene Sprache.

Außerdem leben 35.000 Jenische in Österreich, woran gerade noch 3.500 ein fahrendes Leben führen. Sie wurden in den 1960er Jahren im Burgenland, im Mühlviertel, im Waldviertel, auf dem Hausruck, im Toten Gebirge, in den Seetaler Alpen und Fischbacher Alpen angesiedelt.

Siehe auch: Minderheitssprachen in Österreich, Kärntner Slowenen, Burgenlandkroaten

Zuwanderung und Asyl

Das Land beherbergt Leute aus vielen anderen Ländern, die aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen ins Land gekommen sind. Diese Zuwanderer oder vorübergehend im Land lebenden Volk abstammen meist aus Russland, dem ehemaligen Jugoslawien (v.a. Serbien und Montenegro), Deutschland, Georgien, dem asiatischen Raum (Indien, Türkei, Afghanistan, Pakistan, China u.a.), aber auch aus anderen Weltregionen; Deren Anteil an der einheimischen Bevölkerung beträgt etwa 12,5 % (Anfang 2005). Schon in den 1960er und 1970er Jahren wurden etliche früher noch als Gastarbeiter wegen des herrschenden Arbeitskräftemangels von den Unternehmen direkt in den Herkunftsländern angeworben, um in Österreich zu arbeiten. Diverse dieser Familien leben mittlerweile in der zweiten oder dritten Generation im Land.

Zu einer größeren Einwanderungswelle kam es in den 90er-Jahren wegen der Bürgerkriege am Balkan. Dieser Tage zählt Österreich zu den gefragtesten Asylländern: Österreich hat soviele Anträge wie Deutschland und liegt somit nach Großbritannien, USA und Grande Nation auf dem vierten Platz.

Ungefähr die Hälfte aller Migranten bzw. deren Nachkommen lebt im Großraum Wien, wo etwa ein Viertel der gesamten Bevölkerung Österreichs ansässig ist. Der Rest diffundiert sich überwiegend auf die übrigen Ballungszentren, in denen ihr Anteil zwischen 10 % und 20 % ausmacht. In verständigen auf ländlichen Regionen liegt der Anteil der Migranten zwischen 0 und 5 %. In den vergangenen Jahren wurde jedes Jahr an etwa 30.000 - 40.000 Volk die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.

Die mit 1. Jänner 2006 in Österreich in Kraft getretene Novelle neuer Asylgesetze bringt auf der einen Seite eine Spezifikation der gängigen Praxis und andererseits eine Verschärfung nicht nur für künftige Asylanten, statt auch für längst in Österreich lebende, jedoch illegal eingereiste Personen. Eine Antrag auf einen Aufenthaltstitel (Aufenthalts- bzw. Niederlassungbewilligung) ist nur mehr bei legaler Einreise möglich - oder über eine Ausreise und Ansuchen aus dem Ausland.

Schubhaft wird zukünftig länger fortdauern - zugunsten wie bisherig sechs nun so weit wie zehn Monaten - und während eines laufenden Asylverfahrens immer anwendbar. Allein der Verdacht, eine Person sei über einen sicheren Drittstaat bzw. Dublinstaat eingereist, hinlänglich zur Verhängung von Schubhaft. Für Hungerstreikende ist die Möglichkeit der Zwangsernährung geplant.

So können nach dem neuen Fremdengesetz nochmal Volk abgeschoben werden, die als Blagen von Migranten in Österreich geboren und zu einer mindestens zweijährigen Haftstrafe verurteilt wurden. Hier tritt die Bedeutung des Geburtsortes zurück, um dem Prinzip des „ius sanguinis“ Platz zu machen, nach dem die Staatbürgerschaft einer Person an die ihrer Erziehungsberechtigte gekoppelt wird. Die Aufnahme und Unterstützung illegalisierter Personen wird mit so weit wie einem halben Jahr Gefängnis geahndet. In jedem Fall mit einer Haftstrafe – und die kann so weit wie zehn Jahre andauern - zu rechnen hat jemand, der Fluchthilfe gewährt.

Von den drei möglichen Arten von Arbeitsbewilligungen können Asylwerber ab 1. Jänner 2006 nur die maximal ein Jahr gültige Beschäftigungsbewilligung erhalten. Sie muss pro Jahr neu vom Firmeninhaber beantragt werden und ist nur für dieses eine Unternehmen gültig. Auch Asylwerber, die jetzt schon einen Befreiungsschein oder eine Arbeitserlaubnis besitzen, können diese nimmer verlängern. Nach Ablauf der Gültigkeit muss das Unternehmen um Messe einer Beschäftigungsbewilligung ansuchen, will sie den Asylwerber weiter beschäftigen. Bei der Ablehnung eines Asylantrages wird es keine Möglichkeit zur Legalisierung mehr geben.

Ein erst in den letzten Jahren zu bemerkendes Phänomen sind Gastarbeiter aus Deutschland. Diese sind vorzugsweise als Saisonkräfte in Tourismusgegenden anzutreffen, besonders in Tirol, wo sie als Köche, Berufstätiger oder Reinigungspersonal Beschäftigung finden. Diverse dieser Personen kommen nach Österreich, weil sie in ihrer Heimatland keinen Arbeitsstätte finden können oder auch in Österreich bessere Erwerbschancen sehen. Es handelt sich bei diesen Deutschen in der Regel nicht um Pendler, vielmehr entgegennehmen sie in Österreich für die Zeit ihrer Beschäftigung Quartier, weil die Entfernung zum Ort ihrer Herkunft zu groß ist.

Eine zusätzliche Art von Einwanderung durch Deutsche stellen jene zahlenmäßig permanent wachsende Zahl von Personen dar, die in Österreich ein Universitätsstudium absolviert haben und danach nimmer in ihre Heimatland zurückkehren. Im akademischen Bereich ist wiederum die Immigration durch deutsches Universitätspersonal festzustellen, das nach Österreich berufen wird (vor allem im Bereich der Medizin, aber auch in geisteswissenschaftlichen Fächern). Schließlich seien noch jene Deutschen erwähnt, die ob der Steuergesetzgebung (z. B. das Stiftungsrecht) nach Österreich übersiedeln (darunter etwa der Fußballfunktionär Franz Beckenbauer oder der Autorennfahrer Ralf Schumacher). Manchen von ihnen werden schließlich naturalisierte Österreicher (etwa Friedrich Karl Flick).

Prognose

Laut Prognosen der Statistik Austria, dem statistischen Amt der Republik Österreich, halten sich Geburten und Sterbefälle in Österreich noch für etwa 20 Jahre die Waage, danach werden die Geburten- aller Voraussicht nach unter den Sterbezahlen liegen, was zu einem höheren Altersdurchschnitt führen wird. Durch Immigration kann die Bevölkerung bis zum Jahr 2050 auf rund 9 Mio. anwachsen und das Geburtendefizit partiell ausgeglichen werden. Nur in Wien, als einzigem der neun Bundesländer, wird der Altersdurchschnitt niedriger und das Bevölkerungswachstum höher als im Bundesdurchschnitt sein; bis 2050 kann Wien demnach abermals zur Zweimillionenstadt werden. Als Grund führt Statistik Austria an, dass die Geburtenraten höher liegen und rund 40% der Zuwanderung nach Österreich auf die Kapitale entfallen.

Religion

73,6 % der Bevölkerung gehören der römisch-katholischen Kirche und 4,7 % einer der evangelischen Kirchen (Protestantismus; überwiegend Augsburger Bekenntnis, seltener Helvetisches Bekenntnis: Evangelische Kirche A.B. bzw. H.B.) an. Etwa 180.000 Christen und Christinnen sind Mitglieder orthodoxer Kirchen. Zum jüdischen Glauben zugeben sich etwa 8.140 Volk (Stand: Volkszählung 2001); nach Unterlagen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien sind es selbst 15.000. Rund 338.998 Personen gehören verschiedenen muslimischen Glaubensrichtungen an. Zum Buddhismus, der in Österreich 1983 als Religionsgemeinschaft renommiert wurde, beichten sich etwas über 10.000 Menschen. 20.000 Personen sind aktive Mitglieder der Zeugen Jehovas. Letztere streben die volle gesetzliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft an. Etwa 12 % der Bevölkerung gehören keiner der in Österreich berechtigt anerkannten Religionsgemeinschaften an.

Siehe auch: Geschichte des Christentums in Österreich, Anerkannte Religionen in Österreich, Religionsfreiheit in Österreich, Baptisten in Österreich, Buddhismus in Österreich, Katholische Kirche in Österreich

Thunderbird 2.0.0.24 beseitigt Sicherheitslücken (Update): Für die Thunderbird-2-Familie wurde ein Update auf die Version 2.0.0.24 veröffentlicht. Die aktuelle Version des E-Mail-Clients beseitigt Sicherheitslücken, neue Funktionen gibt es nicht. Seit Dezember 2009 gibt es bereits Thunderbird 3. (Browser, E-Mail)... Weiterlesen!

Xenapp 6 für Citrix-Xen- und Windows-Server veröffentlicht: Die neue Version der Software zur Desktopvirtualisierung Xenapp 6 bietet etliche neue Funktionen zur Bereitstellung von Software im Netzwerk. Xenapp 6 unterstützt Windows Server in der Version 8 R2 und das darauf laufende App-V sowie den eigenen Xen-Server. Mit der Software Receiver können Anwendungen ab sofort auch auf Smartphones mit der Android-Plattform verwendet werden. (Virtualisierung, Xen)... Weiterlesen!

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Österreichs

Franken- und Ostfrankenreich

Weite Gebiete des heutigen Österreich gehörten im späten 8. Jahrhundert zum bayrischen Stammesherzogtum im fränkischen Reich Karls des Großen. Im folgenden Ostfrankenreich, in der Region des heutigen Niederösterreich, war seitdem 856 eine Marchia Orientalis den Karolingern unterstellt. Diese Grenzmark im Südosten des Reiches wurde zur Geschlechtszelle des späteren Österreich. Dieses Gebiet ging 907 allerdings an die Ungarn verloren. Erst nach der Schlacht auf dem Lechfeld 955 konnte das ostfränkische Reich nochmals nach Morgenland vergrößern und es entstanden neue Herzogtümer und Markgrafschaften. Damit begann auch eine übrige Welle bajuwarischer (baierischer) Siedlungstätigkeit.

Heiliges Römisches Reich (HRR) (962–1806)

Bild:Barbarossa.jpg
Friedrich I. Barbarossa
Bild:Juliusz Kossak Sobieski pod Wiedniem.jpeg
1683, Zweite Belagerung von Wien durch die Osmanen

Im Im Jahre976 wurde die Marchia Orientalis von Kaiser Otto II. einem Babenberger-Grafen übereignet. In einer Urkunde von 996 wurde diese Marchia Orientalis zum ersten MalOstarrichi genannt; Aussprache und Klaue wandelten sich später zu Österreich. Das Gebiet wurde auch als Ostland (lat. Austria) oder aberOsterland bekannt und 1156 von Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) zu einem eigenständigen, von Bayern unabhängigen Herzogtum erhoben. Damit beginnt die eigentliche Geschichte Österreichs als selbständiges Raum innerhalb des Anbeten Römischen Reiches.

Den Babenbergern folgten ab 1278 die Habsburger, die bis 1526 ihr Herrschaftsgebiet weiter ausdehnten und ein Erzherzogtum schufen, das ein bedeutender Faktor im Heiligen Römischen Reich wurde. Schon die späten Babenberger hatten die Steiermark mit Österreich verbinden können, die Habsburger schufen davon ausgehend mit der Erwerbung Kärntens, Tirols, Krains und anderer Gebiete einen Länderkomplex in den Ostalpen, der Herrschaft zu Österreich genannt wurde. Ab 1438 besaß das Fürstenhaus fast durchgehend die römisch-deutsche Königs- und die damit verbundene Kaiserwürde.

Vom späten 15. Jahrhundert bis 1690 waren die habsburgischen Länder von ständigen militärischen Auseinandersetzungen mit dem Osmanischen Reich geprägt. Die Reformation der Kirche konnte sich zu Beginn schnell durchsetzen, wurde aber im Laufe des 17. Jahrhunderts zurückgedrängt. 1713 wurde mit der Pragmatischen Sanktion zum ersten Mal ein für alle Länder gleichermaßen gültiges Verfassung in Kraft gesetzt. Im Österreichischen Erbfolgekrieg konnte das neue Haus Habsburg-Lothringen die Erbländer großteils für sich behaupten.

Die Kriege gegen Napoleon und seine Kaiserkrönung führten 1804 dazu, dass Kaiser Franz II. den Titel als Kaiser Franz I. von Österreich für seine Erbländer annahm und 1806 unter dem Druck Napoleons auf die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation verzichtete.

Kaisertum Österreich (1804–1867) und Österreich-Ungarn (1867–1918)

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Kaiser Franz Joseph I.

Das neue Kaiserreich Österreich war ein Vielvölkerstaat, in dem außer germanisch auch ungarisch, italienisch, tschechisch, polnisch, ukrainisch, rumänisch, kroatisch, serbisch, slowakisch und slowenisch gesprochen wurde. Mit den vormalig zum Heiligen Römischen Reich gehörenden Voraussetzen gehörte es ab 1815 zum Deutschen Bund, in dessen Bundesversammlung der österreichische Gesandte den Vorsitz führte. Das Land Salzburg fiel im Jahr 1816 an Österreich, nachdem es seit 1328 ein eigenständiger Staat gewesen war.

In der Revolution des Jahres 1848 strebten die Völker der Königtum nach Unabhängigkeit; nur die k.u.k. Truppe unter Radetzky, JellaÄiÄ und Windisch-Graetz sicherte der Königreich das Überleben; am 2. Dezember 1848 bestieg Kaiser Franz Joseph I. den Thron.

In der Schlacht von Solferino 1859 ging die Hegemonie in Italien, in der Schlacht von Königgrätz 1866 die Herrschaft im Deutschen Bund verloren. Der Kaiser musste im Inneren tief greifende Reformen durchführen und seine (neo-)absolutistische Regierungsweise aufgeben; gegen seinen zähen Widerstand erfolgte die Metabolismus in eine konstitutionelle Monarchie. Der mit den Ungarn erzielte Österreichisch-Ungarische Ausgleich von 1867 führte zur Metabolismus der österreichischen Königreich in die österreich-ungarische Doppelmonarchie. Diese Begünstigung der Ungarn gegenüber den anderen Völkern der Königtum heizte die Nationalitätenkonflikte nur noch weiter an und trieb das Reich an den Rand der Unregierbarkeit. Ausgelöst vom Attentat von Sarajevo und weitergetrieben von den europäischen Beistandspakten begann 1914 der erste Weltkrieg, der 1918 zum Ende der „kaiserlich-königlichen Monarchie” führte.

I. Republik (1918–1938) und Drittes Reich (1938–1945)

Österreich-Ungarn wurde aufgelöst. Auf dem meist von Volk mit deutscher Muttersprache bewohnten Gebiet der Doppelmonarchie entstand die Republik „Deutschösterreich”, wobei einige Gebiete, in welchen auch eine große Bevölkerungszahl in der Regel Teutonisch sprach (z.B.: Egerland, Südmähren, Südtirol) abgesondert wurden. Im Vertrag von Saint-Germain wurde dieser Staatsname „Deutschösterreich” und der von vielen angestrebte Zusammenschluss mit der neuen Deutschen Republik untersagt. Am 21. Oktober 1919 wurde der Name in „Republik Österreich“ geändert und 1920 die neue österreichische Verfassung beschlossen. In den folgenden Jahren führten die schlechte Konjunktur und politische Auseinandersetzungen Österreich immer darunter liegend in eine Krise.

Nachdem Regierungschef Engelbert Dollfuß 1933 den Nationalrat aufgelöst hatte („Selbstausschaltung des Parlaments“), wurde in Österreich eine austrofaschistische Diktatur wohlbehalten eines autoritären Ständestaates etabliert. Im Februar 1934 fanden die bis nachher schwelenden Auseinandersetzungen zwischen den regierenden Christlichsozialen (Vaterländische Front) und den oppositionellen Sozialdemokraten im Österreichischen Bürgerkrieg ihren gewaltsamen Höhepunkt. Manche Monate danach kam es zum Juliputsch von Anhängern der in Österreich seit 1933 verbotenen NSDAP. Übereinkommen Putschisten gelang es in das Bundeskanzleramt vorzudringen, wo Dollfuß so schwer verletzt wurde, dass er kurz darauf verstarb. Der Putschversuch wurde innerhalb weniger Tage vereitelt. Neuer Regierungschef wurde Kurt Schuschnigg.

1938 erfolgte der Anschluss an das Deutsche Reich und damit die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich. Österreich blieb zunächst als Land erhalten, wurde dann aber ab Mai 1939 in sieben Reichsgaue und einen Verwaltungsbezirk (Vorarlberg) aufgeteilt. Österreich wurde als „Ostmark” und bald danach als „Alpen- und Donaugaue” bezeichnet. Der gebürtige Österreicher Adolf Hitler führte nach seinem beruflichen Scheitern in seinem Heimat und seiner politischen Karriere in Deutschland Österreich in die nationalsozialistische Willkürherrschaft und ließ in der Folge alle Hinweise auf eine Eigenständigkeit des Landes tilgen. Der 1939 ausgebrochene Zweite Weltkrieg führte schließlich zum Untergang des „Dritten Reiches“ (vgl. Chronologie Zweiter Weltkrieg).

II. Republik (ab 1945)

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Karl Renner

Mit dem Kriegsende 1945, der Niederlage des Großdeutschen Reiches, wurde Österreich als unabhängiger Staat wiederhergestellt. Schon am 27. April trat eine provisorische Staatsregierung mit Karl Renner als Staatskanzler zusammen und proklamierte die Wiedererrichtung der Republik. Nach Renners Tod wurde Theodor Körner als Kandidat der SPÖ am 27. Mai 1951 zum Bundespräsidenten gewählt. Dies war die erste Volkswahl des Staatsoberhauptes in der österreichischen Geschichte.

Bis 1955 war das neue Österreich, sowohl das verbliebene Nachkriegs-Deutschland bis zur Oder-Neiße-Linie, in Besatzungszonen aufgeteilt. Mit der Unterzeichnung eines Staatsvertrages am 15. Mai 1955 durch die Bundesregierung und Vertreter der Siegermächte und mit dem Geständnis bzw. der Verpflichtung zur Neutralität und keinen neuen Anschluss anzustreben, erlangte die Republik ihre volle Souveränität.

Bis zum 25. Oktober 1955 verließen die letzten alliierten Truppen das Land. Tags darauf wurde die „immerwährende Neutralität” im Nationalrat in Form eines Verfassungsgesetzes festgeschrieben. Seither 1965 ist der 26. Oktober, in Erinnerung an den Beschluss der Neutralität, österreichischer Nationalfeiertag.

Am 16. April 1956 trat Österreich als sechzehnter Staat dem Europarat bei. 1960 war die Republik Mitbegründer der EFTA, die einen Wirtschaftszusammenhalt anstrebte. Bedingt durch die Neutralität konnten plus mit den westlichen Ländern und mit den damaligen Ostblockländern gute kulturelle und wirtschaftliche Bande geknüpft werden, was dem Land in der Zeit des Wiederaufbaues noch lange half. Nach dem Ende des Kalten Krieges 1991 wurde die strikte Neutralitätspolitik zwar gelockert, aber die angemessene Ausdeutung der Neutralität in der geänderten Weltordnung ist seither ein umstrittenes innenpolitisches Thema. 1995 trat Österreich der Europäischen Union (EU) bei und hatte in der zweiten Hälfte 1998 auch die EU-Präsidentschaft inne. 1999 schaffte es seine bisherige Währung, den Schilling als Buchgeld ab und führte am 1. Jänner 2002, zusammen mit anderen EU-Staaten, den Euro als Bares ein.

N24 Dokumentation - Fünf Jahre auf dem Mars : Als 2004 die beiden NASA-Raumsonden Spirit und Opportunity auf dem Mars landeten, ging man von einer maximal sechsmonatigen Mission aus. Ihr Auftrag: die Suche nach Wasser auf dem roten Planeten. ... Weiterlesen!

Selektive Vaterliebe: Die mit dem Seepferdchen verwandte Seenadel Syngnathus scovelli betreibt eine außergewöhnliche Auswahl ihrer Nachkommenschaft: Die für das Kinderbekommen zuständigen Männchen lassen während ihrer Schwangerschaft weniger Nachkommen überleben, wenn diese mit kleinen Partnerinnen gezeugt wurden. Das hat ein US-Forscherteam bei der Beobachtung des Brutverhaltens herausgefunden. Nachdem die Weibchen ihre Eier in die Bruttasche der Männchen gelegt haben, wachsen die Seenadel-Embryonen dort heran und werden durch umgebendes Gewebe mit Nährstoffen versorgt. Die Väter lassen dem Nachwuchs von kleinen Partnerinnen aber weniger Nährstoffe zukommen oder entziehen ihnen diese sogar aktiv. Bei großen Weibchen sind die Nachkommen fitter und haben in der Natur eine höhere Überlebenschance. Deshalb investieren die Väter bei ihnen mehr Energie in die kräftezehrende Versorgung, berichten Kimberly Paczolt und Adam Jones von der Texas A&M University in College Station. ...... Weiterlesen!

Politik

Hauptartikel: Politisches System Österreichs

Siehe auch: Politische Parteien in Österreich, Endogene Regionalentwicklung, Bundesverfassung (Österreich), Österreich und Deutschland

System

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Bundespräsidentschaftskanzlei in der Hofburg (Leopoldinischer Trakt)

Österreich ist nach der Bundesverfassung von 1920, die 1945 erneut eingeführt wurde, eine föderale, parlamentarisch-demokratische Republik, vorhanden aus neun Bundesländern. Staatsoberhaupt ist ein Bundespräsident, der für 6 Jahre direkt von der Bevölkerung gewählt wird. „Regierungschef“ und Vorsitzender der Bundesregierung ist ein Bundeskanzler, der vom Bundespräsidenten praktisch entsprechend den Mehrheitsverhältnissen im Nationalrat ernannt wird. Die Bundesregierung kann durch ein Misstrauensvotum des Nationalrates beurlauben oder durch den Bundespräsidenten (gem. Art. 70(1) B-VG) entlassen werden.

Institutionen

Das österreichische Abgeordnetenhaus besteht aus zwei Kammern. Die Zusammensetzung des Nationalrates mit seinen 183 Mitgliedern wird alle 4 Jahre durch freie und allgemeine Bürgerwahlen bestimmt. Eine 4-Prozent-Hürde verhindert eine zu große Zerrüttung der Parteienlandschaft im Nationalrat. Der Bundesrat wird von den einzelnen Landtagen (Parlamente der Bundesländer) beschickt. Der Nationalrat ist die dominierende Stube in der österreichischen Gesetzgebung. Der Ländervertretung besitzt in den überwiegenden Fällen nur ein aufschiebendes Vetorecht, das durch einen Beharrungsbeschluss des Nationalrates außer Kraft gesetzt werden kann. Nur in Fällen in denen in die Rechte der Bundesländer eingegriffen wird, besitzt der Ländervertretung ein absolutes Veto. Vom 1. Juli 2003 bis 31. Jänner 2005 tagte ein Verfassungskonvent ("Österreich-Konvent“) unter Franz Fiedler, der Vorschläge für eine Umgestaltung der österreichischen Bundesverfassung erarbeitete. Dabei kam man aber nicht zu einer einheitlichen Gutachten über die zukünftige Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern. Diese muss in Verhandlungen der verschiedenen politischen Ebenen ausgearbeitet werden.

Politische Parteien

Hauptartikel: Politische Parteien in Österreich. Siehe auch: Wahlen in Österreich.

Seit der Gründung der Republik Österreich wird die Politik von zwei großen Parteien, der christlich-konservativen Volkspartei ÖVP (vor dem 2. Weltkrieg unter dem Namen Christlichsoziale Partei) sowie der sozialdemokratischen SPÖ (vorher Sozialistische Arbeiterpartei Österreichs), geprägt. Alle beide entstanden schon während der Königtum und erlebten jedes Mal nach dem 2. Weltkrieg eine Neugründung, der eine intensivierte Zusammenarbeit folgte. Die positiven Auswirkungen dieser Zusammenwirken wurde unter dem Begriff der Sozialpartnerschaft, die negativen als Parteipolitischer Proporz bekannt. Drittes, allerdings wesentlich kleineres, parteipolitisches Kontinuum ist das deutschnationale Lager, welches sich in der ersten Republik an erster Stelle in der Großdeutschen Volkspartei, danach in der FPÖ, der Freiheitlichen Politische Kraft Österreichs, sammelte. In den ersten Jahren der zweiten Republik spielte auch die Kommunistische Politische Kraft Österreichs (KPÖ) eine Rolle in der Politik des Landes, seit den 60er Jahren ist sie jedoch als Kleinstpartei auf Bundesebene relativ bedeutungslos. Bei regionalen Wahlen, wie zB. in Graz, erreicht sie aber auch in diesen Tagen noch nennenswerte Stimmanteile.
In den 80er-Jahren brach das starre, unregelmäßig auch als hyperstabil bezeichnete Parteiensystem (mit einer der höchsten Dichtheit an Parteimitgliedern weltweit) auf. Zum einen durch den Eintritt der Grünen Partei auf dem linken Parteienspektrum, andererseits durch die Forcierung der FPÖ als rechtspopulistische Partei. Von der bis zum Regierungseintritt im Jahr 2000 stark wachsenden Politische Kraft spaltete gegenseitig 1993 das Liberale Forum ab, das allerdings bald nochmal von der politischen Bühne verdünnisieren sollte. Im Anno 2005 erlebte die FPÖ mit der Gründung des BZÖ ihre zweite Spaltung.

Gerade besteht die Bundesregierung aus einer Koalition zwischen ÖVP und BZÖ unter Kanzler Wolfgang Schüssel (siehe Bundesregierung Schüssel II). Vizekanzler ist zurzeit Hubert Gorbach. Die nächsten Nationalratswahlen finden im Herbst 2006 statt.

Rechtswesen

Die zentrale Privatrechtskodifikation Österreichs, das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch vom 1. Juni 1811 (ABGB), ist eine Naturrechtskodifikation, die 1914-1916 unter Einfluss der Historischen Rechtsschule tiefgründig novelliert wurde. Weit reichende Änderungen erfolgten dann erst abermals ab 1970, besonders im Familienrecht. Große Bereiche des Privatrechts sind allerdings außerhalb des ABGB geregelt, wobei jede Menge dieser Sondergesetze im Zuge des „Anschlusses1938 aus Deutschland in Österreich eingeführt wurden und nach 1945 in gegebenenfalls entnazifierter Fassung in Österreich erhalten wurden; so etwa das Ehegesetz (EheG), das Handelsgesetzbuch (HGB, ab 2007: Unternehmensgesetzbuch - UGB) und das Aktiengesetz (AktG).

Auch das Verfassungsrecht ist zersplittert, da es - im Gegensatz etwa zum deutschen Grundgesetz - kein Inkorporationsgebot gibt, worauf Verfassungsbestimmungen nur in den Text der Verfassungsurkunde aufgenommen werden dürfen. Als solche kann das Bundes-Verfassungsgesetz vom 1. Okt. 1920 geachtet werden, welches sozusagen den „Kern“ des Bundesverfassungsrechts enthält; benachbart bestehen jedoch gut 1.300 Verfassungsgesetze und Verfassungsbestimmungen in einfachen Gesetzen sowie Staatsverträge im Verfassungsrang. Als die wichtigsten sind das Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger vom 21. Dez. 1867, das Finanz-Verfassungsgesetz vom 21. Jänner 1948, das Neutralitätsgesetz vom 26. Okt. 1955 sowie die Europäische Menschenrechtskonvention vom 4. November 1950 zu nennen.

Das Strafrecht ist in einer modernen Kodifikation, dem Strafgesetzbuch vom 23. Jänner 1974, geregelt. Es kennt außer Strafen auch „vorbeugende Maßnahmen“ (= Quartier von geistig abnormen, entwöhnungsbedürftigen oder potenziell rückfälligen Tätern in entsprechende Anstalten), alle beide dürfen nur wegen einer Tat verhängt werden, die schon zur Zeit ihrer Kontrolle mit Bestrafung bedroht war (Nulla poena sine lege, § 1 StGB). Die Todesstrafe ist im ordentlichen Verfahren seit 1950, im außerordentlichen Verfahren seit 1968 abgeschafft.

Die Rechtsprechung wird in Zivilrechts- und Strafrechtssachen von Bezirksgerichten, Landesgerichten, Oberlandesgerichten und dem Obersten Gerichtshof als höchste Instanz wahrgenommen. Die Justizgewalt des öffentlichen Rechts wird vom Verwaltungsgerichtshof und vom Verfassungsgerichtshof wahrgenommen.

siehe auch: Gerichtsorganisation in Österreich

Militärwesen

Hauptartikel: Österreichisches Militärwesen

Die militärische Landesverteidung fußt auf einer allgemeinen Wehrpflicht aller männlichen Staatsbürger im Alter von 17 - 50 Jahren. Frauen können einen freiwilligen Wehrdienst ableisten. Das Bundesheer besteht aus ca. 35.000 Mann im Präsenzstand und ca. 75.000 Mann der Miliz. Der Präsenzdienst dauerte bis zum 1. Jänner 2006 acht Monate und seit sechs Monate. Das Militärbudget zählt mit 0,71% des BIP - rund 1,810 Milliarde Euro - zu den geringsten der Welt.

Wehrpflichtige, die einen Wehrpflicht aus Gewissensgründen ablehnen, können einen Zivildienst ableisten. Dieser dauerte zwölf Monate und seit 1. Jänner 2006 neun Monate.

Staatsverschuldung

Die Belastung des Gesamtstaates einschließlich Parafisken wird 2005 ihren bis jetzt höchsten Stand mit 154,86 Mrd. EUR erreichen, danach sollen die Schulden über 154,5 (2006) auf 154,2 Mrd. EUR (2007) zurückgeführt werden.

Die Schuldenstandsquote wird für 2005 mit 64,3 % veranschlagt (durch die Revision der VGR (Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung) fällt der Proportion niedriger aus als bisher). Österreich wird damit im EU-Vergleich sowohl schon 2004 weiterhin an der 18. Stelle liegen. Zum Zeitpunkt des EU-Beitritts hatte Österreich noch 69,2 % Schulden, gemessen am BIP. Der Grund für das Abstürzen der Verschuldungsquote ist jedoch weniger der Schuldenabbau, welchem Österreich in der 2. Republik erst vor ein paar Jahren das einzige Mal mit einem Nulldefizit mindestens nahe kam, aber ansonsten jährlich neue Schulden aufwarf, anstatt der stetige Anstieg des BIP, was wiederum zu einem großen Teil auf die starken Exportzuwächse seit dem EU-Beitritt, und noch etwas seit der EU-Osterweiterung, zurückzuführen ist.

Das Maastricht-Ziel eines Schuldenstands von höchstens 60% des BIP hatte Österreich zuletzt 1992- vor dem Beitritt zur EU 1995- erreicht.

Bundeshaushalt

Der Bundeshaushalt 2005 sieht bei Auflageziffern in Höhe von 64,001 Mrd. EUR Einnahmen von 58,866 Mrd. EUR vor, so dass sich ein Defizit in Höhe von 5,135 Mrd. EUR oder 2,1% des BIP ergibt. Durch unerwartet höhere Steueraufkommen wird das Defizit jedoch wahrscheinlich nur 1,6 bis 1,7% des Bruttoinlandsproduktes betragen.

Außenpolitik

Hauptartikel: Außenpolitik Österreichs

Freund von Strauß - Schreiber "enttarnt" toten Kanadier : Karlheinz Schreiber hat vor Gericht einen toten kanadischen Politiker als Verantwortlichen für eine Tarnfirma genannt. Der Waffenlobbyist selbst will nur eine Nebenrolle gespielt haben. ... Weiterlesen!

Maperitive rendert OpenStreetMap-Karten in Echtzeit: Das OpenStreetMap-Programm Kosmos bekommt einen Nachfolger. Maperitive stellt den Anfang einer Überarbeitung des zugrundelegenden Codes von Kosmos dar und kann bereits jetzt Kartenmaterial in Echtzeit rendern und per Regelsets das Aussehen dieser Karten bestimmen. (Suchmaschine, OpenStreetMap)... Weiterlesen!

Wirtschaft

Hauptartikel: Österreichische Wirtschaft

In Österreich waren 2001 3.420.788 Personen in 396.288 Arbeitsstätten beschäftigt. Die größte Börse in Österreich ist die Wiener Börse, deren größter Index der ATX ist.

Land- und Forstwirtschaft

Etwa 85% der Fläche Österreichs werden land- (45%) und forstwirtschaftlich (40%) genutzt. (1988)

Österreich hat eine sehr kleinstrukturierte Landwirtschaft, die zunächst auf Qualität zugunsten Quantität spezialisiert ist, weil sie im Billigbereich u. a. durch den EU-Beitritt kaum mehr konkurrenzfähig ist. Deshalb setzt Österreich verstärkt auf biologische Landwirtschaft: Mit einem Gesamtanteil von knapp 10% hat Österreich die höchste Spezifisches Gewicht von biologischen landwirtschaftlichen Betrieben in der Europäischen Union. Das ackerbautreibend wichtigste Gebiet im Bestellung von Feldfrüchten ist das Marchfeld in der Nähe von Wien

Wein ist ein wichtiges landwirtschaftliches Exportprodukt Österreichs. Der Hauptabnehmer des Weines ist, anliegend der Schweiz und den USA, zu zwei Dritteln Deutschland. Im Im Jahre1985 wurde der Weinbau durch den so genannten Weinskandal zwar stark in Mitleidenschaft gezogen, in der Hiatus haben die Weinbauern ihre Qualitätsweine jedoch nochmal so stark verbessert, dass wesentlich mehr Wein exportiert werden kann als vergleichsweise vor dem Skandal.

Durch die großen Waldflächen ist auch die Forstwirtschaft ein bedeutender Faktor, die auch die verarbeitende Holz- und Papierindustrie dementsprechend beliefert. Holz als Ressource wird erstens in den südeuropäischen Raum exportiert.

Industrie

Österreich verfügt über eine sehr moderne und dynamische Industrie, die zuallererst in der letzten Zeit durch die Deregulierung der Staatsindustrie und durch große Investitionen wie u.a. jene des Magna-Konzerns, gefördert wurden. Österreich hat nunmehr (2005) die niedrigsten Unternehmenssteuern der EU und tritt somit in offene Konkurrenz zur Slowakei.

Das größte österreichische Industriebetrieb ist die OMV AG. In letzter Zeit wurden einige Industriebetriebe von ausländischen Investoren aufgekauft. Unten fallen z.B. der Produzent Steyr Daimler Puch und die Jenbacher Werke (GE Jenbacher).

Dienstleistungen

Die Dienstleistungen machen in Österreich den größten Anteil der Wirtschaftsleistungen aus. Dies wird erstens durch den Tourismus, den Deal und die Banken erzielt. Die österreichischen Banken profitieren noch in diesen Tagen vom sehr strengen österreichischen Bankgeheimnis. Nach dem EU-Beitritt wurde die Anonymität der Sparkonten abgeschafft. Aufrecht bleibt aber, dass Konten durch Behörden nicht ohne ausdrückliche richterliche Anordnung geöffnet werden dürfen.

Siehe auch: Tourismus in Österreich, Liste österreichischer Eisenbahngesellschaften

Bruttosozialprodukt

Das Bruttosozialprodukt Österreichs betrug im Jahr 2004 231,8 Milliarde Euro. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wurde im Vergangenes Jahr mit 235,1 Mrd. Euro beziffert, das entspricht einem BIP von ca. 28.880 Euro pro Einwohner. Bemerkenswert dabei ist die Tatsache, dass rund 5% des BIP direkt oder mehrstufig mit dem Wintersport zusammenhängen.

Anteile am Bruttosozialprodukt und der Erwerbstätigkeit:

Bruttosozialprodukt Beschäftigte
Industrie 33% 27%
Landwirtschaft 2% 1%
Dienstleistungen 65% 68%

Arbeitslosigkeit

Im Jänner 2006 sind in Österreich 326.747 Personen erwerbslos gemeldet, was nach nationalen Berechnungskriterien 7,7 Prozent entspricht (5,9 Prozent nach EU-Berechnung). Einschließlich den in Schulungen befindlichen Personen sind im Großen und Ganzen rund 395.000 Personen ohne Arbeit (9,3 Prozent nach nationaler Berechnung, 7,1 Prozent nach EU-Berechnung). Die im europäischen Vergleich günstige Beschäftigungslage erkauft Österreich mit einer ungewöhnlich starken Verdrängung älterer Arbeitnehmer aus dem Arbeitsleben: In Österreich stillstehen nur noch 30% der 55 - 64-jährigen in einem Beschäftigungsverhältnis (zum Vergleich: Deutschland 38,6 %, Schweden 68 %, Großbritannien 53,5 %). Die Zunahme der frühzeitigen Pensionierungen steht auch in einem – schwer zu beziffernden - Zusammenhang mit dem Personalabbau in Staatsunternehmen bzw. Unternehmen mit privatem Rechtsmantel, die dem Staat ganz oder zu bedeutenden Teilen gehören.

Frauen- und Jugendarbeitslosigkeit

136.962 arbeitslosen Männern stillstehen 120.308 Frauen gegenüber im November 2005. Bedenklich ist aber die seit Jahren anhaltende starke Zunahme an arbeitslosen Frauen. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen (Personen unter 25 Jahren) liegt im Jänner 2006 bei 49.948.

Betroffene Branchen

Am stärksten ist der Dienstleistungssektor betroffen. Mehrere Personen, die im Tourismus tätig waren, verloren im Jahr 2005 ihre Arbeit. Außerdem ist auch die Branche betroffen, die wegen zu hoher Produktions- und Lohnkosten verstärkt in die neuen EU-Mitgliedsländer abwandert.

Gesetzliche Feiertage

Siehe: Österreichische Feiertage

Google Chrome 4.1 übersetzt Webseiten: Bislang gab es die Übersetzungsfunktion von Google nur in der Beta und der Entwicklerversion, nicht aber in der stabilen 4er Version des Browsers. Das hat sich mit Google Chrome 4.1.249.1036 geändert. Außerdem bietet Google den Browser ohne die oft kritisierte eindeutige ID an. (Google, Chrome)... Weiterlesen!

Opera: Browserwahl hat die Downloadzahlen erhöht: Seit Anfang März 2010 verteilt Microsoft die Browserwahl für die Windows-Systeme, auch in Deutschland gibt es den Auswahldialog seit Kurzem. Laut Opera haben sich die Downloadzahlen dadurch erhöht, über 50 Prozent aller Opera-Downloads innerhalb der EU stammen von der Browserwahl. (Studie, Opera)... Weiterlesen!

Infrastruktur

Verkehr

Bild:Europabrücke Brenner Tirol.jpg

Die Verkehrsinfrastruktur ist geprägt auf der einen Seite durch die Lage in den Alpen und andererseits durch die zentrale Lage in Mitteleuropa. Dies gilt für Straßen- und Bahnverbindungen gleichermaßen. Die logistische Erschließung der Bergwiese erfordert diverse Tunnel- und Brückenbauten, die extremen Witterungsbedingungen erdulden müssen. Durch die zentrale Lage gilt Österreich als typisches Transitland, zuerst in Nord-Süd- und Nord-Südost-Richtung, durch die Öffnung des Eisernen Vorhangs auch in Ost-Westrichtung. D. h. aber oft eine wesentlich größere Dimensionierung der Verkehrswege, auch in ökologisch sensiblen Gebieten, was oft zu Widerständen der Bevölkerung führt.

Um diese Besonders risikoreiches Verhalten zwischen Ökonomie und Ökologie zu bewältigen, sind oft Maßnahmen notwendig, welche dem Land eine Vorreiterrolle im Naturschutz gebracht haben, zuerst am Kraftfahrzeugsektor. Es wurde in der Alpenrepublik zum Beispiel vergleichsweise früh legal vorgeschrieben, in jedem Kraftfahrzeug einen Beförderer einzubauen. Ebenso wurden auf bestimmten Strecken nur Lärmarme LKW zugelassen. Durch verschiedene Deregulierungen fühlen sich die Bewohner jedoch in bestimmten Regionen, wie im Inntal, von den verkehrsregelnden Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene, zuallererst von der EU, im Stich gelassen.

Straßenverkehr

Bild:Austria A2 moedling.jpg

Das österreichische Straßennetz umfasst derzeit:

  • 2.000 km Autobahnen und Schnellstraßen
  • 10.000 km Straßen mit Vorrang (früher Bundesstraßen)
  • 24.000 km Landesstraßen
  • 70.000 km Gemeindestraßen

Das Straßennetz ist großteils in öffentlicher Hand, wobei auf Autobahnen und Schnellstraßen die PKWs mit so genannten Mautvignetten und die LKWs kilometerabhängig durch die ASFINAG bemautet werden.

Siehe: Straßensystem in Österreich, Liste der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich, Liste der österreichischen Kfz-Kennzeichen

Seit dem 15. November 2005 gilt auch auf Österreichs Straßen Lichtpflicht am Tag. Kfz-Lenker die dagegen verstoßen, werden seit dem 15. April 2006 mit Geldbußen zwischen 15 Euro und 5.000 Euro bestraft.

Schienenverkehr

Bild:Austria 1044 semmering.jpg
Schienenverkehr in Österreich (Semmeringbahn)

Der größte Teil der Eisenbahnstrecken wird durch die Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) betrieben. Ein geringerer Teil wird durch Privatbahnen, die aber auch teils im Eigentum der Bundesländer sind, befahren.

S-Bahnen gibt es augenblicklich nur in der Hauptstadtregion Wien und in Salzburg. Zusätzliche Zug Systeme sind für die Städte Graz, Linz und Innsbruck geplant.

Die wichtigste U-Bahn Österreichs befindet sich in Wien. Obendrein besitzt die Linzer Straßenbahn einige unterirdische Stationen. Außerdem gibt es im Dorf Serfaus in Tirol eine unterirdische Luftkissenschwebebahn, die die kleinste U-Bahn der Welt ist.

Straßenbahnverkehr gibt es in den Städten Wien, Graz, Linz, Innsbruck und Gmunden.

Schifffahrt

Hauptartikel:

  • Donauschifffahrt (Personenschiffe)
  • DDSG (einst staatliche Reederei; älter größte Binnenreederei der Welt)

Der Personenschiffsverkehr dient hauptsächlich dem Reisebranche und findet sowohl .... als auch auf der Donau, sowie auf den größeren Seen statt. Meist werden die Gewässer nur im Sommerhalbjahr befahren. Im Güterverkehr wird nur die Donau genutzt, die durch den Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals wesentlich aufgewertet wurde und so viel Transitverkehr von der Nordsee bis ans Schwarze Meer aufnehmen kann. Hauptsächlich werden Schüttgüter befördert. Die einzigen österreichischen Güterhäfen sind Linz, Enns, Krems und Wien.

Luftfahrt

Die größte nationale Luftverkehrsgesellschaft ist die Austrian Airlines Group (Austrian Airlines, Lauda Air, Austrian Arrows,Slovak Airlines). Mit FlyNiki besitzt Österreich seit 2003 auch eine Billigflugairline. Nahe Niki ist InterSky eine regionale Billigflugairline die von Friedrichshafen aus fliegt. Andere Regionale Fluggesellschaften sind die Welcome Air, Carinthian Spirit und Slovenian Spirit fliegt und die Air Alps.

Wichtigster Flughafen ist der Flughafen Wien-Schwechat, benachbart haben Graz (Flughafen Graz-Thalerhof), Linz (Flughafen Linz-Hörsching), Klagenfurt (Flughafen Klagenfurt), Salzburg (Salzburg Airport W. A. Mozart) und Innsbruck (Flughafen Innsbruck) internationale Anbindungen. Für Vorarlberg stillstehen die internationalen Flughäfen Altenrhein (CH) und Friedrichshafen (D) zur Verfügung. Nur von regionaler Bedeutung sind die 49 Flugplätze, von denen 31 über keine asphaltierte Rollbahn verfügen, und von den restlichen 18 asphaltierten, nur 4 eine Startbahn mit über 914 Metern Länge besitzen. Historisch bedeutsam ist davon der Flugplatz Wiener Neustadt, aber auch der aufgelassene Flughafen Aspern. Sie waren die ersten Flugfelder Österreichs, wobei der Flugplatz Aspern zwischen seiner Eröffnung 1912 und Eruption des Ersten Weltkriegs 1914 als größter und modernster Luftverkehrszentrum Europas galt. Weiterhin geben noch etliche Flugplätze der Österreichischen Luftstreitkräfte wie z. B. in Wr. Neustadt, Zeltweg, Aigen/Ennstal, Langenlebarn/Tulln. Weitere internationale Bedeutung erlangt Österreich in der Fliegerei durch die Vereinigung der Kontrolle für die oberen Lufträume (ab 28.500 Fuß od. 9.200 Metern) von bis dato acht mitteleuropäischen Neue Welt (Österreich, Bosnien und Herzegowina, Tschechische Republik, Kroatien, Ungarn, Italien, Slovenien und Slowakei). Dieses CEATS (Central European Air Traffic Services) genannte Programm sieht ein Kontrollzentrum für den gesamten mitteleuropäischen oberen Luftraum (CEATS Upper Area Control Centre, CEATS UAC) vor, das in Fischamend östlich von Schwechat zu finden sein wird. Die nationalen Belange der Flugsicherung und Zivilluftfahrt erfüllt die Austro Control Gesellschaft für Zivilluftfahrt m.b.H. mit Sitz in Wien.

Energieversorgung

Hauptartikel: Österreichische Energiewirtschaft

Bild:Kölnbreinspeicher.jpg
Kölnbreinsperre der Maltakraftwerke

Elektrische Energie

Die Tram Energie wird überwiegend aus Wasserkraft (knapp unter 60%), als auch aus Laufkraftwerken an der Donau, der Enns, Drau und vielen kleineren Laufkraftwerken, sowie aus Speicherkraftwerken, wie dem Kraftwerk Kaprun oder den Maltakraftwerken gewonnen. Zur Decken von Spitzenstrom werden zusätzlich zu den Speicherkraftwerken auch Gasturbinenkraftwerke betrieben. 2 % der Stromerzeugung erfolgt durch Windenergieanlagen, die hauptsächlich im windreichem Orient Österreichs (Weinviertel, Pannonische Tiefebene) angesiedelt sind.</br> Strom aus Atomkraftwerken wird angesichts des Atomsperrgesetzes nicht hergestellt. Das einzige Atomreaktor wurde zwar in Zwentendorf errichtet, ging aber nach einer Volksabstimmung 1978 nie in Betrieb.

Die Verteilung erfolgt hauptsächlich durch neun Landesgesellschaften, die auch die letzte Meile zum Endverbraucher haben. Bei gibt es einige kleinere Versorger, die meist auch im Habseligkeiten der öffentlichen Hand sind.

Gasversorgung

Bild:Raffinerie.jpg
OMV Raffinerie in Schwechat

Bei der Erdgasversorgung ist Österreich weitgehend vom Ausland abhängig. Zwar gibt es auch in Österreich Erdgasvorkommen, hauptsächlich im Marchfeld und Weinviertel, wo sich auch unterirdische Pufferspeicher als Sicherheitslager befinden, doch tragen diese nur rund 20 % des Jahreserdgasverbrauchs Österreichs bei. Traditionellerweise erfolgt die Hauptversorgung aus Russland, woher aus Österreich seitdem 1968 als erstes europäisches Land okzidental des Eisernen Vorhangs sein Erdgas bezieht.

Im Fallgrube eines Lieferausfalls von ausländischem Erdgas kann Österreich laut Unterlagen der OMV die Gasversorgung für 2 Monate durch eigene Lagertanks sicherstellen.

Ölversorgung

Hauptimportland bei Erdöl ist mit Stand 2003 Saudi-Arabien. Die einzige Raffinerie befindet sich in Schwechat und wird von der OMV AG betrieben.

Rechtliche und soziale Infrastruktur

Schule und Ausbildung

Siehe: Schulsystem in Österreich, Liste bedeutender Österreicher, Österreichische Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen, Schülerzeitung

Notrufdienste

Bild:RTW Oesterreich.jpg
Krankentransportwagen des ÖRK aus Graz

In Österreich da sein für jeden Notrufdienst größtenteils separate Leitzentralen. Notrufnummern können von jedweder Telefonzelle unentgeltlich gewählt werden. Die Notrufnummern Gültigkeit besitzen österreichweit und lauten für die Feuerwehr „122“, für die Freund und Helfer „133“ und für den Rettungsdienst „144“. Im Übrigen gibt es noch andere Notrufnummern, die gleichermaßen kostenfrei gewählt werden können, wie zum Beispiel der Euronotruf „112“.

Österreichweit wurde 2005 die für ländliche Gebiete zuständige Bundesgendarmerie mit den in den Städten vorhandenen Bundessicherheitswachekorps und den Kriminalbeamtenkorps zum neuen Wachkörper Bundespolizei zusammengelegt. Dadurch wurde versucht, Zweigleisigkeiten in der Organisation zu beseitigen und die Effizienz zu erhöhen. Der Beweis dieses Anspruchs konnte vor ... nicht erbracht werden.

Das österreichische Feuerwehrsystem basiert fast vollständig auf Freiwilligen Feuerwehren. Nur in den sechs größten Städten wird der Brandschutz von Berufsfeuerwehren wahrgenommen. Der Brandschutz fällt in die Kompetenz der einzelnen Bundesländer, während der Katastrophenschutz Kompetenz des Bundes ist, er wird aber benachbart dem Bundesheer über den Katastrophenhilfsdienst ebenso von den Feuerwehren wahrgenommen. Siehe auch Hauptartikel: Feuerwehr in Österreich;

Bei Unfällen mit Verletzten wird in Österreich die Rettung informiert. Erst einmal in den ländlichen Voraussetzen übernimmt das Österreichische Rote Kreuz den Rettungsdienst. Neben unterhalten übrige Hilfsorganisationen wie der Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hospitaldienst Austria und das Grüne Kreuz Rettungswachen. In Wien teilen sich die städtische Wiener Rettung und die Hilfsorganisationen die Aufgabe. Rettungshubschrauber spielen eine sehr wichtige Rolle im österreichischen Rettungsdienst. Das Land dürfte über die größte Dichtheit an Rettungshubschraubern global verfügen. Flächendeckend stellt der Christophorus Flugrettungsverein des ÖAMTC 16 Hubschrauber, benachbart sind zuerst in den Tourismus-Regionen diverse private Lieferant tätig. Siehe auch: Luftrettung in Österreich, Rettungsdienst in Österreich;

Wetterdienst

Wetterstationen befinden sich übers ganze Land verteilt, in größeren Städten und in allen Landeshauptstädten. Die nationale Einrichtung für meteorologische und geophysikalische Dienste ist die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit mehreren Zweigstellen in den Bundesländern. Die aktuellen Wetterdaten und Wetterentwicklungen gewähren sich, auf Internetseiten gesammelt, für etliche Orte abrufen und außerdem über Radio und Fernsehen verfolgen. Bald soll außerdem ein zuverlässiger Unwetterwarndienst im Internet angeboten werden. Zusätzlich gibt es noch die Flugwetterdienste oder spezielle Systeme, wie das Blitzortungssystem ALDIS, die auch mit der ZAMG kooperieren und Daten austauschen.

Zusätzlich zu den Wetterdiensten, gibt es in den meisten Bundesländern bedingt durch die alpinen Lagen Lawinenwarndienste, die Angaben der meist örtlich eingerichteten Lawinenkomissionen weitergeben.

Ein weiterer Dienst, der in den letzten Jahren steigernd an Bedeutung gewinnt, ist der Hochwasserwarndienst, der vor bevorstehende Hochwasserereignissen die betroffene Bevölkerung warnt. Er ist bei den jeweiligen Landesregierungen angesiedelt.

Medien und Kommunikation

Hauptartikel: Medien in Österreich
Siehe auch: Liste österreichischer Journalisten, Österreichische Mobilfunkgesellschaften

Open Video Alliance bläst zum Sturm auf Wikipedia: Die unter anderem von Mozilla getragene Open Video Alliance startet ihr Projekt "Lets Get Video on Wikipedia" mit dem Ziel, die freie Enzyklopädie mit Videos im freien Format Ogg Theora zu bestücken. (Wikipedia, Ogg)... Weiterlesen!

GEZ will Gebühr für Computerkassen im Steakhouse: Betreiber von Computerkassen sollen GEZ-Gebühren zahlen, weil damit der Empfang von Radio und Fernsehen über das Internet möglich sei. Dagegen wehrt sich die Steakhauskette Maredo vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf. (GEZ)... Weiterlesen!

Kultur

Österreich ist weltumspannend als große Kulturnation bekannt und bringt seine große Gepflogenheit in allen kulturellen Bereichen zuerst mit der Lebensweise seiner Einwohner, der Architektur seiner Sehenswürdigkeiten und seinem Nationalstolz zum Ausdruck. Stichworte wie Wiener Kaffeehauskultur und Kabarettszene sind für Österreich ebenso typisch wie der beliebte Wintersport, das Klima seiner Städte und Begriffe wie Heuriger oder Festspiele. Mehrere Bauten Österreichs zählen zum UNESCO Weltkulturerbe, im Im Jahre2003 war Graz Kulturhauptstadt Europas. Zur Verbreitung der Österreichischen Kultur auswärtig dient das Österreichische Kulturforum.

Persönlichkeiten

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Die Länder des ehemaligen Habsburgerreichs haben eine Reihe bedeutender Künstler aus allen kulturellen Bereichen hervorgebracht, zuerst aus der Teilbereich der Musik. Zu den berühmtesten Komponisten ihrer Zeit zählen u. a. Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Franz Schubert, Anton Bruckner und Johann Strauß, der als einer der Begründer des Wiener Walzers gilt. Dieser Überlieferung folgten aus dem Spezies der klassischen Musik auch zig berühmte Dirigenten wie Erich Kleiber, Herbert von Karajan, Karl Böhm oder auchNikolaus Harnoncourt.

Aus dem heutigen Österreich haben die Sänger Peter Alexander, Hans Hölzl alias Falco und Udo Jürgens in den letzten Jahrzehnten ebenso internationale Beliebtheit erlangt wie die Künstler Joe Zawinul und Friedrich Gulda.

Zu den bekanntesten (alt-)österreichischen Schriftstellern zählen Franz Grillparzer, Joseph Roth, Johann Nestroy, Robert Musil, Karl Kraus, Friedrich Torberg, Felix Mitterer, Thomas Bernhard und Peter Handke, sowohl .... als auch die 1905 mit dem Friedensnobelpreis geehrte Bertha von Suttner und die 2004 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnete Elfriede Jelinek. Zu den bekanntesten Schriftstellern der österreichischen Volksgruppen zählen Janko Ferk, Gustav Janus und Florjan Lipus, der von Peter Handke in das Deutsche übersetzt wurde.

Ein weiteres Fachgebiet erfolgreicher Österreicher stellen die Sparten Film und Theater dar, in denen u. a. Max Reinhardt, Karl Farkas, Curd Jürgens, Maximilian Schell, Romy Schneider, Senta Berger, Oskar Werner, O. W. Fischer, Otto Schenk, Klaus Maria Brandauer, Martin Kusej. Berühmtheit erlangten. Umgang Filmregisseure aus Österreich waren bzw. sind unter anderem Erich von Stroheim, Billy Wilder, Fritz Lang, Josef von Sternberg, Otto Preminger, Robert Dornhelm, Michael Haneke, Ulrich Seidl, Hans Weingartner.

Österreich war, erst einmal in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts, eine der führenden Wissenschaftsnationen der Welt und brachte geniale Denker und Typ wie Wolfgang Pauli und Erwin Schrödinger hervor, die als Begründer der Quantenphysik gelten. In diesen Tagen wird ihre Arbeit u. a. von Anton Zeilinger fortgeführt. Angrenzend dem Halbgott in WeißSigmund Freud waren auch der Automobilbauer Ferdinand Porsche, der Erfinder Viktor Kaplan und Ludwig Boltzmann, einer der Vorreiter der Thermodynamik, berühmte Österreicher. In der Ökonomie brachte die Österreichische Schule, gegründet von Carl Menger und hauptsächlich von Friedrich August von Hayek weitergetragen, eine neue Strömung hervor. Auch Joseph Schumpeter, dessen wohl bekanntestes Werk der Prozess der schöpferischen Zerstörung ist, gilt als hochrangiger österreichischer Mensch und Ökonom.

Bekanntschaften österreichische Staatsmänner und Person sind u. a. der Kaiser der österreich-ungarischen Monarchie, Franz Joseph I., sein Nachfolger, der seliggesprochene Karl I., Karl Renner und der ehemalige UNO-Generalsekretär Kurt Waldheim. Gleichfalls Berühmtheit erlangte der gebürtige Österreicher und in Deutschland tätige nationalsozialistische Diktator Adolf Hitler. Siehe: Liste bedeutender Österreicher

Persönlichkeiten, die nicht in Österreich geboren sind, aber hier gewirkt haben:

Film und Theater

Hauptartikel: Österreichischer Film

In der Pionierzeit des Films Ende des 19. Jahrhunderts so weit wie Beginn des Ersten Weltkriegs zählte Österreich nach Grande Nation und Italien zu den führenden Ländern - sowie was Erfindertum plus das Filmschaffen an sich betraf. So entwickelte der Tiroler Simon Stampfer 1832 das „Lebensrad“, und schon 1847 führt Ludwig Döhlinger im Josefstädter Theater „bewegliche Bilder“ vor. 1885 existierte mit dem Kaiserpanorama in Wien schon ein früher Vorgänger des Kinos. Gegen Bezahlung von Eintrittsgeld konnten dort während den Öffnungszeiten so weit wie 12 Personen gleichzeitig Einsicht in ein Stereoskop werfen. Die erste belegte öffentliche Filmvorführung findet am 20. März 1896 vor geladenem Publikum in der Lehr- und Versuchsanstalt für Fotografie und Reproduktionsverfahren mit dem Lumière'schen Kinematographen statt. Jedoch sollen schon wenig erst einmal in einer Schaubude im Wiener Prater „Lebende Bilder“ vorgeführt worden sein. Von da an schafften sich mehr und mehr Inhaber von Schaubuden oder Kuriositäten- und Abnormitätenvorführlokalen Kinematographen an. Die ersten Kinos im heutigen Sinne, in denen daneben angekündigten Filmvorführungen keine anderen Aktivitäten mehr durchgeführt werden entstanden jedoch erst zwischen 1900 und 1905. Als ältestes Kino gilt das Wiener Erika Kino, welches 1999 nach 99 Jahren Betrieb schloss.

Der erste „abendfüllende“ Film wurde 1908 von der 1906 gegründeten „Ersten Österreichischen Kinofilms-Industrie“ produziert: „Von Stufe zu Stufe“ war ein Liebesfilm mit sozialkritischen Ansätzen und dauerte 35 Minuten. Regier führte Heinz Hanus, der mit Luise Fleck auch das Skript schrieb. Der Film gilt in diesen Tagen als verschollen.

Der internationale Geschäft mit Stummfilmen florierte. Die Bedeutung Österreichs in der international stark wachsenden Filmindustrie nahm mit dem Ersten Weltkrieg stark ab. Danach setzte die heimische Filmproduktion rasch abermals ein, und erreichte schon 1918 mit 100 produzierten Aufnehmen ihren Höhepunkt. Verschiedene Regisseure und Mime arbeiteten zu dieser Zeit auch, oder überwiegend, in Deutschland. Für die dort ansässig gewesene größte deutsche Filmgesellschaft, die Ufa, filmte etwa Regisseur Fritz Lang, der 1927 mit Metropolis einen Welthit landete. Spätestens mit steigender Unterdrückung des freien Filmschaffens Zentrum der 1930er in Deutschland, und wenig später auch in Österreich, emigrierten jede Menge heimische Filmschaffende - zum Teil mit Zwischenstationen in England oder Französische Republik - in die Vereinigten Staaten, um dort am Aufbau der Hollywood-Filmindustrie mitzuwirken und Karriere zu machen, wie etwa Billy Wilder oder Otto Preminger.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erreichte die Filmproduktion in den 1950er-Jahren zwar einen zweiten Höhepunkt, doch spielten österreichische Filme außerhalb des deutschsprachigen Raums nur noch eine kleine Rolle. Produziert wurden Musik- und Heimatfilme für den deutschsprachigen Raum mit Publikumslieblingen wie Peter Alexander, Gunther Philipp, Marika Rökk und Hans Moser. Ein wesentlicher Regisseur, dessen Karriere gut fünfzig Jahre überspannt, ist Franz Antel, der die unterschiedlichsten Filmgenres in seinem Schaffen vereint.

In den 1980er-Jahren entstanden zig Kultserien wie Ein echter Wiener geht nicht unter o. Kottan ermittelt. Auch Fernsehshows waren vormalig sehr beliebt, und Moderatoren wie Heinz Conrads zählten zu den Lieblingen der Nation. In den 1980er Jahren erlangte Karl Moik mit seiner Sendung Musikantenstadl große Beliebtheit im gesamten deutschsprachigen Raum.

In den letzten Jahren, angebrochen in den späten 1990ern, entwickelte sich zusehends eine Art Neuer Österreichischer Film. Meist junge und kaum bekannte Regisseure und Schauspieler durchführen seit kreative Filme, oft mit sozial- oder gesellschaftskritischem Inhalt. Dies wird auch auf internationaler Bühne immer mehr wahrgenommen und gut in Form von Filmpreisen gewürdigt. Zuerst hat es Michael Haneke mit seinen die menschliche Befindlichkeit sezierenden Spielfilmen geschafft, sich weltweit als einer der wichtigsten zeitgenössischen Filmemacher zu etablieren. Seine Arbeiten Die Klavierspielerin sowie Caché wurden mehrfach preisgekrönt und Gültigkeit besitzen als wesentliche Bestandteile des Weltkinos. Im gleichen Sinne viel beachtet ist Ulrich Seidl, dessen in Venedig uraufgeführte und ausgezeichnete Arbeit Hundstage ein großes Echo fand. Als diskussionswürdige Designer heutigen Filmschaffens haben sich außerdem Barbara Albert (Nordrand), Michael Glawogger (Slumming), Jessica Hausner (Hotel), Wolfgang Murnberger (Silentium), Paul Rosdy, Stefan Ruzowitzky (Anatomie) oder auchHans Weingartner (Die fetten Jahre sind vorbei) empfohlen. Auf dem Experimentalfilmsektor hat sich seit den 1950er Jahren eine reiche Brauch entwickelt, die von Peter Kubelka, Valie Export oder Kurt Kren so weit wie Virgil Widrich reicht. Auch bei erfolgreichen Koproduktion wie dem preisgekrönten Film Grbavica waren österreichische Produzenten maßgeblich beteiligt. Ein wichtiges Podiumsdiskussion zur Außendarstellung der österreichischen Filmemacher stellen alljährlich die Filmfestspiele in Cannes dar.

Die TV-Serie Kommissar Rex des Wiener Produzenten Peter Hajek erwies sich als großer Gelingen und wurde in verschiedene Länder verkauft.

Einen besonderen kulturellen Stellenwert in Österreich besitzt die Kabarettszene. Sie schafft es, durch des landseigenen, österreichischen Humors tauglich einer kulturellen Veranstaltung, meist mit politischem oder alltäglichem, sporadisch auch kritischem Themeninhalt, ein eigenes Klima zwischen Comedy, Theater und Unterhaltung zu entwickeln, welches anderorts seinesgleichen sucht. Umgang Kabarettisten sind u. a. Lukas Resetarits, Josef Hader, Alfred Dorfer, Roland Düringer, Alf Poier, die z. T. schon seit Jahrzehnten die einschlägigen Bühnen besetzen und auch im deutschsprachigen Ausland rezipiert werden.

Siehe auch Liste österreichischer Filme

Festspiele

Siehe auch: Filmfestivals (Österreich)

Literatur

Hauptartikel: Österreichische Literatur

Musik

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Anton Bruckner

Österreich ist zuvor für seine großen Komponisten der vergangenen Jahrhunderte bekannt. Besonders das 18. und 19. Jahrhundert war in musikalischer Hinsicht eine sehr prägende Epoche, als sich unter den hier wirkenden Komponisten Beethoven, Mozart, Schubert, Joseph Haydn uvm. die Stilrichtung der Wiener Klassik entwickelte. Wien galt ehemalig als eine Stadt der Klänge - besonders durch den Hof der Regenten und der Dynastie der Habsburger. Wer einmal in der musischen Szene eine Namen hatte, gab in Wien seine Konzerte. Entstammt die Tonkunst der Wiener Klassik meist als Unterhaltung und Auftragsarbeiten des Adels, so erfährt die Klänge im 19. Jahrhundert eine Öffnung zum Bürgertum, wo Werke der Strauß-Dynastie - wie Johann Strauß' Radetzkymarsch oder die Tritsch Tratsch Polka seines gleichnamigen Sohns, welche gerne an Bällen wie dem Wiener Opernball gespielt werden - populär wurden und noch dieser Tage benachbart der Wiener Klassik einen hohen Stellenwert einnehmen. Ebenso in Wien wirkten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die großen Sinfoniker Anton Bruckner und Johannes Brahms. Um und kurz nach der Jahrhundertwende wurde Österreichs Musikleben von Komponisten wie Gustav Mahler (Dirigent der Wiener Hofoper 1897-1907), Alexander von Zemlinsky, Franz Schmidt und Joseph Marx geprägt. Bedeutenden Einfluss auf die Töne der Moderne nahmen die Komponisten der Neuen Wiener Schule, allen voran Arnold Schönberg, Anton Webern und Alban Berg.

Abseits der klassischen Klänge sind erstens der Schlager, Bands aus dem Austropop wie Austria3 und deren Einzelkünstler (Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Rainhard Fendrich) oder etwaS.T.S. sowie die zurzeit erfolgreichste Österreicherin am Chartsektor, Christina Stürmer, und natürlich auch Falco und Hubert von Goisern oder etwaDJ Ötzi über die Grenzen aufwärts bekannt. Große Brauch in Österreich haben außerdem die Volksmusik sowie die volkstümliche Musik.

Nationale sowie internationale Popularität in ihren Genres erlangten außerdem die Linzer Hip-Hop-Band Texta, Bauchklang, Petsch Moser und Heinz aus Wien. Benachbart gibt es noch etliche Melodien von österreichischen Künstlern die bis auf den heutigen Tag die Welt begeistern. Bemerkenswert wären beispielsweise das Weihnachtslied Stille Nacht, heilige Nacht oder der mit einer Zither gespielte Titelsong zu „Der dritte Mann“ von Anton Karas.

Die Unternehmen Bösendorfer stellt seit 1828 Klaviere und Flügel her, die in der ganzen Welt verkauft werden. Bekanntschaften Pianisten aller Genres applizieren teils ausschließlich Bösendorfer-Klaviere, unter András Schiff, Oscar Peterson und Tori Amos. Für Bösendorfer haben auch Künstler und Designer, wie etwa Hans Hollein, Flügel entworfen.

Volkskultur und Bräuche

Althergebracht wird zu Silvester um Mitternacht nach den Schlägen der Pummerin (Kirchenglocke des Stephansdoms) mit dem Donauwalzer das neue Jahr begrüßt.

Österreichische Esskultur

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Hauptartikel: Österreichische Küche, Wiener Küche

Österreich ist bekannt für seine vielfältige Auswahl an traditionellen Gerichten, Getränken und Mehlspeisen. Zu den bekanntesten Speisen zählen u. a. das berühmte Wiener Schnitzel, die Tiroler Speckknödel, der Tafelspitz, die Kärntner Kasnudeln und alle Arten von Knödeln. Bierbrauerei und Weinanbau haben in Österreich ebenso Gepflogenheit wie die Erstellung von österreichischem Käse und Speck sowie der regionale Ackerbau von Spargel. Zu den berühmtesten Süßigkeiten zählen in erster Linie die Mozartkugeln, die Sachertorte, die Linzertorte, Salzburger Nockerln und verschiedene Variationen von Strudeln.

Sport

Die beliebteste Sport der Österreicher ist das Skifahren, gefolgt von Fußball und Radfahren. Auch Wandern und Bergsteigerei genießt in allen Altersgruppen einen kumulativ hohen Stellenwert. (Stand: 2006)

Wintersport

Wegen seiner Geographie zählt Österreich in zahlreichen Wintersportarten zur Weltspitze, wie etwa in alpinen Ski-Bewerben, im Skisprung oder im Snowboarden. Der Wintersport genießt in Österreich einen hohen Stellenwert und dessen Fernsehübertragungen, überwiegend jene der Ski-Alpin-Bewerbe, erreichen weite Teile der Bevölkerung. Bekanntschaften Ski-Sportler der letzten Jahre sind wie Hermann Maier, Renate Götschl, Michaela Dorfmeister, Alexandra Meissnitzer, Benjamin Raich, Michael Walchhofer und Rainer Schönfelder. An erfolgreichen Skifahrern der Vergangenheit wären Toni Sailer, Karl Schranz, Franz Klammer oder aberAnnemarie Moser-Pröll hervorzuheben. So war wie TV-Moderator Armin Assinger anno dazumal Skirennläufer, auch der Volksmusik-Star Hansi Hinterseer fuhr früher als Profi Slalomhänge hinab.

Sonstige erfolgreiche Wintersportler sind z. B. der Rodler Markus Prock und das österreichische Skisprung-Team um Andreas Widhölzl, Thomas Morgenstern und Martin Höllwarth, welches in den letzten Jahren viele Weltcup-Siege für sich eintragen konnte. Nimmer aktive Skisprung-Größen wie Anton Innauer, Hubert Neuper oder auch Andreas Goldberger sind dieser Tage als Trainer, bzw. TV-Ko-Moderatoren tätig.

Sommersport

Auch im Sommersport, bzw. ganzjährig ausübbaren Sportarten kann Österreich wieder und wieder nennenswerte Erfolge für sich verbuchen, doch erreichen diese bis auf den Fußball weit nicht die Reichweite in der Bevölkerung wie der Wintersport. Bei großen Siegen, wie bei den Olympischen Spielen oder etwaWeltmeisterschaften etwa, gelangen diese Sportarten dann dennoch kurzzeitig ins mediale Rampenlicht. Zu nennen wäre diesbezüglich der Segelsport (Roman Hagara, Hans-Peter Steinacher), Judo (Peter Seisenbacher), Schwimmen (Mirna Jukic und Markus Rogan) sowie die Formel 1 (Ex-Rennfahrer Niki Lauda, Jochen Rindt, Gerhard Berger). Im Anno 2003 holte Werner Schlager den Weltmeistertitel im Tischtennis, 1996 wurde Thomas Muster als erster Österreicher überhaupt Nummer 1 der Tennisweltrangliste, nachdem er ein Jahr erstens den Grand-Slam-Titel von Paris - die French Open - gewann. Im Dez. 2005 erschwamm Markus Rogan bei der Kurzbahn-Schwimm-EM über 200m Rücken einen neuen Weltrekord, den ersten für Österreich seit 1912. Besonders hervorzuheben für ein Binnenland sind auch die zwei Olympiasiege der Tornadosegler Hagara/Steinacher bei den olympischen Spielen 2000 in Sydney und 2004 in Athen. Auch der Olympiasieg von Christoph Sieber im Windsurfen 2000 in Sydney ist etwas besonderes.

Vereinssport

Der Vereinssport besitzt in Österreich einen sehr hohen Stellenwert. In manchen Gemeinden und Städte sind gut die Hälfte der Bevölkerung in Vereinen sportlich aktiv. Zuallererst der Fußball besitzt, besonders in Wien, lange Tradition, aber auch wenigere bekannte Sportarten stoßen mancherorts auf regen Zulauf. So zählt Österreich z. B. im Faustball zur Weltspitze, und manche der an der Donau oder an größeren Seen gelegenen Gemeinden haben eigene Wassersportvereine.

Hypo Niederösterreich zählt im Frauenhandball zur Zeit ebenso zur Weltspitze wie die Chrysler Vienna Vikings im Amateur-Football. Auf internationaler Ebene erregten außerdem zu Beginn die Erfolge österreichischer Fußballvereine Aufmerksamkeit. Erwähnenswert sind u. a. deren vier Finalteilnahmen im UEFA-Cup (SV Austria Salzburg 1994), bzw. im Europapokal der Pokalsieger (Austria Wien 1978, Rapid Wien 1985 und 1996) sowie das Anno 2000, in dem es Sturm Graz als erste österreichische Mannschaft schaffte, in der UEFA Champions League in die zweite Runde aufzusteigen. Rapid Wien spielte in der Saison 2005-2006 als erste österreichische Mannschaft seither Sturm Graz erneut in der UEFA Champions League, konnte aber keine Punkte erringen und schied nach den 6 Gruppenspielen aus. Als großer Fortuna und als geschichtlich gilt auch der Auswärtssieg von FC Wacker Innsbruck über Real Madrid, im Jahre 1971.

Erfolgreiche Vereine in Österreich:

Internationale Sportveranstaltungen

Österreich war vor ... zwei Mal Person olympischer Spiele (beide Male olympische Winterspiele in Innsbruck, 1964 und 1976). Im Allgemeinen holten österreichische Spitzensportler 24 Gold-, 34 Silber- und 39 Bronzemedaillen in der Geschichte olympischer Winterspiele sowie 26 Gold-, 38 Silber- und 40 Bronzemedaillen bei olympischen Sommerspielen (Stand: 2005).

Bei den letzten Olympischen Winterspielen 2006 in Turin gewann das österreichische Team 9 Gold-, 7 Silber- und 7 Bronzemedaillen. Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 wurden 2 Goldmedaillen (durch Roman Hagara & Hans-Peter Steinacher im Tornado-Segeln sowie Kate Allen im Triathlon), 4 Silber- sowie eine Bronzemedaille erkämpft. (Quelle: ÖOC)

2008 wird Österreich gemeinsam mit der Schweiz Charakter der Fußball-Europameisterschaft 2008 sein.

Siehe auch: Liste bedeutender Sportler, Kategorie:Sport (Österreich), Olympiabilanz Österreich

Sehenswürdigkeiten

Höchste Bauwerke

Bild:Donauturm.jpg
Donauturm in Wien
Bild:Millennium Tower bei Triebfahrzeug Station.jpg
Jahrtausend Tower

Siehe auch: Liste der höchsten Bauwerke in Österreich, Liste der höchsten Bauwerke in Wien

Die höchsten Bauwerke Österreichs sind:

Bauwerk Standort Höhe
01. Bisamberg Sendemast Wien 265 m
02. Donauturm Wien 252 m
03. Millennium Tower Wien 202 m
04. Kölnbreinsperre Maltatal Malta 200 m
05. Europabrücke Schönberg im Stubaital 192 m
06. Zillergründlsperre Zillertal Mayrhofen 186 m
07. Lichtenberg Sendemast Lichtenberg 155 m
08. Funkturm Arsenal Wien 155 m
09. Hochhaus Neue Donau Wien 150 m
10. Sender Freinberg Linz 146 m
11. Vienna Twin Towers Wien 138 m
12. Stephansdom Wien 137 m
13. Neuer Dom Linz 135 m
14. Schlegeissperre Zillertal Mayrhofen 131 m
15. Limbergsperre Kaprunertal Kaprun 120 m
16. Vienna International Centre Wien 120 m
17. Drossensperre Mooserboden Kaprun 112 m
18. Herz-Jesu-Kirche Graz 110 m
19. Wiener Rathaus Wien 105 m
20. Andromeda-Tower Wien 103,5 m

Astra: Satellit überholt Kabel-TV in Europa: Der Satellitenbetreiber Astra ist zuversichtlich, bis Ende 2010 mehr als 20 HD-Fernsehsender in Deutschland ausstrahlen zu können. Gegen Kabelnetzbetreiber, DVB-T und IPTV sieht sich Astra gut gewappnet. (Heimkino, 3D-TV)... Weiterlesen!

Native Client Binarys laufen unverändert auf x86 und ARM: Googles Native Client läuft auch auf ARM-Prozessoren. Bislang war die Software, mit der rechenintensive Web-Applikationen direkt auf die CPU zugreifen können, nur für x86-Systeme verfügbar. (Embedded Systems)... Weiterlesen!

Weitere Themen

Gleichheit der Geschlechter

In der Verfassung ist die Gleichstellung von Männern und Frauen geregelt. Die praktische Umsetzung lässt allerdings noch zu wünschen übrig. So nutzen nur 2 von 100 Männern in Österreich die Möglichkeit der Karenz mit Kinderbetreuung. Auch sind in leitenden Positionen in der Regel Männer und nur manche Frauen vertreten.

In fast allen Bereichen ist das Durchschnittsgehalt von Frauen weniger als das Durchschnittsgehalt von Männern. Dies ist zum einen auf eine unvollständige Umsetzung der Gleichbehandlung in der Praxis zurückzuführen und andererseits auf die Tatsache, dass jede Menge Frauen einer Teilzeitarbeit verfolgen und dabei kaum Aufstiegschancen wahrnehmen können.

Von staatlicher Seite ist zur Zeit ein Hang zur positiven Diskriminierung für Frauen erkennbar. Es wurden jede Menge Förderungsmaßnahmen für Frauen ins Leben gerufen. Bei der Besetzung von öffentlichen Arbeitsstellen sollen Frauen, bei gleicher Qualifikation, Männern vorgezogen werden. In der Praxis scheinen diese Maßnahmen aber nur wenig Wirkung zu zeigen. Die amtlich gemeldeten Arbeitslosen in Österreich setzten sich 2004 aus 2/3 Männern und nur 1/3 Frauen zusammen, was auch damit zusammenhängen kann, dass Hausfrauen meist nicht als ohne Job gemeldet sind.

Test: Alienware M11x - kleiner Kraftprotz für Spieler: Zwei Kilo leicht, für fast alle Spiele gerüstet und über sieben Stunden Laufzeit? Ein solches Notebook gibt es jetzt. Das M11x der Dell-Tochter Alienware überzeugte Golem.de im Test in fast allen Punkten. Da es keine Konkurrenz für dieses Gerät gibt, ist sogar der Preis vertretbar. (EDGE, Steam)... Weiterlesen!

Opera: Browserwahl hat die Downloadzahlen erhöht: Seit Anfang März 2010 verteilt Microsoft die Browserwahl für die Windows-Systeme, auch in Deutschland gibt es den Auswahldialog seit Kurzem. Laut Opera haben sich die Downloadzahlen dadurch erhöht, über 50 Prozent aller Opera-Downloads innerhalb der EU stammen von der Browserwahl. (Studie, Opera)... Weiterlesen!

Fußnoten

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F1 2010: Wettrennen gegen Michael Schumacher: Codemasters kündigt für F1 2010 eine echte Herausforderung an: Spieler sollen gegen die virtuellen Abbilder von Schumi und drei weiteren Piloten antreten können. Die Simulation basiert auf einer überarbeiteten Version der Ego-Engine, die schon bei Dirt 2 für sehr gute Grafik gesorgt hat. Erste Videosequenzen zeigen Szenen direkt von der Piste. (DirectX, Rennspiele)... Weiterlesen!

Libreka verschenkt E-Books: Libreka startet am 18. März eine neue Aktion zur Förderung von E-Books: Leser können sich in einer Buchhandlung einen Gutschein holen und dafür ein E-Book kostenlos herunterladen. In den USA hat Erfolgsautor John Grisham nach langem Zögern der Veröffentlichung seiner Romane in digitaler Form zugestimmt. (E-Book)... Weiterlesen!

Weblinks

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Wikinews: Österreich – aktuelle Nachrichten

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Wiktionary: Österreich – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

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Commons: Österreich – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

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Wikiquote: Österreich – Zitate

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Wikiquote: Österreichische Sprichwörter – Zitate

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Koordinaten: 47° 20' N, 13° 57' O

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US-Strafverfolger tummeln sich in sozialen Netzen: Die US-Bürgerrechtsorganisation EFF hat zwei Dokumente veröffentlicht, die zeigen, wie US-Strafverfolger in sozialen Netzen ermitteln. Das Justizministerium etwa ermutigt Beamte, in Angeboten wie Facebook nach Verdächtigen zu suchen, ihre Kontakte zu überprüfen und ihren Aufenthaltsort herauszufinden. (EFF, Datenschutz)... Weiterlesen!

Darpa will eine intelligente Kamera entwickeln: Bisher liefern Überwachungskameras einfach Bilder von einem beobachteten Ort. Allenfalls können sie noch einzelne Objekte erkennen. Die Darpa will Kamerasysteme entwickeln lassen, die nicht nur sehen, sondern auch verstehen, was in der in der beobachteten Szene vorgeht. (DARPA, Technologie)... Weiterlesen!


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