Italien
Aus Schlauweb
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| Amtssprachen | Italienisch; regional zusätzlich Deutsch, Französisch, Ladinisch, Slowenisch, Sardisch | ||||
| Hauptstadt | Rom | ||||
| Staatspräsident | Carlo Azeglio Ciampi Giorgio Napolitano (designiert) | ||||
| Ministerpräsident | Silvio Berlusconi (geschäftsführend) Romano Prodi (designiert) | ||||
| Fläche | 301.336 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 58.679.441 (2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 193 Bürger pro km² | ||||
| BIP - Total - BIP/Einw. | 2005 (geschätzt) $1.836 Mrd. (7.) $31.874 (20.) | ||||
| Währung | Euro | ||||
| Zeitzone | UTC+1 | ||||
| Nationalhymne | Fratelli d'Italia | ||||
| Republikfeiertag | 2. Juni | ||||
| Nationalfeiertag | 25. April | ||||
| Kfz-Kennzeichen | I | ||||
| Internet-TLD | .it | ||||
| Vorwahl | +39 | ||||
| Bild:LocationItalyInEurope.png
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| Bild:It-map.jpg
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| Bild:Satellite image of Italy in March 2003.jpg
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Italien (italienisch Italia) ist ein Staat in Europa am Mittelmeer. Italiens Ort ist Rom. Angrenzende USA sind Frankreich, die Schweiz, Österreich, Slowenien, sowie Kroatien über eine Seegrenze und die Enklaven San Marino und die Vatikanstadt (in Rom). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba.
Italien ist u. a. bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Autos, Fußball, Forschung, Kunst, Filme, Töne und Touristenziele. Das heutige Italien war in der Antike Ausgangsland des Römischen Reiches mit Rom als Kapitale des Imperiums. Außerdem ist Italien auch das Ursprungsland der Renaissance und des Risorgimento.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Italien liegt auf der Apennin-Halbinsel, welche an die Form eines Stiefels erinnert. Diese Halbinsel wird vom dem Apennin- Gebirgszug in der Längsachse durchzogen. Im Norden gehört ein Teil der Alpen zu Italien. Weiter der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Tendenz Süden unter anderem die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens (nach anderen Darstellungen: bis zur Straße von Otranto) als die Italienische Adriaküste bezeichnet.
Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den größten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien.
Bei dem Vesuv auf dem italienischen Gegend stillstehen auf italienischen Inseln gleich zwei alternative bekannte Vulkane: der Ätna und der Stromboli (und übrige kleinere um Sizilien herum).
Daneben der Gemeinde Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Bologna, Florenz, Bari, Catania und Palermo.
Höchster Berg Italiens ist der Mont Blanc de Courmayeur 4.748 m.
Bevölkerung
Italien hat eine Einwohnerzahl von 58.679.441 Einwohnern und rangiert in der Weltrangliste auf Platz 22, innerhalb der Europäischen Union liegt das Land auf dem 4. Rang nachdem Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Stadt- und Landbevölkerung
Rund 67% der Bewohner Italiens, in der Regel im Norden, leben in Städten. Zunächst von 1950 bis 1960 herrschte eine starke Emigration aus den unterentwickelten Landregionen in die Städte (Landflucht). Seit den 1980er Jahren hat sich dieser Entwicklung zu Gunsten der Vororte und Kleinstädte umgekehrt.
Größte Städte
(Einwohner 31. Dez. 2004)
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Siehe: Liste der Städte in Italien
Die zehn größten Provinzen
(Einwohner 31. Dez. 2004)
Siehe: Liste der italienischen Provinzen
Größte italienische Agglomerationen und Ballungszentren
| Stadt | Einwohner | Weltrangliste | Europäische Rangliste |
|---|---|---|---|
| Mailand | 6.600.000 | n.b. | n.b. |
| Neapel | 4.500.000 | n.b | n.b. |
| Rom | 3.800.000 | n.b. | n.b. |
| Turin | 1.700.000 | n.b. | n.b |
| Palermo | 1.024.000 | n.b. | n.b. |
| Florenz | 1.000.000 | n.b | n.b. |
| Genua | 1.000.000 | n.b. | n.b. |
Lebenserwartung
Italien hat eine der höchsten Lebenserwartungen der Welt. Sie beträgt bei Männern 78 Jahre, bei Frauen rund 83. Rund 19 % der Itaker sind älter als 65 Jahre. Nach den Schweizern führen somit die Itaker europäisch vor den Griechen und den Schweden die Verzeichnis der "langlebigsten" Bevölkerungen an. Als Grund wird häufig die italienische Küche, also die mediterrane Ernährung, angeführt.
Religion
Mit 80,2 % Katholiken und 16,2 % Konfessionslosen ist Italien ein kath. geprägtes Land. Nur 3,6 % der Bevölkerung gehören anderen Religionen an, unterhalb 231.226 Zeugen Jehovas und 35.000 Juden sowie Protestanten und Muslime (geschätzt 1 Mio.). Die Katholische Kirche ist gebräuchlich potent und bedeutend in Italien, was sich in einer hohen Zahl an Priestern (25,823) und Kardinälen (38) widerspiegelt [1].
Sprachen
Angrenzend der Amtssprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch (in Südtirol), Französisch (Aostatal), Ladinisch und Slowenisch. Darüber auf stillstehen sonstige Minderheitensprachen unter besonderem Schutz (durch die Verfassung und ein präzisierendes Gesetz aus dem Jahr 1999): Albanisch, Katalanisch, Griechisch, Kroatisch, Franko-Provenzalisch, Furlanisch, Zimbrisch, Okzitanisch und Sardisch. Teils streben die jeweiligen Gemeinschaften einen Zusatz ihrer Sprache zur Amtssprache an.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Italiens
Italien, zuvor Mittel- und Süditalien, ist schon seit der Antike ein wichtiges europäisches Kulturzentrum und war Zentrum des Römischen Reichs. Nach dem Einfall der Goten zersplitterte das Land in etliche kleine Vereinigte Staaten und wurde so zu einem „politischen Spielball“ der umliegenden Großmächte. In der Risorgimento-Epoche, Mittelpunkt des 19. Jahrhunderts, wurde Italien unter Herrschaft des Königreichs Piemont-Sardinien, zuvor durch die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi, zum Königreich Italien vereinigt. Da Italien sich zu Beginn des ersten Weltkriegs aus dem Dreibund gelöst hatte und der Entente beigetreten war, konnte das Königreich auf der Seite der Siegermächte das österreichische Südtirol annektieren.
Im October 1922 übernahmen Benito Mussolini und seine Fascii genannten Gefolgsleute durch den Marsch auf Rom die Macht in Italien. Schritt für Schritt wandelte Mussolini das Königreich in einen totalitären Staat um und setzte sich, ähnlich wie später Hitler, selbst als "Duce" an die Spitze von Volk und Staat. Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges überfiel Italien Abessinien, diese völkerrechtswidrige Besetzung war Teil von Mussolinis erklärtem Ziel, das alte (antike) Römische Reich erneut aufleben zu lassen. Durch verschiedene Abkommen band sich Mussolini an das Deutsche Reich und Adolf Hitler. Schließlich trat Italien auf der Seite der Achsenmächte, nach merklichem Zögern des Duce, in den Zweiten Weltkrieg ein. Mit dem Rückzug der italienischen Truppen vor den anrückenden Alliierten und dem Sturz der faschistischen Regierung in Rom im Jahreszeit 1943, wechselte Italien die Fronten und erklärte nunmehr seinem einmal Verbündeten den Krieg. Der folgende Okkupation der deutschen Wehrmacht wurde mit dem Widerstand der Resistenza beantwortet. Nach der Befreiung Mussolinis durch deutsche Fallschirmjäger in den Apenninen erfolgte die Installation einer Marionettenregierung unter Mussolini in Norditalien bis abwärts nach Rom am 23. September 1943 (Italienische Sozialrepublik). Dieser neue Staat blieb mit Deutschland verbündet und erklärte seinerseits dem von den Alliierten besetzten Teil Italiens den Krieg. Als sich die deutschen Verbände im Juno 1944 bis zur „Gotenlinie“ im Apennin zurückzogen und italienische Partisanen ihre Überfälle auf deutsche Soldaten verstärkten, kam es zu Massakern an der Zivilbevölkerung und weiteren schweren Kriegsverbrechen durch die deutschen Besatzungstruppen und Truppen der Sozialrepublik Italien. Am 28. April 1945 kapitulierten die Wehrmachtsverbände in Italien vor den Westalliierten, die Kämpfe hielten aber noch bis zum 2. Mai 1945 an. Durch den Frontwechsel blieb Italien nach Kriegsende von größeren Gebietsabtretungen verschont (Umland von Triest an Jugoslawien bzw. das heutige Slowenien und Kroatien, Dodekanes an Griechenland, kleinere Grenzberichtigungen statt von Frankreich).
Die jüngste Geschichte Italiens zeichnet sich durch häufige Regierungswechsel und hohe Inflation aus. Italien ist Gründungsmitglied der Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (Vorläufer der EU) und hat 2002 seine Währung „Lira” durch den Euro abgelöst.
Politik
Hauptartikel: Politisches System Italiens
Italien ist seitdem 1946 eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, das Parlament besteht aus zwei Kammern (Abgeordnetenkammer und Senat), die alle fünf Jahre gewählt werden und absolut paritätisch sind. Regierungschef ist der Ministerpräsident, seit 2001 Silvio Berlusconi.
Zusätzlich ist Italien Mensch in mehreren überstaatlichen Organisationen. Mit dem 4. April 1949 erfolgte der Eintritt in die NATO. Seit dem 14. Dezember 1955 gehört Italien den Vereinten Nationen an. Im Übrigen ist das Land als Gründungsmitglied der Europäischen Union am 1. Januar 1958 ein bedeutender Ansprechpartner in Europa.
Siehe auch: Liste der italienischen Ministerpräsidenten
Schulwesen und Bildung
Hauptartikel: Schulsystem in Italien
Das Schulwesen Italiens ist - erstmal im Pflichtschulbereich - durch große Gleichwertigkeit gekennzeichnet. Die wesentlichen Bestimmungen für Unterrichtung und Bildung sind in Mailand nicht differenzierend als in Palermo. Unterschiede gibt es einzig im Bereich der beruflichen Bildung, die zum Kompetenzbereich der einzelnen Regionen gehört. Das Schulsystem gliedert sich in folgende drei Bereiche: Kindergarten (scuola dell' infanzia, 3-6), Pflichtschule (scuola elementare, 6-11; scuola media 11-14) , Oberstufe (Liceo: classico, scientifico, linguistico, artistico, economico, tecnologico, musicale, delle scienze umane; 14-19). Die früheren Fachoberschulen (istituti tecnici), die auch schon früher zur allgemeinen Matura führten, werden in Gymnasien umgewandelt. Italien hat in der Fremdsprachenausbildung in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht: Engl. wird schon in der Grundschule unterrichtet, eine zweite lebende Fremdsprache kommt in der Sekundarstufe I dazu. Die 5-jährigen Gymnasien sehen daneben i.d.R. Lateinunterricht vor, beim altsprachlichen Liceo Classico kommt noch Altgriechisch dazu. Die Unterrichtspflicht ist 2004 von 9 Jahren (6-15) auf 12 Jahre (6-18) verlängert worden. Wer schon nach der 12. Klasse das Penne ohne Abitur (Diploma di Maturitá, 13. Klasse) verlässt, erhält automatisch eine Zugangsberechtigung zu einer Art Fachhochschule. Wer mit 14 nicht auf das Oberschule gehen will, muss eine Ausbildung an einer regionalen Berufsfachschule machen (die u.U. mit einer Staatsprüfung und dem beruflichen Abitur abgeschlossen werden kann). Nach dem ersten Ausbildungsjahr kann alternativ eine betriebliche Ausbildung durchgeführt werden. Wer vor Vollendung des 18. Lebensjahres einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss erreicht, wird von der zwölfjährigen Schul- und Ausbildungspflicht freigestellt.
Gesundheit und Gesundheitssystem
Das Gesundheitssystem in Italien ist wie in GB als nationaler Gesundheitsdienst strukturiert. Die Hausärzte erhalten eine Kopfpauschale für die Patienten, die in einer Verzeichnis registriert wurden. Negativ wird die lange Wartezeit auf stationäre Heilverfahren gesehen. Nichtsdestotrotz hat die WHO in einem Ranking der Gesundheitssysteme Italien nach Grande Nation auf den 2. Platz gestellt. Die statistisch etwas längere Lebenserwartung wird mit einer sog. mediterranen Kost erklärt. Diese enthält z.B. viel Wirbeltier und Olivenöl. Leider ist auch in Italien Übergewichtigkeit auf dem Vormarsch.
Politische Gliederung
Italien ist politisch in 20 Regionen (regioni) mit jedes Mal eigener Regierung gegliedert, die allerdings weniger Kompetenzen haben als etwa die deutschen Bundesländer oder gar die Schweizer Kantone. Diese Regionen sind in summa summarum 108 Provinzen (province) und diese in Gemeinden unterteilt. Fünf Regionen haben einen Sonderstatus (statuto speciale), der ihnen eine größere Autonomie gewährt; diese sind in der folgenden Verzeichnis mit einem Stern markiert.
- Abruzzen (Abruzzo)
- Aostatal (Valle d'Aosta) *
- Apulien (Puglia)
- Basilikata (Basilicata)
- Emilia-Romagna
- Friaul-Julisch Venetien (Friuli-Venezia Giulia) *
- Kalabrien (Calabria)
- Kampanien (Campania)
- Latium (Lazio)
- Ligurien (Liguria)
- Lombardei (Lombardia)
- Marken (Marche)
- Molise
- Piemont (Piemonte)
- Sardinien (Sardegna) *
- Sizilien (Sicilia) *
- Toskana (Toscana)
- Venetien (Veneto)
- Trentino-Südtirol (Trentino-Alto Adige) *
- Umbrien (Umbria)
Siehe: Liste der italienischen Regionen, Liste der italienischen Provinzen
Wirtschaft
Allgemeines
Italien ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren steigernd dereguliert und privatisiert wurde. Die italienische Wirtschaft ist die sechstgrößte der Welt (2003) und ist bezüglich ihres BIP mit der Frankreichs und Großbritanniens vergleichber. EU-weit gesehen hat Italien den zweithöchsten Schuldenstand gemessen am BIP. Mit 106,5 % Staatsverschuldung am BIP im Jahr 2004 lag Italien nur knapp vor Griechenland, welches im gleichen Jahr 109,3 % auswies.
Rohstoffe und Industrien
Italien besitzt, bis auf einige Erdgasvorkommen in der Poebene und in der Adria kaum natürliche Ressourcen wie Eisen, Taler oder Öl. Die Stärke der italienischen Wirtschaft liegt im verarbeitenden Gewerbe, vor allen in kleinen und mittelständischen familiengeführten Unternehmen. Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinenbau, Autos, Chemie, Pharmaprodukte, elektronische Produkte, Mode und Kleidung.
Währung
Seit 2002 ist der Euro in Italien gesetzliches Zahlungsmittel. Dieser löste die italienische Lira ab.
Export
Italien ist mit ca. 52 Mio. Hektolitern der zweitgrößte Weinproduzent der Welt (nach Frankreich, Stand: 2000). Siehe hierzu Weinbau in Italien
Zu den wichtigsten italienischen Exportgütern zählen Maschinenbauerzeugnisse, Textilien/Bekleidung, Kraftfahrzeuge und Erzeugnisse der chemischen Industrie
Energieversorgung
Italien hatte bis 1990 einige Kernkraftwerke. Ausgelöst durch die Tschernobyl-Katastrophe führte Italien ab 1987 einen schrittweisen Atomausstieg durch. 1990 wurde das letzte italienische Atomreaktor abgeschaltet. Dieser Tage produziert Italien seinen Strom überwiegend in thermischen Kraftwerken und importiert einen erheblichen Teil des Stroms, überwiegend aus Grande Nation und der Schweiz.
Nord-Süd-Gefälle
Charakteristisch für Italien ist die Zweiteilung des Landes. Der stark industrialisierte Norden mit seinen großen Wirtschaftzentren und Metropolen Mailand, Turin, Bologna und Genua verfügt über einen gut entwickelten Dienstleistungssektor und ist somit wirtschaftlich mit den nördlichen Nachbarländern vergleichbar. Der Süden des Landes, auch Mezzogiorno genannt, ist eine der strukturschwächsten Regionen der EU-15 und ist noch immer stark ackerbautreibend geprägt. Die Folge daraus sind sehr hohe Arbeitslosenraten, die für die Jugend Extreme annimmt, eine erhöhte Kriminalitätsrate und nicht zuletzt das organisierte Verbrechen, das besonders in Kalabrien und auf Sizilien die Macht über etliche Wirtschaftszweige ausübt.
Staatsausgaben
Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
- das Gesundheitswesen bei 11%
- das Bildungswesen bei 8%
- das Militär bei 4%
Kultur
Italien hat europäisch schon sehr früh eine entscheidende Rolle in Kunstgriff und Kultur gespielt. Die römische Antike war in der Zeit des Römischen Reiches Vorbild aller Bauwerke Europas. Auch im Mittelalter und in der Zeit der Renaissance war Italien das Ausgangsland der europäischen Kunst, Kultur und Forschung. Auf dem Gebiet der Malerei, Bildhauerei und Architektur brachte Italien eine Fülle bedeutender Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci, Botticelli, Raphael, Fra Angelico und Michelangelo hervor.
Italien ist weltberühmt für seine Kunstgriff und Kultur, für seine Gebäude wie das Kolosseum und der schiefe Turm von Pisa, ident wie für sein Essen (Pizza, Pasta, etc.), Wein, Lebensart, Eleganz, Design, Film, Theater, Literatur, Poesie, Malerei, Töne (insbesondere die Oper) und allgemein gesprochen, für guten Geschmack.
Bedeutende Personen Italiens
Hauptartikel: Liste berühmter Italiener
Feiertage
| Datum | Bezeichnung | Italienischer Name | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| 1. Januar | 1. Januar | Capodanno | |
| 6. Januar | Epiphanias | Epifania | |
| - | Ostern | Pasqua | Ostersonntag |
| - | Ostermontag | Pasquetta | |
| 25. April | Tag der Befreiung | Liberazione | 1945 |
| 1. Mai | Tag der Arbeit | Festa del Lavoro | |
| 2. Juni | Tag der Republik | Festa della Repubblica | Gründung der italienischen Republik 1946 |
| 15. August | Maria Himmelfahrt | Ferragosto | |
| 1. November | Allerheiligen | Ognissanti | |
| 8. Dezember | Mariä Empfängnis | Immacolata | |
| 25. Dezember | Weihnachten | Natale | |
| 26. Dezember | Stefanstag | Santo Stefano | |
| 31. Dezember | Silvester | San Silvestro |
Medien
Italien verfügt über ein sehr großes Netz an Massenmedien. Anliegend der traditionellen Zeitung und dem Fernsehen setzt sich immer stärker das Internet durch. Das Mobiltelefon hat einen sehr großen Fortuna in Italien erlebt, der nach wie vor anhält. Dabei haben Prepaid-Karten die Überhand, da die Tarife im Vergleich mit anderen Amerika der EU, an erster Stelle aber mit Postpaid-Tarifen billig sind. Die Organisation Freedom House stufte die italienischen Medien 2004 von "frei" auf "teilweise frei" herab. Dies lässt sich mit dem zunehmenden und großen Einfluss Silvio Berlusconis auf das italienische TV und Teile der italienischen Presse zurückführen.
Presse
Die italienische Tagespresse hat ein Angebot aus überregionalen Zeitungen und vielen regional sehr bedeutsamen Blättern. Sie unterscheiden sich weniger in ihrem Inhalt als viel mehr in ihrer Verbreitung und Prestige. Benachbart den großen Tageszeitungen La Repubblica aus Rom, Il Corriere della Sera aus Mailand und La Stampa aus Turin vorhanden jede Menge bedeutsame Lokalzeitungen, z. B. La Nazione aus Florenz o. Il Mattino aus Neapel. Als auch die Zeitungen regionalen sowohl .... als auch überregionalen Charakters haben inhaltlich Nachrichten aus In- und Ausland, regionale und lokale Geschehnisse werden ebenso in den großen Tageszeitungen erwähnt.
Die meisten Tageszeitungen nennen sich wohl quotidiano indipendente, also "unabhängige Tageszeitung", sind jedoch mehr oder weniger von politischen und kommerziellen Interessen beeinflusst. Die Bezeichnung stammt daher, weil sie sich von den reinen Parteizeitungen wie der kommunistischen L'Unita oder der christlich-demokratischen Il Popolo unterscheiden, welche ihre Parteizugehörigkeit nicht leugnen.
Die meisten Tageszeitungen sind in einer relativ anspruchsvollen Ausstaffierung und Gestaltung, es wird sehr bewusst nach einem qualitativen und intellektuellen Schreibstil gestrebt. Dennoch wird im europäischen Vergleich in Italien wenig Periodikum gelesen, Italien rangiert dabei relativ weit unten.
Eine Ausnahmefall und Besonderheit in der italienischen Presselandschaft stellen die täglichen Sportzeitungen dar. Momentan vorhanden mindestens drei Tageszeitungen, die sich nur mit Sportart beschäftigen und allesamt relativ hohe Auflagen erreichen. Die meistgelesene italienische Sportzeitung, La Gazzetta dello Sport, erreicht an ihrem umsatzstärksten Tag undeutlich die Auflage der meistverbreiteten italienischen Tageszeitung.
Die Spektrum der italienischen Wochenzeitschriften ist parallel mit der des deutschsprachigen Raumes. Dabei kann man auch die Unterscheidung zwischen Klatschpresse und anspruchsvollen Magazinen erkennen. Doch auch populäre Wochenzeitschriften, z. B. Oggi, Gente oder La Domenica del Corriere, bemühen sich um sehr hohe Qualität. Einige Tageszeitungen geben im gleichen Sinne Sonntagsausgaben heraus.
Rundfunk und Fernsehen
Die drei nationalen Radioprogramme sowie die Fernsehkanal RAI Uno, RAI Due sowie RAI Tre sind unter der staatlich kontrollierten Organisation RAI-TV zusammengefasst. Neben existiert eine Masse an Privatsendern, die ihre Stationen in fast jeglicher größeren Ort haben. Diese finanzieren sich durch einen sehr hohen Anteil an Werbung, das Programm besteht zu großen Teilen aus Musik und Shows.
Dabei gibt es große qualitative Unterschiede. Einige manche etablierte Sender schlossen sich zu einem großen Sendernetz zusammen, übrige andererseits beschränken sich auf die Ausstrahlung von Filmen, deren Qualität teils fraglich ist. In der Regel vorliegen in Italien rund 1.700 Fernsehanstalten, die rund 30 Mio. Betrachter erreichen.
Nicht strittig ist dabei der große Einfluss des noch amtierenden Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi auf die Medien. Seit seiner Präsidentschaft nimmt er auch steigernd Einfluss auf die öffentlich-rechtlichen Medien, etwa auf die Organisation RAI. Weiterhin sind drei italienweit terrestrisch empfangbare Sender im Privateigentum Berlusconis. Unter dem Namen Mediaset sind die Privatsender Canale 5, Italia 1 und Rete 4 zusammengefasst. Berlusconi hat diese Sender in den Jahren 1980-1984 aufgekauft und sie erreichen täglich ein Millionenpublikum und strahlen populäre Sendeformate wie Reality Shows und Sportübertragungen aus. In die Beurteilung gerieten die Sender vorerst durch die einseitige innenpolitische Berichterstattung während der letzten Parlamentswahlen in Italien.
Sport
Die beliebteste italienische Sport ist der Fußball (Calcio). Der italienische Fußball verfügt über sehr bekannte Fußballvereine, die bei internationalen Turnieren jede Menge Erfolge errangen, wie z. B. Juventus Turin, Inter Mailand, AC Mailand, Lazio Rom, AS Roma und AC Parma. Leider Gottes mehren sich in jüngster Zeit rechtsextreme Handlungen in Zusammenhang mit Fußballspielen. So wurden gar dunkelhäutige Mensch in Stadien abermals ausgepfiffen. Die Nationalmannschaft Italiens gewann schon dreimal den Weltmeistertitel (1934, 1938, 1982) und konnte 1968 den Europameistertitel erringen.
Zuerst in den nördlichen Landesteilen, im Aostatal, im Veltlin und in Südtirol hat der Skisport große Popularität erlangt. Jede MengeTouristen verleben ihren Freizeit in der Nähe einer dieser italienischen Skigebiete. Zwei der jetzt bekanntesten Sportler bei den Herren ist Giorgio Rocca und bei den Damen Isolde Kostner. Der auswärtig vermutlich berühmteste italienische Sportler ist Alberto Tomba.
Ferner gilt Italien auch als ein Radsportland. Der Giro d'Italia gilt nach der Tour de France als zweitbedeutendstes Radrennen der Welt. Wichtige Eintagesrennen, die zu den Klassikern gerechnet werden, sind Mailand-San Remo und die Lombardei-Rundfahrt. Zu den wichtigsten Radsportlern gehören u. a. der verstorbene Marco Pantani und Mario Cipollini bzw in der Radsportgeschichte Fausto Coppi und Gino Bartali.
Benachbart gehören in Italien Basketball und Volleyball zu den beliebteren Sportarten.
Militär
Die Italienische Armee besteht aus den Teilstreitkräften Heer, Luftwaffe, Marine und den Carabinieri. Generell dienen 190.000 Männer und Frauen in den Streikräften, dazu kommen 110.000 Carabinieri und 50.000 zivile Mitarbeiter.
Weblinks
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- Italienische Botschaft in Berlin
- Offizielle statistische Daten über Italien (italienisch)
- Seite der ENIT, des Staatlichen Italienischen Fremdenverkehrsamts
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Beitrittsverträge zum 1.1.2007 unterzeichnet mit:
Bulgarien |
Rumänien
Weitere anerkannte Beitrittskandidaten:
Kroatien |
Mazedonien |
Türkei
(TID 223096)
(TID 140838)
Belgien | Bulgarien | Dänemark | Deutschland | Estland | Frankreich | Griechenland | Island (verfügt über kein eigenes Militär) | Italien | Kanada | Lettland | Litauen | Luxemburg | Niederlande | Norwegen | Polen | Portugal | Rumänien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Türkei | Ungarn | Vereinigte Staaten | Vereinigtes Königreich
(TID 223096)
(TID 361813)
Australien | Belgien | Dänemark | Deutschland | Finnland | Frankreich | Griechenland | Irland | Island | Italien | Japan | Kanada | Luxemburg | Mexiko | Neuseeland | Niederlande | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Schweden | Schweiz | Südkorea | Slowakei | Spanien | Tschechien | Türkei | Ungarn | Vereinigte Staaten | Vereinigtes Königreich
(TID 223096)
(TID 573546)
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