Essen
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| Bild:Disambig-grau2.png | Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Essen im Ruhrgebiet, sonstige Bedeutungen unter Essen (Begriffsklärung). |
(TID 537469)
| Wappen | Karte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bild:Stadtwappen der kreisfreien Gemeinde Essen.png | Bild:Lage der Gemarkung Essen in Deutschland.png | ||||||
| Wahlspruch: Essen, die Einkaufsstadt | |||||||
| Basisdaten | |||||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||||
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | ||||||
| Landschaftsverband: | Rheinland | ||||||
| Regionalverband Ruhr | |||||||
| Kreis: | Kreisfreie Stadt | ||||||
| Geografische Lage: | Koordinaten: 51° 27' n. Br., 07° 01' ö. L.51° 27' n. Br., 07° 01' ö. L. (TID 488890) | ||||||
| durchschn. Höhenlage: | 116 M ü. NN | ||||||
| Fläche: | 210,32 km² | ||||||
| Einwohner: | 584.295 (1. Januar 2006) | ||||||
| Bevölkerungsdichte: | 2779 Bürger je km² | ||||||
| Postleitzahlen: | 45001-45359 | ||||||
| Vorwahlen: | 0201, 02054 (Essen-Kettwig) | ||||||
| Kfz-Kennzeichen: | E | ||||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 13 000 | ||||||
| UN/LOCODE: | DE ESS | ||||||
| Gliederung des Stadtgebiets: | 9 Stadtbezirke mit 50 Stadtteilen | ||||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Porscheplatz 1 45121 Essen | ||||||
| Webseite: | www.essen.de | ||||||
| Politik | |||||||
| Oberbürgermeister: | Wolfgang Reiniger (CDU) | ||||||
| Schuldenstand: | 1,054978 Mrd. € (Stand: 1. Januar 2006) | ||||||
| Bevölkerung (Stand: 31. Dezember 2002) | |||||||
| Arbeitslosenquote: | 16,0 % (April 2006) | ||||||
| Ausländeranteil: | 11,5 % | ||||||
| Altersstruktur: |
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Essen ist eine Gemeinde zentral des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen. Die Kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf ist eines der Oberzentren des Landes und zählt mit etwa 584.000 Einwohnern zu den größten deutschen Städten. Je nach Zähldatum und Quelle nimmt sie daneben Dortmund und Stuttgart den 7. oder 8. Platz ein. Die Kulturhauptstadt des Jahres 2010 ist Typ im Landschaftsverband Rheinland und im Regionalverband Ruhr.
Früher eines der wichtigsten Zentren der Montanindustrie in Deutschland (mit eigener Kuxbörse), hat Essen dieser Tage - dennoch noch immer industriell geprägt - einen starken Dienstleistungssektor entwickelt. Die Gemarkung ist seitdem 1958 römisch-katholischer Bischofssitz und seitdem 1972 Universitätsstadt. Anfang 2003 wurde die Universität Essen mit der Gerhard-Mercator-Universität in Duisburg zur Universität Duisburg-Essen vereinigt.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Essen liegt zentral des Ruhrgebietes nördlich des Flusses Ruhr, der zwischen den Stadtteilen Kupferdreh, Heisingen und Werden den Baldeneysee bildet. Die mittlere Höhenlage der Gemarkung beträgt 116 M ü. NN. Die höchste Erhebung des Stadtgebiets befindet sich in Heidhausen und beträgt 202,5, die tiefste Stelle in Karnap misst 26,5 M ü. NN.
Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 21 km und in West-Ost-Richtung 17 km.
Nachbargemeinden
Folgende Städte grenzen an die Gemeinde Essen. Sie werden im Uhrzeigersinn einsetzend im Nordosten genannt:
Gelsenkirchen und Bochum (beides kreisfreie Städte), Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis), Velbert, Heiligenhaus und Ratingen (alle Kreis Mettmann), Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Bottrop (alles kreisfreie Städte) sowie Gladbeck (Kreis Recklinghausen)
Stadtgliederung
Altendorf | Altenessen | Bedingrade | Bergeborbeck | Bergerhausen | Bochold | Borbeck | Bredeney | Burgaltendorf | Byfang | Dellwig | Fischlaken | Freisenbruch | Frillendorf | Frintrop | Frohnhausen | Fulerum | Gerschede | Haarzopf | Heidhausen | Heisingen | Holsterhausen | Horst | Huttrop | Karnap | Katernberg | Kettwig | Kray | Kupferdreh | Leithe | Margarethenhöhe | Nordviertel | Ostviertel | Rellinghausen | Rüttenscheid | Schonnebeck | Schönebeck | Stadtkern | Stadtwald | Steele | Stoppenberg | Südostviertel | Südviertel | Schuir | Überruhr | Vogelheim | Werden | Westviertel
(TID 223096)
(TID 669909)
Geschichte
Stiftsgründung
Um 850 gründet der spätere Bischof von Hildesheim, Altfrid, ein Damenstift (coenobium Astnide) vermutlich auf eigenem Grund, genannt Astnithi (was möglw. "Gegend im Osten" bedeutet). Aus dieser Bezeichnung wird sich später - über die Latinisierung "Assindia" - der heutige Stadtname Essen herleiten. Als erste Äbtissin setzte er seine Verwandte Gerswit ein (siehe auch: Stift Essen).
Seit etwa 800 (799) gibt es etwas weiter südlich, im heutigen Viertel Werden, das Kloster Werden, ein Benediktiner-Kloster, das die Missionsarbeit bei den Sachsen im Harzraum (Helmstedt/Halberstadt) scheuchen soll. Das Damenstift soll meist die Töchter der sächsischen Adeligen versorgen. Beide, Damenstift und Kloster, stillstehen schon im vollständig christianisiertem Umfeld. Um etwa 852 wird mit dem Bau der Stiftskirche begonnen, die 870 fertiggestellt wird. Um das Damenstift herum gibt es schon vor seiner Errichtung eine Befestigung und einige Gehöfte. Die Kirche wird nach einem Großbrand 946, der auch die Ansiedlung vernichtet, erheblich erweitert; auf ihren Fundamenten steht dieser Tage das Essener Münster zentral der Stadt. Das erste belegbare urkundliche Zeitpunkt für Essen ist 898: zu dieser Zeit werden dem Stift vom lothringischen König Zwentibold linksrheinische Besitzungen vermacht. Eine Urkunde, welche scheinbar aus dem Anno 870 stammt und die Stiftsgründung beschreibt, wird in diesen Tagen in der Gesamtheit als Fälschung aus dem 11. Jahrhundert betrachtet; auch scheinen zum Zeitpunkt der Fälschung keine älteren Dokumente vorgelegen zu haben, wie bis vor einiger Zeit noch erdacht wurde.
Dieses Damenstift (in dem sich zur Party der Messe Kanoniker aufhielten) war kein Kloster, zugunsten eine Art Wohn- und Bildungsstätte für unverheiratete Töchter und Witwen des Hochadels; geleitet wurde es von einer Äbtissin, diese war als einzige zum Ablegen eines Keuschheitsgelübdes verpflichtet.
Eine der bemerkenswertesten dieser Damen ist die Äbtissin Mathilde. Sie ist Enkelin des Kaisers Otto I., und übernimmt die Stiftsleitung ab 971. Vierzig Jahre lenkt sie die Geschicke des Stifts (und der zugehörigen Ländereien), und sie schafft es, den Kirchenschatz um wertvollste Stücke (unter anderem die Goldene Madonna, die älteste vollplastische Madonnenfigur der Welt) zu bereichern. Nach Mathilde übernimmt Sophia die Stiftsleitung, Familienmitglied Kaiser Ottos II.
1041, unter der Stiftsleitung durch die dritte Dame königlichen Geblütes in Folge, Theophanu, einer Enkelin Ottos II., erhält das schon 1003 als Stadt erwähnte Essen das Marktrecht. Zehn Jahre später, 1051, wird das Münster ein weiteres Mal verändert und erweitert: dieser Bestellung ist der Ostteil mit Krypta, in dem der Hl. Altfried, Mathilde und Theophanu bestattet sind.
Das Damenstift, das bisher nur einflussreicher Landbesitzer war, bekommt 1216 seine Position als Fürstensitz glaubwürdig bestätigt: Kaiser Friedrich II. nennt die damalige Äbtissin in einem Zuschrift Reichsfürstin - was sie dem Abt des nahe gelegenen Klosters Werden gleichstellt.
1244 marschiert der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden in Essen ein und lässt, gemeinsam mit den Bürgern der Stadt, eine Stadtmauer errichten. Essen wird zur Stadt, erhält ein eigenes Stempel und das Stadtrecht. Die Stiftsdamen sind damit mindestens zeitweise entmachtet, und die Essener Bürger entwickeln ein Bürgerbewusstsein.
König Rudolf bestätigt aber 1290 nochmal der Fürstäbtissin ihre Souveränität über die Stadt, kann diese aber nicht vollständig wiederherstellen: Die Bürgerschaft liegt im Konflikt mit dem Stift, die wachsende Gemeinde fordert die Selbstverwaltung: 1336 gibt es den ersten Versuch, die Reichsunmittelbarkeit zu erhalten, es dauert aber noch über vierzig Jahre, bis 1377, dann gewährt Kaiser Karl IV. der Gemeinde den begehrten Titel der freien Reichsstadt - fünf Jahre, nachdem er der ehemalig amtierenden Äbtissin Elisabeth von Nassau das genaue Umkehrung bestätigt hatte.
Aus dem 14. Jahrhundert abstammen auch die ersten Belege über bergmännische Tätigkeiten in Essen: 1349 erhält die Fürstäbtissin das Recht, die Bodenschätze auszubeuten, 1354 wird erwiesenermaßen Ag abgebaut. Schotter in Essen wird wohl 1371 zum ersten Mal erwähnt, aber das erste Kohlebergwerk ist erst für 1450 verzeichnet.
Die Auseinandersetzungen zwischen Gemeinde und Stift um die Beherrschung in der Region halten an bis zur Auflösung des Stiftes 1803. Aber und abermal gibt es rechtliche Streitereien. Einer der Prozesse dauert geschlagene 200 Jahre, bis das Reichskammergericht 1670 entscheidet, die Ort müsse zwar den Äbtissinen gebührenden Gehorsam in Gebott und Verbott leisten, dürfe aber gleichwohl alle alten Gewohnheitsrechte behalten. Somit bleibt die Sachlage zwischen Gemarkung und Stift bis zur Säkularisierung ungeklärt und konkurrenzbeladen. 1563 schließt sich die Gemarkung der Reformation an (20 Jahre, ehe sie die Reichsunmittelbarkeit und damit das Recht dazu hatte) und wird evangelisch. Als Kirche dient die Marktkirche, die aus dem 11. Jahrhundert stammt (urspr. St. Gertrudis). Dem katholischen Stift (das über keine Truppen verfügte, mit denen irgendetwas durchzusetzen gewesen wäre) bleibt in dieser Lebenslage nichts anderes als zuzuschauen.
Am Ende des 16./ Beginn des 17. Jahrhunderts wird Essen erwiesenermaßen Waffenschmiede, ein Titel, mit dem es sich jahrhundertelang identifizieren wird; solange, bis die riesigen Lettern Essen - die Waffenschmiede des Reiches, die dreihundert Jahre später gegenüber dem Haltepunkt prangen sollten, nach dem Zweiten Weltkrieg durch Essen - die Einkaufsstadt ersetzt werden. Gegen 1570 prosperiert das Büchsenmacherhandwerk. 1620 produziert die Essener Schmiede 14.000 Gewehre und Pistolen; die Gemeinde wird strategisch interessant.
Der Dreißigjährige Krieg
Im Dreißigjährigen Krieg stillstehen sich die evangelische Ort und das Stift gegenüber. Die damalige Äbtissin Maria Clara von Spaur und Vallier holt 1623 die katholischen Spanier nach Essen, um gegenreformatorisch gegen die evangelische Ort vorzugehen. 1624 wird ein Rekatholisierungsgesetz erlassen, der Kirchgang der Bürger kontrolliert. Die Stadt, nicht das Stift, ist für Kost und Logis der Besatzer zuständig. 1628 klagen die Essener dagegen vor dem Reichskammergericht.
1629 stürmen die Holländer die Stadt. Maria Clara flieht am 4. November dieses Jahres ins katholische Köln. Im Warme Jahreszeit1631 kommt sie im Charakter einer bayerischen Garnison unter Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim zurück, muss aber schon im September wiederum abziehen. Maria Clara stirbt 1644 in Köln.
In der Gesamtheit sind die Essener vom Bewaffnete Auseinandersetzung schwer geschlagen, es kommt aber und abermal zu Verhaftungen, zur Verschleppung von Leute und zur Verdichtung in den Kriegsdienst.
Auch nach dem Westfälischen Frieden bleiben die Truppen noch eine Zeit lang, die letzten Truppen verlassen Essen am 9. September 1650.
Industrialisierung
Essen, das war verschiedene Jahre Krupp und Krupp, das war jede Menge Jahre Essen. Die Familie Krupp ist seit dem 16. Jahrhundert ansässig gewesen und bekleidete hohe Ämter. Friedrich Krupp gründete im Jahre 1811 eine Gußstahlfabrik und dies gab den Bewohnern der Ort jede Menge Jahre Brot und Geld, obgleich die Geschäfte eingangs nicht so gut liefen. Die Beschäftigung der Arbeiter war auch der Grund für die Nachname der Bevölkerung von Essen. Doch die Ära der Familie Krupp endete im Jahre 1967 mit der Amtsaufgabe von Arndt von Bohlen und Halbach.
[...] Der Industrielle Friedrich Grillo stiftet der aufstrebenden Ort 1892 ein Theater und Opernhaus. Das dieser Tage noch unter dem Namen Grillo-Theater als Stadttheater fungierende Gebäude wird im neoklassizistischen Stil in der Stadtzentrum errichtet und am 16. September 1892 mit einer Aufführung von Gotthold Ephraim Lessings Minna von Barnhelm eingeweiht.
Eingemeindungen
Das Gebiet der heutigen Gemarkung Essen gehörte vor 1800 zum Reichsstift Essen (Essen, Stadtrecht seither 1244, Altenessen, Borbeck und Steele), zur Reichsabtei Werden (Stadt Werden, Stadtrecht seither 1256 sowie Bredeney, Heisingen und Kettwig) und zum Herzogtum Berg. Die einzelnen Orte innerhalb des Herzogtums Berg verteilten sich auf folgende Verwaltungen: Kettwig vor der Brücke (Amt Angermund), Fulerum und Haarzopf (Herrschaft Broich) sowie Dilldorf und Voßnacken (Herrschaft Hardenberg). Das Dorf Oefte war zwischen dem Herzogtum Berg und der Reichsabtei Werden strittig. (Burg-)Altendorf, Horst und Königssteele, das vor 1718 nur Steele hieß und schon seit der Wende des 15. Jahrhundert zum 16. Jahrhundert Gemeinde war, gehörten zum Landkreis Hörde in der preußischen Grafschaft Mark. In französischer Zeit kam das gesamte Gebiet zum Großherzogtum Berg und 1815 an Preußen. Danach gehörten die Orte zu den Landkreisen Essen, Mettmann und Düsseldorf im Regierungsbezirk Düsseldorf respektive zum Landkreis Bochum im Regierungsbezirk Arnsberg. Diese vier Landkreise veränderten sich in den folgenden Jahrzehnten mehrmals, bis sie entweder ganz aufgelöst oder umbenannt und in ihrem Anpassung stark verändert wurden. Einen Landkreis Essen gab es zunächst bis 1823, als er mit dem Landkreis Dinslaken zum Landkreis Duisburg vereinigt wurde, und wieder ab 1857. Er umfasste die Städte Essen, Kettwig, Mülheim an der Ruhr, Steele und Werden sowie die Bürgermeistereien Altenessen, Borbeck, Kettwig-Land, Mülheim-Land, Steele-Land, Styrum und Werden-Land. 1873 wird die Gemeinde Essen ausgekreist und aus dem Landkreis Essen der neue Landkreis Mülheim an der Ruhr gebildet.
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts umfasste das Stadtgebiet von Essen ausschließlich die alte Reichsstadt genauer das Reichsstift Essen. Ab 1901 folgten in die stetig wachsende Gemeinde eine Reihe von Gebietsänderungen: 1901 wurde die Bürgermeisterei Altendorf eingemeindet, das erst 1874 von der Bürgermeisterei Borbeck gelöst worden war. 1905 folgte die Bürgermeisterei Rüttenscheid, die bis 1884 Teil der Bürgermeisterei Stoppenberg, danach der Bürgermeisterei Rellinghausens und erst ab 1900 eigenständig war. Das seither 1874 zur Bürgermeisterei Stoppenberg gehörende Huttrop wurde 1908 geschluckt. 1910 ging die Bürgermeisterei Rellinghausen zum Teil in Essen auf (jedoch ohne Heisingen, das zunächst selbständige Bürgermeisterei wurde), gleichermaßen wurde Fulerum aus der Bürgermeisterei Heißen gelöst und an Essen angegliedert. Die Bürgermeistereien Borbeck, Altenessen und Bredeney wurden 1915 aufgelöst und ihr Gebiet teils nach Essen eingemeindet, aus dem ehemaligen Borbeck ging jedoch ein weniger bedeutend Teil Frintrops an Oberhausen; *Karnap, im Vorfeld ein Teil Altenessens, wurde selbstständig. (Bredeney war bis 1902 Teil von Kettwig-Land, dann eigene Bürgermeisterei Zweihonnschaften, 1903 umbenannt in Bredeney; Unterbredeney kam jedoch 1915 zu Werden; zu Bredeney gehörte seitdem 1910 der ab 1846 zur Bürgermeisterei Mülheim-Land und ab 1878 zur Bürgermeisterei Heißen im Landkreis Mülheim an der Ruhr gehörige Ort Haarzopf.)
Am 1. August 1929 wurde der Landkreis Essen aufgelöst und seine Gemeinden überwiegend in die Gemeinde Essen eingegliedert. Nur die Gemarkung Kettwig blieb selbständig und wurde dem Landkreis Düsseldorf-Mettmann angegliedert. Aufgelöst wurden die Ort Steele (mit den 1876 eingegliederten, einmal zur Bürgermeisterei Steele-Land gehörigen Teilen von Bergerhausen und dem 1926 eingegliederten Amt Königssteele, das 1885 aus den zum Amt Wattenscheid gehörigen Lokalisieren Eiberg, Freisenbruch und Königssteele sowie aus dem zum Amt Hattingen gehörigen Ort Horst gebildet worden war und zum Landkreis Hattingen, früher Landkreis Bochum, gehörte), die Ort Werden (mit dem 1915 eingegliederten Unterbredeney), die Bürgermeisterei Heisingen (ab 1910 selbständige Bürgermeisterei), die Bürgermeisterei Karnap, die Bürgermeisterei Kray (bis 1906 zur Bürgermeisterei Stoppenberg, dann eigene Bürgermeisterei Kray-Leithe und 1921 Umbenennung in Kray), die Bürgermeisterei Kupferdreh (bis 1896 zur Bürgermeisterei Werden-Land, dann eigene Bürgermeisterei; 1899 Integration der Bauernschaft Dilldorf (Bürgermeisterei Hardenberg) und Teilen der Bauernschaften Rodberg und Voßnacken), die Bürgermeisterei Überruhr (1857 als Bürgermeisterei Steele-Land gebildet und 1894 umbenannt), die Bürgermeisterei Werden-Land (1857 gebildet), sowie das Amt Stoppenberg (1874 aus Teilen der Bürgermeisterei Altenessen gebildet; Rotthausen wurde jedoch 1923 nach Gelsenkirchen eingegliedert).
Eine zweite Phase der Stadtvergößerung folgte erst weit nach dem zweiten Weltkrieg, 1970 kam das südlich gelegene Altendorf unter dem heutigen Namen Burgaltendorf (Landkreis Bochum, ab 1885 Landkreis Hattingen, ab 1929 Ennepe-Ruhr-Kreis) zu Essen, 1975 wurde die Ort Kettwig (Kreis Düsseldorf-Mettmann, mit der größtenteils 1875 eingegliederten Ort Kettwiger Umstand, dem 1857 gebildeten und 1929 eingegliederten Amt Kettwig-Land, dem 1930 eingegliederten Kettwig vor der Brücke und dem 1936 eingegliederten Oefte, das seitdem 1897 zur Bürgermeisterei Heiligenhaus und zuallererst zur Bürgermeisterei Velbert gehörte) aufgelöst und nach Essen eingemeindet.
Zu *Karnap, war bis 1929 eigenständig und gehörte früher noch nicht zum Viertel Altenessen, zugunsten zum Stift-Essen. Siehe zu diesem Punkt die Chronik der Karnaper Geschichte (1552)vdh
Religionen
Christentum
Essen gehörte von Anfang an zum Erzbistum Köln und war dem Archidiakonat des Dompropstes unterstellt, welches von der Essener Äbtissin beansprucht wurde. Ein vom Erzbischof investierter Offizial verwaltete das Gebiet des Stiftes und der Stadt. Die Pfarrkirche war ursprünglich die Abteikirche. Später wurde St. Gertrud für den nördlichen Bereich (mit Altenessen und Karnap) und St. Johann für den südlichen Bereich (mit Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, Frillendorf, Rüttenscheid und Huttrop) der Gemarkung Pfarrkirche. Ab 1524 wurde in der Gemeinde gelegentlich protestantisch gepredigt. Jahr 1543 trat ein evangelischer Pastor auf und ab 1560 wurde in der St. Gertrudiskirche auch germanisch gesungen. Auf Beschluss des Rates der Gemarkung wurde 1563 die Reformation endgültig eingeführt. Die Ort versuchte damit, ihren Status als Freie Reichsstadt zu festigen. Ab 1563 war die St. Gertrudiskirche dauerhaft den Protestanten zur Verwendung überlassen worden. Danach nahm die Münsterkirche den Rang der Essener Pfarrkirche für die Katholiken ein. Ab sofort waren somit in Essen alle beideKonfessionen nebeneinander vertreten. Das Stift blieb katholisch, die Ort war evangelisch. Gab es ab 1571 unter den Protestanten zunächst nur eine lutherische Gemeinde, so wurde ab 1655 vom Rat auch eine reformierte Gemeinde anerkannt. Ab 1605 konnte die Gegenreformation partiell Fuß fassen, was zur Folge hatte, dass die St. Gertrudiskirche teils wiederholt kath. wurde. Die endgültige Aufgabe der Reichsfreiheit musste die Ort 1670 zwar anerkennen, doch war dies ohne Folgen für die bisherigen konfessionellen Unterschiede. Bis 1802 wurden die kirchlichen Angelegenheiten vom Rat bzw. vom Stift erledigt. Die reformierte Gemeinde war autonom. Das Verhältnis beider Konfessionen war etwa ausgewogen.
1802 wurde die lutherische Gemeinde Essen dem preußischen Konsistorium der Grafschaft Mark, 1809 dem klevisch-lutherischen Konsistorium des Großherzogtums Berg und ab 1815 der Düsseldorfer Kreissynode zugeteilt. Sie gehörte damit zur Evangelischen Kirche in Preußen vielmehr dessen späterer rheinischer Provinzialkirche. Essen wurde Sitz einer Superintendentur, aus der später der Kirchenkreis Essen hervorging. Dieser wurde in die drei Kirchenkreise Essen-Mitte, Essen-Nord und Essen-Süd innerhalb der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland geteilt. Zu den drei Kirchenkreisen gehören dieser Tage in der Regel 31 Kirchengemeinden. Diese bilden zusammen mit den drei Kirchenkreisen seitdem 1972 den „Evangelischen Stadtkirchenverband Essen“.
Die katholischen Pfarreien gehörten auch nach 1802 zum Erzbistum Köln. 1958 wurde Essen Sitz eines eigenen Bistums. Die Pfarrgemeinden des heutigen Stadtteils Essen-Kettwig gehören nach wie vor zum Dekanat Ratingen und damit zum Erzbistum Köln.
Gegenwärtig 58 Pfarrgemeinden gehören zum Stadtdekanat Essen, das sich in die Dekanate Essen-Mitte, Essen-Altendorf, Essen-Borbeck, Essen-Heisingen-Kupferdreh, Essen-Rellinghausen, Essen-Steele, Essen-Stoppenberg und Essen-Werden aufteilt. Gemeinsam bilden sie den katholischen Stadtkirchenverband / Gemeindeverband (K. d. ö. R.) (seit 1925) als Träger kirchlicher Aufgaben auf Stadtebene (Familienbildung, Jugendseelsorge/Jugendberufshilfe, Beratungsdienste, Öffentlichkeitsarbeit) und als Dienstleister und Zweckverband der Gemeinden. Die Katholische Stadtkirche ist zentral ausführbar im Katholischen Stadthaus (Bernestr. 5 - 45127 Essen) [1]. Das Stadtdekanat Essen umfasst etwa ein Viertel der Katholiken und der Gemeinden des Bistums.
Mittlerweile wird jedoch die Essener Bistumsstruktur vermöge diözesaner Entscheidungen sehr grundlegend verändert. In der Ort Essen soll es ab 2009 nur noch zehn sogenannte Großpfarreien (kirchliche Körperschaften) geben, die jeweilig etliche Pfarrbezirke (Gemeinden) umfassen. Langfristig sollen auch so weit wie 26 katholische Kirchen in Essen aufgegeben werden (vgl. Bistum Essen). Weiterhin sollen die inhaltlichen stadtkirchlichen Einrichtungen (z.B. Familienbildung, Jugendseelsorge) und pastoralen Angebote (z.B. Beratungsdienste) komprimiert und diözesan in neue zentrale Trägerstrukturen zusammengeführt werden. Auch die Anzahl der katholischen Kindertagesstätten wird den finanziellen und demografischen Entwicklungen angepasst; ihre inhaltliche Steuerung und Verwaltung werden ebenso diözesan zentralisiert.
In den in diesen Tagen zu Essen gehörigen Städten und Gemeinden wurde im 16. Jahrhundert zum Teil und selbst fast ausschließlich die Neuausrichtung eingeführt. Beispielsweise wurde in Werden ab 1583 in der Clemenskirche protestantisch gepredigt. Im 17. Jahrhundert entstand auch eine reformierte Gemeinde. Steele wurde ab 1554 evangelisch. Um 1600 war fast ganz Steele protestantisch, wobei danach die Kirche aber von den Lutheranern, den Reformierten und den Katholiken teilweise unter großen Reibereien gemeinsam genutzt wurde. In Kettwig trat 1609 die ganze Bevölkerung zum reformierten Geständnis über.
Bei den evangelischen und katholischen Gemeinden in Essen gibt es auch noch verschiedene Freikirchen, unterhalb etliche Evangelisch-freikirchliche Gemeinden (Baptisten), Evangelisch-methodistische Gemeinden (Methodisten), apostolische Gemeinden (Apostolische Gemeinschaft) und Freie Evangelische Gemeinden (FeG).
Außerdem ist in Essen auch die Neuapostolische Kirche vertreten.
Judentum
Der jüdischen Kultusgemeinde gehören 794 Mitglieder an. Sie verfügt über eine Mikwe, einen Friedhof, einen Kindergarten, eine Bibliothek, einen Sportclub (Makkabi) und ein Jugendzentrum. Der Gemeinderabbiner ist orthodoxer Ausrichtung.
Einwohnerentwicklung
1896 überschritt die Einwohnerzahl der Ort Essen die Grenze von 100.000, womit sie zur Großstadt wurde. 1905 hatte die Gemeinde 230.000 Einwohner, bis 1925 verdoppelte sich diese Zahl auf 470.000. Anno 1962 hatte die Bevölkerungszahl von Essen mit 731.220 ihren historischen Höchststand erreicht.
Am 30. Juni 2005 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Essen nach Weiterführung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik NRW 586.382 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Das ist seit 1962 ein Rückgang der Einwohnerzahl um rund 20 Prozent (144.838 Personen).
Nach einer Prognose des Landesamtes für Statistik NRW soll die Essener Einwohnerzahl bis 2025 auf 539.000 zurückgehen. Die Zahl der 18-50jährigen nimmt ab, die Zahl der über 65jährigen wird größer; daneben anderen Städten im Ruhrgebiet ist die Überalterung in Essen im Gegensatz zur restlichen Germania wesentlich fortgeschrittener.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Daten beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.
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¹ Volkszählungsergebnis
Geschichtsvereine
Eine Masse Essener Bürger beschäftigen sich haupt - oder freiwillig mit der Geschichte der Gemarkung Essen und der Essener Stadtteile. Die meisten von ihnen haben sich zur "Arbeitsgemeinschaft Essener Geschichtsinitiativen" zusammengeschlossen.
Der im Jahre 1880 gegründete Historische Verein für Stadt und Stift Essen e.V. ist einer der ältesten Geschichtsvereine Deutschlands.
Politik
Die Verwaltung der Ort Essen oblag von Anfang an dem Stift besser gesagt dessen untergeordneten Beamten. Seitdem 1335 werden zwei Bürgermeister aus der Zentrum des Rates an der Spitze der Ort erwähnt, wobei einer der beiden zugleich der Rentmeister ist. Ab dem 14. Jahrhundert gewann der Rat steigernd an Bedeutung. In jener Zeit konnte Essen wenn schon die Reichsfreiheit erlangen, welche sie später jedoch erneut aufgeben musste. Der Rat wurde jährlich gewählt. Ab 1602 wurde vermöge einer neuen Kürordnung der Rat über Umwege durch 11 Kurherren der Gilden und Ämter gewählt. Zu den 14 Ratsmitgliedern gehörten zwei Bürgermeister und ein Rentmeister. 1804 ersetzte der preußische Staat den Rat durch einen Magistrat. 1807 wurde die großherzoglich-bergische dann preußische Munizipalverfassung eingeführt. Nach Einführung der Städteordnung 1856 gab es einen Bürgermeister und ein Rat. Der Bürgermeister erhielt später den Titel Oberbürgermeister.
Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat wählte von Beginn an aus seiner Zentrum den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ohne Bezahlung tätig war. Ebenso wählte der Rat ab 1946 gleichfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seit gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 zum ersten Mal direkt vom Volk gewählt.
Bürgermeister
- 1844 - 1866 Bürgermeister von Altenessen und Stoppenberg: Friedrich Wilhelm de Wolff
- Wilhelm Kerckhoff, erster und einziger Bürgermeister der Gemeinde Altendorf 1873-1900
Oberbürgermeister seit 1868
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Oberstadtdirektoren 1946 - 1999
Gemeinderat
Nach der letzten Kommunalwahl vom 26. September 2004 verteilen sich die zusammenfassend 82 Sitze im Gemeinderat der Gemeinde Essen wie folgt:
| CDU | SPD | GRÜNE | Essener Bürgerbündnis | FDP Alternative Essen | REP | PDS | DKP | Essen steht AUF | Gesamt | |
| 2006 | 32 | 28 | 9 | 2 | 5 | 2 | 2 | 1 | 1 | 82 |
Stadtwappen
Das Wappen der Gemeinde Essen stellt eine heraldische Besonderheit dar: Es besteht aus zwei Schilden und ist somit ein so genanntes Allianzwappen. Diese müssten alltäglich in einem gespaltenen Schild zusammen cool werden, nicht so jedoch beim Essener Wappen.
Das Essener Wappenbild zeigt unter der Fürstenkrone also zwei einzelne Schilde. Im linken Schild findet sich auf goldenem Grund der deutsche Doppeladler, jedoch ohne Szepter und Reichsapfel. Im rechten Schild auf blauem Grund ein goldenes Richtschwert. Die Zahnkrone ist wie der gesamte Aufbau recht unheraldisch, sie bezieht sich auf das Fürstentum Essen (eigentlich müsste Essen als Gemeinde eine Wand verwenden). Der Doppeladler symbolisiert die Reichsunmittelbarkeit der Stadt, das Säbel steht für die Stadtheiligen Cosmas und Damian, die mit diesem Säbel hingerichtet worden sein sollen.
Das Wappenbild in der gegenwärtigen Form wurde 1887 vom Berliner Maler Emil Doepler gestaltet, und von der Gemeinde gegen sich verständigen auf Widerstand von Heraldikern durchgesetzt. Eine Version mit korrekterem Aufbau begrüßt die Besucher, die den Verkehrsstation in Neigung Ort verlassen, auf dem Dach des gegenüberliegenden Hotels Handelshof. Das Wappenbild verwendet einen gespaltenen Schild und die Wand sondern der Krone.
Dem Wappenbild wurden die gegenwärtigen Stadtfarben Blau und Gelb entnommen.
Städtepartnerschaften
Essen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
| Bild:Flag of the United Kingdom.svg
(TID 604558) | Sunderland (Vereinigtes Königreich), seit 1949 |
| Bild:Flag of Finland.svg
(TID 604558) | Tampere (Finnland), seit 1960 |
| Bild:Flag of France.svg
(TID 604558) | Grenoble (Frankreich), seit 1974 |
| Bild:Flag of Russia.svg
(TID 604558) | Nischni Nowgorod (Russische Föderation), seit 1991 |
| Bild:Flag of Israel.svg
(TID 604558) | Tel Aviv-Jaffa (Israel), seit 1991 |
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
Essen ist der Sitz einiger großer deutscher Konzerne: Nahe Deutschlands fünftgrößtem Industriebetrieb RWE AG (siehe Bild unter Stadtbild) und dessen Tochterunternehmen RWE Power und RWE Rhein-Ruhr, haben auch sein ehemaliges Tochterunternehmen HOCHTIEF (bis 2004), sowie Aldi-Nord, STEAG, die KarstadtQuelle AG, die RAG (ehemals Ruhrkohle AG) und Eon-Ruhrgas hier ihre Konzernzentralen. Einer der größten Pressekonzerne Deutschlands, die WAZ-Gruppe, hat in Essen ihren Sitz. Coca-Cola Deutschland war bis 2003 in Essen ansässig, als der Firmensitz nach Berlin verlegt wurde. Der Schuhhändler Deichmann ist in Essen-Borbeck ansässig. Die Degussa AG beheimatet mit der Goldschmidt GmbH in der Mittelpunkt Essens ein wichtiges Unternehmen der Chemieindustrie.
Essen war lange Krupp-Stadt; vormals war das Werksgelände der Betrieb Krupp größer als das restliche Stadtgebiet. Diese Zeiten sind seit dem Zweiten Weltkrieg vorbei, und seit der Vereinigung mit Thyssen ist die Unternehmen Krupp nur noch mit einigen wenigen Tochterfirmen in Essen beheimatet. Im Zuge der wirtschaftspolitischen Profilierungsbestrebungen, die sich gegenwärtig diverse Städte auf die Fahne geschrieben haben, setzt Essen den Fokus anstatt auf Schwerindustrie auf den Bereich Energie; die hier ansässige RWE, RAG und Eon-Ruhrgas mit ihren diversen Töchtern legen dies auch nahe. Seit Anfang 2006 plant die Thyssen Krupp AG ihren Hauptbüro erneut nach Essen zu verlegen und den ehemaligen "Krupp-Ring" ,der sich um die Stadtmitte zog, abermals Aufzubauen.
Die Messe Essen ist ebenso ein wichtiger Faktor des Wirtschaftslebens, bei Kompromiss finden kleineren Messen haben sich hier zunächst eine auf die Versorgungswirtschaft ausgerichtete Messe (E-WORLD - ENERGY & WATER) sowie die Jugendmesse YOU etabliert, die als Europas größte Jugendmesse in der Regel etwa 300.000 meist jugendliche Charakter anzieht. Ebenso zieht die Weltmesse des Pferdesports, die Equitana, seit Jahren diverse Person an. Erwähnenswert ist gleichermaßen die Essener Motorshow.
Medien
In Essen unterhält der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ein Studio. Hier werden die Regionalprogramme für das mittlere Pütt produziert und ausgestrahlt. Alle beide regionalen Zeitungen, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und Neue Ruhr-Zeitung (NRZ) werden vom WAZ-Konzern verlegt. Mit den Werdener Nachrichten und den Borbecker Nachrichten verfügt Essen über zwei Besondere Eigenschaften im Zeitungswesen. Die beiden Blätter sind wöchentlich erscheinende lokale Kauf-/Abonnementzeitungen, die Nachrichten aus Essen-Borbeck bzw. Essen-Werden verbreiten. Die Borbecker Nachrichten waren damals die größte Lokalzeitung Deutschlands. Auch die Borbecker Nachrichten und Werdener Nachrichten gehören seit sich verständigen auf Jahren zur WAZ.
Bildungseinrichtungen
Eine renomierte höhere Bildungsstätte ist die Folkwang Hochschule in Werden. Sie wurde 1927 als interdisziplinär ausgerichtete Kunsthochschule gegründet. 1929 wurde die Fachschule für Gestaltung unter dem Namen Folkwang weiter geführt. Sie wurde 1972 unter starken Protesten in den Fachbereich 4 der entstehenden Universität-Gesamthochschule Essen integriert. Die Folkwang Schule für Klänge hatte schon 1963 ihren Status als Uni des Landes erhalten.
1972 wurde die Universität-Gesamthochschule Essen gegründet, in welche die Pädagogische Hochschule, zig Ingenieurschulen, die Höhere Fachschule für Sozialarbeit und Wirtschaft sowie das Klinik Essen eingebaut wurden. 2003 fusionierte diese mit der Universität Duisburg zur heutigen Universität Duisburg-Essen. Die FOM (Fachhochschule für Oekonomie & Management) nahm 1994/95 ihren Studienbetrieb auf. Sie wurde als Universität für Berufstätige von Institutionen der unternehmerischen Wirtschaft ins Leben gerufen.
Gesundheitseinrichtungen
Anliegend dem Universitäts-Klinikum verfügt die Ort über 11 alternative Krankenhäuser mit summa summarum knapp 6.000 Betten. Dazu zählen das Lutherkrankenhaus in Steele, das Philippusstift und das Bethesda-Krankenhaus in Borbeck, das Alfried Krupp-Krankenhaus, das Elisabeth-Krankenhaus, die Katholisch Kliniken Essen-Nord, das St.-Vincenz-Krankenhaus und das Marienhospital in Altenessen, das St.-Josef-Krankenhaus und das Ev. Hospital in Werden und die Ruhrlandklinik in Heidhausen. Das Universitäts-Klinikum und das Elisabeth-Krankenhaus verfügen eine Kinderklinik. Noch dazu hat Essen rund 1.000 niedergelassene Ärzte, wobei noch etwa 350 Zahnärzte hinzukommen.
Weitere Organisationen
Essen ist Sitz des Bistums Essen, der Universität Duisburg-Essen, der Industrie- und Handelskammer Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen, dem Regionalverband Ruhr, der Emschergenossenschaft, dem Ruhrverband sowie der Landesanstalt für Immissionsschutz Nordrhein-Westfalen, weiterhin des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft sowie der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP).
Verkehr
In Essen gibt es 3.227 Straßen mit einer Gesamtlänge von 1.595 km.
Essen verfügt mit dem Station über einen ICE-Fernbahnhof und Regionalbahnhof. Hinzu kommen die Regionalbahnhöfe Altenessen, Borbeck, Kray Süd, Steele und Steele Ost sowie 20 S-Bahn-Stationen: Bergeborbeck, Borbeck Süd, Dellwig, Dellwig Ost, Eiberg, Frohnhausen, Gerschede, Holthausen, Horst, Hügel, Katernberg Süd, Kettwig, Kettwig Stausee, Kray Nord, Kupferdreh, Stadtwald, Süd, Überruhr, Ursprung und West.
Im Eisenbahngüterverkehr ist Essen jedoch nach Stilllegung des östlich vom Station gelegenen Rangierbahnhofes kein Eisenbahnknoten mehr. Von Hartmut Mehdorn wurde kürzlich eine Verschiebung des Hauptbahnhofes in den Bereich des heutigen Westbahnhofes ins Gespräch gebracht, da dieser mehr räumliche Ausdehnungsmöglichkeiten besitzt als der heutige, sehr enge Hauptbahnhof.
Bild:Zeichen 224.png Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedient die EVAG (Essener Verkehrs AG) mit zur Zeit (2003) 48 Omnibuslinien (Gesamtlänge 459 km), 7 Straßenbahnlinien (Gesamtlänge 83 km) und 3 Stadtbahnlinien (Gesamtlänge 29 km). Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr zu benutzen.
Stadtbild
Die Ort verfügt über mehrere Verwaltungsbauten aus dem gesamten letzten Jahrhundert, angebrochen bei dem Gebäude der Emschergenossenschaft (Wilhelm Kreis) bis zum RWE-Turm (Ingenhoven, Overdiek und Partner). Zig Gebäude aus dem ersten Drittel des Zwanzigsten Jahrhunderts bestimmen das Bild der Stadtmitte (Bahnhofsvorplatz mit Haus der Technik (ehem. Börse), Handelshof, Eickhaus, alte Kreditanstalt und Hauptpost sowie im Innenstadtbereich Deutschlandhaus, Steinhaus, Derendorfhaus, Lichtburg, Baedekerhaus, Blumhaus, Kaufhaus Karstadt (ehem. Althoff)). Diese Gebäude sind von bekannten, größtenteils aus Süddeutschland stammenden Architekten (im Umfeld der Essener Kunstgewerbeschule bzw. der Essener Raumkunstgruppe) entworfen worden.
Glanzstück der Stadtzentrum ist der Burgplatz mit Johanneskirche, Atrium, Münster, Domschatzkammer, Bischofspalais, VHS und dem Blick auf die Alte Synagoge und die altkatholische Kirche.
Etliche alte Wohn- und Geschäftshäuser sind nach dem Bewaffnete Auseinandersetzung durch 50er- und 60er-Jahre Baukunst auf dem Zeichnung der mittelalterlichen Gemarkung in höherer Architektonischer Stil erneuert worden.
Essen hat erstmal im Süden der Ort städtebaulich agiert. Es sind diverse geplante Stadtteile entstanden (Moltkeviertel, Margarethenhöhe, Altenhof I und II, große teile Frohnhausens u.v.m.). Ferner wurde die Gemarkung mit einem zweiten Innenstadtring mit repräsentativer Baukunst ausgestattet (z.B. Erlöserkirche, Glückauf-Haus, Steag-Zentrale, Pfarrkirche St. Engelbert, Gebäude der Emschergenossenschaft, KVR-Gebäude, Ruhrhaus und die Auferstehungskirche an der Friedrich-, Hohenzollern-, Kronprinzen-, Kurfürstenstraße).
Was weiterhin auffällt, ist die an vielen Stellen durchgehende Gebäudehöhe von zwei Stockwerken und die Anlage von weiten grünen Innenhöfen. Dies geht auf das Wirken von Robert Schmidt (1869-1932), Beigeordneter der Gemarkung Essen, zurück. Damit wurde ein bauliches Gegenstück zur Berliner Mietskasernenarchitektur im Kohlenpott durchgesetzt.
Die Gemeinde ist durch sehr viel Baumbestand und Wälder sowie im Süden durch eine hügelige Landschaft (Ruhrberge/Baldeneysee) geprägt.
Herausragende Gebäude sind das Opernhaus, erbaut nach Plänen des finnischen Architekten Alvar Aalto, sowie die neue Hauptverwaltung der RWE-Konzerns, ein zylindrisches Wolkenkratzer mit klimatisch wirksamer zweischaliger Glasfassade der Architekten Ingenhoven, Overdiek und Partner (Düsseldorf), die hier eine weithin sichtbare Landmarke für die Gemarkung setzten.
Im Norden der Gemeinde befindet sich das Areal der zum Weltkulturerbe gehörenden ehemaligen Kokerei und Zeche Zollverein, letztere gilt als Meilenstein der Industriearchitektur. Für das Zollverein-Areal gibt es konkrete Planungen, das Weltkulturerbe zu einem regionalen Kulturzentrum auszubauen, die wegen der nötigen Eingriffe in die historische Bausubstanz umstritten diskutiert werden. Schon dort angesiedelt sind das red dot design museum (auch Design-Museum / Zentrum NRW), das im Aufbau befindliche, sehenswerte Museum Zollverein, sowie verschiedene kleinere Ausstellungen und Projekte; das Ruhrlandmuseum Essen soll in einiger Zeit hier als Ruhrmuseum seine neue Geburtsland finden.
Mittig der Ort finden sich weiterhin um den Burgplatz herum gruppiert, das Münster (welches in Teilen bis ins 11. Jahrhundert zurückgeht und als Wahrzeichen der Gemeinde gilt), das 1928 fertiggestellte massige Baedeker-Haus und die 1928 errichtete, und 2003 renovierte Lichtburg. Außerdem ist dort der markante gläserne Eingang des Neubaus der VHS zu sehen. Im Domschatz des Münsters befindet sich die Goldene Madonna, die älteste erhaltene vollplastische Madonnenfigur des christlichen Abendlandes. Gegenüber dem Station steht das so genannte Haus der Technik, erbaut in den frühen 1920er Jahren nach Entwurf des Architekten Edmund Körner als Büro- und Geschäftshaus.
Auch belehrend ist die Alte Synagoge (die bei ihrer Eröffnung 1913 noch "Neue Synagoge" hieß): In der Reichspogromnacht ausgebrannt, wurde sie danach nimmer von der jüdischen Gemeinde genutzt (die sich nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue, kleinere Synagoge baute). Nach wechselnden Nutzungen u. a. als Design-Museum dient sie in diesen Tagen als Begegnungsstätte zwischen den Religionen und Kulturen.
Zum Süden der Gemeinde hin liegt das Folkwang-Museum, das eine bedeutende Kollektion romantischer und moderner Kunstgriff präsentiert, sowie der Grugapark, benannt nach der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung (GRUGA), die hier 1929 stattfand. Mit 70 ha ist er eine der größeren innerstädtischen Parkanlagen Europas und beliebtes Naherholungsgebiet der Essenerinnen und Essener.
Noch weiter südlich liegt oben des 1931-1933 stimmig einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme künstlich angelegten Baldeneysees die Villa Hügel, der monumentale Wohnsitz der Familie Krupp, erbaut vom Industriellen Alfred Krupp, in dem eine ständige Messe der Krupp-Stiftung und diverse Wechselausstellungen zu finden sind.
In direkter Umgebung zum Grugapark befindet sich der Viertel Margarethenhöhe, benannt nach der 1929 von Georg Metzendorf i. A. von Margarethe Krupp (zugleich Namensgeberin) errichteten Niederlassung Margarethenhöhe, einem architektonisch bedeutenden Beispiel der Gartenstadtbewegung.
Einen starken Gegensatz zum restlichen Stadtbild weisen die beiden an der Ruhr gelegenen südlichen Stadtteile Kettwig und Werden auf. Sie haben alle beide einen Altstadtkern, der vom Zweiten Weltkrieg und folgenden Abrisssanierungen fast vollkommen verschont geblieben ist. Im Ortsteil Kettwig befindet sich auch die Stauwehr des gleichnamigen Ruhrstausees, wo die Schiffe aus Mülheim und Essen anlegen.
Ein weiteres markantes Bau in Essen ist der 157,5 M hohe, für die Öffentlichkeit nicht zugängliche, Fernmeldeturm.
Siehe auch : Liste der Sehenswürdigkeiten in Essen
Kunst- und Kulturleben
Essen verfügt in der Theater und Philharmonie Essen (TuP) - unter einem einheitlichen Dach organisiert - über eines der vier philharmonischen Orchester Nordrhein-Westfalens (mit dem Saalbau als Aufführungsort), eine Oper (Aalto-Theater), und ein Stadttheater (Grillo-Theater) mit einigen angeschlossenen kleineren Bühnen. Weiterhin existiert in Essen ein Boulevardtheater, das Colosseum Theater für Musicals, ein Varieté, und mit der 1928 errichteten und 2003 aufwändig restaurierten Lichtburg der größten Kinosaal sowohl das älteste noch an befindliche Kinos Deutschlands, das kumulativ wiederum als Premierenkino auflebt. Das Museum Folkwang besitzt eine bedeutende Kunstsammlung mit den Schwerpunkten Romantik, Impressionismus und Expressionismus. Sonstige Museen sind: das natur- und kulturhistorische Ruhrlandmuseum, das Deutsche Plakatmuseum, das Kunsthaus Essen und die Villa Hügel mit der historischen Kollektion der Familie Krupp und regelmäßigen Kunstausstellungen. Die Folkwang-Hochschule im Kiez Werden ist eine der ersten Adressen für die Ausbildungen in den Bereichen Musik, Tanz und Schauspiel in Deutschland.
Am 11. April 2006 wurde die Gemeinde durch eine siebenköpfige EU-Jury stellvertretend für das gesamte Ruhrpott zur europäischen Kulturhauptstadt 2010 gewählt. Diese Entscheidung muss noch durch den Ministerrat der Kulturministern der 25 EU-Staaten bestätigt werden.
Bürgervereine
In vielen Essener Stadtteilen gibt es Heimat-, Bürger- und Verkehrsvereine. Achtzehn solcher Vereine haben sich zusammengeschlossen im „Stadtverband der Bürger- und Verkehrsvereine Essen e.V.“.
Sport
Der wichtigste Fußballverein Essens ist Rot-Weiss Essen, der Helmut Rahn hervorgebracht hat. Der Verein spielt derzeitig in der Regionalliga Nord, der dritthöchsten deutschen Spielklasse, und trägt seine Heimspiele im Georg-Melches-Stadion an der Hafenstraße aus. In der aktuellen Saison 2005/2006 liegt der Zuschauerschnitt bei ca. 11.500.
Der zweitgrößte Essener Sportclub TuSEM Essen ist mehrfacher Piefke Meister, Pokalsieger und Europapokalsieger im Handball. Nach dem Gewinn des Europapokals verlor der Verein die Verkaufskonzession für die Bundesliga und tritt seit 2005 in der Regionaliga an.
Essen hat eine Eishockey-Tradition seit den 1960er Jahren und ist seit 1994 durch den Verein ESC Moskitos Essen e.V. in der deutschen Bundesliga bzw. Profiliga vertreten. Zur Zeit spielt der Verein in der 2. Eishockey-Bundesliga.
Ebenso von größerer Bedeutung ist Schwarz-Weiß Essen, dessen Fußballabteilung 1959 deutscher Pokalsieger wurde und dieser Tage in der Oberliga Nordrhein spielt. Auch Jens Lehmann, der in Essen geborene, heutige deutsche Nationaltorwart, spielte für diesen Verein.
Größtes Laufereignis ist der „Karstadt RuhrMarathon“, der 2004 und 2005 sein Ziel in Essen hatte. Nahe findet seither 1963 Deutschlands ältester ununterbrochen durchgeführter Marathon "Rund um den Baldeneysee" statt.
In der Gemarkung geben drei Golfsclubs im Stadtgebiet, der GC Essen-Heidhausen ( 27 Löcher ), die Golfriege Etuf (9 Löcher) und der GC Haus Oefte ( 18 Löcher). Alle drei Clubs aufführen regelmäßig Turniere.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Die Gemarkung Essen verleiht kein Ehrenbürgerrecht im herkömmlichen Sinne. Sie hat jedoch als besondere Auszeichnung den Ehrenring, welchen Sie an Persönlichkeiten verleiht, die sich um die Gemeinde in hervorragendem Maße verdient gemacht haben. Angrenzend werden seither 1966 Ehrenplaketten als Anerkennung besonderer Leistung um die Ort verliehen. Träger des Ehrenrings der Gemeinde Essen sind noch Gustav Heinemann, Oberbürgermeister und später Bundespräsident, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, Industrieller, Wilhelm Nieswandt, Oberbürgermeister, Hans Toussaint, Oberbürgermeister, Berthold Beitz, Unternehmer, Franz Kardinal Hengsbach, römisch-katholischer Priester von Essen, sowie Horst Katzor, Oberbürgermeister, Peter Reuschenbach, Oberbürgermeister.
Söhne und Töchter der Stadt
Literatur
- Rheinisches Städtebuch; Band III 3. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1956
- Ulrich Borsdorf (Hrsg.): Essen - Geschichte einer Stadt. Pomp Verlag, Bottrop / Essen 2002, ISBN 3-89355-236-7.
- Sigrid Schneider: Ansichtssachen. Bilder von Essen. Pomp Verlag, Bottrop / Essen 2002, ISBN 3-89355-237-5.
- Helga Mohaupt: Kleine Geschichte Essens - Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Klartext Verlag, Essen 2002, ISBN 3-89861-118-3.
- Ute Küppers-Braun: Macht in Frauenhand - 1000 Jahre Herrschaft adeliger Frauen in Essen. Klartext Verlag, Essen 2002, ISBN 3-89861-106X.
- Deutscher Städteatlas; Band: IV; 6 Teilband. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis - Aufeinanderfolge C. I. A. des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V. und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob †, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz und Peter Johannek. Stadtmappe Essen, Autor: Heinz-K. Junk. ISBN 3-89115-036-9; Dortmund-Altenbeken, 1989.
- Helga Mohaupt, Willy van Heekern: Essen, Ein verlorenes Stadtbild, 1994, ISBN 3861341824
- Essener Lokalrunde - gewusst, geraten, gewonnen - 600 Quizfragen zur Stadt, biblioviel Betrieb Bochum 2002, ISBN 3-928781-98-7.
Weblinks
- Offizielle Homepage der Stadt Essen
- Weltkulturerbe Zollverein
- Essener Bürgervereine
- Arbeitsgemeinschaft Essener Geschichtsinitiativen
- Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2010
- Ruhrwort - Wochenzeitung für das Bistum Essen
- ruhr-guide.de: Kleine Geschichte der Stadt Essen
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