Ecuador
Aus Schlauweb
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Wahlspruch: Libertad y Orden | |||||
| Amtssprache | Spanisch | ||||
| Hauptstadt | Quito | ||||
| Staatsform | Präsidialrepublik | ||||
| Präsident | Alfredo Palacio | ||||
| Fläche | 283.560 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 13.212.742 (Stand Juli 2004) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 46 Bürger pro km² | ||||
| BIP/Einwohner | 1.957 US-$ (2004) | ||||
| Währung | US-Dollar | ||||
| Zeitzone | UTC-5 | ||||
| Geografische Lage | Koordinaten: 1° 15' S, 78° 37' W1° 15' S, 78° 37' W (TID 488890) | ||||
| Nationalhymne | Salve, Oh Patria | ||||
| Kfz-Kennzeichen | EC | ||||
| Internet-TLD | .ec | ||||
| Vorwahl | +593 | ||||
| Bild:Ecuador-Pos.png | |||||
| Bild:Ecuador.png | |||||
Die Republik Ecuador (span. República del Ecuador, dt. auch Ekuador, vgl. „Äquator“) ist ein Staat in Südamerika und grenzt an Kolumbien und Peru. Er liegt am Pazifik zwischen 1° 30' n. Br. und 5° 00 s.Br. sowie zwischen 75° 15' und 81° 00' w.L. (Festland). Die etwa 1.000 km europäisch des Festlands gelegenen Galápagos-Inseln befinden sich auf etwa gleicher Dicke und zwischen 89° 15' und 91° 40' w.L.
Die Bevölkerung gehört überwiegend der katholischen Glaubensrichtung an und spricht benachbart der Amtssprache Spanisch auch die Sprachen Quichua und Shuar, sowie einige sonstige lokale Indianersprachen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Das am Äquator gelegene Land lässt sich in vier völlig unterschiedliche Zonen aufteilen: den Küstenbereich (Costa), die Anden (Sierra), das bewaldete Amazonas-Tiefland (Oriente) und die Galápagos-Inseln.
Die Küste Ecuadors ist eine fruchtbare Ebene, nur etwas über dem Normalnull gelegen, und deshalb heiß (bis 40°C). Dort befindet sich die größte Stadt des Landes - Guayaquil.
Von Nord nach Süd verläuft die Bergkette der Anden mitten durch Ecuador. Dieses Gebiet wird in Ecuador Sierra (spanisch für Gebirge) genannt. In den Hochebenen um 2.500 m mit gemäßigter Temperatur liegen die Hauptstadt Quito und die drittgrößte, aber vergleichsweise kleine Ort Cuenca. Die Berge, zum Teil aktive Vulkane, erreichen 5.000 bis 6.000 Meter. Unter ihnen ist die höchste Erhebung der Erde (vom Erdmittelpunkt aus), der Chimborazo, mit 6.310 m über dem Meeresspiegel. In diesem Gebiet liegen auch zig sehenswerte Kraterseen, wie z.B. der Kratersee Quilotoa.
Im Orient des Landes beginnt der Wald des Amazonas-Tieflandes mit heißem und feuchtem Klima. Alle Flüsse dort sind Oberläufe des Amazonas. Die wichtigsten von ihnen sind der Napo, der Coca, der Pastaza, der Putumayo und der Aguarico.
Als vierte Zone bezeichnet man die weit im Pazifik gelegenen Galápagos-Inseln. Auf diesen Inseln hat sich eine global einzigartige Pflanzen- und Fauna entwickelt.
Klima
In Ecuador herrscht ein feuchtheißes Tropenklima im Küstengebiet und östlichen Tiefland, im Andenhochland dagegen herrscht gemäßigtes Klima mit starken Temperaturschwankungen (5 - 25 °C) während des Tages (Regenzeit Januar-Mai und Oktober/November)
Bevölkerung
Die ethnische Zusammensetzung der Bürger von Ecuador ist sehr nicht gleichartig und spiegelt die verschiedenen Phasen der Geschichte des Landes wider. Mit dem Stand von 2004 wird folgende ungefähre Zusammensetzung der Bevölkerung angegeben:
- Indigenas: 20,0 % (nach Informationen der Indigena-Organisation CONAIE so weit wie 50%),
- Mestizen: 35,0 %,
- europäischer Abstammung: 25,0%.
- Mulatten: 15,0 %,
- Afroamerikaner: 5,0 %,
Dabei gibt es große geografische Unterschiede: Während der Anteil der indigenen Bevölkerung im Hochland besonders hoch ist, konzentrieren sich die Leute mit afrikanischer Herkunft in der Region um Esmeraldas sowie im Chota-Tal (spanisch: Valle de Chota) (Provinz Imbabura) im Nordwesten des Landes.
Religion
94% der Ecuadorianer sind katholisch. Die Majorität der Bevölkerung (mehr als 80%) praktiziert den Glauben und geht regelmäßig zur Messe. Den Anteil der Nicht-Katholiken, bilden meist sonstige Christen, wie Protestanten, Zeugen Jehovas oder auchMormonen. Jedoch besteht auch ein weniger Anteil an Muslimen (ein paar Tausende). Juden bilden mit etwas gut 1,000 Angehörige, meist deutscher und italienischer Herkunft ebenso eine Minderheit, welche meist zur Zeit des 2.Weltkrieg und danach auf nach Ecuador emigrierten.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Ecuadors
Das Gebiet Ecuadors war vor der Kolonialisierung zunächst in zig kleinere unabhängige Indianersstaaten aufgeteilt. Erst Ende des 15. Jahrhunderts eroberten die Inka das gesamte Land, wurden aber schon Anfang des 16. Jahrhunderts wiederum von den Spaniern unterworfen. Während der Kolonialzeit nahm die Real Audiencia de Quito das heutige Gebiet Ecuadors ein. Das Land erkämpfte sich unter Simón Bolívar und Antonio José de Sucre 1821 die Unabhängigkeit von Spanien und gehörte bis 1830 zur Gran Colombia. Sein weiterer eigenständiger geschichtlicher Weg war durch hohe politische und territoriale Instabilität gekennzeichnet. Die unablässige Abfolge zahlreicher Putsche und Staatsstreiche hinlänglich bis in heutige Zeit. Im 19. Jahrhundert kam es oft zu kürzeren Bürgerkriegsepisoden, eine Entwicklung, die nach der Mittelpunkt des Jahrhunderts durch die klerikale Diktatur des Gabriel García Moreno für einige Jahre unstetig werden konnte. In der Gegenreaktion gelang es Eloy Alfaro am Ende des Jahrhunderts, eine erste radikalliberale Regierung zu etablieren.
Siehe auch: Liste der Präsidenten von Ecuador
Politik
Das politische System Ecuadors ist auf der einen Seite stark zentralisiert, da die politische Macht hauptsächlich in der Gemarkung Quito liegt, dennoch in den vergangenen Jahren Dezentralisierungsbemühungen unternommen werden. Das Staatswesen ist auf den Präsidenten zugeschnitten, der einen Gouverneur für jede Provinz ernennt. Die Bevölkerung der Provinzen selbst wählt einen Präfekten, der in erster Linie für Infrastrukturmaßnahmen in den ländlichen Benötigen zuständig ist und dort grob die Funktionen eines übergeordneten Bürgermeisters hat, während die Bürgermeister in den Städten diese Funktionen selbst wahrnehmen. Im Zuge der Dezentralisierungsbemühungen sind sogenannte Kirchspielversammlungen (juntas parroquiales) eingeführt worden, die gleichfalls regulär gewählt werden und auf unterster Ebene in Städten und auf dem Land an politischen Entscheidungen mitwirken. Daneben den Kirchspielversammlungen gibt es Nachbarschaftsvertretungen, die sich bilden können und deren Vorschläge zu lokalen Themen von den Kirchspielversammlungen zu berücksichtigen sind.
Andererseits weist die politische Machtstruktur auf nationaler Ebene deutliche Elemente einer Konkordanzdemokratie auf: Die politische Macht im Lande muss ständig zwischen den beiden bedeutenden Großregionen Costa und Sierra mit ihren Zentren Guayaquil und Quito austariert werden. Bei Präsidentschaftswahlen nominieren alle Parteien, die sich Entwicklungsmöglichkeiten auf den Wahlsieg ausrechnen, ein Gespann aus Präsidentschafts- und Vizepräsidentschaftskandidat, von denen jeweilig einer aus der einen, einer aus der anderen Großregion stammt. Der Einfluss der politischen Parteien ist jeweilig gleichermaßen weitgehend auf je eine Regionen beschränkt: Der christlich-soziale Partido Social Cristiano (PSC) und der populistische Partido Roldosista Ecuatoriano (PRE) haben ihren Rückhalt in der Küsten-, die sozialdemokratische Izquierda Democrática den ihren in der Andenregion. Die genannten Parteien sind stark auf einzelne Personen, nämlich die Ex-Präsidenten León Febres Cordero, Abdalá Bucaram und Rodrigo Borja zentriert. Einen Ausreißer im ecuadorianischen Parteiengefüge ist das Movimiento de Unidad Plurinacional Pachakutik-Nuevo País, die Politische Kraft der Indianerorganisation CONAIE. Diese wird zu Beginn in den ländlich geprägten Provinzen des Landes gewählt und ist bestrebt, gemäß der Organisation indigener Dorfgemeinschaften das Macht- und Entscheidungsvolumen einzelner Personen stattdessen der Gemeinwesen in der Politische Kraft zu beschneiden.
Das politische Leben auf nationaler Ebene ist von starker Instabilität geprägt, im Nationalkongress bilden sich selten stabile Koalitionen, Gesetze werden mehrfach nach ausgiebigen Verhandlungen zwischen einzelnen Regierungs- und Oppositionsparteien verabschiedet. Das Wahlberechtigung hat darüber hinaus zuletzt dazu geführt, das Ex-Präsident Lucio Gutiérrez für eine Politische Kraft ins Amt gewählt wurde, die neu gegründet war und weder Erfahrung in der Parlamentsarbeit noch eine bedeutende Repräsentanz im Abgeordnetenhaus hatte, was das politische Leben zusätzlich destabilisierte und letztlich zu Gutiérrez' Sturz beitrug. Auch sein Nachfolger, der ehemalige Vizepräsident Alfredo Palacio hat keine gefestigte eigene Parlamentsmehrheit.
Das Militär hat gleichfalls einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Politik, einerseits durch die Präsenz ehemaliger Militärs in Führungspositionen, zum anderen dadurch, dass es dem regierenden Präsidenten bei Protesten und Aufständen die Unterstützung entziehen kann, wie es in den Fällen der gestürzten Jamil Mahuad (2001) und Lucio Gutiérrez (2005) geschehen ist.
Die derzeitige Verfassung, die 1998 erlassen wurde, ist die schon die 19. in der 175-jährigen Geschichte des Landes und war die fünfte im 20. Jahrhundert. Zurzeit wird über eine Verfassungsreform diskutiert.
Verwaltungsgliederung
Entsprechend der Verfassung ist Ecuador ein unteilbarer Staat. Zur Verwaltung des Landes gibt es eine Aufteilung in Provinzen (provincias), Kantone (cantones) und Kirchspiele (parroquias).
Die 22 Provinzen, ihre Größe und die entsprechenden Provinzhauptstädte sind:
- im Andenhochland (sierra):
- Azuay (8.100 km², 650.000 Einwohner, Hauptstadt: Cuenca),
- Bolívar (4.000 km², 200.000 Einw., Hauptstadt: Guaranda),
- Cañar (3.100 km², 200.000 Einwohner, Hauptstadt: Azogues),
- Carchi (3.600 km², 240.000 Einwohner, Hauptstadt: Tulcán),
- Cotopaxi 6.000 km², 350.000 Einwohner, Hauptstadt: Latacunga),
- Chimborazo (6.600 km², 480.000 Einwohner, Hauptstadt: Riobamba),
- Imbabura (4.600 km², 350.000 Einwohner, Hauptstadt: Ibarra),
- Loja (11.000 km², 500.000 Einwohner, Hauptstadt: Loja),
- Pichincha (13.000 km², 2,5 Mio. Einwohner, Hauptstadt: Quito),
- Tungurahua (3.340 km², 450.000 Einwohner, Hauptstadt: Ambato).
- an der Küste (costa):
- El Oro (5.850 km², 700.000 Einwohner, Hauptstadt: Machala),
- Esmeraldas (15.200 km², 450.000 Einwohner, Hauptstadt: Esmeraldas),
- Guayas (20.500 km², 3,6 Mio. Einwohner, Hauptstadt: Guayaquil),
- Los Ríos (7.200 km², 750.000 Einwohner, Hauptstadt: Babahoyo),
- Manabí (19.000 km², 1,6 Mio. Einwohner, Hauptstadt: Portoviejo).
- in Amazonien (Oriente):
- Morona Santiago (25.700 km², 100.000 Einwohner, Hauptstadt: Macas),
- Napo (14.000 km², 150.000 Einwohner, Hauptstadt: Tena),
- Orellana (20.700 km², 71.000 Einwohner, Hauptstadt: Puerto Francisco de Orellana)
- Pastaza (30.000 km², 100.000 Einwohner, Hauptstadt: Puyo),
- Sucumbíos (18.300 km², 120.000 Einwohner, Hauptstadt: Nueva Loja),
- Zamora Chinchipe (23.000 km², 100.000 Einwohner, Hauptstadt: Zamora).
- Dazu kommt die Insulare Region Galápagos: (8.010 km², 30.000 Einwohner, Hauptstadt: Puerto Baquerizo Moreno)
Siehe auch: Liste der Städte in Ecuador
Infrastruktur
Der Straßenverkehr, wichtigster Verkehrsträger des Landes, findet auf einem Straßennetz mit einer Gesamtlänge von 43.197 km (1999) statt, von dem jedoch gerade einmal 8.165 km befestigt sind. Wichtigste Straße ist das Teilstück der Carretera Panamericana, die von Nord nach Süd das Land durchquert.
Das Eisenbahnnetz ist 812 km lang und besitzt eine Spurweite von 1.067 mm. In den 1980ern hat die Bedeutung der Bahn nachgelassen. Die einzigen regelmäßigen Verbindungen sind für Touristen gedacht. Der öffentliche Personenverkehr wird hauptsächlich durch Busse realisiert, die von Privatunternehmen, sog. Cooperativas, betrieben werden.
Internationale Flughäfen befinden sich in Quito und Guayaquil. Der Außenhandel findet erst einmal auf dem Seeweg statt. Wichtige Hafenstädte sind Guayaquil, Puerto Bolívar und El Balao.
Wirtschaft
Die Wirtschaftsleistung des Landes ist gering und Ecuador gehört zu den ärmeren Ländern Lateinamerikas. Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt 2.700 US-Dollar (2005). über 60 Prozent der Landbevölkerung leben unter dem Existenzminimum, Kinderarbeit in der Ackerbau ist weit verbreitet. So weit wie einem Viertel der Bevölkerung lebt schon als Arbeitsmigranten im Ausland, an erster Stelle in den USA (Miami) und Spanien (v.a. Madrid). Ecuador hat im Jahre 2000 seine eigene Währung, den Sucre, zu Gunsten des US-Dollar aufgegeben, prägt aber in vertraglicher Abstimmung mit den USA weiterhin Kleinmünzen mit der Denomination US-Cent (centavos) und eigenem Vorder- und Rückbild.
Erdöl
Über die Hälfte der Wirtschaftsleistung hängt mit der Förderung und dem Ausfuhr von Erdöl zusammen. Sonstige wichtige Ausfuhrartikel sind gewöhnlich Bananen, Garnelen (camarones) und Kakao sowie der berühmte Panama-Hut, der nur hier hergestellt wird.
Tourismus
In den letzten Jahren hat sich auch der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt, auch weil Ecuador als eines der Länder mit der höchsten Biodiversität der Welt gilt. Ecuador bietet darüber auf eine Vielfalt an Landschaften, die ihresgleichen suchen. Genannt seien die Galápagos-Inseln, die Straße der Vulkane und der tropische Bergwald am Osthang der Anden.
Darüber aufwärts wurde das koloniale Zentrum der Stadt Quito als erster Ort überhaupt in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.
Staatsausgaben für Gesundheit, Bildung und Verteidigung
Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
- das Gesundheitswesen bei 11%
- das Bildungswesen bei 18%
- das Militär bei 13%
Weitere Themen
- Literatur: Diego Viga, Benjamín Carrión, Jorge Icaza
- Bildende Kunst: Oswaldo Guayasamin
- Musik: andine Musik
- Sport: Ecuadorianische Fußballnationalmannschaft, Jefferson Pérez
Weblinks
| (TID 646251) | Wiktionary: Ecuador – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
(TID 222120)
- Weitere Links zum Thema „Ecuador“ im Open Directory Project
(TID 499888)
- http://www.inwent.org/v-ez/lis/ecuador/index.htm - Landeskundliche Informationsseite deutscher Entwicklungshilfe-Organisationen zu Ecuador (auf deutsch)
- http://www.vivecuador.com/html2/eng/home.htm - Portal des ecuadorianischen Informations- und Tourismusministeriums (auf Englisch)
- http://www.edufuturo.com - Informationsportal über alle Aspekte der ecuadorianischen Gesellschaft, entstanden angemessen von Schulbildungsprojekten der Provinz Pichincha (spanisch)
- http://www.amnesty-ecuador.de - Ecuador-Koordinationsgruppe von amnesty international
- http://www.saexplorers.org - South American Explorers. Non-Profit Organisation und Informationszentrum für Reisende (englisch)
Zeitungen
- http://www.eluniverso.com - El Universo, auflagenstärkste Gazette des Landes, erscheint in Guayaquil (spanisch)
- http://www.elcomercio.com - El Comercio, wichtigste Zeitschrift in Quito (spanisch)
- http://www.hoy.com.ec - Diario Hoy, andere Heft in Quito (spanisch), auf den Seiten finden sich die Inhalte umfangreicher Beilagen zu Geschichte, Kultur, etc.
- http://www.elmercurio.com.ec - El Mercurio, wichtigste Tagesblatt in Cuenca (spanisch)
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(TID 223096)
(TID 209411)
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(TID 292627)
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(TID 313255)
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zh-min-nan:Ecuador(TID 9273)
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