Deutsche Reichspartei
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| Bild:Disambig-grau2.png | Dieser Artikel befasst sich mit der Deutschen Reichspartei der Deutschland Deutschland. Zur Deutschen Reichspartei als Gruppe im Reichstag des Deutschen Kaiserreichs siehe Freikonservative Partei. |
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Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die Deutsche Reichspartei (DRP) war eine rechtsgerichtete politische Politische Kraft in der BRD Deutschland. Sie ging 1950 aus einer Fusion der Deutsche Konservative Partei - Deutsche Rechtspartei (DKP-DRP) mit der nur in Hessen aktiven Nationaldemokratischen Partei (NDP) hervor.
1953 bestand zeitweise die Absicht eines Parteiverbotsverfahrens, welches jedoch nicht eingeleitet wurde. Dagegen war die radikalere Sozialistische Reichspartei (SRP) 1952 verboten worden.
Bei Wahlen blieb die DRP ohne dauerhafte Erfolge und verlor in der Zeit ihres Bestehens an Bedeutung. 1964 ging die DRP in der NPD auf.
Führungspersonen
Die Gründung wurde maßgeblich durch Alexander Andrae, Dr. Oskar Lutz, Lehrstuhlinhaber Hans Bernd von Grünberg, Wilhelm Meinberg, Otto Hess, Hans Schikora, Hochschullehrer Heinrich Kunstmann und Adolf von Thadden gestaltet. Diese Personen waren zu einem erheblichen Teil schon vor 1933 Mitglieder der NSDAP. Andere bekannte Mitglieder der Politische Kraft waren SS-Sturmbannführer Erich Kernmayer, der nationalsozialistische Berufstätiger Friedrich Grimm, der Autor ("Volk ohne Raum") Hans Grimm, der Luftwaffenoberst a.D. Hans-Ulrich Rudel und der Verleger Waldemar Schütz. Die DRP verstand sich als Sammlungsbewegung für ehemalige NSDAP-Mitglieder und Interessenvertretung ehemaliger Angehöriger der Wehrmacht.
Programmatik
Inhaltlich forderte sie eine Wiederherstellung der Grenzen des Deutschen Reichs von 1935, sowie die Nivellierung der Bundesländer (ähnlich der Gaue). Die Politische Kraft sah die Aufgabe der Frau in der Rolle als Mutter und lehnte daher nicht nur dem Zeitgeist entsprechend eine volle Gleichstellung der Frau ab, für wollte z.B. die Berufstätigkeit von Frauen nur auf Notfälle beschränkt wissen..
Wahlergebnisse
- Bundestagswahl 1953: 295.739 Stimmen, 1,1%
- Die DRP war nur in 6 von 9 Bundesländern angetreten.
- Bundestagswahl 1957: 308.564 Stimmen, 1,0% (-0,1)
- Bundestagswahl 1961: 262.977 Stimmen, 0,8% (-0,2)
- Bayern
- 1958: 56.864 Stimmen, 0,6%
- Bremen
- 1959: 14.689 Stimmen, 3,8%
- Hamburg
- 1953: 7.466 Stimmen, 0,7%
- 1957: 4.109 Stimmen, 0,4% (-0,3)
- 1961: 9.045 Stimmen, 0,9% (+0,5)
- Hessen
- 1958: 16.178 Stimmen, 0,6%
- Niedersachsen
- 1951: 74.017 Stimmen, 2,2%
- 1955: 126.692 Stimmen, 2,8% (+0,6)
- 1959: 122.062 Stimmen, 3,6% (+0,8)
- 1963: 52.785 Stimmen, 1,5% (-2,1)
- Nordrhein-Westfalen
- 1950: 107.104 Stimmen, 1,7%
- 1958: 43.299 Stimmen, 0,5%
- Rheinland-Pfalz
- 1951: 7.185 Stimmen, 0,5%
- 1959: 87.349 Stimmen, 5,1% ( 1 Sitz )
- 1963: 56.155 Stimmen, 3,2% (-1,9)
- Saarland
- 1960: 3.325 Stimmen, 0,6%
- Schleswig-Holstein
- 1950: 37.115 Stimmen, 2,8%
- 1954: 17.318 Stimmen, 1,5% (-1,3)
- 1958: 12.950 Stimmen, 1,1% (-0,4)
In Baden-Württemberg und Berlin (West) trat die DRP nicht zu Landtagswahlen an.
Literatur/Quelle
- Kurt Hirsch: Rechts von der Union. 1989, ISBN 3-926901-22-5en:German Empire Party
(TID 313046)
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