Englische Fußballnationalmannschaft
Aus Schlauweb
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Heimtrikot
(TID 146285) | Auswärtstrikot
(TID 146285) | ||||||||||||||||||
| Spitzname | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Three Lions (Drei Löwen) | |||||||||||||||||||
| Verband | |||||||||||||||||||
| The Football Association | |||||||||||||||||||
| Trainer | |||||||||||||||||||
| Sven-Göran Eriksson, (2001 - Julei 2006) | |||||||||||||||||||
| Rekordspieler | |||||||||||||||||||
| Peter Shilton (125) | |||||||||||||||||||
| Rekordtorschütze | |||||||||||||||||||
| Bobby Charlton (49) | |||||||||||||||||||
| Erstes Länderspiel | |||||||||||||||||||
| Schottland 0:0 England (Partick, Schottland; 30. November 1872) | |||||||||||||||||||
| Höchster Sieg | |||||||||||||||||||
| Irland 0:13 England (Belfast, Nordirland; 18. Februar 1882) | |||||||||||||||||||
| Höchste Niederlage | |||||||||||||||||||
| Ungarn 7:1 England (Budapest, Ungarn; 23. Mai 1954) | |||||||||||||||||||
| Weltmeisterschaft | |||||||||||||||||||
| Endrundenteilnahmen: 11 (Erste: 1950) Bestes Ergebnis: Sieger 1966 | |||||||||||||||||||
| Europameisterschaft | |||||||||||||||||||
| Endrundenteilnahmen: 7 (Erste: 1968) Beste Ergebnisse: Dritter Platz 1968, Halbfinale 1996 | |||||||||||||||||||
Die englische Fußballnationalmannschaft gehört zu den ältesten Fußballnationalmannschaften der Welt und repräsentiert England bei internationalen Wettbewerben, wie Welt- oder aberEuropameisterschaften. Sie untersteht der Football Association (FA), dem führenden Verband im englischen Fußball.
Der britische Fußball stellt mit vier Nationalmannschaften eine Besonderheit in der Fußballwelt dar. England als „Mutterland des Fußballs“, Schottland, Wales und Nordirland haben jedes Mal ihren eigenen Fußballverband unabhängig voneinander gegründet und spielen eigene Meisterschaften aus. Die alte Rivalität zwischen den Völkergruppen und damit auch den Fußballfans ist so groß, dass zu keiner Zeit eine vereinte britische Nationalmannschaft angestrebt wurde. Da das Internationale Olympisches Komitee („IOK“ bzw. „IOC“) derartige Regionalmannschaften eines Landes nicht akzeptiert, nimmt die englische Nationalmannschaft, als auch die schottische, walisische und nordirische, nicht an den Fußballturnieren bei Olympischen Sommerspielen teil.
Die englische Nationalmannschaft hat im Vergleich zu den anderen britischen Auswahlteams die meisten Erfolge erzielt und wurde 1966 bei der WM im eigenen Land Weltmeister. Überdies gewann England 34 Titel bei der British Home Championship, einem ehemaligen Wettbewerb zwischen den vier britischen Nationalmannschaften, und sammelte dabei so zig Trophäen, wie grob die anderen Auswahlteams zusammen.
Geschichte
Anfangszeit
Das erste Länderspiel in der Fußballgeschichte überhaupt wurde von der englischen Nationalmannschaft, angeführt von Mannschaftkapitän Cuthbert Ottaway, gegen Schottland am 30. November 1872 ausgetragen. Es fand im Arena Hamilton Crescent, in dem heutigen Glasgower Ortsteil Partick, anstelle und endete 0:0. Im Jahr darauf verzeichnete die englische Auswahl mit einem 4:2 gegen Schottland im Kennington Oval-Stadion den ersten Sieg.
England spielte in den folgenden fast 40 Jahren zwecks der Übermacht des britischen Fußballs fast ausschließlich gegen Schottland, Wales und die älter irische Auswahl (heute: Nordirland). Ein weiterer Grund dafür lag darin, dass in dieser Zeit eine unkomplizierte Reise in sonstige Länder nicht möglich war. Der Flugverkehr existierte zu diesem Zeitpunkt weitestgehend noch nicht. Die ersten offiziellen Spiele gegen Typ vom europäischen Gegend fanden während einer Tournee im Anno 1908 durch Mitteleuropa statt. Dort gewann England leicht gegen Österreich und eine Auswahl aus Böhmen. Die erste Niederlage außerhalb Großbritanniens musste England im Im Jahre1929 hinnehmen, als die Nationalmannschaft mit 3:4 in Madrid gegen Spanien unterlag.
Die FA hatte sich 1906 dem Weltfußballverband FIFA angeschlossen, aber da sich die Beziehung zwischen der FIFA und den britischen Verbänden auf Basis von eines Disputs wegen Zahlungen an Amateurspieler negativ entwickelte, zogen sich die britischen Nationen 1928 nochmal aus der FIFA zurück. Dies hatte zur Folge, dass die englische Nationalmannschaft an den ersten drei Fußball-Weltmeisterschaften nicht teilnahm. In England wurde die eigene Nationalmannschaft als „inoffizieller Weltmeister“ bezeichnet, als sie im Nebelmonat November 1934 den amtierenden Weltmeister aus Italien im als „Battle of Highbury“ (Schlacht von Highbury) bezeichneten Spiel mit 3:2 besiegen konnte.
Nachkriegsära
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges näherte sich die FA in einem Modernisierungsprozess der FIFA wiederholt an, schloss sich ihr 1946 wiederholt an und ernannte im gleichen Jahr Walter Winterbottom zum ersten offiziellen Berufstätiger der Nationalmannschaft, nachdem erstmal jedes Mal ein Kommission mit der Organisation des Teams beschäftigt gewesen war. Sie verloren 1949 ihr erstes Heimspiel gegen ein nicht-britischen Gegner, als sie im Goodison Park in Liverpool mit 0:2 gegen Irland unterlagen. Im Jahr darauf gab die englische Fußballnationalmannschaft bei der WM 1950 seinen Einstand, verlor dort sensationell mit 0:1 gegen die Vereinigten Staaten und schied schon nach der ersten Gruppenphase aus. Auch bei den nächsten beiden Weltmeisterschaften in der Schweiz und in Schweden konnte das englische Team nicht überzeugen und zeigte deutlich, wie sehr der englische Fußball nachdem der restlichen Fußballwelt an Qualität eingebüßt hat.
Die taktische Inferiorität wurde besonders deutlich, als das englische Team am 25. November 1953 im eigenen Wembley-Stadion Ungarn gegenüberstand. Die ungarische Nationalmannschaft war zu diesem Zeitpunkt mit legendären Spielern wie Sándor Kocsis und Ferenc Puskás eins der global besten Teams und schlug England in Wembley mit 6:3. Dies war die erste Niederlage für die englische Mannschaft gegen eine Mannschaft von dem europäischen Festland. In einem Rückspiel in Budapest gewann die ungarische Mannschaft gegen England mit 7:1 selbst noch höher. Dieses 1:7 ist bis zum heutigen Tage die höchste Niederlage in der Geschichte der englischen Fußballnationalmannschaft.
In den 60er-Jahren unterwarf der englische Fußball dem taktischen Verhalten und Trainingsbetrieb einer deutlichen Modernisierung, was sich schon mit einem respektablen Auftritt bei der WM 1962 in Chile auswirkte, als England ins Viertelfinale einzog und dort nur dem späteren Weltmeister aus Brasilien unterlag. Nach Winterbottoms Rücktritt im Anno 1962 übernahm der frühere Mannschaftskapitän Alf Ramsey das Traineramt, der sofort kühn behauptete, dass England die folgende Weltmeisterschaft, die im eigenen Land stattfinden sollte, gewinnen würde.
Fußball-Weltmeisterschaft 1966
Ramseys Prophetie sollte sich tatsächlich erfüllen und England wurde bei der WM 1966 Weltmeister, was bis zum heutigen Tag der größte Gelingen in der englischen Fußballgeschichte ist. Angeführt von dem Mannschaftkapitän Bobby Moore besiegten die englischen „Wingless Wonders“, benannt nach der Tatsache, dass Ramsey seine Mannschaft bei dem Wettkampf ohne echten Flügelstürmer spielen ließ, Argentinien und Portugal, um dann im Finale der deutschen Nationalmannschaft im Wembley-Stadion gegenüber zu stehen. England gewann das Endspiel nach drei Toren von Geoff Hurst (darunter das berühmte Wembley-Tor) und einem Tor von Martin Peters mit 4:2 nach Verlängerung. Kenneth Wolstenholme, Korrespondent des britischen Rundfunksenders BBC, kommentierte das letzte Tor von Hurst in der 120. Minute und das Spielende mit dem dadurch sehr bekannt gewordenen Urteil „They think it's all over... it is now!“.
Niedergang in den 70er-Jahren
England erreichte bei der folgenden EM 1968 den dritten Platz und war als Titelverteidiger einer der Favoriten für die WM 1970 in Mexiko. Nach einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung unterlag England jedoch im Viertelfinale Deutschland noch mit 2:3 und schied aus dem Spiel aus. Auch im Viertelfinale bei der EM 1972 verlor England gegen Deutschland, als sie nach in der Regel 1:3-Toren unterlagen. Der negative Richtung wurde fortgesetzt, als sich England nach einem 1:1 gegen Polen in der Qualifikation, als man mehrfach an dem stark aufspielenden polnischen Torhüter Jan Tomaszewski scheiterte, nicht für die WM 1974 in Deutschland weiterbilden konnte. Im Nachgang der fehlgeschlagenen Qualifikation entließ die FA Berufstätiger Ramsey, der mit England in 113 Spielen 69 Siege und 27 Gleichstand eingefahren hatte. Dabei wurde stark kritisiert, dass die FA Ramsey, angesichts der Erfolge, die seiner sportlichen Leitung zu schulden waren, nicht die Möglichkeit zu der eigenen Rücktrittsentscheidung überließ.
Nach einer kurzen Übergangsphase unter Coach Joe Mercer verpflichtete die FA Don Revie als Ramseys offiziellen Nachfolger. Unter seiner Ägide entwickelten sich die Leistungen der englischen Nationalmannschaft noch deutlich negativer als in der Spätphase von Ramsey und England konnte sich weder für die Gruppenphase der EM 1976 noch für die WM 1978 in Argentinien qualifizieren. Revie war 1977 schon zurückgetreten und wurde durch Ron Greenwood ersetzt. Zur gleichen Zeit entwickelte sich auch im Umfeld der Nationalmannschaft unter den Anhängern ein stetig wachsendes Hooligan-Problem, das erstmal bei englischen Auswärtsländerspielen auftrat. Bei der EM 1980 setzte die italienische Freund und Helfer während eines Gruppenspiels gegen Belgien wenn schonTränengas ein. England qualifizierte sich für die WM 1982 in Spanien, scheiterte dort jedoch in der zweiten Gruppenphase, nichtsdestotrotz die Mannschaft während dieser Titelkampf kein Spiel verloren hatte. Auch während dieses Turniers wurden die englischen Spiele von Gewaltausschreitungen begleitet.
Erneuerung unter Bobby Robson
Nichtsdestotrotz ein Großteil der Öffentlichkeit und der Medienlandschaft Bobby Robson während seiner Zeit als Nationaltrainer sehr wachsam beäugt hatte, wird er im Nachgang als einer der erfolgreichsten englischen Coach eingestuft. Nachdem ihm nach einer Niederlage gegen Dänemark die Qualifikation zur Letzte Runde der EM 1984 in Frankreich mißlungen war, führte er die Nationalmannschaft zur WM 1986 nach Mexiko. Nach einem schwachen Start, bei dem England gegen Portugal verloren und ohne ihren verletzten Mannschaftskapitän Bryan Robson gegen Marokko Unentschieden gespielt hatte, sicherten drei Tore von Gary Lineker zum 3:0-Sieg gegen Polen den Einzug in die nächste Runde. Nach einem weiteren 3:0-Sieg in der zweiten Runde gegen Paraguay verloren sie in einem kontroversen Spiel gegen den späteren Weltmeister aus Argentinien. Während der 1:2-Niederlage fielen dabei zwei Tor von Diego Maradona, wobei das erste als Hand Gottes-Tor in die Fußballgeschichte einging. Der zweite Treffer, dem ein Dribbling Maradonas über die Hälfte des Spielfelds, und an fünf englischen Spielern vorbei, vorausging, wurde später als Tor des Jahrhunderts ausgezeichnet. Am Ende des Turniers gewann Gary Lineker den Titel als Torschützenkönig der Weltmeisterschaft.
Die nächste Weltmeisterschaft im Jahre 1990 sollte dann der beste Auftritt einer englischen Mannschaft seit dem Titelgewinn im Jahr 1966 darstellen. Nach einem langsamen Beginn in der Gruppenphase setzte sich das Team in den K.-o.-Runden knapp mit jedes Mal einem Tor Unterschied gegen Belgien und Kamerun durch, im Vorfeld es dann im Halbfinale nach einem 1:1 nach Verlängerung im Elfmeterschießen gegen Deutschland unterlag. Stuart Pearce und Chris Waddle hatten dabei ihre Strafstöße vergeben, aber die guten Mannschaftsleistungen, der Auftritt von Paul Gascoigne als bestem englischen Persönlichkeit während des Turniers und das Fehlen von Gewaltaktionen waren Faktoren für die kommende Reha des Fußballs in der britischen Gesellschaft der 90er-Jahre. Nach dem Wettkampf trat der englische Torhüter Peter Shilton nach in der Gesamtheit 125 Einsätzen zurück und ist damit bis zum heutigen Tage Rekordnationalspieler.
Wechselhafte Phasen in den 90er-Jahren
Die Zeit unter Graham Taylor, Robsons Nachfolger im Amt des Nationaltrainers, gestaltete sich sehr unglücklich. Unter seiner Herrschaft gewann England während der EM 1992 in Schweden kein Spiel. Dabei wurde Taylor in der Öffentlichkeit gewaltig für seine Entscheidung kritisiert, im wichtigen letzten Gruppenspiel gegen Schweden - beim Stand von 1:2 - Gary Lineker schon nach 64 Minuten ausgewechselt zu haben. England konnte sich nunmehr auch nicht für die WM 1994 in den Vereinigten USA qualifizieren, wobei das Team in einem Qualifikationsspiel gegen San Marino, einem der schwächsten Fußballteams überhaupt, schon nach wenigen Sekunden mit 0:1 zurückgelegen hatte, im Vorhinein England dann noch mit 7:1 gewinnen konnte. Taylor wurde 1993 entlassen und durch Terry Venables ersetzt, der die englische Nationalmannschaft zu einer guten Leistung bei der EM 1996 im eigenen Land führte. Die Erwartungen waren bei diesem Spiel zum 30. Geburtstag der Titelkampf von 1966 sehr hoch und das englische Team startete gut in der Vorrunde. Es schlug dabei mit einem sehr gut spielenden Paul Gascoigne Schottland mit 2:0 und besiegte danach das stark eingeschätzte Team aus den Niederlanden überraschend deutlich mit 4:1. Nach einem Sieg im Elfmeterschießen gegen Spanien stand England im Halbfinale, wie schon sechs Jahre zunächst bei der Weltmeisterschaft, Deutschland nach einem 1:1 nach Verlängerung im Elfmeterschießen gegenüber. Nachdem Gareth Southgate den entscheidenden Elfmeter im siebten Himmel hatte, unterlag England wieder der deutschen Mannschaft.
Venables trat nach Beendigung der Europameisterschaft zurück. Sein Nachfolger Glenn Hoddle absolvierte mit England eine erfolgreiche Qualifikation zur WM 1998 in Französische Republik und stellte die Teilnahme zum Wettkampf mit einem 0:0-Unentschieden im römischen Olympiastadion gegen Italien sicher. Dort wurde das englische Team abermals bei einem Elfmeterschießen geschlagen, nachdem David Beckham schon während des Spiels gegen Argentinien zufolge einer roten Karte das Feld verfrüht hatte verlassen müssen. Im darauf folgenden Jahr trat Hoddle von seinem Amt zurück, nachdem er zu Beginn kontroverse Postulieren über Behinderte in einem Zeitungsinterview getätigt hatte. In diesen äußerte er seine Meinung, dass Behinderte den Preis für Sünden aus früheren Leben blechen würden. Der ehemalige englische Mannschaftskapitän Kevin Keegan übernahm das Traineramt und führte das Team nach 2:1-Toren in Hin- und Rückspiel gegen Schottland im Play-off zur EM 2000 in den Niederlanden und Belgien, wo die Mannschaft jedoch die Gruppenphase nicht überstand. Keegan trat im Sept. 2000 zurück, nachdem die Mannschaft das letzte Spiel im alten Wembley-Stadion, ein Qualifikationsspiel zur WM 2002 gegen Deutschland, verloren hatte.
Die „Ära Eriksson“
Im Im Jahre2001 wurde der Schwede Sven-Göran Eriksson Keegans Nachfolger und somit zum ersten ausländischen Coach Englands. Eriksson führte die Mannschaft im September des gleichen Jahres nach einem 0:1-Rückstand zu einem spektakulären 5:1-Auswärtssieg gegen Deutschland, als benachbart Emile Heskey und Steven Gerrard Michael Owen drei Tore erzielen konnte. England stellte die direkte Qualifikation und den Gruppensieg durch ein spätes Freistoßtor zum 2:2 im Heimspiel gegen Griechenland und zwecks einer besseren Tordifferenz sicher. Bei der Titelkampf in Japan und Südkorea selbst schlug England Argentinien in der Gruppenphase mit 1:0, erreichte das Viertelfinale, in dem die Mannschaft mit 1:2 gegen den späteren Weltmeister aus Brasilien verlor.
Auch die Qualifikationsgruppe zur EM 2004 gewann das englische Team nach einem 0:0 im letzten Spiel gegen die Türkei. Trotz einer Niederlage in der Vorrunde der Europameisterschaft gegen Frankreich wurde England als einer der Favoriten für den weiteren Verlauf des Turniers gehandelt. Die Mannschaft scheiterte jedoch im Viertelfinale an dem Hausherr aus Portugal, wobei sie wiederum im Elfmeterschießen den Kürzeren zog.
Im Im Jahre2005 sah sich Eriksson verstärkter Beurteilung zwecks seiner Defensivstrategie, einem eher leidenschaftslosem Spielverständnis, Kommunikationsproblemen mit seinen Spielern und gewisser Schwierigkeiten, eine Strategie einem sich ändernden Spielverlauf anzupassen - wie sie vorerst bei der Niederlage gegen Brasilien bei der Titelkampf 2002 deutlich geworden waren - ausgesetzt. Der 1:4-Niederlage in einem Testspiel gegen Dänemark folgte ein weiterer Tiefpunkt, als England in einem Qualifikationsspiel zur WM 2006 in Deutschland mit 0:1 gegen den Rivalen aus Nordirland unterlag, das eine große Welle von Besprechung zur Folge hatte, nichtsdestotrotz die Mannschaft zuerst eine gute Qualifikation gespielt hatte. Ein hart umkämpfter und wenig überzeugender 1:0-Sieg gegen Österreich sorgte dann auch nicht dafür, dass sich der Druck verminderte. Dennoch qualifizierte sich die englische Mannschaft schon vor dem letzten Spiel, das sie gegen Polen mit einer deutlichen Leistungssteigerung mit 2:1 gewinnen konnte, für das Weltmeisterschaftsturnier im Anno 2006.
Nach Beendigung der Qualifikation gewann die englische Mannschaft in einem Testspiel im Schweizerischen Genf mit 3:2 gegen Argentinien und zeigte dabei die möglicherweise beste Leistung seit mehreren Jahren.
Eriksson wurde auch erst einmal ob seiner großen Experimentierfreudigkeit bei Freundschaftsspielen kritisiert und wechselte dabei behelfsmäßig wenn schon zur Halbzeit die gesamte Mannschaft aus, vorweg die FIFA im Jahr 2004 entschied, dass maximal sechs Mensch in solchen Partien ausgetauscht werden dürfen. Ein weiterer Kritikpunkt stellte heraus, dass Eriksson den Stellenwert des Mannschaftskapitänamts verringern würde, da er Gamer wie Emile Heskey und Phil Neville nach Ein- und Auswechselungen kurzzeitig zum Mannschaftsführer ernannte, wobei sich die Diskussion dann darauf einigte, dass nur ein Spieler, der sein Team während des Anpfiffs anführt, als offizieller Mannschaftskapitän renommiert wird und sich damit von einem Glücksspieler unterscheidet, der die Kapitänsbinde im Laufe des Spiels nur aushilfsweise übernimmt.
Nach einer Kontroverse in der Gazette News of the World im Jänner 2006 entschied sich die FA dazu, mit Eriksson eine Vereinbarung über dessen Futur zu treffen, in deren Folge am 23. Januar 2006 verkündet wurde, dass Eriksson nach Beendigung der Titelkampf von seinem Amt des Nationaltrainers im Jahreszeit zurücktreten werde. Es wurden in einem außergewöhnlich lange andauernden Auswahlprozess, der mörderisch in der öffentlichen Beurteilung stand, etliche potentielle Nachfolger gehandelt, unter zuallererst der portugiesische Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari, der jedoch das Angebot auch dank des zu großen Drucks, der in der britischen Medienlandschaft entstanden war, ablehnte. Am 4. Mai 2006 wurde Steve McClaren zum offiziellen Nachfolger Erikssons ernannt. Er wird die Mannschaft erstmals am 6. August 2006 im Arena Old Trafford gegen Griechenland betreuen.
Sonstiges
- Die Spielertrikots ziert das englische Wappen mit den drei Löwen, den berühmten „Three Lions“.
Teilnahme Englands an der Fußball-Weltmeisterschaft (12 mal)
In der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg waren die britischen Fußballverbände noch nicht damit einverstanden, dass Profi-Spieler an Fußball-Weltmeisterschaften teilnehmen. Die englische Nationalmannschaft ist deshalb nicht zur WM 1930 sowie zur Qualifikation für die WM-Endrunden 1934 und 1938 angemeldet worden.
| 1930 in Uruguay | nicht teilgenommen |
| 1934 in Italien | nicht teilgenommen |
| 1938 in Frankreich | nicht teilgenommen |
| 1950 in Brasilien | Vorrunde |
| 1954 in der Schweiz | Viertelfinale |
| 1958 in Schweden | Vorrunde |
| 1962 in Chile | Vorrunde |
| 1966 in England | Weltmeister |
| 1970 in Mexiko | Viertelfinale |
| 1974 in Deutschland | nicht qualifiziert |
| 1978 in Argentinien | nicht qualifiziert |
| 1982 in Spanien | Zwischenrunde |
| 1986 in Mexiko | Viertelfinale |
| 1990 in Italien | 4. Platz |
| 1994 in den USA | nicht qualifiziert |
| 1998 in Frankreich | Achtelfinale |
| 2002 in Südkorea/Japan | Viertelfinale |
| 2006 in Deutschland | * |
Teilnahme Englands an der Fußball-Europameisterschaft (7 mal)
- 3. EM 1968 in Italien / 3. Platz
- 6. EM 1980 in Italien / Vorrunde
- 8. EM 1988 in Deutschland / Vorrunde
- 9. EM 1992 in Schweden / Vorrunde
- 10. EM 1996 in England / 3. Platz
- 11. EM 2000 in den Niederlanden und Belgien / Vorrunde
- 12. EM 2004 in Portugal / Viertelfinale
Titel
- Fußball-Weltmeister: 1966
Aktueller Kader (Kader der WM 2006)
Torhüter:
- Robert Green (Norwich City)
- David James (Manchester City)
- Paul Robinson (Tottenham Hotspur)
Abwehr:
- Wayne Bridge (FC Fulham)
- Sol Campbell (FC Arsenal)
- Jamie Carragher (FC Liverpool)
- Ashley Cole (FC Arsenal)
- Rio Ferdinand (Manchester United)
- Gary Neville (Manchester United)
- John Terry (Chelsea London)
Mittelfeld:
- David Beckham (Real Madrid)
- Michael Carrick (Tottenham Hotspur)
- Joe Cole (Chelsea London)
- Stewart Downing (FC Middlesbrough)
- Steven Gerrard (FC Liverpool)
- Owen Hargreaves (FC Bayern München)
- Jermaine Jenas (Tottenham Hotspur)
- Frank Lampard (Chelsea London)
- Aaron Lennon (Tottenham Hotspur)
Angriff:
- Peter Crouch (FC Liverpool)
- Michael Owen (Newcastle United)
- Wayne Rooney (Manchester United)
- Theo Walcott (FC Arsenal)
Bekannte (Ex-)Spieler
Erfolgreichste Torschützen der Nationalmannschaft
| Spieler | Nationalmannschaftskarriere | Tore (Einsätze) |
|---|---|---|
| Sir Bobby Charlton | 1958-1970 | 49 (106) |
| Gary Lineker | 1984-1992 | 48 (80) |
| Jimmy Greaves | 1959-1967 | 44 (57) |
| Michael Owen | 1998-jetzt | 35 (75) |
| Tom Finney | 1946-1958 | 30 (76) |
| Nat Lofthouse | 1950-1958 | 30 (33) |
| Alan Shearer | 1992-2000 | 30 (63) |
| Viv Woodward | 1903-1911 | 29 (23) |
| Steve Bloomer | 1895-1907 | 28 (23) |
| David Platt | 1989-1996 | 27 (62) |
| Bryan Robson | 1979-1991 | 26 (90) |
| Sir Geoff Hurst | 1966-1972 | 24 (49) |
| Stan Mortensen | 1947-1953 | 23 (25) |
| Tommy Lawton | 1938-1948 | 22 (23) |
| Mick Channon | 1972-1977 | 21 (46) |
| Kevin Keegan | 1972-1982 | 21 (63) |
| Martin Peters | 1966-1974 | 20 (77) |
| George Camsell | 1929-1936 | 18 (9) |
| Dixie Dean | 1927-1932 | 18 (16) |
| Johnny Haynes | 1954-1962 | 18 (56) |
| Roger Hunt | 1962-1969 | 18 (34) |
| Staatsbürger Taylor | 1953-1957 | 16 (18) |
| Tony Woodcock | 1979-1984 | 16 (30) |
| David Beckham | 1996-jetzt | 16 (86) |
| Tinsley Lindley | 1886-1891 | 15 (13) |
| George Hilsdon | 1908-1909 | 14 (8) |
| Paul Scholes | 1997-2004 | 14 (64) |
Nationaltrainer
| Nationaltrainer | Amtszeit |
|---|---|
| Sir Walter Winterbottom | 1946-1962 |
| Sir Alf Ramsey | 1963-1974 |
| Joe Mercer | 1974 |
| Don Revie | 1974-1977 |
| Ron Greenwood | 1977-1982 |
| Sir Bobby Robson | 1982-1990 |
| Graham Taylor | 1990-1993 |
| Terry Venables | 1993-1996 |
| Glenn Hoddle | 1996-1999 |
| Howard Wilkinson (Übergangstrainer) | 1999 |
| Kevin Keegan | 1999-2000 |
| Peter Taylor (Übergangstrainer) | 2000 |
| Sven-Göran Eriksson | 2001 - jetzt |
Weblinks
- England-Homepage der Football Association (englisch)
- Ausführliche Statistiken zur englischen Nationalmannschaft (englisch)
- Große unabhängige Website zum englischen Nationalteam (englisch)
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Spanien |
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Türkei |
Ukraine |
Ungarn |
Wales |
Weißrussland |
Zypern
Aufgelöste Nationalmannschaften:
Böhmen-Mähren |
DDR |
Jugoslawien |
Saar |
Tschechoslowakei |
UdSSR
Fußballnationalmannschaften aus: Afrika | Asien | Nordamerika | Südamerika | Ozeanien
(TID 223074)
(TID 144605)
ar:منتخب إنجلترا لكرة القدمcs:Anglická fotbalová reprezentace en:England national football team es:Selección nacional de fútbol de Inglaterra et:Inglismaa jalgpallikoondis fi:Englannin jalkapallomaajoukkue fr:Équipe d'Angleterre de football gl:Selección nacional de fútbol de Inglaterra he:נבחרת אנגליה בכדורגל hu:Angol labdarúgó-válogatott ja:サッカーイングランドä表 nl:Engels voetbalelftal no:Englands herrelandslag i fotball pl:Reprezentacja Anglii w piłce nożnej pt:Seleção Inglesa de Futebol sv:Englands herrlandslag i fotboll
zh:英格兰足球ä表队(TID 150445)
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