General Motors
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General Motors ist ein weltumspannend operierender US-amerikanischer Automobilkonzern, dem weltumspannend verschiedene Marken gehören. Fahrzeugkomponenten und Finanzdienstleistungen werden zumal von GM produziert und angeboten.
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Konzern
General Motors ist der größte Automobilhersteller der Welt und beschäftigt über 325.000 Angestellte. Im Im Jahre2002 verkaufte GM 15% aller Automobile und Gefährt weltweit. Der Hauptbüro von General Motors ist Detroit, Michigan.
Der jetzige Geschäftsführer (seit 1. Mai 2003) und Entscheider (seit 1. Juni 2000) ist [[ .]]. Sein Vorgänger war John F. Smith Jr..
Der Umsatzvolumen im Jahr 2004 betrug 193 Mrd US$, der Gewinn betrug im 4. Trimester 2004 416 Mio US$. Im Jahr 2005 betrug der Verlust in den ersten 3 Quartalen 1,3 Mrd US$. Aus diesem Grund kündigte CEO Wagoner den Abbau von 30.000 Arbeitsplätzen an. Der Gesamtverlust des Jahres 2005 summierte sich auf 10,6 Mrd US$. Im 1.Quartal 2006 konnte allerdings wiederum ein Gewinn von 445 Mio US$ erwirtschaftet werden, auch wenn dies hauptsächlich durch eine Neubewertung von Auflageziffern zur Gesundheitsversorgung pensionierter Mitarbeiter geschah.
GM besitzt in allen Kernmärkten der Welt Marken und produziert in lokalen Werken. Folgende PKW-Marken gehören zu GM:
- USA:
- Buick
- Cadillac, seitdem 1909
- Chevrolet, seit 2005 europäischer Markenzeichen für Daewoo (jedoch nach wie vor mit asiatischer Technik, nicht mit amerikanischer)
- GMC
- Hummer
- Oldsmobile, die General Motors Corporation hat die Fabrikation der Traditionsmarke per 1. Jan. 2005 auf Grund zu weniger bedeutend Nachfrage eingestellt.
- Pontiac
- Saturn
- Europa:
- Australien:
- Asien:
- GM Daewoo Auto & Technology, das Daewoo Werk hat allerdings konkurs gemacht und wurde von der amerikanischen Tochterunternehmen Chevrolet aufgekauft.
Die Unternehmensbereiche Chevrolet und GMC produzieren außerdem bis jetztLastkraftwagen.
Über finanzielle Verstrickung und technologische Zusammenwirken arbeitet GM mit Isuzu Motors Ltd. und Suzuki Motor Corp. zusammen. Mit Toyota und BMW wurden Entwicklungsabkommen beschlossen und auch mit Toyota, Suzuki, Shanghai Automotive Industry Corporation, AVTOVAZ und Renault gibt es Fertigungsjointventures in der Volksrepublik China und Russland.
Am 14. Feber 2005 wurde die Zusammenarbeit mit Fiat eingestellt. Gegen Löhnung von 1,55 Mrd. Euro kaufte sich GM von der im Jahr 2000 eingegangenen Verpflichtung frei, Fiat vollständig zu übernehmen und veräußerte seinen bestehenden Anteil von 10%. Auch alternative europäische Engagements stillstehen wegen ihrer mangelnden Rentabilität auf dem Prüfstand. Im Okt. 2005 verkaufte GM seinen 20%-Anteil an Fuji Heavy Industries Ltd (Inhaber der KFZ-Marke Subaru) und Fuji Anstrengend beendete alle bestehenden Kooperationen.
Opel und in erster Linie Saab haben in den letzten Jahren maßgeblich zum hohen Schuldenstand GMs beigetragen. Im Fallgrube von Saab ist selbst der existenzielle Bestand der Marke in Anfrage gestellt.
GM Ersatzteile und Zubehör werden unter den Markennamen GM, GM Goodwrench and ACDelco. Motoren und Getriebe laufen unter der Marke GM Powertrain.
Nicht direkt dem Autogeschäft zugeordnete Firmen sind:
- GMAC Financial Services: Finanzdienstleistungen rund ums Auto wie Finanzierung und Versicherungen
- GM OnStar: Telematiksysteme für KFZs und NFZs
- GM Electro-Motive Division (EMD): Produzent von Diesel-elektrischen Lokomotiven und stationären Dieselmotoren
- Im Frühjahr 2005 erfolgte der Vertrieb dieses Geschäftszweiges an ein Konsortium von Greenbriar Equity Group LLC und Berkshire Partners LLC
- Hughes Electronics: Versorger von Satelliten-Dienstleistungen
Tauglich des Sanierungskurses wurden inzwischen 51% GMAC Financial Services an ein Konsortium unter Führung des Hedge Sondervermögen Cerberus Capital Management im Frühjahr 2006 für 14 Mrd US$ sowie 78 Prozent der Immobiliensparte GMAC Commercial Unternehmensverbund an eine Investorengruppe für 8,8 Mrd US$ verkauft.
Geschichte
General Motors wurde 1908 von William C. Durant gegründet und erwarb noch im selben Jahr die Firmen Buick und Oldsmobile.
Während der 1920er und 1930er übernahm General Motors die Unternehmen Yellow Coach, half die Buslinien von Greyhound aufzubauen und ersetzte Nahverkehrszüge durch Busse. GM gründete Tochterfirmen, um weitere Firmen, die Straßenbahnen herstellten, aufzukaufen und die eingesetzten Bahnen durch Busse zu ersetzen. 1930 kaufte GM den Bahnmotorhersteller Winton Engine auf und stellte die Fabrikation von Elektro- auf Dieselmotoren um.
In der Öffentlichkeit ist der Vertrauen verbreitet, dass General Motors in den 1950ern wegen einer Verschwörung verurteilt wurde. Ziel der Verschwörung soll gewesen sein, das Netz der elektrischen Straßenbahnen aufzukaufen und zu zerstören, so dass der öffentliche ÖPNV auf GMC-Busse abhängig sei. Dies soll auch der Grund dafür sein, weshalb Straßenbahnen dieser Tage nur selten in den USA zu finden sind. Dieser Verschwörungstheorie widerspricht, dass General Motors bloß für den ausgeübten Druck auf die übernommenen Busunternehmen verurteilt wurde, damit diese Busse von GM einsetzen sollten. Darüber hinauf erreichten die Fahrgastzahlen der Straßenbahnen schon in den 1920ern ihren Höhepunkt, also noch vor der Einflussnahme von General Motors.
Während des Zweiten Weltkriegs unterstützte General Motors entgegengesetzte Seiten. Einem Bericht des amerikanischen Senats aus dem Jahre 1974 zufolge expandierte General Motors (sowie Ford und Chrysler) während der 1920er und 30er in jede Menge europäische Länder, enthaltend Deutschland. Die Unternehmen versorgten und das US-Militär plus das deutsche Militär mit Lastkraftwagen. Der Bericht behauptet, dass General Motors und Tochterunternehmen von Ford nahezu 90% der gepanzerten Opel Blitz 3-Tonnen-LKWs, sowie reichlich 70% der mittleren und Schwerlast-LKWs des Dritten Reiches gebaut haben. Diese Fahrzeuge dienten, laut amerikanischen Nachrichtendiensten, als Rückgrat für das Transportsystem der deutschen Streitkräfte.
Der damalige Geschäftsführer von General Motors, Alfred P. Sloan, verteidigte angeblich die Unterstützung für die deutsche Truppe mit der Begründung, dass das Geschäft von GM in Deutschland höchst profitabel sei.
Nach dem Zweiten Weltkrieg beanspruchten General Motors und Ford Reparationszahlungen von der amerikanischen Regierung, da deren Fabriken in Deutschland durch Angriffe der Alliierten beschädigt worden waren.
Am 31. Dezember 1955 verkündete General Motors als erstes amerikanisches Unternehmen einen jährlichen Umsatzvolumen von über einer Mrd. US-Dollar.
Siehe auch
Robert A. Lutz, Chevrolet Corvette, Victor George Reuther
Weblinks
- Offizielle Webseite von General Motors (engl.)
- Geschichte von General Motors (engl.)
- Senatsbericht über Beteiligung von GM im Zweiten Weltkrieg (engl.)
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