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Deutsche Sprache

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Deutsch

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Linguistische
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Hochdeutsch

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Offizieller Status

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Die deutsche Sprache gehört dem westlichen Zweig der germanischen Sprachen an.

Inhaltsverzeichnis

Das Wort „deutsch“

Das Wort „teutsch“ (deutsch) bildete sich aus dem germanischen Wort thioda (Volk) - (Adjektiv thiodisk, diutschiu) hervor und bezeichnete die Sprache der germanischen Stämme Mitteleuropas (im Gegensatze zur Sprache der angrenzenden romanischen Bevölkerung und zum Latein).

Die Bezeichnung Deutschland stammt im 15. Jh. von der früheren Pluralform diutschiu lant, d. h „deutsche Länder“, gemeint waren damit die Länder mit einer „deutschsprachigen Bevölkerung“.

Man findet es zum ersten Mal im Jahre 786 n.Chr. im Synodenbericht des päpstlichen Nuntius Gregor von Ostia. Dieser Bericht wurde wie auch auf lateinisch und in der Volkssprache verlesen. Die „theodisca lingua“ war seit Karl dem Großen die amtliche Bezeichnung für die altfränkische Volkssprache.

Das lateinische theodiscus (zum Volk gehörig) ist ein Wort der Gelehrtensprache; ihm liegt das westfränkische theudisk zugrunde, aber es wird auch mit gotisch „thiuda“, althochdeutsch „diot“ (Volk), in Verbindung gebracht.

Die ältere Bezeichnung „fränkisch“ für die eigene Sprache traf etwa seit dem 9. Jahrhundert nimmer eindeutig zu, nachdem zum einen die westfränkische Oberklasse im späteren Frankreich den romanischen Mundart der einheimischen Bevölkerung übernommen hatte und andererseits das Ostfrankenreich auch nicht-fränkische Stämme wie die Alemannen, die Baiern, die Thüringer und die Sachsen umfasste.

Die althochdeutsche Form „diutisc“ begann seit dieser Zeit das mittellateinische „theodiscus“ zu verdrängen; es setzte sich jedoch nur zögernd durch. Erst um 1090 (im Annolied aus dem Kloster Siegburg) wird „diutisc“ auf Sprache, Volk und Land angewendet:

»Diutschin sprechin, Diutschin liute in Diutischemi lande.«
(Deutsch sprechen deutsche Leute in deutschen Landen.)

Das Althochdeutsche ist die älteste schriftlich überlieferte Sprachform der Völker, die sich als deutsch bezeichnen. Es war nicht einheitlich, anstatt bestand aus vielen Mundarten. Erst um die Mittelpunkt des 12. Jahrhunderts entwickelte sich im mittelrheinischen Gebiet eine mittelhochdeutsche Dichter- und Literatursprache, die uns in der klassisch höfischen Ritterliteratur begegnet, in der auch keltisches Sagengut bearbeitet wurde. Begründet und gebraucht wurde diese Dichtung an erster Stelle vom aufstrebenden Adel, der sich damit vom Volk abheben wollte.

Geschichte

Hauptartikel: Deutsche Sprachgeschichte

Die deutsche Sprache ist in zwei Sprachkategorien aufgeteilt, in Hochdeutsch und in Niederdeutsch. Als hochdeutsche Sprache bezeichnet man zunächst alle germanischen Dialekte, die im frühen Mittelalter an der zweiten oder althochdeutschen Lautverschiebung involviert waren (alemannisch, bairisch, ost-, rhein-, mittelfränkisch, ostmitteldeutsch = ober- und mitteldeutsche Mundarten = hochdeutsche Mundarten). Die kontinentalwestgermanischen Dialekte, die diese zweite germanische Lautverschiebung nicht oder nur zu einem sehr geringen Teil mitgemacht haben, bezeichnet man seit der frühen Neuzeit als niederdeutsche Sprachen (Niedersächsisch und Niederfränkisch).

Da während des ganzen Mittelalters im Unterschied zu den romanisch- oder slawischsprachigen Nachbarländern in dem Land der Deutschen (deutscher Sprachraum) stark territorial zersplitterte politische Strukturen existierten, entwickelten sich die partiell extrem unterschiedlichen deutschen Dialekte (deutsche Mundarten) lange parallel nebeneinander her.

Bild:Historisches deutsches Sprachgebiet.PNG
Das deutsche Dialektkontinuum ohne Baltendeutsches, Wolgadeutsches Sprachraum und Sprachgebiete in Überseeischen ehem. Kolonialgebieten. (Stand: 31. Dezember 1937)

Einen ersten Herangehensweise zu einem überregionalen Kompensation der Mundarten hat man z. T. in der mittelhochdeutschen Dichtersprache der höfischen Dichtung um 1200 sehen wollen. In der Tat ist z. T. das Bemühen der Dramatiker zu erkennen, nur regional verständliches Sprachschatz und dialektale lautliche Merkmale zu vermeiden, um ein überregionales Verständnis ihrer Werke zu ermöglichen; andererseits muss aber die Breitenwirkung der an den Fürstenhöfen tätigen Verfasser zu einer Zeit, als nur eine verschwindend geringe Minorität der Bevölkerung alphabetisiert war und Zugang zu dieser elitären Kunstfertigkeit hatte, als äußerst gering eingeschätzt werden. Der Beginn der neuhochdeutschen Schrift- und Standardsprache kann daher erst in überregionalen Ausgleichsprozessen des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit gesehen werden.

Während die Standardsprache in den meisten europäischen Ländern aus dem Mundart der jeweiligen Gemarkung hervorgegangen ist, stellt die heutige Hochdeutsche Sprache (Standardsprache) eine Art „Kompromiss“ zwischen den mittel- und oberdeutschen Dialekten südlich der Benrather Linie dar.

Bild:Verbreitungsgebiet der deutschen Sprache.PNG
Das hochdeutsche Sprachraum nach dem 2. Weltkrieg

In Norddeutschland hat das Hochdeutsche, vorerst im Anhang der Reformation als Amts- und Schulsprache, das einheimische Niederdeutsche (Plattdeutsche/Niedersächsische und Niederfränkische) größtenteils verdrängt. Zur Blütezeit der Hanse fungierte das Niederdeutsche als Lingua franca im gesamten Nord- und Ostseeraum. Auch die Niederländische Sprache gehört als Niederfränkisch zur niederdeutschen Sprache. Ob der Eigenstaatlichkeit und der teilweisen Herauslösung aus dem Reichsverband konnte es hier dem Hochdeutschen nimmer gelingen, die einheimischen niederdeutschen Dialekte zu verdrängen. Aus diesen entwickelte sich die niederländische Sprache heraus.

Martin Luther übersetzte 1521 das Neue Testament und 1534 das Alte Testament in die sich ehedem noch entwickelnde neuhochdeutsche Schriftsprache. Die dort verwendete Sprache in einer ostmitteldeutschen Färbung prägte durch die religiöse Bedeutung Luthers ganze Generationen. Es muss aber angemerkt werden, dass Luthers Bedeutung im Hinsicht auf die Entstehung der Neuhochdeutschen Schriftsprache lange überschätzt wurde. Schon seit dem 14. Jahrhundert bildete sich allmählich eine immer stärker überregional geprägte Schriftsprache heraus, die man auch als Frühneuhochdeutsch bezeichnet. Die Formation der hochdeutschen Schriftsprache war im 17. Jahrhundert zum Großteil abgeschlossen. Durch die Beseitigung der so genannten Letternhäufelung im 18. Jahrhundert wurde das seither in Grundzügen kaum veränderte deutsche Schriftbild abgerundet.

Bild:Heutige deutsche Mundarten.PNG
Das heutige deutsche Sprachraum nach dem 2. Weltkrieg.

Die Geschichte der (hoch-)deutschen Sprache wird häufig in vier Abschnitte (Sprachstufen) unterteilt:

Johann Christoph Adelung veröffentlichte 1781 das erste große Wörterbuch. Jacob und Wilhelm Grimm begannen 1852 mit der Verteilung des umfassendsten Deutschen Wörterbuchs, das 1861 vollendet wurde, aber seit einer Überarbeitung unterzogen wird.

Die hochdeutsche Rechtschreibung wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts steigernd normiert. Ein Perforation zu einer hochdeutschen „Einheitsschreibung“ gelang mit dem „Orthographischen Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Konrad Duden (1880), das in der Rechtschreibreform von 1901 in leicht veränderter Form zur Grundlage der amtlichen Orthografie erklärt wurde. Erst 1996 kam es zu einer erneuten Rechtschreibreform. Siehe dazu auch Geschichte der deutschen Rechtschreibung.

Auch im 20. Jahrhundert gab es starke Einflüsse auf die deutsche Sprache. Auf der einen Seite wurde durch die weite Verbreitung audiovisueller Massenmedien eine natürliche Tendenz zur Normung gefördert, zum anderen wurde in ländlichen Voraussetzen bewusst eine Umschulung von der Dialektsprache zum Hochdeutsch vorangetrieben. Hinzu kommt der Einfluss des zweiten Weltkrieges, der dazu geführt hat, dass deutsche Sprachinseln Osteuropa weitgehend zerstört wurden, dass etliche Sprecher der jüdischen Dialekte des Deutschen und der dem Deutschen erreichen jiddischen Sprache starben oder als sprachliche Minorität außerhalb der deutschen Sprachzone leben und infolge der Übermacht der umgebenden Sprachen die Verwendung des Deutschen bzw. des Jiddischen mehr und mehr verliehren. Auch hat die Spaltung Deutschlands zu einer unterschiedlichen Entwicklung des Vokabulars und der Ausdrucksformen geführt. Dem gegen steht eine wiederum vereinheitlichende Tendenz durch die gemeinsamen Medien und die personelle Mobilität in der Zeit nach der Wiedervereinigung. Nicht zu unterschätzen ist des Weiteren der englische Einfluss auf die deutsche Sprache, namentlich in Westdeutschland, der sich nicht nur im Vokabular, zugunsten auch in der Syntax zeigt. Da Medien steigernd auf der Übersetzung englischsprachiger Texte ihre Inhalte aufbauen, ist auch für die Futur ein starker Einfluss der englischen Sprache auf die deutsche Sprache zu erwarten.

In der Bundesrepublik Deutschland ist Hochdeutsch:

Besondere Regelungen Gültigkeit haben für die dänische Minorität in Das nördlichste Bundesland sowie für die Sorben in Brandenburg und Sachsen; mittlerweile aber auch für die niederdeutsche Sprache.

In Österreich ist laut Artikel 8. (1) Bundes-Verfassungsgesetz (BVG) die (hoch-)deutsche Sprache, unbeschadet der den sprachlichen Minderheiten eingeräumten Rechte, die Staatssprache der Republik.

In Liechtenstein ist Hochdeutsch die alleingültige Amtssprache. Es kennt keine Minderheitensprachen.

Hochdeutsch als Amtssprache (neben anderen Sprachen)

Bild:Deutsche Mundarten seit 1945.png
heutige deutsche Sprachgebiete

Hochdeutsch (Deutsch) ist weiterhin eine Amtssprache der Europäischen Union und eine Arbeitssprache der Vereinten Nationen.

Dass Hochdeutsch annähernd Amtssprache der USA geworden wäre, ist ein Gerücht, das auf eine Fehlinterpretation zurückzuführen ist (Mühlenberg-Legende, siehe auch Deutsche Sprache in den USA).

Als Minderheitensprache

Vorabbemerkung: Die hier angegeben Geld in die Hand nehmen gründen zum Großteil nicht auf der tatsächlichen Zahl der aktiven Sprecher - welche so gut wie nie wirklich erfasst werden kann, stattdessen auf Hochrechnungen, Nationalitäten-Zugehörigkeiten, alten Auswanderungszahlen etc. Deshalb liegen einige Blechen möglicherweise weit über den anzunehmenden tatsächlichen Werten.

Siehe auch: Deutschsprachige Minderheiten

Als Fremdsprache

Teutonisch (Hochdeutsch) wird in vielen Ländern als Fremdsprache gelehrt; europäisch ist es nach Engl. weitest... verbreitet. Besonders häufig wird Hochdeutsch als Fremdsprache in den Niederlanden, Skandinavien, Russland, im Baltikum, Slowenien, Kroatien, Polen, Japan, Bosnien und Herzegowina, der romanischen Schweiz, Serbien und Montenegro, Ungarn, Mazedonien und Bulgarien gewählt. Z. T. gilt Teutonisch in diesen Ländern als erste Schulfremdsprache und steht damit noch vor dem Englischen. Auch in Weißrussland wird Germanisch oft an Schulen unterrichtet.

In anderen Ländern, so beispielsweise in Frankreich und den USA, verliert Teutonisch kumulativ an Bedeutung gegenüber Spanisch.

In Ostasien (Japan) wurde im 19. und 20. Jahrhundert Teutonisch als Medizinsprache verwendet (an Stelle von Latein).

Nach einer Erhebung der Ständigen Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache, der unter anderem das Auswärtige Amt und das Goethe-Institut angehören, gab es 2000 die meisten Deutschlerner in:

Teutonisch ist in diesen Tagen die nach Englisch am meisten verwendete Sprache im Internet (gefolgt von Französisch, Japanisch, Spanisch und Chinesisch). Gut acht Prozent aller Seiten im Internet sind auf Deutsch. (Internetseiten auf Englisch: Zirka 50 %)

Nach Darstellung der Eurobarometer-Umfrage 2006 sprechen mehr Volk Germanisch als Französisch. Alle zweite Europäer kann Englisch, wenigstens jeglicher Dritte Deutsch, nur alle Vierte Französisch. Zu Beginn in der Slowakei, in Ungarn, Tschechien, aber auch Polen und Dänemark ist die Deutsche Sprache im Vormarsch.

Als Kreolsprache

Im Zuge der Kolonialisierung entstand im heutigen East New Britain das so genannte Unserdeutsch, das international einzige Kreoldeutsch. Diese Sprache ist jedoch mittlerweile fast ausgestorben, da die meisten Sprecher auswanderten. Außerdem haben sich in Papua-Neuguinea so weit wie 150 Wörter deutschen Ursprungs in der Sprache Tok Pisin erhalten.

Microsofts Suche auf Motorolas Android-Smartphones in China: Auf dem chinesischen Markt werden Android-Smartphones von Motorola demnächst standardmäßig mit Suchfunktionen von Microsoft ausgestattet. Google hatte Anfang des Jahres bekanntgegeben, die eigene Suchmaschine nicht mehr den Zensurmaßnahmen der chinesischen Regierung unterwerfen zu wollen. (Android, Google)... Weiterlesen!

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Aussprache

Siehe dazu Aussprache der deutschen Sprache.

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Grammatik

Siehe dazu Deutsche Grammatik.

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Rechtschreibung

Siehe dazu Deutsche Rechtschreibung.

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Textsammlungen

Beim Projekt Gutenberg-DE gibt es Texte von über 1000 Autoren. Wikisource enthält reichlich 2000 deutschsprachige Werke.

Siehe auch: Deutsche Literatur, Sprichwörter,

Deutschsprachige Schriftsteller: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

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Optische Chips - SOFI soll Karlsruher Konzept umsetzen: Das europäische Forschungsprojekt SOFI (Silicon-Organic hybrid Fabrication platform for Integrated circuits) will die Anbindung optischer Technologien an herkömmliche Siliziumchips verbessern und so Datenübertragungen mit 100 GBit/s ermöglichen.... Weiterlesen!

Varietäten

Die im deutschen Sprachgebiet gesprochenen Varietäten weisen eine erhebliche Unterscheidung auf. Wenngleich alle am kontinental-westgermanischen Dialektkontinuum teilhaben, sind oft nur die benachbarten Varietäten gegenseitig verständlich. Im gleichen Sinne sind zahlreiche Varietäten für einen Sprecher der Standardsprache nur schwer oder überhaupt nicht verständlich.

Die Einteilung der deutschen Varietäten beruht auf Untersuchungen des 19. Jahrhunderts. In gleicher Zeit begann vielerorts eine Anordnung von Umgangssprachen als einer Art Mischform zwischen Standardsprache und Dialekt. Seit Zentrum des 20. Jahrhunderts verdrängen besonders in Deutschland die Umgangssprachen die alten Dialekte. Entscheidenden Einfluss darauf hatten die Flüchtlingsströme am Ende des zweiten Weltkriegs, sowie in erster Linie die stark anwachsende Verbreitung von Hörfunk und Fernsehen.

Eine Grobeinteilung der Varietäten erfolgt üblicherweise vorwärts der Benrather Linie in die niederdeutschen Varietäten im Norden, die nicht von der 2. deutschen Lautverschiebung betroffen wurden, und die hochdeutschen Varietäten im Süden, wo die 2. deutsche Lautverschiebung Wirkungen gezeitigt hat. Allerdings ist dies keine scharfe Sprachgrenze, statt ein Übergang innerhalb eines Dialektkontinuums.

Hochdeutsche Varietäten

Die hochdeutschen Varietäten sind diejenigen, wo die 2. deutsche Lautverschiebung Wirkungen gehabt hat. Das Ausmaß variiert jedoch erheblich zwischen den verschiedenen hochdeutschen Varietäten: Von Hoch- und Höchstalemannische sowie Tirolerisch, die als einzige Varietäten die 2. deutsche Lautverschiebung vollständig durchgeführt haben, bis hin zu Ostbergisch und Mölmsch, wo allein das Wort ik zu ich verschoben ist. In den meisten Varietäten ist die 2. hochdeutsche Lautverschiebung nur zum Teil durchgeführt, so auch in den ostmitteldeutschen Varietäten, auf denen die Standardsprache beruht.

Niederdeutsche Varietäten

Niederdeutsch bzw. die niederdeutschen Sprachen sind diejenigen Varietäten, die von der hochdeutschen Lautverschiebung nicht berührt worden sind. Sie bilden jedoch zusammen mit den hochdeutschen Varietäten ein gemeinsames Dialektkontinuum.

Das Niedersächsische, das in Deutschland und in den Niederlanden gesprochen wird und gemeinhin in Norddeutschland als Platt oder Platt (Plattdüütsch) bezeichnet wird (in den Niederlanden als „nedersaksisch”) wird auch als Teil einer niederdeutschen Sprachgruppe aufgefasst.

Mittlerweile hat das Niedersächsische tauglich der Sprachencharta des Europarats in Deutschland und in den Niederlanden einen offiziellen Status als Regionalsprache erhalten. Darüber aufwärts ist es den Niederlanden offizielle Amtssprache geworden. An erster Stelle hatten die Königreich der Niederlande und die bundesdeutschen Länder Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen Niedersächsisch für einen Schutz gemäß Teil III der Sprachencharta angemeldet.

Das Niederfränkische lebt weiter im Niederländischen. Auch die ursprünglichen Dialekte am Niederrhein (Kleve, Wesel, Duisburg, Mülheim an der Ruhr) sowie die alten Mundarten im Ostbergischen gehörten dem niederfränkischen Zweig an. Sie sind seit dem Zweiten Weltkrieg praktisch im Aussterben.

Die Mundarten des Gebietes zwischen der Uerdinger Linie (Ik-/Ich-Linie) und der Benrather Linie (Maken-/Machen-Linie) (Düsseldorf, Mönchengladbach, Krefeld, Neuss) weisen und niederfränkische sowohl mittelfränkische Züge auf und sind ein mundartliches Übergangsgebiet zwischen den mitteldeutschen und den niederfränkischen Mundarten.

BenQ-Digitalkamera mit LED-beleuchtetem Display: BenQ hat mit der C1250 eine Kompaktkamera mit 12 Megapixeln Auflösung vorgestellt, deren 2,7 Zoll großes Display mit zwei LED beleuchtet wird. Die Kamera wird über zwei AA-Akkus mit Strom versorgt und richtet sich an Einsteiger. (Digitalkamera)... Weiterlesen!

Mit Socken gegen das offene Bein: Die Behandlung eines offenen Beines bei Diabetikern könnte künftig durch Socken mit Zusatzfunktion ergänzt werden: US-Forscher haben ein Gewebe entwickelt, das gleichmäßig Stickstoffmonoxid abgibt und dadurch die Heilung beschleunigen könnte. Stickstoffmonoxid beeinflusst unter anderem die Durchblutung und spielt als Botenstoff bei der Signalübertragung zwischen Nervenzellen eine wichtige Rolle. Aufgrund seiner durchblutungsfördernden Eigenschaften könnte das neu entwickelte Material auch beim Konservieren von Spenderorganen bis zum Einpflanzen hilfreich sein, erste Versuche mit Rattenherzen seien vielversprechend verlaufen, berichten Harvey Liu und Kenneth Balkus von der University of Texas in Dallas. ...... Weiterlesen!

Einflüsse anderer Sprachen auf die deutsche Sprache

Durch ihre zentrale Lage europäisch wurde die deutsche Sprache über die Jahrhunderte durch weitere Sprachen beeinflusst. Im Mittelalter und der Zeit davor war es überwiegend die lateinische Sprache, aus der sich die deutsche Sprache bediente. So sind zig alltägliche Wörter, zuerst aus Architektur, Gottesglauben und Kriegswesen (z. B. Fenster, Keller, Karren, dominieren, Kloster) aus dem Lateinischen entlehnt. Auch die griechische Sprache hat das Deutsche in Religion, Forschung und Philosophie stark gelenkt (z. B. Philosophie, Physik, Demokratie, Krypta).

Später war es dann zunächst die französische Sprache, die großen Einfluss auf das Deutsche ausübte. Da nach dem Dreißigjährigen Krieg an vielen Höfen französisch gesprochen wurde und selbst preußische Könige diese Sprache besser beherrschten als Deutsch, das nach Voltaire nur zur Informationsaustausch mit Soldaten und Pferden getragen wurde, kamen zu Beginn Wörter aus dem vornehmen Bereich in die deutsche Sprache (z. B. Boulevard, Trottoir, Konfitüre).

Auch aus den slawischen Sprachen (z. B. Grenze, Pistole, Gurke), dem Jiddischen und dem Rotwelsch (z. B. Zoff, meschugge, Mischpoke, Schockse) kamen einige Wörter ins Deutsche, jedoch war der Einfluss dieser Sprachen im Vergleich zu den vorgenannten wesentlich geringer.

In Handel (Magazin, Tarif, Tara), Botanik (Orange, Kaffee, Ingwer), Medizin (Elixier, Balsam), Mathematik (Algebra, Algorithmus, Ziffer), Chemie (Alkalimetalle, Alkohol, Natrium) und Astronomie (Almanach, Zenit, Rigel) ermöglichen sich auch einige Einflüsse aus dem Arabischen ausmachen, die verstärkt im MA z. B. durch die Kreuzzüge nach Westen und somit auch nach Deutschland kamen. Aber auch in alltäglichen Begriffen wie Koffer, Benzin oder Limonade erlauben einander arabische Einflüsse bzw. Ursprünge nachweisen.

Ab Mittelpunkt des 20. Jahrhunderts nahm in Deutschland das Englische kumulativ Einfluss auf die deutsche Sprache (Anglizismen). Diese Entwicklung wird von übereinkommen wachsam betrachtet, besonders dann, wenn es genügend deutsche Synonyme gibt. Kritiker merken auch an, es handle sich vielmals (z. B. bei Handy) um Pseudo-Englisch.

Auch technische Zwänge bei der Synchronisierung englischsprachiger Filme üben mittlerweile einen Einfluss auf das Deutsche aus. Um Lippensynchronizität zu gewährleisten, werden Worte und Redewendungen kreiert, die zuallererst im Deutschen nicht üblich waren, sich dann aber später in der Umgangssprache durchsetzen (z. B. „Oh mein Gott“ an Stelle „Um Gottes Willen“ als Übersetzung für „Oh my God“). „Verdeckte" Anglizismen“ gibt es mittlerweile auch aus anderen Gründen: So ist der dieser Tage sehr gebräuchliche Ausdruck „nicht wirklich“ die wortwörtliche Übersetzung von „not really“ und bedeutet folglich soviel wie „eigentlich nicht“ – allerdings hat sich der Ausdruck inzwischen verselbständigt.

Eine Sprachpolitik, wie sie u. a. in Frankreich und Island betrieben wird, um eine Bereicherung der Sprache mit Anglizismen zu unterbinden, findet in Deutschland seit Zentrum des 20. Jahrhunderts nicht länger statt.

Übergriffe bei Jesuiten - Auch in Hamburg Schüler missbraucht : Auch an einer Hamburger Jesuiten-Schule hat es offenbar Missbrauchsfälle gegeben. Nach den in Berlin bekannt gewordenen Fällen haben sich auch dort mehrere frühere Schüler gemeldet. ... Weiterlesen!

Sicherheitsloch im Internet Explorer wird aktiv ausgenutzt: Das in dieser Woche bekanntgewordene Sicherheitsloch im Internet Explorer 6 und 7 wird bereits aktiv ausgenutzt. Auf einem angegriffenen System wird eine Hintertür installiert, über die Angreifer vollen Zugriff auf das fremde System erhalten. (Internet Explorer, Microsoft)... Weiterlesen!

Literatur zu Kontakten der deutschen Sprache

  • Johannes Bechert/Wolfgang Wildgen: Einführung in die Sprachkontaktforschung. Darmstadt, Wiss. Buchgesellschaft, 1991
  • Csaba Földes: Kontaktdeutsch. Zur Theorie eines Varietätentyps unter transkulturellen Bedingungen von Mehrsprachigkeit. Tübingen, Verlagshaus Gunter Narr, 2005
  • Claudia Maria Riehl: Sprachkontaktforschung. Tübingen, Narr, 2004

GPA 3.0: Intel-Tool für Spieleoptimierung mit DirectX 10.1: Zur Game Developers Conference hat Intel die Version 3.0 seines "Graphics Performance Analyzers" (GPA) vorgestellt. Das Entwicklungswerkzeug beherrscht den Umgang mit neuen Grafikkernen wie Intels "HD Graphics" und kann den Start von Spielen untersuchen. (Intel, Core i7)... Weiterlesen!

Umfrage: Viele Deutsche würden elektrisch fahren: Bis 2020 sollen nach dem Willen der Bundesregierung eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen rollen. Das Ziel scheint erreichbar: Knapp die Hälfte der Bundesbürger kann sich einen Umstieg auf den Elektroantrieb vorstellen. (Elektroauto, Technologie)... Weiterlesen!

Wie das Deutsche in anderen Sprachen heißt

Auf Basis von der sehr wechselhaften Geschichte Deutschlands gibt es in den Sprachen der Welt mehr unterschiedliche Formen für den Namen der deutschen Sprache als für die meisten anderen Sprachen der Welt.

Allgemein kann man die Namen der deutschen Sprache aber zwecks ihrer Herkunft in sechs Gruppen zusammenfassen.

1. Aus dem protogermanischen Wort für Volk: oder déyìzhìyǔ 德意志语

(TID 587295)

(dé[yìzhì] = Lautübertragung des Wortes „deutsch“; yǔ „Sprache“)

(tiếng

(TID 587295)

„Sprache“; Äức

(TID 587295)

ist die [sino-]vietnamesische Aussprache desselben Sinographems

(TID 587295)

wie im chinesischen Namen)

oder 独(逸)語

(TID 587295)

(doitsu = Lautübertragung des Wortes „deutsch“; go „Sprache“)

→독 dok,

(TID 587295)

→일 il,

(TID 587295)

→어 eo. Die drei Sinographeme 獨逸語

(TID 587295)

wurden im Japanischen inzwischen zu 独逸語

(TID 587295)

vereinfacht), auch dogilmal.

)

Anmerkung: In der Vergangenheit war die englische (angelsächsische/ altsächsische) Form dutch für die „Deutschen der niederen Landen“ (Niederdeutsche oder Niederländer) üblich, die selbst ihre Sprache noch bis vor 100 Jahren als Nederduitse Taal bezeichneten. Genau hieß es bis ca. 1900 de düütsche Taal van den nederen Landen. Dieser Tage sind damit nur die Niederländer gemeint, die ihre niederfränkischen oder niedersächsischen Sprachdialekte ehedem als dutsche beziehungsweise düütsche taal bezeichneten. Das englische Wort dutch wird daher für mit „deutsch“ nur sinngemäß mit (gemeint) „Niederländisch“ ins Hochdeutsche übersetzt.

2. Vom Wort „Germanen“ abgeleitet:
(germanit)
3. Vom Wort „Sachsen“ abgeleitet:
4. Aus dem slawischen Wort für „stumm“:

5. Vom Wort „Alamannen“ abgeleitet:
(almāniyya)
(ālmānī)
6. Bei den baltischen Sprachen:
Anmerkung: In der Vergangenheit war im Rumänischen die dem Slawischen entlehnte Form nemţeşte

(TID 587295)

üblich, aber heute wird im Rumänischen vorwiegend das Wort germană

(TID 587295)

benutzt. Das ungarische német

(TID 587295)

ist auch aus dem Slawischen entlehnt, ebenso der Name für die deutschen Österreicher im Arabischen, an-Nimsā (النمسا

(TID 587295)

).

Onlive gibt Preise für Spiele-Streamingdienst bekannt: 14,95 US-Dollar pro Monat - so viel müssen Spieler bezahlen, wenn sie Zugriff auf den Spiele-Streamingdienst Onlive haben möchten. Zusätzlich fallen Kosten für die Programme selbst an. Der Dienst soll im Juni 2010 starten - vorerst in den USA. (GDC)... Weiterlesen!

Thunderbird 3.1 - erste Betaversion ist da: Nach einer Alphaversion Anfang Februar 2010 hat Mozilla nun eine Betaversion von Thunderbird 3.1 alias Lanikai veröffentlicht. Die Beta 1 bringt vor allem Fehlerkorrekturen, neue Funktionen wurden seit der Alpha nicht mehr integriert. (Browser, Thunderbird)... Weiterlesen!

Siehe auch

Freund von Strauß - Schreiber "enttarnt" toten Kanadier : Karlheinz Schreiber hat vor Gericht einen toten kanadischen Politiker als Verantwortlichen für eine Tarnfirma genannt. Der Waffenlobbyist selbst will nur eine Nebenrolle gespielt haben. ... Weiterlesen!

WD stellt externe Festplatten für den Videobetrieb vor: Western Digital hat eine Serie von externen Festplatten im 2,5-Zoll-Format vorgestellt, die speziell für Videoanwendungen gedacht sind. Mit dabei ist ein extra langes Kabel, um die Geräte sinnvoll in der Nähe der Unterhaltungselektronik zu platzieren, an die sie angeschlossen werden. (Speichermedien, Storage)... Weiterlesen!

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Wikiquote: Deutsche Sprache – Zitate

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Textexpander 3.0 mit ausfüllbaren Textbausteinen: Die Tipphilfe Textexpander für Mac OS X ist in Version 3.0 erschienen und kann nun Textbausteine mit Platzhaltern auf die Eingabe eines Kürzels hin in beliebige Anwendungen einfügen. Mit der neuen Version können Textbausteine vor dem Einfügen individualisiert werden. (MobileMe)... Weiterlesen!

Google Summer of Code: Betreuer und Programmierer gesucht: Google bereitet sich auf den diesjährigen Summer of Code vor. Dabei kommen Open-Source-Projekte und Informatikstudenten in einer dreimonatigen Veranstaltung zusammen. Google vergibt auch Stipendien, die zwischen Studenten und Projekten aufgeteilt werden. (Maemo, Blender)... Weiterlesen!


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