1918
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Inhaltsverzeichnis |
Katastrophen
- 13. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 7,3 in Kwangtung in der Provinz Guangdong, China, etwa 10.000 Tote
- 12. Juli: Das Linienschiff „Kawachi“ (Japan) sinkt in der Tokuyama-Bucht nach einer inneren Explosion. Über 500 Tote
- 16. September: Auf dem Monitor „Glatton“ (Großbritannien) kommt es im Port von Dover zu Explosionen der Munitionskammern. 77 Tote und etliche Verletzte, das Boot wurde aus dem Port geschleppt und von einem eigenen Zerstörer versenkt
- 9. Oktober: Karambolage des als Truppentransporter fahrenden Passagierschiffs „Aquitania“ (Großbritannien) ca. 75 km vor Portland (Großbritannien) mit dem Torpedobootzerstörer „Shaw“ (USA). 12 Tote und 13 Verletzte an Bord des Zerstörers sowie schwerste Beschädigungen der „Shaw“
- 25. Oktober: Das Dampfschiff „Princess Sophia“ (Kanada) strandet auf einem Riff vor Alaska (USA). 398 Tote
- Beginn einer Influenza-Pandemie („Spanische Grippe“). Ca. 500 Mio. Erkrankte und über 20 Mio. Tote. Ende 1919
Politik
- 1. Januar: Felix-Louis Calonder wird Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Russlands neue bolschewistische Regierung wird durch Japan anerkannt
- 8. Januar: der US-amerik. Präsident Wilson verkündet sein 14-Punkte-Programm zur Beendigung des 1. Weltkriegs
- 22. Januar Mychajlo Hruschewskyj Geisteswissenschaftler und Subjekt in der Ukraine rief die erste autonome Republik aus. Das Land wurde eine selbstständige Volksrepublik: Ukrajinska Narodnja Respublika (UNR)
- 24. Februar: Unabhängigkeitserklärung Estlands
- 3. März: Erster Weltkrieg. Friedensvertrag von Brest-Litowsk zwischen dem Deutschen Reich und Russland
- 21. März: Erster Weltkrieg. Beginn der letzten deutschen Frühjahrsoffensive, die nach großen Anfangserfolgen im Juli abgebrochen werden muss
- 12. April: Ausrufung des Herzogtums Baltikum
- 26. Mai: Georgien – Erste Unabhängigkeitserklärung
- 28. Mai: Gründung der unabhängigen Republik Aserbaidschan
- 7. Juli: Monaco und Frankreich schließen den Schutzvertrag
- 8. August: Den Alliierten gelingt es in der Panzerschlacht von Amiens, die deutsche Frontlinie zu durchbrechen („Schwarzer Tag des deutschen Heeres“)
- 15. September: Perforation der Entente an der Balkanfront
- 27. September: Erster Weltkrieg. Bulgarien, Verbündeter des Deutschen Reichs, kapituliert
- 29. September: Erster Weltkrieg. General Ludendorff verlangt von der Reichsregierung äußerster die Abgabe eines Waffenstillstandsgesuchs an die Ententemächte
- 3. Oktober: Thronfolger Max von Baden wird deutscher Reichskanzler. In seiner Regierung sind erstmalig Mitglieder der Mehrheitsparteien des Reichstags vertreten
- 13. Oktober: In der Schweiz wird eine Volksinitiative für eine Proporzwahl des Nationalrats angenommen
- 24. Oktober: Erster Weltkrieg. Beginn der Schlacht von Vittorio Veneto, die zur Niederlage Österreich-Ungarns führt.
- 28. Oktober: Gründung der Tschechoslowakei
- 29. Oktober: Der Beschluss der deutschen Marineleitung, in letzter Minute noch eine Entscheidungsschlacht gegen die Royal Navy zu suchen löst den Kieler Matrosenaufstand aus
- 29. Oktober: das kroatische Abgeordnetenhaus in Zagreb beschließt die Aufhebung sämtlicher staatsrechtlicher Beziehungen zwischen Kroatien und der österreichisch-ungarischen Monarchie
- 29. Oktober: Gründung von Jugoslawien
- 30. Oktober: Erster Weltkrieg. Unterzeichnung des Waffenstillstands von Mudros, Aufgabe des Osmanischen Reichs
- 3. November: Erster Weltkrieg. Unterzeichnung des Waffenstillstands von Villa Giusti zwischen Italien (Pietro Badoglio) und Österreich-Ungarn (Viktor Weber Edler von Webenau)
- 4. November: Aus dem Kieler Matrosenaufstand entwickelt sich die Novemberrevolution. In ganz Deutschland entstehen Arbeiter- und Soldatenräte
- 7. November: Rücktritt König Ludwigs III. von Bayern
- 9. November: Die Sturz erreicht Berlin: Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft die Republik aus, kurz darauf proklamiert Karl Liebknecht, der Führer des Spartakusbunds, die Räterepublik. Kaiser Wilhelm II. wird zur Ausscheiden gezwungen. Das Deutsche Reich wird Republik
- 9.-11. November: Bürger Arbeitsniederlegung (Landesstreik), organisiert durch das Oltener Aktionskomitee, unterstützt durch die SPS um sozialpolitische Reformen zu erzwingen
- 11. November: Mit Inkrafttreten des Waffenstillstandsabkommens von Compiègne zwischen Deutschland und Frankreich endet der 1. Weltkrieg. Er hat ca. 9 Mio. Tote gefordert
- 11. November: Polen wird unabhängig
- 12. November: Ausrufung der Republik Deutschösterreich
- 12. November: Frauen erlangen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht
- 12. November: Gründung der Bayerischen Volkspartei
- 12. November: Der letzte Adelstitel Deutschlands wird an Kurt von Klefeld verliehen
- 13. November: Friedrich August III. (Sachsen) verzichtet auf Thron und Thronfolge
- 15. November: Stinnes-Legien-Abkommen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in Deutschland
- 16. November: In Ungarn wird die Republik ausgerufen
- 18. November: Lettland wird unabhängig
- 20. November: Gründung der Deutschen Demokratischen Partei
- 22. November: Großherzog Friedrich II. (Baden) dankt ab und verzichtet auf Thron und Thronfolge
- 28. November: Kaiser Wilhelm II. verzichtet in einer Erklärung auf seine Rechte als König von Preußen und Kaiser des Deutschen Reichs
- 29. November: Der württembergische König Wilhelm II. verzichtet als letzter deutscher Fürst auf die Krone. Wegen der Popularität des „Bürgerkönigs“ lehnt jedoch ein Großteil der Württemberger die neue Republik ab
- 30. November: Verordnung über die Wahlen zur verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung (Reichswahlgesetz)
- 1. Dezember: Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen wird gegründet
- 15. Dezember: Gründung der Deutschen Volkspartei
- 16.–20. Dezember: Reichskongress
- 30. Dezember: Die Gründung der Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands (Spartakusbund) wird in Hauptstadt beschlossen
- Litauen wird unabhängig
Wirtschaft
- 1. Januar: Alle Banken in Moskau und Petrograd, Russland, (heute Sankt Petersburg) werden geschlossen
- In der Sowjetunion werden Großindustrie und Eisenbahnen verstaatlicht
Wissenschaft und Technik
- Campbell Thompson entdeckt Reste von Bauten der Könige der 3. Dynastie von Ur in Eridu (siehe 1854 und 1948)
- Walter Schottky beschreibt erstmals elektronisches Rauschen, gerade das thermische Knistern (auch Johnson-Rauschen) und den Schrot-Effekt, den er überwiegend für den Strom durch Vakuumröhren analysiert (in: Annalen der Physik 57 (1918),541; 68 (1922), 157)
Kultur
- 1. Februar: Uraufführung der Operette A Pacsirta (Wo die Lerche singt) von Franz Lehár an der Königlichen Oper in Budapest
- 23. März: Uraufführung der Oper Shanewis or The Robin Woman von Charles Wakefield Cadman an der Metropolitan Opera in New York
- 25. April: Uraufführung der Oper Die Gezeichneten von Franz Schreker in Frankfurt am Main
- 5. Juni: Uraufführung der Oper Theophano von Paul Graener in München
- 24. November: Uraufführung der Oper Frutta di mare von Hans Huber in Basel
- 8. Dezember - Freimaurer gründen die Großloge von Wien. Sie waren in der Königreich in Österreich seit 1795 verboten.
- 14. Dezember: Uraufführung der Singspiel Il tabarro (Der Mantel) von Giacomo Puccini an der Metropolitan Opera in New York
- 14. Dezember: Uraufführung der Musikdrama Suor Angelica (Schwester Angelica) von Giacomo Puccini an der Metropolitan Opera in New York
- 14. Dezember: Uraufführung der Musikdrama Gianni Schicchi von Giacomo Puccini an der Metropolitan Opera in New York
- 19. Dezember: Uraufführung der Oper Nepřemožení (Die Unüberwundenen) von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1. Januar: Kenan Evren, türkischer General
- 2. Januar: Gudrun Zapf-von Hesse, deutsche Typografin und Buchbinderin
- 2. Januar: Willi Graf, Mensch der Widerstandsgruppe Weiße Rose († 1943)
- 4. Januar: Georg Kahn-Ackermann, deutscher Reporter und Politiker
- 6. Januar: Eugen Biser, katholischer Theologe und Religionsphilosoph
- 6. Januar: Donald A. Prater, englischer Schriftsteller, Germanist und Diplomat († 2001)
- 7. Januar: Constance Cummings John, sierra leonische Frauenrechtlerin, Politikerin und Lehrerin († 2000)
- 8. Januar: Sepp Bradl, österreichischer Schispringer († 1982)
- 13. Januar: Cissy Kraner, österreichische Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin
- 15. Januar: Gamal Abdel Nasser, ägyptischer Typ († 1970)
- 15. Januar: David George Kendall, Autorität auf dem Gebiet der Angewandten Wahrscheinlichkeit und der Datenanalyse
- 15. Januar: Edouard Gagnon, Kardinal
- 16. Januar: Marcelo González Martín, Erzbischof von Toledo und Kardinal († 2004)
- 16. Januar: Nel Benschop, niederländische Dichterin († 2005)
- 16. Januar: Hermann-Josef Weidinger, österreichischer Prämonstratenser-Chorherr und Missionar († 2004)
- 19. Januar: Joseph Marie Anthony Cordeiro, Erzbischof von Karachi und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1994)
- 19. Januar: John H. Johnson, US-amerikanischer Medienunternehmer († 2005)
- 22. Januar: Bruno Zevi, italienischer Architekt, Architekturhistoriker, Autor und Universitätsprofessor († 2000)
- 22. Januar: Friedrich Auffarth, Volljurist am Bundesarbeitsgericht, zuletzt als dessen Vizepräsident († 2004)
- 23. Januar: Gertrude Belle Elion, US-amerikanischer Forscher und Nobelpreisträger für Medizin († 1999)
- 24. Januar: Gottfried von Einem, Musiker († 1996)
- 26. Januar: Ingrid von Bothmer, deutsche Theater- und Fernsehschauspielerin († 2003)
- 26. Januar: Nicolae Ceauşescu, kommunistischer Charakter und Staatspräsident Rumäniens († 1989)
- 26. Januar: Philip Josè Farmer, US-amerikanischer SF- und Fantasy-Autor
- 27. Januar: Elmore James, Bluesmusiker († 1963)
- 27. Januar: Thies Christophersen, gehörte der Gruppe der Revisionisten an, die hartnäckig den Holocaust verweigern († 1997)
- 27. Januar: Antonín Mrkos, tschechischer Sternengucker († 1996)
- 28. Januar: Suzanne Flon, französische Theater- und Filmschauspielerin († 2005)
- 29. Januar: John Forsythe, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 30. Januar: Heinz Rutishauser, Eidgenosse Mathematiker († 1970)
- 31. Januar: Karl Emerich Krämer, deutscher Verfasser († 1987)
- 3. Februar: Gerhard Bassarak, deutscher evangelischer Theologe
- 3. Februar: Helen Stephens, US-amerikanische Leichtathletin († 1994)
- 5. Februar: Kara Karajew, aserbaidschanischer Komponist († 1982)
- 5. Februar: Vincenzo Fagiolo, Erzbischof von Chieti und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2000)
- 5. Februar: Tim Holt, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1973)
- 6. Februar: Lothar-Günther Buchheim, deutscher Schriftsteller, Maler, Kunstsammler und Verleger
- 12. Februar: Julian Seymour Schwinger, US-amerikanischer Naturwissenschaftler († 1994)
- 14. Februar: Jacob do Bandolim, brasilianischerMandolinist und Musiker († 1969)
- 17. Februar: Paul Huber, Staatsbürger Musiker († 2001)
- 18. Februar: Sid Abel, kanadischer Eishockeyspieler und -trainer († 2000)
- 23. Februar: Ernst Hildebrand, deutscher Musikschaffender und Künstler († 1986)
- 25. Februar: Barney Ewell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1996)
- 25. Februar: Robert Riggs, US-amerikanischer Tennisspieler († 1995)
- 26. Februar: Theodore Sturgeon, Science-Fiction-Autor († 1985)
- 1. März: Adrian Warburton, britischer Pilot im 2. Weltkrieg († 1944)
- 1. März: Franz Becker, deutscher Fußballspieler
- 1. März: Hermann Biechele, deutscher Politiker und MdB
- 1. März: João Goulart, Präsident Brasiliens von 1961 bis 1964 († 1976)
- 3. März: Fritz Thiedemann, deutscher Springreiter († 2000)
- 3. März: Arthur Kornberg, US-amerikanischer Biochemiker
- 4. März: Margaret du Pont, ehemalige Tennisspielerin
- 5. März: James Tobin, US-amerikanischer Ökonom († 2002)
- 6. März: Howard McGhee, US-amerikanischer Jazz-Trompeter († 1987)
- 7. März: Rolf Thiele, österreichischer Regisseur († 1994)
- 10. März: Günther Rall, Generalleutnant, Jagdflieger und Fliegerass
- 16. März: Frederick Reines, US-amerikanischer Naturwissenschaftler († 1998)
- 17. März: Mercedes McCambridge, US-amerikanische Schauspielerin († 2004)
- 17. März: Herb Lubalin, US-amerikanischer Typograf und Grafiker († 1981)
- 18. März: Heinz Felfe, SS-Obersturmführer und sowjetischer Spion
- 22. März: Cheddi Jagan, Politiker, Guyana († 1997)
- 23. März: Émile Derlin Henri Zinsou, Präsident von Benin
- 24. März: Gerd Martienzen, deutscher Mime und Synchronsprecher
- 3. April: Sixten Ehrling, schwedischer Musiker († 2005)
- 5. April: Hiroshi Ohguri, japanischer Komponist und Hornist († 1982)
- 6. April: Oskar Kusch, deutscher U-Boot-Kommandant im 2. Weltkrieg († 1944)
- 6. April: Hans Hürlimann, Landsmann Persönlichkeit († 1994)
- 6. April: Big Walter Horton, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1981)
- 8. April: Heidemarie Hatheyer, österreichische Schauspielerin, Sängerin und Kaberettistin († 1990)
- 9. April: Jørn Utzon, Architekt, der durch den Bau des Opernhauses in Sydney berühmt wurde
- 12. April: Gustav Lübbe, Mit seinem Bastei-Lübbe Unternehmen einer der erfolgreichsten deutschen Verleger († 1995)
- 17. April: William Holden, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1981)
- 20. April: Lucian Pulvermacher, Gegenpapst und Oberhaupt der True Catholic Church
- 20. April: Kai Manne Siegbahn, schwedischer Physiker
- 22. April: Solomon Aaron Berson, US-amerikanischer Doktor († 1972)
- 24. April: Elisabeth Mann Borgese, deutsch-kanadische Meeresrechtlerin und Ökologin († 2002)
- 25. April: Gerard Henri de Vaucouleurs, französisch-amerikanischer Subjekt († 1995)
- 25. April: Alain Savary, französischer BildungsPolitiker und Résistant († 1988)
- 26. April: Fanny Blankers-Koen, niederländische Leichtathletin und Olympiasiegerin († 2004)
- 28. April: Karl-Eduard von Schnitzler, deutscher Berufstätiger und Fernsehmoderator († 2001)
- 28. April: Anja Lundholm, Schriftstellerin
- 30. April: Donald McNeill, US-amerikanischer Tennisspieler († 1996)
- 4. Mai: Tanaka Kakuei, 64. und 65. Premier Japans († 1993)
- 5. Mai: Dino 7 Cordas, brasilianischer Gitarrist
- 11. Mai: Richard Feynman, US-amerikanischer Naturwissenschaftler und Nobelpreisträger des Jahres 1965 († 1988)
- 12. Mai: Alfred Bickel, Landsmann Fußballspieler und -trainer († 1999)
- 14. Mai: Marie Smith, letzte Sprecherin der Eyak-Sprache
- 17. Mai: Birgit Nilsson, schwedische Opernsängerin († 2005)
- 19. Mai: Abraham Pais, niederländischer Naturwissenschaftler († 2000)
- 20. Mai: Edward B. Lewis, US-amerikanischer Persönlichkeit († 2004)
- 28. Mai: Marie-Luise Jahn, Person der Weißen Rose
- 31. Mai: Alf Marholm, deutscher Schauspieler, Hörspiel-, Hörbuch- und Synchronspecher
- 1. Juni: Hans Merkle, deutscher Fußballtrainer
- 1. Juni: Herbert A. Strauss, deutschstämmiger US-amerikanischer Geisteswissenschaftler († 2005)
- 6. Juni: Martin Esslin, britischer Theaterwissenschaftler († 2002)
- 8. Juni: Gunther Philipp, österreichischer Mime († 2003)
- 8. Juni: Robert Preston, US-amerikanischer Mime († 1987)
- 12. Juni: Samuel Z. Arkoff, US-amerikanischer Filmproduzent und Regisseur († 2001)
- 13. Juni: Helmut Lent, Flieger der Deutschen Luftwaffe im 2. Weltkrieg († 1944)
- 15. Juni: François Tombalbaye, ehemaliger Präsident des Tschad († 1975)
- 17. Juni: Ajahn Chah, buddhistischer Mönch
- 18. Juni: Franco Modigliani, italienischer Wissenschaftler und Nobelpreisträger († 2003)
- 22. Juni: Cicely Saunders, englische Ärztin († 2005)
- 26. Juni: Ingeborg Weber-Kellermann, deutsche Volkskundlerin († 1993)
- 26. Juni: Robert H. Lochner, US-amerikanischer Berufstätiger und Übersetzer († 2003)
- 29. Juni: Ernst Leisi, Landsmann Anglistikprofessor und Autor († 2001)
- 30. Juni: Susan Hayward, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1975)
- 4. Juli: Taufa'ahau Tupou IV., König von Tonga
- 5. Juli: George Rochberg, US-amerikanischer Komponist († 2005)
- 7. Juli: Werner Peters, deutscher Theater-, Film- und Fernsehschauspieler († 1971)
- 9. Juli: Nile Kinnick, US-amerikanischer Footballspieler († 1943)
- 13. Juli: Alberto Ascari, italienischer Autorennfahrer († 1955)
- 13. Juli: Marcia Brown, US-amerikanische Kinderbuchautorin und -illustratorin
- 14. Juli: Ingmar Bergman, schwedischer Regisseur
- 14. Juli: Jay W. Forrester, US-amerikanischer Informatiker
- 14. Juli: Arthur Laurents, US-amerikanischer Schriftsteller
- 15. Juli: Bertram Brockhouse, kanadischer Naturwissenschaftler († 2003)
- 17. Juli: Gerhard Reischl, deutscher Politiker
- 17. Juli: Carlos Arana Osorio, guatemaltekischer Mensch († 2003)
- 18. Juli: Nelson Mandela, südafrikanischer Mensch und Anti-Apartheid-Kämpfer, Präsident (1994–1999)
- 18. Juli: Jerome Karle, US-amerikanischer Physikochemiker
- 20. Juli: Liselotte Funcke, deutsche Politikerin
- 20. Juli: Olga Ramos, spanische Chansonsängerin († 2005)
- 25. Juli: Joseph Rovan, französischer Geisteswissenschaftler († 2004)
- 28. Juli: Albert George Wilson, US-amerikanischer Astronom
- 31. Juli: Paul Delos Boyer, US-amerikanischer Biochemiker
- 1. August: Artur Brauner, Filmproduzent
- 4. August: Hans Abich, deutscher Filmproduzent und Rundfunkpublizist († 2003)
- 4. August: Claus Holm, Künstler († 1996)
- 9. August: Robert Aldrich, US-amerikanischer Regisseur († 1983)
- 11. August: Karl Heinz Jacoby, Weihbischof von Trier († 2005)
- 13. August: Frederick Sanger, Biochemiker
- 15. August: Anton Freiherr von Aretin, deutscher Persönlichkeit († 1981)
- 16. August: Jan van Beekum, niederländischer Komponist und Dirigent
- 18. August: Shankar Dayal Sharma, indischer Typ und Staatspräsident († 1999)
- 18. August: Elsa Morante, italienische Schriftstellerin († 1985)
- 19. August: Hans Pfohe, Gründer der Lucia Strickwarenfabrik († 2004)
- 20. August: Luise Herklotz, deutsche Politikerin
- 24. August: Avery Dulles, Kardinal
- 25. August: Leonard Bernstein, US-amerikanischer Musikschaffender und Orchesterleiter († 1990)
- 31. August - Lucrecia Kasilag, philippinische Komponistin
- 31. August: Alan Jay Lerner, US-amerikanischer Autor und Liedtexter († 1986)
- 3. September: Susi Nicoletti, Kammerschauspielerin († 2005)
- 7. September: Jorge E. Illueca Sibauste, Politiker, Diplomat, 38. Staatspräsident von Panama
- 11. September: Peter Palitzsch, deutscher Theaterregisseur († 2004)
- 13. September: Rosemary Kennedy, Angehörige des Kennedy-Clans († 2005)
- 17. September: Jorge E. Illueca, panamaischer Politiker
- 17. September: Chaim Herzog, Präsident Israels († 1997)
- 22. September: Hans Scholl, deutscher Widerstandskämpfer im Dritten Reiches († 1943)
- 23. September: Salvatore Pappalardo, Erzbischof von Palermo und Kardinal
- 26. September: Harold Gramatges, kubanischer Komponist
- 27. September: Martin Ryle, britischer Radioastronom († 1984)
- 28. September: Willy Ritschard, Landsmann Persönlichkeit († 1983)
- 29. September: Harold L. Walters, US-amerikanischer Komponist († 1984)
- 30. September: Giovanni Canestri, Erzbischof von Genua und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 4. Oktober: Berti Capellmann, deutsche Tischtennisspielerin
- 4. Oktober: Kenichi Fukui, japanischer Laborchemiker († 1998)
- 4. Oktober: Giovanni Cheli, Kardinal
- 7. Oktober: Mimmo Rotella, italienischer Künstler
- 8. Oktober: Jens Christian Skou, dänischer Biophysiker und Mediziner
- 9. Oktober: E. Howard Hunt, CIA Mitarbeiter
- 9. Oktober: Lila Kedrova, russische Schauspielerin († 2000)
- 10. Oktober: Werner Dollinger, deutscher Politiker
- 10. Oktober: Erich Schwertner, deutscher Charakter († 1965)
- 10. Oktober: Jigal Allon, israelischer Persönlichkeit der Arbeitspartei († 1980)
- 12. Oktober: Sid Avery, US-amerikanischer Photograph († 2002)
- 13. Oktober: Colin Pittendrigh, US-amerikanischer Biologe und Mitbegründer der Chronobiologie († 1996)
- 13. Oktober: Robert Walker, US-amerikanischer Mime († 1951)
- 14. Oktober: Thelma Long, australische Tennisspielerin
- 17. Oktober: Rita Hayworth, US-amerikanische Schauspielerin († 1987)
- 19. Oktober: Louis Althusser, französischer Philosoph († 1990)
- 20. Oktober: Werner Maihofer, deutscher Politiker
- 26. Oktober: Eric Ericson, schwedischer Musikschaffender und Dirigent
- 27. Oktober: Teresa Wright, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 4. November: Art Carney, US-amerikanischer Filmkomiker und Akteur († 2003)
- 7. November: Billy Graham (Evangelist), US-amerikanischer Baptistenpastor
- 8. November: Hermann Zapf, Typograf, Kalligraf, Autor und Lehrer
- 9. November: Choi Hong Hi, südkoreanischer General und Entwickler der Kampfsportart Taekwondo († 2002)
- 9. November: Spiro Theodore Agnew, US-Vizepräsident, Gouverneur von Maryland († 1996)
- 11. November: Jürg Baur, deutscher Komponist
- 14. November: John Bromwich, australischer Tennisspieler († 1999)
- 15. November: Kurt Kohl, Charakter († 2002)
- 18. November: Rudolph Schulze, Minister für Post- und Fernmeldewesen der DDR († 1993)
- 19. November: Hendrik Christoffel van de Hulst, niederländischer Astrophysiker († 2000)
- 20. November: Dora Ratjen, deutscher Leichtathlet
- 21. November: Dieter Mauritz, deutscher Tischtennisspieler († 1988)
- 26. November: Patricio Aylwin, chilenischer Politiker
- 27. November: Gerhard Ribbeheger, deutscher Politiker
- 29. November: Madeleine L'Engle, US-amerikanische Schriftstellerin
- 30. November: Efrem Zimbalist Jr., US-amerikanischer Schauspieler
- 3. Dezember: Hans Paul Bahrdt, deutscher Gesellschaftstheorie († 1994)
- 5. Dezember: Waldemar Grzimek, deutscher Künstler († 1984)
- 7. Dezember: Max Merkel, österreichischer Fußballspieler und Trainer, 1 Länderspiel für Deutschland 1939
- 10. Dezember: Anatoli Wladimirowitsch Tarassow, sowjetischer Eishockeyspieler und -trainer († 1995)
- 11. Dezember: Alexander Issajewitsch Solschenizyn, russischer Schriftsteller, Nobelpreisträger
- 13. Dezember: Inge Donnepp, deutsche Politikerin († 2002)
- 14. Dezember: B.K.S. Iyengar, Yoga-Lehrer
- 15. Dezember: Jeff Chandler, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1961)
- 16. Dezember: George Dougthy, britischer Komponist
- 21. Dezember: Kurt Waldheim, österreichischer Politiker, Bundespräsident von Österreich (1986–1992)
- 23. Dezember: Helmut Schmidt, deutscher Politiker, 1974 bis 1982 Regierungschef der BRD
- 23. Dezember: Iván Mándy, ungarischer Schriftsteller
- 25. Dezember: Anwar as-Sadat, ägyptischer Staatsmann († 1981)
- 28. Dezember: Hans Schaufuß, deutscher Künstler († 1941)
- 30. Dezember: W. Eugene Smith, US-amerikanischer Fotograf
- 31. Dezember: Gunder Hägg, schwedischer Leichtathlet († 2004)
Gestorben
- 6. Januar: Georg Cantor, deutscher Mathematiker (* 1845)
- 8. Januar: Heinrich von Buz, deutscher Techniker und Industrieller (* 1833)
- 10. Januar: Konstantin Jireček, war tschechischer Politiker, Diplomat, Historiker, Slawist, Begründer der böhmischen Balkanologie und Byzantinistik (* 1854)
- 10. Januar: August Oetker, Erfinder des gebrauchsfähigen Backpulvers (* 1862)
- 26. Januar: Ludwig Edinger, deutscher Weißkittel (* 1855)
- 6. Februar: Gustav Klimt, österreichischer Maler (* 1862)
- 8. März: Georg Langerhans, Bürgermeister von Köpenick (* 1870)
- 9. März: Frank Wedekind, deutscher Dramatiker und Akteur (* 1864)
- 23. März: Paul Laband, deutscher Staatsrechtslehrer (* 1838)
- 25. März: Claude Debussy, französischer Musikschaffender (* 1862)
- 27. März: Martin Sheridan, US-amerikanischer Leichtathlet (* 1881)
- 4. April: Hanns von Zobeltitz, deutscher Korrespondent und Schreiber (* 1853)
- 9. April: Niko Pirosmani, georgischer Maler (* 1862)
- 11. April: Otto Wagner, österreichischer Konstrukteur (* 1841)
- 20. April: Ferdinand Braun, deutscher Naturwissenschaftler (* 1850)
- 20. April: Hans Breuer, führender Vertreter der Wandervogelbewegung (* 1883)
- 21. April: Manfred von Richthofen, deutscher Jagdflieger (* 1892)
- 28. April: Gavrilo Princip, bosnisch-serbischer Nationalist (* 1894)
- 20. Mai: Ferdinand Hodler, Bürger Maler (* 1853)
- 28. Mai: Richard Aßmann, Wissenschaftler (* 1845)
- 30. Mai: Georgi Walentinowitsch Plechanow, russischer, menschewistischer Person (* 1856)
- 31. Mai: Alexander Mitscherlich (Chemiker), deutscher Laborant (* 1836)
- 1. Juni: Richard Faltin, finnischer Komponist, Musikprofessor (* 1835)
- 3. Juni: Ramón Maximiliano Valdés, Staatspräsident von Panama (* 1867)
- 10. Juni: Arrigo Boito, italienischer Verfasser und Musiker (* 1842)
- 12. Juni: Michail Alexandrowitsch Romanow, russischer Großfürst (* 1878)
- 21. Juni: Hermann Essig, deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker (* 1878)
- 26. Juni: Peter Rosegger, österreichischer Autor (* 1843)
- 29. Juni: Adrien Lachenal, Staatsbürger Subjekt (* 1849)
- 3. Juli: Mehmed V., Sultan des Osmanischen Reichs (* 1844)
- 16. Juli: Nikolaus II. von Russland, Zar von Russische Förderation (1894–1917) (* 1868)
- 16. Juli: Alexandra von Hessen-Darmstadt, Weib von Zar Nikolaus II. (* 1872)
- 16. Juli: Olga Nikolajewna Romanowa, Tochter von Zar Nikolaus II. (* 1895)
- 16. Juli: Tatjana Nikolajewna Romanowa, Familienangehöriger von Zar Nikolaus II. (* 1897)
- 16. Juli: Maria Nikolajewna Romanowa, Verwandter von Zar Nikolaus II. (* 1895)
- 16. Juli: Anastasia Nikolajewna Romanowa, Angehöriger von Zar Nikolaus II. (* 1901)
- 16. Juli: Alexej Nikolajewitsch Romanow, Sohn von Zar Nikolaus II., Zarewitsch von Russische Förderation (* 1904)
- 26. Juli: Fanny (Gräfin) zu Reventlow, deutsche Schriftstellerin (* 1871)
- 15. August: Heinrich Köselitz, deutscher Verfasser und Musiker (* 1854)
- 22. August: Korbinian Brodmann, Doktor (* 1868)
- 29. August: Max Dauthendey, deutscher Maler und Dramatiker (* 1867)
- 10. September: Carl Peters, deutscher Kolonialpolitiker (* 1856)
- 22. September: Wilhelm Viëtor, deutscher Linguist und Neuphilologe (* 1850)
- 28. September: Eduard von Keyserling, deutscher Autor und Dramatiker (* 1855)
- 28. September: Georg Simmel, deutscher Gesellschaftstheoretiker und Kulturphilosoph (* 1858)
- 2. Oktober: Christian Otto Mohr, deutscher Ing. und Baurat (* 1835)
- 9. Oktober: Hanns Braun, deutscher Leichtathlet (* 1886)
- 10. Oktober: Elisabeth Werner, deutsche Schriftstellerin (* 1838)
- 13. Oktober: Gerrit Engelke, deutscher Arbeiterdichter (* 1890)
- 18. Oktober: Koloman Moser, österreichischer Maler, Grafiker und Handarbeiter (* 1868)
- 24. Oktober: Daniel Burley Woolfall, britischer Präsident der FIFA (* 1852)
- 31. Oktober: Egon Schiele, österreichischer Maler (* 1890)
- 9. November: Guillaume Apollinaire, französischer Dichter, Autor und Kritiker (* 1880)
- 9. November: Albert Ballin, deutscher Berufstätiger (* 1857)
- 11. November: Victor Adler, österreichischer Person (* 1852)
- 13. November: Paul Wieczorek, erster Kommandant der Volksmarinedivision
- 24. November: Alexander Schnütgen, deutscher Theologe und Kunstsammler (* 1843)
- 2. Dezember: Edmond Rostand, französischer Dramatiker (* 1868)
- 14. Dezember: Sidónio Pais, portugiesischer Putschist, später Präsident (* 1872)
- 27. Dezember: Carl Schlechter, österreichischer Schachspieler (* 1874)
Nobelpreise
Nobelpreise für Physiologie oder Medizin, Literatur oder Friede wurden nicht verliehen.
Weblinks
- http://www.dhm.de/lemo/html/1918/ (Lebendiges virtuelles Museum Online)
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