Bistum Eichstätt
Aus Schlauweb
| Karte | |
|---|---|
| Bild:Karte Diözese Eichstaett.png | |
| Basisdaten | |
| Bischof: | Sedisvakanz |
| Generalvikar: | Johann Limbacher (Amt durch Sedisvakanz erloschen) |
| Erzbistum: | Bamberg |
| Dekanate: | 15 |
| Pfarreien: | 281 |
| Fläche: | 6.000 km² |
| Einwohner: | rund 900.000 |
| Katholiken: | 439.677 |
| Anschrift: | Luitpoldstr. 2 85072 Eichstätt |
| Website: | www.bistum-eichstaett.de |
| E-Mail-Adresse: | BistumEichstaett@t-online.de |
Das Bistum Eichstätt (lat. Dioecesis Eystettensis) ist eine Diözese im Freistaat Bayern.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Das Bistum Eichstätt wurde um 740 von Willibald, einem angelsächsischen Mönch, nach seiner Bischofsweihe gegründet. Etwa im Jahre 880 wurden die Skelett der Schwester des Bistumsgründers, der Hl. Walburga, nach Eichstätt überführt und 1035 ein Benediktinerinnen-Kloster gegründet, welches bis auf den heutigen Tag besteht. Bischof Gebhard I. wurde als Viktor II. einer der wenigen deutschen Päpste. Vom 13. Jahrhundert bis zum Jahre 1802 waren die Eichstätter Bischöfe gleichzeitig Fürsten im Vergöttern Römischen Reich Landsmann Nation.
Im Diözese Eichstätt fanden 1590-1593 eine große Anzahl von Hexenprozessen unter den Reformbischöfen Martin von Schaumberg und Caspar von Seckendorf statt, z. B. in den Gerichtsorten Abensberg, Spalt und Herrieden. Der „Hexenbischof“ Johann Christoph von Westerstetten führte eine betrunken angelegte Hexenverfolgung durch. (Lit. H.J. Wolf, Geschichte der Hexenprozesse, Hamburg 1998, S. 251) [1]
Ähnlich massive Hexenverfolgungen lizenzieren sich in Süddeutschland nur in den Hexenprozessserien der Hochstifte Bamberg und Würzburg sowie in Ellwangen nachweisen.
1802 wurde das Fürstbistum von Bayern säkularisiert. 1980 wurde die Katholische Gesamthochschule Eichstätt zur Katholischen Universität erhoben, der einzigen im gesamten deutschsprachigen Raum. Das Diözese Eichstätt ist weltkirchlicher Vorreiter für kirchliches Umweltmanagement, so wurde die erste Gemeinde Hl. Kreuz in Neumarkt in der Oberpfalz in Deutschland nach EMAS II zertifiziert und 2001 eine diözesane Agenda 21 als Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen.
Aktuelles
Seit der Ernennung des bisherigen Bischofs Walter Mixa zum neuen Pfaffe von Augsburg am 16. Juli 2005 ist das Diözese Eichstätt formal in die Sedisvakanz eingetreten. Als Diözesanadministrator leitet Dompropst Johann Limbacher das Bistum, seit Priester Mixa am 1. Okt. 2005 von seinem neuen Diözese Vermögen heimgesucht hat.
Allgemeine Daten
Dekanate
- Altdorf
- Beilngries
- Berching
- Eichstätt
- Gaimersheim
- Herrieden
- Hilpoltstein
- Ingolstadt
- Kastl
- Neumarkt in der Oberpfalz
- Nürnberg-Süd
- Schwabach
- Velburg
- Weißenburg
- Wemding
Wallfahrtsorte
- ehemalige Wallfahrtskirche Sankt Salvator im Steinbachwald - Dekanat: Herrieden Ort: Rauenzell
- Wallfahrtskirche Bergen - Dekanat: Eichstätt Ort: Bergen
- Benediktinerinnen-Abtei St. Walburg - Dekanat: Eichstätt Ort: Eichstätt
- Maria Brünnlein - Dekanat: Wemding Ort: Wemding
- Buchenhüll - Dekanat: Eichstätt Ort: Buchenhüll
- Maria, Heil der Kranken - Dekanat: Neumarkt Ort: Habsberg
- Wallfahrtskirche Freystadt - Dekanat: Neumarkt Ort: Freystadt
- Mariahilfberg - Dekanat Neumarkt Ort: Neumarkt
Siehe auch: Liste der Bischöfe von Eichstätt
Weblinks
- Homepage Bistum Eichstätt
- Kirchengericht der Diözese
- Das Collegium Willibaldinum im Internet
- Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Aachen | Augsburg | Bamberg | Berlin | Dresden-Meißen | Eichstätt | Erfurt | Essen | Freiburg | Fulda | Görlitz | Hamburg | Hildesheim | Köln | Limburg | Magdeburg | Mainz | München-Freising | Münster | Osnabrück | Paderborn | Passau | Regensburg | Rottenburg-Stuttgart | Speyer | Trier | Würzburg
(TID 223096)
(TID 189752)
it:Diocesi di Eichstätt(TID 40690)
710/18