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Estland

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Eesti Vabariik
Republik Estland
Bild:Flag of Estonia.svg

(TID 604558)

Bild:Estonia coatofarms.png
(Details) (Details)
Amtssprache Estnisch
Hauptstadt Tallinn (Reval)
Präsident Arnold Rüütel
Premierminister Andrus Ansip
Fläche 45.227 km²
Einwohnerzahl 1.347.510 (Stand Jan. 2005)
Bevölkerungsdichte 30 Bevölkerung pro km²
BIP/Einwohner 9.112 US-$ (2005)
Arbeitslosenquote 5,9 % (Feb.2006)
Unabhängigkeit 24. Februar 1918 (Deklaration); 20. August 1991 (Wiedererlangung)
Währung Estnische Krone
Zeitzone UTC+2
Nationalhymne Mu isamaa, mu õnn ja rõõm
Staatsgrenze 633km
Kfz-Kennzeichen EST
Internet-TLD .ee
ISO-Ländercode (num) 233
Vorwahl +372
Bild:Estonia-Pos.png
Bild:Estland.png

Estland (estnisch Eesti) ist ein Staat in Nordeuropa und Persönlichkeit der Europäischen Union.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Bild:Luftbild Finnischer Meerbusen.jpg
Finnischer Meerbusen

Estland grenzt an Lettland, Russland sowie an die Ostsee. Über den Finnischen Meerbusen hinweg bestehen enge Beziehungen zu Finnland. Das Land ist flächenmäßig etwas geringer als Niedersachsen und etwas größer als die Schweiz. Im Süden des Landes befindet sich die höchste Erhebung, der Suur Munamägi (318 m). Der größte See ist der Peipsi Järv (Peipussee). Vorgelagert befinden sich 1520 Inseln, die größte davon ist Saaremaa.

Siehe auch: Liste der Inseln Estlands, Liste der Städte in Estland

Flora und Fauna

Auffällig ist der reiche Baumbewuchs, rund 44% der Landesfläche sind bewaldet. Neben Hirschen, Rehen und Füchsen kommen auch Elche (2000-3000), Biber, Marder, die sehr seltenen Schneehasen (ca. 200) und vereinzelt Rentiere vor. Auch sind die großen Raubtierarten Braunbär (ca. 800!) und Wolf (ca. 600) in Estland heimisch, ebenso der Luchs (ca. 2000). Oft hört man vereinzelt von Hunden und Schafherden, die angeblich von Wölfen angefallen werden. Wolf, Bär und Luchs sind in Estland jagdbar, wobei der Beitritt zur EU hier - in Estland oft kritisierte - Einschränkungen gebracht hat, zumal es sich bei der Luchsjagd um reinen "Sport" handele.

Unterhaltungselektronik: Flache Fernsehgeräte retten den Markt: Ohne Flachbildschirmfernseher wäre der europäische Markt für Unterhaltungselektronik am Boden. 73 Prozent der Ausgaben kommen aus diesem Segment. (Fernseher, Studie)... Weiterlesen!

Das Autorad macht Diät: Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts haben einen Protoypen einer besonders stabilen Felge entwickelt. Sie besteht aus faserverstärkten Kunststoffen, die aus Leichtbaumaterialien gefertigt wurden und ist besonders schadenstolerant. Die Forscher hoffen auf dieser Basis ein marktfähiges Rad entwickeln zu können. ...... Weiterlesen!

Bevölkerung

Die Bürger Estlands (2003) gehören folgenden Nationalitäten an:

Knapp 45% der Hauptstadtbevölkerung in Tallinn sind nicht-estnischer Muttersprache.

Mittlerweile gestatten sich etliche Ausländer einbürgern. Das Einbürgerungsverfahren ist jedoch mit einem Sprachtest verbunden, den etliche vorerst ältere Russen als unzumutbar und schwierig empfinden. Jüngere Russen beherrschen multipel Estländisch und tun sich mit den Aufnahmekriterien leichter. In letzter Zeit bringen Russen gehäuft ihre Nachwuchs in die estnischen Kindergärten und Schulen.

Trotz der zahlreichen staatlichen Programme ist es nach wie vor nicht gelungen, die Benachteiligung der Minderheiten vollständig zu eliminieren. Es gibt wenn schon Russen, die ihre Familiennamen geändert haben, in der Hoffnung, bessere Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Im Durchschnittswert verfügen die Esten über ein höheres Einkommen im Vergleich zu der russischsprachigen Minderheit. Esten sind vorerst in den Leitungspositionen anzutreffen, die Russen mehr im Dienstleistungs-, Produktionsbereich. Die Esten wiederum sprechen immer weniger Russisch, was die Informationsaustausch mit den nachbarlichen Geschäftspartnern erschwert und den russisch-sprechenden Einwohnern bessere Berufsaussichten eröffnet.

40.000 Esten leben in Russland.


Größte Städte

Stadt Kreis Einwohner
31. März 2000 1. Jänner 2005
Tallinn Harju 400.378 396.010
Tartu Tartu 101.169 101.483
Narva Ida-Viru 68.680 67.144
Kohtla-Järve Ida-Viru 47.679 46.032
Pärnu Pärnu 45.500 44.396
Viljandi Viljandi 20.756 20.354
Sillamäe Ida-Viru 17.199 16.678
Rakvere Lääne-Viru 17.097 16.786
Maardu Harju 16.738 16.601
Kuressaare Saare 14.925 14.897
Võru Võru 14.879 14.609
Valga Valga 14.323 13.980
Jõhvi Ida-Viru 12.112 11.533
Haapsalu Lääne 12.054 11.809
Paide Järva 9.642 9.744
Keila Harju 9.388 9.401
Kiviõli Ida-Viru 7.405 6.992

Religion

Ein Großteil der Esten ist in diesen Tagenkonfessionslos.

Gottesglauben spielt nur noch für eine Minorität der Bevölkerung eine Rolle. Traditionelle Theismus der Esten ist der christliche Vertrauen in der Form des protestantischen Luthertums, wie er in Skandinavien weit gängig ist. Dennoch ist die Estnische Evangelisch-Lutherische Kirche (EELK) eine im Prinzip offizielle Kirche (Gottesdienste zu Parlamentseröffnungen usw.) und ihr Erzbischof die Zentralfigur der estnischen öffentlichen Religion; die EELK dominiert auch die relativ umfassende Theologenausbildung in Estland (in Tartu an der Universität und in Tallinn an der Kirchlichen Hochschule). In diesen Tagen beichten sich noch etwa 30 % der Bevölkerung als Mitglieder in christlichen Kirchen bzw. Glaubensgemeinschaften. Davon sind:

Bei gibt es kleinere Gemeinden sonstiger protestantischer, jüdischer und islamischer Gemeinschaften.

Open-Xchange: Migrationstool für Outlook und Exchange: Open-Xchange hat eine Software veröffentlicht, die Daten aus Microsofts Outlook auf einen Open-Xchange Server migriert. Der Umzug von Microsofts Exchange-Server soll mit dem Werkzeug ebenfalls möglich sein. (Open-Xchange, Groupware)... Weiterlesen!

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Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Estlands

Bild:Tallinn-steinberg.jpg
Geschichtsträchtig: Tallinn, das alte Reval

Das heutige Estland besteht aus der ehemaligen (bis 1918 zum russischen Reich gehörigen) Ostseeprovinz Estland und dem nördlichen Teil Livlands, zu dem auch die Eiland Saaremaa (Ösel) gehörte. Die mit dem Deutschen Orden ins Land gekommenen Vasallen hatten gegenseitig 1252 zum ersten Mal zu einer autonomen Landesverwaltung zusammengeschlossen, die durch das bis 1346 dänische Nordestland bestätigt wurde. Nach dem Ende der Herrschaft des Ordens 1561, nahmen die hanseatischen Städte und die Ritterschaften auf dem Land die öffentlich-rechtlichen Selbstverwaltungsaufgaben war. Die Landesprivilegien, ein Autonomiestatus wurde auch ab1561 von der schwedischen, und seitdem 1710 der russischen Staatshoheit bestätigt.

Estland stand bis zum Ende des Nordischen Krieges unter schwedischer Herrschaft (die letzten schwedischsprachigen Bewohner wurden während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg nach Schweden repatriiert). So weit wie dieser Zeit wurde in Teilen Estlands, zuerst auf den Inseln Hiiumaa (Dagö), Vormsi und Ruhnu (Runö) bisherig Estlandschwedisch gesprochen. Dieser Dialekt, der mit dem Finnlandschwedischen zu den Ostschwedischen Sprachen zählt, hat sich mit der Zeit allerdings zu einer selbstständigen Sprache entwickelt.

Eine zentrale Rolle spielte bei dieser Entwicklung zur eigenen kulturellen und politischen Identität die Universität Tartu (Dorpat), auf der seit den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts die studierenden Esten sich bewußt nimmer über die Mitgliedschaft in den Corporationen assimilieren wollten, zugunsten erstens im Verein Studiosus Esten (EÜS) eine eigene Identität förderten. Während des Zerfalls des Russischen Reiches im Verlauf der Oktoberrevolution erlangte Estland 1918 seine Unabhängigkeit.

In den Jahren 1939/40 wurden die Deutschbalten von den Nationalsozialisten aus Estland und Lettland "heim ins Reich" geholt. Grund war die im Geheimabkommen zum Hitler-Stalin-Pakt geschlossene Vereinbarung, das Baltikum dem sowjetischen Einzugsbereich zu überlassen.

Unter massivem Druck und Gewaltandrohung durch die Sowjetunion "traten" die baltischen Länder 1940 dieser "bei". Die ("Estnische Sozialistische Sowjetrepublik" wurde mit Unterstützung von sowjetischen Emmisaren proklamiert), nachdem Estland zunächst schon russische Truppen auf seinem Raum dulden musste. Von 1941 bis 1944 war das Land von deutschen Truppen ausverkauft und beteiligte sich nun als Teil des Generalkommissariats Ostland an der Genozid-Politik des Dritten Reiches.

Auf Grund der Erfahrungen mit den Sowjets schlossen sich auch Esten den deutschen Truppen an, allerdings kämpften ebenso Esten auf der sowjetischen Seite. Nach der erneuten Besetzung durch die Rote Armee im Saison 1944 wurde, als Folge der Tagung von Jalta, das Land in die SU eingegliedert. Deportierungen folgten.

Im August 1991 wurde Estland nach mehrjährigen Bemühungen speziell seit 1988 erneut unabhängig. Der Begriff der Singenden Revolution zeigte den überwiegend friedlichen Verlauf der Befreiungsbemühungen. Es wurde am 2. April 2004 NATO-Mitglied. Die estnische Bevölkerung befürwortete am 14. September 2003 in einem Volksabstimmung den Beitritt zur Europäischen Union. Am 1. Mai 2004 wurde danach Estland in die EU aufgenommen. Noch 2001 waren in Umfragen nur 30 Prozent dafür und 51 Prozent gegen den EU-Beitritt; 2004 wurde die grosse russische Minorität vom Plebiszit ausgeschlossen.

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Nette Nachbarn: Auch unter Bakterien gibt es einzelne selbstlose Wohltäter und genau die helfen ganzen Gruppen von Mikroben, dem Angriff eines Antibiotikums zu widerstehen. Das haben US-Forscher bei der Untersuchung einer Kolonie von Escherichia-coli-Bakterien entdeckt, die sie mit täglich steigenden Mengen eines Antibiotikums traktierten. Überraschenderweise entwickelten nur ganz wenige Bakterien tatsächlich eine Resistenz gegen den Wirkstoff, beobachteten die Wissenschaftler. Trotzdem wurde die gesamte Kolonie stetig widerstandsfähiger gegenüber dem Medikament. Der Trick: Die resistenten Individuen produzierten einen Botenstoff, der ihren Artgenossen half, verschiedene Abwehrmechanismen gegen die tödliche Substanz zu aktivieren. Demnach entstehen resistente Bakterienkolonien völlig anders als bisher angenommen. ...... Weiterlesen!

Politik

Europäisches Währungssystem

Am 27. Juni 2004 traten Estland und andere zwei der 10 neuen EU-Länder dem Wechselkursmechanismus II entsprechend des EWS II bei, der erste Schritt, um in frühestens 2 Jahren den Euro einzuführen. Estland, Litauen und Slowenien legten die Leitkurse ihrer Währungen zum Euro fest und verpflichten sich ab sofort, die Schwankungen unter ± 15 % zu halten.

Der Leitkurs für die estnische Krone ist nun 15,6466 pro Euro, was eine maximale Schwankungsbreite von (gerundet) 13,30 bis 17,99 Kronen bedeutet. Entsprechender Kurs ergibt sich auf die 1993 festgelegte Querverbindung der Zahnkrone zur D-Mark im Verhältnis 1 DEM = 8 EEK. Weiterhin verpflichtet sich Estland (wie auch Litauen) zu einer nachhaltigen Haushaltspolitik.

Abstimmung zur EU-Mitgliedschaft

Am 14. September 2003 stimmten die Esten über den Beitritt zur Europäischen Union ab. Die Wahlbeteiligung lag bei 64 %. Mit einer Majorität von 66,9 % Ja-Stimmen zu 33,1 % Nein-Stimmen votierten die Bürger für die Mitgliedschaft in der EU; das ist die niedrigste Zustimmungsrate aller zentral- und osteuropäischen EU-Neumitglieder.

Siehe auch: Estnische Euromünzen

Ergebnisse der Europawahlen 2004

Wahlbeteiligung: 26,89 %

Politische Kraft % Sitze
Sozialdemokraten 36,8 3
Zentrumspartei 17,5 1
Vaterlandsbund 10,5 1
Reformpartei 12,2 1

Grenzvertrag mit Russland

Am 18. Mai 2005 wurde in Moskau der seit 1999 ausverhandelte Grenzvertrag mit Russland unterzeichnet. Die Verzögerung hing mit der Zurückweisung des russischen Präsidenten Putin zusammen, die estnische Sicht der Annexion 1940 (Estnische Sowjetrepublik) zu akzeptieren (siehe auch Vertrag von Dorpat 1920). Am 27. Juni 2005 zog Russische Förderation die geleistete Signatur allerdings wiederum zurück, da es mit dem estnischen Entwurf der Präambel nicht einverstanden war, den diese dem Vertrag eine Vorbemerkung machen wollten und in dem auf die "Jahrzehnte der Besatzung" sowie die vergangenen "Aggressionen der SU gegen Estland" hingewiesen wird. Die Grenzfrage ist damit weiterhin ungeklärt.

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VMware: Cloud-Plattform vFabric für Java-Anwendungen: VMware hat mit vFabric eine Plattform vorgestellt, mit der Java-Anwendungen für Clouds entwickelt werden können. Die Cloud-Plattform vereint das Java-Framework Spring mit einem Tomcat-Applikationsserver und weiterer OSS-Software. (Virtualisierung, Java)... Weiterlesen!

Verwaltungsgliederung

Bild:Estonia counties.gif
Kreiseinteilung Estlands

Estland gliedert sich in 15 Landkreise (estnisch pl. maakonnad, sing. maakond):

Kreis Verwaltungssitz
Harju Tallinn
Hiiu Kärdla
Ida-Viru Jõhvi
Jõgeva Jõgeva
Järva Paide
Lääne Haapsalu
Lääne-Viru Rakvere
Põlva Põlva
Pärnu Pärnu
Rapla Rapla
Saare Kuressaare
Tartu Tartu
Valga Valga
Viljandi Viljandi
Võru Võru

Datenbank: PostgreSQL 9.0 bringt ersehnte Neuerungen: PostgreSQL 9.0 ist als Release Candidate erschienen. Eine verbesserte Replikation, neue Trigger-Funktionen und erweiterte Zugriffsrechte wurden in die neue Version eingepflegt. Bis zur finalen Version 9.0 soll es keine weiteren neuen Funktionen mehr geben. (Server-Applikationen, SQL)... Weiterlesen!

Smartphone-Betriebssystem: Windows Phone 7 ist fertig: Microsoft hat die Entwicklung von Windows Phone 7 abgeschlossen, der Code hat den Status Release to Manufacturing (RTM) erreicht und geht jetzt an Microsofts Partner. (Microsoft, Smartphone)... Weiterlesen!

Verkehr

Das Verkehrsnetz ist gut ausgebaut. Die Straße und die Schifffahrt auf der Ostsee spielen die wichtigste Rolle, im Güterverkehr weiterhin auch die Eisenbahn in Form der Gesellschaft Eesti Raudtee. Internationaler Personeneisenbahnverkehr beschränkt sich auf eine tägliche Zugverbindung nach Moskau.

Hochseehäfen befinden sich in Tallinn, Pärnu und Sillamäe. Von Süden nach Norden wird das Land von der Via Baltica durchquert.

Der Luftverkehr intensiv sich auf den internationalen Flughafen Tallinns, Ülemiste, der Basis der estnischen Fluggesellschaften Estonian Air, Aero Airlines und Avies ist. Estonian Air bedient mit fünf Boeing 737-500 europäische Destinationen, u.a. Stockholm, Oslo, London, Moskau, Brüssel und Kopenhagen. In Deutschland werden Berlin-Tegel, Frankfurt am Main und Hamburg bedient. Aero Airlines bedient mit Turboprop-Flugzeugen des Typs ATR-72-200 die Strecke Tallinn - Helsinki in Zusammenwirken mit der finnischen Fluglinie Finnair. Avies verbindet mit kleinen Turboprop-Flugzeugen der Typen British Aerospace Jetstream 31 und Let L-410 von Tallinn die vorgelagerten Inseln Saaremaa und Hiiumaa. Ausländische Fluggesellschaften, die Tallinn anfliegen, sind Air Baltic (von Riga und Vilnius), Lufthansa (von Frankfurt), Easyjet (von London und Berlin), SAS (von Stockholm), LOT (von Warschau), Czech Airlines (von Prag) und KLM (von Amsterdam).

Am 28. September 1994 sank die estnische Fähre Estonia vor der Küste Finnlands auf der Überfahrt nach Stockholm, nachdem die Bugklappe auf hoher See abbrach. Bei dem Unglück starben 852 Menschen.

Galaxy Tab: Samsungs Android-Tablet ausprobiert: Golem.de konnte sich Samsungs Android-Tablet Galaxy Tab in einem kleinen Hotelzimmer schon einmal anschauen. Das 7-Zoll-Gerät machte auf Anhieb einen guten Eindruck - wäre da nicht der hohe Preis. (Ifa 2010, Android)... Weiterlesen!

Windows 7 Family Pack: Ende Oktober wieder drei Windows-Lizenzen für 150 Euro?: Für das Jahresendgeschäft bietet Microsoft sein "Windows 7 Family Pack" wieder an. Zuerst kommt das Paket in den USA auf den Markt, dort soll es 150 US-Dollar kosten. Den Preis für Deutschland hat Microsoft noch nicht genannt, aber bereits bestätigt, dass das Angebot auch hierzulande erscheinen soll. (Microsoft, Windows 7)... Weiterlesen!

Wirtschaft

Nach skandinavischem Vorbild organisierte Estland nach dem Fall der Wall sein Gemeinwesen völlig um: wenig Hierarchien, viel Durchsichtigkeit der staatlichen Organe, moderne Kommunikationstechnik. Dies hat sich schnell bezahlt gemacht.

BIP

Seit der Überwindung der Russlandkrise von 1998/99 wächst die Wirtschaft aller drei baltischen Staaten, allerdings ausgehend von einem niedrigen Ausgangszustand nach der Krise. In Estland lag der Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes (BIP) (real) seit bei jährlich mindestens 5 %, (2004) bei 6,2%, 2005- aller Voraussicht nach 8,5 %.

Das regelmässig hohe Wachstum der baltischen Länder hat ihnen die Bezeichnung Baltische Tiger eingebracht.

Das estländische BIP 2004 erreichte damit 2004 9,0 Milliarden , das entspricht 6.703€ pro Bewohner (zum Vergleich: Deutschland: 26.400 €).

Staatsbudget, Steuern, Preise, Löhne

Das Staatsbudget lag 2004 bei 3,37 Mrd. Euro, wobei ein Überschuss von 151 Mio. Euro zu auflisten war. Seit 2001 war dies der vierte positive Staatshaushalt in Folge - eine Seltenheit in der EU. Dies führte dazu, dass sich der estnische Staat und damit die Bevölkerung abermals mehr leisten kann, die Staatsquote (Anteil der Staatsausgaben am BIP) stieg 2004 auf 38% an (wie zuletzt 1998), nachdem sie schon auf 35% (2001) abgesackt war. Die Staatsverschuldung betrug im Jahr 2004 5,5 % des BIP, wodurch Estland EU-weit gesehen knapp vor Luxemburg (6,6 %), aber deutlich vor den meisten anderen EU-Mitgliedsländern liegt. Für 2005 wird ein weiteres fallen des Schuldenstandes auf 5,1 % erwartet.

Staatsausgaben für Gesundheit, Bildung und Verteidigung

Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für

Steuersystem

Estland hat einen Einheitssteuersatz, der bei 24 % liegt.

Nach der Unabhängigkeit 1991 galt in Estland für Personen eine progressive Steuerveranschlagung mit 16, 24 und 33 Prozent. Das Steuersystem wurde 1994 reformiert. Als erstes europäisches Land führte Estland einen niedrigen Einheitssteuersatz ein, der seinerzeit bei 26 % lag. Zurzeit beträgt dieser 24 % und soll bis 2009 auf 20 % abgesenkt werden.

Preise und Löhne

Die Verteuerung hatte sich 2003 deutlich verlangsamt (1,3%), mit dem EU-Beitritt aber abermals angezogen (2004: 3%). Die vergleichsweise hohen Preissteigerungen der Vorjahre (im Schnitt bei 5%) hatten - bei stabiler Währung - in Estland zu deutlich höheren Lebenshaltungskosten als in den Nachbarstaaten Lettland und Litauen geführt. Entsprechend sind die vergleichsweise hohen Durchschnittslöhne von 462 € (2004; zum Vergleich: Lettland 317 € (2004)) nicht automatisch mit höherem Lebensstandard gleich zu setzen.


Produktionszweige

Vorherrschende Industriezweige sind (2002) die Holz-, Papier- und Möbelindustrie (25%) und die Nahrungsmittelindustrie (28%). Große Zuwächse gab es in der Elektroindustrie / Maschinen- und Fahrzeugteilebau (18%), wo Estland mit Norma einen der weltumspannend größten Produzent für Sicherheitsgurte beherbergt.

Bedeutende Unternehmen des produzierenden Gewerbes in Estland:

  • Holz- und Möbelindustrie: Horizon in Kehra
  • Fahrzeugteile: Norma in Tallinn (Sicherheitsgurte)
  • Elektronik: Elcoteq in Tallinn
  • Baustoffe: Nordic Tsement in Kunda
  • Bauindustrie: Merko Ehitus in Tallinn
  • Textilindustrie: Kreenholm (Küchentextilien) in Narva, Baltex 2000 (Stoffe und Garne) in Tallinn
  • Nahrungsmittel: Rakvere Lihakombinaat in Rakvere (Fleisch), A.LeCoq in Tartu (Bier & Getränke), Saku in Saku/Harjumaa (Bier & Getränke), Kalev in Rae bei Tallinn (Süßigkeiten)
  • Energie: Eesti Põlevkivi in Jõhvi (Ölschieferabbau)

Direktinvestitionen

Das kleine Estland hat mit Stand 31. Dezember 2004 knapp 7 Mrd. € ausländisches Kapital an Direktinvestitionen angezogen, das sind 5.170 € pro Kopf und fast 80 % des jährlichen BIP (zum Vergleich Litauen: knapp 1350 € pro Kopf). Bedeutendstes Herkunftsland von Direktinvestitionen (FDI) in Estland ist mit weitem Abstand Schweden. Die Investitionen in Höhe von annähernd 3,2 Mrd. € wurden v.a. im Bereich Bankwesen und Telekommunikation getätigt. Es folgen Finnland (1,7 Mrd. €) und mit schon großem Abstand die USA (300 Mio. €). Aus Deutschland herkommen bislang nur 157 Mio. €, nebensächlich gut aus Österreich (104 Mio. €).

Bedeutende ausländische Investoren:

  • Finanzwesen: Swedbank (S): 60% an Hansabank, SEB (S): 100% an Eesti Ühispank, Sampo Bank (FIN), If (S/Versicherung), Ergo (D/Versicherung), Nordea Finance (FIN/Leasing)
  • Telekommunikation: TeliaSonera über Baltic Tele (S-FIN): 50% an Eesti Telekom (Festnetz), Tele 2 (S)
  • Energie: Shell beziehungsweise Statoil (UK bzw. N/Tankstellen), E.on Ruhrgas, Fortum und Gazprom (D/FIN/RU) an Eesti Gaas, Daikia (F) an Tallinna Küte (Wärme)
  • Textil: Tolaram (SGP) 100% an Baltex 2000, Bora's Wäfveri (S) an Krenholm
  • Baustoffe: Weltkarte Nordic Cement (FIN) an Kunda Nordic Tsement
  • Holzverarbeitung: Tolaram (SGP): 100% an Horizon, Atlantic Veneer Group (USA) an Balti Spoon (Holzplatten, Möbel)
  • Nahrungsmittel: HK Ruokatalo (FIN) an Rakvere Lihakombinaat (Fleisch), Olvi an A. LeCoq (Bier & Getränke), Carlsberg/Scottish-Newcastle über Baltic Breweries Holding-Gesellschaft (UK-DK) an Saku (Bier & Getränke), Procordia Food (S) an Felix Pöltsamaa (Konserven)

Außenhandel

Haupthandelspartner Estlands sind die skandinavischen Nachbarländer Schweden und Finnland sowie die Baltikum-Nachbarstaaten Lettland und Litauen. Aber auch Deutschland ist ein wichtiger Partner: 8% der Exporte gehen nach Deutschland und selbst 13% der Importe kommen aus Deutschland (jeweils Rang 3).

Hauptexportprodukte sind Apparaturen und Maschinenteile (27% der Ausfuhrgüter) gefolgt von Holz und Holzprodukten / Möbeln (13 %). Erst dann folgen Textilien (9%), Metalle und Metallprodukte (8%) und Viktualien (7%). Trotz der im Vergleich zu den baltischen Nachbarländern etwas höher wertigen Ausfuhrprodukte ist die Handelsbilanz chronisch deutlich negativ (mit selbst steigender Tendenz): Exporten im Wert von 4,7 Mrd. € stillstehen Importe im Wert von 6,7 Mrd. € (2004) gegenüber. Dadurch bleibt auch die Zahlungsbilanz (inkl. Finanztransfers/Direktinvestitionen, Dienstleistungen) negativ, das Defizit erreicht 2004 13% des BIP-Wertes.

Infrastruktur

In Estland kam es in nur wenigen Jahren zu einer erhalten elektronischen Revolution: 93 % der Bevölkerung haben ein Mobiltelefon (2004) und per Gesetz garantiert Estland den Zugang ins Internet, indem es kostenlose öffentliche Internetstellen eingerichtet hat. Diese Regelung ist europäisch bis jetzt singulär und schon dieser Tage nutzt die Hälfte der Esten das Internet, bis 2007 will die estnische Regierung den Anteil auf 90 % steigern. In Estland sind außerdem alle Schulen online.

Siehe auch: Tourismus in Estland

Drohender Staatsbankrott - EU stellt Griechenland unter Aufsicht : Die Europäische Union stellt Griechenland bei seiner Haushaltssanierung unter Aufsicht. Die Regierung in Athen plant massive Sparschritte. Im ganzen Land wächst deshalb der Unmut. Streiks drohen. ... Weiterlesen!

Unigine: Oil Rush als erstes Spiel geplant: Der Entwickler der Grafikengine Unigine will bis Ende des Jahres das Spiel Oil Rush veröffentlichen. Oil Rush basiert auf der Unigine-Engine und wird für Linux, Windows und die Playstation 3 entwickelt. Zu dem Spiel wird es auch ein Entwicklerkit für Mods geben. (Playstation, Linux)... Weiterlesen!

Kultur

Bedeutend ist von jeher her die Universität Tartu als einzige Volluniversität angrenzend mehreren anderen Hochschulen, unter besonders die Technische Universität Tallinn.

Die estnische Kultur und Baukunst wurde über einen Phase von etwa 800 Jahren stark durch die ortsansässige deutschbaltische Establishment geprägt. Dieser Tage orientiert sich die estnische Kultur wegen der Sprachnähe des Estnischen zum Finnischen stark an Finnland. Sie ist weitgehend okzidental ausgerichtet.

Das estnische Nationalepos ist der Kalevipoeg. Siehe auch Estnische Literatur.

Medien

Daneben den vier estnischsprachigen TV-Sendern 'ETV Eesti Television' (öffentlich-rechtlich), 'TV1' (polnisches unternehmen), 'Kanal 2' (vom norwegischen Unternehmen Shibsted) & 'TV3 Eesti' (von der schwedischen Modern Times Group) empfängt man in Estland etliche anderssprachige Sender über Terrestrik, Satellit und Kabel (mit 4 Kabelnetzbetreibern). So ist es üblich, dass man vor ...finnische, schwedische, russische, englische und deutsche Sender empfängt. Zu den empfangbaren deutschen Sender zählen Sat1, RTL, RTL II, Pro7,VIVA, 3sat und arte.

Das Staatsfernsehen Russlands startete einen Ableger für Estland namens 'Perviy Baltijskyi Kanal Estonia'. Estnisches Fernsehen über Satellit gibt es im Pay-TV-Paket von skandinavischen Versorger "Viasat", welches auf der Satellitenposition 5°Ost (Sirius 2/3) sendet. Wer dieses Päckchen abonniert, erhält in Estland benachbart den estnischen Hauptsendern, russische, finnische, schwedische, norwegische, dänische und englischsprachige Sender. 'TV3 Eesti' ist derzeitig frei über Sirius 2/3 zu empfangen. Der Sender bietet einen Mix aus amerikanischen Serien wie "Die Nanny" oder "Golden Girls", Shows wie das estnische "Wer wird Millionär?", Sport, Dokumentationen, Nachrichten, Telenovelas und estnische Eigenproduktionen. Die anderen drei estnischsprachigen Sender gehören auch der Segment "Vollprogramm" an. Spartenprogramme sind vermöge des kleinen Marktes in Estland nicht vertreten.

Als auch in Skandinavien ist es im Baltikum wegen der hohen Übersetzungskosten weitgehend üblich, daß die Sender ausländische TV-Produktionen im Original mit estnischen Untertitel-Einblendungen senden, also ohne Synchronübersetzung wie in Deutschland.

97 % der estnischen Bevölkerung haben ein TV-Gerät.

Musik

Bild:Estonian Folk Dancing.jpg
Estnische Volkstanzgruppe als Kulturträger auf Auslandsreise

Weltumspannend bekannt ist Arvo Pärt, ein zeitgenössischer Komponist moderner Klassik. Rudolf Tobias, Ausgang des 19. Jahrhunderts der erste estnische Komponist, ist Kennern der Chormusik durch seine Motetten auch ausserhalb Estlands ein Begriff. Eduard Tubin machte im 20. Jahrhundert durch seine romantisch bis a-tonale Symphonien auf Estland aufmerksam, was im Jahr 2005 durch ein großes Festival gewürdigt wurde. Neeme Järvi ist Musikschaffender von Weltruf (derzeit Detroiter Symphonieorchester). Im Popularbereich kommt dem Pianist Olav Ehala eine große Bedeutung zu, der zig Filmmusiken schrieb, und bei Theaterproduktionen mitwirkt. Ester Mägi schreibt ähnlich wie Veljo Tormis diverse Kompositionen und Volkslieder für Chor um, die während der Besatzungszeit der SSSR in Vergessenheit zu geraten drohten und seit der Unabhängigkeit sehr populär geworden sind. Man denke nur an das alle fünf Jahre aufgeführte Chorfest, wo Zehntausende, gemeinsam zu einem Chor nationales Liedgut singen.

Estland ist momentan auch sehr siegreich mit Acts wie Eda-Ines Etti und Vanilla Ninja in der europäischen Pop-Kultur integriert.

Estland hat auch beachtliche Erfolge beim Eurovision Song Contest erreicht, den das Land 2001 gewann. Der Eurovision Song Contest 2002 fand im Weiteren in Tallinn statt.

Bauwerke

Das höchste Gebäude Estlands ist der Fernsehturm in Tallinn (314 m), der in den Jahren 1975-1980 anlässlich der Olympischen Spiele in Moskau erbaut wurde.

Maximal 50 MBit/s: Vodafone veröffentlicht Preise für LTE-Internetzugänge: Vodafone Deutschland hat Preise für seine LTE-Flatrates bekanntgegeben. Kaufen lassen sich die Zugänge nur auf der Ifa, die Hardware kommt frühestens im Dezember 2010. (Ifa 2010, Long Term Evolution)... Weiterlesen!

Opensolaris: Schillix wendet sich an Illumos: Die aktuelle Version 0.7.1 von Schillix soll die letzte Version sein, die den Opensolaris-Kern verwendet. Künftig wird Schillix auf dem Illumos-Projekt basieren. Das Illumos-Projekt ist als Fork von Opensolaris entstanden, nachdem Oracle das Projekt zunächst ignoriert hatte. (Sun, Oracle)... Weiterlesen!

Literatur

  • Yorck Deutschler, " "Die Singende Revolution" - Chronik der Estnischen Freiheitsbewegung (1987-1991)", Teil 1 (Chronik, Annex I Estnische Staatssymbole - Fahnen und Wappen, Annex II Die wichtigsten estnischen Lieder, Annex III Ein fragmentarischer Essay zur Wortbedeutung des "Baltischen", nebst Anlage I Die Aestii - Bezeichnung der heutigen Esten Estlands oder der untergegangenen Pruzzen Ostpreußens und Anlage II Deutsch-Balten contra Baltendeutsche), Teil 2 (Personen- und Stichwortverzeichnis), 349 Seiten, 15 Karten und Dokumenteablichtungen, Ingelheim, März 1998/Juni 2000, ISBN 3-88758-077-X
  • Seraina Gilly, Der Nationalstaat im Wandel. Estland im 20. Jahrhundert, (= Arbeiten aus dem Historischen Kurs der Universität Zürich, Bd. 97) Bern/Berlin u. a. 2002, 676 S., 26 Abb., 4 Karten, ISBN 3-906769-19-4
  • Krista Hinno, Bildung und Sozialstruktur. Das Fallstudie Estland, Marburg 2004, 290 S., 70 Abb., ISBN 3-8288-8652-3

Kein versüßender Efffekt: Entgegen der bisherigen Annahme wirkt Zucker möglicherweise doch nicht schmerzlindernd bei Neugeborenen: Einer Studie Britischer Forscher zufolge hat er keine Auswirkungen auf die im Gehirn und im Rückenmark gemessene Schmerzaktivität bei Babys. Allerdings beeinflusst Zuckerwasser den Gesichtsausdruck der Kleinen und das führte in der Vergangenheit fälschlicherweise zu der Annahme, die Kinder könnten keine Schmerzen mehr empfinden. Die gängige Praxis, sehr kleinen Kindern vor schmerzhaften Eingriffen Zuckerwasser zu geben, müsse daher dringend überdacht werden. ...... Weiterlesen!

Drohender Staatsbankrott - EU stellt Griechenland unter Aufsicht : Die Europäische Union stellt Griechenland bei seiner Haushaltssanierung unter Aufsicht. Die Regierung in Athen plant massive Sparschritte. Im ganzen Land wächst deshalb der Unmut. Streiks drohen. ... Weiterlesen!

Siehe auch

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iOS 4.1: HDR, HD-Uploads über WLAN und mehr: Apple hat iOS 4.1 angekündigt, das nächste Woche zum Download angeboten werden soll. Neben Bugfixes ermöglicht das Update der iPhone-Kamera, HDR-Bilder aufzunehmen. Außerdem sind Uploads von HD-Filmen über WLAN möglich. Auch für Spielefreunde ist etwas dabei. Einen Ausblick auf iOS 4.2 gab Steve Jobs ebenfalls. (iOS, Apple)... Weiterlesen!

Weblinks

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Wiktionary: Estland – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

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Wikiquote: Estnische Sprichwörter – Zitate

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Koordinaten: 58° 42' N, 25° 31' O

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Nette Nachbarn: Auch unter Bakterien gibt es einzelne selbstlose Wohltäter und genau die helfen ganzen Gruppen von Mikroben, dem Angriff eines Antibiotikums zu widerstehen. Das haben US-Forscher bei der Untersuchung einer Kolonie von Escherichia-coli-Bakterien entdeckt, die sie mit täglich steigenden Mengen eines Antibiotikums traktierten. Überraschenderweise entwickelten nur ganz wenige Bakterien tatsächlich eine Resistenz gegen den Wirkstoff, beobachteten die Wissenschaftler. Trotzdem wurde die gesamte Kolonie stetig widerstandsfähiger gegenüber dem Medikament. Der Trick: Die resistenten Individuen produzierten einen Botenstoff, der ihren Artgenossen half, verschiedene Abwehrmechanismen gegen die tödliche Substanz zu aktivieren. Demnach entstehen resistente Bakterienkolonien völlig anders als bisher angenommen. ...... Weiterlesen!

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