FC 08 Homburg
Aus Schlauweb
| FC 08 Homburg/Saar | |
|---|---|
| Vereinsdaten | |
| Gegründet: | 1908 |
| Vereinsfarben: | Grün-Weiß |
| Mitglieder: | 800 |
| Stadion: | Waldstadion Homburg (22.500 Plätze) |
| Anschrift: | Untere Allee 42 66424 Homburg/Saar Tel.: 06841/93080 Fax: 06841/930830 |
| Website: | [1] |
Der Fußball-Club 08 Homburg/Saar ist ein Fußballverein aus dem Saarland. National bekannt wurden die Grün-Weißen durch ihre Bundesliga-Zugehörigkeit in den 1980ern - bis zum Aufstieg der SpVgg Unterhaching Ende der 1990er war man selbst kleinste Bundesliga-Stadt aller Zeiten.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
1908 Gründung als FC Homburg
1913 Umbenennung in FV Homburg
19?? Umbenennung in VfL Homburg
1947 Umbenennung in SV Homburg
1958 Rückbenennung in FC 08 Homburg
In den späten 1970ern und 1980ern machte der FC Homburg landesweit auf sich aufmerksam. 1977 bezwang man im DFB-Pokal den frisch gebackenen Weltpokalsieger FC Bayern München, der mit Stars wie Sepp Maier, Franz Beckenbauer und Gerd Müller angetreten war, im eigenen Wettkampfstätte mit 3:1. 1986 wurde der erste Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft. In der ersten Saison konnte der Talfahrt nur knapp in der Relegation gegen den FC St. Pauli vermieden werden. Nach der zweiten Saison im deutschen Oberhaus musste der FCH als Tabellen-Vorletzter den Gang in die zweite Liga antreten. Doch nach nur einer Saison schafften die Ostsaarländer den direkten Wiederaufstieg in die Eliteklasse des deutschen Fußballs. Die Saison 1989/90 war aber die zuerst letzte Saison der Grün-Weißen in der 1. Fußball-Bundesliga. Anno 1995 war das Erlebnis Profifussball für den FCH dann endgültig beendet. Als 17. der zweiten Liga stieg der Verein in die Regionalliga West/Südwest ab. Dort wurde der Wiederaufstieg zweimal nur knapp verpasst. In der Saison 1995/96 sorgte der FCH wieder im DFB-Pokal für Furore. Nach Siegen gegen St. Pauli, Sandhausen und 1860 München scheiterte man im Viertelfinale in einem ausverkauften Homburger Waldstadion knapp mit 3:4 n.V. gegen den späteren Titelträger 1. FC Kaiserslautern.
Nach dem verpassten Wiederaufstig in die Zweite Fußball-Bundesliga 1998 schloss man einen Kooperationsvertrag mit dem saarländischen Nachbarn und ewigen Kontrahenten 1. FC Saarbrücken ab, worauf die besten Charakter von Homburg nach Saarbrücken abgegeben werden mussten. Wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten erfolgte nach der Saison 1998/99 der Zwangsabstieg aus der Regionalliga West/Südwest. Nach überstandenem Insolvenzverfahren 1999 spielt der FCH im Augenblick (Saison 2005/2006) in der Oberliga Südwest.
Kondomhersteller als Sponsor
Für die Saison 1987/88 hatte der FC 08 Homburg den Kondomhersteller London als Schädelsponsor gewonnen (Vertragshöhe: DM 200.000,-). Der DFB zeigte sich empört und drohte mit Punktabzug, so daß die Homburger den Sponsorenschriftzug auf dem Trikot zuallererst mit schwarzen Balken herunternehmen mußten. Der damalige Vorsitzende des DFB-Ligaausschusses und gleichzeitige Baden-Württembergische Kultusminister Gerhard Mayer-Vorfelder (CDU) wurde nachdem scharf kritisiert (F.D.P.-Stellungnahme: "Es war kaum zu erwarten, daß der selbsternannte Tugendwächter Mayer-Vorfelder über seinen kleinbürgerlichen Schatten springen würde."). Die 13. Raum des Landgerichts Frankfurt am Main befand schließlich, daß die Kondomwerbung auf den Trikots weder gegen Sitte bis datoMoral verstoße; von nun an liefen die Charakter unzensiert auf.
Saisonerfolge
Saarländischer Amateurmeister 1947/48 und 1956/57
Südwestdeutscher Amateurmeister 1956/57
Meister der 1. Amateurliga Saar 1965/66
Meister der Oberliga Südwest 1981/82
Saarlandpokalsieger 1983
Deutscher Fußballmeister Amateure 1983
Meister Oberliga Südwest 1983/84
2. Bundesliga 1984/85 - 1985/86
Meister 2. Bundesliga 1985/86
1.Bundesliga 1986/87 und 1987/88
2. Bundesliga 1988/89
1. Bundesliga 1989/90
2. Bundesliga 1990/91 - 1994/95
Saarlandpokalsieger 2000/01
Bekannteste Spieler
- Horst Ehrmantraut
- Sergio Maciel
- Tom Dooley
- Rodolfo Esteban Cardoso
- Steffen Korell
- Miroslav Klose
- Andrzej Buncol
- Werner Kohlmeyer
Trainer
1937/1938 Voß
1939 Neureuther
. Rösch
1945-1949 Neureuther
. Germann
. Jaschok
1956 Kugler
. Tiator
. Handarbeiter
1956/57 Franz Klees
07.1957 - 06.1958 Karl Striebinger
07.1958 - 03.1960 Ossi Müller
04.1960 - 06.1960 Franz Klees
07.1960 - 06.1965 Peter Momber
07.1965 - 07.1970 Herbert Binkert
08.1970 - 06.1971 Uwe Klimaschefski
07.1971 - 06.1972 Kurt Sommerlatt
07.1972 - 10.1972 Radoslav Momirski
11.1972 - 06.1974 Uwe Klimaschefski
07.1974 - 09.1974 Herbert Wenz
09.1974 - 06.1980 Uwe Klimaschefski
07.1980 - 08.1980 Harald Braner
09.1980 - 03.1981 Siegfried Melzig
03.1981 - 03.1981 Heinz Nitze
04.1981 - 06.1981 Heinz Nitze/Albert Müller
07.1981 - 09.1981 Heinz Nitze
10.1981 - 06.1982 Albert Müller
07.1982 - 10.1982 Stefan Abadjiev
11.1982 - 06.1985 Albert Müller
07.1985 - 08.1986 Fritz Räuber
08.1986 - 05.1987 Udo Klug
05.1987 - 06.1987 Gerd Schwickert
07.1987 - 10.1987 Uwe Klimaschefski
10.1987 - 02.1988 Gerd Schwickert
02.1988 - 05.1989 Slobodan Cendic
05.1989 - 06.1989 Gerd Schwickert
07.1989 - 04.1990 Josef Stabel
04.1990 - 06.1990 Manfred Lenz
07.1990 - 07.1992 Gerd Schwickert
08.1992 - 12.1992 Hans-Ulrich Thomale
01.1993 - 04.1994 Uwe Klimaschefski
04.1994 - 06.1994 Manfred Lenz
07.1994 - 04.1995 Ulrich Sude
05.1995 - 06.1995 Manfred Lenz
07.1995 - 05.1998 Ulrich Sude
06.1998 - 12.1998 Werner Kartz
12.1998 - 09.2001 Peter Rubeck
09.2001 - 09.2001 Manfred Lenz
en:FC Homburg
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