Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /home/schlauweb_de/schlauweb.de/rssfetch/xmlparser.php on line 42
Christentum - Schlauweb
Schlauweb.de
Das Lexikon im Internet
Suche:   

Christentum

Aus Schlauweb

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:Disambig-grau2.png Dieser Artikel beschreibt das Christentum. Für alternative Bedeutungen, siehe Christen (Begriffsklärung).

(TID 537469)


Bild:Sychrist.jpg
Das Christusmonogramm mit den griechischen Buchstaben Alpha und Omega Das „X“ und das „P“ sind die beiden griechischen Buchstaben Chi und Rho und die beiden Anfangsbuchstaben von Christus

(TID 508339)

Das Christentum ist mit rund 2 Mrd. Anhängern vor dem Islam (ca. 1,2 Milliarden) und dem Hinduismus (rund 800 Millionen) die größte Religion der Erde und eine der fünf Weltreligionen. Gelegentlich wird mit dem Begriff auch die Christenheit – die Vielfalt der Anhänger dieser Theismus – bezeichnet.

Der Begriff Christentum (v. griech. christianismós) wird zum ersten Mal in einem Schrieb des syrischen Bischofs Ignatius von Antiochia erwähnt. Die Anhänger des Christentums nennen sich selbst Christen, nach Jesus Christus. Die Apostelgeschichte erzählt, dass die Nachfolger Christi den Namen Christen zuerst von den Ungläubigen der syrischen Gemarkung Antiochia erhielten, in welche sie nach den ersten Verfolgungen in Palästina geflohen waren.

Das Christentum ist eine monotheistische, gestiftete und missionierende Religion. Ihre Wurzeln liegen im Judentum, in Palästina, zur Zeit der römischen Herrschaft zu Beginn des 1. Jahrhunderts. Das Christentum geht zurück auf die Anhänger eines jüdischen Wanderpredigers namens Jesus von Nazaret. Charakter wird von den Christen als der Christus (der Gesalbte), also der jüdische Messias, verehrt sowie als der Mensch gewordene Sohn Gottes.

Der Kern der christlichen Theismus rührt nach ihrem Selbstverständnis aus einer Zuwendung Gottes an den Menschen. In dieser Zuwendung, bei der sich Gott offenbart bzw. sich selbst erschließt, wird die Beziehung Mensch-Welt-Gott geklärt. Wie alle Religionen mit Exklusivitätsanspruch versteht sich das Christentum selbst entweder als der alleinige Ort, an dem sich Gott den Volk zugewandt hat oder immerhin als der Ort, an dem er dies in angemessenster, geklärtester und unüberholbarer Weise getan hat. Nach der ersten Position werden alle anderen Religionen als unzulässige und unmögliche Versuche des Leute angesehen, mit seinen Anstrengungen und „Werken“ Gott, oder das, was er dafür hält, zu gefallen und sich ihm zu nahen; die sonstige sieht diese Versuche als unzulänglich geklärte an. Diese Klärung, die in Gottes Offenbarung geschieht, ist jedoch für alle beide dieser Positionen ein Gabe (Gnade) Gottes, kein aktives Tun des Menschen.

Mehrheitlich herrscht im Christentum der Vertrauen vor, dass Gott sich in Erlöser Christus der sündigen Menschheit zugewandt hat. Der Tod Jesu Christi am Kreuz wird dabei als dienende Erlösertat Gottes angesehen. In Gottessohn sei somit die Schuld und Sünde der gesamten Menschheit aufgehoben, wobei die Wirksamkeit dieser Sündenvergebung für den einzelnen von dessen glaubender Annahme des Gnadengeschenks abhänge. Als Initialzündung des christlichen Glaubens gilt die Erschließung dieser Gewissheit an Ostern, dem dritten Tag nach Jesu Kreuzigung, an dem Gott an Typ die Auferstehung bzw. Renaissance als erstem von allen Volk gewirkt und somit die Botschaft dieses Erlöser von Nazareth bestätigt haben soll. Durch diesen Oster- bzw. Auferstehungsglauben entstand die christliche Gemeinschaft („Kirche“). Ein weiteres Kennzeichen des Christentums ist das Singen von Persönlichkeit von Nazareth als „Christus“, „Sohn Gottes“ etc. (Hoheitstitel). Diesen Glauben versuchte man, zusammen mit der Erinnerung an Erlöser von Nazareth als dem Mensch der Gemeinschaft und dem Glauben an Persönlichkeit Christus, als dem Verkünder der Botschaft Gottes, im geschichtlich gewachsenen und in mehreren Konsensbewegungen festgelegten neutestamentlichen Kanon authentisch festzuhalten und zu verewigen (Weiterführendes siehe „Christliche Lehre“).


Bild:Weltreligionen.png
Die Welt: regional vorherrschende Religionen. Länder, in denen das Christentum die vorherrschende Gottesglauben ist, sind lila (kath.), blau (prot.) oder rötlich (orth.) gekennzeichnet

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Bild:KirchenmitgliederDeutschland.png
Anzahl der Mitglieder der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland 2003

Die christliche Religion, alle Glaubensrichtungen zusammengenommen, ist die zahlenmäßig bedeutendste Weltreligion; es wird geschätzt, dass ungefähr ein Drittel aller Leute auf der Welt einer der christlichen Kirchen angehören. Diese Geld in die Hand nehmen gründen jedoch nur auf Schätzungen, da die Definitionen, wer als Christ mitzuzählen sei und wer nicht, auseinandergehen. Die meisten staatlichen Statistiken werden auf Selbstbezeichnungen der einzelnen Staatsbürger oder Hochrechnungen zurückzuführen sein, fallweise auch auf amtliche Listen. Inwieweit zusätzliche Christen wegen dieser Besondere Eigenschaften in den dort gezählten Personen Christen sehen, kann auf statistischer Basis nicht geschätzt werden, da es nicht selten auf sehr individuelle Geisteshaltungen geprägt wird. In vielen Ländern der Erde werden Christen auch dieser Tage verfolgt, so dass daher auch nur sehr ungewisse Entrichten vorliegen.

Christentum weltweit in Zahlen (2000)

Region Bevölkerung Christen
in Mio. Wachstum in Prozent in Mio. Wachstum
Abendland 730 0,05 % 71,0 % 519,1 -0,4 %
Deutschland 82 0,1 % 69,4 % 57,1 -1,0 %
Helvetia 7 0,67 % 86,6 % 6,4 0,4 %
Österreich 8 0,52 % 89,7 % 7,3 0,2 %
Asien 3.691 1,41 % 8,5 % 316,5 3,7 %
Afrika 784 2,41 % 48,3 % 379,4 2,8 %
Angloamerika 309,6 0,85 % 81,5 % 259,0 0,7 %
Lateinamerika 519 1,59 % 91,6 % 476,6 1,5 %
Großer Ozean 31 1,59 % 73,3 % 22,9 0,74 %
Weltweit 6.065 1,59 % 32,5 % 1.973,0 1,4 %

Bevölkerungszahlen der UNO von 1998. Hinblättern über Religionszugehörigkeit aus Gebet für die Welt, Ausgabe 2003 (siehe unten). Die Daten entspringen aus den Jahren 1998-2000. Die Wachstumsraten betreffen das durchschnittliche Wachstum von 1995-2000, fußen jedoch teils auf einem Wechsel der Datenbasis.

TPB AFK: Dokumentarfilm zeigt die Pirate-Bay-Gründer offline: Ein schwedischer Regisseur arbeitet an einem Dokumentarfilm über den Bittorrent-Tracker Pirate Bay und seine Gründer. Der Film soll nach dem Ende des Verfahrens gegen die drei Schweden über Tauschbörsen verbreitet werden. Die Produktion will der Regisseur über Spenden finanzieren. (Ogg, Tauschbörse)... Weiterlesen!

Unterhaltungselektronik: Flache Fernsehgeräte retten den Markt: Ohne Flachbildschirmfernseher wäre der europäische Markt für Unterhaltungselektronik am Boden. 73 Prozent der Ausgaben kommen aus diesem Segment. (Fernseher, Studie)... Weiterlesen!

Zusammenhalt, Organisation und Richtungen

Die gesamte Christenheit wird als „die Kirche“ angesehen, als Leib Christi mit Christus als Pontifex Maximus und sämtliche einzelne Christ stellt ein Glied dieses mystischen Leibes dar. Manche christlichen Theologen unterscheiden zwischen der „unsichtbaren Kirche“, die alle gläubigen Christen aller Konfessionen umfasst, und der oder den sichtbaren Kirchen, deren Mitglieder mehr oder weniger gläubig sein können. Alle christlichen Kirchen und Gemeinden fühlen sich dem Leib Christi zugehörig. Die Meinungen darüber, wer außer der spezifischen Kirche auch noch dem Leib Christi zugehört, sind jedoch sehr unterschiedlich: das Spektrum geht von „alle getauften Mitglieder aller christlichen Kirchen“ über „wir wissen es nicht“ so weit wie „nur wer so wie wir glaubt und in unserer Gemeinschaft getauft ist“.

Etliche Kirchen sind in einer mehr oder weniger lockeren Gemeinschaft mit anderen Kirchen, die in beiderseits anerkannten Beibringen begründet ist, ohne deshalb ihre spezifischen Beibringen und Bräuche aufzugeben. Beispiele für solche Gemeinschaften sind der Ökumenische Rat der Kirchen, die Evangelische Allianz, die Leuenberger Konkordie. Anliegend gibt es auch Kirchengemeinschaften, die die vollständige gegenseitige Anerkennung von Sakramenten, Kirchenmitgliedschaft und Ämtern beinhalten. Beispiele für solche Kirchengemeinschaften sind die anglikanische Kommunion oder die östlich-orthodoxen Kirche oder die evangelischen Unierten Kirchen.

Innerhalb des Christentums entstanden bald etliche Gruppierungen bzw. Strömungen, zuweilen durch politische Motive oder geografische Gegebenheiten, aber auch durch abweichende Lehrmeinungen. Grob möglich machen sich diese Richtungen nach ihren Merkmalen in Konfessionen einteilen. Zu einer Konfession gehören eine oder diverse Kirchen oder Gemeinden. Der einzelne Christ ist Persönlichkeit einer bestimmten Kirche oder Gemeinde. Anliegend den Konfessionen gibt es in diesen Tagen auch konfessionsübergreifende theologische Richtungen, zum Beispielliberal, evangelikal, oder charismatisch.

Historische Entwicklung

In der antiken Welt gab es fünf christliche Patriarchate, denen jedes Mal die lokalen Metropoliten, Erzbischöfe und Bischöfe unterstellt waren: Rom, Konstantinopel, Alexandria, Antiochia und Jerusalem. War über wesentliche Lehrfragen zu entscheiden, wurde ein Konzil (eine Begegnung von Bischöfen) einberufen. Das höchste Ansehen genossen die ökumenischen Konzile, in denen Bischöfe aus allen Patriarchaten zusammenkamen; allerdings hatten auch diese nicht „das letzte Wort“, denn mehreren Konzilen, die sich selbst als „ökumenisch“ betrachteten, wurde dieser Status wegen mangelnder Zustimmung der Bevölkerung später aberkannt. Summa summarum gab es zwischen 321 und 787 sieben ökumenische Konzile, die bis zum heutigen Tag von östlich-orthodoxen, katholischen und den meisten evangelischen Kirchen renommiert werden; mehrere evangelische Kirchen erkennen allerdings das siebte Konzil nicht an wegen seiner Ikonenlehre.

Zu einer ersten Teilung kam es 451 nach dem ökumenischen Konzil von Chalcedon, das die Natur Christi als sowohl .... als auch human sowohl .... als auch göttlich definierte (siehe auch Arianismus). Die Patriarchate einschließlich Rom akzeptierten den Konzilsentscheid. Die miaphysitischen Kirchen haben dagegen eine Deutung gewählt, die nicht mit der des Konzils konvergent ist. Die Koptische Kirche hält Heiland für fleischgewordenes Wort, d.h. er ist göttlich, jedoch in vollkommen fleischlicher Gestalt. Alle beide spalteten sich von ihren jeweiligen Patriarchaten Antiochia und Alexandria ab. Die Assyrische Kirche des Ostens vertrat eine dem Miaphysitismus entgegengesetzte Position.

In den folgenden Jahrhunderten vertiefte sich in der Reichskirche die Entfremdung zwischen der östlichen und westlichen Brauch bis zum definitiven Bruch. Die westliche Brauch entwickelte sich in der Spätantike und im frühen Mittelalter im weströmischen Reich, während die östliche Überlieferung in Konstantinopel, Kleinasien, Syrien und Ägypten entstand (Byzantinisches Reich). Die eigentlich dogmatischen Unterschiede bleiben zwar bis zum heutigen Tag gering, aber die römische Kirche hatte in dieser Zeit Einbläuen entwickelt, die nicht von ökumenischen Konzilen abgesegnet worden waren, z.B. bezüglich Primat des Papsttums und Filioque und forderte Jurisdiktion über die übrigen Patriarchate, was diese verweigerten. Andere Unterschiede bestanden längst bezüglich politischer Umgebung, Sprache und theologischen Ansätzen. Die Lage eskalierte und 1054 kam es zu einer gegenseitigen Exkommunikation zwischen dem Patriarch von Alexandria und dem Patriarchen von Konstantinopel. Auf diesen Anlass wird üblicherweise das Morgenländische Schisma zwischen östlich-orthodoxen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche datiert. Trotz einiger Versöhnungsversuche blieben die Traditionen von da an getrennt.

Die westliche Überlieferung (Römisch-katholische Kirche ohne unierte Ostkirchen) erfuhr durch die Reformation des 16. Jahrhunderts eine neue tief greifende Spaltung. Sie betraf erst einmal das Kirchen- und Sakramentsverständnis und die Erlösungslehre. Die reformatorische Bewegung führte zu mehreren parallelen Kirchenbildungen, von denen sich folglich Verlauf neue Gruppierungen lösten, die sich aber auch erneut zu Kirchengemeinschaften zusammenfanden.

Während die verschiedenen Traditionen sich früher gegenseitig exkommunizierten, sind sie in diesen Tagen bei einer gewissen Akzeptanz und einer unterschiedlich stark ausgeprägten Zusammenarbeit in der Ökumene angelangt und sehen Konfessionen, die die zentralen Elemente der christlichen Lehre auch bejahen, als christliche Schwesterkirchen, oder wenigstens christliche Kirchengemeinschaften (siehe Domine Jesu) an. In der evangelikalen Überlieferung ist die ökumenische Zusammenarbeit mit Kirchen, die dieser Überlieferung nicht angehören (z.B. im Weltkirchenrat), umstritten; auch die römisch-katholische Kirche arbeitet nicht in diesem Talkshow mit.

Bild:Entwicklung Christentum.png
Geschichtliche Entwicklung der traditionellen christlichen Gruppen

Östliche Tradition

Die Patriarchate von Konstantinopel, Alexandria, Antiochia und Jerusalem und einige seit neu dazugekommene nationale Kirchen, haben bis auf den heutigen Tag die gleiche Religionswissenschaft und Spiritualität, die sich, im Gegensatz zu verständigen auf Teilen der protestantischen und katholischen Theologie, kaum verändert hat, und sehen sich als Teil der ursprünglichen, von Christus gegründeten Kirche. Allen ist gemeinsam, dass sie Bibel und Liturgie in der jeweiligen Landessprache haben. Die größte orthodoxe Kirche ist dieser Tage die Russisch Orthodoxe Kirche. In diesen Tagen haben die orthodoxen Patriarchate oft auch Kirchen im Ausland, die ihnen unterstellt sind. Es gibt signifikante Unterschiede zwischen den Orthodoxen und den westlichen Kirchen - dazu gehören z.B. die Perspektive der Dreifaltigkeit und der Erlösungstat Christi, der Stellenwert der Liturgie, die Heiligungslehre, die Spiritualität, die Bedeutung von Ikonen, oder die Lehre über die Kirche. Die orthodoxen Kirchen haben ihre historischen Schwerpunkte in Osteuropa, im Balkan, im Nahen Osten, in Indien und in Nordostafrika, sind in diesen Tagen als Auswandererkirchen in allen Teilen der Welt zu finden.

Römisch-katholische Kirche und orthodoxe Kirchen unterscheiden sich also hauptsächlich darin, dass es in der orthodoxen Kirche keinen Bischof gibt (obwohl der Patriarch von Konstantinopel einen Ehrenvorrang innehat) und die Rechtgläubigkeit von synodalen Prozessen geleitet wird. In beiden Kirchen gibt es 7 heilige Sakramente (Taufe, Heilige Eucharistie/Kommunion, Salbung bzw. Firmung, Sakrament der Versöhnung/Bußsakrament, Krankensalbung, Priesterweihe, Ehe). In orthodoxen Kirchen werden die Sakramente Taufe, Erstkommunion und Firmung zusammen im Kindesalter gespendet, während dies in der römisch-katholischen Kirche chronologisch stufig wurde; in den katholischen Ostkirchen werden Eucharistie und Firmung ebenso unmittelbar nach der Taufe gespendet. Der Zölibat wird in der orthodoxen Kirche sowohl in den katholischen Ostkirchen nur für das Bischofsamt und für Ordensleute vorgeschrieben, während er in der westlichen katholischen Kirche für alle Pfarrer vorgeschrieben ist. Die Lehre beider Kirchen basiert auf der Lehre Christi, deren Verständnis in der kirchlichen Überlieferung unter der Leitung des Verehren Geistes vorwärts kommen kann, wobei eine „traditio constitutiva“ (unveränderbar) und eine „traditio divino-apostolica“ die sich in der menschlichen traditiones zeigt (Ausdruck, daher veränderbar) zu unterscheiden ist. Die Rechtgläubigkeit beschränkt die „traditio constitutiva“ auf die von ihnen anerkannten ökumenischen Konzilien.

Westliche Tradition

Im weströmischen Reich entwickelte sich eine Lehre, dass der Bischof von Rom (Papst) eine Autorität besitzt, die direkt auf den Apostel Petrus zurückgeführt werden kann und die ihn zum Stellvertreter Christi und damit Inh. des obersten Jurisdiktions-, Lehr- und Hirtenamts in der christlichen Kirche macht. Diese Entwicklung, die schon unter Irenäus von Lyon angebrochen hatte, vollzog sich schrittweise, bis im 1. Vatikanischen Konzil das Glaubenssatz der päpstlichen Unfehlbarkeit bezüglich der ex cathedra verkündeten Glaubensaussagen promulgiert wurde. Um die Zentrum des zweiten Jahrtausends entwickelte sich an verschiedenen Peilen europäisch (Martin Luther und Ulrich Zwingli im deutschen Sprachraum, Johannes Calvin im französischen, und Thomas Cranmer im englischen) aus Demo gegen Missbräuche in der katholischen Kirche die Reformation. Nach der Umorientierung war die westliche Kirche weiter in eine römische Überlieferung (die in der Neuorientierung zu Rom hielt) und eine reformatorische Brauch (die sich von Rom löste) gespalten. Im Ersten Vatikanischen Konzil trennten sich dann, unter Führung des Erzbischofs von Utrecht, die Altkatholische Kirche von der römisch-katholischen Kirche; weil ihre historische Überlieferung zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert mit Rom parallel lief, sie sich aber dieser Tage in ihrer Lehre mit der Anglikanischen Kirche, die aus der Neuorientierung hervorging, angegliedert ist, ist ihre Einordnung schwierig.

Römische Tradition

Die römisch-katholische Kirche sieht sich – gemeinsam mit der orthodoxen Kirche – als alleinige Verwalterin aller Sakramente, da sie in ihr die Kirche Christi subsistiert sieht (vgl. 2. Vatikanisches Konzil Lumen Gentium so wie Apostolicae Curae und Domine Jesu). Römisch-katholische Kirche und orthodoxe Kirchen unterscheiden sich also hauptsächlich darin, dass es in der orthodoxen Kirche keinen Pontifex Maximus gibt (obwohl der Patriarch von Konstantinopel einen Ehrenvorrang innehat) und die Rechtgläubigkeit von synodalen Prozessen geleitet wird. In beiden Kirchen gibt es 7 heilige Sakramente (Taufe, Heilige Eucharistie/Kommunion, Salbung bzw. Firmung, Sakrament der Versöhnung/Bußsakrament, Krankensalbung, Priesterweihe, Ehe). In orthodoxen Kirchen werden die Sakramente Taufe, Erstkommunion und Firmung zusammen im Kindesalter gespendet, während dies in der römisch-katholischen Kirche chronologisch stufig wurde; in den katholischen Ostkirchen werden Eucharistie und Firmung im gleichen Sinne unmittelbar nach der Taufe gespendet. Der Zölibat wird in der orthodoxen Kirche plus in den katholischen Ostkirchen nur für das Bischofsamt und für Ordensleute vorgeschrieben, während er in der westlichen katholischen Kirche für alle Priester vorgeschrieben ist. Die Lehre beider Kirchen basiert auf der Lehre Christi, deren Verständnis in der kirchlichen Brauch unter der Leitung des Vergöttern Geistes vorrücken kann, wobei eine „traditio constitutiva“ (unveränderbar) und eine „traditio divino-apostolica“ die sich in der menschlichen traditiones zeigt (Ausdruck, daher veränderbar) zu unterscheiden ist. Die Rechtgläubigkeit beschränkt die „traditio constitutiva“ auf die von ihnen anerkannten ökumenischen Konzilien.

Die römisch-katholische Kirche ist die größte christliche Konfession und in regional unterschiedlicher Stärke weltumspannend vertreten. Die apostolische Abfolge spielt bei ihr, bei den Altkatholiken und bei den Anglikanern eine Rolle bei der Gültigkeit der Weihe von Bischöfen und daran anknüpfend Priestern. Im I. Vatikanischen Konzil trennten sich die Kirchen der römischen Katholiken und die der Altkatholiken; letztere lehnen die Unfehlbarkeit des Papstes ab und ebenso den Pflichtzölibat, während erstere die gegenteilige Position in diesen Fragen hat; die Leitung bei den Altkatholiken obliegt ähnlich der Rechtgläubigkeit einer Synode.

Römisch-katholische Gottesdienste sind, wie bei anderen Kirchen auch, für alle zugänglich; verschieden als bei vielen anderen Kirchen ist der Kommunion-Empfang jedoch nur für getaufte Christen, die sich in Einheit mit der römischen Lehre wissen, und auch nur nach Aufnahme der Erstkommunion möglich. Die Interkommunion ist untersagt und nur in Ausnahmefällen gestattet.

Evangelische Tradition

Die evangelischen Kirchen verstehen sich als aus der biblischen Schrift hervor begründet (Sola scriptura), während die römisch-katholische Kirche sich durch die Schrift und die Überlieferung begründet sieht. Dennoch erkennen die evangelischen Kirchen die frühen kirchlichen Traditionen, ihre Synode, und die aus ihr stammenden Bekenntnisse (Apostolikum, Nizäisches Glaubensbekenntnis) an. Diese beziehen ihre Autorität jedoch nur aus ihrem Harmonie mit dem evangelischen Verständnis der Schrift, und nicht auf Basis von der Ämter ihrer Autoren.

Die öffentliche Auseinandersetzung Luthers mit der römisch-katholischen Überlieferung begann – nach einer mehrjährigen theologischen Entwicklung – mit den 95 Thesen; seine Lehre ist in zwei von ihm verfassten Katechismen (Großer und Weniger bedeutendKatechismus) u.a. Schriften festgehalten. Luther selbst war noch Vertreter der Kindstaufe, des Bußsakraments und der Marienverehrung. Der als Augustinermönch ausgebildete Theologe verfasste allerdings eine neue, auf Augustin fußende Rechtfertigungslehre, die besagt, der „Glaube allein“ (Sola fide) würde den Leute „coram Deo“ (vor Gott) fair machen und ihn so vor der gerechten Strafmaßnahme Gottes erretten. Basierend auf dieser Rechtfertigungslehre, sowie dem Prinzip der Sola scriptura, erkennen evangelische Christen als Sakramente nur zwei Handlungen an: die Taufe Jesu, bei der er selbst nicht handelnder gewesen ist, für Johannes der Täufer, und das Abendmahl oder Herrenmahl, das Subjekt selbst begründete. Für alle beide Handlungen sind ein Wort und ein Element konstitutiv, die in der biblischen Überlieferung mit dem Gebot Jesu verbunden sind, sie durchzuführen. In der evangelischen Brauch gibt es unterschiedliche Abendmahlsverständnisse, die jedoch in der Leuenberger Konkordie für nicht kirchentrennend gehalten werden. Außerhalb der lutherischen und anglikanischen Kirchen und Gemeinden stellt das Abendmahl in der (überwiegend reformierten Brauch ein rein symbolisches Gedächtnismahl dar (keine Realpräsenz Jesu in Brot und Wein). Es ist weiterhin möglich, die Beichte abzulegen und Absolution zu empfangen, aber dies sei weder notwendig, noch sei es ein Sakrament. In manchen evangelischen Kirchen (nicht jedoch den deutschen Landeskirchen, die in der Evangelische Kirche in Deutschland miteinander sind) wurde die Kindstaufe oft durch die Gläubigentaufe ersetzt, da diese Kirchen davon ausgehen, es müsse ein aktiver Überzeugung zur Errettung vorhanden sein (Sola Fide). Die vielfältigen evangelischen Konfessionen sind institutionell autark und haben keine offizielle gemeinsame Lehre, die über die Schrift aufwärts geht, und kein gemeinsames Oberhaupt außer Christus.

Gemeinsam ist den evangelischen Kirchen die „vier Solas“: solus Christus, allein Charakter Christus als Herr der Kirche, sola scriptura allein die Heilige Schrift als „regula fidei“ (Regel/Richtschnur des Glaubens), sola gratia Erlösung allein aus Gnade, sola fide Rechtfertigung allein durch den Glauben.

Ein besonderer Fall ist die Anglikanische Kirche, die an der apostolischen Abfolge festhält (obwohl die römisch-katholische Kirche an der Gültigkeit der anglikanischen Bischofsweihe zweifelt), und an vielen katholischen Bräuchen in der Liturgie und an eucharistischem Verständnis festhält. Bezüglich Einstellung zur Kirchentradition gibt es alle Zwischenstufen von der Anglikanischen Kirche so weit wie den calvinistisch-reformierten Kirchen, die alle Kirchentradition außerhalb der Heilige Schrift ablehnen.

Über Lehre und Praxis wird in den meisten Konfessionen durch Synoden oder Konferenzen auf internationaler Ebene entschieden, in anderen Konfessionen auf der Ebene der lokalen Kirche.

In diesen Tagen sind die Unterschiede zwischen liberalen und konservativen Flügeln innerhalb einer Konfession oft größer als die Unterschiede zwischen einzelnen Liberalen bzw. zwischen einzelnen Konservativen aus verschiedenen Konfessionen.

Während die evangelischen Konfessionen früher gewaltig die Unterschiede betonten, gibt es dieser Tage einige Ansätze zur Annäherung: Jede Menge evangelische Konfessionen europäisch haben sich in der Leuenberger Konkordie zusammengeschlossen, konservative Konfessionen arbeiten in der evangelischen Pakt zusammen, in sich verständigen auf Fällen ist es wenn schon zu Wiedervereinigungen gekommen (United Church of Canada aus Lutheranern, Methodisten und Presbyterianern; Uniting Church of Australia aus Presbyterianern, Kongregationalisten und Methodisten; United Church of Christ aus sieben Konfessionen). Mit dem Weltkirchenrat gibt es auch ein Forum der ökumenischen Zusammenarbeit nicht nur zwischen den verschiedenen evangelischen Kirchen, anstatt auch mit den orthodoxen Kirchen zusammen.

Andere Konfessionen

Verschiedene alternative Konfessionen, für die Persönlichkeit Christus auch eine zentrale Figur ist, sehen sich weder in der orthodoxen, katholischen noch in der evangelischen Tradition. Gruppen die sich selbst so einordnen, sind z. B. die Quäker, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und sonstige Gemeinschaften der Mormonen, die Freien Bibelforscher, die Vereinigungskirche und die Zeugen Jehovas. Diese Neureligiösen Gemeinschaften haben in der Regel sehr spezielle Auslegungen oder Strukturen, welche für Außenstehende oft nur schwer verständlich sind. Zum Beispiel haben sie Ansichten über Dreieinigkeit, die nicht mit den ökumenischen Konzilen übereinstimmen oder gleichwertige Schriften anliegend der Bibel. Solche Gruppen haben oft die (allerdings unterschiedlich stark ausgeprägte) Tendenz, ihre eigene Sicht des Christentums absolut zu setzen und allen anderen Traditionen das Christsein abzusprechen oder intern undemokratische Strukturen zu etablieren. Die Unitarier bezeichnen sich als Grenzchristen (borderline Christians), da Christus Christus keine zentrale Rolle in ihrem Glaubenssystem spielt.

Oberhäupter einiger christlicher Konfessionen

style="margin: 1em 1em 1em 0;"
Oberhäupter einiger christlicher Konfessionen
Konfession Oberhaupt Erstes Oberhaupt Aktuelles Oberhaupt Anzahl Apost. Sukzession
Katholische Kirche Papst Simon Petrus Benedikt XVI. 265 Ja
Orthodoxe Kirchen Patriarch von Konstantinopel (nur Ehrenvorsitz) Apostel Andreas Bartholomäus I. 273 Ja
Anglikanische Kirchengemeinschaft Erzbischof von Canterbury Thomas Cranmer Rowan Douglas Williams 35 Umstritten
Koptische Kirche Papst Johannes Markus Shenouda III. 116 Ja
Syrisch-Orthodoxe Kirche Patriarch Simon Petrus Ignatius Zakka I. Iwas 122 Ja
Armenische Apostolische Kirche Patriarch Judas Thaddäus Karekin II. 152 Ja
Assyrische Kirche Patriarch Apostel Thomas Dinkha IV. Khanania 115 Ja
Neuapostolische Kirche Stammapostel Friedrich Krebs Wilhelm Leber 8 Nein
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Präsident Joseph Smith Gordon B. Hinckley 15 Nein

iOS 4.1: HDR, HD-Uploads über WLAN und mehr: Apple hat iOS 4.1 angekündigt, das nächste Woche zum Download angeboten werden soll. Neben Bugfixes ermöglicht das Update der iPhone-Kamera, HDR-Bilder aufzunehmen. Außerdem sind Uploads von HD-Filmen über WLAN möglich. Auch für Spielefreunde ist etwas dabei. Einen Ausblick auf iOS 4.2 gab Steve Jobs ebenfalls. (iOS, Apple)... Weiterlesen!

Kein Ende des Schnees - "Miriam" bringt weiteren Nachschlag : Der Winter bleibt Deutschland treu. In weiten Teilen des Landes haben Schnee und Eis bereits zu reichlich Chaos geführt. Jetzt bringt Tief "Miriam" weiteren Schnee-Nachschub. ... Weiterlesen!

Geschichte

Siehe: Christentumsgeschichte

Kein Ende des Schnees - "Miriam" bringt weiteren Nachschlag : Der Winter bleibt Deutschland treu. In weiten Teilen des Landes haben Schnee und Eis bereits zu reichlich Chaos geführt. Jetzt bringt Tief "Miriam" weiteren Schnee-Nachschub. ... Weiterlesen!

Übergriffe bei Jesuiten - Auch in Hamburg Schüler missbraucht : Auch an einer Hamburger Jesuiten-Schule hat es offenbar Missbrauchsfälle gegeben. Nach den in Berlin bekannt gewordenen Fällen haben sich auch dort mehrere frühere Schüler gemeldet. ... Weiterlesen!

Christentum heute

Bild:Chorherr-am-Portal-von-Herzogenburg.jpg
Klosterportal

Nicht alle Menschen, die sich als Christen verstehen, akzeptieren sämtliche theologischen Positionen, die von ihren jeweiligen Kirchen vertreten werden, und nicht alle Menschen, die Kirchenmitglieder sind, glauben tatsächlich an den dreieinigen Gott und haben das Gottesverständnis „ihrer“ Kirche.

Die Aufklärung hat das Christentum im 17. und frühen 18. Jahrhundert politisch in erheblichem Maße geschwächt. Der bedeutendste Wandel bestand in der teilweisen Distanzierung von Kirche und Staat. Seit ist es in vielen Vereinigte Staaten von Amerika möglich, ein freies Charakter der Gesellschaft zu sein und die Ansichten der jeweiligen Kirche in verschiedenen Bereichen abzulehnen oder wenn schon ungefährdet aus der Kirche auszutreten. Mio. beschritten diesen Weg und wurden zu Freidenkern und entwickelten ganz eigene Glaubenssysteme wie den Humanismus, Atheismus, Agnostizismus und Deismus oder das New Age; alternative gründeten liberale Flügel der evangelischen Theologie. Bei den östlichen und orientalischen Kirchen hinterließ die Aufklärung keinen so starken Eindruck.

Eheschließung zwischen Christen und Nicht-Christen oder zwischen Christen unterschiedlicher Konfessionen (siehe Interkonfessionelle Ehe) wird von jeweilig verschiedenen Konfessionen, bzw. auch nur Auslegungstraditionen, unterschiedlich beurteilt.

Was das persönliche Glaubensleben betrifft, so kann man feststellen, dass es Länder und Gegenden gibt, in denen ein größerer Anteil von Leute ihrem Glaubensleben eine große Bedeutung beimessen (z.B. USA, Polen, Portugal, Kroatien) und Länder, wo der Überzeugung bei weniger Volk eine große Rolle spielt (z.B. Deutschland, Frankreich). Gleichfalls gibt es Länder, bei denen die Kirche und der Staat enger verknüpft sind (z.B. Deutschland/Konkordat/Kirchensteuer], Vatikanstaat, oder auchEngland), und solche, die eine strikte Trennung durch Verfassung oder Gepflogenheit festgeschrieben haben (z.B. USA, Frankreich).

Parallel zu der zunehmenden Säkularisierung in den Großstädten Europas und Nordamerikas des 20. Jahrhunderts kam es zu einem exponentiellen Wachstum des Christentums in der Dritten Welt, die in diesen Tagen die Majorität der Christen stellt. Um 1900 waren 16 % der Christen in Asien, Afrika und Lateinamerika – 1960 waren es schon 35% und in diesen Tagen leben 60% der Christen in der so genannten Dritten Welt. Dieses Wachstum auseinander getrieben sich gleichermaßen auf die katholische Kirche, evangelikale Konfessionen und lokale Kirchen der Pfingstbewegung. Der Anteil der traditionellen evangelischen Konfessionen geht somit langsam zurück, auch europäisch und Nordamerika (obwohl sie eine viel größere Anfangsposition besaßen).

Siehe auch: Dogmatik

Tomtom Start XL: Einsteiger-Navigationsgerät mit Sechs-Button-Bedienung: Tomtom hat mit dem Start XL eine erweiterte Version des Start2 vorgestellt. Mit dem XL wird wieder die gewohnte Sechs-Button-Bedienung verwendet. Anders als beim Start2 gibt es eine Reihe von Komfortfunktionen. (Touchscreen, GPS)... Weiterlesen!

Go Live 1005: Neues Tomtom-Topmodell mit kapazitivem 5-Zoll-Touchscreen: Als neues Topmodell hat Tomtom das Go Live 1005 mit einem 5 Zoll großen Touchscreen vorgestellt. Der kapazitive Touchscreen erlaubt Zoomgesten und soll besonders kontrastreiche Farben liefern. Käufer des Go Live 1005 erhalten die Live-Dienste mit HD-Traffic zwei Jahre gratis. (Navigationssystem, TomTom)... Weiterlesen!

Lehre

Bild:Bibliothek-hzb.jpg

Die zentralen Elemente der christlichen Lehre sind die Liebe zu Gott (Gottesliebe), die Liebe zum Nächsten (Nächstenliebe) und die Liebe zu sich selbst (christliche Ethik); die Menschwerdung Gottes im Mensch Jesus, sein Opfertod gesund der Kreuzigung sowie der Glaube an die Auferstehung nach dem Tod. Die Christen glauben, dass diese Ereignisse die Basis von Gottes Werk bilden, mit welchem die Menschheit mit ihm ausgesöhnt werden sollte, da alle Menschen, nach christlicher Lehre, von Geburt an mit der Erbsünde behaftet sind und somit nach dem Tod eigentlich von Gott getrennt sein müssten. Die christliche Lehre schloss jüdische Urchristen, die diesen Glauben annahmen, von der Gemeinschaft der Juden untereinander aus, da diese es u. a. ablehnten, einen Leute anzubeten, denn sie sahen in Messias Christus nicht den verheißenen Messias und Sohn Gottes.

Typ ist nach christlichem Glaubensverständnis ganzer Gott und ganzer Mensch - mit der Betonung: ganzer Mensch, jedoch ohne menschliche Sünde und von der Erbsünde frei. Noch dazu wird gelehrt, dass Charakter Christus nicht gesündigt hat und nicht sündigen könne. Er wird als Mensch und als Gott angebetet. Im Gegensatz dazu lehnen der jüdische Glaube sowie Lehre und Lesart des Islam und die Möglichkeit der Inkarnation Gottes als Mensch sowohl .... als auch dessen Verehrung ab.

Es vorhanden allerdings diverse Meinungsunterschiede, was nun wirklich das entscheidende Kennzeichen für das Christ-Sein darstellt. Auf der einen Seite gehen sehr verschiedene davon aus, dass zum Christ-Sein wie auch das Befolgen der ethischen Prinzipien, als auch aktive Teilnahme an der christlichen Kirche dazugehört. Zusätzliche Leute sehen sich selbst als Christen, weil sie gottesgläubig sind und die christliche Ethik achten, ohne dass sie allerdings selbst (aktives) Charakter in einer Kirche sind. Der Ausdruck humanistische Christen bezeichnet wiederum Menschen, welche weder in einer Kirche sind noch an Gott glauben, jedoch ihre Ethik als christlich betrachten. Anonyme Christen (nach Karl Rahner) sind wohingegen diejenigen, welche das Christentum nicht verstehen oder es selbst bewusst ablehnen, aber dennoch den moralischen Prinzipien folgen. Evangelikale Christen lehren, dass es einer bewussten Entscheidung für den christlichen Glauben bedarf (Bekehrung, Wiedergeburt), die eine radikale Veränderung des Lebens mit sich ziehen würde.

Ursprung und Einflüsse

Bild:Christusdarstellung-datiert-1310.jpg
Christusdarstellung aus dem Im Jahre1310

Christentum geht auf die Beibringen des Charakter von Nazareth zurück, die im ersten Jahrhundert der (daher rührenden) christlichen Zeitrechnung (A.D. = anno domini = Jahr des Herrn) von Urchristen ausschlaggebend entwickelt und elaboriert wurde. Die Christen übernahmen die fünf Bücher Mose und alternative alttestamentliche Schriften aus der jüdischen Brauch und diverse grundsätzliche Beibringen wie den Glauben an einen Messias oder Christus (aus dem griechischen: christos: Gesalbter). Von den Juden übernommen wurde auch die Art der Gottesverehrung sowie das Gebet und die Verwendung der Psalmen. Eine alternative Gemeinsamkeit mit dem Jüdische Religion besteht in der Verehrung des gleichen Schöpfergottes. Jedoch sehen die Christen Gott als einen dreifaltigen Gott an (Trinität): Den Vater, den Sohn (Christus) und den Heiligen Geist. Heiland Christus ist nach christlicher Lehre zugleich ganz Mensch und ganz Gott.

Die ersten Christen waren Juden, die sich zum christlichen Glauben bekehrten. Dem Christentum wird teils der Beschuldigung gemacht, eine Hauptschuld an der Judenverfolgung gehabt zu haben. So gibt es auch dieser Tage noch Diskussionen darüber, ob Christen Juden die Schuld am Kreuzestod Jesu geben, da es jüdische Schriftgelehrte bzw. Geistlicher waren, die von Pontius Pilatus die Exekution Jesu forderten. Das christliche Glaubensverständnis geht davon aus, dass ein jeglicher Sünder selbst die Schuld am Kreuzestod Jesu trägt und hierfür nicht einfach eine bestimmte Gruppe verantwortlich zu machen sei.

Bezugsquellen und heilige Schriften

Die zentrale Lieferquelle für den Inhalt und das Wesen des christlichen Glaubens ist die Bibel, wobei ihre Wertung und Ausdeutung stark variiert.

Die christliche Heilige Schrift besteht aus zwei Teilen: dem Alten Testament und dem Neuen Testament. Das Alte Letzter Wille entspricht inhaltlich bis auf Feinheiten dem jüdischen Tanach und wurde von Gottessohn und den Urchristen ebenso wie von den Juden als Heilige Schrift gesehen. Das Neue Letzter Wille enthält Berichte vom Leben Jesu (Evangelien), der frühen Kirche (Apostelgeschichte; Urchristentum), Post der Apostel, sowie die Offenbarung des Johannes. Die Begriffe „Alt“ und „Neu“ für die Testamente bezeichnen den Tatbestand, dass es aus Sicht der Christen einen alten und einem neuen Bund zwischen Gott und den Leute gibt.

Der Umfang des Alten Testaments wird von verschiedenen Konfessionen unterschiedlich bestimmt, da die griechische Überlieferung der Septuaginta auch jede Menge Texte enthält, die in der hebräischen Überlieferung nicht integrieren sind. Die Teile, die nur in der Septuaginta stehen, werden je nach Sichtweise als deuterokanonische Schriften respektive Apokryphen bezeichnet. Finessen sind im Artikel Kanon des Alten Testaments aufgeführt.

Über den Inhalt des Neuen Testaments besteht bei allen großen Konfessionen ein Konsens, der sich in den ersten vier Jahrhunderten entwickelt hat. Der Artikel Kanon des Neuen Testaments geht dazu in Details.

Durch jede Menge Funde von Kodizes und Papyri in den letzten zwei Jahrhunderten kann der ursprüngliche Text des Neuen Testaments in diesen Tagen mit großer Genauigkeit wissenschaftlich rekonstruiert werden. Feinheiten dazu sind in der Thematik Textgeschichte des Neuen Testaments beschrieben. Jedoch gehen die Meinungen der Theologen und der einzelnen Christen in diesen Tagen weit kaputt in der Frage, in wie weit es sich bei diesem Text um exakte Überlieferungen von Persönlichkeit und den Aposteln oder um Zusätze der frühen Kirche handelt.

Ebenso gibt es sehr unterschiedliche Sichtweisen bezüglich der richtigen Methode der Übersetzung, die im Artikel Bibelübersetzung und bei Artikeln über die einzelnen Bibelübersetzungen detailliert dargelegt sind.

Auch bezüglich Exegese (Auslegung) der biblischen Texte und ihrer praktischen Anwendungsmöglichkeit auf Ethik und tägliches Leben gibt es eine große Skala von Meinungen, sowie unter den Konfessionen und bei einzelnen Christen innerhalb der Konfessionen. Die offiziellen Behaupten und Bibelinterpretationen seitens der Kirchen spielten zuallererst in früherer Zeit eine große Rolle, während die Volk in diesen Tagen sich oft eigene Interpretationen zurecht legen, wobei sie nicht selten dabei offen den Vorgaben ihrer jeweiligen Kirchen widersprechen. Wiederum weitere Christen gehen davon aus, dass allein die persönliche Führung durch den Vergöttern Geist ihr eigenes Verständnis für das Wort Gottes öffnet.

Benachbart der Heilige Schrift spielen bei den meisten Konfessionen auch sonstige Überlieferungen wie Glaubensbekenntnisse, Weltkatechismus, Tradition, Liturgie und christliche Vorbilder wie Heilige eine wesentliche Rolle in der Manifestation der kirchlichen Praxis.

Dieser Tage erlauben sich einige Christen auch durch andere, besonders östliche Religionen oder durch neutestamentliche Apokryphen inspirieren, Texte aus den ersten zwei Jahrhunderten, die nicht in den Kanon der Heilige Schrift mit aufgenommen wurden. Sowohl als auch gehört in keiner Kirche zur offiziellen Lehre.

Christliche Lehre

Während in der christlichen Lehre zahllose Varianten der zentralen Elemente der christlichen Lehre existieren, gibt es doch einige Punkte, die orthodoxe, katholische und evangelische Konfessionen über die meiste Zeit in den letzten 2.000 Jahren für unerlässlich für den christlichen Glauben gehalten und mehrfach glaubwürdig bestätigt haben:

  • Es existiert nur ein einziger Gott, Gott ist dreieinig - ein einziges ewiges Wesen, das in drei Erscheinungen existiert: Verwandter (Schöpfer), Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist. Es gibt den verborgenen (deus absconditus) und den geoffenbarten (deus relevatus) Gott.
  • Jesus Christus ist der Sohn Gottes und der Messias der jüdischen Vorhersage. Die jüdische Mutterreligion typischerweise nach wie vor einen Messias. Auch im Islam trägt Charakter (Isa) den Titel al-masih und nicht einige Muslime sind überzeugt, dass seine Rotation die Endzeit einleiten wird.
  • Jesus Christus hat das kommende Gottesreich verkündet und ist selbst vorweggenommener Beginn, mit seiner leiblichen Auferstehung hin zu Gott im Himmel. Christus konnte nicht sündigen. Durch sein Selbstopfer am Kreuz ist allen Leute ihre Schuld der Erbsünde vergeben, welche ihnen seit ihrer Geburt anhaftet, und sie sind durch das Blut Christi mit Gott versöhnt, sofern sie dies annehmen. Typ ist ganz Gott und ganz Mensch, zwei Naturen in einer Person.
  • Gläubige werden auf den Tod von Christi Leib getauft. Durch den Glauben leben sie spirituell und werden vom Tod in ein ewiges Leben auferstehen, sofern sie an dieses Erlösungswerk Gottes für sie glauben. Sie empfangen mit ihrer Bekehrung den Vergöttern Geist, der Hoffnung bringt und die Kirche in Gottes Wahrhaftigkeit und gemäß Gottes Absichten führt.
  • Jesus sitzt zur Rechten Gottes in aller Vollmacht und Autorität in leiblicher Auferstehung. Er wird den Leute wiederkehren, um die Gläubigen zu sich zu holen, damit sie ewig in der vergöttern Gegenwart Gottes leben werden, in Macht und Herrlichkeit, um zusammen mit den Seinen gemeinsam zu regieren. Bis er „am Ende der Zeiten“ zurückkehrt, hat die Kirche den Auftrag, jedem die Frohe Botschaft zu predigen.
Bild:Friede.jpg
Wiederherstellung des Paradieses
  • Die Lehre, dass der Mensch durch Erbsünde und persönliche Sünde von der Gemeinschaft mit Gott getrennt ist und aus eigener Kraft diese Gemeinschaft nicht wiederum fabrizieren kann, an Stelle dass sie durch den Glauben an Jesus Christus nochmal hergestellt wird. Über die genaue Art dieser Erlösung der Gläubigen und den Weg dazu gibt es innerhalb der verschiedenen christlichen Konfessionen unterschiedliche Auffassungen.
  • Die christliche Bibel ist das Wort Gottes bzw. von Gott inspiriertes Werk und es gibt keine anderen Bücher, als die Bücher der Bibel, die einen gleichen Stellenwert für die Christen haben. Obgleich die Christen sich nicht angegliedert sind, wie wörtlich die Heilige Schrift genommen werden sollte und es unterschiedliche Interpretationen vieler Stellen gibt, ist sie dennoch im Allgemeinen anerkannte Quelle von Angaben über Erlöser und Gott.
  • Maria, die Mutter von Jesus, gebar den Sohn Gottes, der, trotz in Ewigkeit existierend, in ihrem Leib gezeugt wurde durch den Heiligen Geist. Von ihrer Humanität empfing er menschlichen Verstand und Willen und all das, was ein Kind natürlicherweise von seiner Mutter mitbekommt. Maria wird, laut frühchristlichem Konzilsbeschluss, Theotokos = Muttergottes genannt.

In der katholischen und orthodoxen Kirche wird Maria verehrt und um Fürsprache gebeten (Marienverehrung). Die evangelische Kirchen messen Maria unterschiedliche Gerade der Bedeutung bei und lehnen den Begriff „Muttergottes“ meist ab. Während Martin Luther den Gläubigen noch die Fürsprache Mariens empfahl, hat sich dies, besonders bei den Evangelikalen, erst wenn in die Gegenwart gehalten. Vereinzelt finden sich noch Marienstatuen oder -bildnisse in anglikanischen Kirchen, nur selten in lutherischen Kirchen, und in den übrigen evangelischen Kirchen fehlen sie ganz. Ähnlich das Verhältnis zu anderen sogen. „Heiligen“ und ihren bildlichen Darstellungen. Für den evangelischen Christen ist einzig Gott im strengen Sinne heilig.

Siehe auch: christliche Ethik, christliche Eschatologie, christliche Moral

Vergewaltigungsvorwurf: Schwedische Behörden ermitteln wieder gegen Assange: Gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange wird wieder wegen Vergewaltigung ermittelt. Der Anwalt der mutmaßlichen Opfer hatte Widerspruch gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft eingelegt. Diese hatte den Vorwurf der Vergewaltigung kürzlich nach wenigen Stunden fallengelassen. (Wikileaks)... Weiterlesen!

Philips: 3D-Fernseher im Kinoformat: Philips bietet seinen Ultrabreitbildfernseher Cinema 21:9 nun auch in einer 3D-fähigen Platinum-Version. Die Bilddiagonale wurde zudem auf 147 cm (58 Zoll) vergrößert. (Fernseher, Display)... Weiterlesen!

Beziehung zu anderen Weltanschauungen

Das Christentum hat übrige Religionen beeinflusst, deren Anhänger sich zwar nicht als Christen sehen, aber Charakter als Propheten Gottes anerkennen. Der Islam ist die größte dieser Religionen, Jahrhunderte christlich-islamischer Auseinandersetzungen haben jedoch das Jesus-Bild im Koran undeutlich werden lassen. So trägt Jesus im Heiliges Buch des Islam auf der einen Seite positive Titel wie Messias, Wort Gottes und auch Geist Gottes; ebenso wird er, wie sämtliche biblische Propheten, als ein solcher angesehen.

Scharf zurück gewiesen werden jedoch Dreieinigkeit und jede Anbetung Jesu. Fraglich (und nach mehrheitlicher, nicht ausschließlicher Auffassung geleugnet) ist die Kreuzigung. Erst sehr langsam beginnt der entfaltende Dialog hier anzusetzen.

Dem Christentum wird in der Regel unter Nichtchristen positives wie negatives zugesprochen. Positiv wird meist die Lehre der Nächstenliebe gesehen. Auch setzen sich weltumspannend etliche Christen für den Friede und für barmherzige Konzepte gegen die Armut ein. Negativ wird die Geschichte des Christentums mit Kreuzzügen, Hexenverfolgungen und Antijudaismus gesehen. Die Positionen zu ethischen Reizthemen wie künstlicher Empfängnisverhütung, Homosexualität, Abtreibung sind auch innerchristlich umstritten.

Es ist ein Anliegen vieler christlichen Kirchen, sich untereinander zu versöhnen und eine gemeinsame Basis zu schaffen (Ökumene), plus mögliche Aussöhnung mit anderen Religionen herbeizuführen. Zu diesem Punkt veranstaltet z. B. der Vatikan regelmäßig interreligiöse Treffen, das bekannteste dabei das Gebet der Weltreligionen in Assisi. Ziel ist ein friedliches Koexistieren der Religionen, denn jede Menge Kriege wurden aus religiösen Motiven hervor geführt. Nicht übersehen darf man, dass die frühen Christen stark verfolgt wurden und dass es auch heute, gerade in kommunistischen und islamischen Ländern, eine starke Christenverfolgung gibt.

TPB AFK: Dokumentarfilm zeigt die Pirate-Bay-Gründer offline: Ein schwedischer Regisseur arbeitet an einem Dokumentarfilm über den Bittorrent-Tracker Pirate Bay und seine Gründer. Der Film soll nach dem Ende des Verfahrens gegen die drei Schweden über Tauschbörsen verbreitet werden. Die Produktion will der Regisseur über Spenden finanzieren. (Ogg, Tauschbörse)... Weiterlesen!

Kein Ende des Schnees - "Miriam" bringt weiteren Nachschlag : Der Winter bleibt Deutschland treu. In weiten Teilen des Landes haben Schnee und Eis bereits zu reichlich Chaos geführt. Jetzt bringt Tief "Miriam" weiteren Schnee-Nachschub. ... Weiterlesen!

Kultureller Einfluss des Christentums

In der Geschichte des Abendlandes haben sich Glaube, Kultur und Kunst wechselseitig beeinflusst. Eine entscheidende Station war zum Beispiel der Bilderstreit im frühen Mittelalter. Im Europa beschäftigte sich Kunstfertigkeit oft mit christlichen Themen, obgleich seit der Renaissance stärker auch Rückgriff auf nichtchristliche Motive aus der Antike genommen wurde. Im Bereich der Musik sind profane und säkulare Klänge zwar oft nur qua der Texte zu unterscheiden, jedoch haben mehrere Komponisten auch versucht, einem Text einen besonders passenden musikalischen Ausdruck zu verleihen.

Unterhaltungselektronik: Flache Fernsehgeräte retten den Markt: Ohne Flachbildschirmfernseher wäre der europäische Markt für Unterhaltungselektronik am Boden. 73 Prozent der Ausgaben kommen aus diesem Segment. (Fernseher, Studie)... Weiterlesen!

Satellitenbetreiber: SES Astra und Sender einigen sich auf 3D-Standards: SES Astra hat sich mit TV-Sendern und Geräteherstellern auf europäische Mindeststandards zu 3D-Fernsehen über Satellit geeinigt. Konkurrent Eutelsat arbeitet bereits an einem kommerziellen 3D-Sender. (3D-TV, Stereoskopie)... Weiterlesen!

Kritik am Christentum

Anhänger anderer Religionen, Agnostiker, Atheisten, aber auch Christen selbst, übten seit jeher Beurteilung am Christentum. In diesem Fall ist es bisweilen schwer zu unterscheiden, ob sich die Kritikpunkte gegen die Kirche als Institution, die kirchliche Lesart der Bibel, die Bibel selbst, oder gegen fundamentale Prinzipien des Christentums selbst richten.

Wesentliche Rezension richtet sich dabei in heutiger Zeit gegen fundamental-dogmatische Auslegungen des Christentums in Fragen der Ethik und Moral, speziell der Sexualmoral. Kritiker sehen in dererlei Auslegungen einen Widerspruch zum Kern der Christlichen Lehre, und eine unkritische und unhistorisch wörtliche Sichtweise der Bibel. Autoren dieser Bewegung wie etwa Bruce Bawer (Stealing Jesus: How Fundamentalism Betrays Christianity), Clayton Sullivan (Rescuing Jesus from the Christians) und der episkopalische Seelsorger John Shelby Spong (verschiedene Publikationen) versuchen, die Lehre des Subjekt von diesen ihrer Ansicht nach späteren Inhaltsstoffe zu befreien. Als Alternative malen sie ein auch die menschliche Sexualität in all ihren Varianten bejahendes Christentum, das es dem Einzelnen überlässt, in diesen Fragen selbst zu urteilen. Speziell gegen die Lesart von Bibeltexten bezüglich des Themas Homosexualität richtet sich die Besprechung von z.B. Daniel Helminiak in What the Bible Really Says About Homosexuality. In eine ähnliche Trend übt auch die ökumenische Arbeitsbewegung Homosexuelle und Kirche Kritik. Ohne im negativen Sinne fundamentalistisch zu sein, rechtfertigen zahlreiche christliche Gruppierungen, insb. evangelikale, jedoch auch weiterhin argumentativ die Engagement und Prägnanz des Gebotes der Heterosexualität. Auch der Katechismus der katholischen Kirche ist hier eindeutig.

Alternative Charakter führen Kritikpunkte auf bezüglich der Historizität der Person Jesu Christi, der Heilige Schrift oder der urchristlichen Geschichte.

  • Die Bibelgeschichte von der Geburt in Betlehem wird von sehr wenigen, unbekannten Wissenschaftlern als eine spätere Erfindung im Dienste der Missionierung der Juden gesehen, da diese einen Christus aus dem Hause Davids erwarteten, was für einen Aramäer aus Nazaret nicht zugetroffen hätte. Also sei die Geburtsgeschichte mit Verheißung nach Betlehem verschoben und ausgeschmückt worden.
  • Michael Baigent und Richard Leigh nehmen an, dass die Lehre von Jesus die gleiche war, die auch die Essener vertraten, oder auch, dass Erlöser selbst ein Essener war.
  • Gerd Lüdemann hält nicht die Apostel statt Paulus von Tarsus für den eigentlichen Begründer des Christentums und geht außerdem davon aus, dass erst später unter den entwurzelten Randgruppen und Sklaven des römischen Reiches die reichlich ausgeschmückte und abgewandelte Geschichte von dem ans Kreuz geschlagenen Heiland ihre hohe Attraktivität entgegennehmen habe. Hiergegen sprechen jedoch die eindeutigen Postulieren des Apostel Paulus selbst.

N24 Dokumentation - Fünf Jahre auf dem Mars : Als 2004 die beiden NASA-Raumsonden Spirit und Opportunity auf dem Mars landeten, ging man von einer maximal sechsmonatigen Mission aus. Ihr Auftrag: die Suche nach Wasser auf dem roten Planeten. ... Weiterlesen!

Tomtom Start XL: Einsteiger-Navigationsgerät mit Sechs-Button-Bedienung: Tomtom hat mit dem Start XL eine erweiterte Version des Start2 vorgestellt. Mit dem XL wird wieder die gewohnte Sechs-Button-Bedienung verwendet. Anders als beim Start2 gibt es eine Reihe von Komfortfunktionen. (Touchscreen, GPS)... Weiterlesen!

Siehe auch

Bild:Wiktionary-ico-de.png

(TID 646251)

Wiktionary: Christentum – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

(TID 222120)

Binary Planting: Microsoft veröffentlicht neues Hilfe-Werkzeug: Microsoft hat ein grafisches Werkzeug veröffentlicht, das Anwendern bei der Abschottung des Rechners gegen Binary Planting helfen soll. Fixit 50522 bietet Abhilfe für den vergangene Woche veröffentlichten Registry-Patch. (Binary Planting, Windows)... Weiterlesen!

Gerücht: Red Hat will Cloud-Startup Makara kaufen: Laut einem Bericht soll Red Hat die Übernahme des Cloud-Startups Makara verhandeln. Makara macht Cloud-Anwendungsmanagement und wird unter anderem vom Netscape-Gründer Marc Andreessen finanziert. (Marc Andreessen, Red Hat)... Weiterlesen!

Literatur

Auf neun Bände angelegte Gesamtdarstellung, die den aktuellen Forschungsstand miteinbezieht.
  • Bruce Bawer: Stealing Jesus: How Fundamentalism Betrays Christianity. Three Rivers Press 1998. ISBN 0609802224. (Kritik an fundamental-dogmatischen Tendenzen.)
  • Eugen Biser, Ferdinand Hahn, Michael Langer: Lexikon des christlichen Glaubens, 2004, ISBN 3-62901-667-7
  • Die Geschichte des Christentums. Religion ­ Politik ­ Kultur, hrsg. von Jean-Marie Mayeur, Charles und Luce Pietri, André Vaucher, Marc Venard. Deutsche Ausgabe hrsg. von Norbert Brox, Odilo Engels, Georg Kretschmar, Kurt Meier, Heribert Smolinsky, 14 Bde., Firma Herder, Freiburg i.Br. 1991ff. (Aktuelle Gesamtdarstellung: Besprechung)
  • Handbuch der Kirchengeschichte, hrsg. von H. Jedin u.a., 7 Bde., Freiburg 1962 - 1979, ISBN 3-45120-454-1
Standardwerk zur Geschichte (des Christentums aus dem Blickwinkel) der katholischen Kirche
  • H.-P. Hasenfratz: Das Christentum. Eine kleine Problemgeschichte. Theol. Firma Zürich, 1992. - ISBN 3-29010-151-7
Das Buch behandelt Fragen, die in der Geschichte des Christentums aber und abermal zu Problemen führten.
Rezension: „Was ist das Christentum? Was ist das wirklich Christliche? Was hält die so vielfältigen und in sich verschiedenen christlichen Kirchen... überhaupt zusammen?“ Fragen, auf die die Kirchen klare Antworten finden müssen, wenn sie die augenblickliche große Notlage des Christentums überwinden wollen.
Küng liefert mit seinem Buch eine umfassende Analyse von zwanzig Jahrhunderten der Kirchengeschichte und damit den Grundstock, auf dem sich eine fruchtbare Diskussion über die Futur des Christentums führen ließe.

Arc Touch Maus: Berührungsempfindlich und zusammenklappbar: Microsoft hat seine Arc Touch Maus offiziell angekündigt. Sie lässt sich platzsparend abflachen und ersetzt das Mausrad durch einen berührungssensitiven Sensorstreifen. (Microsoft, Eingabegerät)... Weiterlesen!

Kein versüßender Efffekt: Entgegen der bisherigen Annahme wirkt Zucker möglicherweise doch nicht schmerzlindernd bei Neugeborenen: Einer Studie Britischer Forscher zufolge hat er keine Auswirkungen auf die im Gehirn und im Rückenmark gemessene Schmerzaktivität bei Babys. Allerdings beeinflusst Zuckerwasser den Gesichtsausdruck der Kleinen und das führte in der Vergangenheit fälschlicherweise zu der Annahme, die Kinder könnten keine Schmerzen mehr empfinden. Die gängige Praxis, sehr kleinen Kindern vor schmerzhaften Eingriffen Zuckerwasser zu geben, müsse daher dringend überdacht werden. ...... Weiterlesen!

Weblinks

an:Cristianismo ar:مسيحية be:Хрысьціянства bg:Християнство bs:KršÄanstvo ca:Cristianisme cs:Křesťanství cy:Cristnogaeth da:Kristendom el:Χριστιανισμός en:Christianity eo:Kristanismo es:Cristianismo et:Kristlus eu:Kristautasun fi:Kristinusko fo:Kristindómur fr:Christianisme fur:Cristianesim ga:Críostaíocht gl:Cristianismo he:נצרות hi:ईसाई धर्म hr:KršÄanstvo hu:Kereszténység ia:Christianismo id:Kristen ilo:Cristianidad io:Kristanismo is:Kristni it:Cristianesimo ja:キリスト教 jbo:xi'ojda jv:Kristen ka:ქრისტიანობა ko:기독교 kw:Kristoneth la:Religio Christiana lb:Chrëschtentum li:Christendom ln:Boklísto lt:KrikšÄionybÄ lv:KristietÄba mk:Христијанство ms:Kristian mt:Kristjaneżmu nds:Christendom nl:Christendom nn:Kristendommen no:Kristendom oc:Crestianisme os:Чырыстон дин pl:Chrześcijaństwo pt:Cristianismo ro:Creştinism ru:Христианство scn:Cristianèsimu sco:Christianity simple:Christianity sk:Kresťanstvo sl:KršÄanstvo sr:Хришћанство sv:Kristendom sw:Ukristo th:คริสต์ศาสนา tl:Kristyanismo tr:Hristiyan tt:XristianlÄq uk:Християнство vi:Kitô giáo wa:Crustinnisse zh:基督教

zh-min-nan:Ki-tok-kàu

(TID 2012)

Tomtom Via 120 Traffic: Navigationsgerät mit Bluetooth für 180 Euro: Tomtom bringt mit der Via-Reihe neue Mittelklasse-Navigationsgeräte auf den Markt. Die Via-Reihe ist mit Bluetooth ausgestattet, unterstützt Sprachsteuerung und kommt ab einem Preis von 180 Euro auf den Markt. Live-Geräte mit HD Traffic gibt es für 200 Euro. (GPS, Touchscreen)... Weiterlesen!

Drohender Staatsbankrott - EU stellt Griechenland unter Aufsicht : Die Europäische Union stellt Griechenland bei seiner Haushaltssanierung unter Aufsicht. Die Regierung in Athen plant massive Sparschritte. Im ganzen Land wächst deshalb der Unmut. Streiks drohen. ... Weiterlesen!


7199/386
Newsletter