Frankreich
Aus Schlauweb
| |||||
|
Wahlspruch: Liberté, Egalité, Fraternité | |||||
| Amtssprache | Französisch | ||||
| Hauptstadt | Paris | ||||
| Staatsform | semipräsidiale Republik | ||||
| Staatspräsident | Jacques Chirac | ||||
| Premierminister | Dominique de Villepin | ||||
| Fläche | 543.965 km² (672.352 km² mit Außengebieten) | ||||
| Einwohnerzahl | 60.656.178 (Juli 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 110 Einwohner/km² | ||||
| BIP - Total - BIP/Einw. | 2005 (geschätzt) $2.216 Mrd. (6.) $35.727 (16.) | ||||
| Währung | Euro (€) 1 Euro = 100 Cent | ||||
| Zeitzone | UTC+1 | ||||
| Nationalhymne | Marseillaise | ||||
| Nationalfeiertag | 14. Juli | ||||
| Kfz-Kennzeichen | F | ||||
| Internet-TLD | .fr | ||||
| Vorwahl | +33 | ||||
| Bild:LocationFranceInEurope.png | |||||
| Bild:Karte Frankreich.PNG | |||||
Frankreich (amtlich République française, französische Republik, Zusammenfassung franz.: La France) ist ein demokratischer, zentralistischer Einheitsstaat im Abendland Europas. Es grenzt an Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Italien, Monaco, Spanien, Andorra, an den Atlantik mit dem Ärmelkanal und an das Mittelmeer. Bei dem Gebiet europäisch gehören zu Grande Nation Überseegebiete in der Karibik (u.a. Saint-Martin, das eine Landgrenze mit dem niederländischen Sint Maarten aufweist), Südamerika (Französisch-Guayana, das Landgrenzen zu Brasilien und Surinam hat), vor der Küste Nordamerikas, im Indischen Ozean und in Ozeanien.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Hauptartikel: Geographie Frankreichs
In der Regel hat das „französische Mutterland” europäisch eine Fläche von 543.965 km². Frankreichs Landschaftsbild prägen überwiegend Ebenen oder sanfte Hügel im Norden und Westen. Der Rest ist gebirgig, Hauptgebirge sind die Pyrenäen im Südwesten, das Zentralmassiv und die Alpen im Südosten. Der höchste Berg Frankreichs und höchster Berg der Alpen ist der Mont Blanc (4.808 Meter). Vermöge seiner Form wird Grande Nation auch als l'Hexagone (Sechseck) bezeichnet.
Mit Abstand wichtigste und größte Ort in Grande Nation ist die Ort Paris mit rund 12 Mio. Einwohnern in der Agglomeration (Region Île-de-France). Die Großräume um Marseille, Lille und Lyon haben gleichermaßen reichlich eine Million Einwohner.
Größte Städte
(Einwohner März 1999)
Siehe auch: Städte in Frankreich, Nationalparks in Frankreich
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Frankreichs
Durch die Französische Revolution 1789 wurde die über 1.200 Jahre währende Monarchie gestürzt. So begann eine Periode des Umbruchs, in der turnusmäßig republikanische, napoleonisch-imperiale und monarchistische Staatsformen herrschten. Seit der Niederlage Napoleons III. im Jahre 1870 ist Französische Republik Republik.
Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war Grande Nation einer der Hauptgegner Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Französische Republik seine größten Kolonien Vietnam und Algerien nach kriegerischen Auseinandersetzungen. Seitdem 1958 (Fünfte Republik) hat der Präsident umfassende Exekutivgewalt. Beim europäischen Einigungsprozess spielt Französische Republik dieser Tage gemeinsam mit Deutschland eine tragende Rolle.
Politik
Politisches System
Grande Nation ist eine zentralistisch organisierte Demokratie mit einem semi-präsidentiellen Regierungssystem. In der Verfassung der V. Republik nimmt der direkt durchs Volk gewählte Staatspräsident eine starke Stellung ein. Er ernennt den Ministerpräsident und (wiederum auf Vorschlag des Premierministers) die Minister, hat gegenüber Gesetzbeschlüssen des Parlaments ein Veto-Recht und kann die Nationalversammlung auflösen. Das Volksvertretung besteht aus zwei Kammern, der Nationalversammlung (Assemblée Nationale) mit 577 vom Volk gewählten Abgeordneten und dem mehrstufig gewählten Senat mit 331 (nach Abschluss der Senatsreform 2010: 346) Mitgliedern.
Siehe auch: Politisches System Frankreichs, französische Regierung, Francophonie, französische Präsidenten, französische Premierminister, Cohabitation, Finanzministerium
Aktuelle politische Lage
Momentan stellt die Politische KraftUMP unter Führung des früheren Wirtschaftsministers und aktuellen Innenministers Nicolas Sarkozy mit 363 Abbrummen die absolute Majorität in der Nationalversammlung.
Am 29. Mai 2005 wurde die neue EU-Verfassung mit 54,87% Gegenstimmen von der Bevölkerung abgelehnt. Darauf trat die Regierung des seither 2002 amtierenden Premierministers Jean-Pierre Raffarin zurück. Als neuer Regierungschef wurde Dominique de Villepin eingesetzt.
Ab dem 27. Oktober 2005 wurde Grande Nation von einer Welle gewalttätiger Ausschreitungen heimgesucht. Zunächst waren nur die Präservativ Banlieue betroffen, später gab es Unruhen in vielen Großstädten des Landes wie Lille, Rouen, Nizza o. Marseille. Auslöser war der Tod zweier Halbstarker im Präservativ Vorstadt Clichy-sous-Bois, die sich vor der Polente in einem Starkstromhaus verhehlen wollten. Die Regierung hatte bis zum Jänner 2006 den Notstand verhängt und es somit den Präfekten der Départements ermöglicht, in besonders stark betroffenen Bedingen Ausgangssperren zu verhängen. Ein Mensch kam bei den Ausschreitungen ums Leben, zahlreiche wurden schwer verletzt.
Außen- und Sicherheitspolitik
Grande Nation war 1949 Gründungsmitglied des Nordatlantikvertrages (NATO) und erhielt militärischen Schutz durch die USA. Mit der Machtübernahme von de Gaulle 1958 änderten sich die Beziehungen zu den USA und zu der von den USA dominierten NATO. Unter de Gaulles Führung entwickelte sich Grande Nation1960 zu einer Atommacht und verfügte ab 1965 mit der Force de Frappe über Atomstreitkräfte, die zunächst 50 mit Atombomben (Kernwaffen) ausgestattete Flugzeuge in Tätigkeit stellte. 1968 hatte Französische Republik schon 18 Abschussrampen für Mittelstreckenraketen aufgestellt, die 1970 und 1971 mit Atomsprengköpfen ausgestattet wurden. In den 1970er Jahren erweiterte Französische Republik ihre Atommacht auch auf See. Vier Atom-U-Boote verfügen über je 16 unteilbar bestückte Mittelstreckenraketen.
In der aktuellen Außenpolitik bemüht sich Französische Republik um ein gutes Verhältnis zu seinem Nachbarn Deutschland (siehe auch „Kerneuropa“) und steht mit diesem gemeinsam der Vormachtstellung der USA mit einer gewissen Unglaube gegenüber. Diese Unglaube führte 1966 zum Vertragsauflösung Frankreichs aus der militärischen Organisation der NATO, wobei es im politischen Teil weiterhin eingebaut bleibt, und zu vielen anderen Eigeninitiativen Frankreichs in weltpolitischen Entscheidungen.
Hinzu kommt ein Engagement auch nach Ende der Kolonialherrschaft in Afrika, wo Französische Republik bis zum heutigen Tag in vielen Ländern die bestimmende Ordnungsmacht geblieben ist.
Französische Republik ist außerdem ständiges Subjekt im UNO-Sicherheitsrat mit Vetorecht.
Die Todesstrafe wurde in Französische Republik1981 abgeschafft.
Siehe auch: Fremdenlegion, Gendarmerie Nationale
Administrative Gliederung
Grande Nation ist in 26 Regionen aufgeteilt, welche sich ihrerseits in 100 Départements untergliedern. Zweiundzwanzig dieser Regionen befinden sich im europäischen Kernland (France métropolitaine), unten auch die Mittelmeerinsel Korsika, welche allerdings als collectivité territoriale einen Sonderstatus hat. Die übrigen vier Regionen bestehen aus jedes Mal nur einem Département und werden daher Départements et régions d'outre-mer (D.R.O.M.) genannt (bis zur Verfassungsänderung 2003 Départements d'outre-mer, Abk. D.O.M.). Im Deutschen spricht man von Überseedépartements. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Guadeloupe (971), Martinique (972), Französisch-Guayana (973) und La Réunion (974).
Abgesehen davon gibt es
- die Départementskörperschaft (Collectivité départementale, Abk. C.D.) Mayotte (976)
- die Gebietskörperschaft (Collectivité territoriale, Abk. C.T.) Saint-Pierre und Miquelon (SPM)
- die vier Überseeterritorien (Territoires d'outre-mer, Abk. T.O.M.) Französisch Polynesien (P), Neukaledonien (NC), Wallis und Futuna (WF) und die Französischen Süd- und Antarktisgebiete (Terres australes et antarctiques françaises, T.A.A.F.)
- die Îles éparses und die Eiland Clipperton
Die D.R.O.M. sind wie das französische Kernland Teil der EU, für die T.O.M. gilt das nicht. Auch in Französische Republik erlassene Gesetze Gültigkeit haben in den T.O.M. nur, wenn dies ausdrücklich erwähnt ist.
Siehe auch: Liste der französischen Regionen, Liste der französischen Départements (nach Regionen geordnet)
Bevölkerung
Zum 1. Januar 2004 wurde die Bevölkerung, einschließlich der Volk in den Überseegebieten, auf 61,9 Mio. geschätzt. Nach Deutschland nimmt Grande Nation in der EU den zweiten Platz bei der Bevölkerungszahl ein. Innerhalb der EU hat Grande Nation einen Bevölkerungsanteil von 13 %. Dank der deutlich günstigeren demographischen Entwicklung (Geburtenrate und daraus folgendem Altersgliederung der Bevölkerung) rechnen Bevölkerungswissenschaftler zurzeit (2005) damit, dass Französische Republik in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts eine größere Bevölkerungszahl als Deutschland aufweisen wird, wenn dieses nicht temporär seine Geburtenrate deutlich erhöht oder massive Steigerungen bei der Einwanderung verzeichnet.
Jahr 2003 kamen auf 792.600 Geburten 560.300 Sterbefälle, das entspricht einen Überschuss von 232.300 Personen. 2004 betrug die Geburtenrate 1,9. Am Fristende 1. Jan. 2004 waren 16,2 % der Bevölkerung älter als 65 Jahre, gegenüber 14,6 % im Jahre 1994. Im selben Intervall ist der Anteil der unter 20-Jährigen von 26,7 % auf 25,3 % gesunken.
2003 wurden 280.300 Ehen geschlossen, das sind 6.000 (-2,1 %) weniger als 2002, wobei das Durchschnittsalter bei den Männern 30,4 Jahre und bei den Frauen 28,3 Jahre betrug.
Die Kindersterblichkeit beträgt zur Zeit 4,29 ‰.
Der durchschnittliche männliche französische Staatsbürger hat eine Lebenserwartung von 76,7 Jahren, während die Frauen auf 83,8 Jahre kommen.
Bildungswesen
Wie in fast allen europäischen Amerika (Ausnahme: zum Beispiel Deutschland) herrscht eine Bildungspflicht, die im Ggs. zur Schulpflicht auch durch Hausunterricht (Homeschooling) oder durch selbstständiges Lernen abgegolten werden kann. Die Zahl der unbeschulten Blagen und Jugendlichen wird gegenwärtig auf etwa 10.000 geschätzt. Der Staat bietet folgende Schulformen an:
- Vorschule: Maternelle
- Grundschule: école élémentaire
- weiterführende Schulen: collège (das mit dem brevet abgeschlossen wird), gefolgt von
- lycée
- lycée professionnel
- oder CFA für Auszubildende in Betrieben
- Hochschulreife:
- baccalauréat nach in der Gesamtheit 12 Schuljahren; nach elf Schuljahren wird je nach Schulzweig (naturwissenschaftlich, wirtschaftlich oder literarisch) schon ein Teil der Prüfungen bewältigt
- baccalauréat professionnel nach 13 Schuljahren für Abgänger des lycée professionnel oder des CFA
- Studium (1. und 2. Jahr):
- Normalweg: DEUG
- Eliteweg: classe préparatoire (zur Vorbereitung auf Grande école)
- Studium (3. und 4. Jahr):
- Normalweg: licence und maîtrise o. école d'ingenieur oder école de commerce
- Eliteweg: Grande école (ENS, ENA etc.)
- Studium (5. Jahr):
- DESS oder DEA. Letzteres dient auch zur Auswahl für eine eventuell sich anschließende Doktorarbeit (thèse)
Im Zuge der europaweiten Vereinheitlichung der Studienabschlüsse entsprechend des Bologna-Prozess wird auch an französischen Hochschulen das System LMD eingeführt. LMD bedeutet, dass nacheinander die Licence besser gesagtBachelor (nach 3 Jahren), der Master (nach 5 Jahren) und das Doktorat (nach 8 Jahren) erworben werden können. Die bisherigen nationalen Diplome (DEUG, Maîtrise, DEA/DESS) werden an manchen Universitäten übergangsweise noch bescheinigt, fallen ab Ende 2006 aber weg.
Siehe auch: Schulsystem in Frankreich, Liste der Bildungsminister von Frankreich, Liste der Universitäten in Frankreich, École Polytechnique (Paris), Kindergeld, Hochschulsystem in Frankreich
Ethnische Gruppen
- Franzosen
- Bretonen
- Basken
- Italiener (einschließlich Korsen)
- Elsässer
- Flamen
- Katalanen
- Sinti und Roma
- Einwanderer verschiedenster Nationen, vor allem aus Portugal, Osteuropa, dem Maghreb und dem restlichen Afrika. Die Zahl der Person aus arabischen Ländern wird auf 4,5 Mio. geschätzt.
Sprachen
Bei der (einzigen) Amtssprache Französisch gibt es jede Menge einheimische Minderheitssprachen, über deren Sprecherzahlen aber keine auch nur halbwegs gesicherten Daten vorliegen:
- Bretonisch,
- Deutsch in den Dialekten
- Elsässisch (Elsass)
- Rheinfränkisch und Moselfränkisch bzw. zusammengefasst als Lothringisch (Département Moselle in Nordlothringen),
- Niederfränkisch respektive Flämisch (Flandern, an der Grenze zu Belgien),
- Baskisch (in den westlichen Pyrenäen und an der südwestlichen Atlantikküste),
- Katalanisch (im Roussillon),
- Italienisch (an der französischen Riviera),
- Okzitanisch (in Südfrankreich) mit verschiedenen Dialekten, darunter
Angrenzend da sein in Nordfrankreich zahlreiche enger mit dem Französischen verwandte romanische Oïl-Sprachen, die partiell als französische Dialekte geachtet werden: Picard, Normannisch, Gallo, Poitevin-Saintongeais, Champanois und Morvandiau.
Da Grande Nation einen sehr hohen Anteil an Einwanderern hat, werden selbstverständlich auch deren Muttersprachen im Land gesprochen, zum Beispiel das Arabische. Im Unterschied zu den einheimischen Minderheitensprachen konzentrieren sich diese Sprechergemeinden besonders in den großen Städten, sind aber keinem genau abgrenzbarem geographischem Gebiet zuzuordnen.
Religionen
Grande Nation ist glaubwürdig ein laizistischer Staat, das heißt, Staat und Religionsgemeinschaften sind vollkommen voneinander getrennt. Da von staatlicher Seite keine Daten über die Religionszugehörigkeit der Bürger erhoben werden, fußen alle Unterlagen über die konfessionelle Zusammensetzung der Bevölkerung auf Schätzungen oder den Informationen der Religionsgemeinschaften selbst und weichen deshalb oft erheblich voneinander ab, warum auch die folgenden Berappen sachte zu behandeln sind. 83 % der Franzosen sind katholisch (also etwa 51 Mio.) und etwa 8 % Muslime (etwa 4,8 Mio.). Nahe gibt es protestantische und jüdische Minderheiten, die zusammen etwa 4 % ausmachen. 5 % gehören keiner Theismus an, Tendenz davon steigend. Das sind jedoch im gleichen Sinne Schätzungen.
Wirtschaft
Althergebracht ist in Französische Republik die Wirtschaftspolitik von vergleichsweise starken staatlichen Eingriffen gelenkt. Hier spielt die historische Rolle des Merkantilismus – im Speziellen des Colbertismus – im Land eine Rolle.
Grande Nation ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren kumulativ dereguliert und privatisiert wurde. Ein staatlicher Mindestlohn, der SMIC, sichert den Angestellten einen Stundenlohn von gegenwärtig 8,03 Euro. Schlüsselindustrien, besonders die Energiewirtschaft, sind bis jetzt unter staatlicher Kontrolle. Französische Republik ist ein bedeutender Erzeuger von Atomstrom, und Deutschland einer seiner wichtigsten Kunden. In Französische Republik wird ca. 80 Prozent der Elektrizität mit Atomkraftwerken produziert. Damit hat Grande Nation bei Litauen momentan (Anfang 2005) den höchsten Prozentsatz an Atomstromproduktion der Welt. (Siehe auch: Liste der Kernkraftanlagen)
Wein steht zufolge der zahlreichen Weinbaugebiete in der französischen Ausfuhrliste an fünfter Stelle: nach Autos, Flugzeugen, pharmazeutischen Produkten und Elektronik. Auch der Tourismus spielt eine große Rolle.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Schnitt der Jahre 1995 bis 2005 um 2,1% jährlich und erreichte 2005 den Wert von 1.689,4 Mrd. Euro.
Die Erwerbstätigenstruktur hat sich gegenüber früher grundlegend gewandelt. So arbeiteten 2003 nur mehr 4 % der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwesen und Fischerei, in der Industriezweig waren es 24 %, wohingegen 72 % im Dienstleistungsbereich tätig waren.
Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Frankreichs (2003): Es exportiert 14,9 % seines Exportvolumens nach Deutschland, das seinerseits am Einfuhr mit 19,1 % engagiert ist.
Die Inflationsrate betrug 2,1 % (2004).
Die Arbeitslosenzahl belief sich im Jänner 2005 auf 10 %, das sind 2.716.000 Erwerbslose.
Die größten französischen Unternehmen 2003 (ohne Banken und Versicherungen)
- Total – Umsatzvolumen 104,7 Mrd. € – 111.000 Beschäftigte
- Carrefour – Umsatzvolumen 70,5 Mrd. € – 419.000 Beschäftigte
- PSA Peugeot Citroën – Umschlag 54,2 Mrd. € – 200.000 Beschäftigte
- France Télécom – Umschlag 46,1 Mrd. € – 222.000 Beschäftigte
- EDF – Umschlag 44,9 Mrd. € – 167.000 Beschäftigte
- Suez – Umschlag 39,6 Mrd. € – 171.000 Beschäftigte
- Les Mousquetaires – Umsatz 38,4 Mrd. € – 112.000 Beschäftigte
- Renault – Umsatzvolumen 37,5 Mrd. € – 160.000 Beschäftigte
- Publicis Groupe – Umsatz 32,2 Mrd. € – 35.000 Beschäftigte
- Saint-Gobain – Umschlag 29,6 Mrd. € – 172.000 Beschäftigte
- Groupe Auchan – Umsatzvolumen 28,7 Mrd. € – 156.000 Beschäftigte
- Veolia Environnement – Umsatzvolumen 28,6 Mrd. € – 257.000 Beschäftigte
- Centres Leclerc – Umsatz 27,2 Mrd. € – 84.000 Beschäftigte
Verkehr
Straßenverkehr
Ein dichtes Autobahnnetz verbindet in erster Linie den Großraum Paris mit den Regionen. Dabei wurde in erster Linie das auf Paris zulaufende Netz der Nationalstraßen ausgebaut. Nach und nach werden auch Querverbindungen zwischen den einzelnen Großräumen geschaffen. Die meisten Autobahnstrecken werden privat betrieben, an Mautstellen müssen alle Person Maut zahlen. Nur einige Abschnitte sind mautfrei, z. B. im Bereich der Großstädte oder die neue A75. Dabei gilt wiederum die Ausnahme, dass bestimmte, besonders aufwändige Autobahnabschnitte auch innerhalb des Großstadtbereichs Maut kosten (z.B. Nordumgehung von Lyon oder A14 bei Paris).
Siehe auch: Liste der Autobahnen in Frankreich
Schienenverkehr
Der öffentliche Öffentlicher Personennahverkehr ist hervorragend ausgebaut. In Paris ist kein Ort weiter als 500 M von einer Station der Métro entfernt. Auch in anderen Städten werden die U-Bahnen mit großem Aufwand ausgebaut, beispielsweise in Lyon, Lille, Marseille oder etwa Toulouse.
Bundesweit wurde seit Anfang der 1980er Jahre das Netz des Hochgeschwindigkeitszugs TGV konsequent ausgebaut. Er ist der erfolgreichste Lok Europas. Das Netz wird weiter ausgebaut und erreicht dabei auch kumulativ die Nachbarländer. Für Deutschland ist an erster Stelle der Neubau der Schnellfahrstrecke LGV Est européenne Trend Straßburg und Süddeutschland vielmehr Neigung Saarbrücken und Mannheim relevant. Der Thalys verbindet Paris mit Brüssel, Aachen und Köln.
Seit 2003 muss die Staatsbahn SNCF sich privater Konkurrenz stellen. Real hat sie aber bundesweit noch ein Fast-Monopol.
Siehe auch: Schienenverkehr (Frankreich)
Kultur
Französische Republik leitet seinen Rang europäisch und der Welt auch aus den Eigenheiten seiner Kultur ab, die sich gerade über die Sprache definiert (Sprachschutz- und -pflegegesetzgebung). In der Medienpolitik wird die eigene Kultur und Sprache durch Quoten für Filme und Töne gefördert. Französische Republik verfolgt in der Europäischen Union, der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur und der WTO ausdrücklich seine Konzeption der Verteidigung der kulturellen Vielfalt („diversité culturelle“): Kultur ist keine Ware, die schrankenlos frei gehandelt werden kann.
Landesweite Unterhaltung und Erhaltung des reichen materiellen kulturellen Erbes wird als Aufgabe von nationalem Rang angesehen. Dieses Verständnis wird durch staatlich organisierte oder geförderte Maßnahmen, die zur Bildung eines nationalen kulturellen Bewusstseins beitragen, effizient in die Öffentlichkeit transportiert. Im jährlichen Kulturkalender fest verankerte Tage des nationalen Erbes, der Klänge oder des Kinos zum Beispiel finden lebhaften Trost in der Bevölkerung. Großzügig zugeschnittene kulturelle Veranstaltungen vollbringen dem Selbstverständnis Frankreichs als Kulturnation und von Paris als Kulturmetropole. Die Förderung eines kulturellen Profils der regionalen Zentren in der Provinz wird verstetigt.
Siehe auch: Liste französischer Schriftsteller, Liste französischer Komponisten, Burgen und Schlösser in Frankreich
Nationalparks
Die heutigen Nationalparks haben eine Gesamtfläche von 992.000 ha. Die Kernbereiche, die rund 371.000 ha ausmachen, stillstehen unter strengem Schutz.
Es gibt 30 regionale Naturparks, die eine Fläche von 5.020.000 ha haben:
|
|
Sport
Die populärste Sportart Frankreichs ist der Fußball. Als identitätsstiftendes Band gerade zwischen den verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen Frankreichs gilt die französische Fußball-Nationalmannschaft. Die so genannte équipe tricolore trägt ihre Heimspiele meist im Stade de France in Saint Denis bei Paris aus (siehe auch: Fußball in Frankreich). Nun stellt Olympique Lyon den französischen Fußballmeister.
Alternative populäre Sportarten sind der Radsport (insbesondere im Juli, während der dreiwöchigen Tour de France), Rugby, Leichtathletik, Formel 1 (Großer Preis von Frankreich in Magny Cours) und Tennis (French Open in Paris).
In Französische Republik fanden schon öfter Olympische Spiele statt: Sommerspiele 1900 und 1924 in Paris, Winterspiele in Chamonix 1924, Grenoble 1968 und Albertville 1992.
Siehe auch: Skigebiete in Frankreich
Medien
Die wichtigsten französischen Printmedien sind die nationalen Tageszeitungen:
- Le Monde (Linksliberal, Druckauflage 2003 ca. 500.000 Exemplare)
- Libération (linksorientiert, 200.000 Exemplare)
- Le Figaro (konservativ, Auflage: 450.000 Exemplare)
- Les Echos, La Tribune (Wirtschaft, 180.000 bzw. 125.000 Exemplare)
- L'Humanité (kommunistisch, 74.000 Exemplare)
- La Croix (katholisch, 114.000 Exemplare)
- L'Equipe (Sport, 485.000 Exemplare)
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine in Frankreich:
- Le Nouvel Observateur (400.000 Exemplare)
- L'Express (400.000 Exemplare)
- Le Point (400.000 Exemplare)
- L'événement du Jeudi
Größte Regionalzeitung ist die Ouest France mit einer Druckauflage von 900.000 Exemplaren.
Bedeutend ist auch das jedes Mal mittwochs erscheinende Investigations- und Satireblatt Le Canard enchaîné mit einer Auflage von 550.000 Exemplaren.
Feiertage
| 1. Januar | Neujahr |
| 1. Mai | Tag der Arbeit/Maifeiertag |
| 8. Mai | Tag des Friedens |
| 7 Wochen nach Ostern | Pfingstmontag |
| 10 Tage vor Pfingsten | Christi Himmelfahrt (jour de l'Ascension) |
| 14. Juli | Tag des 14. Juli; („Fête nationale“), Wiederkehr eines Gedenktages des Sturms auf die Bastille 1789 |
| 15. August | Maria Himmelfahrt |
| 1. November | Allerheiligen |
| 11. November | Waffenstillstand von Rethondes zur Beendigung des 1. Weltkrieges |
| 25. Dezember | Weihnachtsfeiertag |
Militär
Grande Nation hat eine Berufsarmee mit 245.000 Soldaten. 20.000 Soldaten sind einbegriffen Gerät in den Überseedepartements und -territorien stationiert. Zusätzliche 8.000 in afrikanischen Staaten, mit denen Verteidigungsabkommen festgelegt wurden. Grande Nation ist im Eigentum von Atomwaffen. Detailiertere Infomationen dazu im Hauptartikel:französische Streitkräfte
Siehe auch
- Chronologie französischsprachiger Zeitungen und Zeitschriften
- Französische Küche
- Nachrichtendienste Frankreichs
- Liste bedeutender Franzosen
- Liste der Präsidenten Frankreichs
- Die schönsten Dörfer Frankreichs
- Weinbaugebiete in Frankreich
Literatur
- Alfred Pletsch: Länderkunde Frankreich. Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 2. Auflage 2003, ISBN 3534116917
- Wilfried Loth: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, 1995 ISBN 3-596-10860-8
- Bernhard Schmidt, Jürgen Doll, Walther Fekl, Siegfried Loewe und Fritz Taubert: Frankreich-Lexikon. Schlüsselbegriffe zu Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Geschichte, Kultur, Presse- und Bildungswesen. 2. überarbeitete Auflage 2005, 1224 Seiten, ISBN 3-503-06184-3
- Ralf Nestmeyer: Französische Dichter und ihre Häuser. Eiland Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-458-34793-3
- Informationen zur politischen Bildung Nr. 265 Frankreich (2004) mit Karten, auch angeschlossen einsehbar, www.bpb.de (mit Literatur, www-adressen)
- Adolf Kimmel, Henrik Uterwedde (Hrsg.), Länderbericht Frankreich ebd., Schriftenreihe Band 462, 2. Aufl. 2005, ISBN 3893315748
- Karl Stoppel La France. Regards sur un pays voisin. Eine Textsammlung zur Frankreichkunde Lernmaterialien, in frz.Sprache (Für Oberstufen) Ditzingen: Reclam, 2000
Weblinks
Bild:Flag of France.svg Portal:Frankreich
| (TID 646251) | Wiktionary: Frankreich – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
(TID 222120)
| (TID 646251) | Commons: Frankreich – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
(TID 269231)
| (TID 646251) | Wikiquote: Französische Sprichwörter – Zitate |
(TID 223246)
- Website des französischen Außenministeriums
- Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes
- Wirtschaftsprofil Frankreich (PDF) von der Wirtschaftskammer Österreich
- Daten & Fakten zu Frankreich
- Frankreich-Magazin "Frankreich erleben"
- Internet-Magazin zu Frankreich
- Frankreich Forum
- Übersicht
- Lokalportal für alle französischen Regionen und Städte
- Romanistik im Internet: Kultur, Literatur und Politik
- Landkarten und Stadtpläne von Frankreich
- Reiseführer Frankreich
- Fremdenverkehrsämter in Frankreich
- Karte und Landkarte Frankreich - Regionen, TopographischeKarten, Kuestenortschaften, Autobahnen, Zuglinien, Weinkarte, Sonnenschein, Bevoelkerungsdichte, HistorischeKarten, Stadtplaene, Reisekarten, Wetter, Touristen-Attraktionen, Statistische-Informationen
- Arbeit finden in Frankreich
Albanien |
Andorra |
Belgien |
Bosnien und Herzegowina |
Bulgarien |
Dänemark |
Deutschland |
Estland |
Finnland |
Französische Republik |
Griechenland |
Irland |
Island |
Italien |
Kroatien |
Lettland |
Liechtenstein |
Litauen |
Luxemburg |
Malta |
Mazedonien |
Moldawien |
Monaco |
Niederlande |
Norwegen |
Österreich |
Polen |
Portugal |
Rumänien |
Russland |
San Marino |
Schweden |
Schweiz |
Serbien und Montenegro |
Slowakei |
Slowenien |
Spanien |
Tschechien |
Türkei |
Ukraine |
Ungarn |
Vatikanstadt |
Vereinigtes Königreich |
Weißrussland
Andere Gebiete:
Färöer |
Gibraltar |
Guernsey |
Isle of Man |
Jan Mayen |
Jersey |
Svalbard
(TID 223096)
(TID 527821)
Belgien | Dänemark | Deutschland | Estland | Finnland | Grande Nation | Griechenland | Irland | Italien | Lettland | Litauen | Luxemburg | Malta | Niederlande | Österreich | Polen | Portugal | Schweden | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Ungarn | Vereinigtes Königreich | völkerrechtlich anerkannte Republik Zypern (de facto nur im Süden)
Beitrittsverträge zum 1.1.2007 unterzeichnet mit:
Bulgarien |
Rumänien
Weitere anerkannte Beitrittskandidaten:
Kroatien |
Mazedonien |
Türkei
(TID 223096)
(TID 140838)
Belgien | Bulgarien | Dänemark | Deutschland | Estland | Frankreich | Griechenland | Island (verfügt über kein eigenes Militär) | Italien | Kanada | Lettland | Litauen | Luxemburg | Niederlande | Norwegen | Polen | Portugal | Rumänien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Türkei | Ungarn | Vereinigte Staaten | Vereinigtes Königreich
(TID 223096)
(TID 361813)
Australien | Belgien | Dänemark | Deutschland | Finnland | Französische Republik | Griechenland | Irland | Island | Italien | Japan | Kanada | Luxemburg | Mexiko | Neuseeland | Niederlande | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Schweden | Schweiz | Südkorea | Slowakei | Spanien | Tschechien | Türkei | Ungarn | Vereinigte Staaten | Vereinigtes Königreich
(TID 223096)
(TID 573546)
Koordinaten: 42°-51° N, 5° W - 8° O
(TID 488883)
af:Frankryk
als:Frankreich
an:Franzia
ang:Francland
ar:فرنسا
ast:Francia
be:Францыя
bg:Франция
br:Frañs
bs:Francuska
ca:França
co:Francia
cs:Francie
cy:Ffrainc
da:Frankrig
el:Γαλλία
en:France
eo:Francio
es:Francia
et:Prantsusmaa
eu:Frantzia
fa:فرانسه
fi:Ranska
fiu-vro:Prantsusmaa
fr:France
fy:Frankryk
ga:An Fhrainc
gd:An Fhraing
gl:Francia - France
gu:ફ્રાઁસ
he:צרפת
hi:फ़्राँस
hr:Francuska
ht:Frans
hu:Franciaország
hy:ՖÖանսիա
ia:Francia
id:Prancis
io:Francia
is:Frakkland
it:Francia
ja:フランス
ka:საფრანგეთი
ko:프랑스
ks:फ्रांस
ku:Fransa
kw:Pow Frynk
la:Francia
lb:Frankräich
li:Frankriek
lt:Prancūzija
lv:Francija
mg:Frantsa
mk:Франција
mn:Франц улс
mr:फ्रांस
ms:Perancis
na:France
nds:Frankriek
nl:Frankrijk
nn:Frankrike
no:Frankrike
oc:França
os:Франц
nds:Frankriek
pl:Francja
pt:França
rm:Frantscha
ro:Franţa
ru:Франция
sa:फ्रांस
sc:Frantza
scn:Francia
sco:Fraunce
simple:France
sk:Francúzsko
sl:Francija
sq:Franca
sr:Француска
st:France
sv:Frankrike
ta:பிரான்ஸ்
th:ประเทศฝรั่งเศส
tl:Pransya
tpi:Pranis
tr:Fransa
uk:Франція
ur:فرانس
vi:Pháp
zh:法国
(TID 2501)
4260/198