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Brescia

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Brescia
Bild:Brescia-Stemma.png Bild:Brescia map.png
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Brescia (BS)
Geografische Lage
Koordinaten: 45° 32' 0" N, 10° 14' 0" O
45° 32' 0" N, 10° 14' 0" O

(TID 488890)

Höhe 150 m ü. NN
Fläche 90 km²
Einwohner 191.523 (2005)
Bevölkerungsdichte 2128 Einw./km²
Postleitzahl 25100
Vorwahl 030
ISTAT-Code 017029
Fiskal-Code B157
Name der Einwohner Bresciani
Schutzpatron Santi Faustino e Giovita
Website Brescia

(TID 621925)


Bild:Brescia dot.png

Brescia (sprich: "Brescha") (deutsch veraltet: Wälsch-Brixen) ist eine italienische Gemarkung mit 191.523 Einwohnern (Stand am 31. August 2005), Ort der gleichnamigen Provinz Brescia und zweitgrößte Gemarkung der Lombardei.

Ihr Einzugsbereich umfasst in der Regel 350.000 bis 500.000 Bevölkerung und gilt als drittgrößte italienische Industrieregion.

In Brescia geboren wurden Niccolò Tartaglia, Giuseppe Zanardelli und Arturo Benedetti Michelangeli.

Geschichte

Das antike Brixia war eine Niederlassung des keltischen Volksstamms der Cenomanen. Es wurde 225 v. Chr. römisch, als sich die Cenomanen Rom unterwarfen. Augustus gründete hier 27 v. Chr. eine Zivil- (nicht Militär-) Kolonie. 452 wurde Brixia von Attila geplündert und wurde in der Zeit der Langobarden Sitz eines Herzogtums.

Zur Zeit der Karolinger war das Kloster San Salvatore (heute der Kirchenkomplex S. Salvatore, S. Maria in Solario und S. Giulia) das Zentrum der Stadt. Die (Laien-)Äbtissinen des Klosters stammten stark aus der herrschenden Familie.

Ab 1167 war es eines der aktivsten Mitglieder des Lombardischen Städtebundes. 1258 fiel es in die Hände von Ezzelino da Romano und gehörte bis 1421 den Scaligern. Dann fiel es an die Visconti aus Mailand, und 1426 an Venedig. Im frühen 16. Jahrhundert war Brescia eine der wohlhabendsten Städte der Lombardei, litt dann aber lange unter der Plünderung 1512 durch Gaston de Foix.

Bis 1797 gehörte es zu Venedig und kam dann unter österreichische Herrschaft. Im Febr. 1849 wurde Brescia berühmt wegen seiner Meuterei gegen die österreichische Herrschaft. Im gleichen Jahr unterstützte Brescia als einzige lombardische Ort Carlo Alberto I. im Krieg, wurde aber nach zehn Tagen Straßenkampf gegen die Österreicher unter Julius Haynau eingenommen.

Im 17. Jh war Brescia bedeutendes Zentrum des Musikinstrumentenbaus in Norditalien. Wichtige Meister waren Gasparo da Salò und sein Schüler Giovanni Paolo Maggini. Nach dem Tod der großen Meister geriet Brescia als Geigenbauzentrum in Vergessenheit.

Am 28. Mai 1974 fand auf der Piazza della Loggia ein Anschlag von Neofaschisten statt.

Seitdem 1991 unterhält Brescia eine Städtepartnerschaft mit Darmstadt.

Äbtissinnen von San Salvatore

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Söhne und Töchter der Stadt


(TID 223096)

(TID 759464)

ar:بريشيا

ca:Brescia cs:Brescia en:Brescia eo:Brescia es:Brescia et:Brescia fi:Brescia fr:Brescia id:Brescia it:Brescia ja:ブレシア la:Brixia nl:Brescia (stad) no:Brescia pl:Brescia pt:Bréscia ro:Brescia ru:Брешия

sv:Brescia

(TID 72760)

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