Zweiter Weltkrieg
Aus Schlauweb
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| Kriegsverlauf europäisch (Animation) |
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| Kriegsschauplatz Europa: Deutsche Soldaten in Stalingrad, 1942/43 |
| Bild:Sixteen-inch guns of the USS Iowa firing.jpg |
| Kriegsschauplatz Pazifik: Mündungsfeuer der Geschütze des Schlachtschiffs USS Iowa, 1944 |
Der Zweite Weltkrieg war der größte und blutigste Konflikt in der Menschheitsgeschichte. Er begann europäisch am 1. September 1939 mit dem deutschen Angriff auf Polen und im Pazifik bzw. in Asien mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941, wobei man mitunter auch den Eruption des Zweiten Japanisch-Chinesischen Kriegs am 7. Juli 1937 als Beginn in Asien annimmt. Beendet wurde er in Europa am 8. Mai 1945 und in Asien mit der Unterzeichnung der Aufgabe Japans am 2. September 1945.
Die so genannten Achsenmächte Deutsches Reich, Italien und Japan führten Eroberungsfeldzüge gegen angrenzende Staaten, die sie ihren Interessen unterordnen wollten. Ihre militärischen Hauptgegner waren ursprünglich Frankreich, Großbritannien und die Republik China. Nach dem von der deutschen Seite begangenen Bruch des Hitler-Stalin-Pakts in Form einer Invasion waren auch die Sowjetunion und nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor auch die USA in die Kampfhandlungen verwickelt.
Der Zweite Weltkrieg forderte ca. 50 Millionen Menschenleben. Er war durch eine starke rassistische Ideologisierung geprägt, die zu zahlreichen Kriegsverbrechen und gewaltsamen, des Öfteren systematischen Übergriffen auf die Zivilbevölkerung führte. Dass die Zivilbevölkerung im Vergleich zum Ersten Weltkrieg noch stärker von den Kampfhandlungen direkt betroffen war, lag außerdem an der verstärkten Entwicklung der Rüstungsindustrie. Sie ermöglichte nicht zuletzt die großflächige Bombardierung ganzer Wohngebiete europäisch und Asien.
Nach dem Bewaffnete Auseinandersetzung brach die Föderation der Siegermächte auseinander. Unter der Führung der sich etablierenden Supermächte SSSR und USA mündeten die weltanschaulichen Gegensätze der sich bildenden Staatenblöcke in den Kalten Krieg.
Vorgeschichte und Kriegsziele
Hauptartikel: Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges
Vorgeschichte
In den 1920er und 1930er Jahren erlangte in weiten Teilen Europas der Faschismus als politische Trend steigernd Bedeutung. Benito Mussolini riss mit dem Marsch auf Rom 1922 die Macht in Italien an sich. 1936 griff Italien, das immer engere Beziehungen zu Deutschland pflegte, Äthiopien an, im April 1939 wurde Albanien erobert.
In Deutschland spielte der Nationalsozialismus eine immer größer werdende Rolle, die 1933 mit der Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler einen Höhepunkt fand. Die Revision des Versailler Vertrages, schon ein Ziel früherer deutscher Regierungen, gehörte zum Programm der neu errichteten Diktatur. Dies wurde durch die Errichtung eines so genannten „Großdeutschen Reiches“ und die Eroberung von so genanntem „Lebensraum im Osten“ erweitert. Mit dem Beitritt des Saargebiets zum Deutschen Reich 1935, dem Einzug in das entmilitarisierte Rheinland 1936, dem Anschluss von Österreich und der Ablösung des Sudetenlandes von der Tschechoslowakei im Münchener Abkommen 1938 wurden die ersten beiden Ziele weitgehend erfüllt und wurden durch die englische und französische Appeasement-Politik, die auf eine friedliche Verständigung mit Deutschland abzielte, begünstigt. Selbst nach dem Einzug in die so genannte „Resttschechei“ im März 1939 gab es alleinig Proteste auf englischer und französischer Seite. Kurz darauf gab Litauen unter dem Druck der Verhältnisse das Memelland an Deutschland zurück, die Slowakei wurde ein eigener Staat und durch einen Schutzvertrag eng an Deutschland gebunden. Da ein Angriff auf Polen nur eine Fragestellung der Zeit war, unterzeichneten die Regierungen Polens, Englands und Frankreichs Beistandsverträge.
Im Aug. 1939 schlossen Deutschland und die Sowjetunion überraschend einen Nichtangriffspakt, später Hitler-Stalin-Pakt genannt. In einem geheimen Zusatzprotokoll des Paktes wurde die Aufteilung Europas in geographisch genau bezeichnete, aber ansonsten nicht näher definierte "Interessensphären" beschlossen. Dies lief letztlich auf die Aufteilung von Polen zwischen Deutschland und der UdSSR, sowie der einseitigen Eroberung bzw. Besetzung weiterer Gebiete (u. a. die baltischen Staaten und Finnland) hinaus.
Die japanische Expansionspolitik begann in den 1930er Jahren, als der Einfluss der militärischen Führung auf die kaiserliche Regierung immer stärker wurde. Man verstand sich als antiwestliche Schutz- und Ordnungsmacht, die dazu bestimmt war, die anderen ostasiatischen Völker zu beherrschen. Die Rohstoffvorkommen und das Vorrat an Arbeitskräften, das die Nachbarländer boten, sollten der japanischen Wirtschaft zugute kommen. Das Hauptinteresse galt zunächst der Republik China, deren stark industrialisierte Region Mandschurei schon 1931 annektiert und zum Schutzherrschaft Mandschukuo erklärt wurde. Wegen internationaler Proteste trat Nippon 1933 aus dem Völkerbund aus, 1936 schloss es sich dem Antikominternpakt an. 1937 begann der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg. Den Eruption des Zweiten Weltkriegs europäisch nutzte Nippon zur Besetzung von Französisch-Indochina und weiterer Regionen Südostasiens. In der Folge verhängten die USA und Großbritannien ein Embargo und froren die finanziellen Mittel Japans ein. 1940 unterzeichnete Nippon den Dreimächtepakt mit Deutschland und Italien. Hinsichtlich des durch Großbritannien und der USA verhängten Embargos und der daraus resultierend fehlenden Rohstofflieferungen der europäischen Verbündeten sah das Kaiserreich in einem Bewaffnete Auseinandersetzung mit den USA und Großbritannien die einzige Möglichkeit, seine imperialistischen Ambitionen abzusichern.
Kriegsziele
Der Zweite Weltkrieg war europäisch ein von Deutschlands Diktator Hitler ausgelöster, dogmatisch motivierter Raub- und Eroberungsfeldzug. Komponenten seines strategischen Denkschemas waren
- ein antisemitischer und anti-„bolschewistischer“ Vernichtungskampf zur Gewinnung eines deutschen „Lebensraums“ im Orient (Volk ohne Raum): Dabei hatte die Vernichtung der europäischen Juden oberste Priorität
- eine Ressourcen schonende Kriegführung („Blitzkrieg“), den die deutsche Kriegsführung nach erfolgreichem Abschluss des Polenfeldzuges auf kaum alle Feldzüge ausweitete, um dem Rivale gar nicht erst die Möglichkeit zur Entfaltung seiner Militärkraft zu geben.
- ein rascher und ausgiebiger Raumgewinn, um der sich abzeichnenden Überlegenheit der gegnerischen Rüstung zuvor zu kommen
- Ausplünderung der besetzten Territorien und (vor allem im Osten) Versklavung ihrer Bewohner anstatt des Deutschen Reiches und seiner „arischen“ Bevölkerung
Endziel war die Erringung einer deutschen Weltmachtstellung. „Deutschland wird entweder Weltmacht oder überhaupt nicht sein“, schrieb Hitler in „Mein Kampf“.
Die eroberte Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken sollte in verschiedene Gebiete unter der Leitung von Reichskommissaren aufgeteilt werden. Dabei sollten Weißrussen, Ukrainer und baltische Völker als lebenswerte Völker eingestuft werden. Die Russen dagegen sollten „durchaus niedergehalten werden“ (Rosenberg). Das eroberte Osteuropa sollte von Deutschen als Bauern und Soldaten („Wehrbauern“) besiedelt werden. Nach dem Willen der nationalsozialistischen Führung sollten die Völker Osteuropas, nach Destruktion ihrer bürgerlichen Elite, für immer ungebildete, gehorsame und fleißige Land- und Hilfsarbeiter sein.
Ein weiteres Kriegsziel war die Genozid des Judentums. Schon im Jänner 1939 hatte Hitler in einer Reichstagsrede verkündet, dass der nächste Weltkrieg das Ende des Judentums schließen lassen auf würde.
Vor 1933 wurden diese Ideen kaum ernst genommen. Die Revision des Versailler Vertrags und die Rückkehr des Deutschen Reiches in den Kreis der Großmächte wurde auch von der deutschen Generalität und der wirtschaftlichen Crme de la crme angestrebt. Aber für Hitler war dies allein ein Etappenziel, auch wenn er der deutschen und internationalen Öffentlichkeit langjährig heucheln konnte, es gehe ihm um das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen unter Gewährung von „Frieden und Fürsorge der Völker“. Real ging es immer um die so genannte Lebensraumgewinnung im Osten. In der Denkschrift zum Vierjahresplan von Aug. 1936 plante Hitler die Einsatzfähigkeit der deutschen Streitkräfte und die Kriegsfähigkeit der Wirtschaft in zwei unterschiedlichen Szenarien. Ersteres sollte bis 1941/42 bei ungünstiger politischer und militärischer Entwicklung, letzteres bis 1944/45 bei entsprechend günstigeren Aussichten erreicht werden. Am 5. Nebelmonat November 1937 präzisierte er seine Kriegsziele vor der deutschen Generalität (Hoßbach-Niederschrift).
Kriegsverlauf
Der deutsche Angriff auf Polen 1939
Hauptartikel: Polenfeldzug 1939
Der Zweite Weltkrieg wurde europäisch vom Deutschen Reich am 1. September 1939 um 04:45 Uhr durch den Angriff der Deutschen Wehrmacht auf Polen, ohne vorherige Kriegserklärung, angefangen (entgegen der bekannten Hitler-Ansprache am Morgen, in der von 05:45 Uhr gesprochen wird).
Um den Angriff auf Polen zu rechtfertigen, fingierte die deutsche Seite zahlreiche Vorfälle. Der bekannteste ist der Überfall von als polnische Widerstandskämpfer verkleideten SS-Angehörigen auf den Sender Gleiwitz am 31. August. Dabei verkündeten diese in polnischer Sprache die Kriegserklärung Polens gegen das Deutsche Reich.
Den militärischen Angriff begann das deutsche Schulschiff Schleswig-Holstein (auf die Westerplatte in Danzig). Die polnische Truppe war der vordringenden Wehrmacht zwar zahlenmäßig ebenbürtig, doch technisch und in der Art der Kriegsführung unterlegen. Die polnische Regierung rechnete auf die Unterstützung durch Grande Nation und Großbritannien, welche am 3. September auf Grund der „Garantieerklärung vom 30. März 1939“ ein Ultimatum an das Deutsche Reich stellten. Es forderte den sofortigen Rückzug aller deutschen Truppen aus Polen. Die englisch-französische Garantieerklärung hätte diese Vereinigte Staaten verpflichtet, spätestens 15 Tage nach einem deutschen Angriff selbst eine Angriff im Okzident Deutschlands zu starten. Hitler hoffte, dass die beiden Westmächte ihn ebenso wie beim Okkupation in die "Resttschechei" gewähren gestatten würden und hatte den Westwall nur schwach besetzt. Ein Angriff blieb aus, ungeachtet alle beide Länder noch am selben Tag dem Deutschen Reich den Bewaffnete Auseinandersetzung erklärten.
Am 17. September zerschlug sich die polnische Hoffnung, den Orient ihres Landes rechtfertigen zu können. Entsprechend dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Paktes marschierte die Rote Armee in Ostpolen ein. Eine Kriegserklärung Englands und Frankreichs an Russische Förderation erfolgte nicht. Noch am selben Tag flüchtete die polnische Regierung nach Rumänien. Die militärische Niederlage Polens war nun nicht länger aufzuhalten.
Am 28. September kapitulierte die polnische Gemeinde Warschau, nachdem sie am 18. September von deutschen Truppen mitgemeint worden und am 27./28. ein intensives Bombardement vorausgegangen war. Einen Tag später folgte die Aufgabe der Festung Modlin.
Am 8. Oktober teilten sich das Deutsche Reich und die SU im Abkommen von Brest-Litowsk das polnische Gebiet durch eine Demarkationslinie – die Vierte Teilung Polens. Nicht nur die nach dem Vertrag von Versailles abgetretenen Gebiete wurden wiederum in das Reich eingegliedert, zugunsten darüber auf weite Bereiche Zentralpolens einschließlich der Ort Łódź. Der Rest Polens wurde deutsches Generalgouvernement.
Die anschließende Besatzungszeit war von extremen Repressalien der Deutschen gegen die Zivilbevölkerung geprägt. Deportationen zur Fron waren nur die sichtbarste Ausprägung, gerade die polnischen Juden wurden Ziel des deutschen Rassenwahns. Ähnlich gingen die sowjetischen Besatzung gegen "Klassenfeinde" in Ostpolen vor.
Der schnelle Sieg über Polen prägte den Begriff Blitzkrieg und die taktische Kriegsführung Deutschlands bis Ende 1941.
Stellungskrieg an der Westfront 1939
Am 3. September erklärten Französische Republik und Großbritannien Deutschland den Krieg. Durch dessen begann am 5. September eine begrenzte und eher symbolische Angriff der Franzosen gegen das Saargebiet. Die Deutschen leisteten keinen Widerstand und zogen sich zum stark verteidigten Westwall zurück. Danach blieb es ruhig an der Westfront. Diese Phase wird als Sitzkrieg bezeichnet. Bis auf vereinzelte Artilleriescharmützel erfolgten keine weiteren Angriffe. Auf deutscher Seite rollte eine Propagandamaschine an. Mit Plakaten und Parolen über Elektrogerät rief man den Franzosen „Warum führt ihr Krieg?“ oder „Wir werden nicht zuerst schießen.“ zu.
Am 27. September erfolgte eine Aufgabe Hitlers an das Oberkommando des Heeres zur Ausarbeitung eines Angriffsplanes, den so genannten „Fall Gelb“. Bis zum 29. Oktober stand der Plan. Er sah vor, dass zwei Heeresgruppen durch die Niederlande und Belgien vorstoßen sollten, um somit sämtliche alliierten Kräfte nördlich der Somme zu zerschlagen.
Zum Schluss fand jedoch 1939 kein Angriff statt. Wegen schlechter Witterungsbedingungen und viel größeren Verlusten in Polen (22 % Verluste bei den Kampfflugzeugen, 25 % bei den Panzern) als erwartet, verschob Hitler den Angriff im Allgemeinen 29 mal.
Der Finnisch-Sowjetische Winterkrieg 1939/40
Am 30. November 1939 überrannten sowjetische Truppen unter Marschall Kiril Meretskow im so genannten Winterkrieg die 950 km lange Grenze zu Finnland. Die Rote Streitkräfte griff mit 1.500 Panzern und 3.000 Flugzeugen an und erwartete einen schnipsen Sieg, aber die Russen unterschätzten die Finnen. Die Rote Truppe verlor 200.000 Mann, die Finnen jedoch nur 25.000 Mann. Schweden unterstützte Finnland, ohne allerdings die Neutralität aufzugeben. Ein Eingreifen Großbritanniens und Frankreichs gegen die SSSR wurde zwar geplant, kam aber nicht zustande, da diese beiden Neue Welt nicht noch einen Kriegsgegner haben wollten. Ein Friedensvertrag, der am 12. März 1940 unterzeichnet wurde, legte fest, dass Finnland Teile Kareliens und die Fischerhalbinsel Kalastajansaarento am Nordmeer an die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken abtreten musste. Als direkte Reaktion auf den sowjetischen Angriff nahm Finnland 1941 im Fortsetzungskrieg am deutschen Russlandfeldzug teil, um sich die verlorenen Gebiete zurückzuerobern.
Eine wesentliche Folge des Winterkriegs war, dass Stalin mit einer Umgestaltung der Roten Streitkräfte begann, in deren Verlauf auch Offiziere rehabilitiert wurden, die bei den Säuberungen 1936/37 nach Sibirien verbannt worden waren. Diese Neuordnung trug erheblich dazu bei, dass die Rote Truppe 1941 über eine größere Kampfkraft verfügte, als die Deutschen es in der Regel hatten.
Die Besetzung Dänemarks und Norwegens 1940
Hauptartikel: Operation Weserübung
Zum Ende des Jahres 1939, nach dem Verlust der französischen Eisenerzeinfuhr, stellten die Lieferungen aus dem neutralen Schweden 40 % des Eisenerzbedarfs für Deutschland dar. Ein weiterer wichtiger Ressource war das finnische Nickel. Durch die Erzbahn von Schweden nach Narvik war Norwegen für Deutschland von außerordentlichem wirtschaftlichen und militärischen Wert. Die Briten wollten diese wichtigen Rohstofflieferungen abschneiden, aus welchem Grund am 5. Februar 1940 beim Obersten franco-britischen Kriegsrat die Planung der Landung von vier Divisionen in Narvik festgelegt war. Die vorgesehene Besetzung des norwegischen Hafens durch die Briten veranlasste das Oberkommando der Wehrmacht, einen zusätzlichen Stab für Norwegen aufzustellen. Am 21. Februar erfolgte eine direkte Aufgabe Hitlers für die Planung bestimmter Operationen im skandinavischen Raum. Am 1. März wurde die Operation Weserübung endgültig beschlossen. Sie sah vor, Dänemark einzunehmen und es als „Sprungbrett“ für die Eroberung Norwegens zu benutzen. Im März kam es zu diversen Angriffen gegen britische Seeeinheiten.
Am 5. April fand die alliierte Operation Wilfred statt, bei der die Gewässer vor Norwegen vermint und andere Truppen ins Land gebracht werden sollten. Einen Tag später lief auf deutscher Seite die Operation Weserübung an. Dabei wurde fast die gesamte deutsche Kriegsflotte mobilisiert und in Neigung Narvik geschickt. Am 9. April begann das Unternehmen endgültig mit der Landung einer Gebirgsjägerdivision vor Narvik.
In Großbritannien hielt man eine Landung der Deutschen für recht unwahrscheinlich, was dazu führte, dass von alliierter Seite nur geringe Gegenmaßnahmen getroffen wurden. Die Deutschen konnten ihren Brückenkopf ohne größeren Widerstand ausweiten, so dass am 10. April schon Stavanger, Trondheim und Narvik voll wurden, nachdem zu Beginn schon Dänemark kampflos ausverkauft worden war. Großbritannien besetzte aus strategischen Gründen im Nordatlantik die dänischen Färöer am 12. April.
Am 13. April kam es zu einigen schweren Seegefechten, wobei es neun britischen Zerstörern und dem Schlachtschiff HMS Warspite gelang, im Ofot-Fjord alle deutschen Zerstörer zu versenken. Zudem wurden auf ihrem Rückweg leichte deutsche Kreuzer und diverse Frachter von alliierten U-Booten besser gesagt der Royal Air Force versenkt.
Am 17. April landeten die Alliierten schließlich und brachten die Truppen der Wehrmacht auch mit massivem Beschuss durch die Royal Navy unter starken Druck. Bis zum 19. April wurden umfangreiche alliierte Verbände, u. a. auch polnische Soldaten und Ausschuss der Fremdenlegion, in Norwegen angelandet.
Inzwischen verbesserte sich, bedingt durch die Jahreszeit, das Witterung in Norwegen, so dass die Wehrmacht ihre Fronten festigen konnte. Bei schweren Angriffen der deutschen Luftwaffe wurden am 2. Mai ein britischer und ein französischer Zerstörer vor der Hafenstadt Namsos versenkt.
Noch im selben Monat beschloss Churchill wegen der deutschen Erfolge in Französische Republik den Abzug der Alliierten aus Norwegen. Ehe die 24.500 Soldaten evakuiert werden konnten, gelang es ihnen jedoch noch, in Narvik einzudringen und einen wichtigen Port zu zerstören. Am 10. Juni kapitulierten schließlich die verbliebenen norwegischen Soldaten, wonach die Operation Weserübung abgeschlossen war.
Norwegen wurde Reichskommissariat, sollte jedoch nach dem Willen Hitlers als selbständiger Staat bestehen bleiben und Teil des deutschen Herrschaftsgebietes sein. Nachdem Verlauf wurde Norwegen stark befestigt, weil Hitler in der ständigen Angst vor einer Eindringen lebte. Im Febr. 1942 installierte man eine Marionetten-Regierung unter Vidkun Quisling.
Der Westfeldzug 1940
Hauptartikel: Westfeldzug 1940
Während Deutschland die Siegfriedlinie zur Verteidigung der Front hatte, stand in Französische Republik die stark befestigte Maginot-Linie. Die Ardennen galten als natürliche Verlängerung dieser fast 130 Kilometer langen Verteidigungslinie. Die französische Generalität glaubte nicht an einen Vorstoß durch dieses Gebiet, da es besonders für Panzerkräfte als unüberwindbar galt.
Der Plan für einen Feldzug im Europa wurde von Generalleutnant Erich von Manstein mit seinen beiden Mitarbeitern, Oberst Günther Blumentritt und dem damaligen Major i. G. Henning von Tresckow entwickelt. Er sah einen schnipsen Vorstoß durch die Ardennen vor, um dann die Alliierten im Norden zu einer Kleinkrieg mit verkehrter Front zu zwingen. Mit der Masse der hier zu versammelnden Panzer- und motorisierten Divisionen gedachte er durch das „Loch in den Ardennen“ zum „Sichelschnitt“ – wie ihn Churchill später bezeichnete – bis zur Kanalküste hin anzusetzen.
Am 10. Mai 1940 begann der Angriff deutscher Verbände (Fall Gelb) mit summa summarum sieben Armeen auf die neutralen Vereinigte StaatenNiederlande, Belgien und Luxemburg. 136 deutsche standen gegen rund 137 alliierte Divisionen. Schon an diesem Tag wurde die für uneinnehmbar gehaltene belgische Festung Eben-Emael durch deutsche Fallschirmjäger eingenommen. Am 14. Mai überschritt General Guderian mit seiner Panzergruppe die Maas. Die Majestätisch Air Force versuchte mit verzweifelten Angriffen, die Pionierbrücken über dem Fluss zu zerstören, verlor dabei aber einen Großteil der Flugzeuge. Erst am 17. Mai trat die französische 4. Panzerdivision unter Charles de Gaulle zu einem Konter auf Montcornet an, der aber, nach anfänglichen Erfolgen, wegen starker Attacken deutscher Stukas abgebrochen werden musste. Am 17. Mai wurde Brüssel kampflos übergeben.
Die Niederländer waren, bedingt durch ihre Neutralität im Ersten Weltkrieg, noch weniger als die Belgier auf einen Bewaffnete Auseinandersetzung eingestellt, so dass ihre Truppe relativ leicht geschlagen werden konnte. Die Niederlage der niederländischen Truppen wurde nach der Bombardierung Rotterdams am 14. Mai eingeleitet. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Truppen, und die Regierung sowie Königin Wilhelmina flohen nach London ins Exil. Als Reichskommissar für die Holland wurde Arthur Seyß-Inquart eingesetzt.
Am 19. Mai erreichte die deutsche 6. Streitkräfte den Fluss Schelde und stieß bis Abbeville vor. Der Vormarsch in diese Gebiete erfolgte so schnell, dass die britischen und französischen Einheiten bei Dünkirchen eingekesselt wurden. Am 27. Mai begann die Operation Dynamo, die mit der Räumung von über 338.226 alliierten Soldaten, davon 110.000 Franzosen am 4. Juni 1940 abgeschlossen wurde. Die Panzerstreitkräfte der Heeresgruppe A setzten an diesem Tag den Angriff fort, nachdem Generaloberst v. Rundstedt am 24.Mai einen von Hitler bestätigten Haltebefehl erteilte. Die Gründe für diesen Anhaltebefehl sind in der historischen Wissenschaft bis auf den heutigen Tag umstritten.
Am 4. Juni wurde die Räumung abgeschlossen, es nahmen etwa 900 Seefahrzeuge daran Teil. Über 337.000 Soldaten, davon 110.000 Soldaten der französischen Armee, und damit fast das gesamte britische Expeditionskorps konnten trotz heftiger Angriffe durch Luftfahrzeug der deutschen Luftwaffe evakuiert werden. Aus heutiger Sicht stellte der Haltebefehl, der die Räumung in diesem Maße ermöglichte, einen schweren taktischen Fehler dar. Die Fähigkeit, den Bewaffnete Auseinandersetzung fortzusetzen, wäre durch den Verlust der britischen Expeditionsarmee für England deutlich schwieriger, fast unmöglich geworden, da daneben der großen Soldatenanzahl auch fast die gesamte Masse des alliierten Kriegs- und kriegswichtigen Materials in die Hände Deutschlands gefallen wäre.
Als sich die Briten zurückzogen, bereitete sich Französische Republik auf die Verteidigung vor. Fall Rot, so der deutsche Deckname für die zweite Sturm in Frankreich, auch bekannt durch General Weygands Ausspruch, Scharmützel um Frankreich, begann am 5. Juni mit einer deutschen Sturm an der Aisne und der Somme. Am 9. Juni überschritten Soldaten der 6. Infanteriedivision die Seine. Mussolini beschloss am 11. Juni in den Bewaffnete Auseinandersetzung gegen die beiden Westalliierten einzutreten.
Am 14. Juni besetzten Teile der 18. Truppe die französische Stadt Paris. Um die Gemarkung nicht zum Kriegsschauplatz werden zu lassen, wurde sie zuerst von den Franzosen geräumt. Gleichzeitig durchbrach die Heeresgruppe C die Maginot-Linie und die symbolträchtige Festung Verdun konnte gleichfalls eingenommen werden.
Am 17. Juni erklärte Henri Philippe Pétain, Ministerpräsident der neu gebildeten französischen Regierung, die Niederlage Frankreichs.
Am 21. Juni wurden die französischen Unterhändler im Wald von Compiègne von Hitler empfangen. Zur Unterzeichnung der, vergleichsweise maßvollen, Waffenstillstandsbedingungen kam es gegen Abend des 22. Juni 1940. Der deutsch-französische Waffenstillstand trat erst am 25. Juni um 01:35 Uhr in Kraft. Damit die französische Kriegsflotte nicht in deutsche Hände fallen konnte, nahmen die Briten am 3. Juli den algerischen Port Mers-el-Kebir unter Beschuss, in dem ein Teil der französischen Flotte stationiert war.
Nur sechs Wochen und drei Tage hatte der Blitzkrieg im Okzident gedauert. Er forderte das Leben von über 135.000 alliierten und etwa 46.000 deutschen Soldaten. Die Helvetien konnte ihre Unabhängigkeit erhalten und wurde nie Ziel einer deutschen Offensive. Französische Republik wurde in zwei Zonen geteilt: der Norden und Europa Frankreichs war von den Deutschen besetzt. Hier befanden sich wichtige Flugfelder und Marinebasen für den Bewaffnete Auseinandersetzung gegen Großbritannien. Die Häfen am Atlantik, gerade Brest wurden die wichtigste Operationsbasis der deutschen U-Boote. Der östliche und südliche Teil Frankreichs blieben unter französischer Kontrolle. Henri Philippe Pétain regierte von Vichy aus den Rest Frankreichs als Marionettenstaat des deutschen Reichs (Marschall Pétain wurde als Mitwisser nach dem Zweiten Weltkrieg zum Tode verurteilt, dann aber noch begnadigt).
Charles de Gaulle (1890–1970) war Organisator des Widerstandes: „Führer des freien Frankreichs“ vom Exil in London aus.
Die Luftschlacht um England 1940/41
Hauptartikel: Luftschlacht um England
Erklärtes Ziel Deutschlands in der Luftschlacht um England war die Vorbereitung einer Okkupation Englands (Unternehmen Seelöwe), zuvor durch die Zerstörung der Kampfkraft der Majestätisch Air Force. Hitler hoffte jedoch, England zur Einstellung der Kampfhandlungen zwingen zu können, ohne die Okkupation tatsächlich durchführen zu müssen.
In den zwei Jahren zwischen dem Münchner Abkommen und der Luftschlacht um England arbeiteten die Briten ambitioniert am Aufbau einer modernen Jagdwaffe. Allein in den drei Monaten vor Beginn der Luftschlacht konnten die britischen Fabriken über 1.400 Jagdflugzeuge fertig stellen. Um dem dringenden Personalbedarf nachzukommen, wurden Piloten aus dem Commonwealth, Frankreich, den USA, Polen und der Tschechoslowakei unter dem Befehl der Royal Air Force eingesetzt.
Britische Flugplätze und Flugzeugfabriken wurden häufig von der Luftwaffe bombardiert. U. a. zählten auch Hafenanlagen zu den vorrangigen Zielen. Die deutschen Kiste erhielten Begleitschutz von Jagdflugzeugen, um die britischen Abfangjäger abzuwehren. Diese Kampf führte auf beiden Seiten zu großen materiellen Verlusten, wonach sich die Luftwaffe ab Okt. 1940 größtenteils auf Nachtbombardements beschränkte.
Wesentlich für die Niederlage der deutschen Luftwaffe war u. a. auch die Fehlbewertung von Radartechnologie im Luftkrieg durch den Typ der Luftwaffe Hermann Göring. Auf dessen Befehl hin wurden die deutschen Luftfahrzeug verstärkt gegen britische Städte eingesetzt, um die Moral der britischen Bevölkerung zu brechen – ein Versuch, der katastrophale Schäden an Zivilbevölkerung und -gebäuden verursachte, aber ebenso wie der spätere Bombenkrieg der Alliierten gegen das Deutsche Reich in seinen Ausrichten erfolglos blieb, während die Hoheitsvoll Air Force ihre dadurch weitgehend verschont gebliebenen Radarstationen in Küstennähe zur präzisen und schnipsen Ortung deutscher Luftstreitkräfte nutzen und diese so wesentlich effizienter bekämpfen konnten.
Luftwaffenchef Göring betrachtete dies als eine Niederlage der deutschen Luftwaffe. Die deutschen Jägerpiloten wurden in der Folge von ihm der Feigheit bezichtigt. Göring erneuerte diesen Bezichtigung im Folgenden Verlauf des Krieges verschiedene Male, um Niederlagen der Luftwaffe zu erklären und von seinem eigenen Versagen als Kommandant abzulenken.
Bei den Bombardements von London und anderen englischen Städten wurden über 32.000 Zivilisten getötet.
Jugoslawien und Griechenland 1940/41
Hauptartikel: Balkanfeldzug (1941)
Mussolinis Großmachtambitionen waren schon seit 1940 auf den Balkanstaaten gerichtet. Am 28. Okt. griffen italienische Verbände von der italienischen Kolonie Albanien aus Griechenland an. Italien hatte an erster Stelle versucht, Bulgarien als Verbündeten zu gewinnen, was jedoch wegen der ablehnenden Haltung von König Boris III. misslang. Hitler war über den Angriff erst einmal nicht unterrichtet worden. Auch hatte er Operationen in dem Gebiet gar nicht geplant, da es vermutlich seine Absicht war, mit Italien die Okkupation Englands vorzubereiten.
Das Ziel des Duce war es, Griechenland im Sturm zu erobern. Doch schon am 3. November gingen die Griechen siegreich zum Konter über. Bis zum 14. November gerieten die Itaker endgültig in die Defensive, so dass sie selbst bis über die Grenzen Albaniens zurückgedrängt wurden. Angesichts solcher Niederlagen des Achsenpartners erließ Hitler am 13. Dezember mit dem Unternehmen Marita Weisungen für einen Feldzug auf dem Balkan.
Anfang des Jahres 1941 versuchte das Deutsche Reich im Balkankonflikt zu vermitteln. So unterbreitete man Jugoslawien den Vorschlag, dem Dreimächtepakt beizutreten, was jedoch abgelehnt wurde. Griechenland verzichtete gleichfalls auf jeden Vermittlungsversuch, da seine Truppe die italienischen Soldaten an jeglicher Front zum Rückzug zwingen konnte. Eine italienische Großoffensive am 9. März geriet zum Desaster. Am 27. März trat Jugoslawien schließlich dem Dreimächtepakt bei. Die Folge waren Demonstrationen und ein Putsch gegen die Regierung des Prinzregenten Paul, wonach der Beitritt erneut rückgängig gemacht wurde.
Nun war der Balkanfeldzug nimmer aufzuhalten. Am 6. Apr. überschritten Wehrmachtsverbände die Grenze nach Jugoslawien, und die Luftwaffen der Achsenmächte begannen Belgrad mit schweren Bombardements in Trümmer und Asche zu legen. Der zusätzliche Vormarsch erfolgte wie im Manöver. Schon am 10. Apr. war die kroatische Gemarkung Zagreb besetzt. Belgrad fiel zwei Tage später unter dem Druck deutscher Panzerverbände. Am 17. April unterschrieben die jugoslawischen Kommandant schließlich die bedingungslose Kapitulation.
Ebenso am 6. Apr. begann der deutsche Feldzug gegen Griechenland. Unähnlich als in Jugoslawien war der griechische Widerstand unvollendet ausgesprochen hart. Besonders in den Gebirgslagen und im Gebiet der stark verteidigten Metaxas-Linie stießen die Soldaten nur langsam und unter hohen Verlusten durch das bergige Nordgriechenland in das Landesinnere vor. Am 9. Apr. fiel Saloniki. Gleichzeitig wurden die griechischen Heere in Ostmazedonien abgeschnitten und die Metaxas-Linie stärker bedrängt. Die griechischen Verstärkungen von der albanischen Front wurden bei ihrem Vormarsch durch die gebirgige Landschaft und von deutschen und italienischen Panzereinheiten sowie Luftangriffen behindert. Am 21. April mussten 223.000 griechische Soldaten kapitulieren.
Die Briten, welche gleichermaßen in Griechenland stationiert waren, bauten unterdessen eine Verteidigung an den Thermopylen auf. Diese wurde am 24. April überrannt, wonach die Alliierten eine amphibische Evakuierungsoperation einleiten mussten, in der 50.000 Soldaten nach Ägypten verschifft wurden. Am 27. April rückte die Wehrmacht schließlich in Athen ein.
Am 25. April entschlossen sich die Führer der Achsenmächte zu einer Luftlandeinvasion der Eiland Kreta (Unternehmen Merkur). Am Invasionstag, dem 20. Mai 1941, brachten 593 Transportflugzeuge die deutschen Luftlandeeinheiten über Kreta. Diese bildeten durch ihre Fallschirme ein leichtes Ziel für die Luftabwehr, so dass zig Fallschirmjäger schon im Flug getötet oder versehrt wurden. Die gelandeten Einheiten konnten zunächst auch keine Flugplätze für Zufuhr und Verstärkungen (insbesondere Artillerie und Fahrzeuge) erobern. Außerdem gab es keine Funkverbindung zum deutschen Hauptquartier in Athen, da die Funkgeräte bei den Landungen zerstört wurden. Erst mit verstärktem Einsatz der Luftwaffe und sich verständigen auf erfolgreichen Landungen auf umkämpften Flugplätzen stabilisierte sich die Umstand für die Angreifer. Die Alliierten, unter auch Neuseeländer und Australier, verteidigten Kreta eine Woche lang, bis sie sich dann mit etwa 17.000 Mann absetzten. Zufolge der hohen Verluste beschloss Hitler, kommend keine Luftlandungen mehr durchzuführen.
Der Überfall auf die Sowjetunion
Hauptartikel: Russlandfeldzug 1941–1945
Der Balkanfeldzug hatte den Angriffszeitpunkt für einen Überfall auf die UdSSR um vier Wochen verschoben. Der Angriff fand nun erst am 22. Juni 1941 statt. Diese Verzögerung und ein ungewöhnlich früh einsetzender Saison führten dazu, dass der Vormarsch nicht wie geplant ablaufen konnte und das operative Ziel, das Erreichen der Linie Archangelsk-Astrachan, nicht erreicht wurde. Dessen ungeachtet man auf deutscher Seite errechnete, dass die Zufuhr der Wehrmacht nur so weit wie einer Linie ermöglicht werden könnte, die weiter Pskow, Kiew und der Krim verlief, verlangte Hitler die Eroberung Moskaus geeignet eines einzigen, ununterbrochenen Feldzuges. Für den Überfall standen drei Heeresgruppen (Nord, Mitte, Süd) bereit. Die Heeresgruppe Nord (von Leeb) sollte die baltischen Amerika erobern und dann nach Leningrad vorstoßen. Auf der Heeresgruppe Mittelpunkt (von Bock) lag die Hauptlast. Sie sollte nach Moskau vorrücken und war entsprechend stark gerüstet. Die Heeresgruppe Süd (von Rundstedt) sollte die Ukraine erobern. Ebenso an dem Feldzug involviert waren Verbände aus befreundeten und eroberten Ländern der Achsenmächte. Auch vom besetzten Norwegen aus wurden Angriffe gegen die UdSSR unternommen. Sie zielten speziell auf Murmansk und die dortige Eisenbahnverbindung, die „Murman-Bahn“, sowie den Hafen.
In den frühen Morgenstunden des 22. Juni 1941 begann der Vormarsch von 149 Divisionen (darunter alle motorisierten und gepanzerten deutschen Kräfte) über die sowjetische Grenze. Zwei Divisionen operierten von Finnland aus, acht Divisionen waren in Norwegen stationiert, eine Gebiet stand in Dänemark, 38 verblieben im Westen. Zwei Divisionen kämpften in Nordafrika und sieben Divisionen standen im Balkan. Trotz vieler Hinweise war die untere und mittlere Führung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken nicht auf einen Angriff eingestellt. Etliche der russischen Soldaten an der Grenze ergaben sich ohne Widerstand, während die motorisierten deutschen Truppen zunächst zügig vormarschieren konnten. Die Fähigkeit der sowjetischen Streitkräfte, zum damaligen Zeitpunkt einen Angriff oder einen Bewaffnete Auseinandersetzung gegen Deutschland führen zu können, muss jedoch auch nach neueren Erkenntnissen stark bezweifelt werden. Ebenso zeigen historische Aufzeichnungen, dass weder bei Hitler noch bei der Generalität Überlegungen, einem hypothetischen Angriff der SSSR zuvorkommen zu wollen, eine Rolle spielten. Der Überfall auf die SU war im Großen und Ganzen ein rechthaberisch verbrämter Eroberungs- und Vernichtungskrieg mit dem von Hitler schon Jahre an erster Stelle formulierten Ziel der Gewinnung von „Lebensraum im Osten“. Dazu gehörte der dringende Wunsch, sich das industrielle und agrarische Möglichkeit Russlands, der Ukraine und Weißrusslands gewalttätig anzueignen, um die dauernd kritische Schlagkraft der Wehrmacht zu erhöhen und der Bevölkerung an der „Heimatfront“ einen zufriedenstellenden Lebensstandard zu sichern.
Erst am 29. Juni fasste sich die sowjetische Führung und rief den „Großen Vaterländischen Krieg“ aus. Kurz überwiegend waren schon Minsk in der Kesselschlacht bei Minsk und Bialystok implizit und wenig später ausverkauft worden. Am 26. September fand die Kampf von Kiew ihr Ende. Doch schon im October begann es zu schneien und zu regnen. Im Weiteren blieb die Angriff im Schlamm stecken und nur noch manche Gebietsgewinne waren zu verzeichnen. Der Angriff auf Moskau blieb wegen der sich versteifenden sowjetischen Gegenwehr stecken. Am 5. Dez. setzte eine sowjetische Gegenoffensive mit frischen Einheiten aus Sibirien unter General Schukow ein, womit an eine Besetzung der Gemeinde nicht länger zu denken war.
Nach dem sowjetischem Angriff am 25. Juni versuchte Finnland, im Fortsetzungskrieg mit deutscher Unterstützung, die im Winterkrieg an die SU verlorenen Gebiete in Karelien zurückzuerobern. Nachdem es dieses Ziel im Jahreszeit 1941 erreicht hatte, blieb Finnland jedoch nicht defensiv, anstatt fuhr bis in den Dezember fort, umstrittene, aber nie in erster Linie finnisch gewesene karelische Gebiete zu besetzen.
Die Rote Streitkräfte hatte sich neu organisiert. Die Kriegsproduktion wurde, unerreichbar für die deutsche Luftwaffe, nachdem den Ural verlegt. Neue Soldaten kamen nun aus den fernen Ländern des sowjetischen "Reiches". Am 16. Dez. gab Hitler den Befehl zum Halten. Bis zum Ende des Jahres wurde die Wehrmacht jedoch weiter zurückgedrängt.
In den Frühjahrsschlachten des neuen Jahres konnte am 28. Mai Charkow in einem Vernichtungssieg erobert werden. Zwischen 15. und 21. Mai fanden die Kämpfe ihr Ende. Am 2. Juni begann die eigentliche Gefecht auf der Krim um Sewastopol, dessen Verteidiger sich erbittert wehrten, und endete am 5. Juli. Am 21. Juli überschritten deutsche Kräfte den Don, wobei die ersten Schritte für den Vormarsch auf Stalingrad eingeleitet wurden. Zwei Tage später konnte Rostow erobert werden. In der Regel liefen die Operationen, was den Raumgewinn im Kaukasus betraf, innerhalb weniger Wochen ab. Am 4. Aug. wurde Stavropol eingenommen, am 9. August Krasnodar und der Kuban überschritten. Den rumänischen Verbündeten gelang es, die sowjetische Verteidigung an der Ostküste des Asowschen Meeres von Norden her aufzurollen und die Taman-Halbinsel von „rückwärts“ her zu öffnen. Auch das Elbrus-Massiv selbst wurde genommen, am 21. August wehte auf dem 5.633 m hohen Gipfel die Reichskriegsflagge. Ein am 26. Aug. begonnener Angriff auf Tuapse wurde nach zwei Tagen angehalten, dafür wurden am 31. Aug. und am 6. September nach schweren Kämpfen die Hafenstädte Anapa sowie Novorossijsk, wichtigster Stützpunkt der Schwarzmeerflotte, genommen. Im Gebirgszug hatten deutsche Truppen die wichtigsten Passübergänge eingenommen und vorübergehend auf breiter Front nach Süden überschritten – sie standen 20 km vor der Küste des Schwarzen Meeres bei Gudauta. Östlich des Elbrus standen die deutschen und rumänischen Truppen in den Flussabschnitten des Baksan und des Terek bis Naurskaja. Nördlich davon verlor sich die Front an der Kuma, in der Nogajer Baumlose Graslandschaft und in der Kalmykensteppe.
Trotz der angespannten Kräfte- und Nachschubsituation befahl Hitler gegen den teilweisen Widerstand der Generalität parallel zur südlichen Angriff in Entwicklung Kaukasus ein zweites Angriffziel: Stalingrad. Am 23. Aug. 1942 begannen etwa tausend Flugzeuge Brandbomben auf die Gemarkung zu werfen, gleichzeitig konnten deutsche Panzer zum ersten Mal in die Außenbezirke eindringen. In erbitterten Einzelkämpfen in den Häusern und Straßen der Ort kamen die Deutschen nur unter hohen Aufopfern voran. Schließlich beherrschte die Wehrmacht zwar etwa 90 % der Stadt, die zum Trümmerhaufen geworden war, die vollständige Okkupation misslang jedoch. Namentlich ein schmaler Uferstreifen der Wolga, an dem permanent neue Truppen angelandet wurden, wurde von den sowjetischen Verteidigern am östlichen Randzone unter hohen Verlusten ernst gehalten.
Am 19. November begann die Gegenoffensive der Roten Armee, wobei die rumänischen Linien im Süden durchbrochen werden konnten. Einige Zeit später vereinten sich die sowjetischen Truppen in Kalatsch mit Verbänden, die vom Norden her die deutschen Stellungen durchbrachen. Damit war die 6. Truppe eingekesselt. Die von Göring versprochene Luftversorgung war völlig mangelhaft und führte recht bald zur Akinesie der Verbände und zur völligen Entkräftung der Soldaten. Ein Entsatzangriff der 4. Panzerarmee unter Hoth, der so weit wie 60 Kilometer an die Ort heranführte, scheiterte. General Paulus fühlte sich an den Haltebefehl Hitlers hörig und konnte sich nicht dazu durchringen, den Befehl zum Eruption zu geben. Am 10. Jänner 1943 griffen sieben sowjetische Armeen mit 1.000.000 Soldaten in einer groß angelegten Gegenoffensive die deutschen Truppen im Kessel von Stalingrad an. Die 6. Truppe war inzwischen in zwei Kessel gespalten worden, in denen katastrophale Zustände herrschten. Am 2. Febr. blieb Paulus, indessen zum Generalfeldmarschall befördert, angesichts der aussichtslosen Lage nur die Möglichkeit der Kapitulation, wonach knapp 100.000 Soldaten in Gefangenschaft gerieten, von denen nur etwa 6.000 nach dem Bewaffnete Auseinandersetzung in ihre Vaterland zurückkehrten. Die Schlacht von Stalingrad markierte einen psychologischen Einschnitt im Krieg. Ab diesem Zeitpunkt war der Glauben an den „Endsieg“ in der deutschen Bevölkerung kaum noch vorhanden.
Am Morgen des 16. Feber wurde die Gemarkung Charkow von Truppen der Wehrmacht und Waffen-SS gegen den Befehl Hitlers aufgegeben, um einer drohenden Einkesselung zu entgehen. Am 21. Februar begann jedoch eine deutsche Gegenoffensive. Bis zum 5. März wurde das Gebiet bis zum mittleren Donezk zurückerobert. Es wurden dabei erhebliche Geländegewinne erzielt, dem Kontrahent hohe Verluste beigebracht und nochmals eine geschlossene Front hergestellt. Ein im Frühjahr 1943 etwaig bevorstehender Zusammenbruch der Ostfront wurde so verhindert. Charkow wurde am 14. März unter Verlusten durch Truppen der Waffen-SS zurückerobert. Eine zusätzliche Angriff im Sommer, die Operation Zitadelle, sollte den Frontbalkon bei Kursk ausräumen und große Teile der Roten Streitkräfte einkreisen und vernichten. Die Operation gipfelte in der größten Panzerschlacht der Geschichte. Der Angriff war jedoch von der Roten Streitkräfte vorausgesehen worden, die sich durch tiefe Verteidigungsstellungen geübt hatte, und blieb stecken. Er wurde auf dem Höhepunkt der Kampf wegen der sowjetischen Gegenoffensive bei Orel, die ihrerseits das Ziel verfolgte, Teile der Heeresgruppe Zentrum einzukesseln und der indessen erfolgten Landung der Alliierten auf Sizilien abgebrochen. Nach mehreren sowjetischen Gegenoffensiven in den folgenden Monaten musste die Wehrmacht an der ganzen Front den Rückzug antreten, wobei auch die Halbinsel Krim geräumt werden musste. Bis zum Ende des Jahres war Kiew abermals in der Hand der Sowjetunion. Die mit der Operation Zitadelle verlorenen Panzerreserven konnten von den Deutschen bis Kriegsende nicht ersetzt werden, was einen absehbaren Sieg der Sowjetunion bedeutete.
Am 14. Januar 1944 begann der sowjetische Angriff auf den deutschen Belagerungsring um Leningrad. Die UdSSR setzte nach: Ihre Frühjahrsoffensive brachte andere Gebietsgewinne, und die Wehrmacht musste sich weiter zurückziehen bis zum Peipus-See. Am 12. Mai war die Krim wiederholt fest in sowjetischer Hand. Am 9. Juni begann die Sturm an der finnischen Front auf der karelischen Landenge. Ende Juni kam dieser Angriff auf Höhe der alten Grenze von 1940 zum Halt. Im Juni 1944 gelang der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken die Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte, wobei ihre Armeen nun kurz vor Warschau und Ostpreußen standen. Am 3. Juli eroberte die Rote Truppe Minsk zurück, weiter südlich drang ab dem 13. Juli in Galizien eine alternative sowjetische Sturm bis Lemberg an die Weichsel vor.
Am 1. August begann der Warschauer Aufstand der Polnischen Heimatarmee. Im Aug. marschierte die Rote Truppe in der Operation Jassy-Kischinew in Rumänien ein, wonach am 23. Aug. König Michael von Rumänien die Fronten wechselte und Deutschland den Bewaffnete Auseinandersetzung erklärte. Die Erfolge der SU zwangen die Wehrmacht zum Rückzug aus Griechenland, am 13. October rückten britische Einheiten in Athen ein. Am 5. September nahm die Rote Streitkräfte Bulgarien ein; dort inszenierte die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken am 9. September einen kommunistischen Staatsstreich. Finnland schloss am 19. Sept. einen Waffenstillstand mit der Sowjetunion. Am 20. Okt. eroberten sowjetische Einheiten und jugoslawische Partisanen unter Tito die Stadt Belgrad. Im Norden zog sich die Heeresgruppe Nord am 13. Okt. aus Riga nach Kurland zurück. In Ostpreußen kam die Sturm der SSSR im October nach anfänglichen Stattfinden zum Erliegen. Die ungarische Gemarkung Budapest wurde belagert, konnte aber erst am 11. Febr. 1945 von der Roten Streitkräfte eingenommen werden.
Die Rote Streitkräfte stieß Anfang 1945 von Warschau (Befreiung am 17. Januar) aus nach Norden vor und schnitt damit Ostpreußen vom Rest des Reiches ab. Die deutsche Bevölkerung floh in Scharen, z. T. über die gefrorene Ostsee. Im Allgemeinen gelangten über 2 Mio. Flüchtlinge über das Meer nach Westen. Das KdF-Schiff Wilhelm Gustloff, das Flüchtlinge und deutsche Truppen sowie Werkstoff aus Ostpreußen transportierte, wurde von sowjetischen Torpedos versenkt. Bis zum Kriegsende kamen Volk über die Ostsee nach Westen. Königsberg fiel am 9. Apr. endgültig an die Sowjetunion. Am 27. Januar erreichte die Rote Streitkräfte das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, das aber von der SS vorerst schon aufgegeben worden war. Am selben Tag erreichten erste sowjetische Einheiten Küstrin und damit die Oder.
Nach der sowjetischen Winteroffensive stand die Rote Streitkräfte Ende Jänner 1945 vorwärts der Oder und Neiße von Stettin bis Görlitz knapp 80 Kilometer vor Berlin. Die Höhen von Seelow bildeten dabei ein steil aufsteigendes, natürliches Hindernis, und um diese Höhen wurde eine der größten Schlachten des 2. Weltkrieges geschlagen. Die Schlacht um die Seelower Höhen begann am 16. April, im Laufe des 18. Apr. errang die zahlenmäßig weit überlegene Rote Streitkräfte die Oberhand. Unterdessen wurde im Süden der sowjetische Belagerungsring um Breslau am 15. Feber geschlossen, welches allerdings erst am 6. Mai in die Hände der Roten Streitkräfte fiel. Am 25. Apr. schloss sich der Belagerungsring um Berlin, am 28. Apr. scheiterte der Versuch der 12. Streitkräfte unter General Walther Wenck, die Gemeinde zu entsetzen, am 30. Apr. tötete Adolf Hitler sich selbst im Luftschutzkeller unter der Reichskanzlei. Am 2. Mai kapitulierten die letzten Verteidiger von Spreeathen vor der Roten Armee.
Nach dem Scheitern der Plattenseeoffensive im Frühjahr 1945 war Ungarn am 4. Apr. ganz von der Roten Streitkräfte erobert. Wien fiel am 13. April, von Orient aus wurden auch Niederösterreich, das Burgenland und die Steiermark erobert. Am 8. Mai erreichte die Rote Streitkräfte Graz. Am 8. Mai 1945, dem Tag der bedingungslosen Niederlage der deutschen Wehrmacht, besetzte die Rote Truppe Dresden, am 10. Mai rückten sowjetische Einheiten auch in Prag ein.
Der Partisanenkrieg
Schon bald nach dem Okkupation deutscher Truppen begann in den verschiedenen USA Europas die "Neuordnung". Unten verstanden die nationalsozialistischen Führer abstrahierend dargestellt die Mord der Juden (der Holocaust), die Verfolgungsjagd der Sinti und Roma, die Auslöschung der Intellektuellen, die Unterdrückung des politischen Widerstandes und die Ausbeutung der jeweiligen Bevölkerung (siehe: Generalplan Ost und Kommissarbefehl). Die nord- und westeuropäischen USA mit ihrer "germanischen" Bevölkerung sollten dem Reich "angegliedert" werden. Für die Balkanstaaten und in erster Linie für Osteuropa hatten die Nazis weitere Pläne. Besonders die Bevölkerung Polens, Serbiens, der Ukraine, Weißrusslands und Russlands sollte "durchaus niedergehalten werden". Deshalb wurden die höheren Schulen geschlossen, Zwangsarbeiter nach Deutschland gebracht und auf die Ernährung der Einheimischen wurde keine Rücksicht genommen. Diese Maßnahmen stießen bald auf Widerstand. In den Niederlanden streikten z. B. die Polente und die Eisenbahner. In Frankreich kam es zu bewaffneten Angriffen aus dem Hinterhalt. Besonders in den Balkan und in Osteuropa war der Widerstand am stärksten. Im ehemaligen Jugoslawien konnten wenn schon einzelne geschlossene Gebiete von Aufständischen befreit werden (Tito), in Griechenland kämpften Partisanen und in Russische Förderation bildeten gegenseitig kommunistische und anarchistische Gruppen, die die Arbeit der Deutschen sabotierten und Überfälle durchführten. Der Partisanenkrieg in der SSSR war allerdings von der Roten Truppe vor dem Bewaffnete Auseinandersetzung geplant worden, es wurden entsprechende Einheiten aufgestellt, die nach der Eroberung eines Gebietes den Widerstand gegen die Besatzungstruppen im Hinterland der Front durchführen sollten. Das Vorgehen der Partisanen war durch verschiedene Verstöße gegen das Kriegsrecht gekennzeichnet, Gefangene wurden in der Regel nicht gemacht.
Kriegseintritt der USA 1941
Die Vereinigten Staaten hatten in dem Konflikt zunächst formal Neutralität gewahrt. Die isolationistische Grundfarbton in der US-Bevölkerung ermöglichte es Präsident Roosevelt nicht, direkt an der Seite Großbritanniens und der SU in den Bewaffnete Auseinandersetzung einzugreifen. Der Tagung schuf jedoch mit dem Leih- und Pachtgesetz vom 11. März 1941 die legale Grundlage für die vorweg schon praktizierte Unterstützung Großbritanniens. Das Land wurde, wie später auch die Sowjetunion, in großem Umfang mit Waffen und Hilfsgütern aus den USA beliefert.
Nach dem Überfall Japans auf die amerikanische Pazifikflotte in Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 und der am 11. Dezember erfolgten Kriegserklärung Deutschlands befand sich das Land auch glaubwürdig im Kriegszustand mit den Achsenmächten. Trotz des japanischen Angriffs einigten sich die Regierungen der USA und Großbritanniens auf den Grundsatz „Germany first“, daraus ergibt sich auf die Niederringung Deutschlands als vordringliches Kriegsziel. Zu ersten Kampfhandlungen zwischen US-amerikanischen und deutschen Truppen kam es Ende 1942 in Nordafrika.
Der Kriegsschauplatz Nordafrika 1940–1943
Hauptartikel: Afrikafeldzug
Ähnlich wie auf dem europäischen Kriegsschauplatz hatten die Itaker in Nordafrika schwere Rückschläge gegen die Briten hinnehmen müssen. Eine italienische Angriff zum Ende des Jahres 1940 führte zur Verwüstung der eigenen Verbände in Libyen.
Der deutsche General Erwin Rommel bekam deshalb im Feber 1941 den Befehl, mit schwachen Verbänden, dem Afrikakorps, den erfolglosen Bündnispartner bei seiner Verteidigung zu unterstützen.
Rommel hielt eine defensive Haltung für unangebracht, statt wollte er angreifen. Am 31. März begann Rommel den Vormarsch. Sein Hauptvorstoß richtete sich auf Mersa Brega, um somit das Tor zur Cyrenaika aufzustoßen. Die Angriff führte zum Erfolg, so dass bald auch Bengasi voll werden konnten. Am 10. April standen deutsche Panzer vor der ostlibyschen Hafenstadt und Festung Tobruk, die kurz zunächst noch von den Italienern ausgebaut und dann kaum kampflos geräumt worden war. Bis zum 13. April unternahm Rommel drei Angriffe auf die Festung, die jedoch alle fehlschlugen. Rommel musste zuerst die Eroberung Tobruks zurückstellen. Auch zusätzliche Vorstöße konnten hinsichtlich von Versorgungsengpässen nicht durchgeführt werden, so dass alle beide Seiten in einen Stellungskrieg übergingen.
Im Nebelmonat November griffen die Briten dann wiederum an. Am 26. Nov. erfolgte ein zweiter Angriff, wobei der Besatzung von Tobruk nun letzten Endes der Eruption aus dem Belagerungsring gelang. Am 7. Dezember zog sich das Afrika-Korps zur Gazala-Linie zurück. Nachdem Tobruk augenscheinlich vor einer Eroberung des Afrika-Korps behütet war, griff Rommel im Jan. 1942 abermals an.
Am 26. Mai begann Rommel Unternehmen Theseus mit dem Ziel, Tobruk zu erobern. Nach schweren Panzergefechten gelang es den Achsenmächten, Bir Hacheim am 10. Juni einzunehmen, um dann den Vormarsch auf Tobruk einzuleiten. Am 20. Juni wurden Gemarkung und Festung besetzt, nachdem wurde Rommel zum Generalfeldmarschall befördert.
Der sonstige Vormarsch sollte nun durch Ägypten erfolgen. Die Ort Alexandria sollte fallen und der Sueskanal belegt werden. Kurz vor El Alamein hatten die Briten einen 65 Kilometer langen Verteidigungsgürtel aufgebaut. Die deutsche Sturm blieb stecken. Der neue britische Kommandeur Bernard Montgomery startete am 23. Okt. zum Gegenangriff. Das Afrika-Korps war zahlenmäßig schlechter und musste den Rückzug antreten.
Die Lage wurde vollends hoffnungslos, als am 8. Nov. (Operation Torch) amerikanische Truppen in Casablanca und Algier landeten und somit den Zwei-Fronten-Krieg in Nordafrika einleiteten. Am 13. Nebelmonat November fiel Tobruk nochmal in britische Hand.
1943 blieb Rommel nur noch der Rückzug. Am 23. Januar besetzten die Briten Tripolis. Im März und Apr. wurden die Achsenmächte schließlich enthaltend (Tunesien-Feldzug). Nur an der Mareth-Linie wurde noch erbitterter Widerstand geleistet. Am 13. Mai mussten die Achsenmächte in Nordafrika kapitulieren.
Italien 1943 und 1944
Am 10. Juli landeten die Alliierten in Sizilien (Operation Husky), wonach der Große Faschistische Rat Mussolini Versagen vorwarf. Der Duce wurde nachdem auf Befehl des italienischen Königs verhaftet. Als neuer Ministerpräsident wurde Pietro Badoglio eingesetzt.
Am 22. Juli konnte die sizilianische Gemarkung Palermo von den Alliierten ausverkauft werden. Am 3. Sept. landeten zwei britische Divisionen bei nur minimalem Widerstand der Verteidiger auf dem italienischen Festland. Fünf Tage nach der Landung schloss die neue italienische Regierung einen Waffenstillstand mit den Alliierten, wonach der Fall Achse eingeleitet wurde, in dem die Deutschen alle italienischen Verbände entwaffneten und zugleich Rom besetzten. Am 12. Sept. gelang es sich verständigen auf deutschen Fallschirmjägern, Mussolini aus seiner Gefangenschaft im Gasthof Campo Imperatore zu befreien. Mussolini wurde nach Ostpreußen gebracht, um wenig später eine Marionetten-Regierung in Norditalien leiten zu können (Republik von Salò) und den Kleinkrieg an deutscher Seite fortzusetzen. Nachdem sich die auf der griechischen Eiland Kephalonia stationierten italienischen Soldaten ihrer Abrüstung widersetzten, wurden zwischen dem 18. und dem 23. Sept. etwa 5.000 Itaker verhaftet genommen und von deutschen Gebirgsjägertruppen erschossen.
Am 13. Oktober erklärte die Badoglio-Regierung dem Deutschen Reich den Krieg. An der Seite der offiziellen italienischen Verbände operierte eine kampfstarke Partisanenarmee von 256.000 Frauen und Männern, die 1944 mit ihren Kampfhandlungen zehn Wehrmachtsdivisionen band.
Der Vormarsch der Alliierten erfolgte nur sehr langsam. Die Deutschen verteidigten ihre Stellungen bis zum Äußersten, während im Hinterland schon die nächsten Verteidigungsstellungen ausgehoben wurden. Erst wenn der Druck zu stark wurde, zogen sie sich zurück, um sich abermals neu zu verschanzen.
Die Entscheidung der Alliierten, in Sizilien und nicht gleich bei Rom zu landen, verlängerte den Bewaffnete Auseinandersetzung möglicherweise erheblich. Es gibt Einschätzungen, dass die italienischen Verbände und die Partisanen bei einer Landung der Alliierten bei Rom Süditalien selbst hätten befreien können.
Während sich die Alliierten schwere Gefechte mit den Truppen der Wehrmacht lieferten, konnten sie die Deutschen nach einer Landung bei Anzio (Operation Shingle, 21. Januar) weiter in Bedrängnis bringen, wonach diese forciert waren, zusätzliche Divisionen nach Italien zu verlegen. Die Alliierten errichteten in Italien eine zweite Front, nutzten aber nicht die Gelegenheit, bis Rom vorzustoßen.
Am 15. Februar wurde bei der Schlacht um Monte Cassino das Bergkloster Monte Cassino schwer bombardiert und zwei Tage später durch Artilleriebeschluss vollends in einen Trümmerhaufen verwandelt. Die deutschen Verteidiger, ehemalige Fallschirmjäger von der Landung auf Kreta, verschanzten sich in den Trümmern und ließen die Ruinen des Klosters selbst zur Festung werden. Erst drei Monate später, am 18. Mai, nahm das 2. Polnische Korps unter Führung von General Wladyslaw Anders unter unvorstellbaren Verlusten nach mehreren Tagen das Kloster Monte Cassino ein, nachdem alle vorhergehenden Angriffe der Alliierten kläglich gescheitert waren.
Nachdem das Hindernis Monte Cassino überwunden war, begann der Vormarsch auf Rom. Am 25. Mai vereinten die alliierten Kräfte ihre beiden Fronten und drängten die deutschen Truppen auf die „Grüne Linie“ zwischen La Spezia und Rimini zurück.
Generalfeldmarschall Albert Kesselring, Typ der Heeresverbände in Italien, lehnte es ab, in der „ewigen Stadt“ zu kämpfen und befahl seinen Einheiten, Rom am 4. Juni supraleitfähig zu verlassen. Die Hoffnung der Alliierten, die Wehrmacht bis in die Bergwiese zurück zu treiben, wurde bei der Apennin-Verteidigungslinie überwiegend zerstört, so dass 1944 noch keine Entscheidung in Italien stattfand.
In diesen Phase fallen auch alliierte Überlegungen eines weiteren Vorrückens über den Balkan, die jedoch, um Spannungen mit der SSSR zu vermeiden, verworfen wurden.
Die Westfront 1944/45
Hauptartikel: Deutsche Westfront 1944/1945
Mit Jahresanfang übernahm Erwin Rommel den Oberbefehl der deutschen Heeresgruppe B an der Westfront nördlich der Loire. Am 21. Jänner 1944 begann die deutsche Luftwaffe abermals mit Angriffen auf London, die bis zum April fortgesetzt wurden.
Während die Alliierten damit beschäftigt waren, Berge von Versorgungsmaterial anzuhäufen, verstärkten die Deutschen ihre Küstenbefestigungen am Atlantikwall.
Am 6. Juni 1944 landeten die Alliierten in der Normandie. Der Plan für Operation Overlord fußte auf ab 1941 ausgearbeiteten Invasionsplänen und war vom britischen Lieutenant General (Generalleutnant) Sir Frederick E. Morgan in seiner endgültigen Fassung erarbeitet worden. Er sah vor, mit vier Armeen zu herabfliegen und dann schnell ins Landesinnere vorzustoßen. Die Deutschen waren schlecht auf die Okkupation eingestellt. Der deutsche Planungsstab und Hitler erwarteten die Landung immer im Pas de Calais, der engsten Stelle des Ärmelkanals. Das Gebiet von Calvados, wo die Alliierten schließlich an Land gingen, wurde bruchstückhaft nur mit einigen Metern Drahtverhau und ein paar MG-Nestern verteidigt. Aber nicht überall, denn trotz der falschen Erwartungen des OKW über den Ort der Okkupation war die Normandieküste doch recht schwer befestigt. Das Invasionsgebiet war in fünf Landungsabschnitte aufgeteilt mit den Decknamen Juno, Gold, Sword (britisch/kanadische Landungsabschnitte), sowie Utah und Omaha (US-amerikanische Landungsabschnitte). Die Bombardierungen der Küste aus der Luft und von See verliefen planmäßig, verfehlten bei Omaha jedoch die erste deutsche Linie, und das führte, zusammen mit der Tatsache, dass die Deutschen in Unkenntnis der Alliierten eine zweite Gebiet dort hatten, zu sehr schweren Verlusten der ersten Welle (ca. 70 %).
Am so genannten D-Day waren während der Operation Neptune, dem eigentlichen Invasionsunternehmen, fast 6.700 Schiffe und über 13.000 Flugzeuge beteiligt. Am frühen Morgen des 6. Juni starteten verschiedene Luftlandeeinheiten (die 82. und 101. US-Luftlandedivision) zu ihren Einsätzen im Hinterland. Wegen Navigationsfehlern und überraschend starkem deutschen Flakfeuer erreichten zahlreiche Maschinenpark nicht die vorgesehenen Absprungzonen, so dass die Fallschirmjäger über weite Teile der Halbinsel Cotentin auseinander getrieben wurden.
Nichtsdestotrotz die Alliierten gewaltige Kräfte aufgeboten hatten, kamen sie fragmentarisch nur langwierig voran. Doch nicht zuletzt durch die alliierte Luftüberlegenheit und die selbst zerstörten französischen Bahngleise gelang es der deutschen Seite nicht, schnellstmöglich zusätzliche Einheiten in das Kampfgebiet der Normandie zu verlegen. Cherbourg im Norden der Cotentin-Halbinsel unter Festungskommandant Karl-Wilhelm von Schlieben fiel am 26. Juni nach starkem amerikanischen Artilleriebeschuß und heftigen Straßenkämpfen (→ Schlacht um Cherbourg).
Die Kapern von Caen, ein Primärziel des ersten Landungstages, erwies sich für die alliierten Truppen der Briten und Kanadier an der Ostseite des Normandie-Brückenkopfes als ungleich schwieriger (→ Schlacht um Caen). Erst nach sechs Wochen verlustreicher Kämpfe konnte die Gemeinde am 19. Juli vollständig ausverkauft werden.
Am 15. August begann eine zweite Okkupation in Südfrankreich an der Côte d’Azur zwischen Toulon und Cannes (→ Operation Dragoon). An der Landung waren 880 alliierte Seeschiffe, unten 4 Flugzeugträger, 6 Schlachtschiffe, 21 Kreuzer und über 100 Zerstörer, im Allgemeinen 34 französische Schiffe und 1.370 Landungsboote sowie ca. 5.000 Flugzeuge beteiligt. Drei amerikanische Divisionen bildeten die Angriffstruppen. Die Franzosen und Staatsbürger konnten ohne entscheidenden Widerstand zügig in das Landesinnere vorstoßen.
In der Normandie unternahmen die Ami am 25. Juli einen Ausbruchsversuch aus ihrem Brückenkopf-Sektor (→ Operation Cobra), der in den Folgetagen im Europa zur Abschnürung der Cotentin-Halbinsel bis nach Avranches führte. Im Orient konnten US-amerikanische Einheiten bei Saint-Lô nach anfänglicher Verzögerung schnell die deutsche Front durchbrechen. Am 6. August starteten die Deutschen zwar unter dem leitenden OB West, Generalfeldmarschall Günther von Kluge, eine Konterattacke bei Mortain (→ Unternehmen Lüttich). Sie wurde aber schon nach zwei Tagen nochmal gestoppt, was schließlich mit Hilfe der nördlich kämpfenden Briten, Schotten und Kanadier zum Kessel von Falaise führte.
Am 25. Aug. wurde Paris befreit (→ Schlacht um Paris). Der deutsche Stadtkommandant General Dietrich von Choltitz verweigerte Hitlers Befehl, die Ort zu zerstören und ergab sich mit seinen Truppen kampflos. Durch die enorme Materialfülle und absolute Luftherrschaft konnten zu jeglicher Zeit deutsche Truppenansammlungen zerschlagen werden und kamen die Alliierten in der Folgezeit recht zügig voran. Zwar überdehnten sie bei ihrem schnipsen Vorstoß zum deutschen Westwall ihre Versorgungslinien, aber durch den Aufbau neuer, schneller Nachschubwege (→ Red Ball Express), gelang es überwiegend den in großen Einkopieren benötigten Sprit bereit zu stellen. Schon am 3. September fiel Brüssel und am Tag darauf konnte Antwerpen voll werden. Einzig bei der Luftlandeoperation Market Garden konnte das II. SS-Panzerkorps den Briten und US-Amerikanern in Arnheim noch einmal eine schwere Niederlage beibringen.
Mit dem Verlust der Atlantikhäfen am Ärmelkanal und zuallererst in der Bretagne (→ Schlacht um die Bretagne) setzte die deutsche Marine ihren U-Boot-Krieg von Norwegen aus fort. Bis zum 1. September griffen die Deutschen von Abschussrampen in Nordfrankreich aus mit Raketen (V1, V2) London an. Mit Arbeiten an dem Unternehmung „Friesenwall“ sollte dem direkten Eindringen der Alliierten an der deutschen Nordseeküste entgegengewirkt werden.
Am 21. Oktober eroberten die Alliierten nach heftigen Kämpfen mit Aachen die erste deutsche Stadt. Am 22. Nebelmonat November erreichten weiter südlich US-amerikanische Kräfte Metz und Straßburg. Im Dezember versuchten die Deutschen mit der Ardennen-Offensive die Oberhand im Okzident zu gewinnen. Das Operationsziel, die Linien der Alliierten zu spalten und in breiter Front nach Belgien vorzustoßen, misslang jedoch.
Alliierte Truppen erreichten am 7. März 1945 die unzerstörte Rheinbrücke von Remagen. Sie errichteten Brückenköpfe auf rechtsrheinischem Gebiet und kreisten das Kohlenpott ein. Die Heeresgruppe B der Wehrmacht unter Feldmarschall Mannequin wurde am 1. Apr. im so genannten Ruhrkessel mitgemeint und kapitulierte am 18. April. Am selben Tag nahmen die US-Truppen Magdeburg ein, einen Tag später Leipzig.
Am 25. April trafen sich US-amerikanische und sowjetische Truppen in Torgau an der Elbe (Elbe Day); der letzte Einflussbereich der Deutschen zerfiel jetzt in zwei Teile. Am 26. April fiel Bremen an die Briten, die weiter nach Nordosten zogen. In rascher Folge nahmen sie Lübeck (2. Mai) und Hamburg (3. Mai), während die US-Armee in Wismar einmarschierte, wohl auch, um die Rote Streitkräfte daran zu hindern, bis Schleswig-Holstein vorzustoßen.
Am 5. Mai kapitulierte Generaloberst Blaskowitz, dessen Truppen in Niederlande eingekesselt waren. Während die britischen Einheiten Norddeutschland eroberten, wandten sich die Landsmann nach Süden. Sie besetzten am 30. April München. Stuttgart fiel am 22. April an die französische Armee, die nach Süden bis Vorarlberg vordrang. Die US-Armee wandte sich zu den Bergwiese und traf am 3. Mai am Brennerpass mit ihren Landsleuten zusammen, die von Süden her Oberitalien voll hatten.
In Italien fiel Bologna am 19. Apr. an die US-Truppen, während Genua am 27. April erobert wurde; einen Tag später heimgesucht italienische Partisanen in Dongo den gestürzten „Duce“ Benito Mussolini und erschossen ihn. Am 2. Mai kapitulierten die deutschen Einheiten in Italien, am selben Tag marschierte die britische Streitkräfte in Triest ein.
Das Kriegsende in Europa 1945
Vorweg Hitler sich am 30. April das Leben nahm, hatte er testamentarisch Großadmiral Karl Dönitz zum Reichspräsidenten und Mensch der Wehrmacht bestimmt. Dieser erklärte in einer Rundfunkansprache am 1. Mai die Fortsetzung des militärischen Kampfes gegen „den vordrängenden bolschewistischen Feind“. Dönitz wollte die deutschen Soldaten in amerikanisch-britische Gefangenschaft bringen und sie vor russischer Gefangenschaft retten. Er schlug sein Hauptquartier am 2. Mai im von Deutschen gehaltenen Flensburg auf und benannte eine Geschäftsführende Reichsregierung unter Graf Schwerin von Krosigk. Am 4. Mai unterzeichnete der neu ernannte Feldherr der Kriegsmarine, Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg, auf dem Timeloberg eine Urkunde zur bedingungslosen Niederlage der Wehrmachtseinheiten, die im Nordwesten gegen den britischen Feldmarschall Montgomery gekämpft hatten – diese Teilkapitulation trat am 5. Mai um 7 Uhr in Kraft. Nachdem Eisenhower im operativen Hauptquartier der SHAEF in Reims das Unternehmen eines separaten Waffenstillstands mit den Westalliierten zurückgewiesen hatte, unterzeichnete Generaloberst Alfred Jodl in den Morgenstunden des 6. Mais die bedingungslose Gesamtkapitulation aller deutschen Truppen, die am 8. Mai 23.01 Uhr Mitteleuropäischer Zeit in Kraft treten sollte. In einem weiteren Dokument wurde die Ratifizierung dieser Niederlage durch das Oberkommando der Wehrmacht sowie die Subjekt von Heer, Luftwaffe und Marine vereinbart. Dies geschah durch Unterzeichnung einer weiteren Kapitulationsurkunde im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst. Auf Grund einer Zeitverzögerung war es schon nach Mitternacht, als diese in der Nacht vom 8. zum 9. Mai von Generalfeldmarschall Keitel für das OKW und das Heer, Generaladmiral von Friedeburg für die Kriegsmarine und Generaloberst Stumpff für die Luftwaffe (als Vertreter des Oberbefehlshabers Generalfeldmarschall von Greim) unterzeichnet wurde.
Zum Kriegsende am 8. Mai, dem V-E Day respektive Tag der Befreiung, befanden sich im Okzident noch die Kanalinseln und die Städte Lorient, St. Nazaire und La Rochelle in der Hand der Wehrmacht. Auch in Dänemark blieb die deutsche Herrschaft bis zur Niederlage unangefochten. Deutschland selbst war weitgehend besetzt, ausschließlich der Alpenraum und Das nördlichste Bundesland noch unter Kontrolle deutscher Truppen.
Am 8. und 9. Mai flohen fast 2 Mio. deutsche Soldaten aus dem sowjetischen Einflussbereich in die von den Westalliierten kontrollierten Gebiete, zuerst aus dem zu Beginn nicht besetzten Böhmen.
Der Krieg in Asien und im Pazifik
Hauptartikel: Pazifikkrieg, Pazifikkrieg/Chronologischer Kriegsverlauf
Nippon war vor dem Zweiten Weltkrieg schon an mehreren In Empfang nehmen beteiligt gewesen. Unter Tennō Yoshihito kämpfte Nippon an der Seite der Alliierten im Ersten Weltkrieg, in dem Nippon Kolonien des deutschen Kaiserreichs übernehmen konnte, wie beispielsweise Tsingtau. Etwa zehn Jahre zuerst kam es wegen Querelen um die Mandschurei zum Russisch-Japanischen Krieg (1904-1905).
Nachdem es nicht gelang, die Wirtschaftskrise ab 1929 angemessen der weltwirtschaftlichen Lage einzudämmen, wurden verstärkt Stimmen laut, die eine territoriale Zuwachs als Lösung der Probleme sahen.
Ab den 1930er-Jahren erlangten Militärs verstärkt Kontrolle über die Regierung, einschließlich des Amts des Premierminister, politische Person wurden verfolgt, Medien zensiert. Der aggressive Einsatz für eine Neuregelung der Pazifikregion hatte angeblich zum Ziel, die Hegemonie der asiatischen Länder und Kolonien durch westliche, europäische Amerika zu beenden und sie durch eine japanische zu ersetzen (Panasiatismus).
Das Hauptinteresse der japanischen Zuwachs galt dem Gebiet der damaligen Republik China. Nach dem Mukden-Zwischenfall am 18. September 1931, der vermutlich von den Japanern selbst erzeugt wurde, kam es zur Mandschurei-Krise und die Guandong-Armee besetzte, angeblich ohne größere Rücksprache mit der japanischen Regierung, die Mandschurei. Am 1. März 1932 wurde dort der Marionettenstaat Mandschuko ausgerufen, dessen offizieller Präsident und späterer Kaiser Pu Yi war. Zwecks internationaler Proteste über das Vorgehen in Reich der Mitte trat Land der aufgehenden Sonne1933 aus dem Völkerbund aus, 1936 schloss es sich dem Antikominternpakt an.
Am 7. Juli 1937 landeten japanische Truppen an der Küste Chinas und es kam zum Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke. Aus diesem Grund begann nach einem kurzzeitigen Waffenstillstand am 25. Juli 1937 der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg, der bis 1945 fortdauern sollte und dessen Eruption von einigen Historikern wenn schon als der eigentliche Beginn des Zweiten Weltkriegs namhaft wird.
Reich der Mitte stand zu diesem Zeitpunkt vor einem Scheideweg, da die KPD unter Mao Zedong und die Nationalisten der Kuomintang unter Chiang Kai-shek um die Herrschaft im Land kämpften. Die Politische Kraft hatten sich nach dem Langen Marsch in das Landesinnere zurückgezogen und griffen beim Schlacht gegen die Japaner nur vereinzelt ein. So errangen in der Kleinkrieg von Pingxingguan einen kleinen taktischen Sieg, der als „Der große Sieg von Pingxingguan“ in die Geschichte der kommunistischen Partei einging. Nach der Hundert-Regimenter-Offensive von Zentrum bis Ende 1940 kam es zu einem inneren Zerwürfnis in der Politische Kraft und Mao beschloß den Schlacht gegen die Japaner gänzlich den Nationalisten zu überlassen und die eigenen Truppen für den später abermals ausbrechenden Klassenkampf zurückzuhalten.
Um den 8. Dezember 1937 erreichten die japanischen Truppen Nanking, die Stadt der Kuomintang und kesselten sie ein. Bei der Räumung von amerikanischen Bürgern aus Nanking beschossen die Japaner am selben Tag von Kampfflugzeugen aus das auf dem Fluss voll beladen fahrende Kanonenboot USS Panay (→ Panay-Vorfall). Das Boot wurde versenkt. Drei Volk starben und 48 wurden verletzt. Zwar entschuldigte sich die japanische Regierung für den Zwischenfall, aber zusammen mit Berichten über die Grausamkeiten japanischer Soldaten, die nun an die Öffentlichkeit kamen, sorgte er dafür, dass sich das Bild von Nippon in den USA zu ändern begann. Am 13. Dezember besetzten die japanischen Truppen Nanking. In dem darauf folgenden, drei Wochen andauernden Massaker von Nanking wurden vermutlich über 300.000 chinesische Zivilisten ermordet und etwa 20.000 Frauen vergewaltigt . Chiang Kai-shek ließ im Folgenden die Gemeinde in das entfernte Chongqing verlagern.
Im März 1938 verabschiedete Land der aufgehenden Sonne das Nationale Mobilisierungsgesetz, welches alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte auf eine effizientere Kriegsführung konzentrierte und im Apr. in Kraft trat. Hoffnungen auf eine friedliche Lösung des Konfliktes mit Reich der Mitte kamen auf, als Ugaki Kazushige, ein ehemaliger General und Gegenspieler weiterer Eskalationen, im Mai des selben Jahres Außenminister wurde. Doch an Stelle eine Beruhigung der Lage zu erreichen, kam es zu erneuten Querelen mit der Sowjetunion um die Mandschurei und in der Folge zum Russisch-Japanischen Grenzkonflikt.
Da Japans wirtschaftliche Futur zuallererst von Rohstofflieferungen aus Kolonien Großbritanniens und Frankreichs abhing, nutzte es den Eruption des Kriegs europäisch und erpresste von Großbritannien die Inhibition der Burmastraße, um die chinesischen Truppen vom Zufuhr abzuschneiden. Außerdem setzte Land der aufgehenden Sonne in Nanking Wang Ching-wei als Chef einer Lakaienregierung ein (Panasiatismus) und erhielt vom Vichy-Regime die Zustimmung zur Besetzung Vietnams, seinerzeit vor ...Französisch-Indochina. In der Folge verhängten die USA und Großbritannien ein Handelssperre und froren die finanziellen Mittel Japans ein.
Am 27. September 1940 unterzeichnete Nippon den Dreimächtepakt mit Deutschland und Italien, der den bestehenden Antikominternpakt um gegenseitige militärische Unterstützung erweiterte. Damit verwarf der japanische Kaiser seine noch am 5. September 1939 verkündete Neutralität und unterstrich seine aggressive Außenpolitik zunächst gegenüber China.
Die amerikanische Regierung rief danach am 8. Oktober alle Zivilisten im Fernen Osten auf, in die USA zurückzukehren, da es zu einer indifferenten Lage in diesem Gebiet käme und verhängte am 23. Okt. ein totales Ausfuhrverbot für Eisen- und Stahlschrott nach Japan. Am 23. Oktober verließen drei Passagierdampfer die USA um alle Staatsbürger aus Reich der Mitte und Land der aufgehenden Sonne zu evakuieren.
Im April 1941 unterschrieb Präsident Roosevelt einen Geheimbefehl, der es Reserveoffizieren erlaubte das Militär zu verlassen und als Freiwillige nach Reich der Mitte zu gehen. Als Folge gründete Captain Claire Lee Chennault in Kuming die American Volunteer Group (auch Flying Tigers genannt), eine US-amerikanische Fliegerstaffel, die ab 1942 in den aktiven Tätigkeit der US Air Force gesetzt wurde.
1941 begannen verstärkte Bemühungen der USA und Japan, um den drohenden Bewaffnete Auseinandersetzung zu verhindern. Gleichzeitig nahmen die Kriegs- und Eroberungspläne der Japaner für Südostasien konkrete Formen an. Den Forderungen der USA, Reich der Mitte zu verlassen, kam Nippon jedoch nicht nach. Wegen des Embargos Großbritanniens und der USA und weil Land der aufgehenden Sonne von den Rohstofflieferungen der europäischen Verbündeten abgeschnitten war, blieb ein Bewaffnete Auseinandersetzung mit den USA und Großbritannien die einzige Alternative zum Verlust des Reiches.
Nachdem Nippon die USA mit dem Angriff auf Pearl Harbor empfindlich getroffen hatte und diese ihnen den Bewaffnete Auseinandersetzung erklärt hatten, drangen die Japaner weiter nach Süden vor und besetzten unter der Manipulation „Asien den Asiaten“ europäische und amerikanische Kolonien wie Hongkong, die Philippinen und Niederländisch-Indien.
Innerhalb von vier Monaten (Dezember–März) hatten japanische Truppen weite Teile Südostasiens und einen Großteil des Pazifiks mit etwa 450 Mio. Volk unter ihrer Kontrolle. Dies war die größte Ausdehnung in der Geschichte Japans.
Die wichtigste Eroberung der Japaner fand am 23. Januar 1942 statt, als die kleine australische Garnison in Rabaul an der Nordostspitze auf New Britain überwältigt und die Hafenstadt eingenommen werden konnte. Damit hatten die Japaner eine hervorragende Ausgangsbasis für ein weiteres Vordringen in Entwicklung Ostpazifik und die Südsee, die in den folgenden Jahren zu einer regelrechten Festung ausgebaut wurde.
Zentrum 1942, nach der Schlacht im Korallenmeer sowie der Schlacht um Midway, bei der die Japaner vier Flugzeugträger verloren und damit ihre Flotille empfindlich geschwächt war, änderte sich jedoch die Situation. Mit der Landung auf der Salomonen-Insel Guadalcanal am 7. August begannen die Bürger die Operation Watchtower, eine der verlustreichsten und verbissendsten Schlachten während des Pazifikkrieges. Sie dauerte bis ins nächste Jahr an und markierte einen weiteren Zäsur stattdessen der Amerikaner. Sie konnten ein weiteres Vordringen Japans verhindern. Damit war eine Isolierung Australiens von USA vereitelt und US-Truppen konnten weiter auf japanisch besetztes Gebiet vorrücken.
Die härtesten Kämpfe tobten von Ende 1942 bis Zentrum 1944 auf Neu Guinea, in der Südsee auf den Salomonen, den Gilbert-Inseln, den Marshall-Inseln und den Marianen. Ein erfolgreiches taktisches Mittel war dabei das so genannte „Inselspringen“, bei dem die Bürger die starken japanischen Stützpunkte, im Besonderen den wichtigen Standort Rabaul mit seinem Port und den Flugfeldern, umgingen und Eiland für Eiland in Entwicklung japanischem Hoheitsgebiet einnahmen.
Zu Beginn des Jahres 1943 gelang es den Amerikanern in vermehrtem Maß, japanische Funkcodes zu entschlüsseln. Einer der wichtigsten Codes war der Ultra-Code der Kommandantur des Truk-Atolls. Damit war die Grundlage für den Seekrieg gegen die japanischen Fracht- und Nachschubschiffe durch US-U-Boote gelegt, dessen stetig steigende Versenkungsraten einen wesentlichen Anteil am Sieg hatten.
Der amerikanischen Funkaufklärung gelang Mittelpunkt April die Entschlüsselung eines Funkspruchs, nachdem Admiral Yamamoto Isoroku, Mensch der Kaiserlichen Japanischen Marine, den Stützpunkt auf Bougainville besuchen wolle. Zum Abbremsen seines Flugzeugs starteten am 18. April 16 Lightning Jäger von der neuen zweiten Start-und-Lande-Bahn des Henderson Airfields auf Guadalcanal und nahmen Kurs nach Norden. Bei einem eigenen Verlust gelang ihnen der Zünden von drei der neun japanischen Begleitflugzeuge und der zwei Transportmaschinen. In einer davon befand sich Yamamoto, der dabei ums Leben kam. Vom Verlust dieser starken Führungspersönlichkeit konnte sich die japanische Marine in der Folge nur schwerlich erholen.
Ab 1944 begann die Erfolgszeit der amerikanischen Task Forces. Die beiden großen Trägerflotten Task Force 38 und 58 wechselten sich bei den Vorstößen gegen japanisch besetzte Inselgruppen ab und drangen stetig weiter in Entwicklung der japanischen Inseln vor, obschon die Japaner mit dem Einsatz von Kamikaze-Fliegern begannen. Die von den Japanern erwarteten hohen Verlustraten bei den amerikanischen Schiffen blieben aber aus. Ebenso blieben die Erfolge der bemannten Kaiten-Torpedos aus.
Nach der ab Mittelpunkt Juni begonnenen blutigen Schlacht um Saipan kam es Ende Oktober bis Anfang Nov. 1944 während der Landungen auf Leyte in den Philippinen zur See- und Luftschlacht im Golf von Leyte, bei der die Japaner mit 4 Flugzeugträgern, 3 Schlachtschiffen, 10 Kreuzern und 9 Zerstörern fast ihre komplette Seestreitmacht verloren.
Nach den Kämpfen auf den japanischen Inseln Iwo Jima und Okinawa warfen die Staatsbürger am 6. August 1945 die erste Atombombe auf Hiroshima. Kurz darauf, am 9. August wurde die zweite über Nagasaki gezündet. Sechs Tage später verkündete der japanische Tennō im Radio die Kapitulation Japans, die am 2. Sept. in der Bucht von Tokio auf der USS Missouri unterzeichnet wurde.
Besondere Formen der Kriegsführung
Luftkrieg
Hauptartikel: Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg
Die deutsche Luftwaffe erhielt ihren ersten Test im Spanischen Bürgerkrieg. Im Polenfeldzug erlangte sie schnell die Lufthoheit, da die größtenteils veralteten polnischen Jagdflugzeuge wenig Widerstand leisten konnten.
Ein Angriff auf Mönchengladbach im Mai 1940 durch die Royal Air Force (RAF) blieb relativ bedeutungslos. In der Luftschlacht um England (August 1940–Mai 1941) erlitt die deutsche Luftwaffe jedoch eine Niederlage gegen die RAF. Die Luftwaffe flog ab Sept. 1940 massive Bombenangriffe gegen englische Städte, unter auch Coventry und London. Im Russlandfeldzug („Unternehmen Barbarossa“) spielte die Luftwaffe eine bedeutende Rolle, konnte aber weder die Scharmützel um Moskau noch die um Stalingrad für die deutsche Seite entscheiden. Ab 1942 flog auch die amerikanische Luftwaffe Angriffe europäisch und im Apr. 1942 auch einen Bombenangriff auf Tokio.
Gleichfalls in diesem Jahr wurde Arthur Harris Feldherr des RAF Maschine Command. Im Mai begann mit einem Angriff auf Köln das Flächenbombardement deutscher Städte, das im Juli 1943 mit der Operation Gomorrha gegen Hamburg seinen ersten Höhepunkt erreichte. Hier wurden erstmalig Täuschungstechniken eingesetzt. Allerdings gab es auch beträchtliche Verluste der amerikanischen Tagbomberverbände, z. B. bei Angriffen auf Schweinfurt und Essen.
Gerade in den letzten Kriegsmonaten wurden zig deutsche Städte großflächig zerstört, unten Braunschweig, Dresden, Heilbronn, Pforzheim und Würzburg. Mit der Entwicklung der Raketen V1 und V2 hoffte die deutsche Seite auf die „Wunderwaffe“, ihr Nutzen war jedoch beschränkt. Zwischen Juni 1944 und März 1945 wurden mit ihnen Ziele in Westeuropa, unterhalb London angegriffen. Tokyo wurde im Februar/März 1945 bei amerikanischen Angriffen erheblich zerstört, unter gleichzeitigen immensen Menschenverlusten. Den traurigen Schlusspunkt setzten die amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. Aug. 1945.
Atlantik- und U-Boot-Krieg
Hauptartikel: U-Boot-Krieg (Zweiter Weltkrieg), Unternehmen Rheinübung
Am 14. Oktober 1939 gelang es U-47 mit Kapitänleutnant Günther Prien, in die Bucht von Scapa Flow, dem Hauptstützpunkt der britischen Marine einzudringen und das Kriegsschiff HMS Royal Oak mit 1.400 Mann Besatzung zu versenken. Dies war zwar in erster Linie nur ein Propagandaschlag, geplant durch Kommodore Karl Dönitz, aber der Beginn des U-Bootkriegs. Fanden bis zur Zentrum des Jahres 1940 hauptsächlich Aktionen durch einzelne U-Boote statt, konnten nach der Eroberung Frankreichs an der Biskaya in Brest, Lorient, St-Nazaire und La Rochelle zuerst provisorische U-Bootstützpunkte errichtet werden. Die U-Boote konnten dank dieser neuen Häfen wesentlich schneller die Operationsgebiete auf den westlichen Zufahrtswegen zum Ärmelkanal erreichen. Die alliierten Konvois waren aus Mangel an Geleitschiffen nur schwach gesichert. Außerdem setzten die U-Bootkommandanten die neue Strategie eines nächtlichen Überwasserangriffs ein, der die nur Unterwasserziele ortenden alliierten Sonargeräte (ASDIC) erfolglos werden ließ.
Die jetzt folgenden Siege der deutschen U-Bootwaffe wurden von der nationalsozialistischen Agitation bis ins letzte ausgeschlachtet und zig Kommandanten zu Helden hochstilisiert. 1940 gingen ungefähr 4,5 Mio. BRT Schiffsraum bei den Alliierten verloren und 1941 ca. 4 Mio. BRT.
Um den Druck auf die britischen Nachschubtransporte zu erhöhen und um den U-Bootkrieg zu unterstützen, lief im Mai 1941 ein Geschwader aus Gotenhafen mit Ziel Atlantischer Ozean aus. Es bestand aus dem gerade erst in Tätigkeit gestellten Schlachtschiff Bismarck, dem sich gleichfalls erst manche Monate im Tätigkeit befindenden Schweren Kreuzer Prinz Eugen und einigen Zerstörern. Die Aktion bekam den Decknamen Unternehmen Rheinübung, führte zum Untergang des britischen Schlachtkreuzers HMS Hood und endete mit dem Sinken der Bismarck am 27. Mai.
Nach dem Eintritt der USA in den Bewaffnete Auseinandersetzung und der Bindung großer amerikanischer Kräfte im Großer Ozean setzte Admiral Dönitz Langstrecken-U-Boote zur Operation Paukenschlag nach USA in Marsch, wo sie in den ersten Januartagen 1942 eintrafen. Die zunächst schlecht organisierte US-Küstenverteidigung stand den Angriffen auf die Handelsschifffahrt hilflos gegenüber. Als die Verteidigung im Frühjahr zunahm, weiteten die U-Boote ihr Einsatzgebiet in die Karibik und den Südatlantik aus. Kürzer reichende Boote operierten zur gleichen Zeit im Nordatlantik in Rudeln und konnten so den Druck auf die Konvois aufrechterhalten. Es kam im Laufe des Jahres zu mehreren großen Geleitzugschlachten. Im Jahreszeit 1942 steigerten sich die Erfolge der U-Boote noch weiter, da die Geleitkräfte für die Sicherung in Nordafrika benötigt wurden. 1942 konnten über 8 Mio. BRT Schiffsraum versenkt werden.
Ende 1942 gelang es den Alliierten, den Code der deutschen Enigma-Verschlüsselungsmaschine zu brechen. Im Mai 1943 konnten die Alliierten ihre Luftüberlegenheit und ihre Geleitkräfte in vollem Maße nutzen, so dass in diesem Monat 43 deutsche U-Boote versenkt wurden. Dönitz stellte im Weiteren den U-Bootkrieg vorübergehend ein und ließ die U-Boote zurückrufen. Die Gefecht im Atlantischer Ozean hatte sich somit endgültig gewendet.
Mit der Eindringen in Grande Nation im Juni 1944 wurden bald auch die U-Bootstützpunkte an der französischen Atlantikküste überrannt. Die U-Boote waren auf die Stützpunkte an Nord- und Ostsee und in Norwegen zurückgedrängt und operierten nun mehr vor der englischen Küste. Bei Auffliegen der Niederlage wurde am 4. Mai 1945 die Operation Regenbogen gestartet: Alle in den Häfen liegenden U-Boote versenkten sich selbst. Die U-Boote, die noch im Einsatz waren, liefen nach dem 8. Mai englische oder amerikanische Häfen an.
Politische Aspekte
Kriegsverbrechen
Hauptartikel: Verbrechen der Wehrmacht
Da der Zweite Weltkrieg von Deutschland größtenteils aus ideologischen Gründen geführt wurde, ereigneten sich in dessen Verlauf viele Kriegsverbrechen, die sich gegen Juden, Sinti und Roma und speziell gegen die als „Untermenschen“ betrachteten Osteuropäer richteten. Aber auch England wurde durch Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung zum Podium deutscher Kriegsverbrechen. All dies trug zu einer Radikalisierung des Klimas bei, und so werden besonders die englischen Flächenbombardierungen deutscher Städte und das Verhalten der Roten Armee in den von ihr eroberten Ländern Osteuropas kritisch gesehen.
Japan ging namentlich gegen Chinesen mit großer Brutalität vor. Dabei kam es zu Kriegsverbrechen japanischer Soldaten in Reich der Mitte (Massaker von Nanking sowie grausame medizinische Experimente an Gefangenen). Nach chinesischen Unterlagen sollen zwischen 5 und 10 Mio. chinesische Zivilisten getötet worden sein. Die Bombardierung Shanghais 1937 setzt den Anfang des japanischen Eroberungsfeldzuges durch Südostasien. Er kostete bis 1945 in der Gesamtheit etwa 20 Mio. Volk das Leben. Die Einheit 731 führte in Lagern grausame Experimente an Gefangenen durch. Es sind japanische Menschenversuche mit biologischen Krankheitserregern an Chinesen bekannt geworden.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die deutschen Kriegsverbrechen in den Nürnberger Prozessen verhandelt, und zig Personen aus der nationalsozialistischen Führung, Ärzte, Juristen und führende Personen aus der Wirtschaft und dem Oberkommando der Wehrmacht verurteilt.
Auch japanische Hauptkriegsverbrecher wurden vom international military tribunal for the far east abgeurteilt (Tokioter Prozesse).
Der Holocaust
Hauptartikel: Holocaust
Wie Hitler schon in „Mein Kampf“ beschrieben hatte, betrieb die NS-Führung seit 1933 systematisch die Entrechtung und Benachteiligung der Juden. Da es in der Reichspogromnacht auch Proteste über das Straftat gab, wurde entschieden, Juden ins besetzte Osteuropa zu ausweisen und zu ermorden. So entstand in Polen mit dem KZ Auschwitz-Birkenau das größte Vernichtungslager jener Zeit, die KZ in Deutschland spielten dagegen nur eine untergeordnete Rolle.
Auch in den eroberten Ländern wurden alle Juden erfasst und in Vernichtungslager deportiert. Namentlich in Osteuropa ermordeten spezielle vom Aufsicht (SD) und der Sicherheitspolizei gegründete Einsatzgruppen systematisch alle Juden, Sinti und Roma sowie kommunistischen Funktionäre. Bis Ende 1941 wurde so über eine halbe Million Volk ermordet, neunzig Prozent davon waren Juden. Die deutsche Militärverwaltung tolerierte diese Verbrechen, an vielen Lokalisieren unterstützten Wehrmachtseinheiten logistisch die Einsatzgruppen. So sicherten Einheiten der Wehrmacht zum Beispiel die Ort Babi Jar und halfen der SS dadurch, dort rund 100.000 Volk zu ermorden. In Kompromiss finden Ländern widersetzten sich jedoch die Regierung oder die Bevölkerung der Abschiebung und Ermordung, zum Beispiel in Dänemark.
Seit 1941 mussten alle Juden im Deutschen Reich den Judenstern tragen, es kam zu massenhaften Deportationen in Ghettos, erst einmal im Generalgouvernement Polen. Im Jänner 1942 wurde auf der Wannseekonferenz die „Endlösung der Judenfrage“ beschlossen, woraufhin die Vernichtungslager entstanden. Von der Zeit der nationalsozialistischen Machtergreifung bis zum Kriegsende wurden etwa 6 Mio. Juden ermordet.
Nahe den Juden wurden auch noch übrige Bevölkerungsgruppen verfolgt, wie etwa Sinti und Roma sowie Geisteskranke, Homosexuelle, sogenannte „Asoziale“, Machen Jehovas und politische Gegner. Der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik fielen zusammenfassend über 10 Mio. Leute zum Opfer.
Inwieweit die deutsche Bevölkerung und die Alliierten von dem Völkermord wussten, ist umstritten. Auschwitz wurde zum Synonym für den Völkermord und für die deutschen Straftat im Zweiten Weltkrieg.
Flächenbombardierungen
Hauptartikel: Flächenbombardement
Während sich der Luftkrieg in den ersten Monaten noch gegen ausschließlich militärische Ziele wie Panzer, Schiffe und auf das Erringen der Lufthoheit richtete, radikalisierte sich das Klima, nachdem deutsche Maschine im Mai 1940 Rotterdam angegriffen und verwüstet hatten.
Auch in England griff die deutsche Luftwaffe zunächst nur militärische Ziele an. Im September 1940 befahl Hitler jedoch, als Reaktion auf einen Angriff auf Berlin, London zu bombardieren. Auch Coventry wurde angegriffen und großflächig zerstört.
Trotz punktgenauer Angriffe bei Tage gelang es der britischen Hoheitsvoll Air Force nicht, militärische Ziele in Deutschland dauerhaft zu zerstören; deshalb gingen Briten und US-Amerikaner daraufhin Verlauf des Krieges dazu über, sowohl .... als auch Wohngebiete und Industriezentren zu bombardieren. Die RAF bei Nacht und die USAAF bei Tag. Ziel war die Moral der Bevölkerung zu brechen. Zur Verwirklichung dieses Zieles wurden Großstädte wie beispielsweise Köln und jede Menge Städte des Ruhrgebiets, aber auch Hamburg, Braunschweig, Heilbronn, Magdeburg, Pforzheim, Schweinfurt und Würzburg großflächig zerstört, wobei Zehntausende getötet wurden. Die hohe Zahl der Opfer bei den Luftangriffen auf Dresden vom 13. bis 15. Febr. 1945, das mit schlesischen Flüchtlingen überfüllt war, veranlasste Winston Churchill, die Bombardements deutscher Städte im Grunde in Anfrage zu stellen.
Im Großen und Ganzen sind nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 664.000 und 780.000 Zivilisten in Deutschland durch alliierte Luftangriffe getötet worden.
Zivilbevölkerung
Für die deutsche Zivilbevölkerung hatte der Kriegsausbruch zunächst keine direkten Konsequenzen. Im Gegensatz zum ersten Weltkrieg gab es keine Hungersnöte, dennoch im Laufe des Krieges fast alle Güter des täglichen Bedarfes rationiert wurden. Dies lag an erster Stelle daran, dass die besetzten Gebiete rücksichtslos ausgenutzt wurden, um die deutsche Bevölkerung versorgen zu können. Der Kulturbetrieb wurde aufrecht erhalten, speziell Filme wie „Die Feuerzangenbowle“ dienten der Zerstreuung und Zerstreuung vom Kriegsalltag. Nach 1942 nahmen die alliierten Luftangriffe auf deutsche Großstädte zu, und nach der Ausrufung des totalen Krieges 1943 wurden steigernd immer jüngere Jahrgänge deutscher Halbstarker zum Tätigkeit an der Heimatfront einberufen.
Während der letzten Kriegsmonate wurden im Europa die einrückenden Engländer und Landsmann fast überwiegend mit Betreuung über das Kriegsende durch die deutsche Bevölkerung begrüßt, während die Volk im Orient in riesigen Flüchtlingstrecks aus von der deutschen Täuschung geschürter Besorgnis vor Übergriffen der Roten Truppe flüchteten.
Propaganda
Deutsche Propaganda
Nachdem nach kurzer Zeit alle Medien auf Linie gebracht waren, hatte der Reichspropagandaminister Joseph Goebbels alle Instrumente der Meinungslenkung in seinen Händen. Er nutze diese Macht von Anfang an, um einen „Führerkult“ um Hitler zu darbieten und bei der deutschen Bevölkerung Hass speziell auf Juden zu schüren. So entstanden unter Goebbels′ Einfluss antisemitische Propagandafilme wie „Jud Süß“ und „Der Ewige Jude“. Der Höhepunkt dieser antisemitischen Agitation war 1938 die von ihm organisierte Reichspogromnacht.
Während des Krieges beschwor Goebbels den Endsieg und glorifizierte die Erfolge der Wehrmacht, indem er zukünftige Positionen des deutschen Heeres als schon z. T. erreicht darstellte. Auch prognostizierte er die Besetzung von Städten, die einige Tage später tatsächlich eingenommen wurden. überdies verhöhnte Goebbels die Kontrahent Deutschlands, so wurde zum BeispielWinston Churchill als Subjekt dargestellt.
1941 mussten die nationalsozialistischen Führer eine Rechtfertigung für den Feldzug gegen die Sowjetunion finden. Sie begründeten den Angriff mit der „Verteidigung des Abendlandes gegen den Bolschewismus“ und gegen die „jüdisch-bolschewistischen Untermenschen“. Dementsprechend gab die SS die Broschüre „Der Untermensch“ heraus, die mit Hetzartikeln und fratzenhaften Bildern die Russen als minderwertig darstellte.
Als der Vormarsch des deutschen Heeres in Russische Förderation1942 jedoch endgültig ins Stagnieren geriet und die Stimmung in der Bevölkerung zu schräg stellen drohte, setzte Goebbels kumulativ auf Durchhalteparolen. Nach dem Desaster in Stalingrad rief er die deutsche Bevölkerung in der Sportpalastrede zum totalen Bewaffnete Auseinandersetzung auf. Verschiedene Deutsche entschieden sich anschließend zur Mobilisierung ihrer letzten Reserven und unterstützten weiterhin die Kriegführung. Daraufhin Verlauf entfachte die NS-Propaganda den Widerstandswillen der Bevölkerung „bis zum Endsieg“, gegen den „angloamerikanischen Bombenterror“ und die „rasende Rachsucht“ der Roten Truppe immer stärker, je näher die Alliierten auf die Reichsgrenzen vorrückten.
Englische Propaganda
Auch in England wurde gegen den Kriegsgegner Stimmung gemacht. Dadurch gelang es Churchill beispielsweise, die englische Bevölkerung 1940 für einen Bewaffnete Auseinandersetzung gegen Deutschland zu gewinnen, obgleich Hitler vorerst in einer Rede im Reichstag England jede Menge Angebote gemacht hatte.
Rundfunkpropaganda
Bei der Nachforschung nach einem geeigneten Mittel, um schnell eine breite Masse anzusprechen, fiel die Wahl auf den Rundfunk, da er ein zuverlässiges und ohne merkbaren Zeitverlust funktionierendes Medium ist. überwiegend während des Kriegs nahmen die Anzahl der Propagandasendungen in allen beteiligten Ländern schnell zu. Auf deutscher Seite wurden englische und amerikanische Immigranten, die der deutschen Politik zugetan waren, eingesetzt, um den Kriegsgegner perfekt in seiner Muttersprache thematisieren zu können. Die bekannteste Moderatorin war „Axis Sally“, deren Sendungen von Radio Spreeathen ausgestrahlt wurden.
Der britische Soldatensender Calais war so gut durchorganisiert, dass er über einen langen Abstand von der deutschen Bevölkerung für einen eigenen Wehrmachtssender gehalten wurde.
Auch im pazifischen Raum setzten die Japaner ab 1943 verstärkt auf Manipulation gegen die Amerikaner, indem sie über Radio Tokio ihre Sendung The Zero Hour ausstrahlten. Für die überwiegend weiblichen Moderatoren, die Amerikanisch mit einem japanischen Aussprache sprachen, bürgerte sich im GI-Sprachgebrauch der Begriff Tokyo Rose ein.
Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Hauptartikel: Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Die deutsche Zivilbevölkerung stand dem Kriegsausbruch zunächst aufmerksam gegenüber, ließ sich aber anschließend von den Siegesmeldungen blenden. Aus Fracksausen vor Strafen wagten nur einige Menschen, sich aktiv gegen den Bewaffnete Auseinandersetzung auszusprechen. Zentren des zivilen Widerstands waren die „Weiße Rose“, der „Kreisauer Kreis“ oder die „Rote Kapelle“.
Dennoch die Wehrmacht grundsätzlich nach Hitlers Ideen stand und seine Kriegführung mittrug, so sahen ab 1943 einige Generäle die zwangsläufige Niederlage deutlich vor Augen und setzten daher auf einen Waffenstillstand, um der Wehrmacht und der deutschen Bevölkerung Zeit zur Umgruppierung des Heeres und Neuorganisation des Staates zu geben. Am 20. Juli 1944 verübten einige Widerständler ein Anschlag auf Hitler in dessen Hauptquartier in Ostpreußen. Der Versuch, Hitler zu töten, misslang aber ebenso wie der anschließende Versuch eines Staatsstreichs in Berlin. Die Attentäter wurden hingerichtet. Einige manche Soldaten lehnten den Bewaffnete Auseinandersetzung auch aus ideologischen Gründen ab und versuchten, ihn durch Sabotagemaßnahmen zu verkürzen. Die überwiegende Majorität kämpfte allerdings bis zum Schluß weiter. Jede Menge deutsche Soldaten und Hilfsverbände (Polizeireserve etc.) beteiligten sich an Kriegsverbrechen, was den Widerstand der Bevölkerung in den besetzten Voraussetzen weiter provozierte.
In Dänemark empfand die Bevölkerung die deutsche Besatzung nach den Worten des Königs als „Alpdruck“. In den Niederlanden mussten die Deutschen die dortige Freund und Helfer entwaffnen, weil sie einen Aufstand befürchteten. Der pro-deutschen Bewegung des Vidkun Quisling in Norwegen folgte keine Massenbewegung der Bevölkerung, die Majorität lehnte die Deutschen ab. Die schärfsten Formen des Widerstands traten in Französische Republik auf, wo die Résistance, unterhalb die Maquis (nach dem mediterranen Buschgestrüpp „maquis“ benannt), gegen die deutsche Besatzung kämpfte.
In Russland, in der Ukraine, in Griechenland (siehe: ELAS) und in Jugoslawien (unter Marschall Tito) kämpften Partisanenarmeen, partiell waren sie kommunistisch, zum Teil nationalistisch. Die polnische „Heimatarmee“ allerdings konnte nur auf wenig Unterstützung von außen hoffen. Aus dem ständigen Schlacht gegen die deutsche Truppe gingen die Partisanen häufig als Gewinner hervor. Gegen Ende des Krieges konnten größere Gebiete von den deutschen Besatzern befreit werden.
Internationale Blockbildung
Mit der Unterzeichnung des Antikominternpaktes zwischen Deutschland und Nippon wurde schon 1936 der Grundlage für die spätere Achse Deutschland–Japan–Italien gelegt. Durch den Hitler-Stalin-Pakt verschlechterte sich das Verhältnis zu Nippon zwar zunächst, da sich Land der aufgehenden Sonne jedoch Einsicht auf die von England und Königreich der Niederlande besetzten Kolonien in Asien erhoffte, wurde 1940 durch den Dreimächtepakt ein neuer Vertrag für die militärische Zusammenarbeit geschlossen, dem verschiedene osteuropäische USA beitraten.
England jedoch widersetzte sich 1940 einem deutschen Bündnis und vertraute anstelle auf wirtschaftliche und militärische Unterstützung durch die USA. Speziell der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt wollte die USA aus machtpolitischen, strategischen und ökonomischen Gründen zu einem entscheidenden militärischen Widerpart der Expansionspläne Deutschlands machen. Obschon die USA dienstlich unparteiisch blieben, unterstützen sie seit März 1941 England durch massive Rüstungslieferungen. Im August trafen sich die Staatschefs von England und den USA, um Grundsätze ihrer gemeinsamen Kriegs- und Nachkriegspolitik festzulegen. Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor im Dezember traten die USA glaubwürdig in den Bewaffnete Auseinandersetzung ein.
Alliierte Kriegskonferenzen
- ARCADIA-Konferenz (22. Dez. 1941 - 14. Januar 1942) in Washington (D.C.)
- Casablanca-Konferenz (12. - 24. Januar 1943) in Casablanca, Marokko
- Konferenz von Moskau (19. Okt. - 1. Nov. 1943) in Moskau
- Konferenz von Teheran (28. Nov. - 1. Dezember 1943) in Teheran, Iran
- Jalta-Konferenz (4. - 11. Februar 1945) in Jalta, Krim, Ukraine
- Dreimächtekonferenz von Berlin (17. Juli - 2. Aug. 1945) in Berlin
Anfang 1943 einigten sich in Casablanca Roosevelt und Churchill, Deutschland bis zur bedingungslosen Niederlage zu bekämpfen. Ende des Jahres fand in Teheran eine erste Kongress zusammen mit der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken statt, die ebenso durch massive Rüstungslieferungen der USA gestützt wurde, auf der über die Nachkriegszeit nach einem Sieg über Deutschland debattiert wurde. Da jedoch die Alliierten zu keinen konkreten Garantien oder Vereinbarungen mit der SU für die Nachkriegsordnung europäisch bereit waren, gab es schon 1944 erste Risse in der Anti-Hitler-Koalition. Die UdSSR begann deshalb, in ihrem Einflussbereich partiell mit Gewalt prorussische kommunistische Regierungen zu etablieren. Der Regierungswechsel in den USA 1945 führte auch zu einem Politikwechsel, Harry S. Truman schlug einen rigoros antikommunistischen und antirussischen Kurs ein und stützte sich dabei auf die wirtschaftliche Überlegenheit und später auf das Atomwaffenmonopol.
Diese Konflikte führten in der Folge zum Kalten Krieg zwischen den USA und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und zur Teilung Deutschlands.
Opferzahlen und Nachwirkungen
Die Opferzahlen
Hauptartikel: Tote im Zweiten Weltkrieg
Während des Zweiten Weltkrieges fanden Schätzungen zufolge ca. 50 Mio. Leute den Tod, unterhalb nicht nur zig Soldaten, anstelle – charakteristisch für den „modernen Krieg“ – auch verschiedene Zivilisten (so zum Beispiel in der Schlacht um Stalingrad. Am stärksten betroffen war die UdSSR mit etwa 20 Mio. getöteter Zivilpersonen und Soldaten (Hildermeier, Manfred: Die UdSSR 1917-1991, München 2001 - Oldenbourg-Grundriß der Geschichte -, S. 53). In der Gesamtzahl sind auch die vielen politisch oder rassistisch Verfolgten Russen, Serben, Juden, die Sinti und Roma, die Homosexuellen und die so genannten „Asozialen“ sowie die „Wehrkraftzersetzer“ und die Geistlichen enthalten, die in den Vernichtungs- und Konzentrationslager (KZ) der Deutschen umkamen. Alles in allem wurden 5 Mio. Kriegsgefangene der Sowjetarmee ermordet, 3,3 Mio. von ihnen in den Konzentrationslagern. Dies bedeutet, dass 56 % der sowjetischen Kriegsgefangenen in deutscher Gefangenschaft umkamen, während die Zahl der in deutscher Kriegsgefangenschaft gestorbenen westalliierten Kriegsgefangenen ca. 3 % betrug. Von den 3,1 Mio. deutschen Soldaten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft kamen rund 1,3 Mio. um, das sind 42 %. Ferner sind in diesen 50 Mio. Leute auch die im deutschen Angriffskrieg gefallenen deutschen Soldaten enthalten.
Zu den vielen Verwundeten müssen auch viele als Deserteure verurteilte Soldaten hinzugezählt werden, die traurig oder verrückt unfähig zum Militärdienst waren und nichtsdestoweniger verurteilt wurden, um die „Moral der Armee aufrecht“ zu erhalten. Wahrscheinlich kam es dazu in großer Zahl nicht nur in Deutschland und bei den Achsenmächten statt auch bei den anderen kriegsbeteiligten Staaten.
Es gab auch diverse tote Zivilisten durch die Bombardierungen der Großstädte (Köln, Düsseldorf und das Ruhrgebiet, Hamburg, Warschau, Dresden, London), die Belagerung von Leningrad, die Aushungerung von Charkow, die Nachsinnen von Flüchtlingsschiffen (Gustloff, Goya, Steuben), die Härte des Winters, die Straflager in der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und die gewaltsame Vertreibung von Leute nach dem Bewaffnete Auseinandersetzung (z. B. als Folge der Beneš-Dekrete).
Vielen Leute war es nicht möglich zu fliehen, weil Neue Welt wie die USA oder die Schweiz partiell die Grenzen schlossen und auch jüdische Flüchtlinge zurück in die vom Deutschen Reich beherrschten Gebiete schickten.
Die direkten und indirekten Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki belaufen sich in die Hunderttausende.
Kriegsgefangene
Hauptartikel: Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg.
In der Gesamtheit befanden sich 11 Mio. deutsche Soldaten in Kriegsgefangenschaft, davon 7,7 Mio. auf Seiten der Westmächte und 3,3 Mio. auf Seiten der UdSSR. Etwa 3,6 Mio. Soldaten der Wehrmacht befanden sich in britischen Lagern in Großbritannien, Deutschland, Kanada, Malta, Madagaskar, Äthiopien und anderen Ländern. Unter waren auch 58.600 Österreicher. Ungefähr 3,1 Mio. deutsche Kriegsgefangene befanden sich in amerikanischen Lagern, nicht selten in den Vereinigten Staaten.
Nachwirkungen
Durch den zweiten Weltkrieg schieden Deutschland, Italien und Land der aufgehenden Sonne aus dem Kreis der militärischen Großmächte aus. Die westeuropäischen Staaten (Frankreich, Niederlande, Großbritannien) wurden so weit geschwächt, dass sie nach dem Bewaffnete Auseinandersetzung ihre Kolonialreiche aufgeben mussten. An ihre Stelle traten die USA und die UdSSR als neue Weltmächte, durch die atomare Rüstung dann wenn schon als sogenannte Supermächte.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges europäisch berieten die Siegermächte im Juli/August 1945 auf der Potsdamer Konferenz über die sonstige Futur Europas und Deutschlands. Die Zielrichtung der gefassten Beschlüsse hatte sich schon auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 angedeutet.
Deutschland wurde danach in vier Besatzungszonen eingeteilt; seine Ostgebiete (Pommern, Schlesien, Ostpreußen) wurden vorbehaltlich einer endgültigen Friedensregelung der Verwaltung Polens und der SU unterstellt (Müller, Helmut M.: Schlaglichter der deutschen Geschichte, Bonn 1990 - Bundeszentrale für politische Bildung -, S. 305; Thurich, Eckart: Die Gewinner in Deutschland, in: Die Aufsplittung Deutschlands 1945-1955, in: Unterlagen für die politische Bildung Nr. 232 (1991), S. 9). Das durch die Bestimmungen des Münchener Abkommens von 1938 von Deutschland annektierte Sudetenland fiel an die Tschechoslowakei zurück, da die Angliederung durch das Deutsche Reich für nichtig erklärt wurde. Polen erhielt dadurch eine neue Grenze im Okzident (Oder-Neiße-Linie) und im Osten. Österreich wurde als neutraler Staat neu gegründet und gleichermaßen in vier Besatzungszonen eingeteilt. Land der aufgehenden Sonne musste die besetzten pazifischen Inseln an Australien und Großbritannien zurückgeben; es verlor weiterhin Korea, Formosa (Taiwan), Südsachalin und die Kurileninseln, und in einem Teil des britischen Mandatsgebietes Palästina wurde der Staat Israel gegründet. Hinsichtlich der durch die Siegermächte beschlossenen Gebietsverkleinerung Deutschlands wurden nach unterschiedlichen Unterlagen zwischen 12 und 14 Mio. Deutsche (Sudetendeutsche, Schlesier, Pommern, Polen und Ostpreußen) aus ihrer angestammten Vaterland vertrieben. Andere 3,5 Mio. Polen verloren durch die anschließende Westverschiebung der polnischen Grenzen ihre Heimat. Die deutschen und japanischen Kriegsverbrechen wurden in mehreren Prozessen (u. a. Nürnberger Prozesse) verhandelt.
Die zum größten Teil zerstörten Städte und der Mangel an Esswaren sorgten bei der Bevölkerung für ein Leben in Armut. Weil jede Menge Männer im Bewaffnete Auseinandersetzung gefallen waren oder in Kriegsgefangenschaft gerieten, beseitigten „Trümmerfrauen“ den Trümmer in den Städten. Essen waren nur über Lebensmittelmarken oder aus eigenem Bestellung zu haben, deshalb fuhren Person zahlreich aufs Land, um gegen Sachgüter Nahrungsmittel einzutauschen. Diese Sachverhalt wurde erst 1948 mit der Währungsreform und durch den bald darauf einsetzenden und mehrfach als Wirtschaftswunder bezeichneten rasanten Wirtschaftsaufschwung in den 1950er Jahren anders.
Später kam es kumulativ zu Spannungen zwischen den einstigen Verbündeten, den westlichen Alliierten auf der einen und der UdSSR auf der anderen Seite. Während die Westmächte die parlamentarische Volksherrschaft in ihren Einflusszonen installierten, errichtete die UdSSR in den Neue Welt Osteuropas so genannte Volksdemokratien unter Führung der Kommunisten. In der Folge verschärften sich die Spannungen und führten zu einer unversöhnlichen Frontstellung der einstigen Verbündeten, zur Aufsplittung Deutschlands und Europas und dem Beginn des Kalten Krieges. Mit dem Zusammenbruch der osteuropäischen Diktaturen und der damit einhergehenden Selbstbestimmung der Leute wurden übrige Nachwirkungen des Zweiten Weltkrieges beseitigt.
Die Beschäftigung der europäischen und der deutschen Öffentlichkeit mit dem Zweiten Weltkrieg hält weiterhin an; sie erfuhr in den letzten Jahren größere Bedeutung. Siehe dazu Martin Walser, Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Berlin), Schweres Gepäck (Literatur).
Der Übergang zum Kalten Krieg
Der zweite Weltkrieg ging und europäisch sowohl in Asien relativ stufenlos in den Kalten Bewaffnete Auseinandersetzung über. Schon während des Krieges gab es Differenzen zwischen der UdSSR und den westlichen Alliierten, die anstatt des gemeinsamen Ziels nicht in den Vordergrund gestellt wurden. An diesen Differenzen war nicht allein die SSSR schuld. In diesem Sinne waren Hiroshima und Nagasaki nicht nur die letzten Bomben des zweiten Weltkriegs, für auch die ersten Bomben des Kalten Kriegs.
Der deutsche Satiriker Wolfgang Neuss fragte 1949, ob "wir noch in der Nachkriegszeit oder schon erneut in der Vorkriegszeit" lebten.
Literatur
Deutsch
- Winfried Baumgart u.a. (Bearb.): Quellenkunde zur deutschen Geschichte der Neuzeit von 1500 bis zur GegenwartWissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt,
- 6/2 - Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg (1919–1945), 2003. ISBN 3-534-07659-1
- Winston S. Churchill: Der Zweite Weltkrieg. Mit einem Epilog auf die Nachkriegsjahre. Fischer, Frankfurt/M. 2003. ISBN 3-596-16113-4
- Jörg Echternkamp (Hrsg.): Das deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, DVA, München,
- 9/1 - Die deutsche Kriegsgesellschaft 1939-1945. Politisierung, Vernichtung, Überleben, 2004, ISBN 3-421-06236-6
- 9/2 - Die deutsche Kriegsgesellschaft 1939-1945. Ausbeutung, Deutungen, Ausgrenzung, 2004, ISBN 3-421-06528-4
- Manfred Hildermeier: Die Sowjetunion 1917-1991, München 2001 - Oldenbourg-Grundriß der Geschichte
- David Jordan, Andrew Wiest: Atlas des Zweiten Weltkriegs, Tosa, Wien 2005. ISBN 3-854-92972-2
- John Keegan: Der Zweite Weltkrieg. Rowohlt, Reinbek 2004. ISBN 3-871-34511-3
- James Lucas: Die Wehrmacht von 1939–1945. Tosa, Wien 2004. ISBN 3-854-92880-7
- Rolf-Dieter Müller: Der Zweite Weltkrieg, Klett-Cotta, Stuttgart 2004. (Handbuch der deutschen Geschichte; Bd. 21) ISBN 3-608-60021-3 (Wichtiges Handbuch; auch als "Der letzte deutsche Krieg" in gekürzter und bearbeiteter Fassung erschienen. Kritik bei SEHEPUNKTE)
- Die Berichte des Oberkommandos der Wehrmacht 1939–1945, Verl. für Wehrwissenschaft, München, 2004. ISBN 3-893-40063-X
- Bd.1. - September 1939 bis 31. Dezember 1940
- Bd.2. - 1. Januar 1941 bis 31. Dezember 1942
- Bd.3. - 1. Januar 1942 bis 31. Dezember 1943
- Bd.4. - 1. Januar 1944 bis 31. Dezember 1944
- Bd.5. - 1. Januar 1944 bis 9. Mai 1945
- Birgit Morgenrath (Hrsg.): Unsere Opfer zählen nicht. Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg, Verknüpfung A, Kapitale 2005. ISBN 3-935936-26-5
- Richard Overy: Die Wurzeln des Sieges : Warum die Alliierten den Zweiten Weltkrieg gewannen. rororo, Reinbek 2002. ISBN 3-499-61314-X
- Gerhard Schreiber: Der Zweite Weltkrieg, Beck, München 2002. ISBN 3-406-44764-3 (eine relativ kurze aber profunde Gesamtdarstellung. Rezensionen - perlentaucher)
- Michael Sontheimer (Hrsg.): Bilder des 2. Weltkriegs. DVA, München 2005. ISBN 3-421-05872-5
- Hedley Paul Willmott, Der Zweite Weltkrieg, Gerstenberg Verlag, 2005, ISBN 3806725616
- Christian Zentner (Hrsg.): Der Zweite Weltkrieg. Ein Lexikon, Tosa, Wien 2005. ISBN 3-854-92818-1
Englisch
- Michael Armitage u.a.: World War II Day by Day, DK Publishing, London 2004, ISBN 0-756-60296-3
- Robin Cross: World War II, DK Adult, New York 2004, ISBN 0-756-60521-0
- Jon E. Lewis: The Mammoth Book of Eyewitness World War II, Carroll & Graf, London 2002, ISBN 0-786-71071-3
- Kelly S. Tunney (Hrsg.): Memories of World War II. Photographs from the archives of the Associated Press, Abrams, New York 2004, ISBN 0-810-95013-8
- Gerhard L. Weinberg: A world at arms. A global history of World War II., University Pr., Cambridge 2005, ISBN 0-521-85316-3 (Wichtige und detaillierte Gesamtdarstellung.)
DVD
- Global War – Der Zweite Weltkrieg
- Teil 1: Der Faschismus breitet sich aus, 2005
- Teil 2: Das Wiederherstellen der Kräfte, 2005
- Teil 3: Die Befreiung, 2005
- Der Zweite Weltkrieg – Die Enzyklopädie, 2003
- Zweiter Weltkrieg/Stalingrad-Box, 2003
- Der Zweite Weltkrieg in original Farbaufnahmen 1–3, 2002
- Der Untergang, 2004
- Band of Brothers (Tom Hanks u.a.),2005
- Der Soldat James Ryan, 1998
Siehe auch
- Militärische Operationen im Zweiten Weltkrieg
- Schlacht um die Seelower Höhen
- Schlacht um Berlin
- Portal:Imperialismus und Weltkriege
- Portal:Pazifikkrieg
- Portal:Militär
- Portal:Nationalsozialismus
- Wikipedia:WikiProjekt Imperialismus und Weltkriege/Filme/Zweiter Weltkrieg
- Liste der Konzentrationslager im Dritten Reich
- KZ Auschwitz I (Stammlager) (auch als Kriegsgefangenenlager benutzt)
Weblinks
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| (TID 646251) | Wiktionary: Zweiter Weltkrieg – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
(TID 222120)
- Lebendiges virtuelles Museum Online (LeMO)
- Feldzug auf dem Balkan (balkanfeldzug.de)
- Zeitgeschichte-Online
- Weitere Informationen zum Thema
- Umfangreiche Zeitleiste zum WK2
- Collections Online des britischen Imperial War Museum (englisch)
- Auflistung der Opfer- und Verlustzahlen
- Auflistung der Opfer- und Verlustzahlen (englisch)
- 60 Jahre Kriegsende - kriegsende.aktuell.ru - Berichte russischer Zeitzeugen in deutscher Sprache
- 60 Jahre Kriegsende - Berlin1945 - Panoramainstallation vom Brandenburger Tor 1945
- Multimediadarstellung 1941-1945, mit Zeitzeugen ca. vier Stunden (russisch)
- Umfangreiches Bild- und Tonarchiv mit 1.850 Bildern und 93 Videos (englisch)
- authentichistory.com - US-amerikanisches Bild- und Tonarchiv zum II. Weltkrieg (englisch)
- Originalton (0:35 Min.): Erklärung der Kapitulation der deutschen Truppen, 8. Mai 1945; Real Audio
- Bildarchiv - The Aerial Reconnaissance Archives Keele
- "Kinder des Krieges" - Wahre Geschichte über ein Einzelschicksal des 2. Weltkrieges
- Haagse Bunker Ploeg :Schöne Internetseite zum Atlantikwall in den Niederlande
- James F. Byrnes, Speaking Frankly
- The beginning of the Cold War
- The division of Europe
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