30. Mai
Aus Schlauweb
Der 30. Mai ist der 150. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 151. in Schaltjahren), somit verbleiben noch 215 Tage bis zum Jahresende.
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Inhaltsverzeichnis |
Ereignisse
- 1431: Jeanne d'Arc wird in Rouen auf dem Scheiterhaufen verbrannt
- 1814: Frankreich. Friede von Paris zwischen Großbritannien, Frankreich, Österreich, Preußen und Russland werden Friedensverträge zur Beendigung der Befreiungskriege geschlossen
- 1832: Das Hambacher Fest endet auf dem Hambacher Schloss und gilt als Höhepunkt frühliberaler Gegenseite in Restauration und Vormärz
- 1849 wurde das erste deutsche Hohes Haus in der Paulskirche aufgelöst
- 1876: Murad V. wird Sultan des Osmanischen Reiches. Quartal später wird er durch seinen Bruder Abdülhamid II. ersetzt werden
- 1913: Die 1912 von Albanien proklamierte Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich wird mit der Unterzeichnung des „Londoner Vertrags“ auf der durch die europäischen Großmächte (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland, Österreich-Ungarn und Italien) vermittelten „Londoner Botschafterkonferenz“ renommiert und beendet den Ersten Balkankrieg. Dabei werden auch die Grenzen des neuen Staates festgelegt
- 1925: Nationale Revolution in China
- 1967: Mit der Unabhängigkeitsproklamation Biafras von Nigeria beginnt ein als „Biafrakrieg“ bezeichneter Bürgerkrieg
- 1968: Die Notstandsgesetze wurden, in der Zeit der Großen Koalition, vom deutschen Bundestag gegen den Widerstand der außerparlamentarischen Opposition verabschiedet
- 1980: Aus einer Demonstration Adoleszent vor dem Opernhaus Zürich entwickeln sich die Opernhauskrawalle
- 1981: Bangladesch. Regierungschef Ziaur Rahman, Nachfolger von Mujibur Rahman wurde ermordet
- 1990: Die neue, grundlegend überarbeitete Verfassung von Schleswig-Holstein tritt in Kraft
- 1999: Armenien. Wasgen Sarkisjan wird Regierungschef
- 2000: In Ecuador erfolgt eine Generalamnestie für die am Umsturz des Januars Beteiligten
- 2002: Parlamentswahlen in Algerien
- 2002: Kirgisistan. Der bisherige stellvertretende Regierungschef Nikolai Tanajew wird neuer Ministerpräsident
- 2005: Die CDU/CSU benennt mit Angela Merkel erstmalig eine Frau als Kandidatin für das Amt des Bundeskanzlers zum 16. Deutschen Bundestag
Wirtschaft
- 1814: Im Pariser Friedensvertrag wird u. a. in Artikel 5 die Unabhängigkeit der Schifffahrt auf dem Rhein für jedermann geregelt.
- 1991: Die finnische Reichsbank bindet die Finnmark an das Europäische Währungssystem
- 1995: Bulgarien. Neues Abkommen mit dem IWF, um den Staatsbankrott zu verhindern
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1770: Uraufführung der Oper „Die verlassene Armida“ von Niccolò Jommelli am Teatro San Carlo in Neapel
- 1818: Uraufführung der Oper „Die Rosenmädchen“ von Peter Joseph von Lindpaintner am Theater an der Wien in Wien
- 1826: Uraufführung der Oper „Bianca e Fernando“ von Vincenzo Bellini am Teatro San Carlo in Neapel
- 1866: Uraufführung der Oper „Die verkaufte Braut“ von Bedrich Smetana in Prag
- 1931: Uraufführung der Operette „La Belle de Moudon“ von Arthur Honegger am Théâtre du Jorat in Mézières.<div
- 1980: Bob Marley gibt im Zürcher Hallenstadion sein einziges Musikaufführung in der Schweiz
- 1992: Der deutsch-französische Fernsehanstalt ARTE nimmt den Betrieb auf
Katastrophen
- 1883: In New York verursacht das Gerücht, die Brooklyn Bridge werde einstürzen, eine Panik. 12 Leute finden den Tod
- 1935: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 zerstört die Ort Quetta in der Provinz Balutschistan, Pakistan, etwa 50.000 Tote
- 1947: Nähe Baltimore, Maryland, USA. Eine DC-4 der Eastern Airlines auf dem planmäßigen Flug von Newark, New Jersey nach Miami, Florida stürzt kurz vor dem regulären Zwischenstopp in Baltimore in ein Waldgebiet. Alle 53 Volk an Bord sterben
- 1972: Tel Aviv, Israel. Japanische Terroristen erschießen im Luftverkehrszentrum 28 Leute und verletzen übrige 75
- 1998: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in Tadschikistan und Afghanistan fordert ca. 4.000 Todesopfer
Sport
- 1987: Mike Tyson verteidigt seinen Boxweltmeistertitel im Schwergewicht gegen Pinklon Thomas im Hilton Hotel, Las Vegas durch k. o.
- 2005: Die Allianz-Arena, das Fußball-WM-Stadion in München, wird amtlich eröffnet
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Geboren
- 1423: Georg von Peuerbach, österreichischer Astronom
- 1672: Peter der Große (Pjotr Alexejewitsch Romanow), russischer Zar
- 1686: Heinrich Johann Friedrich Ostermann, russischer Diplomat und Staatsmann
- 1690: Anton Sturm, deutscher Plastiker des Barock und Rokoko
- 1778: Richard Skinner, US-amerikanischer Typ und Jurist, Kongressabgeordneter und Gouverneur von Vermont
- 1783: Eugen von Maucler, deutscher Politiker
- 1792: Karl Bernhard zu Sachsen-Weimar-Eisenach, königlich niederländischer General
- 1797: Carl Friedrich Naumann, deutscher Geologe
- 1799: Ferdo Livadić, kroatischer Komponist
- 1800: Karl Wilhelm Feuerbach, deutscher Mathematiker
- 1814: Michail Bakunin, russischer Revolutionär und Anarchist
- 1816: Robert Prutz, deutscher Schriftsteller
- 1819: Constant Fornerod, Staatsbürger Mensch und Bundesrat
- 1840: Anton Fischer, Erzbischof von Köln, Kardinal
- 1846: Carl Peter Fabergé, russischer Goldschmied und Juwelier
- 1847: Ottilie Baader, deutsche Frauenrechtlerin und Sozialistin
- 1878: Hermine Körner, deutsche Schauspielerin
- 1878: Raymond Smith Dugan, US-amerikanischer Astronom
- 1880: Miel Mundt, niederländischer Fußballspieler
- 1881: Georg Kohl, deutscher Persönlichkeit und MdB
- 1882: Wyndham Halswelle, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1890: Paul Czinner, österreichischer Filmregisseur
- 1896: Howard Hawks, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1899: Irving Thalberg, US-amerikanischer Filmproduzent
- 1901: Walter Felsenstein, österreichischer Regisseur
- 1906: Rudolf Hasse, deutscher Autorennfahrer
- 1906: Bruno Gröning, spiritueller Heiler
- 1907: Elly Beinhorn, deutsche Sportfliegerin
- 1908: Hannes Alfvén, schwedischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1970
- 1909: Benny Goodman, US-amerikanischer Musiker
- 1909: Hilde Coppi, deutsche Widerstandskämpferin
- 1910: Inge Meysel, deutsche Schauspielerin
- 1910: Ralph Metcalfe, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger und Politiker
- 1912: Julius Axelrod, US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreis für Medizin 1970
- 1912: Hugh Griffith, walisischer Schauspieler
- 1914: Jiří Marek, tschechischer Schriftsteller
- 1920: Franklin J. Schaffner, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1924: Kurt Rebmann, von 1977 bis 1990 Generalbundesanwalt
- 1925: Horst Dohlus, Typ des Politbüros und Sekretär des ZK, SED-Funktionär der DDR
- 1925: Rolf Illig, deutscher Schauspieler
- 1927: Tino Schwierzina, deutscher Politiker, Oberbürgermeister von Ost-Berlin
- 1928: Agnès Varda, französische Filmregisseurin
- 1928: Gustav Leonhardt, bedeutender niederländischer Dirigent, Cembalist und Organist
- 1930: Robert Ryman, US-amerikanischer Maler
- 1932: Pauline Oliveros, US-amerikanische Komponistin
- 1934: Alexei Archipowitsch Leonow, sowjetischer Raumfahrer und der erste Mensch, der frei im Raum schwebte
- 1935: Dietrich Kittner, deutscher Kabarettist
- 1936: Keir Dullea, US-amerikanischer Darsteller (Hauptrolle in 2001: Odyssee im Weltraum)
- 1941: Detlev Blanke, Dozent für Interlinguistik
- 1941: Heribert Faßbender, deutscher Sportjournalist
- 1946: Dragan Dzajic, jugoslawischer Fußballspieler
- 1947: Erik Spiekermann, deutscher typografischer Designer und Schriftentwerfer
- 1948: Dieter Kosslick, Leiter der Internationalen Filmfestspiele Bundeshauptstadt (Berlinale)
- 1949: Hans Baumgartner, deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
- 1953: Colm Meaney, irischer Schauspieler
- 1953: Eduard Stapel, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD)
- 1957: Oxana Bilosir, ukrainische Sängerin und Kulturministerin
- 1958: Marie Fredriksson, schwedische Musikerin (Roxette)
- 1966: Thomas Häßler, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1974: Big L, Rapper aus Harlem, New York
- 1980: Steven Gerrard, englischer Fußballstar z.Z. FC Liverpool
Gestorben
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339: Eusebius von Caesarea, Kirchenvater
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727: Hubertus von Lüttich, Seelsorger von Maastricht und Lüttich
- 1159: Wladyslaw, Oberherzog von Polen 1138–1146, Herzog von Schlesien
- 1416: Hieronymus von Prag, böhmischer Gelehrter
- 1431: Jeanne d'Arc, französische Nationalheldin und Heilige der Katholischen Kirche
- 1434: Andreas Prokop, Heerführer der Hussiten
- 1575: Karl IX., König von Frankreich
- 1593: Christopher Marlowe, englischer Dichter
- 1640: Peter Paul Rubens, flämischer Maler
- 1712: Christian Ernst zu Bayreuth, deutscher Landesherr
- 1714: Gottfried Arnold, deutscher Theologe
- 1744: Alexander Pope, englischer Dichter, Übersetzer und Schriftsteller
- 1778: Voltaire, französischer Schreiber und Philosoph
- 1779: Johann Friedrich Hahn, deutscher Lyriker
- 1853: Ernst Gottlob Pienitz, deutscher Halbgott in Weiß und Psychiatrie-Reformer
- 1870: Charles Duncan Cameron, englischer Soldat und Konsul in Abessinien
- 1885: Jakob Fürchtegott Dielmann, Maler
- 1885: Paul de Noailles, französischer Staatsmann und Historiker
- 1892: Maria Lebstück, Offizierin und Freiheitskämpferin in Ungarn
- 1901: Victor D'Hondt, belgischer Jurist
- 1905: Albert Ellmenreich, deutscher Darsteller und Schriftsteller
- 1907: Ottomar Anschütz, Fotograf, Pionier der Fototechnik
- 1912: Wilbur Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer
- 1917: Bernhard Goldenberg, deutscher Manager
- 1925: Arthur Moeller van den Bruck, deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller
- 1927: Vincenzo Cerulli, italienischer Astronom
- 1934: Heihachiro Togo, japanischer Admiral
- 1940: Otto Neururer, katholischer Pfarrer
- 1941: Rama VII., König von Siam (1925–1935)
- 1951: Hermann Broch, österreichischer Schriftsteller
- 1951: Dimitri Levidis, griechischer Komponist
- 1955: Bill Vukovich, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1955: Hermann Aumer, deutscher Person und MdB
- 1960: Boris Leonidowitsch Pasternak, russischer Autor und Schriftsteller
- 1961: Rafael Leónidas Trujillo Molina, Mensch und Politiker der Dominikanischen Republik
- 1962: Hermann Baden, Präsident des Verbandes Jüdischer Gemeinden in der DDR
- 1964: Leó Szilárd, US-amerikanischer Naturwissenschaftler und Molekularbiologe ungarischer Herkunft
- 1965: Louis Hjelmslev, dänischer Sprachwissenschaftler
- 1966: Wäinö Aaltonen, finnischer Bildhauer
- 1967: Claude Rains, englischer Schauspieler
- 1968: Martin Noth, deutscher protestantischer Theologe
- 1971: Marcel Dupré, französischer Komponist, Organist
- 1975: Michel Simon, französischer Schauspieler
- 1977: Claire Goll, deutsch-französische Journalistin
- 1977: Paul Desmond, US-amerikanischer Musiker
- 1982: Albert Norden, Persönlichkeit der DDR
- 1984: Walter Smetak, schweizer Komponist
- 1986: Hank Mobley, amerikanischer Tenorsaxofonist
- 1986: Boy Gobert, deutsch-österreichischer Theater- und Filmschauspieler
- 1986: James Rainwater, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1975
- 1992: Antoni Zygmund, US-amerikanischer Mathematiker
- 1992: Karl Carstens, deutscher Persönlichkeit und Bundespräsident
- 1992: Peter Müller, deutscher Boxer
- 1993: Sun Ra, Jazzkomponist und Jazzmusiker
- 1994: Juan Carlos Onetti, uruguayischer Schriftsteller
- 1999: Sanja Milenkovic, ziviles Opfer eines NATO-Bombenangriffs während des Kosovo-Krieges
- 2000: Jürgen von Woyski, deutscher Skulpteur und Maler
- 2003: Günter Pfitzmann, deutscher Kabarettist und Schauspieler
- 2004: Luciano Minguzzi, italienischer Bildhauer
- 2005: Takanohana Kenshi, japanischer Sumoringer
- 2005: Tomasz Pacyński, polnischer Autor
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Johanna von Orléans (Jeanne d'Arc)
- Hl. Hubertus von Lüttich
- Nationalfeiertag in Kroatien
- Memorial Day in den USA (Gedenktag an die Toten)
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zh:5月30日(TID 5780)
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