Costa Rica
Aus Schlauweb
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Wahlspruch: Pura vida | |||||
| Amtssprache | Spanisch | ||||
| Hauptstadt | San José | ||||
| Staatsform | Präsidialrepublik | ||||
| Präsident | Óscar Arias Sánchez | ||||
| Regierungschef | |||||
| Fläche | 51.100 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 4.016.173 (Stand Juli 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 78 Bevölkerung pro km² | ||||
| BIP/Einwohner | 4.208 US-$ (2004) | ||||
| Währung | Colón, US-Dollar weit verbreitet | ||||
| Zeitzone | UTC-6 | ||||
| Geografische Lage | 10° 0′ N, 83° 52′ W (TID 488894) | ||||
| Nationalhymne | Noble patria, tu hermosa bandera | ||||
| Kfz-Kennzeichen | CR | ||||
| Internet-TLD | .cr | ||||
| Vorwahl | +506 | ||||
| Bild:Costa Rica-Pos.png | |||||
| Bild:Costa rica map.png | |||||
Costa Rica (span. für „Reiche Küste“, früher auch „Kostarika“) ist ein Staat in Mittelamerika. Er grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Begrenzt wird Costa Rica im Morgenland durch die Karibik und im Okzident durch den Pazifik. 1948 schaffte Costa Rica das Militär ab, ist seither parteilos und verwendet die frei gewordenen Mittel für soziale und ökologische Zwecke.
Inhaltsverzeichnis |
Bevölkerung
Die Bevölkerung besteht aus: 94% Mestizen und Weiße (meist span. Herkunft), 3% Schwarze, 1% Indios, 1% Chinesen, und 1% andere. Costa Rica hat den geringsten Anteil indigener Bevölkerung unter den mittelamerikanischen Staaten, der Großteil der Bevölkerung besteht aus Nachkommen spanischer Einwanderer. Etwa 60% der Costaricaner leben in Städten. Zwei Drittel der etwa vier Mio. Bürger des Landes leben im klimatisch begünstigten Hochland, Siedlungsschwerpunkt ist das Valle Central, in dem die bedeutenden Städte San José, Heredia, Cartago und Alajuela liegen. Wichtige Küstenstädte sind Puerto Limón (Karibikküste) und Puntarenas (Pazifikküste).
Religion
Die Bevölkerung ist überwiegend christlich (76,7% katholisch, 13,7% Protestanten). Es bestehen jedoch auch Gruppen wie die Zeugen Jehovas, etwa 1,3%, und alternative protestantische Kirchen, ca. 0,7%.
Geographie
Topographisch lässt sich Costa Rica in drei Großräume gliedern: in die vulkanischen Bergketten der Cordilleras, die Schwemmlandebenen der Karibikküste und die hügelige Pazifikküste. In den Cordilleras gibt es eine Schwarm noch aktiver und auch erloschener Vulkane, unter der Turialba. Die drei am meisten besuchten sind der Volcán Poás (2.704 m), der Arenal (1.633 m) und der Irazú (3.432 m).
Das Klima Costa Ricas ist durch zwei Jahreszeiten gekennzeichnet: Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit erstreckt sich von Mai bis November, die Trockenzeit von Dezember bis April. Dank der Lage zwischen 8 und 11° nördlicher Dicke befindet sich Costa Rica in den Tropen, allerdings differieren die Niederschläge erheblich. In San José fallen im Jahr 1.867 mm, in Puerto Limón an der Karibikküste mit 3.518 mm fast doppelt so viel.
Geschichte
Die ältesten archäologischen Funde, die eine menschliche Ansiedlung Costa Ricas dokumentieren, sind etwa 11000 Jahre alt. Bis zur Auftreten der Spanier im 16. Jahrhundert n.Chr. lebten vermutlich nur 30000 Volk im heutigen Staatsgebiet. 1502 erkundete Kolumbus als erster Europäer die costaricanische Atlantikküste. Die von Kolumbus vorgenommene Bezeichnung Costa Rica y Castillo de Oro (dt.: Reiche Küste und Goldene Burg) sollte sich als Illusion herausstellen: Das Land ist arm an mineralischen Rohstoffen. Erst ab 1560 wurde Costa Rica systematisch kolonisiert, spanische Konquistadoren gründeten u. a. 1563 Cartago, das bis 1823 Gemeinde Costa Ricas war. Im 17. Jahrhundert festigten die Spanier ihre Herrschaft über Costa Rica, das jedoch wegen seiner Rohstoffarmut und unbedeutenden strategischen Lage eine nachrangige und unterentwickelte Kolonie blieb.
1821 erhielt Costa Rica die Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Spanien. Die Geschichte Costa Ricas ist, für mittelamerikanische Verhältnisse, eine Geschichte des Erfolgs. Seit dem späten 19. Jahrhundert gab es dort nur zwei kurze Perioden der Gewalt, die die Demokratisierung des Landes beeinträchtigten.
Präsident José Figueres Ferrer (1948–49, 1953–58, 1970–74) ließ nach dem Beitritt zum TIAR-Pakt die Truppe am 8. Mai 1949 per Verfassung abschaffen. Grenzschutzaufgaben hat die Bullerei übernommen. Allerdings existiert eine paramilitärische Sicherheitsgarde mit einer Stärke von rund 8400 Mann. 1983 verkündete Präsident Luis Alberto Monge angesichts der Verschärfung der Bürgerkriege in Mittelamerika (v.a. in Nicaragua) die dauernde, aktive und unbewaffnete Neutralität des Landes. Präsident Óscar Arias Sánchez erhielt 1987 für sein Engagement für die friedliche Zuschreibung von Konflikten in Zentralamerika den Friedensnobelpreis. Costa Rica wird auch die „Schweiz Mittelamerikas“ genannt, nicht nur wegen der bergigen Landschaft, zugunsten auch wegen des relativen Wohlstands.
Administrative Gliederung
Bild:Provinzen Costa Ricas.png
| Costa Rica gliedert sich in 7 Provinzen (provincias):
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Wirtschaft
Landwirtschaft
Dessen ungeachtet Costa Rica weiterhin stark landwirtschaftlich geprägt ist (zum größten Teil Subsistenzwirtschaft, die gemessen am BIP 19 % ausmacht), konnten auch sonstige Wirtschaftssektoren ausgebaut werden. Eine große Bedeutung hat inzwischen der Tourismus, der 2001 mit 1,1 Mio. ausländischen Besuchern 1,3 Mrd. US-$ Einnahmen brachte. Angrenzend wurde auch der High-Tech-Sektor ausgebaut; einer der bedeutenden Devisenbringer des Landes ist eine Chipfabrik der Unternehmen Intel. Die meisten Industriebetriebe konzentrieren sich auf der Zentralen Hochebene um die Gemarkung San José. Der Bananenanbau in ausgedehnten Plantagen befindet sich konventionell an der Karibikküste um den Port Puerto Limón und von jetzt an auch an der Pazifikküste um die Hafenstadt Golfito.
1960 betrug der Bananenexport in Costa Rica noch 41 % und sank dann innerhalb von 20 Jahren auf ca. 15 % und nochmals andere 20 Jahre später auf unter 4 %. Obschon die Bananenexportrate sank, wurden mehr Bananen angebaut und exportiert. Der Grund für den prozentualen Abfall liegt in der Industrialisierung des Landes, die neue Exportgüter bringt. Dennoch ist Costa Rica der zweitgrößte Bananen-Exporteur der Welt. In der Zubereitung von Bananen liegt Costa Rica mit 2,7 Mio. Tonnen jedoch weltumspannend nur auf dem 7. Platz nach Indien mit 15,1 Mio. Tonnen, Ecuador mit 7,56 Mio. Tonnen, Brasilien mit 5,5 Mio. Tonnen, China mit 5,2 Mio. Tonnen, Philippinen mit 4,5 Mio. Tonnen und Indonesien mit 3,6 Mio. Tonnen (die Unterlagen beziehen sich auf die Fertigung im Jahr 2001).
Wirtschaftsstruktur nach Sektoren (2001)
| Landwirtschaft | Industrie | Dienstleistungen | |
| Anteil am BIP | 9 % | 29 % | 62 % |
| Anteil an Erwerbstätigkeit | 20,4 % | 22,3 % | 56,7 % |
Costa Rica importierte im Jahr 2002 für 6,65 Mrd. US-$ Güter und exportierte gleichzeitig für 5,25 Mrd. US-$, hatte also eine negative Handelsbilanz. Wichtigste Importgüter waren Rohstoffe (55 %), Konsumgüter (19 %) und Investitionsgüter (17 %). 34 % aller Importe kamen aus den USA. Wichtigste Exportgüter waren Industrieprodukte (20 %), Bananen (9 %), weitere Agrar- und Fischprodukte (11 %) und Kaffee (3 %). Hauptabnehmerländer waren die USA mit 33 %, Guatemala (7 %), Nicaragua (6 %) und Deutschland (6 %).
Mit einem durchschnittlichen BSP/Kopf von 4.208 US-$ (2004) hat Costa Rica einen relativ hohen Lebensstandard.
Staatsausgaben für Gesundheit, Bildung und Verteidigung
Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
- das Gesundheitswesen bei 22%
- das Bildungswesen bei 19%
- das Militär bei -%
Politik
Präsidenten
Siehe: Liste der Präsidenten von Costa Rica
Derzeitiger Präsident: Óscar Arias Sánchez (am 8. März 2006 wiedergewählt)
Bildung
Die erste Universität wurde 1843 gegründet, wegen ihrer engen Bindung zur katholischen Kirche aber 1888 wiederholt geschlossen. Die dieser Tage größte und renommierteste Uni ist die Universität von Costa Rica. Das Land hat ein hohes Bildungsniveau, die Analphabetenquote ist mit 4,2 Prozent die niedrigste Mittelamerikas. [1]
Kultur
Schriftsteller
- Alfonso Cháse
- Carmen Naranjo
- Carlos Luis Fallas
- Fernando Contreras
Sport
Der Fußball hat in Costa Rica einen hohen Stellenwert. Der beste Torschütze der Ticos, Paulo Wanchope, ist ein gefeiertes Vorbild der Jugend. 2006 nimmt die Mannschaft an der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland teil und bestreitet mit Deutschland das Eröffnungsspiel in München.
Natur
Nationalparks
Rund 27% der Fläche Costa Ricas stillstehen unter Naturschutz. In dem 1969 erlassenen Gesetz zur Erhaltung des Waldes wurde Santa Rosa im Nordwesten des Landes an der Pazifikküste als erster Nationalpark eingerichtet. Gleichzeitig wurde eine Nationalparkverwaltung geschaffen, die aber zunächst weder genügend finanzielle Mittel noch Personalbestand besaß, um den Park effektiv gegen Bauern und Neusiedler zu schützen. Der Privatinitiative Einzelner (siehe Regenwald der Österreicher) ist es zu danken, dass inzwischen die Lage deutlich besser geworden ist. Gut 20 Nationalparks gibt es über das Land verstreut mit ganz unterschiedlichen charakteristischen Merkmalen.
Die zu Costa Rica gehörende unbewohnte Cocos-Insel (Isla del Coco) liegt 500 km vor der Küste im Pazifischen Ozean; sie darf dieser Tage nur mit besonderer Genehmigung hineingehen werden. Sie ist und die Nationalparks La Amistad und Guanacaste von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.
Südlich von Puerto Viejo
Auf der küstennahen Sackgassenstrecke Trend Manzanilla herrscht in Kompromiss finden wenigen Abschnitten dichter Wald mit einer Menge von Vögeln, Echsen und Schmetterlingen. Mit Glück sichtet man in den Baumwipfeln die gewaltig vom Untergehen bedrohten Rotrücken-Totenkopfäffchen. Auffällig ist der weiße Brustflecken, der rotbraune Rücken und kräftige Greifschwanz. Oft können Rabengeier beobachtet werden. Erstaunlich ist, dass die erheblich kleineren Nicaragua-Krähen es mit ihm aufnehmen und wenn schon noch im Flug vertreiben können, wenn er ihr Revier kreuzt. Auch finkengroße Vögelchen werden dadurch animiert an der Jagd teilzunehmen.
Bis nach Sixaola in Panama wurden schon erste Schneisenabschnitte einer Verbindungsstraße von Manzanilla aus geschlagen, dann wurde das Unterfangen aufgegeben. Ein seltener Glücksfall in Costa Rica für die Natur. Dieses Gebiet ist inzwischen zu einem bilateralen Reservat erklärt und bietet schöne Wanderungen durch gut durchwachsenen sekundären und gelegentlich fast primären Wald. Angebote zu Führungen gibt es in Pto. Viejo. Auch in die Küstenausläufer der nähern mittelamerikanischen Kordilleren bestehen Möglichkeiten in den tropischen Urwald für einige Stunden einzutauchen.
Krankenhaus für Faultiere
35 km südlich von Limon befindet sich das Aviarios del Caribe, einem El Hospital de Perezosos (Sloth Rescue & Rehabilition Center), zu gut deutsch, einem "Krankenhaus für Faultiere".
20 Stunden Nachtruhe am Tag sind bei diesen energiesparenden, geschützten Tieren keine Seltenheit. Dabei machen sie sich allerdings die Mühe ihr Geschäft auf dem Boden zu verrichten, das anschließend sorgfältig mit Erde und Laub bezogen wird. Eine noch unerforschte Eigenart ist es, das Gesicht "schamhaft" mit den Armen zu bedecken, wenn sie bei ihrer Notdurft beobachtet werden. Aktiv werden diese Zeitlupengesellen bei der Nahrungsaufnahme und der Nähe eines paarungswilligen Weibchens. Ansonsten sind sie so langsam unterwegs, dass sich wenn schon so weit wie vier Arten von Algen in ihr Haarkleid festsetzen, die ihnen - eigentlich weiß geboren - einen grünlichen Schimmer verleihen und somit auch noch zur Tarnung dienen. Dadurch wird ein Falter, der Kleine Zünsler angelockt, der seine Eier in den Haaren ablegt. Die geschlüpften Raupen ernähren sich wiederum von den Algen. Im Übrigen leben im Fell Milben und sonstige Kerbtiere. Faultiere leben in dem komplexen Ökosystem Dschungel und sind dabei selbst ein kleines Mikro-Ökosystem mit eigener Pflanzenwelt und Fauna, das auch durch die gesamten Ausdünstungen eine sonstige Maskierung dieser "pazifistischen Gesellen" darstellt.
Sie gehören zu der Säugetiergruppe Nebengelenktiere, sind damit verwandt mit den Gürteltieren und Ameisenbären und werden angrenzend typischen Skelettmerkmalen nach der Anzahl ihrer Sichelklauen an den Vorderpfoten in zwei- und dreifingrige eingeteilt.
Letztere sind so "faul", dass sie bei Risiko ihren Kopf um 180° drehen können, um nicht den ganzen Körper bewegen zu müssen. Während bei ersteren die spitzen Fangzähne darauf hinweisen, dass Insekten, Eier und Jungvögel die Nahrung bereichern, begnügen sich die dreifingrigen Artgenossen mit einer vegetarischen "Diät" aus Früchten, Blätter und Blüten des Kikropiabaumes. Alle beide verfügen, wie die Wiederkäuer, über einen vierkammrigen Bauch und müssen zur Verdauung der cellulosehaltigen Nahrung zunächst einmal die dazu notwendigen Bakterien aufnehmen. Kranke, verletzte oder von den Müttern verlassene Faultierbabies werden in diesem "Hospital" in privater Initiative - Stiften sind wünschenswert - aufgepäppelt und von Tierärzten versorgt.
Die Station dient in erster Linie wissenschaftlichen Zwecken, da die Biologie und Gesellschaftslehre der Faultiere noch weitgehendst unerforscht ist. So ist man gerade dabei, die Esswaren zu analysieren, um Jungtiere perfekt aufziehen zu können. Aber auch die einheimische Bevölkerung, besonders Schulklassen, werden in kleine Programme eingebunden. Die häufigsten Verletzungen der Faultiere ergeben von Stromschlägen (oft Amputationen erforderlich), die sie sich bei der Gebrauch von Stromleitungen als Abkürzung erhalten, Bissverletzungen durch Brüllaffen, Unfälle mit Autos, aber auch Schussverletzungen durch den Menschen. Ziel ist die Rehabilitierung und Freisetzung - natürlich nicht ohne mit einem Sender markiert zu werden, dessen Batterien Energie so weit wie 2 Jahre lang lieferen -, um Daten über Standort und Umweltbedingungen erhalten zu können.
Nationalpark Cahuita (Cahuhita)
Siehe Hauptbericht Cahuita.
weitere Nationalparks
siehe: Nationalparks in Costa Rica.
Tourismus / Sehenswürdigkeiten
Karibische Südwestküste
Die beste Reisezeit ist Januar bis März / April und Ende Juli bis September.
Im Gebiet der karibischen Südwestküste sollte man an Repellents denken, weniger gegen Moskitos, als mehr gegen die temporär auftretenden, sehr lästigen Sandfliege-/mücken vom späten Tageszeit bis frühen Abend. Malaria und Leishmaniose treten nur selten auf. Allerdings hatte Costa Rica bei der Jahreserhebung Mittelpunkt 2003 in der Regel 6202 Dengue-Fälle zu vermelden, das ist eine Steigerung von fast 100%. Über 5500 Fälle konzentrierten sich dabei auf die Regionen Chorotega (2224 - zuerst Santa Cruz, Nicoya und Carrillo), Pacífico Central (2283 - zu Beginn Puntarenas und Orotina) und Huetar Altántica (1008 - zuerst Siquirres und Limon).
Die touristischen Zentren in diesem Gebiet sind v.a. Cahuita und Pto. Viejo. Die Strecke ist beliebt, da sich eine gute Verbindungsmöglichkeit zu verständigen auf touristischen interessanten Erfordern an der karibischen Nordwestküste Panamas anbietet. Sie kann zu einer Rundtour über die pazifische Grenzstation Panamas genutzt werden.
Baden, Schnorcheln, Tauchen
Am 7 km langen Strand bei und nördlich des sehr touristischen Städtchens Pto. Viejo kommen an erster Stelle Surfer auf ihre Kosten. Das Gebiet bleibt aber den Könnern vorbehalten. Südlich empfiehlt sich der schwarze Sandstrand Playa Negra, der sich bis zum Naturpark von Cahuita erstreckt und an dem die Blähen meist etwas friedlicher sind. Bis Manzanillo findet man kilometerlange geeignete und menschenleere Strandabschnitte.
Ein schmaler Bootskanal vor dem Städtchen führt durch das vorgelagerte Riff. Mit Flossen kann ein geübter und in der Brandung erfahrener (!) Schwimmer es von außen beschnorcheln, vorausgesetzt, der Wellengang ist nicht zu arg! Unter Wasser herrschen Rot-, Braun- und Grünalgen vor. Es gibt einige kompakte Steinkorallen wie Hirn- (Diploria strigosa), Krusten- und vereinzelt Brettkorallen (Millepora sp.). Die Fischwelt ist mäßig, gemessen an Inseln der Karibik und der karibischen Küste Panamas.
Es gibt einige Korallenfischchen sowie kleine Neon-, Papageien-, Putzerfische, Hornhechte, kleine Schildkröten und auch einige größere Speisefische. Die Sicht variiert stark, waagerecht max. 5 m, senkrecht max. 4 m. Nur an wenigen Tagen im Jahr (kleine "Sommerzeit" im Juli - September und im Frühjahr) zulassen die Brecher und Niederschläge nach, so dass auch an dem Außenriff geschnorchelt werden kann, wo es relativ interessanter ist. Die beste Tauchzeit ist Mittelpunkt August bis Mittelpunkt November und am günstigsten im März / April.
Literatur über Costa Rica
- Andreas Maislinger (Hg.), Costa Rica. Politik, Gesellschaft und Kultur eines Staates mit ständiger aktiver und unbewaffneter Neutralität. Inn-Verlag, Innsbruck 1986, ISBN 3-85123-091-4
- Detlev Kirst: Costa Rica, Reisehandbuch, ISBN 3-8317-1222-0
- Patrick Spittler: Entwicklung und wirtschaftliches Potential der sekundären regengrünen Trockenwälder in Costa Rica. Göttinger Beiträge zur Land- und Forstwesen in den Tropen und Subtropen, Heft 144. (Dissertation.) Goltze, Göttingen 2001, ISBN 3-88452-405-4
Weblinks
- allgemeine Weblinks
- Weblinks Kultur
- Weblinks Natur
- Weblinks Tourismus
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