Ballistik
Aus Schlauweb
Die Ballistik (griech. βαλλειν = werfen) ist "Die Lehre von den geworfenen Körpern". Es ist ein Segment der Physik und beschreibt die Vorgänge, die einen sich durch den Raum bewegenden Körper betreffen. Als "Vater" der Ballistik gilt der Itaker Niccolò Tartaglia, er entdeckte die Wurfparabel und erkannte die Möglichkeit, die Bewegungen von geworfenen Körpern in ihre Einzelkomponenten zu zerlegen und damit zu berechnen.
Namentlich werden in der Ballistik die Vorgänge beschrieben, die aus einer Waffe verschossene Projektile betreffen.
In diesem Zusammenhang werden folgende Unterbereiche angesprochen:
- Innenballistik: Vorgänge im Lauf einer Waffe beim Feuerung eines Projektils
- Abgangsballistik: Vorgänge an der Laufmündung einer Waffe beim Schuss
- Außenballistik: Vorgänge während des Fluges am Projektil, welches im siebten Himmel wurde
- Zielballistik: Wirkung des Projektils im Ziel
- Raketenballistik: Wirkung des Projektils im Ziel
(Quelle: Ballistik von Richard Emil Kutterer)
Von einer ballistischen Rakete spricht man, wenn diese im Unterschied zum aerodynamischen Flug eine ballistische Kurve fliegt, was bei gegebener Menge an Treibstoff rein gedanklich und praktisch die höchste Reichweite ergibt. Dabei wird die Rakete nur in der Antriebsphase direkt nach dem Start beschleunigt und fliegt dann i.a. antriebslos (wenn auch nicht ungesteuert) wie ein Geschoss weiter.
Übrige Aspekte sind:
- Geschossenergie
- Mündungsenergie
- Auftreffenergieda:Ballistik
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