Basel
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| Bild:Disambig-grau2.png | Dieser Artikel behandelt die Ort Basel, sonstige Bedeutungen unter Basel (Begriffsklärung) |
(TID 537469)
| Wappen | |
|---|---|
| Bild:Basel Stadt.png
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Basel-Stadt |
| Bezirk: | (Basel-Stadt kennt keine Bezirke) |
| BFS-Nr.: | 2701 |
| PLZ: | 4000 |
| Koordinaten: | 47° 33' n. Br. 7° 35' ö. L. |
| Höhe: | 260 m ü. M. |
| Fläche: | 22.75 km² |
| Einwohner: | 165'786 (31. Dezember 2005) |
| Website: | www.basel.ch |
| Karte | |
| Bild:Karte Gemeinde Basel.png
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(TID 332316)
Basel (französisch Bâle, italienisch Basilea) ist nach Zürich und Genf die drittgrösste Ort der Schweiz am Dreiländereck Schweiz-Deutschland-Frankreich. Sie bildet zusammen mit den Landgemeinden Riehen und Bettingen den Kanton Basel-Stadt. Basel wird unterteilt in Kleinbasel auf der rechten und Grossbasel mit dem Münsterhügel auf der linken Rheinseite. In die Gemeinde eingegliedert ist das frühere Fischerdorf Kleinhüningen.
Das eigentliche Zentrum Basels ist die Kernstadt in Grossbasel rund um den Markt und das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert. Mit ihren engen Strassen und Gassen lädt die Kernstadt auf beiden Seiten der Mittleren Rheinbrücke zum Flanieren ein. In die zum Teil vom Straßenverkehr befreite Stadtzentrum gelangen die Charakter mit dem Tram.
Basel ist Zentrum der Chemie- und Pharmaindustrie. So haben u. a. die beiden Pharmafirmen Novartis und Hoffmann - La Roche, ihren Hauptbüro in Basel. Basel bildet einen Eisenbahnknotenpunkt mit einem der grössten Rangierbahnhöfe Europas im benachbarten Muttenz. Mit den Frachthäfen der Region Basel, den einzigen der Schweiz, besteht über den Rhein eine Verbindung zur Nordsee. Der Flughafen Basel Mulhouse Freiburg wird gemeinsam mit den französischen Nachbarn betrieben. Er liegt auf französischem Territorium, ist jedoch durch eine exterritoriale Strasse von der Helvetia aus erreichbar. Innerhalb des Flughafen-Areals verläuft daher eine Zollgrenze.
Basel wird bisweilen als deutschsprachiger Teil der Romandie bezeichnet. Wie diese ist Basel eher liberal und europafreundlich, währenddessen der Rest der Deutschschweiz eher althergebracht und europakritisch eingestellt ist. Entsprechend auch das Motto von Basel Tourismus: "Basel tickt anders".
Inhaltsverzeichnis |
Wappen
Das Wappenbild der Gemarkung Basel sowie des Halbkantons Basel-Stadt ist ein nach linke Seite (heraldisch rechts) gerichteter schwarzer Pastoralstab auf weissem Feld, Baselstab genannt. Drei Verbindungsträger unterbrechen diesen Stab, der nach unten breiter wird und in drei Zacken ausläuft. Das Metapher des Baselstabs ist der gekrümmte Krummstab der Bischöfe. Schildhalter sind Löwen, wilde Männer, Seraphim und seit dem 15. Jahrhundert auch Basilisken - das sind Ehegattin mit einem Hahnenkopf und einem Schlangenschwanz.
Geographie
Lage
Die im äussersten Nordwesten gelegene Gemeinde liegt zu beiden Seiten des Rheins. Dieser macht zwischen den Vorhöhen des Schwarzwaldes und des Schweizer Jura eine 90°-Biegung, die man Rheinknie nennt. Dort endet der Rheinabschnitt Hochrhein und es beginnt der Oberrhein. Kurz vor dieser Stelle mündet am höher gelegenen südlichen Rheinufer die Birs, welche die Grenze zum Kanton Basel-Landschaft bildet, in den Hochrhein. Am flacheren nördlichen Ufer, an dem die Wiese in den Oberrhein mündet, dehnen sich grosse Industriegebiete aus.
Nachbargemeinden von Basel sind - einsetzend im Norden im Uhrzeigersinn: Weil am Rhein (Deutschland), Riehen (Kanton Basel-Stadt), Birsfelden, Muttenz, Münchenstein, Reinach, Bottmingen, Binningen, Allschwil (allesamt im Kanton Basel-Landschaft), sowie die elsässischen Gemeinden Saint-Louis und Huningue in Frankreich.
Dank dieser Lage wurde Basel schon früh zum Knotenpunkt wichtiger Verkehrswege und damit ein bedeutender Handelsplatz. Die Ort zählt deshalb zu den am dichtesten besiedelten Benötigen Europas und verfügt dennoch über 320 ha Grünfläche und 71 ha Wald.
Die Ort Basel und die zwei Landgemeinden Riehen und Bettingen weisen einschliesslich ihrer Wasserflächen 3694 ha auf und sind damit der flächenmässig kleinste Landsmann Kanton. Dennoch sind innerhalb dieses verhältnismässig kleinen Landstücks beträchtliche Höhenunterschiede vorhanden. Den tiefsten Punkt im Kanton Basel-Stadt misst man am Rheinhafen in Kleinhüningen mit 245 m, der Münsterplatz mittig liegt 270 m über dem Normalnull und die höchste Erhebung liegt über Bettingen bei St. Chrischona mit 522 m. Dort befindet sich auch der Fernsehturm St. Chrischona, das höchste Gebäude der Schweiz.
Bild:Panorama basel.jpg
Blick vom Basler Münster auf Kleinbasel und das Rheinknie. In der Mittelpunkt erkennt man den Messeturm.
Klima
Die Ort Basel hat durch die von der Burgundischen Pforte einströmende mediterrane Luft ein äusserst mildes und sonniges Klima. Im Jahresdurchschnitt liegt die Temperatur bei 9,4° C. Jedes Jahr misst man 785 Liter pro Qm Niederschlag. Im Saison liegt Basel meist nur unter einen dünnen Schneedecke. Durchschnittlich liegt in Basel an 30 Tagen im Jahr Schnee. Die Winde sind relativ schwach und flattern bei gutem Wetterlage von Osten, bei schlechtem von Westen.
Quartiere
Die Gemarkung Basel kennt keine Bezirke oder Stadtteile, zugunsten gliedert sich nach Wohnvierteln, den sogenannten Quartieren. Es gibt summa summarum 19 dieser Quartiere, die sich linke Seite und rechts des Rheins verteilen.
- Die linksrheinischen Quartiere / Grossbasel: Historischer Stadtteil Grossbasel, Vorstädte, Am Ring, Breite, St. Alban, Gundeldingen, Bruderholz, Bachletten, Gotthelf, Iselin, St. Johann.
- Die rechtsrheinischen Quartiere / Kleinbasel: Kernstadt Kleinbasel, Clara, Wettstein, Hirzbrunnen, Rosental, Matthäus und Klybeck sowie Kleinhüningen (1893 eingemeindet).
| Quartier | ha | Quartier | ha | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Altstadt Grossbasel | 37,63 | Altstadt Kleinbasel | 24,21 | |||
| Vorstädte | 89,66 | Clara | 23,66 | |||
| Am Ring | 90,98 | Wettstein | 75,44 | |||
| Breite | 68,39 | Hirzbrunnen | 305,32 | |||
| St. Alban | 294,46 | Rosental | 64,33 | |||
| Gundeldingen | 123,19 | Matthäus | 59,14 | |||
| Bruderholz | 259,61 | Klybeck | 91,19 | |||
| Bachletten | 151,39 | Kleinhüningen | 136,11 | |||
| Gotthelf | 46,62 | Stadt Basel | 2275,05 | |||
| Iselin | 109,82 | Riehen | 1086,10 | |||
| St. Johann | 223,90 | Bettingen | 222,69 | |||
| Kanton Basel-Stadt | 3583,84 |
Bevölkerung
- Einwohner:
- Stadt Basel (ohne Landgemeinden): 165'786 Bürger (31. Dezember 2005)
- Kanton Basel-Stadt: 187'493 Bevölkerung (31. Dezember 2005)
- Trinationale Agglomeration Basel (TAB, mit Französische Republik und Deutschland): rund 731'000 Bevölkerung (2004; Quelle: TAB)
- Auto-Kennzeichen (Kanton Basel-Stadt): BS
Wirtschaftsleben
Basel kommt durch seiner zentralen Lage in Mitteleuropa eine besonders wichtige und bevorzugte handelsgeografische Bedeutung zu. Der Lebens- und Wirtschaftsraum am Dreiländereck umfasst über 2, 3 Mio. Bewohner und über 1 Million Erwerbstätige (Stand 2001).
Basel ist Standort und teils Hauptstelle vieler chemischer Betriebe. Zusammen mit den Fabriken im benachbarten Schweizerhalle stellt Basel 20 % des Eidgenosse Exports und erwirtschaftet ein Drittel des Sozialproduktes. Bei der Chemie sind gleichfalls die Industriezweige der Maschinen- und Metallproduktion, Textilien und der Nahrungs- und Genussmittel angesiedelt. Die jahrhunderte lange Gepflogenheit im Buchdruck und in der Papierherstellung hat dazu geführt, dass etliche Verlage in Basel beheimatet sind.
Seither 1917 hat sich aus der Schweizer Mustermesse, einer nationalen Leistungsschau, ein europaweit bedeutender Messestandort entwickelt. Die Messe Basel trägt alljährlich viele Fachmessen und Kongresse aus, u. a. die „Art Basel”, die weltumspannend wichtigste Messe für zeitgenössische Kunstgriff und die BASELWORLD, die weltumspannend grösste Uhren- und Schmuckmesse.
Im gleichen Sinne althergebracht begründet ist die starke Bedeutung Basels als Kapital- und Bankenzentrum. Seit dem späten Mittelalter war Basel ein bedeutender Bankenplatz. Nahe vielen Banken und Versicherungen hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hier ihren Sitz. Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat in Basel eine Vertretung.
In Basel ansässige Unternehmen
Die folgenden bedeutenden Unternehmen haben ihren Sitz in Basel:
- Novartis (vorm. Ciba-Geigy und Sandoz)
- Roche
- Ciba Spezialitätenchemie
- Syngenta
- Coop
- UBS
- Bâloise
- SWISS (vorm. Crossair)
- mch Messe Helvetia AG
Verlagswesen
Die Gründung der Universität Basel im Anno 1460 brachte der Ort und auch dem Druckgewerbe und Verlagswesen grossen Aufschwung. Zu den Papiermachern kamen über 50 Drucker, unterhalb so berühmte wie Petri, Amerbach und Froben. 1468 erschien eine lateinische Bibel, welche mit beweglichen Lettern von Bertold Ruppel gesetzt wurde. 1488 gründete Petri seinen Verlag, der in diesen Tagen das älteste bestehende Druck- und Verlag ist (heute: Schwabe & Co.). Mit dem berühmtesten aller Basler Drucker, Johann Froben, wurde nach 1500 Basel zum führenden Verlags- und Druckort Europas. Dieser Tage zählt Basel über 15 Buchverlage, unter z. B. der namhafte Birkhäuser Firma oder der Wissenschaftsverlag S. Karger.
Medien
Zeitungen
Die Basler Zeitung (baz) ist die grösste Tagesblatt der Nordwestschweiz. Anliegend gibt es die kleinere Basellandschaftliche Zeitung, die in Liestal erscheint. Regionale Nachrichten erscheinen auch in den Gratiszeitungen 20 Minuten und Baslerstab.
Radio
Daneben der Sendung Regionaljournal des Radiosenders DRS gibt es in der Region Basel eigene Rundfunkstation wie Radio Basilisk, Radio Basel 1 und Radio X.
Fernsehen
Ausserdem bedienen die Fernsehanstalt Telebasel und NW1 die Gemeinde und die Nordwestschweiz mit eigenen Programmen.
Verkehr
Schiffsverkehr
Seit dem Mittelalter ist Basel ein bedeutender Handels- und Umschlagplatz für den Warenverkehr zwischen dem Mittelmeer und der Nordsee. Die Reise auf dem Rhein zwischen Basel und Rotterdam beträgt 832 km und dauert für heutige Motorschiffe bergab zwischen 3 und 4 Tagen, bergan etwa eine Woche. Die Reise zwischen Basel und Strassburg wird durch den Rheinseitenkanal erleichtert. Durch diesen Kanal umgehen die Schiffe die gefährlichen Stromschnellen von Istein.
Die Mannheimer Akte aus dem Anno 1868 gewährleistet der Helvetia die vollen Verkehrsrechte. Der Rhein gilt bis zur Mittleren Rheinbrücke in Basel als Internationales Gewässer. Rund 15% des gesamten schweizerischen Exports werden in den Rheinhäfen umgeschlagen, das sind jährlich etwa 9 Mio. Tonnen.
Basel besitzt alles in allem vier Häfen, zwei davon liegen auf dem Stadtgebiet von Basel (Rheinhafen Kleinhüningen und St. Johann). An den vier Häfen sind alle beide Kantone Basel-Stadt und Basel-Land beteiligt.
- Der rechtsrheinische Rheinhafen Kleinhüningen
- Der linksrheinische Rheinhafen St. Johann ist der älteste von allen vieren.
- Der linksrheinische Hafen Birsfelden
- Der linksrheinische Auhafen Muttenz
Siehe auch: Rheinhäfen beider Basel
| Verkehr in Basel |
| Tarifverbund Nordwestschweiz |
| Basler Verkehrs-Betriebe |
| Bahnhof Basel SBB |
| Basel Badischer Bahnhof |
| Bahnhof Basel SNCF |
| Flughafen |
| Schifffahrt |
| Basler Fähren |
Eisenbahnverkehr
Auf dem Stadtgebiet befinden sich drei Fern-Bahnhöfe. Der Bahnhof Basel SBB (Centralbahnhof) mit den nationalen Linien nach Zürich, Bern/ Luzern und Delémont und den internationalen Linien (Deutschland/ Italien). Zum selben Gebäudekomplex gehört auch der Französische Station Basel SNCF (Elsässerbahnhof) mit den Linien nach Mulhouse - Paris/ Brüssel. Der Badische Bahnhof (Basel Bad Bf) befindet sich im Norden der Ort und wird von der Deutschen Bahn betrieben. Hier halten sämtliche Züge von und nach Deutschland, hier beginnt auch die Hochrheinstrecke in Neigung Waldshut und die mittlerweile durch die Schweizerische Bundesbahnen bediente Wiesentalbahn nach Zell im Wiesental. 2008 wird die neue ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Karlsruhe eröffnet.
Bei bestehen die beiden Regionalbahnhöfe Basel-St. Johann (an der Bahnlinie Basel SNCF-St. Louis) und St. Jakob (an der Linie Basel SBB-Muttenz, wobei diese Station normal nur von Extrazügen während Veranstaltungen im Wettkampfstätte St. Jakob-Park bedient wird). Im Mai 2006 soll die Halt Basel-Dreispitz an der Linie Basel-Delémont eröffnet werden.
Luftverkehr
Der erste Sonderlandeplatz Basels befand sich bist 1953 auf dem Sternenfeld (Flugplatz Basel-Sternenfeld, Gemeindegebiet Birsfelden).
Seit 1953 befindet sich der internationale Flugplatz EuroAirport nordwestlich der Gemarkung auf französischem Staastgebiet (Blotzheim); es führt eine exterritoriale Strasse von Basel aus zum Flughafen. Es ist der weltumspannend einzige binationale Luftverkehrszentrum (betrieben von der Eidgenossenschaft und Frankreich, mitbenutzt von Deutschland).
Strassenverkehr
Die Gemarkung Basel ist Knotenpunkt wichtiger Strassenverbindungen nach Deutschland und Frankreich. Aus Luzern vielmehr Zürich verbindet die A2 bzw. die A3 die deutsche A 5 Neigung Karlsruhe und die französische A 35 Entwicklung Mulhouse. Fünf Strassen- und eine Eisenbahnbrücken verbinden die beiden Teile Basels über den Rhein. In Flussrichtung sind das die Schwarzwaldbrücke (Autobahn- und Eisenbahnbrücke), die Wettsteinbrücke, die Mittlere Rheinbrücke, die Johanniterbrücke sowie die doppelstöckige Dreirosenbrücke.
Besonders in Grossbasel durchziehen drei Strassenzüge in konzentrischer Ringform das Stadtgebiet. Mehrere Strassen in den Quartieren sind im rechtwinkligen Karomuster angeordnet. Der Stadtkern ist weitestgehend als Fussgängerzone vom Straßenverkehr befreit.
Öffentlicher Nahverkehr
Basel ist im Tarifverbund Nordwestschweiz und wird im Öffentliche Verkehrsmittel durch die Basler Verkehrsbetriebe und den Baselland Transport erschlossen. Eingesetzt werden Trams und Busse.
Das Nahverkehrssystem im Basler Stadtgebiet ist gut konzipiert, die Tramlinien verkehren im Sechs- bis Dreissigminutentakt (je nach Tageszeit und Strecke). Das sogenannte U-Abo (Umweltschutz-Abo) erschliesst sämtliche öffentliche Fortbewegungsmittel der Kantone Basel-Stadt, Basel-Land sowie Teile der Kantone Solothurn (Bezirk Dorneck-Thierstein) und Aargau (Fricktal: Bezirke Rheinfelden und Laufenburg).
Zur Zeit findet eine Kontroverse über die Einstellung der Trolleybusse statt; die BVB plant, diese abzuschaffen und sie durch Erdgasbusse zu ersetzen. Eine Volksinitiative wurde eingereicht, sodass in nächster Zeit das Stimmvolk darüber befinden kann.
Den Rhein überqueren kann man einerseits via Brücken (siehe auch Basler Rheinbrücken) und per Fähre (siehe Basler Fähren).
Bildung
Basel ist eine humanistisch geprägte Universitätsstadt. Bedeutende Angebote für die höhere Ausbildung:
- Die Universität Basel mit reichlich 9000 Studierenden und Doktorierenden in verschiedenen Fakultäten (Rechtswissenschaften, Medizin, Geisteswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Naturwissenschaften, Psychologie). Weitherum bekannt ist u. a. das Biozentrum der Universität Basel.
- Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mit der Alma Mater für Gestaltung und Kunst, der Pädagogischen Hochschule, der Universität für Soziale Arbeit und der Uni für Wirtschaft.
- Die Musik-Akademie der Stadt Basel mit der Musikhochschule (ab 2008 Bestandteil der FHNW)
- Die Volkshochschule (Erwachsenenbildung)
Kunst und Kultur
| Bild:Luftbild-gross.jpg Luftaufnahme des Areals der ehemaligen keltischen Niederlassung Basel-Gasfabrik |
| Bild:Basler Muenster.jpg Basler Münster während Renovationsarbeiten |
| Bild:Basel Messeturm.jpg |
| Bild:Basel Tinguely vor Museum.jpg Tinguely-Brunnen vor dem Museum in Basel |
Basel geniesst den Ruf, eine Gemarkung der Töne und der Museen zu sein. Paul Sacher gründete schon in den 1930er Jahren die Schola Cantorum Basiliensis, was zum Zentrum der Erforschung und Wartung alter Töne wurde. Das Angebot an Konzerten ist überaus reichhaltig und hochstehend. Die Knabenkantorei Basel (KKB) gilt als bester Knabenchor der Schweiz. Das Musical Theater Basel an der Messe bietet regelmässig Vorführungen an und gilt als eine der modernsten Bühnen Europas.
Basel hat mehrere kleinere und grössere Kinos im gesamten Stadtgebiet verteilt. Die grösste Konglomerat an Kinos findet sich weiter der Steinenvorstadt an der Heuwaage. Jede Menge der Filme werden im Originalton mit Untertitel gezeigt.
Über 30 Museen prägen das Kulturleben in Basel.
In Basel findet jährlich eine der international bedeutendsten Kunstmessen, die Art Basel, statt.
Archäologie
Die Archäologische Bodenforschung ist eine kantonale Fachstelle, die sich um das archäologische Erbe des Kantons bemüht.
Architektur
Für besondere Leistung um den Ortsbildschutz erhielt Basel vom Landsmann Heimatschutz im Jahre 1996 den Wakkerpreis.
Auf dem Münsterberg erhebt sich das 1019 von den Stiftern Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde geweihte Basler Münster als Ehrenmal romanischer und gotischer Architektur in rotem Sandstein.
Basel beherbergt zig interessante architektonische Preziosen. Nebst Zeugnissen der frühen Moderne mit Bauten von Karl Moser (Betonkirche St. Antonius 1925-27), Hans Bernoulli, Hannes Meyer oder Hans Schmid, sind in den 80er und 90er Jahren Bauten der Basler Büros Herzog & de Meuron, Diener und Diener oder Morger und Degelo dazugekommen. Auch global bekannte Architekten wie Renzo Piano (Museum der Fondation Beyeler) oder Donald Judd haben in Basel gebaut.
Der 105 M hohe Messeturm mit 31 Etagen ist das höchste Nutzgebäude der Schweiz. Er wurde von der Architektengemeinschaft Morger & Degelo konzipiert und zwischen Juli 2001 und Oktober 2003 erbaut. Die Grundstückfläche beträgt rund 1230 Qm Das Gesamtgewicht beträgt gegen 50'000 Tonnen. Das höchste Gebäude der Helvetien ist der 250 M hohe Fernsehturm auf St. Chrischona bei Basel.
Seither 1992 steht auf dem Picassoplatz eine Skulptur, die nach dem Original Picassos in 62-facher Vergrößerung angefertigt wurde.
Siehe auch: Basler Brunnen
Museen
Basel gilt als eine der europaweit bedeutendsten Museumsstädte. Das Kunstmuseum Basel (grösstes Kunstmuseum der Schweiz) ragt dabei als die älteste städtische Kunstsammlung der Welt überhaupt heraus. Schwerpunkte des Museums liegen bei Künstlern der Renaissance sowie des 19. und 20. Jahrhunderts. Werke ab etwa 1960 werden im Museum für Gegenwartskunst ausgestellt. Sonstige bedeutende Kunstsammlungen sind u. a. das Tinguely-Museum Basel und die private Fondation Beyeler, die in einem von Renzo Piano entworfenen Haus Bilder und Plastiken zu Beginn der klassischen Moderne zeigt. Das Schaulager wurde 2003 eröffnet und ist vom Konzept her eine Mischung zwischen öffentlichem Museum, Musikhochschule und Kunstforschungsinstitut.
Informativ sind auch die anderen Museen, wie etwa das Antikenmuseum, das Architekturmuseum, das Naturhistorische Museum und das Museum für Völkerkunde. Angrenzend gibt es eine Masse kleinerer Sammlungen und Museen, wie zum Beispiel die Anatomische Sammlung der Universität, die im Anatomischen Museum zu sehen ist, das Pharmaziehistorische Museum, das Jüdische Museum (Kornhausgasse) oder das Spielzeugmuseum sowie das Puppenmuseum am Barfüsserplatz. Auf deutscher Seite in Weil am Rhein in der Nähe der Grenze befindet sich ausserdem das von Frank O. Gehry entworfene Vitra Design Museum. Tipp für alle Baselbesucher: Städtische Museen gewähren am ersten Tag des Herrn im Monat freien Eintritt.
Siehe auch: Die Register der Basler Museen
Theater und Musik
Basel hat eine Fülle musikalischer Angebote wie kaum eine alternative Gemeinde in der Schweiz. Das Sinfonieorchester Basel gehört zu den renommierteren Orchestern Europas. Nahe haben sich in jüngster Zeit einige spezialisierte Orchester einen Namen gemacht wie Capricio, und das Ensemble Phoenix oder das Kammerorchester Basel, das mit Christopher Hogwood einen reputierten ersten Gastdirigenten hat. Auch die vielen Chöre stillstehen für eine herausragende Chorkultur in Basel. Bekannt sind zuallererst der Basler Gesangsverein und die Knabenkantorei Basel (KKB). Alle drei Jahre findet das Europäischen Jugendchorfestival (EJCF) statt. Als gösstes Mehrspartentheater der deutschsprachigen Theaterlandschaft tat sich das Theater Basel mit vielbeachteten modernen Schauspiel-Inszenierungen, mit Tanztheater, Opernaufführungen und -uraufführungen heraus (Macbeth, Zauberflöte, La Traviata). Basel verfügt über eine Musikakademie mit weltbekannten Unterabteilungen wie Schola Cantorum Basiliensis und Musikhochschule. Auch die Paul-Sacher-Stiftung hat ihren Sitz in Basel. Die Basler Musikszene bringt aber und abermal national und weltweit bekannte Bands hervor, z. B. die Lovebugs.
Basler Fasnacht
Siehe Hauptartikel: Basler Fasnacht
Basel ist weit über seine Grenzen auf bekannt für seine Fasnacht. Beginn und zugleich Höhepunkt der Basler Fastnacht ist der Morgestraich, der in der Nacht von Tag des Herrn auf Montag nach Aschermittwoch um vier Uhr beginnt. Aktive beim Morgestraich sind ausschliesslich Trommler, Pfeifer (Piccoloflötenspieler), sowie Vorträbler. Ganz wichtig sind die hell erleuchteten Laternen, die die aktiven Fasnächtler auf ihrem Kopf tragen. Jede Bande (Fasnachtsgesellschaft) hat weiters eine grosse Laterne mit dabei, auf der das Sujet (das Thema), das während der Fasching ausgespielt wird, auf künstlerische Art und Weise abgehandelt wird. Die Laternen erzeugen eine ganz spezielle Atmosphäre, da in der Stadtzentrum während dieser Zeit kein anderes Beleuchtung brennt. Blitzfotografie ist gleichermaßen unerwünscht. Zur Karneval gehören auch die kabarettistischen Schnitzelbänke in Baseldeutscher Sprache. Traditionelle Essen zur Fasching ist die Mehlsuppe, die Zwiebelwähe sowie die Chäswaie. Nach 72 Stunden endet die Basler Fastnacht am Donnerstag Morgen um vier Uhr.
Gastgewerbe
Basel hat eine Unzahl geschichtsträchtiger Gastbetriebe und Hotels.
Das Les Trois Rois, in Grossbasel anliegend der Mittleren Brücke direkt am Rhein, ist eines der ältesten verbrieften Hotels Europas (erste Erwähnung 1681 als Gasthof Drei Könige). Viele Persönlichkeiten der Geschichte sind im Les Trois Rois abgestiegen (Napoléon Bonaparte, Theodor Herzl, Johann Wolfgang Goethe, Voltaire, Pablo Picasso, Thomas Mann, Marc Chagall, Richard Wagner, The Rolling Stones, u.v.m). Das Luxushotel gehört zu den führenden Hotels in Europa. Der klassizistische Bau aus dem Jahr 1844 (Architekt: Amadeus Merian) wurde von 2004 - 2006 umfassend renoviert, rekonstruiert und erweitert.
Das älteste Gastwirtschaft von Basel ist der Gasthof zum Goldenen Sternen, welcher aktenmäßig 1346 das erste Mal erwähnt wurde und seit 1412 als eine der 13 Herrenwirtschaften den Gästen Mörtel und Viktualien anbot. Nach einer Strassenverbreiterung der Aeschenvorstadt wurde diese Wirtschaft im Jahr 1963 abgebrochen und 10 Jahre später am heutigen Standort im St. Alban-Tal erneut aufgebaut. Jahr 1992/93 erfuhr das Haus eine sanfte Renovation durch die Besitzerin, die Christoph Merian Stiftung aus Basel und ist seitdem ein bekanntes Gourmetlokal in der Region.
Übrige historische Basler Restaurants sind das Restaurant Atlantis am Klosterberg, die Hasenburg und das Gifthüttli in der Grossbasler Altstadt.
Sport
Sportereignisse
- Basel war einer von sechs Spielorten der Fussball-Weltmeisterschaft 1954.
- Hier fand die 5. Gymnaestrada 1969 statt.
- Die St. Jakobshalle war 1986 einer der Austragungsorte der Handball-Weltmeisterschaft und 2006 einer von fünf Austragungsorten der Handball-Europameisterschaft.
- Basel ist einer der Spielorte für die Fussball EM 2008. Die Spiele werden im Wettkampfstätte St. Jakob Park stattfinden unterhalb auch einer der beiden Halbfinals.
- Basel ist jeweils Schauplatz der Swiss Indoors (Tennis).
Sportverbände
- Basel ist Sitz der International Handball Federation.
- Die UEFA wurde 1954 in Basel gegründet.
Sportclubs
- Ski-Club Basel (1904 gegründet und damit einer der ältesten Skiclubs der Schweiz).
- FC Basel: 11x Landsmann Meister im Fussball.
- Rugby Football Club Basel (1975 gegründet).
- RTV Basel Handball und Volleyball Verein (1879 gegründet)
Herausragende Sportlerinnen und Sportler
- Gottfried Dienst, ehem. Fussballschiedsrichter
- Roger Federer, Tennisspieler
- Alexander Frei, Fussballer
- Gianna Hablützel, Fechterin
- Emil Handschin, ehem. Eishockeyspieler
- Karl Odermatt, ehem. Fussballer
- Patty Schnyder, Tennisspielerin
- Marco Streller, Fussballer
- Murat und Hakan Yakin, Fussballer
Geschichte
- ab 500 v. Chr. - Die Kelten erlauben sich am Rheinknie herunter
- 44 v. Chr. - Gründung von Augusta Raurica (Kaiseraugst) rund 10 Kilometer rheinaufwärts durch die Römer. Bau eines Kastells auf dem Münsterhügel
- 374 - Der Ortsname Basilia wird zum ersten Mal aktenmäßig erwähnt
- um 450 - Zusammenbruch des Römischen Reiches, die Alamannen siedeln sich in Basel an.
- Ende des 5. Jahrhunderts - Basel fällt an die Franken
- 740 - Basel wird Bischofsstadt.
- 912 - Basel gehört zu Burgund.
- 917 - Zerstörung der Gemeinde durch die Ungarn
- 1000 - Basel ist freie Reichsstadt.
- 1019 - Beginn des Münsterbaus durch Kaiser Heinrich II.
- 1032 - Basel gehört zum Heiligen Römischen Reich
- 1080 - Bau der ersten Stadtmauer (weitere folgen ca. 1230 und im 14. Jh.
- 1225-1226 - Bau der ersten Basler Rheinbrücke durch den Bischof Heinrich von Thun und Gründung der Ort Kleinbasel zur Brückensicherung
- 1348 - die Hälfte der Bevölkerung stirbt während einer Pestepidemie
- 1356 - Basler Erdbeben, das bis auf den heutigen Tag schwerste Erdbeben Mitteleuropas
- 1392 - Die Bürgerschaft von Grossbasel erwirbt von Kleriker Friedrich von Blankenheim die Ort Kleinbasel für 29.800 Gulden
- 1397 - Juden werden aus der Gemarkung verbannt
- 14. Jahrhundert - die Gemarkung befreit sich von der bischöflichen Herrschaft, behält aber den Bischofsstab als Baselstab im Wappen
- 1431-1449 - Konzil von Basel (1439 Wahl von Gegenpapst Felix V.)
- um 1433 Beginn der Papierfabrikation in Basel
- 1440 - Der Basilisk wird zum Wappenhalter des Basler Stadtwappens
- 1444 - Schlacht bei St. Jakob - die Eidgenossen den Kürzeren ziehen dem französisch-österreichischen Heer
- 1460 - Dotierung der Universität durch Papst Pius II., Basel hat damit die älteste Universität der Schweiz; Einführung des Buchdrucks; Angrenzend dem Humanisten Erasmus von Rotterdam weilen auch Paracelsus und Hans Holbein der Jüngere in Basel
- 1471 - Kaiser Friedrich III. verleiht der Gemeinde das Messeprivileg
- 1499 - Schwaben- genauer Schweizerkrieg; Basel löst sich vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und wendet sich der Eidgenossenschaft zu
- 1500 - der Bau des Münsters ist vollendet
- 1501 - 13. Juli Basel tritt als 11. Ort der Helvetia bei; Bau des Rathauses
- 1529 - Übertritt Basels zur Reformation nach einem Zunftaufstand
- 1543 - in Basel erscheint das erste komplette Werk der menschlichen Anatomie De Humanis Corporis Fabrica (Über den Bau des menschlichen Körpers) von Andreas Vesalius (1514 - 1564)
- 1563-1564 - Pest, "Grosser Sterbendt" (ca. 4000 Tote auf 12000 Einwohner)
- 1576-1578 - Pest (ca. 800 Tote)
- 1582-1583 - Pest (ca. 1200 Tote)
- 1589 - Gründung des Gymnasiums oder der lateinischen Stadtschule (heute Gymnasium am Münsterplatz
- 1593-1594 - Pest (ca. 900 Tote)
- 1609-1611 - grosse Pestepidemie (ca. 3600 Tote)
- 1662 - Ankauf der Amerbachschen Kunstkabinetts, Grundstock des heutigen Kunstmuseums
- 1758 - Gründung des Handelshauses Johann Rudolf Geigy
- 1795 - der Frieden von Basel beendet den Bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Frankreich, Spanien und Preussen
- 1815 - der Wiener Meeting anerkennt die ewige bewaffnete Neutralität der Schweiz; der Jura wechselt vom Basler Pfarrer zum Kanton Bern
- 1833 - Landgemeinden widersetzen sich gegen die Übermacht der Gemarkung und gründen sich als eigener Halbkanton Baselland; vgl. Basler Kantonsteilung
- 1844 - erster Bahnverkehr in der Helvetia in Basel
- 1849 - Bau der Museen an der Augustinergasse
- 1860 - die Stadtmauern werden geschleift; nur einige der grösseren Tore wie das Spalentor bleiben erhalten
- 1897 - 26. - 29. August Theodor Herzl organisiert den 1. Zionistischen Weltkongress in Basel. Auf dem Meeting wurde die „Schaffung einer öffentlich und berechtigt gesicherten Heimatland für das jüdische Volk in Palästina“ beschlossen. Zu diesem Zweck wurde ein Sondervermögen und eine jüdische Bank gegründet.
- 1901 - Renovation und Neuanbau des Rathauses
- 1953 - Einweihung des ersten binationalen Flughafens der Welt: Basel-Mülhausen
- 1960 - Basel feiert seine zweitausendjährige Stadtgeschichte
- 1963 - Gründung der Regio Basiliensis für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
- 1966 - Frauen erhalten das kantonale Stimmrecht
- 1969 - Die Wende von Basel-Stadt und Baselland scheitert am Nein der Stimmberechtigten in Baselland.
- 1986 - am 1. Nov. Chemieunglück bei Schweizerhalle
- 1989 - Das Basler Übereinkommen zur Kontrolle der grenzüberschreitenden Abfallwirtschaft wird in Basel zur Unterschriftreife gebracht.
- 1993 - Der Sonderlandeplatz Basel-Mulhouse wird zum trinationalen Flughafen Basel Mulhouse Freiburg
- 1990er - Merge von Sandoz und Ciba-Geigy zu Novartis, sowie des Schweizerischen Bankvereins und der Schweizerischen Bankgesellschaft zur UBS.
- 2001 - Basel-Stadt und Baselland auf den Putz hauen 500 Jahre Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft.
- 2004 - Basel wird rotgrün. Erstmalig seither 1950 gibt es nochmals eine linke Regierungsmehrheit.
Persönlichkeiten
- Lucius Munatius Plancus (87 v. Chr.-15 v. Chr.), legendärer Stadtgründer
- Burkhard von Fenis (um 1040-1107), Kleriker von Basel
- Konrad von Würzburg (zwischen 1220 und 30-1287), einer der zwölf Meister des Meistersanges
- Johann Froben (um 1460-1527), Buchdrucker und Verleger
- Hans Holbein der Ältere (1465-1524), Maler
- Erasmus von Rotterdam (1469-1536), Humanist
- Pamphilus Gengenbach, (um 1480-1524/25), Buchdrucker und Schriftsteller
- Johannes Oekolampad (1482-1531), Reformator von Basel
- Paracelsus (1493-1541), Naturforscher und Philosoph, 1527-1528 Stadtarzt in Basel
- Hans Holbein der Jüngere (1497-1543), Maler
- Theodor Zwinger (1533-1588), Gelehrter, Kritiker von Paracelsus, in Basel geboren und Person der medizinischen Fakultät in Basel
- Caspar Bauhin (1560-1624), Botaniker und Universitätsprofessor, siehe auch die Familie Bauhin.
- Felix Platter (1536-1617), Arzt und Schriftsteller
- Thomas Platter (1574-1628), Arzt und Schriftsteller
- Johann Rudolf Wettstein (1594-1666), Basler Bürgermeister, verhandelte 1648 beim Westfälischen Frieden für die Eidgenossenschaft
- Johann Bernoulli (1667-1748), Mathematiker (Bruder von Jakob Bernoulli und Papi von Daniel Bernoulli)
- Jakob Bernoulli (1654-1705), Mathematiker und Physiker
- Daniel Bernoulli (1700-1782), Mathematiker, lehrte an der Universität Basel
- Leonhard Euler (1707-1783), Mathematiker
- Peter Ochs (1752-1821), arbeitete 1798 an der helvetischen Verfassung mit
- Johann Peter Hebel (1760-1826), Alemannischer Dichter, Schöpfer des Baslerlieds
- Christoph Merian (1800-1858), Grossgrundbesitzer und Initiant der Christoph Merian Stiftung
- Jacob Burckhardt (1818-1897), Humanist und Historiker, lehrte an der Universität Basel
- Arnold Böcklin (1827-1901), Maler, Zeichner, Graphiker und Bildhauer, geboren in Basel
- Friedrich Nietzsche (1844-1900) deutscher Philosoph, lehrte von 1869 bis 1879 an der Universität Basel
- Heinrich Altherr (1878-1947), Maler
- Karl Barth (1886-1968), Theologe
- Franz Eugen Schlachter (1859-1911), Bibelübersetzer
- Paul Sacher (1906-1999), Chorleiter und Kulturmäzen
- Alfred Rasser (1907-1977), Kabarettist und Schauspieler
- Max Kämpf, (1912-1982), Künstler, Maler und Zeichner
- Arthur Cohn (*1927), Filmproduzent und Person von 6 Oscars
- Hans Rémond (*1932), Künstler
- Urs Widmer (*1938), Autor
- Beat Raaflaub (*1946), Dirigent
- -minu (*1947), Kolumnist
- Michael Koch (*1982), Schauspieler
- Heidi Abel (1929-1986), Fernsehlegende. Moderatorin und Redaktorin beim Landsmann TV
Siehe auch: Söhne und Töchter von Basel
Siehe auch
Weblinks
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| (TID 646251) | Wikiquote: Basel – Zitate |
(TID 223246)
- Offizielle Website der Stadt Basel
- Basel Tourismus
- mybasel.ch - Umfangreiche und aktuelle Stadtinformationen
- Museen und Ausstellungen in Basel und Umgebung
- Website über die Geschichte Basels
(TID 223096)
<p>(TID 223066)Koordinaten: N47°33' E007°35'
(TID 488883)
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