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Bewusstsein

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Bild:Disambig-grau2.png Dieser Artikel behandelt mentale Fragen des Wahrnehmung aus den Bereichen Philosophie und Psychologie. Nicht berücksichtigt sind Fragen des gesellschaftlichen Bewusstseins, wie es im Bereich der Soziologie oder im Marxismus z. B. als Klassenbewusstsein verwendet wird.

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Bewusstsein (lat. conscientia „Mitwissen“) bezeichnet die Fähigkeit, über mentale Zustände, also etwa Gedanken, Emotionen, Wahrnehmungen oder aberErinnerungen, zu verfügen. Das Phänomen des Bewusstseins wird oft als eines der größten ungelösten Probleme von Philosophie und Naturwissenschaft angesehen. Selbst eine allgemein anerkannte präzise Definition von Wahrnehmung liegt vor ... nicht vor.

Bild:RobertFuddBewusstsein17Jh.png
Bewusstseinvorstellung aus dem 17. Jahrhundert

Inhaltsverzeichnis

Bedeutung

Das Wort „Bewusstsein“ wurde von Christian Wolff als Lehnübersetzung des lateinischen conscientia geprägt. Das lateinische Wort hatte ursprünglich eher Gewissen bedeutet und war zuerst von René Descartes in einem allgemeineren Sinn aus zweiter Hand worden. Der Begriff „Bewusstsein“ hat im Sprachgebrauch eine sehr vielfältige Bedeutung, die sich zum Teil mit den Bedeutungen von „Geist“ und „Seele“ überschneidet. Im Gegensatz zu diesen Begriffen ist „Bewusstsein“ jedoch weniger von theologischen und dualistisch-metaphysischen Gedanken bestimmt, wieso er eher auch in den Naturwissenschaften verwendet wird.

Man unterscheidet dieser Tage in der Philosophie und Naturwissenschaft verschiedene Aspekte und Entwicklungsstufen:

  1. Bei Bewusstsein sein: Hier ist der wachbewusste Zustand von Lebewesen gemeint, der sich u. a. vom Schlafzustand oder von der Bewusstlosigkeit abgrenzt. In diesem Sinn lässt sich Wahrnehmung auf Erfahrung beruhend und objektiv beschreiben und z. T. eingrenzen. Verschiedene wissenschaftliche Forschungen setzten hier an; namentlich mit der Fragestellung, inwieweit das Organ und das Wahrnehmung zusammenhängen.
  2. Bewusstsein als phänomenales Bewusstsein: Ein Lebewesen, das phänomenales Wahrnehmung besitzt, nimmt nicht nur Reize auf, stattdessen erlebt sie auch. In diesem Sinne hat man phänomenales Bewusstsein, wenn man etwa Schmerzen hat, sich freut, Farben wahrnimmt oder friert. Es wird allgemein anerkannt, dass Tiere mit hinreichend komplexer Gehirnarchitektur ein solches Wahrnehmung haben. Phänomenales Wahrnehmung ist als so genanntes Qualiaproblem eine Aufgabe für die naturwissenschaftliche Erklärung.
  3. Bewusstsein als gedankliches Bewusstsein: Ein Lebewesen, das gedankliches Wahrnehmung besitzt, hat Gedanken. Wer also etwa denkt, sich erinnert, plant und erwartet, dass etwas der Fall ist, hat ein solches Bewusstsein. Es ist als Intentionalitätsproblem eine Aufgabe für die naturwissenschaftliche Erklärung.
  4. Bewusstsein des Selbst und seiner mentalen Zustände: Selbstbewusstsein in diesem Sinne haben Lebewesen, die nicht nur phänomenales und gedankliches Wahrnehmung haben, anstatt sich auch darüber im Klaren sind, dass sie ein solches Wahrnehmung haben. Dieses Selbstbewusstsein ermöglicht somit ein Wahrnehmung von sich selbst als Individuum. Man trifft es bei Volk und rudimentär bei verständigen auf Säugetieren an.
  5. Bewusstsein als „belebt-sein“ oder als „beseelt-sein“ in verschiedenen Religionen oder als die unbegrenzte Wirklichkeit in mystischen Strömungen.

Die Verwendung des Begriffes Wahrnehmung ist letztlich immer auf eine dieser Bedeutungen und damit auf eine Eingrenzung angewiesen. Auch drücken sich in den verschieden Verwendungsweisen oft unterschiedliche Weltanschauungen aus. Eine allgemeine Erklärung des Begriffes ist infolge seiner sehr unterschiedlichen Bedeutungen nicht möglich.

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Bewusstsein als Rätsel

Der Philosoph Thomas Metzinger erklärt: „Das Problem des Bewusstseins bildet heute - vielleicht zusammen mit der Frage nach der Entstehung unseres Universums - die äußerste Grenze des menschlichen Strebens nach Erkenntnis.“ (Siehe Metzingertext unter „Weblinks“).

In einem materialistischen Weltbild entsteht das Rätsel des Bewusstseins per der Frage, wie es in der Regel möglich sein kann, dass aus einer bestimmten Anordnung und Dynamik von Materie Wahrnehmung entsteht. Die Vertreter der These, dass das Wahrnehmung rätselhaft sei, argumentieren, dass selbst eine lückenlose Aufklärung sämtlicher physiologischer Gehirnprozesse diese Anfrage nicht antworten könne. Es schiene unklar, weshalb ein Mensch nicht einfach funktionieren könne, ohne dass er es bewusst erlebt. Die Vorstellbarkeit dieser Sachverhalt lege offen, dass das Phänomen des Bewusstseins aus naturwissenschaftlicher Sicht noch nicht verstanden sei. Und schließlich scheint es unterschiedlich als bei anderen Problemen ungeklärt, über welcher Kriterien eine Lösung des Problems überhaupt als solche erkennbar sein könnte.

Schon Gottfried Wilhelm Leibniz hat das Problem in aller Schärfe formuliert. In der Monadologie (§17) stellt er sich eine riesige, begehbare Nachbildung des Gehirns vor und erklärt:

„[...] so wird man bei ihrer Besichtigung nichts als gewisse Stücke, deren eines an das andere stößt, niemals aber etwas antreffen, woraus man eine Perception oder Empfindung erklären könnte.“
Bild:Mach, Innenperspektive.jpg
Die Innenperspektive in einer Illustration von Ernst Mach

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Bewusstsein in der Philosophie

In der Philosophie war das Rätsel des Bewusstseins lange bekannt. Es geriet aber in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unter dem Einfluss des Behaviorismus und der Beurteilung von Edmund Husserl am Psychologismus weitgehend in Vergessenheit. Dies änderte sich nicht zuletzt durch Thomas Nagels 1974 veröffentlichten Aufsatz What is it like to be a bat? Nagel argumentierte, dass wir nie erfahren würden, wie es sich anfühlt, eine Fledermaus zu sein. Diese subjektiven Information seien aus der Außenperspektive der Naturwissenschaften nicht erforschbar. In diesen Tagen teilen diverse Philosophen die Rätselthese - etwa David Chalmers, Frank Jackson und Joseph Levine. Es gibt allerdings auch Philosophen, die hier kein Rätsel erkennen wollen - etwa Patricia Churchland, Paul Churchland und Daniel Dennett.

Die Rätselhaftigkeit des Bewusstseins als Phänomen äußert sich in zwei verschiedenen Aspekten: Zum einen haben Bewusstseinszustände einen Erlebnisgehalt und es ist nicht klar, wie das Körperteil Erleben produzieren kann. Dies ist das Qualiaproblem. Zum anderen können gegenseitig Gedanken auf empirische Sachverhalte beziehen und sind deshalb wahr oder falsch. Es ist aber auch nicht klar, wie das Körperteil Gedanken mit solchen Eigenschaften erzeugen kann. Das ist das Intentionalitätsproblem.

Das Qualiaproblem

Qualia sind als Erlebnisgehalte von mentalen Zuständen bestimmt. Man spricht auch von Qualia als dem „phänomenalen Bewusstsein“. Das Qualiaproblem besteht darin, dass es keine einsichtige Verbindung zwischen neuronalen Zuständen und Qualia gibt: Aus welchem Grund mitmachen wir überhaupt etwas, wenn bestimmte neuronale Prozesse im Denkorgan ablaufen? Ein Beispiel: Wenn man sich die Finger verbrennt, werden Reize zum Körperteil geleitet, dort verarbeitet und schließlich wird ein Verhalten produziert. Nichts macht es zwingend, dass dabei ein Schmerzerlebnis entsteht.

Die fehlende Verbindung zwischen den neuronalen Prozessen und den Qualia scheint fatal für die naturwissenschaftliche Erklärbarkeit von Wahrnehmung zu sein: Wir haben nämlich nur dann ein Phänomen naturwissenschaftlich erklärt, wenn wir auch seine Eigenschaften erklärt haben. Ein Beispiel: Wasser hat die Eigenschaften bei Raumtemperatur flüssig zu sein, bei 100 °C zu kochen usw. Wenn man einfach nicht erklären könnte, aus welchem Grund Wasser normal flüssig ist, so gäbe es ein „Rätsel des Wassers“. Gleichartig dazu: Wir haben einen Bewusstseinszustand genau dann erklärt, wenn Folgendes gilt: Aus der wissenschaftlichen Erklärung folgen all die Eigenschaften des Bewusstseinszustands - also auch die Qualia. Da die Qualia aber eben aus keiner naturwissenschaftlichen Erklärung folgen, bleibt ein „Rätsel des Bewusstseins“.

Es gibt zig verschiedene Möglichkeiten, mit dem Qualiaproblem umzugehen:

  1. Man kann sich auf einen Dualismus zurückziehen und behaupten: Die Naturwissenschaften können das Wahrnehmung nicht erklären, weil das Wahrnehmung nicht physisch ist.
  2. Man kann behaupten, dass mit den neuro- und kognitionswissenschaftlichen Beschreibungen schon alle Fragen geklärt seien.
  3. Man kann behaupten, dass das Problem für Menschen nicht lösbar ist, da es ihre kognitiven Fähigkeiten übersteigt.
  4. Man kann zugeben, dass das Qualiaproblem nicht gelöst ist, aber auf den wissenschaftlichen Fortschritt hoffen. Vielleicht bedarf es einer neuen wissenschaftlichen Revolution.
  5. Man kann einen radikalen Schritt versuchen und behaupten: In Wirklichkeit gibt es gar keine Qualia.

Das Intentionalitätsproblem

Bild:John Searle 2002.jpg
John Searle hält Intentionalität für nicht erklärbar

Das Intentionalitätsproblem ist entsprechend zum Qualiaproblem zu verstehen. Die grundlegende argumentative Struktur ist die gleiche. Auf Franz Brentano und seine Aktpsychologie geht die Einsicht zurück, dass die meisten Bewusstseinszustände nicht nur einen qualitativen Erlebnisgehalt haben, stattdessen auch intentional systematisch sind. Das heißt, dass sie sich auf ein Handlungsziel beziehen. Ausnahmen sind Grundstimmungen wie Eintönigkeit oder Grundhaltungen wie Optimismus. Der Gedanke, dass Herodot Geisteswissenschaftler war, bezieht sich etwa auf Herodot und er ist infolge seines Bezugs wahr oder falsch. Können diese Eigenschaften durch die Wissenschaften erklärt werden? Es bleiben Zweifel: Wie soll sich eine neuronale Aktivität in meinem Denkapparat auf Herodot beziehen? Und wie kann die Wahrheitswertfähigkeit der Gedanken erklärt werden? Neuronale Prozesse sind doch nicht wahr oder falsch - sie passieren einfach!

In Verbindung auf das Intentionalitätsproblem kann man die gleichen Lösungsvorschläge vertreten, wie beim Qualiaproblem. Doch es gibt noch zusätzliche Möglichkeiten. Man kann nämlich auch versuchen, zu erklären, aus welchem Grund sich eine neuronale Aktivität auf etwas (etwa Herodot) bezieht. Die drei populärsten Vorschläge sind die folgenden:

  1. Jerry Fodor meint, dass sich ein neuronaler Prozess genau dann auf X bezieht, wenn er in einer bestimmten kausalen Bezug zu X steht.
  2. Fred Dretske meint, dass sich ein neuronaler Prozess genau dann auf X bezieht, wenn er ein verlässlicher Anzeiger für X ist.
  3. Ruth Millikan meint, dass sich ein neuronaler Prozess genau dann auf X bezieht, wenn es die evolutionäre Funktion des Prozesses ist, X anzuzeigen.

All diese Lösungsvorschläge sind mit schweren Einwänden konfrontiert und so halten diverse Philosophen, etwa Hilary Putnam und John Searle, auch Intentionalität für nicht naturwissenschaftlich erklärbar.

Betrachtungsweisen des Bewusstseins

Man kann zwischen zwei Zugängen zum Wahrnehmung unterscheiden. Einerseits gibt es eine unmittelbare und nicht-symbolische Betrachtung des Bewusstseins, welche nur durch eigene Erfahrung möglich ist. Zum anderen wird versucht, Bewusstseinsphänomene aus der Außenperspektive der Naturwissenschaften zu beschreiben. Eine Unterscheidung zwischen der unmittelbaren und der symbolisch vermittelten Betrachtungsweise findet sich in vielen Traditionen und Theorien. Sie wird gleichfalls von den meisten Philosophen anerkannt, auch wenn einige Theoretiker und Theologen eine scharfe Rezension an der Konzeption des unmittelbaren und privaten Inneren geübt haben. Spinoza etwa nennt die unmittelbare, nicht-symbolische Betrachtung „Intuition“ und die objektive Anleitung „Intellekt“.

Es wird häufig behauptet, dass die Ebene der unmittelbaren Bewusstseinsbetrachtung für die „Erkenntnis der Wirklichkeit“ die eigentlich entscheidende sei. Nur in ihr sei der Kern des Bewusstseins, das subjektive Erleben, zugänglich. Da diese Ebene allerdings nicht durch eine objektive Schilderung zugänglich sei, seien auch den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen auf dem Gebiet des Bewusstseins bestimmte Grenzen gesetzt.

Bewusstsein, Materialismus und Dualismus

Der Begriff des Geistes steht gebräuchlich im Zusammenhang mit dem cartesischen Dualismus zwischen einer materiellen Welt und der immateriellen Welt des Geistes. Dies ist beim Begriff „Bewusstsein“ nicht der Fall, was allerdings nicht bedeutet, dass die Rede vom Wahrnehmung obligat mit einem Materialismus verbunden ist. Vielmehr wird die Existenz des Bewusstseins oft als das zentrale Problem jedweder materialistischen Weltanschauung gesehen.

Die aufs Wahrnehmung bezogenen, antimaterialistischen Argumente gründen meist auf den oben diskutierten Phänomenen Qualia und Intentionalität. Die grundlegende argumentative Struktur ist dabei sehr einfach: Wenn der Materialismus wahr ist, dann müssen Qualia und Intentionalität reduktiv erklärbar sein. Sie sind aber nicht reduktiv erklärbar. Also ist der Materialismus falsch. In der philosophischen Streitgespräch werden die Argumente natürlich ungleich komplexer. Ein sehr bekanntes Beleg ist etwa von Frank Jackson entwickelt worden. In einem Gedankenexperiment stellt er sich die Superwissenschaftlerin Mary vor, die in einem schwarz-weißen Laboratorium aufwächst und lebt. Sie hat noch nie Farben gesehen und weiß daher nicht, wie Farben aussehen. Sie kennt aber alle physikalischen Wissen über Farbensehen. Da sie aber nicht alle Datenansammlung über Farben kennt (sie weiß nicht, wie sie aussehen), gibt es nicht-physikalische Fakten. Also ist der Materialismus falsch.

Gegen derartige dualistische Argumente sind diverse materialistische Repliken entwickelt worden. Sie fußen auf den oben beschriebenen Möglichkeiten mit Qualia und Intentionalität umzugehen. Im Resultat existiert eine Masse von materialistischen Vorstellungen vom Bewusstsein. Funktionalisten wie Jerry Fodor und der frühe Hilary Putnam wollen das Wahrnehmung in Similarität zum Universalrechner durch eine abstrakte, interne Systemstruktur erklären. Identitätstheoretiker wie Ullin Place und John Smart wollen Wahrnehmung direkt auf Gehirnprozesse zurückführen, während eliminative Materialisten wie Patricia und Paul Churchland die Existenz des Bewusstseins gänzlich bestreiten. Detailliertere Beschreibungen finden sich im Artikel Philosophie des Geistes.

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Bewusstsein in den Naturwissenschaften

Überblick

Angesichts der Rätsel des Bewusstseins mag man sich fragen, ob die Naturwissenschaften überhaupt etwas in Sachen beizutragen haben. Allerdings durchmachen wir ja nicht nur verschiedene mentale Zustände, sie haben auch messbare Ursachen und Wirkungen. Sie lösen Verhalten aus und verursachen weitere mentale Zustände. Diese Wirkungen werden von der Psychologie beschrieben. Doch die mentalen Zustände sind auch aufs engste mit den neuronalen Zuständen verknüpft, diese Zusammenhänge werden von der Neurowissenschaft beschrieben. Schließlich kann die Funktionalität mentaler Zustände und neuronaler Prozesse auch so weit formalisiert werden, dass sie auf einem Computer simulierbar sind - das ist ein Arbeitsgebiet der künstlichen Intelligenz. Bei der Erforschung des Bewusstseins sind sehr verschiedene Einzelwissenschaften beteiligt, da es eine große Anzahl von erfahrungsgemäß beschreibbaren Phänomenen gibt, die in Wechselwirkung mit ihm stehen.

Für die Naturwissenschaften bleibt also viel zu tun, auch wenn man der Anschauung ist, dass einzelne Elemente des Bewusstseins (Qualia und Intentionalität) unerklärt bleiben. Allerdings gibt es in den einzelnen Naturwissenschaften auch oft den Anspruch, das Wahrnehmung restlos mit empirischen Durchschnitt berechnen erklären zu wollen.

Neurowissenschaft

Bild:Brain chrischan 300.gif
Ein Denkapparat per bildgebendem Verfahren visualisiert

Ein zentrales Element der neurowissenschaftlichen Erforschung des Bewusstseins ist die Recherche nach neuronalen Korrelaten von Bewusstsein. Man versucht bestimmten mentalen Zuständen ein neuronales „Substrat“ gegenüberzustellen. Dieser Recherche nach Korrelaten kommt die Tatsache entgegen, dass das Gehirn z. T. funktional deutlich ist. Einzelne Teile des Gehirns (Areale) sind für verschiedene Aufgaben zuständig. So weiß man etwa, dass das Broca-Zentrum (bzw. die Brodmann-Areale 44 und 45) erst einmal für Sprachproduktion zuständig sind. Schädigungen dieser Region führen folglich auch zu einer Sprachproduktionsstörung, der sogenannten Broca-Aphasie. Aktivitätsmessungen während aktiver Sprachproduktion zeigen eine dementsprechend erhöhte Aktivität in dieser Region. Und die elektrische Irritation dieses Areals kann zu vorübergehenden Sprachproblemen führen. Allerdings sind Zuordnungen von mentalen Zuständen und Hirnregionen gewisse Grenzen gesetzt, da Reize immer in mehreren Hirnregionen gleichzeitig verarbeitet werden. Die Zuordnungen zu einzelnen Hirnregionen haben daher meist einen eher heuristischen Wert.

Die Unterscheidung von neuronalen Korrelaten des Bewusstseins von unbewusster Gehirnaktivität kommt der Fragestellung gleich, wie kommt es, dass... manche neuronalen Prozesse zur Bewusstwerdung eines Sinnesreizes oder eines internen Zustandes führen und sonstige nicht. Während tiefen Schlafs, einer Narkose oder Kompromiss finden Arten von Koma und Epilepsie, zum Beispiel, sind weite Teile des Gehirns aktiv, ohne von bewussten Zuständen begleitet zu werden. Ebenso scheint die neuronale Aktivität des Kleinhirns nur wenig zum bewussten Mitmachen beizutragen, ungeachtet die Anzahl der dort lokalisierten Neurone die des Großhirns noch übersteigt.

In den vergangenen Jahren nahm die Wahrnehmungsforschung eine dominierende Position innerhalb der neurobiologischen Grundlagenforschung des Bewusstseins ein. Einige visuelle Illusionen etwa erlauben es, zu untersuchen, wie das bewusste Miterleben der Sinneswelt mit den physikalischen Vorgängen der Reizaufnahme und -verarbeitung zusammenhängt. Ein Musterbeispiel hierfür ist das Phänomen der binokularen Rivalität, bei dem ein Beobachter nur eines von zwei gleichzeitig präsentierten Bildern bewusst wahrnehmen kann. Die neurowissenschaftliche Erforschung dieses Phänomens hat ergeben, dass weite Teile des Gehirns von den nicht-wahrgenommenen, unbewussten Sehreizen aktiviert werden. Auch hier stellt sich die Frage, was die zur bewussten Wahrnehmung führende neuronale Erregung von unbewusster Gehirnaktivität und Reizverarbeitung unterscheidet.

Der Bestimmung bewusster Gehirnaktivität kommt kumulativ ethische und praktische Bedeutung zu. Zig medizinische Problemfelder, so die Möglichkeit intraoperativer Wachheit während einer Vollnarkose, die Klassifikation von Koma-Patienten und der Umgang mit diesen, oder die Fragestellung nach dem Hirntod sind hiervon direkt betroffen.

Psychologie

Die Seelenkunde beschreibt im Detail, welche Reize in welchen Kontexten welche Bewusstseinszustände auslösen. Sie beschreibt auch, in welchem Verhältnis die Bewusstseinszustände untereinander stillstehen und in welcher Weise diese Verhalten verursachen. So untersucht etwa die Wahrnehmungspsychologie, wie Sinnesreizungen Bewusstseins- bzw. Wahrnehmungszustände erzeugen. Typische Fragen sind hier: Was nimmt eine Person wahr, wenn sie gleichzeitig visuelle und auditive Reize präsentiert bekommt? Wie diverse Reize werden an der Peripherie bewusst, wenn die Aufmerksamkeit an das Zentrum unselbständig wird?

Dabei spielt in der Seelenkunde die Unterscheidung zwischen bewussten und unbewussten Zuständen eine besondere Rolle. Nicht alle Reize, die vom Graue Zellen verarbeitet werden, gelangen auch in das Bewusstsein. So kann man etwa durch Priming zeigen, dass Reize, die nicht ins Wahrnehmung gelangt sind, dennoch das Verhalten des Probanden erhebbar beeinflussen. Eine übrige Anzeichen bietet das Phänomen der Rindenblindheit bzw. des Blindsight. Hier handelt es sich um eine Störung, bei der visuelle Unterlagen zwar verarbeitet werden, jedoch nicht in das Wahrnehmung gelangen. Während die Patienten also meinen, nichts zu sehen, kann man nachweisen, dass sie den visuellen Input allerdings verarbeitet haben. Dies geschieht, indem man sie Spezialitäten des Gesehenen „raten“ lässt.

Während man sich in der Kognitionspsychologie oft auf wenig komplexe aber experimentell gut zugängliche unbewusstse Prozesse beschränkt, spielt in der Psychoanalyse die Gegenüberstellung von bewussten und unbewussten Prozessen eine zentrale Rolle. Im Anschluss an Sigmund Freud wird angenommen, dass es eine komplexe Struktur von handlungswirksamen Motiven gibt, die der jeweiligen Person nicht bewusst zugänglich sind. Zu einem Problem werden diese unbewussten Strukturen speziell dann, wenn sie krankhaftes Verhalten verursachen. Dies macht eine Bewusstwerdung der entsprechenden Motive im Prozess der psychoanalytischen Praxis notwendig. Auch wenn aber und abermal methodologische Einwände gegen die psychoanalytische Konzept vorgebracht werden, wird die Annahme einer komplexen unbewussten Ebene doch mittlerweile weitgehend akzeptiert. Eine Rolle spielen hier auch die neurowissenschaftlichen Untersuchungen von unbewussten Prozessen, die zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Psychoanalytikern und Hirnforschern geführt haben.

Kognitionswissenschaft

Da etliche Einzelwissenschaften an der Erforschung von Wahrnehmung engagiert sind, ist eine umfassende Erkenntnis nur durch einen interdisziplinären Austausch möglich. Die Wissenschaftsentwicklung hat dem mit der Entstehung der Kognitionswissenschaft mittlerweile Rechnung getragen, da diese in aller Regel als ein interdisziplinäres Unternehmen zwischen Informatik, Linguistik, Neurowissenschaft, Philosophie und Seelenkunde verstanden wird.

Ein besonderer Kern aktueller kognitionswissenschaftlicher Wissenschaft besteht dabei in der Zusammenführung von empirischen Ergebnissen der Lebenswissenschaften und den Methoden und Erkenntnissen der modernen Informatik. Zwei Beispiele:

Bei all diesen Ansätzen ist jedoch umstritten, ob sie zur Lösung des oben beschriebenen Rätsels des Bewusstseins mit seinem Qualia- und Intentionalitätsproblem maßgeblich beitragen können.

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Selbstbewusstsein

Unter der Vielfalt der Bewusstseinsphänomene hat das Selbstbewusstsein in den philosophischen, empirischen und religiösen Diskussionen eine herausgehobene Stellung. Dabei wird „Selbstbewusstsein“ nicht nach der Umgangssprache als positives Selbstwertgefühl verstanden, unter dem Begriff des Selbstbewusstseins werden vielmehr zwei weitere Phänomene behandelt. Einerseits wird hierunter das Wahrnehmung seiner selbst als ein Subjekt, Individuum oder Ich (lat. Ego) verstanden. Zum anderen bezeichnet „Selbstbewusstsein“ aber auch das Wahrnehmung von den eigenen mentalen Zuständen.

Selbstbewusstsein als Bewusstsein vom Selbst

Bild:Immanuel Kant (painted portrait).jpg
Das allgemeine Selbstbewusstsein gilt Immanuel Kant als Voraussetzung für Erkenntnis

Selbstbewusstsein im ersten Sinne ist namentlich durch René Descartes ein zentrales Thema der Philosophie geworden. Descartes machte das gedankliche Selbstbewusstsein durch seinen berühmten Satz „cogito, ergo sum“ („ich denke, also bin ich“) zum Ausgangspunkt aller Gewissheit und damit auch zum Zentrum seiner Erkenntnistheorie. Descartes Konzeption blieb allerdings an seine dualistische Metaphysik gebunden, die das Selbst als ein immaterielles Ding postulierte. In Immanuel Kants transzendentalem Idealismus blieb die erkenntnistheoretische Priorität des Selbstbewusstseins bestehen, ohne dass damit Descartes Metaphysik übernommen wurde. Kant argumentierte, dass das Ich die „Bedingung, die was auch immerDenken begleitet“ (KdrV A 398) sei, ohne dabei ein immaterielles Subjekt zu postulieren.

In der Philosophie der Gegenwart spielt die Anfrage nach dem Wahrnehmung vom Selbst nicht länger die gleiche zentrale Rolle, wie bei Descartes oder Kant. Dies liegt auch daran, dass das Selbst oft als ein kulturelles Konstrukt aufgefasst wird, dem kein reales Dingsbums entspreche. Vielmehr lernten Volk im Laufe der ontogenetischen Entwicklung ihre Fähigkeiten, ihren Charakter und ihre Geschichte einzuschätzen und derartig Selbstbild zu entwickeln. Diese Überzeugung hat zu verschiedenen philosophischen Reaktionen geführt. Während mache Philosophen, wie etwa Susan Blackmore, die Aufgabe der Konzeption vom Selbst fordern, halten übrige das Selbst für eine wichtige und positiv zu bewertende Konstruktion. Prominente Beispiele sind hier Daniel Dennetts Konzeption vom Selbst als einem „Zentrum der narrativen Gravitation“ und Thomas Metzingers Modell der Selbstmodelle.

Der konstruktivistische Blick auf das Selbst hat auch wichtige Einflüsse auf die empirische Forschung. Besonders die Entwicklungspsychologie beschäftigt sich mit der Frage, wie und wann wir zu den Vorstellungen von einem Selbst kommen. In diesem Umfeld spielt auch die Anfrage nach Entwicklungsstörungen eine große Rolle. Wie kann es etwa dazu kommen, dass Personen eine multiple Persönlichkeit entwickeln und zig Identitäten entwickeln?

Selbstbewusstsein als Bewusstsein von mentalen Zuständen

Mit „Selbstbewusstsein“ kann auch das Wahrnehmung von mentalen Zuständen gemeint sein, also etwa das Wahrnehmung der eigenen Gedanken oder Emotionen. In der künstlichen Intelligenz wird eine analoge Anfrage unter Relation auf Metarepräsentationen beantwortet. Ein Roboter muss nicht nur die Information repräsentieren, dass sich vor ihm etwa ein Dingsbums X befindet. Er sollte noch dazu „wissen“, dass er über diese Repräsentation verfügt. Erst dies ermöglicht ihm den Abgleich der Information mit anderen, eventuell widersprechenden, Informationen.

Es ist eine heiß umstrittene Frage, ob sich das menschliche Selbstbewusstsein in ähnlicher Weise als Metarepräsentation begreifen lässt. Gegen diese Konzeption wird argumentiert, dass bei sich verständigen auf Selbstbewusstseinsphänomenen kein Irrtum möglich sei. Der Satz „Er glaubt, dass er London für die größte Gemeinde Englands hält, aber er irrt sich.“ scheint sinnlos zu sein. Wenn dies aber der Fall ist, kann man das Selbstbewusstsein nicht mit Hilfe von grundsätzlich fehleranfälliger Repräsentationen erklären. Dieses Problem hat dazu geführt, dass das Selbstbewusstsein in der Philosophie des Geistes mitunter als das dritte große Rätsel des Bewusstseins – daneben Qualia und Intentionalität – namhaft wird. Folglich gibt es auch zig Vorschläge einer Naturalisierung des Selbstbewusstseins. Umgang Theorien kommen von Fred Dretske und Sydney Shoemaker.

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Bewusstsein bei Tieren

Bild:Bonobo.jpg
Die Primatenforschung hat viel Erstaunliches über die geistigen Fähigkeiten von Affen herausgefunden

Ein Thema, das in den letzten Jahrzehnten an Popularität gewonnen hat, ist die Fragestellung nach dem möglichen Vorhandenseins eines Wahrnehmung bei Tieren. An seiner Erforschung arbeiten verschiedene Disziplinen: Ethologie, Neurowissenschaft, Kognitionswissenschaft, Linguistik, Philosophie und Psychologie.

Unterschiedlich als bei Menschen, haben Bewusstseinsforscher, zum Beispiel bei Affen, Delphinen und Hunden, keine Vergleichsmöglichkeiten zwischen messbaren Reaktionen und unsachlich wahrgenommenen Empfindungen und Zuständen: Hunde können aber Schmerz empfinden, aber nicht darüber nachdenken und sprechen. Dazu bedarf es höher entwickelter Gehirnstrukturen, die begriffliche, auf Sprache basierende Vorstellungen verarbeiten können. Gradualismus, der die plausibelste Position zu sein scheint, prüft für jede Spezies von neuem, welche Bewusstseinszustände sie haben kann. Besonders schwierig gestaltet sich dies bei Tieren, die eine von der menschlichen stark verschiedene Wahrnehmung besitzen.

Nachhaltig wurde vermutet, dass Selbstbewusstsein allein bei Volk vorkomme. Mittlerweile wissen wir jedoch, dass sich etwa Delphine im Spiegel erkennen können. Ein Gradualismus in Verhältnis auf die Existenz von Wahrnehmung steht jedoch vor dem Problem, zu klären, wo im Tierreich Wahrnehmung anfängt: Hunde und Eichhörnchen haben wohl eine Form von Bewusstsein, Bakterien und Pantoffeltierchen nicht. Doch wie sieht es mit Spatzen, Mistkäfern oder auchLurchen aus?

Sanyo richtet Fahrradleihstationen mit Solaranlagen ein: Bahnfahrer in einem Tokioter Bezirk können ab sofort von Sanyo gestellte Leih-Elektroräder nutzen, um ihr Ziel zu erreichen. Die Fahrräder stehen an Stationen, an denen ihre Akkus mit Solarstrom geladen werden. (Elektroauto)... Weiterlesen!

Support-Ende für Firefox 3.0 angekündigt: Mozilla plant noch einen Sicherheitspatch für Firefox 3.0.x, dann wird der Support für diese Firefox-Version eingestellt. Künftig werden dann nur noch Sicherheitslücken in Firefox 3.5.x und Firefox 3.6.x beseitigt. (Browser, Firefox)... Weiterlesen!

Bewusstsein in den Religionen

Im Christentum spielen die Begriffe „Geist“ und „Seele“ herkömmlich eine größere Rolle, als der Begriff „Bewusstsein“. Dies ergibt sich auch daraus, dass erstere Begriffe in ihrer Bedeutung näher an der Metaphysik klassischer christlicher Fundamentaltheologie und Philosophie sind: Sie legen nämlich die Existenz eines nichtmateriellen Trägers von Bewusstseinszuständen nahe. Dennoch spielt der Begriff des Bewusstseins auch in modernen christlichen Debatten eine Rolle. Dies geschieht etwa im Kohärenz von Gottesbeweisen. So wird argumentiert, dass die Wechselbeziehung zwischen immateriellen Bewusstseinszuständen und dem materiellen Körper nur durch Gott erklärbar sei, oder dass die interne Struktur und Ordnung des Bewusstseins gemäß des teleologischen Gottesbeweises auf die Existenz Gottes schließen lasse.

Verschiedene buddhistische Traditionen und die hinduistischen Yoga-Schulen haben dagegen gemeinsam, dass in ihnen die direkte und ganzheitliche Erfahrung des Bewusstseins selbst im Mittelpunkt steht. Mit Hilfe der Meditation oder anderer Übungstechniken werden bestimmte Bewusstseinszustände erfahren, indem die personalen und sozialen Identifikationen abgebaut werden. Einsichten in die „Natur“ des Bewusstseins sollen so über die eigene Erfahrung gewonnen werden, die über einen rein reflektierten und beschreibenden Zugang hinausgeht. Das Konzept der Trennung in Körper und Geist oder Hirn und Wahrnehmung wird als eine Errichtung des Denkens erfahren. Im Allgemeinen wollen alle mystisch-esoterischen Richtungen in den Religionen (z.B. Gnostizismus, Kabbala, Sufismus, u.a.) eine Bewusstseinsveränderung des Leute bewirken. Tatsächlich zeigen „neurotheologische“ Forschungen mit bildgebenden Verfahren, dass durch die Andacht anderenfalls unzugängliche neuronale Verknüpfungsmuster ermöglicht werden.

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Siehe auch

Bild:Wikiquote-logo.png
   

(TID 646251)

Wikiquote: Bewusstsein – Zitate

(TID 223246)

Bild:Wiktionary-ico-de.png

(TID 646251)

Wiktionary: Bewusstsein – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

(TID 222120)


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Literatur

  • Einführungstexte zum Rätsel des Bewusstseins
  1. Peter Bieri: Was macht das Bewusstsein zu einem Rätsel? In: Spektrum der Wissenschaft, 10, 1992, S. 48-56.
  2. Colin McGinn: Wie kommt der Geist in die Materie? Das Rätsel des Bewusstseins. Piper, München u.a. 2003, ISBN 3-492-23653-7
  3. Thomas Nagel Wie ist es eine Fledermaus zu sein? In: Peter Bieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. 3. Aufl. Beltz Athenäum, Weinheim 1997, ISBN 3-89547-117-8
  • Philosophische Literatur
  1. Ansgar Beckermann: Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes. 2. Aufl. De Gruyter, Spreeathen u.a. 2001, ISBN 3-11-017065-5
  2. David Chalmers: The conscious mind. In search of a fundamental theory. Oxford University Press, Oxford 1998, ISBN 0-19-511789-1
  3. Thomas Metzinger (Hrsg.): Bewusstsein. Beiträge aus der Gegenwartsphilosophie. 5. Aufl. Mentis, Paderborn 2005, ISBN 3-89785-600-X
  • (Populär-)Wissenschaftliche Literatur
  1. Gerhard Roth: Das Gehirn und seine Wirklichkeit. Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen. 6. Aufl. Suhrkamp, Frankfurt a.M. 2001 u.ö., ISBN 3-518-28875-X
  2. Antonio Damasio: Der Spinoza-Effekt. Wie Gefühle unser Leben bestimmen. List u.a., Hauptstadt 2005, ISBN 3-548-60494-3
  3. Stephen Pinker: Wie das Denken im Kopf entsteht. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt a.M. u.a. 1999, ISBN 3-7632-4816-1
  4. Dietrich Dörner: Bauplan für eine Seele. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2001, ISBN 3-499-61193-7
  • Bewusstsein bei Tieren
  1. Dominik Perler, Markus Wild (Hrsg.): Der Geist der Tiere. Philosophische Texte zu einer aktuellen Diskussion. Suhrkamp, Frankfurt a.M. 2005, ISBN 3-518-29341-9
  • Wissenschaftliche Zeitschriften
  1. Journal of Consciousness Studies
  2. Psyche - Verbunden Zeitung über das Wahrnehmung (engl.)

Schwachstelle macht Microsofts virtuelle Maschine verwundbar: In Microsoft Hypervisoren von Virtual PC 2007, Windows Virtual PC und Virtual Server 2005 haben Mitarbeiter von Core Security eine Schwachstelle entdeckt, die in den dort installierten Gastsystemen unter anderem die Sicherheitsfunktion Data Execution Prevention (DEP) aussetzt. Die Virtualisierungstechnik Hyper-V ist von dem Problem laut Microsoft nicht betroffen.... Weiterlesen!

Libreka verschenkt E-Books: Libreka startet am 18. März eine neue Aktion zur Förderung von E-Books: Leser können sich in einer Buchhandlung einen Gutschein holen und dafür ein E-Book kostenlos herunterladen. In den USA hat Erfolgsautor John Grisham nach langem Zögern der Veröffentlichung seiner Romane in digitaler Form zugestimmt. (E-Book)... Weiterlesen!

Weblinks

Abhandlungen, Specials und Bibliografien

Multimedialinks

106-Millionen-Dollar-Strafe für Microsoft in Patentstreit: Microsoft soll über 100 Millionen US-Dollar an ein Unternehmen zahlen, das Patentrechte für VPNs verwaltet. Das hat ein Gericht in Texas entschieden. Microsoft nennt die Patente ungültig und will versuchen, das Urteil in der Revision zu kippen. (Rechtsstreitigkeiten, Microsoft)... Weiterlesen!

Markant aussehen gilt als gesund: Frauen wählen eher Männer mit markanten Gesichtszügen als Partner aus, wenn es um die allgemeine Gesundheit und die medizinische Versorgung in ihrem Land schlecht bestellt ist. Das haben englische Forscher in einer Studie mit rund 5000 Frauen in 30 Ländern herausgefunden. Eine robuste Gesundheit des Nachwuchses ist in Ländern mit vielen ansteckenden Krankheiten sowie niedriger Lebenserwartung ein hohes Gut und maskuline Gesichtszüge werden bei Männern mit guter Gesundheit und Fitness in Verbindung gebracht. Im Vergleich mit Männern mit weicherer Physiognomie werden sie aber generell als weniger zuverlässige und fürsorgliche Väter eingeschätzt. In Ländern mit einem hohen Gesundheitsindex haben deshalb Männer mit eher femininen Gesichtszügen eine höhere Chance, ausgewählt zu werden. ...... Weiterlesen!

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da:Bevidsthed (psykologi)

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zh:意识

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Kein Ende des Schnees - "Miriam" bringt weiteren Nachschlag : Der Winter bleibt Deutschland treu. In weiten Teilen des Landes haben Schnee und Eis bereits zu reichlich Chaos geführt. Jetzt bringt Tief "Miriam" weiteren Schnee-Nachschub. ... Weiterlesen!

Internet Explorer 9 - Testversion steht zum Download bereit: Microsoft hat auf seiner Entwicklerveranstaltung MIX10 eine erste Vorabversion des Internet Explorer 9 veröffentlicht. Er soll dank HTML5 und einer schnellen Javascript-Engine die Grenzen des Web erweitern. (H.264, Internet Explorer)... Weiterlesen!


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