Gans zu Putlitz
Aus Schlauweb
Die noch in diesen Tagen bestehende Familie Gans zu Putlitz gehört dem märkischen Uradel an und zählte namentlich in den Jahrhunderten des Spätmittelalters zu den einflussreichsten Familien in der Brandenburger Prignitz.
Bis in die Zentrum des 13. Jahrhunderts gehörte sie als einzige Prignitzer Familie zum Herrenstand und war in Verträgen und Beschlüssen fürstlichen und gräflichen Ständen gleichgestellt. Seit der Verleihung im Jahr 1373 besaß das Haus ununterbrochen die Erbmarschall-Würde der Kurfürsten von Brandenburg. Aus Stolz lehnten Teile der Familie die – oft gekaufte und dadurch desavouierte – Erhebung in den Freiherren- und Grafenstand bis in die jüngere Zeit ab; noch in der DDR hielten Nachfahren ihren alten Titel „zu Putlitz“ aufrecht. Heutige Familienmitglieder bemühen sich siegreich um die Restaurierung ehemaliger familiärer Kulturgüter wie zum Beispiel des barocken Schlosses Wolfshagen.
Daneben ihrer Bedeutung für die Geschichte und Kultur in der Prignitz ist die Familie hinsichtlich der umstrittenen Fragen zum Begriff Raubritter interessant.
Inhaltsverzeichnis |
Aus der Altmark
Wendenkreuzzug
Adelbertus Di. gra marchio
Der Aufstieg der Familie Gans zu Putlitz ist verbunden mit der Eroberung der Mark Brandenburg durch den Askanier und ersten Markgrafen Albrecht den Bären und dem anschließenden Landesausbau.
Die ostelbische Prignitz zählt zu den ältesten Voraussetzen der Mark Brandenburg, die noch vor der Gründung der Mark im Anno 1157 durch Albrecht unter die Herrschaft der Askanischen Dynastie kam. Von der benachbarten westelbischen Altmark, die zum Stammland der Askanier gehörte, führte Albrecht 1147 gemeinsam mit seinen Söhnen Otto I. und Hermann ein rund 60.000 Mann starkes Heer durch die heutige Prignitz Tendenz Stettin gegen die Lutizen, einen Trend Südosten ansässigen Slawenstamm. Im gleichen Atemzug zog Albrechts späterer Erzfeind Heinrich der Löwe mit rund 40.000 Mann nach Norden gegen die Obodriten.
In der Folge dieses so genannten Wendenkreuzzuges setzten sich laut Albrecht-Biograf Lutz Partenheimer unter dem Zeichen des Kreuzes auch kleinere Dynastien auf dem ostelbischen Boden der Nordmark fest[...]. Die Erkenntnis, daß er diese angesichts der vielen anderen am slawischen Gebiet interessierten Mächte auf Dauer wohl nicht würde allein behaupten können, dürfte durch den Slawenfeldzug bei Albrecht dem Bären gefördert worden sein.
Johannes Gans
Einer der Ritter, die den Wendenkreuzzug zum Gebietsgewinn nutzten, war Johannes Gans, der ebenso aus der Altmark kam und am Flusslauf der Stepenitz die Adelsdynastie Gans zu Putlitz begründete.
In einem Schreiben vom Januar 2005 teilt ein Nachfahre, Gebhard zu Putlitz, als historisch belegte Herkunft des Namens mit: In der Folge des Landesausbaus wurde die Prignitz vom Bischof von Havelberg und kleineren Territorialherren eingenommen. Unter diesen war ein Ritter Johannes, der nach seinem Besitz in der Altmark, der Gänseburg bei Pollitz, zwischen Wittenberge und Schnackenburg gelegen, den Übernamen »Gans« trug und auf seine Nachfahren weiter vererbte. In seinem Wappen führte er auf rotem Schild eine auffliegende silberne Gans auf grünem Dreihügel. – Von der Gänseburg existiert heute nur noch ein großer mit Bäumen bewachsener Erdhügel. – Die Nachfahren des Johannes nannten sich je nach ihren Besitzungen Gans von Wittenberge, Gans von Perleberg oder Gans zu Putlitz und die Familie heißt noch heute: Gans Edle Herren zu Putlitz.
Alle drei Städte sind Gründungen der Familie, die in Teilen ihrer Gebiete vorübergehend landesherrliche Rechte in Anspruch nahm (in der terra Putlitz unter der Lehnshoheit des Bischofs von Havelberg) und die Ansiedlung der Gebiete leitete.
Die Herkunftsburg, die Gänseburg bei Pollitz, dürfte ein größerer befestigter Hof gewesen sein, in dem die großbäuerliche Familie höchstwahrscheinlich eine erfolgreiche Gänsezucht betrieben hatte, die ihr nach vorhandenen Belegen einiges Ansehen und Zugang zu „höheren Kreisen“ eingebracht hatte.
Der Putlitzer Familienzweig
Die folgende Darstellung beschränkt sich erst einmal auf den einflussreichsten, den Putlitzer Familienzweig. Die Besitzung Perleberg ging dem Adelsgeschlecht um 1300 verloren, als dieser Familienzweig ausstarb. Den Zweig Wittenberge konnte die Familie zwar bis zum Vertrieb im Jahr 1781 bewahren, er gewann aber nicht die Bedeutung des Putlitzer Zweiges.
Stammsitz des Familienzweiges zu Putlitz war die Kastell Putlitz in der heutigen gleichnamigen Stadt. Der Turm der späteren mittelalterlichen Burg ist noch vorhanden. Der Namenszusatz zu Putlitz ist der Gemeinde entlehnt und geht nicht auf die Gänseburg Pollitz in der Altmark zurück. Schon 946 fand in einer Urkunde des Bistums Havelberg die Bauwerk Pochlustim Erwähnung, deren Name mit unklarer Etymologie wahrscheinlich aus dem Slawischen kommt.
Chronologie
Johann Gans zu Putlitz
Das Kolonisationswerk des Putlitzer Familienzweigs brachte der Streiter Johann Gans zu Putlitz, der auf der Burg Putlitz residierte, 1231 mit der Gabe des Zisterzienserinnen Klosters Marienfließ im äußersten Norden der Prignitz zum Abschluss. Diese Klostergründung hatte außerdem eine innerdeutsche Funktion zur Grenzsicherung gegen die Mecklenburger und Schweriner Grafen.
Johann Gans zu Putlitz hatte sich zum Ende des 12. Jahrhunderts eng mit dem Enkelkind von Albrecht dem Bären, dem Markgrafen Otto II. (1184–1205), verbunden, an dessen Seite ihm zu Verehren um 1900 in der ehemaligen Berliner Siegesallee eine Büste als Seitendenkmal errichtet wurde. Zwar musste er schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts die Souveränität einiger Gebiete sondern des askanischen Landesherren aufgeben und zwar verlor er nach zeitweiliger Anlehnung an die dänische Seite nach der Schlacht bei Bornhöved am 27. Juli 1227 das Land Grabow an die Schweriner Grafen und die Länder Pritzwalk und Lenzen an Ottos Bruder und Nachfolger Albrecht II. (1205–1220), dafür konnte er die Herrschaft im Kerngebiet Putlitz unter der bischöflichen Havelberger Lehnshoheit über Jahrhunderte sichern (siehe Kloster Marienfließ).
Die Städte Putlitz und zu diesem Zeitpunkt auch noch Wittenberge blieben im Gegensatz zu der sich im 14. Jahrhundert herausbildenden Autonomie der so genannten Immediatstädte (unmittelbar) als Mediatstädte (mittelbar) unter der Kontrolle, Justiz und Außenvertretung derer zu Putlitz.
Säkularisierung und Stein-Hardenbergsche Reformen
Mit der Säkularisierung des Bistums Havelberg im Zuge der Reformation ging die Lehnsherrschaft an die Hohenzollern über, die seither 1415 als Kurfürsten über die Mark Brandenburg herrschten. Die allmähliche Veränderung zur gutsherrlichen Eigenwirtschaft im 16. Jahrhundert führte zur Konzentration der Besitzungen auf kleinere Einheiten mit den drei Zentren Putlitz, Wolfshagen und Nettelbeck (heute Kiez von Putlitz).
Der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) wütete in Mecklenburg, Vorpommern und in der Prignitz besonders heftig. Das sowieso dünn besiedelte Gebiet verwaiste in großen Teilen, Burgen und Schlösser wurden zerstört und mit ihnen verschiedene Archive, so dass die Quellenlage über die Güter in der Prignitz vor 1600 verhältnismäßig spärlich ist. Nach den Wirren und Gräueln des Krieges kam es in großen Teilen des Landstrichs praktisch zu einer Neubesiedlung. Durch die Aneignung öder oder aberwüster Dörfer, Landstriche oder auch gutsherrlicher Besitztümer, dem Bauernlegen, konnten mehrere Gutsherren ihre Gebiete vergrößern, bis ein Gesetz im Jahr 1709 diese Praxis in Preußen beendete. Ende des 17. Jahrhunderts besaß die Familie Gans zu Putlitz im Raum Putlitz/Wolfshagen 56 Siedlungen besser gesagt Teile von Siedlungen, unterhalb 18 wüste Feldmarken.
Die Reformen der ländlichen Rechtsverhältnisse mit der Reorganisation der traditionellen feudalen Lastensysteme durch die Stein- und Hardenbergschen Reformen zu Beginn des 19. Jahrhunderts bewältigte die Familie Gans zu Putlitz mit erneuten Umstrukturierungen des Besitzes. Im Zuge der Metabolismus in Gutswirtschaften konnte das Adelsgeschlecht sogar neue Güter oder Vorwerke begründen (Laaske, Retzin, Hellburg, Rohlsdorf, Klein Langerwisch, Horst, Dannhof) oder erwerben (Groß Langerwisch).
In der Zeit des Nationalsozialismus und während des Zweiten Weltkriegs blieben die Güter der Familie abstrahierend dargestellt erhalten. Eine einheitliche soziale und politische Orientierung der inzwischen weit verzweigten Familie gab es in dieser Zeit nicht; ein Beispiel über die Tätigkeit des Hamburger Architekten und NSDAP-Mitglieds Erich Wilhelm Julius Freiherr Gans Edler Herr zu Putlitz (1892–1945) findet sich im Anhang unter „Nationalsozialistischer Baumeister“.
DDR und Deutsche Wiedervereinigung
Die Kerngebiete der Familie im Umfang von sieben Gütern hatten bis 1945 Bestand. Das Ende des Zweiten Weltkriegs brachte eine Zäsur für den gesamten ostelbischen Grundbesitz. Herrenhäuser wie Lenzen wurden abgebrochen oder zerstört, die Güter wurden ab Saison 1945 mit der Bodenreform enteignet und aufgeteilt, die Eigentümer wurden ausgewiesen. Dem so genannten Neubauern-Programm von 1947 fielen zusätzliche Gutshäuser wie Krams bei Kyritz zum Opfer. Wertvolle Kunstbestände und Archive der Adelshäuser gingen verloren.
Einige Gutshäuser und Adelshäuser überdauerten als Schulen, Kinderheim oder Wohnheim, verfielen jedoch infolge mangelnder Instandhaltung zusehends oder wurden mit schmucklosen Anbauten verunstaltet, die Parks der Häuser verwahrlosten haarscharf vollständig. Das bedeutendste Gebäude der Familie Putlitz, das zur DDR-Zeit als Schule genutzt wurde und so bestehen blieb, ist das in diesen Tagen vollständig renovierte, barocke Schloss Wolfshagen, dessen Park der Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné angelegt hatte. An den Kosten der sachgerechten Restaurierung zwischen 2000 und 2003 haben sich angrenzend der Europäischen Union, der Bundesrepublik, dem Land Brandenburg und kommunalen, privatwirtschaftlichen sowie privaten Sponsoren auch Mitglieder der Familie Putlitz beteiligt.
Zum Verhältnis der ehemaligen Gutsbesitzer zur Bevölkerung und über ihre Ansprüche nach der Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 bemerkt die Berliner Zeitung:
Ein von Ribbek, der gleich zur Wende mit gutsherrlichem Besitzergestus in „sein“ Dorf einritt, musste schnell erfahren, dass gestrige Patronate keine Chance mehr hatten. Dagegen stehen beeindruckende Beispiele tatkräftig vorgelebten Ethos: ... der Augenarzt Bernhard von Barsewisch aus der Familie Gans Edle zu Putlitz in Groß Pankow und Wolfshagen ... und noch viele andere kamen mit der Achtung vor dem im Osten gelebten Leben. Sie wollten kein Geld, sondern brachten welches mit aus ihren im Westen aufgegebenen sicheren Existenzen.
Der angesprochene Bernhard von Barsewisch ist ein Sohn der Elisabeth Gans Edle Herrin zu Putlitz und baute im Gebäude Groß Pankow, aus dem die DDR ein Hospital gemacht hatte, nach dessen Rückkauf eine Augenklinik auf. Zu Beginn war er Leiter einer Augenklinik in München. Barsewisch ist Mensch in den Förderkreisen Bauwerk Wolfshagen und Kloster Marienfließ. Er engagiert sich des Weiteren für die Wiederherstellung der familiären sieben Gutsparks, über deren Geschichte und Zustand er 2004 ein Buch veröffentlichte.
Stellung der Familie
Zur Stellung der Familie heißt es im Codex diplomaticus Brandenburgensis (Mitte des 19. Jahrhunderts): Was aber vorzüglich die hohe Stellung der Putlitzschen Familie unter dem Brandenburgischen Adel in unzweideutiger Weise zu erkennen giebt, ist theils der ihr seit der ältesten Zeit beständig eingeräumte Vorrang vor den gewöhnlichen adlichen Geschlechtern, ... welche sie den fürstlichen und reichsgräflichen Personen gleichstellten und dem gewöhnlichen Adel entschieden überhoben.
Bei dieser herausgehobenen Stellung musste es die Familie belassen. Schon im 12. Jahrhundert war der Versuch gescheitert, eine längere reichsunmittelbare Herrschaft zu begründen, die Familie blieb lehnsabhängig. Selbst wenn das Privileg des Erbmarschalls seit der Verleihung im Jahr 1373 ununterbrochen zum Adelshaus gehörte, gelangte – von zwei Bischöfen es sei denn – kein Angehöriger „ganz nach oben“ in den höchsten Adel oder in die Spitzenämter von Staat, Kirche, Gesellschaft oder Kultur. Dass sie ernstlich mit den Hohenzollern konkurriert hätten, verweist Bernhard von Barsewisch in das Reich der Legende (Vorwort zu Mein Heim).
Gemäß Codex diplomaticus ... gab es einen Jahrhunderte währenden, schleichenden Machtverfall der Familie, deren finanzielle Mittel spätestens nach dem Dreißigjährigen Bewaffnete Auseinandersetzung für eine glänzende, beinahe fürstliche Hofhaltung nicht länger ausgereicht hätten. Zahlreiche bloß rittermäßige Familien der Mark seien bald an Einkünften und Besitzungen reicher gewesen als das alte edle Geschlecht. Allein das Prädicat Edle sei ihnen letztlich geblieben, auch im Style der landesherrlichen Canzley, in der gewöhnliche Adlige als Veste tituliert wurden (Veste war z. B. in Verwendung in Titularwendungen wie veste hochgestellte Herren).
Die Familienmitglieder betätigten sich in den unterschiedlichsten Ämtern und Berufsgruppen. Bischöfe (in Schwerin und Havelberg), Kurfürstliche Räte, Gerichtsräte, Landeshauptleute, Schriftsteller, Schauspielerinnen, Intendanten, Ärzte und Architekten gehörten z. B. dazu. Im Vergleich zu anderen Adelsfamilien bekleideten die Herren Gans zu Putlitz seit dem 18. Jahrhundert nur noch manche öffentliche Ämter und auch die militärische Berufslaufbahn schlugen sie vergleichsweise selten ein; ihre Orientierung galt kumulativ dem künstlerisch-literarischen und vereinzelt dem wissenschaftlichen Bereich. Nicht nur die „Edlen Herren“, stattdessen auch die „Edlen Frauen“ wie Elisabeth zu Putlitz (genannt Lita, 1862–1935) betätigten sich literarisch und künstlerisch.
Der Anhang dieses Artikels geht an Hand von Feinheiten wie Straßenbenennungen auf einige Familienmitglieder und ihre Tätigkeit näher ein.
„Raubritter“ Kaspar Gans zu Putlitz
Der folgende Teil beschäftigt sich mit Kaspar Gans zu Putlitz, der im 14./15. Jahrhundert lebte und dem Bedeutung im Betrachtung auf die geschichtswissenschaftliche Diskussion um den Begriff Raubritter zugeschrieben werden kann. Die Preußen-Chronik führt über Kaspar Gans und Angehörige von weiteren berühmten als auch berüchtigten märkischen Adelsgeschlechtern für das Anno 1397 den Eintrag:
Raubritter unter der Führung der Herren Putlitz, Bredow, Quitzow und Rochow überfallen Städte und Dörfer, rauben Vieh von den Weiden, morden, schänden und brandschatzen und lassen das Fehdewesen ungehemmt sich ausbreiten.
Der erst im 18. Jahrhundert geprägte Begriff des Raubritters ist zur Debatte stehend und nicht klar von der restlichen Ritterstand abzugrenzen. Das Austragen von Fehden war andauernd Teil der ritterlichen Lebensweise gewesen und wurde der waffenberechtigten Bevölkerung in großen Teilen des mittelalterlichen Europas selbst lange jur. zugesichert. Auch das Ausplündern der gegnerischen Ländereien kam schon bei frühmittelalterlichen Fehden vor. Ähnlich verhält es sich mit den Überfällen so genannter Raubritter des Spätmittelalters auf reisende Händler.
Nicht nur jüngere Arbeiten wie die des Historikers Klaus Graf weisen auf diesen Sachlage hin. Schon der Urheber Theodor Fontane stellte in den Wanderungen durch die Mark Brandenburg an der Darstellung des Kaspar Gans zu Putlitz die Bewertung „Raubritter“ in Anfrage und kam dagegen der modernen Preußen-Chronik schon 1889 zu einer differenzierten Beurteilung.
Begriffliche Differenzierung bei Fontane
Kaspar Gans war seit seiner Jugend eng befreundet mit Hans von Quitzow aus dem anderen bedeutenden Prignitzer Adelsgeschlecht von Quitzow (2004 restauriertes Bauwerk in Rühstädt), mit deren Namen das angebliche Raubrittertum besonders verbunden ist.
Die Gewalttaten und Räubereien sind geschichtlich eindeutig belegt. Allerdings fanden sie – wolkig auf das Brandenburger Raubrittertum – an Stelle in der instabilen Übergangszeit unter den Wittelsbachern/Luxemburgern nach der rund 170-jährigen askanischen Herrschaft in der Mark Brandenburg, die 1320 endete, und der Machtübernahme der Hohenzollern im Im Jahre1415. Selbst der Konvent im Lehniner Zisterzienserkloster galt zu dieser Zeit vorübergehend als verderbte Räuberbande (siehe dort). Die begriffliche Etikettierung verschiedener Adelsfamilien als Raubritter oder teils auch als Rebellen greift zu kurz verstellt letztlich den Blick auf die historischen Zusammenhänge.
Fontane kommt unter Anlehnung an Georg Wilhelm von Raumer zu dem Ergebnis, dass die Stigmatisierung letztlich auf eine trübe und parteiische Quelle zurückgeht, und zwar auf die zeitgenössischen Darstellungen des Engelbert Wusterwitz. Der Brandenburger Geistliche urteilte zu einer Zeit, als die Fehde zwischen dem Kurfürsten und beiden Quitzows noch in vollem Gange war. Wahrscheinlich würde seine Erzählung anders lauten, wenn er dieselbe, nach der im Jahre 1421 erfolgten Aussöhnung des Kurfürsten mit den so genannten Raubrittern geschrieben hätte.
Soweit sie Postulieren zu Brandenburg trafen, trüb sich in der Folge sämtliche Protektionist der Raubritterthese direkt oder mittelbar auf diese eine Quelle. Dem Geisteswissenschaftler und Hrsg. der monumentalen Quellensammlung Codex Diplomaticus Brandenburgensis, Adolph Friedrich Johann Riedel, wirft Fontane vor: Er übersieht des weiteren, daß die Kriegsführung der Mecklenburger und Pommernherzöge, vor allem die des Magdeburger Erzbischofs, um kein Haar breit anders war, als die der Quitzows und ihres Anhangs ... und sich ... direkt der Quitzowschen Kriegsführungsnormen, also, wenn man so will, des Räuberstils bedienten.
Nach der Stabilisierung der sozialen und politischen Verhältnisse durch die Hohenzollern kam es sehr schnell zu einer Aussöhnung zwischen dem abtrünnigen Prignitzer Adel und der Landesherrschaft. Schon 1416, ein Jahr nach dem Machtantritt von Friedrich I., machte Hans von Quitzow seinen Friede mit dem Kurfürsten und erhielt die verstreuten Familienbesitzungen zurück. Diese Art der Aussöhnung auf Grund veränderter politischer Verhältnisse dürfte zwischen gewöhnlicher Kriminalität, die der Begriff Raubritter suggeriert, und Landesherrschaft kaum möglich sein.
Eroberung von Ketzer-Angermünde
Wie Fontane schreibt, war Kaspar Gans dem Hans Quitzow bei der Aussöhnung um einige Monate zuvorgekommen und genoß des Vorzuges, diese seine verwandelte Gesinnung in einer am 25. März 1420 stattfindenden Aktion gegen die Pommern glänzend bestätigen zu können, bei der er den eingeschlossenen Kurfürsten aus bedrohlicher Lage befreite. Wie oft vorerst kämpften Kaspar Gans zu Putlitz und Hans von Quitzow auch in diesem Scharmützel und bei der Eroberung der anno dazumal so genannten Ort Ketzer-Angermünde (Angermünde) in der Uckermark gemeinsam. Laut Fontane kann der Kleinkrieg um Ketzer-Angermünde als der Rehabilitierungs- und erste Loyalitätsakt des bis dahin frondierenden märkischen Adels betrachtet werden ... .
Held dieser Scharmützel war Kaspar Gans, dessen Tat eine zeitgenössische pommersche Ballade festhielt, die Fontane den literarischen Volksepen der englisch-schottischen Percy- und Douglasballaden gleichstellt.
Ballade der zischenden Gans
In diesem Lied von der Eroberung von Ketzer-Angermünde aus unbekannter Quelle heißt es über Kaspar Gans u. a. (wiedergegeben nach Fontane, Auszug):
Aber draußen nachdem Wall und Graben,
Die Märkischen sich schon gesammelt haben,
Vierhundert Reiter und Knechte;
Die Gans von Putlitz führet sie,
Zischend, auf daß sie fechte.
Die Gans, der wollt’ es nicht behagen,
Sie streckte geladen ihren Kragen,
Über die Pommern alle;
Da schwebte der märkische Adler hoch
Und die Greifen kamen zu Falle.
Die Gans aber wuchs in Grimme noch,
Sie schlug mit den Flügeln ein Brescheloch
Und da stand sie nun zwischen den Steinen,
Und als sie bis zum Markte kam,
waren sie zehn gegen einen.
Da gingen die Schwerter die Ziegelstein da Klang,
Herr Detleff Schwerin mit dem Putlitz rang
Und wollte den Preis erwerben;
Da mußte Herr Detleff von Schwerin
Für seinen Erbherren sterben.
Bemerkenswert ist, dass das Frauen- und Hauskloster der Edlen Herren den 1404 gefangenen Kaspar Gans auslöste und dafür dem Mecklenburger Herzog 65 Mark lübeckischer Pfennige vorstreckte. Der 1430 verstorbene Kaspar Gans fand im Havelberger Dom die letzte Ruhestätte. Zur Zeit Fontanes hing nach Darstellung des Dichters an einem Dompfeiler ein Schild mit der gekrönten Gans und der einfachen Inschrift: »Herr Jaspar Gans von Potlist«.
Anhang mit Einzelaspekten
Soweit sie von allgemeinerem Interesse sein könnten, geht der Anhang auf einige Familienmitglieder im Zusammenhang mit „Putlitzstraßen“ und dem Steintor Wittenberge näher ein; ein Abschnitt über den nationalsozialistischen Architekten Erich zu Putlitz rundet die historischen Darstellungen ab.
Steintor Wittenberge
Das Steintor, eines der Hoheitszeichen von Wittenberge, findet eine erste Erwähnung im Jahr 1297 im Zusammenhang mit einem Bericht über einen Angriff durch Streiter aus Mecklenburg. Diese überraschten angeblich Otto I. Gans zu Putlitz im Bade und entführten den Stadtherren. Bei diesem Angriff brannte das Steintor ab. Um 1450 kam es zum Rekonstruktion des Tores, das bis zum heutigen Tag überdauert hat und das älteste Gebäude der Gemeinde ist.
Familie im Nationalsozialismus, zwei Beispiele
Über die politische Orientierung und Tätigkeit der Familie in der Zeit des Nationalsozialismus ist Genaueres über den Hamburger Architekten Erich Wilhelm Julius Freiherr Gans Edler Herr zu Putlitz, kurz Erich zu Putlitz (1892–1945), bekannt, der Typ der Reichskulturkammer und der NSDAP war. Nicht bekannt ist, ob Putlitz, der mit seinen Bauten schon vor 1933 einen monumentalen Stil pflegte, persönliche Schuld auf sich geladen hat. Seine Bauten passten in die Zeit, zum Beispiel die „heroische“ Reichsakademie für Jugendführung in Braunschweig von 1937 (heute Braunschweig-Kolleg).
Das Internet Vorhaben Vernetztes Gedächtnis der Ort Braunschweig schreibt: Der Architekt von Putlitz formulierte ... kein neues nationalsozialistisches Vokabular für das Gebäude der Akademie, sondern setzte für seinen Bau Elemente der vorhandenen Formensprache ein und präsentierte die Vorstellung einer strengen Ordnung, die Vergangenes in die Moderne integriert. Das Hamburgische Architekturarchiv kommt nach der Feststellung, dass Putlitz für die Großbauten Stoff aus Konzentrationslagern verwendet haben muss, zu dem Ergebnis: Ob Putlitz die Verhältnisse in den Konzentrationslagern kannte, wissen wir nicht. Er war Mitglied der NSDAP ... und beteiligte sich bevorzugt an Wettbewerben für Staats- und Parteibauten. Das legt eine Affinität zum Nationalsozialismus nahe, sagt aber nichts über persönliche Schuld aus. Putlitz starb 1945 noch vor dem Zusammenbruch der Hitler-Diktatur und der Entnazifizierung.
Der Diplomat und Botschafter in Den Haag Wolfgang Gans Edler zu Putlitz musste dagegen 1939 Holland fluchtartig verlassen, da ihm die Ergreifung durch die Gestapo drohte. Er fand Asyl in England, nachdem hoch gestellte Freunde in der englischen Botschaft seine Fliehen per Flugmaschine ermöglicht hatten. Nach einer Irrfahrt über Jamaika fand er schließlich nach mehreren vergeblichen Anläufen Asyl in den USA.
Putlitzstraßen in Karlsruhe und Berlin
Putlitzstraßen gibt es naturgemäß in der Umgebung der Gemarkung Putlitz wie zum Beispiel in Wittenberge. Auch in Karlsruhe und Bundeshauptstadt tragen Straßen den Namen der märkischen Adelsfamilie.
Karlsruhe: Gustav zu Putlitz
Die Karlsruher Putlitzstraße erinnert seit 1897 an den Rittergutsbesitzer und Theaterdirektor Gustav Gans Edler Herr zu Putlitz (* 20. März 1821 in Retzin, in diesen Tagen Kiez von Groß Pankow (Prignitz); † 5. Sept. 1891 ebendort). Gustav Gans machte sich auch als Theaterschriftsteller einen Namen, wobei er eine besondere Bevorzugung für Komödien entwickelte. Von 1873 bis 1889 war er Generalintendant des Großherzoglich-Badischen Hoftheaters in Karlsruhe. Angrenzend Gustav Gans gab es mit seinem Familienmitglied Joachim Gans Edler Herr zu Putlitz (* 1860 in Retzin, † 1922) einen weiteren bekannten Intendanten am Stuttgarter Hoftheater. Als Archivale des Monats Juni – August 2005 stellt das Landesarchiv Baden-Württemberg den Titel Im neuen Haus leb’ fort der alte Geist! Das Stuttgarter Hoftheater in der Ära des Intendanten Putlitz heraus.
Märchenbücher
Gustav Gans war im Übrigen Präsident des deutschen Bühnenvereins und schrieb in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts viel gelesene Märchenbücher sowie seine Kindheits- und Jugenderinnerungen in der Prignitz unter dem Titel Mein Heim (siehe Literatur). Seine dieser Tage vergessenen, frühen Märchenbücher wie Was sich der Wald erzählt oder aberVergißmeinnicht erlebten im Jahr 1900 ihre 50. (!) Auflage. Der rege briefliche Austausch, den er mit Schriftstellerkollegen wie Paul Heyse und Willibald Alexis führte, ist zum größten Teil zerstört worden. Verheiratet war Gustav Gans mit Elisabeth zu Putlitz, einer geborenen Gräfin Königsmarck aus einem weiteren großen märkischen Adelsgeschlecht, die 1894 ein dreibändiges Lebensbild ihres Mannes herausgab, das sie weitgehend aus Briefen zusammenstellte. Gemeinsame Angehöriger war die oben erwähnte Lita, die sich ebenfalls schriftstellerisch betätigte (Aus dem Bildersaal meines Lebens 1862–1931, Leipzig 1931).
Berlin: Putlitz neben Quitzow
Nach Daten des Lexikons aller Berliner Straßennamen geht auch die Berliner Putlitzstraße im Stadtteil Tiergarten auf den Karlsruher Theaterdirektor zurück, da die Benennung 1891 in dessen Todesjahr erfolgte. Allerdings findet sich dieser Hinweis in der neueren Fassung der Berliner Straßennamen laut Edition Luisenstadt nicht mehr. Hier wird die Putlitzstraße allgemeiner dem gesamten Adelsgeschlecht und ihrem Stammsitz Putlitz zugeordnet. Für diese Version könnte sprechen, dass die Straße zwischen Birkenstraße und Quitzowstraße verläuft, die nach dem anderen großen Adelsgeschlecht der Prignitz, den Quitzows, genauer nach dem gleichnamigen Ort benannt ist. Da auch die Bad Wilsnacker und Perleberger Straße in unmittelbarer Nähe liegen, dürfte die Vorhaben der Namensgebung einiger Straßenzüge dieses Stadtviertels in der allgemeinen Darstellung der Prignitz und ihrer Städte befindlich haben – was die Zuordnung auch zu Gustav Gans allerdings nicht obligatorisch ausschließt.
Quellenhinweis, Museen, Radtour
Aktuelle und umfangreiche Unterlagen zu Literatur und Quellen über die Familie und Werke von Familienmitgliedern finden sich im Vorwort und Anhang Bernhard von Barsewischs zur Neuauflage von Gustav zu Putlitz’ Mein Heim von 2002. Große Teile davon enthält in Form ausführlicher Anmerkungen schon das Vorwort, das rundum verbunden verfügbar ist, siehe Literatur.
Ausführliche Angaben gibt es des Weiteren in der Dauerausstellung zur Familiengeschichte im Schloss Wolfshagen, die auch eine umfangreiche Stammtafel als Wandbild enthält. Auch das Stadtmuseum in Wittenberge und das Heimatmuseum in Perleberg halten Angaben zu den Edlen Herren Gans zu Putlitz bereit.
Die gut ausgeschilderte Radtour „Gänse-Tour“ bringt weiter des Flusstals der Stepenitz die Kulturstätten der Adelsfamilie und die landschaftlichen Reize der Prignitz näher, siehe Stepenitz. Als Tourenlogo dienen gekrönte Gänse.
Verweise, Quellen, Weblinks
Siehe auch
- Liste der Herrscher von Brandenburg
- Liste der Bischöfe von Havelberg
- Genealogisches Handbuch des Adels
- Liste der Herrschaftsformen
- Adelsprädikat
Quellen bei Fontane/Raubritter
Theodor Fontane folgt in seinen Darstellungen zum Raubrittertum in Teilen den womöglich sehr neutralen Beschreibungen von Georg Wilhelm von Raumer (1800–1886, Persönlichkeit der preußischen Staatsarchive) in einem Essay in der Quellensammlung Codex diplomaticus Brandenburgensis continuatus (bei Fontane: Novus Codex diplomaticus Brandenburgensis), den Raumer zwischen 1831 und 1833 in zwei Bänden herausgab. Die Aufzeichnungen der zitierten trüben Quelle Engelbert Wusterwitz sind überliefert und liegen in einer Fassung von 1973 vor, siehe Literaturliste. Der erwähnte Riedel, Adolph Friedrich Johann Riedel gab zwischen 1838 und 1869 den Codex Diplomaticus Brandenburgensis, Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften in 41 Bänden heraus.
Literatur
- Lutz Partenheimer: Albrecht der Bär. 2. Auflage. Böhlau Verlag, Köln 2003, ISBN 3-412-16302-3 Zitierte Stelle zum Wendenkreuzzug S. 106f
- Gustav Albrecht, Markgraf Otto II. und Markgraf Albrecht II., in: Richard George (Hrsg.), Hie gut Brandenburg alleweg! Geschichts- und Kulturbilder aus der Vergangenheit der Mark und aus Alt-Berlin bis zum Tode des Großen Kurfürsten.Verlag von W. Pauli’s Nachf., Berlin 1900. Zum Ehrenmal Johann Gans zu Putlitz S. 85f
- Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil 1. Prignitz, bearb. von Liselott Verschieden (Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs), 2., aktualisierte und stark erw. Aufl., Unternehmen Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1997, ISBN 3-7400-1016-9
- Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg . Teil 5. Fünf Schlösser. (1. Auflage 1889.) Zitate nach der Ausgabe Nymphenburger Verlagshandlung, München 1971, Frankfurt/M, Berlin, ISBN 3-485-00293-3 Zitierte Stelle aus der Ballade zum Kleinkrieg um Ketzer-Angermünde S. 63; die weiteren Fontane Zitate zwischen S. 58–78
- Wolfgang Ribbe, Die Aufzeichnungen des Engelbert Wusterwitz. Einzelveröffentlichungen der Historischen Ausschuss zu Hauptstadt – Band 12, 1973, ISBN 376780338
- Codex Diplomaticus Brandenburgensis, Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften, Adolph Friedrich Johann Riedel (Hrsg.), 41 Bände zwischen 1838 und 1869 Zitierte Stelle zur Stellung der Familie Seite 272, zitiert nach [1]
- Petra Bojahr, Erich zu Putlitz, Leben und Werk 1892–1945. Untersuchungen zur Monumentalarchitektur. Schriftenreihe des Hamburgischen Literaturarchivs. Betrieb Dölling & Galitz, Hamburg 1997, ISBN 3-930802-45-7
Werke von Familienmitgliedern
- Bernhard von Barsewisch, Torsten Foelsch, Sieben Parks in der Prignitz, Geschichte und Zustand der Gutsparks der Edlen Herren zu Putlitz, Unternehmen Hendrik Bäßler, Spreeathen 2004, ISBN 3-930388-32-4 Anführung zu neue Güter/Vorwerk 1811 S. 24; Daten zum Eigentum ebendort
- Gustav zu Putlitz, Mein Heim. Erinnerungen an Kindheit und Jugend. Neu hrsg. und mit einem Vorwort sowie Anhang ausstatten von Bernhard von Barsewisch. Hendrik Bäßler Verlag, Kapitale 2002 (Erstausgabe 1885) ISBN 3-930-38828-6 Zitierte Stelle von Barsewisch zu Konkurrenz Hohenzollern Seite 9 Das gesamte Vorwort von Barsewisch als Leseprobe online, 13 Seiten
- Wolfgang Gans Edler Herr zu Putlitz: Unterwegs nach Deutschland – Erinnerungen eines ehemaligen Diplomaten, Verlagshaus der Nation Berlin, 2. Aufl. 1956
- Lita zu Putlitz, Aus dem Bildersaal meines Lebens 1862 - 1931 Koehler & Amelang, Leipzig 1931
Zeitungsartikel
- Volker Müller, Land und Eigentum, in: Textarchiv der Berliner Zeitung, 29. Januar 2004 Zitierte Stelle zu Barsewisch, Kapitel DDR und Ende der deutschen Teilung
- Volker Müller, Heimkehr der edlen Gänse, in: Textarchiv der Berliner Zeitung, 4. Mai 2002
Weblinks
- Brief von Gebhard zu Putlitz an Wolfgang Thaetner vom 16. Januar 2005 Zitierte Stelle in Abschnitt Johannes Gans
- Preußenchronik Anführung im Abschnitt Raubritter Putlitz
- Klaus Graf, Univ. Freiburg, Gewalt und Adel
- Landesarchiv Baden-Württemberg – zum Stuttgarter Intendanten Putlitz siehe Abschnitt Putlitzstraßen
- Stadt Braunschweig, Vernetztes Gedächtnis 1. Anführung zu Erich von Putlitz
- Architekturarchiv, Biografie und Werkauswahl zum Architekten Erich zu Putlitz 2. Anführung zu Erich von Putlitz
- Edition Luisenstadt Straßennamen in Berlin
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