Afrika
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Bild:LocationAfrica.png Lage Afrikas |
Bild:Africa satellite plane.jpg Satellitenbild Afrikas |
Bild:Topography of africa.jpg Höhenprofil Afrikas (NASA) |
Bild:Afrika Politisch 2.png Politische Karte Afrikas |
Afrika ist mit einer Fläche von 30,3 Millionen km² (22 % der gesamten Landfläche der Erde) nach Asien und Amerika der drittgrößte Kontinent und damit ungefähr dreimal so groß wie Europa. Die etwa 906 Mio. Bewohner (Stand Mittelpunkt 2005) machen 14 % der gegenwärtigen Weltbevölkerung aus, wobei dieser Anteil durch die hohen Geburtenraten in den nächsten Jahrzehnten vermutlich noch steigen wird. Afrika ist im Norden vom Mittelmeer, im Okzident vom Atlantik, im Morgenland vom Indischen Ozean und dem Roten Meer umgeben. Die Sahara teilt den Erdteil in das hauptsächlich von Arabern bewohnte Nordafrika und das subsaharische Afrika (Schwarzafrika). Geprägt wird der Kontinent von der kulturellen Vielfalt seiner unzähligen Völker, dem Erbe des Kolonialismus, den Folgen der extremen Armut weiter Teile der afrikanischen Bevölkerung sowie dem aktuellen Bemühen, Afrikas Marginalisierung in vielen Bereichen zu überwinden und nachhaltige Lösungen für seine zahlreichen Probleme zu finden.
Inhaltsverzeichnis |
Etymologie
Im Altertum bezeichnete Africa nur das Gebiet des heutigen Tunesien, der Erdteil wurde Libyen oder auch Die Hölle genannt. Der Name wurde vom römischen Senator und Feldherrn Scipio Africanus (Eroberer Karthagos) erstmalig verwendet und könnte von einem einheimischen Stamm denkrichtig sein oder auf dem phönizischen afar („Staub“), dem griechischen aphrike („unkalt“), dem lateinischen aprica („sonnig“) oder dem lateinischen Wort Afer (Plural: Afri) beruhen, was soviel wie „Afrikaner, Punier“ bedeutet.
Geographie
Lage
Afrika wird im Abendland vom Atlantik, im Orient vom Indischen Ozean und dem Roten Meer und im Norden vom Mittelmeer begrenzt. Die Küstenlänge beträgt 30.490 km, was gemessen an der großen Fläche relativ wenig ist. Die einzige Landverbindung zu anderen Festlandmassen, bzw. zu Eurasien, bildet der Sinai, der zwischen Afrika und der Arabischen Halbinsel liegt. Europa liegt Afrika an der Straße von Gibraltar und der Straße von Sizilien am nächsten.
Der afrikanische Kontinent ist nur wenig gegliedert; er hat weniger Inseln und Halbinseln als alle anderen Kontinente. Die weitgehend unbesiedelte Sahara trennt das zum Mittelmeerraum gehörende Nordafrika vom südlich gelegenen Schwarzafrika (subsaharisches Afrika).
Der kleinste Staat auf dem Festland, Gambia, ist etwa so groß wie Zypern und der größte, Sudan, ungefähr acht mal so groß wie Deutschland. Die größte Eiland ist Madagaskar, die vor der Südostküste Afrikas im Indischen Ozean (Indik) liegt. Die Kanarischen Inseln und die Städte Ceuta und Melilla sind Teile Spaniens; die Eiland Madeira ist Teil Portugals. Diese Gebiete gehören somit zur Europäischen Union.
Gebirge und Berge
Dies sind die fünf höchsten Gebirge besser gesagtBergmassive mit ihrem jedes Mal höchsten Berg in Afrika:
| Gebirge | Berg | Höhe ü. NN | Staat |
| Kilimandscharo-Massiv | Kibo (Uhuru-Peak) | 5.895 m | Tansania |
| Mount-Kenya-Massiv | Batian | 5.199 m | Kenia |
| Ruwenzori-Gebirge | Margherita Peak | 5.109 m | DR Kongo u. Uganda |
| Hochland von Abessinien | Ras Daschan Terara | 4.620 m | Äthiopien |
| Virunga-Vulkane | Karisimbi | 4.507 m | Ruanda, DR Kongo u. Uganda |
Außerdem zählt der Atlas mit dem Toubkal (4.165 m ü. NN) in Marokko, der Mount Meru (4.562,13 m), ein Inselberg in Tansania, und der Kamerunberg (4.095 m), ein Inselberg in Kamerun, zu den höchsten Gebirgen, Bergmassiven bzw. Retten des Kontinents.
Gewässer
Flüsse
Der längste Strom Afrikas, der zugleich den längsten der Erde darstellt, ist der Nil (6.671 km). Danach folgen der Kongo (4.374 km), welcher der wasserreichste des Kontinents ist, der Niger (4.184 km) und der Sambesi (2.736 km).
Seen
Die größten Seen Afrikas sind der Viktoriasee (68.870 km²), der nach dem Kaspischen Meer und dem Oberen See der drittgrößte See der Erde ist, der Tanganjikasee (32.893 km²) und der Malawisee (29.600 km²). Die beiden letzteren sind auch mit 1.470 m (und damit zweittiefster der Erde) und 706 m die tiefsten Seen in Afrika.
Stauseen
Die größten Stauseen bzw. Wasserspeicher Afrikas sind das Viktoria-Reservoir, welcher der flächen- (68.870 km²) und volumenmäßig (204,8 Milliarde m³) größte Stausee der Erde ist, der Volta-Stausee (8.482 km²; 153 Mrd. m³) und der Kariba-Stausee (5.580 km²; 180,6 Mrd. m³).
Geologie
Im Norden Afrikas zieht sich das Atlas- o. Maghreb-Gebirge durch die Vereinigte StaatenMarokko, Algerien und Tunesien, das zusammen mit den Alpen im Zuge der Annäherung der afrikanischen an die eurasische Platte entstanden ist.
Durch den Orient Afrikas zieht sich der Große Afrikanische Grabenbruch, welcher die Fortsetzung des Grabenbruchs unter dem Roten Meer ist und auf eine Trennung des Horns von Afrika und Arabiens vom Rest Afrikas hindeutet. Der dabei entstehende Vulkanismus hat u. a. das Kilimandscharo-Massiv, das höchste Bergmassiv Afrikas, das Ruwenzori-Gebirge und das Mount-Kenya-Massiv geschaffen. Daraufhin Verlauf des Grabenbruchs liegen Rudolfsee, Kiwusee, Tanganjikasee und Malawisee sowie der Unterlauf des Sambesi.
Klima und Natur
Durch seine Lage beiderseits des Äquators und seine kompakte Form besitzt Afrika die größte zusammenhängende Landmasse der Tropen. 75 % der Fläche Afrikas liegen innerhalb der Wendekreise, die die mathematische Tropengrenze bilden. Der größte Teil Zentral- und Westafrikas ist von tropischem Regenwald bedeckt; das Kongobecken ist nach Amazonien das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Um die Wendekreise sind große Wüsten entstanden; die Sahara im Norden wird nur durch die Flussoase des Nils unterbrochen, im Süden befinden sich die Namib als Nebelwüste und die Kalahari als Trockensavanne. Im Bereich zweier jährlicher Niederschlagsmaxima breiten sich die Trockenwälder und Feuerökosysteme aus, zum BeispielMopane, Miombo oder auchChipya-Vegetation. Südostafrika ist durch den Einfluss des Monsun und die großen Täler von Sambesi und Limpopo fruchtbarer.
Städte
Die größte Gemarkung Afrikas ist Kairo (Ägypten) mit 15.707.992 Einwohnern, danach folgt Lagos (Nigeria) mit 11.153.863 Einwohnern; die drittgrößte Gemeinde des Kontinents ist Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) mit 8.096.254 Einwohnern.
Siehe auch: Liste der größten Städte Afrikas
Bevölkerung
Völker
Im Norden Afrikas lebten schon Jahrtausende vor der Eintreffen der Araber um das 7. Jahrhundert herum berberische Völker. Diese leben seither erst einmal in den gebirgigen Regionen des Maghreb, wo sie vor den arabischen Invasoren Zuflucht fanden, um sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte aber deutlich mit jenen zu durchmischen und eine eigene maghrebinische Kultur zu schaffen, die einige Unterschiede zur übrigen arabischen Welt aufweist, z. B. in der Sprache. Auch die Völker Nordostafrikas, wie z.B. die Amharen sind semitische Völker. Südlich der Sahara, die von den nomadisierenden Tuareg bewohnt ist, leben einige Tausend verschiedene schwarzafrikanische Völker. Von den westafrikanischen sind die Mande- und Voltaic-Völker zu nennen. Hausa und Yoruba leben im östlichen Westafrika, Wolof und Fulbe im westlichen Teil. In Zentral- und Ostafrika sind die Bantu beheimatet, eine aus zahlreichen Völkern bestehende Gruppe. Die Khoisan-Völker zählen zu den am längsten in Afrika ansässigen Ethnien. Größte Gruppe von im Zuge der Kolonialisierung eingewanderten Leute sind die Buren in Südafrika. Moderne Migrationsbewegungen haben Libanesen nach West- sowie Inder und Chinesen nach Ostafrika gebracht.
Siehe auch: Liste der afrikanischen Völker
Religion
In Nordafrika, Ostafrika und Westafrika ist der Islam weit verbreitet. Reichlich 41 % aller Afrikaner (darunter in Nordafrika Araber) gehören dem Islam an. Daneben gibt es zu Beginn in West- und Südostafrika eine große Anzahl derer, die Animismus praktizieren. Man schätzt, dass übrige 10 % der Afrikaner dem Animismus anhängen. Die restlichen rund 48 % gehören christlichen Konfessionen an (u.a Kopten) Die Majorität der afrikanischen Christen lebt im Süden Afrikas. Eine Sonderrolle spielt die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche, da in Äthiopien das Königreich Axum das Christentum zur Staatsreligion machte. Außerdem sind unter den nicht-afrikanischen Minderheiten auch Bahai, Judentum, Hinduismus und Buddhismus verbreitet.
Sprachen
Hauptartikel: Afrikanische Sprachen
In der Regel gibt es über 2000 eigenständige afrikanische Sprachen von denen rund 50 als größere Sprachen gelten, die jedes Mal von über einer Million Volk gesprochen werden. Einige der wichtigsten afrikanischen Sprachen sind Swahili, Hausa und Fulbe. Die ehemaligen Kolonialsprachen Englisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch, Italienisch und Deutsch, Niederländisch(Afrikaans) werden vielerorts noch dieser Tage gesprochen.
Zu den afroasiatischen Sprachen gehören Arabisch, Hausa und Amharisch, zu den nigerkordofanischen Sprachen zählen Bambara, Swahili, Wolof, Yoruba und Zulu. Die Khoisan-Sprachen werden von den gleichnamigen Völkern im Südlichen Afrika gesprochen; charakteristisch für sie sind Klicklaute. Auf Madagaskar werden Austronesische Sprachen wie Malagasy, Howa (Dialekt des Merina) und sonstige Merina-Dialekte gesprochen.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Afrikas
Die ältesten bislang bekannten menschlichen Lebensspuren fanden sich in Ostafrika. Es gilt als fast sicher, dass sich plus die primitiveren Menschenarten plus der Homo sapiens daher über die Welt ausgebreitet haben.
Im Niltal in Nordafrika befand sich mit Ägypten eine der ersten Hochkulturen. Daher breitete sich der Ackerbau schon früh nach Sudan und alternative Gebiete Afrikas aus. Mangels schriftlicher Aufzeichnungen ist darüber aber noch wenig bekannt.
Nordafrika war durch das See mit Westen und Vorderasien eher verbunden als getrennt. Karthago,eine Gründung der Phönizier im heutigen Tunesien, war um die Zentrum des 1. Jahrtausend v. Chr. die herrschende Großmacht im westlichen Mittelmeer, bis sie in den Punischen Kriegen von Rom abgelöst wurde. Dieses herrschte ab 30 v. Chr. (Eroberung Ägyptens) über ganz Nordafrika.
Schon die alten Ägypter (Königin Hatschepsut) unternahmen Fahrten nach Punt, wahrscheinlich im heutigen Somalia. Auch das Reich der Königin von Saba, welches wohl in Südarabien sein Zentrum hatte, soll sich über Teile des Horns von Afrika bis in den Norden Äthiopiens erstreckt haben. Die Person Äthiopiens führten ihre Abstammung auf die Königin von Saba zurück. Herodot berichtet, dass um 600 v. Chr. phönizische Seeleute i. A. des Pharao Necho in drei Jahren Afrika vom Roten Meer bis zur Nilmündung drumherum fahren hätten. Da er davon berichtet, sie hätten behauptet, die Sonne „zu ihrer Rechten“, also im Norden, gesehen zu haben, gilt dieser Bericht als glaubwürdig. Sicher ist die Reise des karthagischen Admirals Hanno um 500 v. Chr., der von Südspanien aus mindestens bis Sierra Leone kam.
Während der Völkerwanderung eroberten die Wandalen das römische Nordafrika von Marokko bis Libyen. Schon vor der Hedschra wanderten arabische Stämme nach Nordafrika ein. Mit dem Siegeszug des Islam wurde Ägypten 641, Marokko 670 erobert. In den folgenden Jahrhunderten wurde Nordafrika praktisch vollständig islamisiert, der Sahel, West- und Ostafrika immerhin teilweise.
1250 richtete sich der Sechste Kreuzzug gegen Ägyp ten (die anderen Kreuzzüge richteten sich gegen Palästina). Zwischen dem 9. und 16. Jahrhundert entwickelten sich im Gebiet des heutigen Mali viele mächtige, unabhängige Königreiche. Im 15. Jahrhundert wurde die Westküste Afrikas von Portugal aus erforscht. Portugal und Spanien errichteten im 15. und 16. Jahrhundert erste Stützpunkte an der Nordküste.
Nach der Entdeckung Amerikas war Afrika für die Europäer hauptsächlich als Quelle für Sklaven interessant. Ein erheblicher Anteil der Bevölkerung von Brasilien, Haiti und anderen Inseln der Karibik, aber auch der USA sind afrikanischer Abstammung. Zum Zweck des Sklavenhandels wurden Forts an den Küsten errichtet, den Transport aus dem Binnenland überna- hmen meist einheimische Königreiche. In Ostafrika waren bis ins 17. Jahrhundert arabische Händler vorherrschend. Das Inwendig des Kontinents war den Europäern weitestgehend unbekannt. Erste Forschungsreisen unternahmen Ende des 18. Jahrhunderts von der Association for Promotion the Discovery of the Interieur of Africa (Africa Association, London) ausgesandte Männer verschiedener Nationalitäten.
Nach der industriellen Revolution und dem Verbot des Sklavenhandels 1807 wurde Afrika eher uninteressant. Erst mit dem Bilden des Imperialismus wuchs das Interesse der europäischen Großmächte am dunklen Kontinent und der Wettlauf um Afrika führte innerhalb von weniger als 20 Jahren zur Besetzung fast des gesamten Kontinents. Auf der Kongokonferenz in Berlin wurde 1884/85 der größte Teil Innerafrikas zwischen den europäischen Mächten aufgeteilt, bis 1912 verloren die meisten afrikanischen Völker ihre Freiheit. Unabhängig blieben nur Liberia, eine Siedlungskolonie freigelassener nordamerikanischer Sklaven, sowie das alte Reich Abessinien (heute Äthiopien), welches allerdings kurz vorm 2.Weltkrieg 1936 durch Hilfe aus dem nationalsozialistischem Deutschland (Giftgas und Artillerie) von Italien für ca. fünf Jahre annektiert wurde. Im Ersten Weltkrieg waren die deutschen Kolonien Kriegsschauplatz, zahlreiche Afrikaner kämpften auch in Europa. Im Zweiten Weltkrieg fanden Kämpfe zuerst in Nordafrika und am Horn von Afrika statt.
Im Zuge der Dekolonisation Afrikas wurden zig Neue Welt in den 1950er Jahren unabhängig. 1960 gilt als das Jahr der afrikanischen Unabhängigkeit, da der Großteil der französischen Kolonien in diesem Jahr in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Als letzte europäische Besitzung auf dem Land wurde Dschibuti 1977 unabhängig. In Südafrika ist die schwarze Bevölkerungsmehrheit erst seither 1994 an der Regierung. Einige Inseln gehören bis auf den heutigen Tag verschiedenen europäischen Staaten.
Durch die künstlichen Grenzen der Kolonialzeit haben die meisten afrikanischen Neue Welt kein Nationalgefühl entwickeln können. Dies und die einseitige Adaptierung der Wirtschaften auf Ausfuhrartikel führten u.a. dazu, dass die politische Lage in den meisten USA instabil ist und autoritäre Regierungsform vorherrschen. Dadurch fällt ein großer Teil der natürlichen Reichtümer des Kontinents der Korruption zum Opfer respektive wird von internationalen Konzernen abgeschöpft. Verbunden mit unterentwickelter Infrastruktur, klimatischen Problemen, hohem Bevölkerungszuwachs und in neuerer Zeit sehr hohen Aids-Raten führt dies dazu, dass fast ganz Afrika der Dritten Welt angehört.
Politik
Mit der Gründung der Afrikanischen Union (AU) soll ein neues Kapitel in der afrikanischen Politik eingeschlagen werden; Eigenverantwortung, gegenseitige Kontrolle, gute Regierungsführung sollen die afrikanische Renaissance ermöglichen.
Gliederung
Staaten und abhängige Gebiete
- Bild:Flag of Egypt.svg Ägypten
(TID 565405)
(Hauptstadt Kairo)
- Bild:Flag of Algeria.svg Algerien
(TID 565409)
(Hauptstadt Algier)
- Bild:Flag of Angola.svg Angola
(TID 565412)
(Hauptstadt Luanda)
- Bild:Flag of Equatorial Guinea.svg Äquatorialguinea
(TID 565414)
(Hauptstadt Malabo)
- Bild:Flag of Ethiopia.svg Äthiopien
(TID 565419)
(Hauptstadt Addis Abeba)
- Bild:Flag of Benin.svg Benin
(TID 565434)
(Hauptstadt Porto-Novo / Regierungssitz Cotonou)
- Bild:Flag of Botswana.svg Botsuana
(TID 565448)
(Hauptstadt Gaborone)
- Bild:Flag of Burkina Faso.svg Burkina Faso
(TID 565457)
(Hauptstadt Ouagadougou)
- Bild:Flag of Burundi.svg Burundi
(TID 565458)
(Hauptstadt Bujumbura)
- Bild:Flag of Djibouti.svg Dschibuti
(TID 565468)
(Hauptstadt Dschibuti)
- Bild:Flag of Cote d'Ivoire.svg Elfenbeinküste
(TID 565462)
(Hauptstadt Yamoussoukro / Regierungssitz Abidjan)
- Bild:Flag of Eritrea.svg Eritrea
(TID 565466)
(Hauptstadt Asmara)
- Bild:Flag of Gabon.svg Gabun
(TID 565474)
(Hauptstadt Libreville)
- Bild:Flag of The Gambia.svg Gambia
(TID 565475)
(Hauptstadt Banjul)
- Bild:Flag of Ghana.svg Ghana
(TID 565478)
(Hauptstadt Accra)
- Bild:Flag of Guinea.svg Guinea
(TID 565832)
(Hauptstadt Conakry)
- Bild:Flag of Guinea-Bissau.svg Guinea-Bissau
(TID 565835)
(Hauptstadt Bissau)
- Bild:Flag of Cameroon.svg Kamerun
(TID 565870)
(Hauptstadt Yaoundé)
- Bild:Flag of Cape Verde.svg Kap Verde
(TID 565879)
(Hauptstadt Praia)
- Bild:Flag of Kenya.svg Kenia
(TID 565883)
(Hauptstadt Nairobi)
- Bild:Flag of the Comoros.svg Komoren
(TID 565892)
(Hauptstadt Moroni)
- Bild:Flag of the Democratic Republic of the Congo.svg Demokratische Republik Kongo
(TID 565898)
(ehemals Zaire) (Hauptstadt Kinshasa)
- Bild:Flag of the Republic of the Congo.svg Republik Kongo
(TID 565901)
(Hauptstadt Brazzaville)
- Bild:Flag of Lesotho.svg Lesotho
(TID 565918)
(Hauptstadt Maseru)
- Bild:Flag of Liberia.svg Liberia
(TID 565922)
(Hauptstadt Monrovia)
- Bild:Flag of Libya.svg Libyen
(TID 565927)
(Hauptstadt Tripolis)
- Bild:Flag of Madagascar.svg Madagaskar
(TID 565932)
(Hauptstadt Antananarivo)
- Bild:Flag of Malawi.svg Malawi
(TID 565933)
(Hauptstadt Lilongwe)
- Bild:Flag of Mali.svg Mali
(TID 565942)
(Hauptstadt Bamako)
- Bild:Flag of Morocco.svg Marokko
(TID 565944)
(Hauptstadt Rabat)
- Bild:Flag of Mauritania.svg Mauretanien
(TID 565965)
(Hauptstadt Nouakchott)
- Bild:Flag of Mauritius.svg Mauritius
(TID 565967)
(Hauptstadt Port Louis)
- Bild:Flag of Mozambique.svg Mosambik
(TID 565998)
(Hauptstadt Maputo)
- Bild:Flag of Namibia.svg Namibia
(TID 566003)
(Hauptstadt Windhuk)
- Bild:Flag of Niger.svg Niger
(TID 566015)
(Hauptstadt Niamey)
- Bild:Flag of Nigeria.svg Nigeria
(TID 566016)
(Hauptstadt Abuja)
- Bild:Flag of Rwanda.svg Ruanda
(TID 566038)
(Hauptstadt Kigali)
- Bild:Flag of Zambia.svg Sambia
(TID 566049)
(Hauptstadt Lusaka)
- Bild:Flag of Sao Tome and Principe.svg São Tomé und Príncipe
(TID 566239)
(Hauptstadt São Tomé)
- Bild:Flag of Senegal.svg Senegal
(TID 566116)
(Hauptstadt Dakar)
- Bild:Flag of the Seychelles.svg Seychellen
(TID 566124)
(Hauptstadt Victoria)
- Bild:Flag of Sierra Leone.svg Sierra Leone
(TID 566127)
(Hauptstadt Freetown)
- Bild:Flag of Zimbabwe.svg Simbabwe
(TID 566170)
(Hauptstadt Harare)
- Bild:Flag of Somalia.svg Somalia
(TID 566177)
(Hauptstadt Mogadischu)
- Bild:Flag of South Africa.svg Südafrika
(TID 641021)
(Hauptstadt Pretoria)
- Bild:Flag of Sudan.svg Sudan
(TID 566228)
(Hauptstadt Khartum)
- Bild:Flag of Swaziland.svg Swasiland
(TID 566231)
(Hauptstadt Mbabane)
- Bild:Flag of Tanzania.svg Tansania
(TID 566252)
(Hauptstadt Dodoma / Regierungssitz Daressalam)
- Bild:Flag of Togo.svg Togo
(TID 566268)
(Hauptstadt Lomé)
- Bild:Flag of Chad.svg Tschad
(TID 566277)
(Hauptstadt N’Djamena)
- Bild:Flag of Tunisia.svg Tunesien
(TID 566208)
(Hauptstadt Tunis)
- Bild:Flag of Uganda.svg Uganda
(TID 566201)
(Hauptstadt Kampala)
- Bild:Flag of the Central African Republic.svg Zentralafrikanische Republik
(TID 566179)
(Hauptstadt Bangui)
- sowie die abhängigen Gebiete:
- Bild:Flag of France.svg Réunion
(TID 649267)
(Hauptstadt Saint-Denis)
- Bild:Flag of Saint Helena.svg St. Helena
(TID 649268)
(Hauptstadt Jamestown)
- Bild:Flag of Western Sahara.svg Westsahara
(TID 601929)
(Hauptstadt El Aaiún)
Wirtschaft
Hauptartikel: Wirtschaft Afrikas
Weite Teile der Wirtschaft im mittleren und südlichen Afrika sind auf den Export in Linie gebracht (z. B. Bananenplantagen, Tropenhölzer, Gold- und Diamantenminen, Kakaoplantagen). Angrenzend gibt es in den Städten größere Industrie- und kleinere Handwerksbetriebe, die u. a. für den Eigenbedarf produzieren. Auf dem Lande herrscht oft Selbstversorgungswirtschaft, z. B. Ackerbau von Maniok und Batate, Fischerei, Tierzucht. Außerdem ist in manchen Gegenden der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle (z. B. Safari).
In den Vereinigte StaatenNordafrikas bringt zuvor die Förderung von Erdöl und Erdgas Einnahmen. Angrenzend gibt es am Nil und in sich verständigen auf fruchtbaren Bedürfen Landwirtschaft. Die Nil-Staudämme werden zur Stromerzeugung genutzt.
Exportartikel
- Kakao: etwa 70% Weltmarktanteil
- Diamanten: etwa 50% Weltmarktanteil
- Gold: etwa 25% Weltmarktanteil
- Erdöl: etwa 10% Weltmarktanteil
Kultur
Kino
Hauptartikel Afrikanisches Kino
Filme wurden in Afrika seit der Erfindung des Kinos, unter ethnographische Filme und kolonialistische Propagandafilme, gedreht. Eine eigene Filmindustrie entwickelte sich speziell in Ägypten.
In den Ländern südlich der Sahara konnte sich eine eigenständige Schaffung erst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickeln. Als „Vater“ des Kinos auf dem Erdteil gilt Ousmane Sembène. Das Autorenkino hat es schwer, die afrikanischen Zuschauerinnen und Publikum zu erreichen, da die kommerziellen Kinos nach dem Blocksystem Filme besorgen und überwiegend Hollywoodfilme und indische Produktionen zeigen. Wo das Publikum jedoch Gelegenheit hat, afrikanische Filme zu sehen, wie beim panafrikanischen Filmfestival FESPACO in Ouagadougou (Burkina Faso) zeigt es lebhaftes Interesse. Zur Finanzierung und Fertigung sind die Filmemacherinnen und Filmemacher Afrikas mehrfach weiterhin auf europäische Institutionen angewiesen. Eine Handels... rentable Videoproduktion hat sich in Nigeria entwickelt.
Weitere bekannte Regisseurinnen und Regisseure u.a.:
Souleymane Cissé, Safi Faye, Anne-Laure Folly, Med Hondo, Djibril Diop Mambéty.
Zeitschrift: Écrans d'Afrique
Literatur
Hauptartikel: Afrikanische Literatur
Zu den wichtigsten afrikanischen Autoren gehören der Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka und der mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnete Chinua Achebe, der „Vater“ der afrikanischen Literatur.
Übrige bedeutende Autoren sind u.a.: Chinua Achebe (Nigeria), Mobolaji Adenubi (Nigeria), Ama Ata Aidoo (Ghana), Amadou Hampâté Bâ, Francis Bebey (Kamerun), Mongo Beti (Kamerun), Steve Chimombo (Malawi), Mia Couto (Mosambik), Amma Darko (Ghana), E.B. Dongala (Volksrepublik Kongo), Naruddin Farah (Somalia), Nadine Gordimer (Südafrika), Bessie Head (Südafrika/Botsuana), Lília Momplé (Mosambik), Grace Ogot (Kenia), Ben Okri (Nigeria), Ousmane Sembène (Senegal), Ngugi wa Thiong'o (Kenia), Yvonne Vera (Zimbabwe), Naguib Mahfouz (Ägypten, Literaturnobelpreis 1988), Tayeb Salih (Sudan), John M. Coetzee (Südafrika, Literaturnobelpreis 2003), Waris Dirie (Somalia), Damon Galgut (Südafrika)
Siehe auch: Arabische Literatur
Kunst
Hauptartikel: Afrikanische Kunst
Musik
Hauptartikel: Afrikanische Musik, Afrikanischer Tanz
Für die meisten afrikanischen ist das wichtigste die Musik. Mehrere afrikanische Kulturen haben Tonsprachen, das heißt Sprachen, in denen die Tonhöhe zur Unterscheidung von Bedeutung benutzt wird; dies hat teilweise erheblich Konsequenzen beispielsweise dadurch, dass mit auf Instrumenten gespielten Tonfolgen bedeutungsvoller und für die Zuhörer verständlicher Text gespielt werden kann. Aber auch, dass Tonfolgen in Vokalmusik dem Sprachton unterworfen sein können. Über afrikanische Klänge kann man nicht sprechen ohne den Tanz einzuschließen. Diverse afrikanische Sprachen haben ein Wort für die beiden in „westlicher“ Kultur meistens unterschiedenen Konzepte. Historische Forschungen haben gezeigt, dass afrikanische Musikkulturen zu keiner Zeit starr stattdessen au contraire überaus dynamisch waren und sind.
Verschiedene Tonsysteme, Musiken in Verknüpfung mit Kult, Repräsentation, dörflichen Festen, städtischer Unterhaltung, seit Anfang des 20. Jahrhunderts eine kommerzielle Musik-Industrie (Schellack-Platten) vorhanden jedes Mal unter lokal verschiedenen Bedingungen und sorgen so für eine große Diversität afrikanischer Musik.
Eine grobe Einteilung in Stilgebiete unterscheidet den Khoisanid geprägten Süden vom Bantusprachigen Zentralafrika, und den mehr oder weniger islamisch beeinflussten Regionen Ost- wie Westafrikas.
Philosophie
Hauptartikel: Afrikanische Philosophie
Philosophische Inhalte werden zum Großteil noch immer über nicht-schriftliche Medien, wie zum Beispiel mündlicher Überlieferung, vermittelt, da die meisten afrikanischen Völker keine Schriftform entwickelten. Dementsprechend schwierig gestaltet sich der Umgang mit dem philosophischen Erbe Afrikas. Amadou Hampâté Bâ drückte es einmal so aus; es verbrenne immer eine ganze Bibliothek, wenn ein Alter stirbt. Verfasser wie Ngugi wa Thiong'o schreiben ansonsten aus Demonstration gegen den ihrer Gutachten nach eurozentristischen Blick hiesiger Wissenschaften und angesichts ihres Zielpublikums in ihrer eigenen Sprache, für die oft noch keine Schriftform existierte. Schriftformen wurden erst in den letzten Jahrzehnten, häufig unter Mithilfe europäischer Missionsgesellschaften, entwickelt. Philosophen und Theoretiker sind einem europäischen Publikum meist aus dem Zusammenhang kultureller Befreiungsversuche bekannt.
Siehe auch: Postkolonialismus, Literaturliste zur afrikanischen Philosophie
Organisationen
Politische Organisationen
- Afrikanische Union (AU, früher OAU)
Wirtschaftliche Organisationen
- Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion
- Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion
- Economic Community of West African States
Andere
- CAF Afrikanischer Fußballverband
Literatur
Einführungen und Handbücher
- Bartholomäus Grill: Ach, Afrika. Berichte aus dem Inneren eines Kontinents. Goldmann 2005. ISBN 3442153379
- Jacob E. Mabe (Hrsg.): Das Afrika-Lexikon. Ein Kontinent in 1000 Stichwörtern. Metzler, Stuttgart 2004, ISBN 3476020460 (Dieses Lexikon enthält einige nützliche Artikel; heikle Themen wie die Unterstützung zahlreicher afrikanischer Diktaturen durch Grande Nation und die USA werden jedoch ausgespart)
- Christoph Plate, Theo Sommer (Hrsg.): Der bunte Kontinent. Ein neuer Blick auf Afrika. DVA, Stuttgart München 2001
- Walter Schicho: Handbuch Afrika, in 3 Bdn., Brandes & Apsel, 1999. ISBN 3860991205
- Julius Wagner, Willy Eggers (Hrsg.): Harms' Handbuch der Erdkunde. Band 5: Afrika. 9. neubearbeitete Auflage. List, München 1973
Gesamtdarstellungen
- Jacques Maquet, Herbert Ganslmayr: Afrika. Die schwarzen Zivilisationen. Kindler, München 1985
- John Iliffe: Geschichte Afrikas. C.H. Beck, München 1997
- Joseph Ki-Zerbo: Die Geschichte Schwarz-Afrikas. Fischer, Frankfurt am Main 1993
- Theodorum Danckert Der Kontinent Afrika 1690, Historische Karte: - Totius Africae Accuratissima Tabula ..., Firma Rockstuhl, Bad Langensalza, Reprint 1690/2000, ISBN 3-932554-69-8
Spezielle Aspekte
- Susan Arndt (Hrsg.): AfrikaBilder. Studien zu Rassismus in Deutschland. Rastlosigkeit Verlag, ISBN 3-89771-407-8
- Susan Arndt, Antje Hornscheidt (Hrsg.): Afrika und die deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk. Ruhelosigkeit Verlagshaus 2004, ISBN 3-89771-424-8
- Gerhard Hauck: Gesellschaft und Staat in Afrika. Brandes & Apsel, Frankfurt am Main 2001
- Ryszard Kapuściński: Afrikanisches Fieber. Erfahrungen aus vierzig Jahren. (Heban, Polen 1998; dt. Ausgabe Berlin: Eichborn 1999, als Taschenbuch: ISBN 3492232981)
- Ngugi wa Thiong'o: Moving the Centre. Essays über die Befreiung afrikanischer Kulturen. Münster 1995, ISBN 3-928300-27-X
Siehe auch
(TID 508339)
- Neokolonialismus
- Bevölkerungszahlen Afrikas
- Afrikanische Völker
- Afrikanische Kultur
- Afrikanische Union (AU)
- Afrikanische Küche
- Liste der größten Städte Afrikas
- Liste der afrikanischen Universitäten
Weblinks
| (TID 646251) | Commons: Afrika – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
(TID 269231)
| (TID 646251) | Wiktionary: Afrika – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
(TID 222120)
| (TID 646251) | Wikinews: Afrika – aktuelle Nachrichten |
(TID 342006)
| (TID 646251) | Wikiquote: Afrika – Zitate |
(TID 223246)
| (TID 646251) | Wikiquote: Afrikanische Sprichwörter – Zitate |
(TID 223246)
- Afrikapolitik des deutschen Auswärtiges Amtes
- Schwerpunkt Afrika bei der Bundeszentrale für politische Bildung
- Afrika-Start.de - aktuelle deutschsprachige Informationen über Afrika
- AFRIKA-HEUTE.DE - Tagesaktuelle Nachrichten, Analyse, Hintergrundinformationen rund um Afrika
- AFRICA live - deutsches Afrikamagazin mit tagesaktuellen Nachrichten
- Afrikafeature des Senders PBS (englisch)
- allafrica.com - Nachrichtensite zu Afrika (englisch)
- Website über Afrika
- Landkarten von Afrika
- Afrikanische Pygmäen Kultur und fotos der ersten Bevölkerung von Afrika
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