Andacht
Aus Schlauweb
Eine Andacht ist
- im allgemeinen Sinn
- eine geistliche Haltung, die zu einer inneren Sammlung und Hinwendung zu weltanschaulicher Betrachtung führt. In diesem Sinn ist die Geistliche Übung unabhängig von einer spezifischen Religion, setzt aber wahrscheinlich bei demjenigen, der eine solche Haltung einnimmt, den Glauben an eine über das Diesseitige hinausweisende Seinsebene voraus.
- im spezifisch christlichen Sinn
- eine kleine liturgische Form des Gottesdienstes. Durch Betrachtung und Gebet soll die Besinnlichkeit den Glauben stärken und helfen, ein dem christlichem Beichte entsprechendes Leben zu führen.
Es gibt verschiedene Andachtsformen. Zunächst in der römisch-katholischen Kirche sind noch Andachten mit einem festen Ritus (beispielsweise: eucharistische Anbetung, Maiandacht, Rosenkranzandacht, Kreuzwegandacht) gebräuchlich. Aber auch hier, wie im evangelischen Christentum, gewinnen freiere Formen, bis hin zur Gesprächsandacht, an Bedeutung. Auch Kombinationen von festen Riten und freieren Formen sind möglich. Die bevorzugte Andachtsform der Gegenwart ist die Meditation, bei der ein Wort, Bild oder Gegenstand zum Ausgangspunkt der Andacht wird und in der die Stille breiten Raum einnimmt.
Die Meditation kann sowie von einzelnen Gläubigen plus von und für Gruppen, innerhalb eines Kirchengebäudes sowie außerhalb gehalten werden. Im Gegensatz zum Messe (ev.) oder der Messe (r.k.) können auch Laien bzw. Nichttheologen eine Geistliche Übung leiten.
Siehe auch
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Weblinks
- Tägliche Andacht (des Bruderhofs)
- Über 4500 Andachten
(TID 49158)
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