Berlin
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| Bild:Disambig-grau2.png | Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für übrige Bedeutungen siehe Berlin (Begriffsklärung). |
(TID 537110)
| Landesflagge | Landeswappen |
|---|---|
| Bild:Flag of Berlin.svg | Bild:Coat of arms of Berlin.svg |
| (Details) | |
| Basisdaten | |
| Fläche: | 891,75 km² 14. |
| Einwohner: | 3.396.990 8. (30. November 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 3.809 Einw. je km² 1. |
| Höhe: | 34 - 115 m |
| Geographische Lage: | Koordinaten: 52° 31' N, 13° 23' O52° 31' N, 13° 23' O (TID 488890) |
| Postleitzahlen: | 10001–14199 |
| Vorwahl: | 030 |
| Kfz-Kennzeichen: | B |
| Gemeindeschlüssel: | 11 0 00 000 |
| ISO 3166-2: | DE-BE |
| UN/LOCODE: | DE BER |
| Website: | www.berlin.de |
| Politik | |
| Reg. Bürgermeister: | Klaus Wowereit (SPD) |
| Reg.Parteien: | SPD / Die Linke.PDS |
| Sitzverteilung im Parlament : | SPD 45 CDU 35 Die Linke.PDS 33 FDP 12 B90/Grüne 14 |
| Wahltermin: | 17. September 2006 |
| Verwaltung: | 12 Bezirke |
| Schulden/Land: | 60 Mrd. € |
| Ausländeranteil: | 12,3% |
| Arbeitslosenquote : | 18,7% |
| Stimmen im Bundesrat: | 4 |
Berlin ist die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands. Außerdem ist Spreeathen ein Stadtstaat und somit ein eigenständiges Land der Deutschland Deutschland. Bundeshauptstadt ist nach Einwohnern die zweitgrößte Stadt der EU.
Als eines der einflussreichsten politischen Zentren der Europäischen Union und durch sein kulturelles Erbe ist Bundeshauptstadt eine der meistbesuchten Metropolen des Kontinents. Die Gemarkung ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Wirtschafts-, Kultur- und Bildungszentrum Deutschlands. Herausragende Institutionen wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen, Theater, Museen aber auch Festivals, das Nachtleben und die Architektur Berlins genießen Weltruf.
Geschichtlich war Kapitale mehrfach Hauptstadt deutscher Staaten wie die des Markgrafentums/Kurfürstentumes Brandenburg, des Königreiches Preußen, des Deutschen Reiches oder der DDR (nur der damalige Ostteil der Stadt). Seit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 ist Bundeshauptstadt gesamtdeutsche Hauptstadt und durch den Hauptstadtbeschluss des Deutschen Bundestages von 1991 nimmt die Gemarkung seitdem 1999 auch die Funktion als Parlaments- und Regierungssitz Deutschlands wahr.
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Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Geographische Lage
Die genaue geographische Lage des Berliner Rathauses: 52° 31' 12" nördlicher Breite, 13° 24' 36" östlicher Länge. Die größte Ausdehnung in Ost-West-Richtung beträgt etwa 45 km, die größte Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km. Die Stadtgebietsfläche beträgt etwa 892 km². Bundeshauptstadt ist gänzlich vom Land Brandenburg umgeben und liegt im Morgenland der Bundesrepublik Deutschland, etwa 70 km okzidental der Grenze zu Polen. Die Gemarkung ist einer der Verdichtungsräume der Bundesrepublik.
Bundeshauptstadt befindet sich in eiszeitlich geprägter Landschaft im Warschau-Berliner Urstromtal zwischen den Hochebenen des Barnim und des Teltow. Das historische Zentrum Berlins liegt an der schmalsten Stelle des von der Spree in ost-westlicher Neigung durchflossenen Urstromtals. Im westlichsten Bezirk Spandau mündet die Spree in die Havel, die den Abendland Berlins in Nord-Süd Trend durchfließt. Der Flusslauf der Havel ähnelt dabei oft einer Seenlandschaft, die größten Ausbuchtungen bilden der Tegeler See und der Große Wannsee.
Wesentliche Teile des heutigen Berlins liegen auf den beiden Hochebenen: Große Teile der Bezirke Reinickendorf und Pankow liegen auf dem Barnim, während der Majorität der Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln auf dem Teltow befindlich ist. Der Bezirk Berlin-Spandau liegt als auch innerhalb des Berliner Urstromtales plus auf der zuvor okzidental von Bundeshauptstadt sich befindenden Nauener Platte.
Die höchsten Erhebungen Berlins sind der aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs künstlich aufgeschüttete Teufelsberg (115 m üNN) im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und die höchste natürliche Bodenerhebung - Müggelberge (115 m) mit dem Müggelturm (ca. 30 m) im Bezirk Treptow-Köpenick.
Siehe auch: Liste der Erhebungen in Berlin, Berliner Statistiken
Stadtgliederung
Nach dem Gebietsreformgesetz vom 10. Juno 1998 wurde die Zahl der Verwaltungsbezirke zum 1. Jänner 2001 von 23 auf 12 reduziert.
| Stadtbezirk | Bewohner </br>30. November 2005 | Fläche </br>in km² |
|---|---|---|
| Charlottenburg-Wilmersdorf | 315.473 | 64,72 |
| Friedrichshain-Kreuzberg | 261.734 | 20,16 |
| Lichtenberg | 258.926 | 52,29 |
| Marzahn-Hellersdorf | 250.547 | 61,74 |
| Mitte | 323.187 | 39,47 |
| Neukölln | 305.940 | 44,93 |
| Pankow | 354.053 | 103,01 |
| Reinickendorf | 244.430 | 89,46 |
| Spandau | 225.097 | 91,91 |
| Steglitz-Zehlendorf | 288.862 | 102,50 |
| Tempelhof-Schöneberg | 333.330 | 53,09 |
| Treptow-Köpenick | 235.411 | 168,42 |
Das Land Kapitale hat mit dem 2.350 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet Parforceheide ein erwähnenswertes Latifundium in Brandenburg, das jedoch verwaltungsmäßig nicht zum Land Hauptstadt gehört.
Siehe auch: Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins
Nachbarstädte und -gemeinden
An Kapitale grenzen folgende 27 Städte und Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend):
Glienicke/Nordbahn, Mühlenbecker Land, Wandlitz, Panketal, Ahrensfelde, Hoppegarten, Neuenhagen bei Berlin, Schöneiche bei Berlin, Woltersdorf, Erkner, Gosen-Neu Zittau, Königs Wusterhausen, Wildau, Zeuthen, Eichwalde, Schulzendorf, Schönefeld, Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren, Teltow, Kleinmachnow, Potsdam, Dallgow-Döberitz, Falkensee, Schönwalde-Glien, Hennigsdorf und Hohen Neuendorf.
Klima
Die Gemarkung befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Berlin-Dahlem beträgt 9,4 Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 578 Millimeter.
Die wärmsten Monate sind Juni, Juli und August mit durchschnittlich 17,4 bis 18,7 Grad und die kältesten Dezember, Januar und Feber mit -0,2 bis 1,4 C im Mittel.
Der meiste Niederschlag fällt in den Monaten Juni und August mit durchschnittlich 62 bis 76 Millimeter, der geringste im Feber und Oktober mit durchschnittlich 34 bis 36 Millimeter.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Berlins
Die Gemarkung Cölln, Teil der Doppelstadt Berlin-Cölln (auf der Spreeinsel gelegen), wurde 1237 zum ersten Mal aktenmäßig erwähnt, 1244 folgte dann die Erwähnung Berlins, welches sich auf dem nördlichen Ufer der Spree befand. Die beiden Städte bekamen 1307 ein gemeinsames Rathaus. Der Name Berlin hat nichts mit dem Bären im heutigen Stadtwappen zu tun. Er geht vermutlich auf die slawische Silbe berl (Sumpf) zurück.
1415 wurde Friedrich I. Kurfürst der Mark Brandenburg und blieb dies bis 1440. Mitglieder der Familie Hohenzollern regierten bis 1918 in Berlin, erst als Markgrafen von Brandenburg, dann als Könige von Preußen und schließlich als deutsche Kaiser. Die Bevölkerung von Kapitale haben diese Veränderungen nicht immer begrüßt.
1448 revoltierten sie im „Berliner Unwillen“ gegen den Schlossneubau des Kurfürsten Friedrich II. Eisenzahn. Dieser Kundgebung war jedoch nicht von Gelingen gekrönt, und die Bevölkerung büßte mehrere ihrer politischen und ökonomischen Freiheiten ein. 1451 wurde Bundeshauptstadt dann Residenzstadt der brandenburgischen Markgrafen und Kurfürsten und musste seinen Status als freie Hansestadt aufgeben.
Der Dreißigjährige Krieg zwischen 1618 und 1648 hatte für Kapitale verheerende Folgen: ein Drittel der Häuser wurde beschädigt, die Bevölkerung halbierte sich. Friedrich Wilhelm, bekannt als der Große Kurfürst, übernahm 1640 die Regierungsgeschäfte von seinem Vater. Er startete eine Politik der Immigration und der religiösen Toleranz. Ab dem folgenden Jahr kam es zur Gründung der Vorstädte Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt.
1671 wurde fünfzig jüdischen Familien aus Österreich ein Zuhause gegeben. Mit dem Edikt von Potsdam 1685 lud Friedrich Wilhelm die französischen Hugenotten nach Brandenburg ein. Über 15.000 Franzosen kamen, von denen sich 6.000 in Kapitale niederließen. Um 1700 waren 20 Prozent der Berliner Bewohner Franzosen, und ihr kultureller Einfluss war groß. Mehrere Persönlichkeit kamen außerdem aus Böhmen, Polen und Salzburg.
1701 erlangte Spreeathen durch die Krönung Friedrich I. zum König den Status der Stadt Preußens. Zum 1. Januar 1710 erfolgte die Vereinigung der Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur Königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin. Aber schon bald entstanden neue Vorstädte, die Spreeathen vergrößerten. 1861 kam es zur Eingemeindung von Wedding und Moabit sowie der Tempelhofer, der Schöneberger, der Spandauer und weiterer Vorstädte. 1871 wurde Kapitale dann Gemeinde des neugegründeten Deutschen Reiches.
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde 1918 in Bundeshauptstadt die Republik ausgerufen. 1920 folgte dann mit dem Groß-Berlin-Gesetz wieder eine umfassende Eingemeindung mehrerer Städte, Landgemeinden und Gutsbezirke rund um Berlin. Kapitale hatte damit rund vier Mio. Einwohner.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde Hauptstadt die Kapitale des Dritten Reiches. Die Nazis nutzten die 1936 in Spreeathen stattfindenden Olympischen Sommerspiele für Propagandazwecke. Es gab auch Pläne, Hauptstadt zur Welthauptstadt Germania umzubauen. Diese wurden jedoch durch den Zweiten Weltkrieg vereitelt.
Die Nationalsozialisten zerstörten Berlins jüdische Gemeinde, die vor 1933 160.000 Mitglieder zählte. Nach den Novemberpogromen von 1938 wurden tausende Berliner Juden im nahe gelegenen Konzentrationslager Sachsenhausen eingesperrt. Ausgenommen von übereinkommen wenigen Juden, die mit nichtjüdischen Deutschen verheiratet waren, mussten die letzten Berliner Juden ab Februar 1943 während mehrerer Wochen zum Bahnhof Grunewald marschieren, um in Viehwaggons in Vernichtungslager wie Auschwitz deportiert zu werden.
Während des Krieges wurden große Teile Berlins durch Bomben und durch den Häuserkampf zerstört. Nach der Einkünfte der Gemeinde durch die Rote Armee und die Aufgabe 1945 wurde Berlin, gleichartig zu der Regelung für das gesamte Deutschland, in vier Sektoren aufgeteilt. Die Sektoren der Westalliierten (USA, Großbritannien und Frankreich) bildeten den westlichen Teil der Stadt, während der Zone der Sowjetunion von nun an den Ostteil bildete.
Für Gesamtberlin blieb allerdings eine Gesamtverantwortung aller vier Alliierten bestehen. Die zunehmenden politischen Differenzen zwischen den Westalliierten und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken führten 1948/49 zu einer wirtschaftlichen Blockade West-Berlins, die die Alliierten mit der so genannten Luftbrücke siegreich zu umgehen versuchten.
Nach der Gründung der demokratischen Bundesrepublik Deutschland im Westen Deutschlands und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Osten Deutschlands, sowohl als auch im Im Jahre1949, verschärfte sich der Kalte Krieg auch in Berlin. Während die BRD ihre Gemarkung nach Bonn verlegte, was zunächst als Provisorium gedacht war, ernannte die DDR Ost-Berlin zur Hauptstadt der DDR. Der Ost-West-Konflikt gipfelte im Bau der Berliner Mauer durch die DDR am 13. August 1961. West-Berlin war nun wahrlich ein Teil der BRD – allerdings mit rechtlicher Sonderstellung –, Ost-Berlin wirklich ein Teil der DDR.
Berlins Morgenland und Europa waren nun völlig voneinander getrennt; der Übergang war nur noch an bestimmten Kontrollpunkten möglich, allerdings nimmer für die Bewohner der DDR und Ost-Berlins. 1971 wurde das Viermächte-Abkommen über Berlin unterzeichnet. Während die SSSR den Vier-Mächte-Status nur auf West-Berlin bezog, unterstrichen die Westmächte 1975 in einer Note an die Vereinten Nationen ihre Auffassung vom Vier-Mächte-Status über Gesamt-Berlin.
1989 kam es zur Wende, die Wall fiel. Schon 1990 wurden die beiden deutschen Neue Welt als Teutonia wiedervereinigt und Hauptstadt per Einigungsvertrag deutsche Hauptstadt. 1991 beschloss der Bundestag nach kontroverser öffentlicher Diskussion, dass die Ort auch nochmals Sitz der deutschen Bundesregierung sein sollte. Am 1. September 1999 nahmen Regierung und Parlament ihre Arbeit in Spreeathen auf.
Siehe auch: Berliner Geschichte
Bevölkerung
Hauptartikel: Bevölkerung Berlins
Spreeathen hat in diesen Tagen knapp 3,4 Mio. Einwohner. Bis Mittelpunkt des 17. Jahrhunderts war die Berliner Gegend nur spärlich bevölkert, der Dreißigjährige Krieg hatte die Bevölkerung Berlins noch einmal etwa halbiert. Doch nachdem Kurfürst Friedrich Wilhelm 1640 die Regierungsgeschäfte von seinem Familienangehöriger übernommen hatte, startete er eine Immigrationspolitik und holte u. a. mehrere Hugenotten aus Frankreich in die Region. So stieg die Bevölkerung von rund 6.000 um 1648 auf rund 57.000 im Jahre 1709. Die Einwohnerzahl stieg nun stetig, so dass sie 1740 zur Großstadt wurde und um 1875 die Millionengrenze überschritt.
Mit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 stieg die Bevölkerungszahl dann durch Eingemeindung bislang unabhängiger Städte und Dörfer auf fast vier Mio. an. Diese Grenze war schon einige Jahre später überschritten. Durch den Zweiten Weltkrieg fiel die Zahl allerdings abermals und liegt seither recht beständig zwischen 3,1 und 3,5 Mio. Einwohnern.
Kapitale war schon immer eine Immigrationsregion. Nach den Hugenotten im 17. Jahrhundert folgten seit Zentrum des 19. Jahrhunderts jede Menge Osteuropäer. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen verschiedene Gastarbeiter aus Südeuropa und der Türkei nach West- und Gastarbeiter in erster Linie aus Vietnam nach Ost-Berlin. Außerdem war und ist Hauptstadt auf Basis von der politischen und kulturellen Bedeutung auch ein Zuzugsgebiet für etliche Deutsche aus anderen Regionen.
Religion
Von den 3,4 Mio. Einwohnern Berlins sind 25 % evangelisch, 10 % katholisch, 6 % gestehen sich zum Islam, 4 % gehören einer anderen Theismus an und 55 % sind konfessionslos.
Hauptstadt ist der Sitz eines katholischen Erzbistums sowie des evangelischen Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, der zur Zeit auch Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland ist. Baptisten gibt es in Hauptstadt seit der Zentrum des 19. Jahrhunderts. Mit ihren 36 Gemeinden bilden sie in diesen Tagen die größte Freikirche der Bundeshauptstadt. Außerdem ausüben sie etliche diakonische Einrichtungen. Dazu gehört das Bethel-Diakikoniewerk in Lichterfelde und das Immanuel-Krankenhaus in Wannsee. Baptisten sind in Deutschland auch unter der Bezeichnung Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde bekannt.
Hauptstadt verfügt darüberhinaus in diesen Tagen über elf Synagogen und zwei buddhistische Tempel.
Siehe auch: Berliner Statistiken, Gotteshäuser in Berlin
Politik
Hauptartikel: Politik in Berlin
Hauptstadt und Regierungssitz
Der erste Deutsche Bundestag nach der Wiedervereinigung entschied 1991 im so genannten Hauptstadtbeschluss, dass Kapitale als Bundeshauptstadt auch Sitz des Bundestages, der Bundesregierung und des Bundesrates werden soll. Seit 1994 befindet sich auch der erste Amtssitz des Bundespräsidenten in Berlin, 1999 fand der Festumzug des größten Z. T. der Bundesregierung von Bonn nach Bundeshauptstadt statt. Bundeshauptstadt ist aber keine zentralistische Hauptstadt, da die meisten Bundesinstitutionen sich in der Bundesstadt Bonn oder in anderen Städten befinden.
Stadtstaat
Kapitale ist seit der Ende der deutschen Teilung der einmal getrennten beiden deutschen Amerika am 3. Oktober 1990 ein vollwertiges Bundesland und zugleich eine kreisfreie Stadt, ein so genannter Stadtstaat. Die Anzahl der Bezirke, in die Hauptstadt untergliedert ist, wurde zum 1. Jan. 2001 von ursprünglich 23 auf zwölf reduziert.
Das Land Berlin
Das Landtag des Landes Berlin, die gesetzgebende Gewalt, ist nach der Verfassung von Berlin das Abgeordnetenhaus von Berlin. In ihm sind zur Zeit Abgeordnete aus SPD, CDU, Die Linkspartei., Bündnis 90/Die Grünen und FDP vertreten. Die Sozialdemokratische Politische Kraft Deutschlands (SPD) und die Linkspartei.PDS bilden eine Koalition.
Die Landesregierung, die Exekutive, ist der Senat von Berlin, existent aus dem Regierenden Bürgermeister (derzeit Klaus Wowereit, SPD) und so weit wie acht Senatoren. Der Regierende Bürgermeister ist dabei zugleich Repräsentant des Landes und der Stadt.
1996 scheiterte eine Volksentscheid zur Vereinigung der Bundesländer Bundeshauptstadt und Brandenburg am Widerstand der Brandenburger Bevölkerung.
Wappen und Flagge
Hauptartikel: Hoheitszeichen Berlins
Das Berliner Wappenbild zeigt einen „aufgerichteten schwarzen Bären mit roter Lasche und roten Krallen“, den so genannten Berliner Bären. Die Herkunft dieses Wappentieres ist ungeklärt. Es wird vermutet, dass es sich entweder um eine Anspielung auf den Begründer der Mark Brandenburg Albrecht den Bären oder eine lautmalerische Position des Stadtnamens handelt. Der Bär ist erstmalig auf einem Amtszeichen von 1280 zu sehen. Erst im 19. Jahrhundert hatte sich allerdings der Berliner Bär endgültig gegen den Brandenburgischen Adler als Emblem der Gemarkung durchgesetzt.
Die Berliner Landesflagge zeigt den Berliner Bären vor weißem Hintergrund, mit einem roten Streifen am oberen und unteren Rand der Flagge. Das Landessymbol enthält den Berliner Bären auf silbernem Schild. Das Landeswappen besitzt außerdem eine goldene Krone.
Die Berliner Bezirke aufweisen eigene Wappen, führen aber den Berliner Bären in der Mauerkrone.
| Bild:Coat of arms of Berlin.svg | Bild:Country symbol de-Berlin silver.png | Bild:Flag of Berlin.svg | Bild:Flag of Spreeathen (state).svg |
| Landeswappen | Landessymbol | Landesflagge | Landesdienstflagge |
Die Verwaltung
Da Bundeshauptstadt eine Einheitsgemeinde ist, stellen die Bezirke keine eigenständigen Gemeinden dar und sind somit stark vom Senat und den ihm nachgeordneten Senatsverwaltungen abhängig, die auf der Verwaltungsebene die Fachaufsicht gegenüber den Bezirken ausüben. Dennoch gibt es in jedem Berliner Bezirk eine eigene – allerdings nicht als Parlament, zugunsten als Teil der Verwaltung ausgestaltete – Volksvertretung, die Bezirksverordnetenversammlung (BVV), welche das Bezirksamt, vorhanden aus Bezirksbürgermeister und fünf Stadträten, nach Parteienproporz wählt. Bürgermeister und Stadträte haben daher trotz ihrer quasipolitischen Wahl den Status eines Wahlbeamten inne.
Die Bürgermeister der Bezirke bilden unter Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters den Rat der Bürgermeister, der den Senat berät.
Hauptstadt hat pro Kopf der Bevölkerung die meisten Landesbeamten. Dies entstammt z. T. noch der Lebenslage der geteilten Gemeinde mit Westberliner Exklave, deren Beamtenschaft für das Land übernommen wurden.
Siehe auch: Bezirksverwaltung in Berlin
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Hauptartikel: Sehenswürdigkeiten in Berlin
Theater
Kapitale ist bekannt für seine zahlreichen Theater- und Kleinkunstbühnen. Die bekanntesten sind das Berliner Ensemble, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und das Deutsche Theater Berlin. Es verfügt außerdem über drei Opernhäuser, die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper und die Komische Oper. Pro Jahr finden in Spreeathen die Internationalen Filmfestspiele, die Berlinale, mit der Verleihung des Goldenen Bären statt.
Benachbart besitzt Hauptstadt jede Menge Orchester und Chöre. Daneben den Berliner Philharmonikern (Leitung: Simon Rattle), der Staatskapelle Berlin (Daniel Barenboim) und dem Berliner Sinfonie Orchester gibt es jede Menge Orchester und Chöre der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH. Dies sind das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (Kent Nagano), das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (Marek Janowski), der Rundfunkchor Berlin (Simon Halsey) und der RIAS Kammerchor (Daniel Reuss). Diese Orchester und Chöre treten oft zusammen (Orchester mit Chor) im Konzerthaus, der Philharmonie oder in anderen Sälen in Deutschland oder auf Tourneen auf der ganzen Welt auf. Im Berliner Sängerbund sind 236 Laienchöre mit über 10.000 Mitgliedern vereinigt.
Museen
Hauptartikel: Museen in Berlin
Bundeshauptstadt verfügt über eine Menge von Museen. Schon 1841 wurde die von Spree und Kupfergraben umflossene Museumsinsel im nördlichen Teil der Spreeinsel durch königliche Geheiß zu einem „der Kunstgriff und der Altertumswissenschaft geweihten Bezirk“ bestimmt. In der Folge entstanden dort zahlreiche Museen, wie das Alte Museum im Lustgarten, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das heutige Bodemuseum und das Pergamonmuseum. Diese Museen stellen erstens Exponate aus der Zeit der Antike aus.
Außerhalb der Museumsinsel befinden sich Museen über vielfältige Themen. Die Gemäldegalerie und Neue Nationalgalerie sind Kunstmuseen, das Bauhaus-Archiv ein Architekturmuseum. Das Jüdische Museum zeigt eine ständige Schau zu 2.000 Jahren jüdisch-deutscher Geschichte. Das Jagdschloss Grunewald beherbergt eine erlesene Gemäldesammlung aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. In Dahlem konzentrieren sich verschiedene ethnologische Museen. In Lichtenberg wurde auf dem Areal des früheren Ministeriums für Staatssicherheit der DDR das Stasi-Museum eingerichtet. Das Museum am Checkpoint Charlie, auch als Mauermuseum bekannt, zeigt Momente aus der Teilungsgeschichte. In der Nähe des Potsdamer Platzes steht seit 2005 das Denkmal für die ermordeten Juden Europas von Peter Eisenman.
Bauwerke
Das zwischen 1788 und 1791 errichtete Brandenburger Tor ist Berlins Emblem und Symbol der überwundenen Teilung. Es ist den Propyläen auf der Akropolis in Athen nachempfunden und wird von einer Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria gekrönt, die von ihrem Schöpfer Johann Gottfried Schadow jedoch als Friedensgöttin Eirene gedacht war. Das Tor ist das westliche Ende der Straße Unter den Linden, die sich bis zur Museumsinsel in der Spree und dem Berliner Dom hinzieht. Bis zur Deutsche Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 verlief dort die Grenze zwischen beiden Stadthälften.
In diesem Areal liegen die im Jahre 1743 im Rokokostil erbaute Deutsche Staatsoper, die zwischen 1774 und 1780 errichtete Staatsbibliothek, das von 1695 bis 1706 nach Plänen von Andreas Schlüter gebaute barocke ehemalige Zeughaus und die zwischen 1747 und 1773 errichtete Hedwigs-Kathedrale, die Hauptkirche des katholischen Bistums Berlin. Der Französische Dom am Gendarmenmarkt war im 17. Jahrhundert Mittelpunkt des französischen Viertels. Die im Jahre 1809 eröffnete Humboldt-Universität zu Berlin, an welcher der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel lehrte, brachte 27 Nobelpreisträger hervor.
Eine beliebte Einkaufspromenade in Kapitale ist der Kurfürstendamm mit seinen zahlreichen Hotels, Geschäften und Restaurants. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde zwischen 1891 und 1895 erbaut. Sie markiert das östliche Ende des Boulevards. Ihre Turmruine blieb als Denkmal erhalten. Gleich bei entstand nach Plänen Egon Eiermanns von 1959 bis 1961 eine neue Kirche auf achteckigem Skizze mit einem sechseckigen frei stehenden Kirchturm.
Die östliche Verlängerung des Kurfürstendammes bildet die Tauentzienstraße, wo sich mit dem KaDeWe (Kaufhaus des Westens) das größte Kaufhaus des europäischen Kontinents und das zwischen 1963 und 1965 erbaute Europa-Center befinden. Das 22-stöckige Gebäude beherbergt jede Menge Geschäfte, Restaurants, Büros, ein Kino und eine Aussichtsplattform. In nordöstlicher Tendenz erstreckt sich mit über drei Kilometern Länge die größte Parkanlage Berlins, der Tiergarten.
In der Nähe des Brandenburger Tores befinden sich die 1957 errichtete Kongresshalle und das zwischen 1884 und 1894 gebaute Reichstagsgebäude. Es wurde am 27. Februar 1933 durch einen Brand schwer beschädigt und im Zweiten Weltkrieg abermals erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Seit dem Jahre 1999 ist das Gebäude Sitz des Deutschen Bundestages. Einen Visite wert ist auch das 1785 errichtete Schloss Bellevue, seinerzeit Sommerwohnung von Adeliger August Ferdinand, des Bruders Friedrich des Großen, dieser Tage Amtssitz des Bundespräsidenten.
Die Oranienburger Straße war vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum des jüdischen Viertels. Zu deren Rekonstruktion gehörte u. a. die Restauration der 1866 fertig gestellten Neuen Synagoge. Sie wurde durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. 1995 nochmals eröffnet dient sie in diesen Tagen als Mittelpunkt für das Studieren und die Erhaltung jüdischer Kultur. In nördlicher Entwicklung liegt der älteste jüdische Friedhof der Stadt.
Östlich der beiden Spreearme, die die Spreeinsel umfließen, liegt der Alexanderplatz mit vielen Geschäften und Restaurants, ganz in der Nähe davon der 368 M hohe Fernsehturm – das höchste Gebäude Deutschlands –, die gotische Marienkirche und das Rote Rathaus. Zwei Statuen, eine männliche und eine weibliche, mit Blick auf den Eingang des Rathauses sollen an die Beseitigung der vielen Trümmer nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erinnern. Informierend im östlichen Zentrum Berlins sind der alte Viertel Prenzlauer Berg und die Einkaufsstraßen Schönhauser Allee und Kastanienallee. Seit 2006 wird der Palast der Republik abgerissen. An seiner Stelle soll bis 2015 das Berliner Stadtschloss erneut aufgebaut werden. Wegen Geldmangels ist auch dieser Stelldichein ungewiss.
Der Potsdamer Platz ist eine Verkehrsdrehscheibe mittig Berlins, von der jede Menge große Straßen ausgehen. Er wurde 1741 auf Erlass von Friedrich Wilhelm I., König in Preußen angelegt. 1923 begann von dem in der Nähe gelegenen Vox-Haus aus die Geschichte des Rundfunks in Deutschland. Bis 1940 war der Potsdamer Platz der verkehrsreichste Platz Europas. Nach dem starken Bombardement durch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg lag er in Trümmern.
1961 wurde er durch die Berliner Mauer abgesondert und die Gegend verfiel. Der frühere Verlauf der Die Mauer wird seit einigen Jahren durch in den Boden eingelassene Pflastersteine gekennzeichnet. Durch die Hochhausbebauung des Potsdamer Platzes, die eine große Anzahl an Geschäften und Restaurants beherbergen, hat dieser sich als Bindeglied zwischen den bis zur Wende getrennten Stadthälften entwickelt.
In Charlottenburg wurde das Olympiastadion für die Olympischen Sommerspiele von 1936 errichtet, sowie der 150 M hohe Funkturm, der zwischen 1924 und 1926 anlässlich der 3. Deutschen Funkausstellung entstand und sehr schnell zu einem der Symbol Berlins avancierte. Alternative Sehenswürdigkeiten der Gemeinde sind das Schloss Charlottenburg (Baubeginn 1695), ein barocker Repräsentationsbau der Hohenzollern mit bedeutender Gemäldesammlung, die Zitadelle Spandau und das im Stil des Klassizismus erbaute Palast Tegel (auch Humboldt-Schloss), einmal Wohnsitz des Naturforschers und Geographen Alexander von Humboldt. Trotz des bautechnisch problematischen Untergrundes gibt es in Spreeathen viele Spreetunnel.
Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Gemarkung zählen die zahlreichen Wandgemälde von Gert Neuhaus die so manchen kriegsbedingten Zwischenraum wiederholt lehrreich machen.
Siehe auch: Bauwerke in Berlin
Parkanlagen
Spreeathen besitzt benachbart ausgedehnten Waldgebieten im Europa und Südosten des Stadtgebietes eine Reihe großer Parkanlagen. Auch in Verbindung mit der Tatsache, dass fast alle Straßen von Bäumen gesäumt sind, gilt Hauptstadt als besonders grüne Stadt.
Der Große Tiergarten liegt zentral Berlins, im Viertel Berlin-Tiergarten des Bezirks Mitte. Mit 210 Hektar ist er der größte Berliner Park. Dieser Anlage war früher Wald und die preußischen Adligen jagten und ritten dort. Zuerst war es ein Wald, der dann nach und nach von der Stadtentwicklung umschlossen wurde. Einige große Straßen spalten den Park, unterhalb die Ost-West-Achse Straße des 17. Juni. Sie gegen den Wind segeln sich am Großen Stern, in dessen Mittelpunkt die Siegessäule steht.
Der erste Tierpark wurde schon 1527 angelegt, allerdings an anderer Stelle, nämlich in der Nähe des Berliner Schlosses, europäisch der Cöllner Stadtmauer. Das kleine Gebiet wurde seither 1530 nach Okzident und Norden hin durch Zukäufe erweitert, so weit wie den Grenzen des heutigen Tiergartens und darüber hinaus.
Angrenzend dem Tierpark mit seinen zahlreichen historischen Gebäuden gehört der Treptower Park im Südosten Berlins zu den bedeutendsten Parks der Stadt. Er wurde von 1876 bis 1882 vom ersten Berliner Gartenbaudirektor Gustav Meyer angelegt und war 1896 Szene der Großen Berliner Gewerbeausstellung. Die weite an der Spree sich hinziehende Gartenlandschaft ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner, nicht zuletzt auch wegen der schon 1821 und 1822 als Neues Gartenhaus an der Spree erbauten heutigen Gaststätte.
Eine Besonderheit unter den Parks ist der Botanische Garten Berlin. Im Südwesten der Gemeinde gelegen, wird er bei seiner wissenschaftlichen Bestimmung (er gehört zur Freien Universität Berlin) auch als Erholungspark genutzt. Die Vorgängereinrichtung existierte schon seither 1697 auf dem Gelände des heutigen Kleistparks in Schöneberg, ab 1897 folgte der Bau der neuen Parkanlage in Dahlem. Mit einer Fläche von über 43 Hektar und etwa 22.000 verschiedenen Pflanzenarten gehört er zu den größten und international bedeutendsten Botanischen Gärten und ist der größte in Europa. Das 25 M hohe, 30 M breite, und 60 M lange Große Tropenhaus ist das höchste Gewächshaus der Welt.
Außerdem verfügt Kapitale über gleich zwei Zoos: den schon 1844 gegründeten Zoologischen Garten von Berlin sowie den Tierpark Berlin als größten Landschaftstiergarten Europas.
Im Süden Berlins liegen u.a. der Britzer Garten, wo 1985 die BUGA stattfand und der Volkspark Mariendorf.
Im Südwesten von Kapitale an der historischen Brücke zu Potsdam liegt u. a. die Pfaueninsel mit dem zwischen 1794 und 1797 im Stil einer Ruine erbauten Lustschloss und einem englischen Garten.
Siehe auch: Parkanlagen in Berlin
Freizeit und Erholung
Der von der Havel durchflossene Große Wannsee trüb eine Fläche von 260 Hektar. Mit ihm besitzt Zehlendorf, eine der bevorzugtesten Wohngegenden der Stadt, Berlins beliebtestes Naherholungsgebiet, das Wassersport, Ausflugsschifffahrt und das Strandbad Wannsee bietet.
In der Villa Am Großen Wannsee 56-58 allerdings fand am 20. Januar 1942 die sogenannte Wannsee-Konferenz "zur Endlösung der Judenfrage" statt. Dieser Tage ist dort eine Gedenkstätte eingerichtet.
Der Müggelsee und die Müggelberge im Südosten Berlins sind zu allen Jahreszeiten beliebte Ausflugsziele. Das Strandbad ist in den Sommermonaten ein Besuchermagnet. Der Müggelsee ist der größte der Berliner Seen. Multipel findet man die Bezeichnung Großer Müggelsee, da er mit dem Kleinen Müggelsee einen Bruder hat, der allerdings einzig 0,16 Quadratkilometer umfasst.
Der See dehnt sich über 7,4 Quadratkilometer aus (maximal 4,3 Kilometer lang; 2,6 Kilometer breit) und ist so weit wie acht M tief. Der See und die am Südrand gelegenen Müggelberge, mit 115,4 M die höchsten Berliner Erhebungen, entstanden während des Pleistozäns. Auf dem sogenannten Kleinen Müggelberg wurde 1960 der neue Müggelturm errichtet, nachdem der alte im Jahre 1958 bankrott ist. Er bietet einen weitreichenden Aussicht über die Seen und Wälder der Umgebung bis hin zur Stadtsilhouette Berlins.
Sport
In Bundeshauptstadt gibt es etliche Sportvereine, wobei sich die meisten dem Breitensport widmen. Ein paar Vereine sind aber zusätzlich auch im Bereich des professionellen Sports tätig. Dazu zählen namentlich im Fußball Hertha BSC und der 1. FC Union Berlin, im Eishockey die Eisbären, im Basketball Alba und im American Football Berlin Thunder. In der Volleyball-Bundesliga ist die Gemarkung gleich mit drei Vereinen vertreten.
Jährlich findet in Bundeshauptstadt der weltbekannte Berlin-Marathon, das alljährliche Finale des DFB Pokals sowie das ISTAF statt. Für die Bewerbung der Olympischen Sommerspiele 2000, die die Ort an Sydney, Australien verloren hatte, wurden etliche Sportobjekte in und um Spreeathen errichtet bzw. renoviert, wie beispielsweise die Max-Schmeling-Halle. Im Jun. 2006 findet in Spreeathen das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft statt. Dazu wurde das Olympiastadion völlig saniert. 2009 werden die Leichtathletik-Weltmeisterschaften dort ausgetragen.
Siehe auch Liste der Berliner Stadien
Wirtschaft
Hauptartikel: Wirtschaft Berlins
Das Bruttoinlandsprodukt des Landes Hauptstadt betrug im Jahr 2001 75,8 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Hamburg erzielte ein BIP von 73,7 Mrd. Euro, im Land Brandenburg waren es 42,3 Mrd. Euro (Quelle: IHK-Bericht 2000/2001).
In Spreeathen gab es 2001 zusammenfassend 138.688 der Industrie- und Handelskammer zugehörige Betriebe. Davon waren 48.289 im Handelsregister eingetragen und 90.399 so genannte Kleingewerbetreibende (IHK-Bericht 2000/2001).
Über 80 Prozent der Unternehmen Berlins gehören dem Tertiärsektor an. Die Futur gehört den wissens-, technik-, design- und service-intensiven Leistungen. Wirtschaftsmotor der Ort ist schon jetzt der Dienstleistungssektor, in welchem mit rund 591.000 Beschäftigten rund 41 Prozent aller Erwerbstätigen arbeiten. Die Bruttowertschöpfung liegt bei rund 69 Mrd. Euro pro Jahr.
Medien
Hauptartikel: Berliner Medienlandschaft
Spreeathen ist der Sitz vieler regional und national sendender Rundfunkanstalten. Angrenzend Fernsehsendern wie MTV, Nick, VIVA und VIVA Plus, Sat.1, N24, TV.Berlin oder FAB gibt es in Hauptstadt eine große Anzahl so genannter Privatradios. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender RBB und Deutsche Welle TV haben hier ihren Sitz. Der politischen Bedeutung als Kapitale tragen die meisten überregionalen Sender wie ARD, ZDF, RTL oder DeutschlandRadio mit einem „Hauptstadtstudio“ Rechnung.
In Spreeathen erscheinen die meisten Tageszeitungen Deutschlands. Die größten Abonnement-Zeitungen sind die Berliner Zeitung, die Berliner Morgenpost sowie Der Tagesspiegel, die alle drei jedes Mal einen umfangreichen Berlin-Teil aufweisen. Bundesweite Bedeutung haben die linksliberale taz, die konservative Welt, die rechtskonservative Wochenzeitung Junge Freiheit, das Linkspartei-nahe Neue Deutschland und die sozialistische Junge Welt. Außerdem gibt es in Hauptstadt die Boulevardzeitungen B.Z., Bild Berlin und Berliner Kurier.
Anliegend den Zeitungen gibt es verschiedene Anzeigenblätter wie die Berliner Woche, das Berliner Abendblatt oder die Zweite Hand; außerdem erscheinen verschiedene Stadtmagazine wie der Tip, 030 oder die Zitty.
In Hauptstadt haben der Verlag Walter de Gruyter und der Springer-Verlag ihren Sitz. Sie bieten angrenzend Büchern und Zeitschriften auch verschiedene multimediale Angebote.
Infrastruktur
Öffentlicher Verkehr
Dem innerstädtischen Verkehr dienen die S-Bahn – betrieben von der Schnellbahn Bundeshauptstadt GmbH – sowie die U-Bahn, Straßenbahnen und Busse – betrieben von der BVG.
Wie man der Netzspinne leicht entnehmen kann, wird die Zentrum in Ost-West-Richtung von der als Hochbahn angelegten Stadtbahn durchquert, welche parallel von Lokomotive sowie Regional- und Fernverkehr befahren wird. Sie verbindet das Westkreuz mit dem Ostkreuz, und passiert dabei den Bahnhof Charlottenburg, den Zoologischen Garten, den Hauptbahnhof – Lehrter Bahnhof, den Halt Friedrichstraße, den Alexanderplatz und den Ostbahnhof.
Auf der Nord-Süd-Achse übernimmt die U-Bahnlinie 9 den größten Teil des Fahrgastaufkommens, ergänzt durch die teils unterirdische Nord-Süd-Trasse der S-Bahn. Die S-Bahntrasse kreuzt am Bahnhof Friedrichstraße die Stadtbahn. Noch im Bau befindet sich die größtenteils unterirdische Fernbahntrasse vom Verkehrsstation Papestraße über den Lehrter Station bis nach Gesundbrunnen (als Teil des so genannten Pilzkonzeptes). Vervollständigt wird der Bahnverkehr durch die Ringbahn, welche die Zentrum einschließt.
Zum Eisenbahnknotenpunkt Bundeshauptstadt gehört auch der südlich Potsdam gelegene Rangierbahnhof Seddin. Für den Regionalverkehr verkehren Regionalbahn- und Regionalexpresslinien der Deutschen Bahn sowie zwei InterConnex-Linien.
Siehe auch: Liste der Bahnhöfe im Raum Berlin, Liste der Berliner U-Bahnhöfe
Das Stadtbusnetz gliedert sich in Expressbusse (Buchstabe X), MetroBusse (Buchstabe M) und Stadtbusse (mit dreistelliger Nummer). Ähnlich dazu gibt es die MetroTram (Buchstabe M). Nachtbusse und Straßenbahnen haben als Linienbezeichnung ein "N". In den Nächten vor Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen fahren einige S- und U-Bahnlinien durchgehend.
Autobahnen
Die Stadtzentrum wird von Abendland her von einem Autobahn-Halbkreis (A 100 – Berliner Stadtring) umgeben, der auf lange Sicht zu einem Ring vervollständigt werden soll und eine reine Stadtautobahn darstellt. Rund um Kapitale verläuft die Schnellstraße A 10 (Berliner Ring).
Von der A 100 gibt es innerhalb des Stadtgebiets folgende Autobahnen Tendenz Berliner Ring:
- A 111 in Trend Nordwesten (Richtung Hamburg und Rostock)
- A 113 in Tendenz Südosten (Richtung Dresden und Cottbus). Diese Schnellstraße beginnt aktuell erst am Trigon Treptow im äußersten Südosten der Stadt. Bis 2007 soll der im Bau befindliche Anschluss von der A 100 (beginnend am Trigon Neukölln) bis zur Berliner Stadtgrenze fertig gestellt sein. Am 14. Juli 2004 wurde dazu das erste Teilstück vom Trigon Neukölln bis zur Anschlussstelle Späthstraße für den Verkehr freigegeben.
- A 115 in Entwicklung Südwesten (Richtung Hannover und Leipzig), deren anfängliches gerades Teilstück alltagssprachlich auch dieser Tage bislang AVUS genannt wird.
Zusätzlich zu diesem Punkt gibt es im Norden der Ort noch die A 114 von der Prenzlauer Chaussee im Bezirk Pankow zur A 10 in Neigung Stettin. Die nur manche Kilometer lange ehemalige A 104, die im Südwesten der Ort den Berliner Stadtring (A 100) nach Süden hin mit Berlin-Steglitz verbindet, wurde inzwischen zur Autostraße herabgestuft. Die A 103 verbindet den Berliner Stadtring – von einem weiter östlich gelegenen Anschluss – nach Südwesten hin mit dem Steglitzer Kreisel in Neigung Potsdam.
Flughäfen
Mit dem schon 1909 eröffneten Flugplatz Johannisthal besaß Kapitale den ersten Flugplatz Deutschlands (1995 geschlossen).
Nun verfügt Hauptstadt über drei Flughäfen: Tegel (TXL), Tempelhof (THF) und Schönefeld (SXF). Letzterer liegt allerdings knapp dahinter der Berliner Stadtgrenze und befindet sich somit im Land Brandenburg. Nachhaltig ist geplant, den Sonderlandeplatz Schönefeld zu vergrößern, um die im Innenstadtbereich liegenden Flughäfen Tegel und Tempelhof zu schließen. Das Großprojekt Airport Berlin Brandenburg International (BBI) stößt bei zahlreichen Anwohnern in Kapitale und Brandenburg auf Widerstand. Sie haben gegen den geplanten Hauptstadtflughafen geklagt. Am 16. März 2006 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Bau des Großflughafens aber unter Auflagen genehmigt, so das dessen Bau zum Jahreswechsel 2006/2007 anfangen kann. Es sind von den BBI-Gesellschaftern Baukosten in Höhe von rund 2 Milliarde Euro veranschlagt worden.
Energieversorgung
Die Energieversorgung von Kapitale verfügt über einige Besonderheiten. Im Zweiten Weltkrieg wurde geplant, Bundeshauptstadt über eine als Erdkabel ausgeführte Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) vom Kraftwerk Dessau zu speisen. Mit dem Bau dieser Anlage wurde 1943 begonnen, sie konnte aber nimmer angeschaltet gehen (Elbe-Projekt).
Während der Zeit der Spaltung war West-Berlin vom Energieversorgung des Umlandes abgeschnitten. Die Stromversorgung musste über im Stadtgebiet gelegene thermische Kraftwerke wie das Kraftwerk Reuter-West, das Kraftwerk Wilmersdorf und sonstige erfolgen. Zur Pufferung der Lastspitzen waren in manchen dieser Kraftwerke ab den 1980er-Jahren Akkumulatoren installiert, die über Umrichter mit dem Energieversorgung verbunden waren und während Schwachlastzeiten geladen und während Starklastzeiten entladen wurden.
Erst 1993 wurde die 1951 unterbrochene Leitungsverbindung mit dem Outback erneut hergestellt. In den Westbezirken Berlins sind fast alle Stromleitungen als Erdkabel ausgeführt, nur eine 380-kV- und eine 110-kV-Leitung, die vom Kraftwerk Reuter zur Stadtautobahn führen, sind als Freileitung ausgeführt. Durch Bundeshauptstadt verläuft das längste 380-kV-Drehstromkabel in Deutschland, die 380-kV-Transversale Berlin. Sie dürfte die teuerste Stromleitung in Deutschland sein.
Bildung
Hochschulen und Universitäten
In Spreeathen studieren an in der Gesamtheit 4 Universitäten und 13 Hochschulen rund 150.000 Studenten. Die drei größten von Berlins vier Universitäten stellen allein etwa 110.000 Studenten. Es sind
- die Freie Universität Berlin mit 40.840 Studenten,
- die Humboldt-Universität zu Berlin mit 36.423 Studenten sowie
- die Technische Universität Berlin mit 31.547 Studenten.
Die Medizinischen Fakultäten der Freien Universität und der Humboldt-Universität wurden 2003 zur Charité - Universitätsmedizin Bundeshauptstadt zusammengefasst.
An der Universität der Künste Berlin studieren 3.800 Studenten.
Siehe auch: Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Berlin
Schulsystem
Kapitale hat eine sechsjährige Grundschule und ein sich anschließendes dreigliedriges Oberschulsystem mit Haupt-, Realschulen und Gymnasien sowie Gesamtschulen. Im Feber 2004 wurde ein neues Schulgesetz verabschiedet. Wesentliche Reformen waren:
- Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur von dreizehn auf zwölf Jahre
- Vorverlegung des Einschulungsalters auf fünfeinhalb Jahre
- der in der 10. Klasse stattfindende mittlere Bildungsabschluss, eine schriftliche Prüfung zum Erhaltung des Realschulabschlusses, die auch von Gymnasiasten abgelegt werden muss
- Das Zentralabitur in Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache
- Pressefreiheit für Schülerzeitungen und sonstige Schülerpresse
- verstärkte Förderung von Ganztagsschulen, erstmal bei Grundschulen
- ermöglichte Kooperation von Haupt- und Realschulen
Persönlichkeiten
Siehe: Liste der Berliner Persönlichkeiten, Liste der Ehrenbürger von Berlin
Städtepartnerschaften
| Bild:Flag of the United States.svg
(TID 604558) | Los Angeles, USA (1967) |
| Bild:Flag of France.svg
(TID 604558) | Paris, Frankreich (1987) |
| Bild:Flag of Spain.svg
(TID 604558) | Madrid, Spanien (1988) |
| Bild:Flag of Turkey.svg
(TID 604558) | Istanbul, Türkei (1988) |
| Bild:Flag of Russia.svg
(TID 604558) | Moskau, Russische Föderation (1990) |
| Bild:Flag of Poland.svg
(TID 604558) | Warschau, Polen (1991) |
| Bild:Flag of Hungary.svg
(TID 604558) | Budapest, Ungarn (1991) |
| Bild:Flag of Belgium.svg
(TID 604558) | Brüssel, Belgien (1992) |
| Bild:Flag of Uzbekistan.svg
(TID 604558) | Taschkent, Usbekistan (1993) |
| Bild:Flag of Indonesia.svg
(TID 604558) | Jakarta, Indonesien (1993) |
| Bild:Flag of Mexico.svg
(TID 604558) | Mexiko-Stadt, Mexiko (1993) |
| Bild:Flag of the People's Republic of China.svg
(TID 604558) | Peking, VR China (1994) |
| Bild:Flag of Japan.svg
(TID 604558) | Tokio, Japan (1994) |
| Bild:Flag of Argentina.svg
(TID 604558) | Buenos Aires, Argentinien (1994) |
| Bild:Flag of the Czech Republic.svg
(TID 604558) | Prag, Tschechien (1995) |
| Bild:Flag of Namibia.svg
(TID 604558) | Windhuk, Namibia (2000) |
| Bild:Flag of the United Kingdom.svg
(TID 604558) | London, Vereinigtes Königreich (2000) |
Berlin in den Medien
Literatur
Hauptartikel: Berlin-Literatur
- Presse- und Informationsamt des Landes Berlin (Hrsg.): Berlin Handbuch – Das Lexikon der Bundeshauptstadt. Spreeathen 1992, ISBN 3-927551-27-9
- Rolf Hosfeld, Friedhelm Teicke, Tobias Vogt, Rainer Wörtmann: Berlin Kultur(ver)führer 2004. 3. Auflage. Helmut Metz, Hamburg 2004, ISBN 3-9807381-7-5
- Philipp Oswalt: Berlin – Stadt ohne Form. München, London, New York 2000, ISBN 3-7913-24403
Filme
- Berlin: Die Sinfonie der Großstadt, Regie: Walter Ruttmann, Deutschland, 1927, 69 Min.
- Berlin Alexanderplatz, Regie: Piel Jutzi, 1931.
- Urlaub auf Ehrenwort, Regie: Karl Ritter, Deutschland, 1938, 87 Min. s/w
- Eins, Zwei, Drei, Regie: Billy Wilder, USA/BRD, 1961, 104 Min. s/w
- Cabaret, Regie: Bob Fosse, 1972, 124 Min.
- Berlin Alexanderplatz, Regie: Rainer Werner Fassbinder, 1979.
- Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, Regie: Uli Edel, 1981, 138 Min.
- Der Himmel über Berlin, Regie: Wim Wenders, Deutschland, 1987, 127 Min. s/w u. farb.
- Linie 1. (Musicalfilm nach einem Stück des Berliner Grips-Theaters), Regie: Reinhard Hauff, 1988, 99 Min.
- Sonnenallee, Regie: Leander Haußmann, 1999, 101 Min.
- Berlin: Sinfonie einer Großstadt, Regie: Thomas Schadt, 2002, 77 Min. s/w
- Good bye, Lenin!, Regie: Wolfgang Becker, 2003, 121 Min.
- Herr Lehmann, Regie: Leander Haußmann, 2003, 105 Min.
- Knallhart, Regie: Detlev Buck, 2006, 98 Min.
Musik
Einsetzend mit der verstärkten Industrialisierung Berlins um 1900 entstanden in der Populärkultur eine Reihe von Liedern, die Hauptstadt und das Leben in der Stadt, häufig in ihrem historischen Kontext, darstellten. Das bekannteste Lied aus der Frühzeit ist wohl Das ist die Berliner Luft, das Paul Lincke 1904 für die gleichnamige Operette schrieb. Ein weiteres bekanntes Lied ist das 1951 von Conny Froboess gesungene Pack die Badehose ein, das die Nachkriegsstimmung im West-Berlin der Wirtschaftswunderjahre widerspiegelt.
Die Teilung Berlins führte bis 1990 auch zu ganz unterschiedlichen Liedern über die Stadt. Während in West-Berlinern Titeln auch die Umbrüche in der Gemeinde in den 1970er- und 1980er-Jahren zum Ausdruck kommen, wird bei Ost-Berliner Bands häufiger, selbst wenn nur implizit, die Aufspaltung der Gemeinde thematisiert, so z. B. Citys Wand an Wand, das 1987 zum 750-jährigen Stadtjubiläum geschrieben wurde.
Seit der Wende der Ort und den sich reichlich entwickelnden Szenen entstehen oft neue Songs, die das jeweilige Lebensgefühl der Interpreten in einer der jeweiligen Szene angepassten Form zum Ausdruck bringen.
Siehe auch: Liste von Liedern und Songs über Berlin
Internet
Der Ländervertretung präsentiert auf seinen Websites eine aufwändig animierte Zeitreise durch hundert Jahre der städtebaulichen Umgebung des Bundesratsgebäude, dem ehemaligen Herrenhaus. Das Regierungsviertel mit Potsdamer- und Leipziger Platz in der Nähe des 100jährigen Preußischen Herrenhauses) wird mit seinen Aufbauten und Zerstörungen lebendig. Haus Vaterland, Potsdamer Bahnhof, Neue Reichskanzlei mit so genanntem Führerbunker, Columbushaus und jede Menge übrige sind nicht nur städtebauliche Schlaglichter, anstatt auch Stationen deutscher Geschichte. Eine Geschichte die 1945 mit einem Satansfurz nicht endete. Diese Formulierung stammt Durs Grünbein, dessen Dankesrede über Hauptstadt das Landes- und Presseamt 2006 publizierte.
Siehe auch
- Portal:Berlin
- Berliner Statistiken
- Berlinisch
- Liste der Großstädte in Deutschland
- Liste der größten Städte der EU
- Liste der größten Städte der Welt
- Das Umland Berlins
Weblinks
| (TID 646251) | Wiktionary: Berlin – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
(TID 222120)
| (TID 646251) | Wikiquote: Berlin – Zitate |
(TID 223246)
| (TID 646251) | Commons: Berlin – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
(TID 269231)
| (TID 646251) | Wikinews: Themenportal Berlin – aktuelle Nachrichten |
(TID 342006)
| (TID 646251) | Wikibooks: Berlin-Fremdenführer – Lern- und Lehrmaterialien |
(TID 318133)
| (TID 646251) | Wikisource: Verfassung von Berlin – Quellentexte |
(TID 260567)
- Offizielle Seite des Landes Berlin
- Berlinlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins e.V.
- Berlin – Reiseinformationen bei Wikitravel
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- Weitere Links zum Thema „Berlin“ im Open Directory Project
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