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Basketball

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Bild:Disambig-grau2.png Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Begriff Basketball. Aktuelle Basketball-Ereignisse, Termine, Wettbewerbe, Basketballspieler und -vereine, siehe Portal:Basketball.

(TID 537469)

Bild:Basketball (Ball).jpg
Basketball, Größe 7
Bild:Three point shoot.JPG
Basketballspiel, Drei-Punkte-Wurf

Basketball ist eine Ballsportart für zwei Mannschaften mit je zwölf Spielern. Auf dem Platz sind je Team fünf Subjekt aktiv. Das Spiel wird von mindestens zwei Schiedsrichtern geleitet. Es ist eine der beliebtesten und verbreitetsten Sportarten der Welt. Korbball wird auf allen Kontinenten von Frauen und Männern aller Altersstufen, auch im Rollstuhl, gespielt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bild:Harlem Globetrotters.jpg
Eugene “Killer” Edgerson von den Harlem Globetrotters bei einem Korbleger

Korbball gehört zu den wenigen Sportarten, die buchstäblich erfunden wurden. Im Gegensatz zu Fußball, dessen Regeln sich über einen langen Dauer spielerisch entwickelten, wurde Korbball von einem Mann entworfen: Der Kanadier James Naismith entwickelte das Ballspiel 1891 in Springfield, Massachusetts, USA als Hallensport für die Schule. James Naismith hatte erkannt, dass die Kampfbetontheit in anderen Ballsportarten dadurch entsteht, dass sich das ganze Spielgeschehen in derselben Ebene abspielt (vergleiche zum BeispielAmerican Football). Er suchte einen weniger kämpferischen Sportart mit geringerem Verletzungsrisiko, der die 18 Studenten in der Klasse im Saison ablenken sollte. Zu diesem Zweck verlagerte er die Körbe in eine sonstige Ebene als die Spieler. Der Hauswart Pop Stabbins befestigte einstmals die Pfirsichkörbe an den Balkonen der YMCA Training School in Springfield auf eine Höhe von 3,05 Meter (das sind 10 Fuß). Es war die erste Korbhöhe und ist auch dieser Tage noch die offizielle. Um zu verhindern, dass Beobachter von der Balkon aus Korbwürfe beeinflussen können, wurde hinten dem Korb ein Area montiert. Auf die Idee dazu kam er, als er Arbeiter einer Fertigungsanlage sah, die in ihrer Mittagszeit mit einem Ball spielten, den sie durch eine an der Wand aufgehängte Obstkiste zu werfen versuchten. Die Schulsekretärin Lyons half Naismith bei der Schaffung der 13 Regeln.

Korbball wurde vormals noch mit einem Fußball gespielt.

Das erste offizielle Basketballspiel fand am 20. Januar 1892 statt. Innerhalb weniger Jahrzehnte setzte sich Naismiths Erfindung in ganz Neue Welt und schließlich global durch. Seitdem 1936 ist Basketball - als erste Mannschaftssportart überhaupt - Teil der Olympischen Sommerspiele. Frauen-Basketball wurde 1976 Teil der Olympischen Sommerspiele. Einen sprunghaften Fortschritt in der weltweiten Wahrnehmung machte der Korbball 1992, als bei den Olympischen Spielen in Barcelona zum ersten Mal Profis berechtigt wurden und das amerikanische "Dream Team" seinen legendären Siegeszug antrat.

Das so genannte Streetball ist eine Mutation des Basketballs. Es erfreut sich als Freizeitsportart immer größerer Beliebtheit. Im Unterschied zum klassischen Korbball wird hier zumeist drei gegen drei auf nur einen Korb gespielt und es findet im Freien statt, wobei sich die Regeln zusätzlich noch vom "normalen" Korbball unterscheiden.

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Verbände

Der Weltbasketballverband ist der FIBA (Fédération Internationale de Basketball). Die FIBA wurde 1932 von acht Ländern (Argentinien, Griechenland, Italien, Lettland, Portugal, Rumänien, der Schweiz und Tschechoslowakei) mit Sitz in Genf gegründet; zwischen 1956 und 2002 hatte die FIBA ihren Sitz in München. Der Sitz der europäischen FIBA-Zone ist weiterhin München.

Sitz des Deutschen Korbball Bundes (DBB) ist Hagen (Westfalen). Präsident des DBB ist seitdem 1994 Roland Geggus (Pfinztal).

Die einzelnen Bundesländer sind jedes Mal in einem eigenen Landesverband organisiert: Basketball-Verband Baden Württemberg e. V. Bayerischer Basketball-Verband e.V. Berliner Basketball-Verband e.V. Brandenburgischer Basketball-Verband e.V. Bremer Basketball-Verband e.V. Hamburger Basketball-Verband e.V. Hessischer Basketball-Verband e.V. Basketball-Verband Mecklenb./Vorpomm. e.V. Niedersächsischer Basketball-Verband e.V. Basketball-Verband Rheinland-Pfalz e.V. Basketball-Verband Saar Basketball-Verband Sachsen e.V. Basketball-Verband Sachsen-Anhalt e.V. Basketball-Verband Schleswig-Holstein e.V. Thüringer Basketball-Verband e.V. Westdeutscher Basketball-Verband e.V. Die Landesverbände können je nach Größe in Bezirke und Kreise deutlich sein.

Rollstuhlbasketball wird in über fünfzig Ländern gespielt. Die Global Wheelchair Korbball Federation ist der internationale Dachverband. Rollstuhlbasketball ist seit den Paralympics 1960 in Rom paralympische Sportart. Die deutschen Rollstuhlbasketballer sind im Deutschen Rolli Sportverband (DRS) organisiert.

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Spielregeln

Bild:Basketball court dimensions.png
Basketballfeld

Ziel des Spiels ist es, den etwa 600 - 650 g (Größe 7) (Damen: 540 g, Größe 6) schweren Ball möglichst oft in den gegnerischen Korb zu werfen, der in einer Höhe von 3,05 Meter hängt. Der Ball muß von oben in den Korb fallen. Dabei kann der Ball auch über das Newsgroup gespielt werden. Durch einen Korbwurf oder einen Korbleger werden grundsätzlich zwei Punkte erzielt. Ein Korbwurf außerhalb der Drei-Punkte-Zone zählt drei Punkte, ein Freiwurf einen Punkt. Typ ist diejenige Mannschaft, die nach Ablauf der Spielzeit mehr Punkte erzielt hat. Bei einem Remis wird eine Verlängerung gespielt. Diese wird unterdessen wiederholt, bis ein Mensch feststeht.

Spielfläche

Für die Offiziellen Hauptwettbewerbe der FIBA muss die Dimension des Spielfeldes 28 auf 15 Meter betragen.

Mannschaften

Auf dem Feld spielen zwei Mannschaften mit je fünf Feldspielern. Die Anfangsformation einer Mannschaft wird auch als Starting Five (deutsch: Erste Fünf) bezeichnet. Diese müssen nicht immer die fünf leistungsstärksten und besten Gamer des Teams sein. Allerdings gilt es als unbedingt notwendig, über eine starke und ausgeglichen besetzte Bank zu verfügen. Häufig sind Bankspieler Routiniers oder Rollenspieler, die in kritischen Situationen für die notwendigen - und in diesem Augenblick benötigten - Impulse im Spiel sorgen sollen. Dies kann z. B. durch Dreipunktwürfe, schnelles Spiel, Ballsicherung, spezielle Verteidigungsaufgaben oder einfach eine starke Reboundpräsenz erreicht werden.

Schiedsrichter

Ein Spiel wird grundsätzlich von zwei Schiedsrichtern geleitet. In der NBA, der NCAA und vielen "höheren" nationalen und internationalen Ligen und Wettbewerben kommen jedoch drei Berufstätiger zum Einsatz. Alle Referee sind gleichgestellt und haben nur unterschiedliche Beobachtungsbereiche und Verantwortungen, die aber permanent wechseln. Maßgeblich ist in diesem Fall die Position des Balls auf dem Spielfeld. Bei der Zwei-Schiedsrichter-Technik ist ein Schiri Vorderer Schiedsrichter. Seine Position ist nach der Mittellinie der verteidigenden Mannschaft. Sein Kollege nimmt als Folgender Schiedsrichter eine Position nachdem dem Angriff etwa drei M vom Ball fern ein, wobei er sich im Bereich von der linken Auslinie bis etwa zur Spielfeldmitte aufhalten sollte.

Zeiteinteilung

Beim Korbball gibt es vier Viertel. In den Verbänden, die zur FIBA gehören, hat jedes Viertel eine Periode von zehn Minuten. In der NBA (der amerikanischen Profiliga) wird pro Viertel 12 Minuten gespielt. Steht es am Ende des vierten Viertels unentschieden, gibt es Verlängerungen zu je fünf Minuten ("overtime"), bis ein Bester feststeht. (Ursprünglich spielte man zwei Halbzeiten à zwanzig Minuten. Die neue Timing ist eine Übernahme aus der NBA, in der schon länger vier Viertel gespielt werden.) Eine Ausnahmefall bildet die amerikanische Collegeliga der NCAA, bei der nach wie vor 2 Halbzeiten gespielt werden. Unterschiedlich als z. B. beim Fußball wird hier nur die reine Spielzeit gezählt, da die Zeitnahme bei Spielunterbrechungen gestoppt wird. Reell bedeutet das, dass alle Pfiff des Schiedsrichters (Foul ...) oder Ausball zum Stoppen der Zeit führt. Die tatsächliche Zeitraum eines Spieles beträgt in der Regel 80 bis 100 Minuten.

Bild:Basketball backboard and basket bitmap.png
Abmessungen des Bretts

Punktgebung

Für einen erfolgreichen Wurf werden zwei Punkte berechnet. Ein Wurf, der nach der so genannten Drei-Punkte-Linie geworfen wurde, bringt drei Punkte. (Drei-Punkte-Linie: 6,25 m vom Mittelpunkt des Korbes aus gemessen (NBA: 7,24 m)). Im Englischen wird bei einem Drei-Punkte-Wurfversuch von "to shoot / to go for three" gesprochen. Bei einem Foul während eines Korbwurfversuches bekommt der gefoulte Persönlichkeit die gleiche Anzahl an Freiwürfen, wie Punkte mit einem erfolgreichen Wurf möglich gewesen wären. Der Freiwurf wird aus einer Entfernung von 4,80 Meter ausgeführt. Trifft dagegen der Persönlichkeit trotz des Fouls mit seinem Wurfversuch, werden diese Punkte regulär gezählt, und er erhält zusätzlich einen Bonus-Freiwurf. Somit hat er die Möglichkeit, 3 (bzw. 4) Punkte zu erzielen. Ein erfolgreicher Freiwurf zählt immer einen Punkt.

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Regelüberschreitungen

Fouls

Man unterscheidet zwischen "normalen", technischen und unsportlichen (früher absichtlichen) Fouls.

Technische Fouls gibt es für technische Fehler, wie z. B. zu mehrere Zocker auf dem Feld und Disziplinlosigkeit von Spielern und Trainern (z. B. Meckern).

Unsportliche Fouls gibt es, wenn der Foulende eine Verletzung des Gegners in Kauf nimmt oder eine offensichtliche Korbsituation ohne Aussicht, den Ball zu spielen, verhindert.

Fouls des Verteidigers

Der Verteidiger begeht ein Foul durch Zerren, Treten, Schlagen usw. (defensive Foul).

Hat der verteidigte Aggressor gerade keinen Ball, ist doch ein gewisses Drängen und Zerren erlaubt. Bei zwei M großen Spielern kann das auch schon mal heftig zur Sache gehen.

Hat der verteidigte Person den Ball, sind die Möglichkeiten des Verteidigers eingeschränkter. Er darf den Mensch nicht abdrängen. Er darf diesen nicht in seiner Bewegungsrichtung beeinflußen. Die einzige Möglichkeit, ihn am Vorbeidribbeln zu hindern, ist, "vor ihm im Weg zu stehen". Das Rückwärtslaufen steht dabei dem Stillstehen gleich. Trifft der Person in einer solchen Lage den stehenden Spieler, begeht dieser ein Offensivfoul.

Ist der Typ schließlich in der Korbbewegung, also bspw. schon in der Luft, darf er nimmer angegangen werden. Dies ist die einzige Status im Spiel, die es rechtfertigt, vom Korbball als körperlosem Spiel zu sprechen. Anderenfalls gibt es eigentlich ständig erlaubte Körperkontakte.

Fouls des Angreifers

Ein Charakter mit Ball begeht ein Foul, wenn er einen stehenden oder sich rückwärts bewegenden Verteidiger umrennt (offensive Foul). Weiter begeht er ein Foul, wenn er seine Ellenbogen zu sehr ausfährt oder zu sehr mit der Schulter voran in den Rivale läuft

Ein Typ ohne Ball begeht ein Foul, wenn er einen "bewegten Block" setzt. Stehende Blocks konträr dazu sind im Korbball zulässig (im Gegensatz zum Fußball, wo das sogenannte "Auflaufenlassen" als Foul bewertet wird).

Folgen der Fouls

Ein disqualifizierendes Foul führt zum Spielausschluss. Zwei unsportliche Fouls führen ebenso zum Ausschluss. Fünf Fouls führen zum Ausschluss. Zu beachten ist, dass es sich um eine persönliche Bestrafung handelt. Es wird also in voll mit Besetzung weitergespielt (5 gegen 5), nur das der Ausgefoulte nimmer spielen darf.

Grundsätzlich führt ein Foul beim Korbversuch zu Freiwürfen (2 oder 3, je nach Position des Gefoulten. Ausnahme: Der Gefoulte trifft trotzdem. Dann zählen die Punkte, und es gibt einen Bonusfreiwurf).

Ein Foul ohne Korbversuch führt grds. nicht zu Freiwürfen. Ausnahme: Die Foulgrenze ist erreicht (pro Viertel gibt mit es mit dem 5. Foul und jedem weiteren zwei Freiwürfe; früher gab es in dieser Sachlage 1 + 1 Freiwürfe, d. h., nur wenn der erste drin war, gab es einen zweiten).

Zeitübertretungen

24-Sekunden-Uhr

Sämtliche Angriff darf maximal 24 Sekunden (u. a. in Deutschland, USA; 30 oder 45 Sekunden sind in wenigen Ländern die Ausnahme) dauern, die auf einer Uhr heruntergezählt werden. Die Zeit wird dabei neu gestartet, wenn der Berufstätiger ein Foul oder Spiel mit dem Fuß pfeift. Außerdem startet die Zeit nach ganz Ringberührung von neuem. Schließlich führt auch ein Ballwechsel (Verteidiger holt sich den Ball und wird zum Angreifer) zum Neustart der 24-Sekunden-Uhr. Im Unterschied dazu führt eine Ausentscheidung, wenn der Ballbesitz nicht wechselt, nicht zum Neustart. Zu spektakulären Szenen führt folgende Besonderheit: Ein Korb zählt, wenn ein Glücksspieler den Ball vor Ablauf der 24-Sekunden-Uhr abwirft. Das Signal ertönt dann, während der Ball sich in der Luft befindet. (Auch ein in der letzten Sekunde des Spieles abgeworfener Ball zählt, wiewohl er den Korb erst nach Ablauf der Spielzeit erreicht.)

8-(bzw. 10-)Sekunden-Regel

Bekommt eine Mannschaft den Ball oder gab es einen Einwurf, so muss sie innerhalb von acht (bei 24 Sekunden) oder zehn Sekunden (bei 30 Sekunden Angriffszeit) den Ball in die gegnerische Hälfte bringen. Befindet sich ein Glücksspieler einmal in der Hälfte, in der der Angriff stattfindet (Vorfeld), darf er danach, wenn er den Ball hat, die Achse nicht abermals überschreiten und in die sonstige Spielfeldhälfte (Rückfeld) wechseln. Ein Verstoß dagegen wird mit einem Einwurf der gegnerischen Mannschaft von der Seitenlinie her bestraft; dies nächst der Stelle, an der der Person den Ball im Rückfeld berührt.

Befindet sich eine Mannschaft mit Ball in der gegnerischen Hälfte begeht sie ein Rückspiel. wenn sie denn Ball nicht in die eigene Hälfte (Rückfeld) bringt. Der Opponent bekommt Einwurf an der Mittellinie.

3-Sekunden-Regel

Während eines Angriffs dürfen sich die Person der angreifenden Mannschaft nicht länger als drei Sekunden am Stück in der gegnerischen Zone (im Freiwurfraum) aufhalten; egal, ob der jeweilige Person im Ballbesitz ist oder nicht; wichtig ist nur, dass die eigene Mannschaft bevor im Ballbesitz ist. Hier ist aber anzumerken, dass kein Schiri mit der Uhr die drei Sekunden stoppt. Es wird nach Gefühl entschieden. Z. B. lässt kein Referee vier Pässe in der Zone durchgehen. Generell wird auf hochklassigem Stufe eher selten von dieser Regel Anwendung gemacht.

5-Sekunden-Regel

Ein Person darf beim Ein- und beim Freiwurf den Ball nur fünf Sekunden festhalten, vor er den Wurf ausführt. Im Spiel muss er nach fünf Sekunden einen Korbwurf machen, anfangen zu dribbeln oder den Ball abgeben, wenn er nah bewacht wird.

Sollte eine dieser Regeln verletzt werden, so erhält die gegnerische Mannschaft den Ball.

Wenn zwei gegnerische Glücksspieler den Ball gleichzeitig festhalten und keiner ihn unter die alleinige Kontrolle in den Besitz kommen kann, wird abgepfiffen, und es kommt zu einer Sprungballsituation. In der NBA findet ein Sprungball in dem Kreis statt, der der Stelle, an der sich die beiden Persönlichkeit befinden, am nächsten liegt. In der BBL und allen anderen Ligen kommt es zum wechselnden Ballbesitz nach FIBA-Regeln, der mit einem Richtungspfeil am Kampfgericht angezeigt wird.

sonstige Regelübertretungen

Goal tending

Goal tending ist die Bezeichnung für eine Regelüberschreitung.

Es ist nur erlaubt, einen vom Gegenspieler gezielt auf den Korb geworfenen Ball aus der Luft zu fangen oder zu Blocken, während er sich im Augenblick der Aufwärtsbewegung befindet. Hat er schon den Scheitelpunkt seines Fluges überschritten und befindet sich im Sinkflug, muß der Ball den Korb berühren, vorher er wiederholt frei spielbar ist. Etwas anderes gilt nur, wenn der Ball offensichtlich danebengeht. Erst einmal gab es diese Regel nicht, und so gingen sehr groß gewachsene Gamer dazu über, sich unter den eigenen Korb zu stellen und alle Würfe abzufangen.

Eine übrige Form des Goal tending liegt darin, den Ball zu blocken, nachdem er das Gruppe berührt hat. Berührt ein Ball bei einem Korbwurf das Brett, ist er nicht frei, außer es ist offensichtlich, dass er danebengeht. Dabei ist es im Gegensatz zum Wurf ohne Echo egal, ob er sich noch in der Aufwärts- oder schon in der Abwärtsbewegung befindet.

Auch das Greifen ins Netz oder Schlagen ans Newsgruppe durch einen Verteidiger, der dadurch einen Korb verhindert, kann man daraufhin Sinne als Goal tending bezeichnen.

Folge eines Goal tending ist, dass der angreifenden Mannschaft der Korbversuch als Korberfolg gewertet wird.

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Verteidigung (Defense)

Zonen- und Mannverteidigung

Auf das System der Verteidigung bedeckt unterscheidet man grundsätzlich die Zonen- von der Mannverteidigung. Bei der Zonenverteidigung handelt es sich um eine Raumdeckung. Vereinfacht gesagt hat dabei sämtliche Verteidiger ein bestimmtes Gebiet (z. B. voraus rechts) zu verteidigen. Vorteil ist ein sehr kompaktes Zentrum. Es wird deshalb für den Kontrahent schwieriger, Punkte in der Nähe des Korbes zu erzielen. Nachteilhaft ist die Verteidigung von Fernwürfen (z. B. Dreier). Außerdem kann der Typ durch geschicktes Überlagern versuchen, auf einer Seite gezielt eine Überzahlsituation herbeizuführen.

Bei der Mannverteidigung ist jedem Mensch ein Verteidiger zugehörend (wie der Vorstopper im Fußball). Demgemäß wird ein freier Wurf von draußen schwieriger. Allerdings ist das Zentrum nicht voll von Verteidiger (großer Verteidiger), was den Zug zum Korb einfacher macht.

Schließlich gibt es noch Mischformen, die allerdings eher selten praktiziert werden. So könnte man bspw. mit vier Mann eine Zone spielen, während einer den gegnerischen Aufbauspieler Mann zu Mann verteidigt. Das bietet sich an, wenn der Subjekt einen überragenden Typ besitzt.

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Angriff (Offense)

Im Angriff gibt es diverse Varianten. Oft werden sogenannte Systeme gespielt. Dabei handelt es sich um einen eingespielten Spielzug, in dem ganz Eindringling einen bestimmten Laufweg hat. Ziel ist es durch das Stellen von Blocks usw. einem Gamer einen freien Wurf zu ermöglichen.

Gegen eine Zonenverteidigung wird die angreifende Mannschaft versuchen eine Überzahlsituation auf einer Seite zu schaffen. Oder sie versucht zig Verteidiger auf eine Seite zu locken, um einen freien Glücksspieler auf der anderen Seite zu erhalten.

Gegen einen Mannverteidigung kann man versuchen sich als Mensch möglichst von dem ballführenden Charakter fernzuhalten. So bindet man seinen eigenen Verteidiger und ermöglicht dem Ballführenden eine 1 gegen 1 Situation.

Spielfeldbretter, auf welchen der Coach in den Pausen Laufwege für Spielzüge aufzeichnet, sind sehr beliebt.

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Positionen

Korbball Positionen
  Point Guard
Shooting Guard
Small Forward
Power Forward
Center

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Eine Basketballmannschaft besteht aus fünf Feldspielern und so weit wie sieben Auswechselspielern. Im Laufe der Entwicklung des Sports haben sich für die fünf Persönlichkeit spezielle Aufgabenbereiche herauskristallisiert. Bei dem körperlich größten Akteur, dem Center, walten im Prinzip zwei Forwards (Flügelspieler) und zwei Guards (Aufbauspieler). Die Positionen sind durchnumeriert, vom kleinsten zum größten, als #1 (Point Guard) bis #5 (Center).

In der Regel spielen Basketballmannschaften mit jeweilig 2 Guards und Forwards sowie einem Center. Es sind aber auch verschiedene alternative Variationen möglich, z. B. der Einsatz von drei Guards (das sog. "Small Ball", da Guards überlicherweise die kleinsten Charakter sind), wie er häufig von den Detroit Pistons unter Chuck Daly praktiziert wurde oder aber das Spielen mit zwei Centern, wie es die Houston Rockets Zentrum der 1980er taten und die San Antonio Spurs noch immer tun.

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Varianten

Siehe auch: Beachbasketball, Einradbasketball, Korbball, Korfball, Mini-Basketball, Netball, Rollstuhlbasketball, Show Basketball, Streetball, Wasser-Basketball, Streetbasketball

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Entwicklung der Basketballregeln

Grundsätzlich wird international nach den jeweilig gültigen FIBA-Regeln gespielt. In der NBA sind eigene Regeln gültig, die sich im gleichen Sinne geschichtlich entwickelt haben und die auf die besonderen us-amerikanischen Anforderungen des Profi-Sports (z. B. Unterbrechungen des Spiels für TV-Werbeeinblendungen) in Linie gebracht sind. Bei internationalen Turnieren (z. B. Olympische Spiele), die unter der Kontrolle der FIBA in Linie gebracht werden, müssen alle NBA-Profis sich dann ggf. auf die FIBA-Regeln umstellen.

  • 1895: Die Freiwurf-Linie wurde glaubwürdig auf 4,6 m vom Korb gesetzt. Davor war die Freiwurf-Linie oft auf 6,1 m vom Korb gesetzt.
  • 1896: Ein Tor wurde von drei auf zwei Punkte heruntergesetzt. Freiwürfe wurden von drei auf einen Punkt heruntergesetzt.
  • 1911: Person wurden nach ihrem vierten Foul disqualifiziert.
  • 1914: Die Unterseite des Netzes wurde geöffnet, dadurch konnte der Ball durchfallen.
  • 1922: Das Rennen mit dem Ball (travelling) führte dazu, dass die gegnerische Mannschaft den Ball bekommt.
  • 1924: Der gefoulte Person musste selbst den Freiwurf werfen. Davor war es so, dass jede Mannschaft einen Glücksspieler hatte, der die Freiwürfe warf.
  • 1931: Die Größe des Basketballs wurde von 813 auf 787 mm (Umfang) reduziert.
  • 1935: Die Größe des Basketballs wurde ein weiteres mal komprimiert (zwischen 749 und 768 mm).
  • 1936: Der offensive Mensch konnte von nun an nicht länger als drei Sekunden (mit und ohne Ball) vor der Freiwurf-Linie stehen.
  • 1945: Fünf persönliche Fouls führen zur Ausschluss des Spielers. Das unbegrenzte Einsetzen der Ersatzspieler wurde eingeführt.
  • 1949: Den Coaches wurde es erlaubt, auch während des Timeouts mit den Spielern zu reden.
  • 1956: Einführung der 30-Sekunden-Regel durch die FIBA.
  • 1957: Die Freiwurf-Linie wurde glaubwürdig auf 3,7 Meter vom Korb gesetzt.
  • 1984: Die FIBA führt die Drei-Punkte-Linie (Entfernung 6,25 m) ein.
  • 1985-1986: Die NCAA setzte die Angriffszeit auf 45 Sekunden.
  • 1993-1994: Die Angriffszeit wurde von 45 auf 30 Sekunden verringert.
  • 1994: Beseitigung der 1-und-1-Regel bei Mannschaftsfouls. Es werden immer zwei Freiwürfe zugesprochen.
  • 2000: Die Angriffszeit wurde von 30 auf 24 Sekunden verringert.
  • 2002: Der wechselnde Ballbesitz wurde zugunsten von Sprungbällen eingeführt.

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Literatur

  • Peter Kränzle, Margit Brinke: Basketball Basics, Stuttgart 2000. ISBN 361350359X
  • Robert W. Peterson: Cages to Jump Shots: Pro Basketball's Early Years, Omaha 2002. ISBN 0803287720
  • Deutscher Basketball Bund (Hrsg.): Offizielle Basketballregeln für Männer und Frauen (beschlossen von der FIBA ab September 2004), Hagen, 2004.

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Siehe auch

Bild:Wiktionary-ico-de.png

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Wiktionary: basketball – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

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Weblinks

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