London
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| Bild:Disambig-grau2.png | Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für zusätzliche Bedeutungen siehe London (Begriffsklärung). |
(TID 537110)
| Wappen | London | |
|---|---|---|
| Bild:Londonwappen.jpg | Bild:LondonTowerBridge2004-08-03.jpg | |
| Basisdaten | ||
| Landesteil: | England | |
| Fläche: | 1579 km² | |
| Einwohner: | 7.421.209 (Stadt) 12.599.561 (Ballungsgebiet) (Stand 1. Jan. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 4700 Einwohner/km² | |
| Höhe: | 62 m ü. NN | |
| Vorwahl: | 020 | |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 51° 30′ N, 0° 8′ W51° 30′ N, 0° 8′ W (TID 488890) | |
| Stadtgliederung: | City of London u. 32 boroughs | |
| Website: | www.london.gov.uk | |
| Politik | ||
| Bürgermeister | Ken Livingstone | |
| Bild:Location-london.png Lage von London europäisch | ||
(TID 438491)
(TID 222876)
]) ist die Stadt des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland und liegt an der Themse in Südostengland auf der Eiland Großbritannien. In der Gemarkung leben 7.421.209 Menschen, davon etwa 2,7 Mio. in den zwölf Stadtbezirken von Inner London, in der Agglomeration 12.599.561 (Stand jedes Mal 1. Januar 2005). Das heutige Verwaltungsgebiet mit den Stadtbezirken entstand am 1. April 1965 mit der Gründung von Greater London.
London ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt (Weltstadt). In der Gemeinde befinden sich jede Menge Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. Das Stadtgebiet von Greater London, welches in Inner- und Outer London unterteilt ist, gliedert sich in die City of London und übrige zusammenfassend 32 Stadtbezirke ("London boroughs"), unterhalb auch die City of Westminster. London ist Sitz der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO).
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Geografische Lage
London erstreckt sich etwa 45 Kilometer weiter der schiffbaren Themse und liegt durchschnittlich 62 M über dem Meeresspiegel. London entstand aus einer Niederlassung am Nordufer, der heutigen City of London. Die London Bridge war während vieler Jahrhunderte die einzige Brücke über den Fluss.
Aus diesem Grund befindet sich der größere Teil der Ort nördlich des Flusses. Mit dem Bau weiterer Brücken im 18. Jahrhundert und dem Bau der Eisenbahnen im 19. Jahrhundert begann sich die Gemarkung in alle Richtungen auszudehnen. Die Landschaft ist flach bis leicht wellig, womit das ungehinderte Wachstum begünstigt wurde.
Die Themse war in früheren Zeiten wesentlich breiter und seichter als heute. Sie wird dieser Tage fast gänzlich durch Dämme begrenzt und die meisten Zuflüsse fließen unterirdisch. Die Gezeiten der Nordsee machen sich in London noch deutlich bemerkbar, die Gemeinde ist deshalb durch Überschwemmungen und Sturmfluten gefährdet. Bei Woolwich (östlich von Greenwich gelegen), wurde in den 1970er Jahren der Thames Barrier gebaut, um diese Risiko einzudämmen.
Die geografischen Koordinaten des Stadtzentrums (in der Nähe des Trafalgar Square) sind 51,30 Grad nördlicher Dicke und 0,08 Grad westlicher Länge. Durch das königliche Observatorium, dem Royal Greenwich Observatory in Greenwich wurde der bekannte Nullmeridian gelegt. Er ist Ausgangspunkt der Längengrade und damit auch der Zeitzonen.
Klima
London befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die Warme Jahreszeit sind warm aber selten heiß; die Saison sind zwar kühl, doch sinkt die Kälte selten unter den Gefrierpunkt. Der wärmste Monat ist Juli mit 16,3 °C im Durchschnitt, der kälteste Januar mit 3,9 °C im Mittel. Die höchste je in London gemessene Wärme war 37,9 °C, gemessen während der Hitzewelle 2003. Die große überbaute Fläche hält die Wärme zurück und schafft dadurch ein Mikroklima. Fallweise ist es in der Gemeinde so weit wie fünf Grad wärmer als in der umliegenden Landschaft.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,7 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 753 Millimeter. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Dezember mit durchschnittlich 80 Millimeter und der wenigste im Juli mit 44 Millimeter im Mittel. Schnee fällt eher selten, höchstens einige Cm pro Jahr. Ereignisse wie die Schneekatastrophe von 1978, als London geradezu im Schnee versank, sind eine Seltenheit. Keine Seltenheit sind dagegen Inversionswetterlagen. Eine davon führte 1952 zu einer großen Smog-Katastrophe.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Londons
Antike
Auf dem heutigen Stadtgebiet stand einmal eine kleine und unbedeutende keltische Siedlung. Etwa um die Mittelpunkt des 1. Jahrhunderts n. Chr. wurde sie von den Römern eingenommen und "Londinium" getauft. Die römischen Persönlichkeit bauten eine Brücke über die Themse und nutzten das Lager für die Verschiffung von Mineralien und landwirtschaftlichen Produkten. Unter Kaiser Septimius Severus (146–211) entwickelte sich Londinium schnell zum Markt der römischen Provinz "Britannia superior". Anno 61 n. Chr. zerstörten die Briten, angeführt von Königin Boudicca (30-61), die Siedlung.
Nach deren Wiederherstellung wurden im 2. Jahrhundert n. Chr. schützende Wallanlagen um die Gemeinde errichtet. Dennoch büßte sie ihre bedeutende Rolle nach dem Abzug der Römer im Jahre 410 und während der Eroberung Britanniens durch die Angeln und Sachsen vorübergehend ein. Während der Herrschaft der Dänen verwaisten weite Teile Londons.
Mittelalter
Jahr 886 nahmen die Sachsen unter der Führung von König Alfred dem Großen (848–899) die Ort ein, die seit dem 7. Jahrhundert unter dem Namen "Lundenevic" Kapitale der Könige von Essex war. 1066 nahmen die Normannen die Ort ein. Wilhelm I. (1027–1087) ließ sich nach der siegreichen Kleinkrieg von Hastings als erster König in der Westminster Abbey krönen und bestätigte die besonderen Rechte Londons. In der Folgezeit strebte die Gemeinde wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit an.
1192 wählten die Bewohner ihr erstes eigenes Stadtoberhaupt, ab 1351 auch einen eigenen Stadtrat. Bis Ende des 14. Jahrhunderts durfte der regierende Monarch das freie und selbstverwaltete London nur mit einer gesonderten Genehmigung betreten. Die Entwicklung der Gemarkung lag überwiegend in den Händen einer Establishment von Kaufleuten, die den englischen Außenhandel als Mitglieder der Hanse (Stalhof) ausbauten. Im Rosenkrieg hielt die Gemarkung zur Politische Kraft der Yorks, der 1485 mit der Krönung von Henry Tudor als Heinrich VII. zu Ende ging. Vor 1535 war fast die Hälfte der Fläche Londons im Eigentum von Klöstern. Während der Reformation wurden sämtliche Klöster aufgehoben und ihr Habseligkeiten fiel bis 1538 an die Gemeinde oder an die Krone.
Neuzeit
London musste in seiner wechselvollen Geschichte diverse Rückschläge hinnehmen. Nachdem im 16. Jahrhundert die Gründung der ersten großen Handelskompanien und der ersten Warenbörse (1570) den wirtschaftlichen Aufstieg vorangetrieben hatte, wurde die Gemarkung 1664 und 1665 von einer verheerenden Pestwelle ("Great Plague") heimgesucht, die über 70.000 Menschenleben forderte. Im Sept. 1666 verwüstete eine Feuerkatastrophe große Teile der Altstadt. Etwa 13.000 Häuser und 89 Kirchen fielen den Flammen zum Opfer. Nach dem "Großen Brand von London" wurde London in erster Linie nach Entwürfen des Architekten Sir Christopher Wren (1632–1723) wiederaufgebaut. Das Stadtgebiet entwickelte sich weiter nach Okzident - in Trend der Gemeinden Kensington und Chelsea. In den Bezirken am westlichen Randzone von London entstanden in der Folgezeit große Plätze, wie die in "Berkeley", "Grosvenor" und "Hanover". Zusätzlich wurden Wasserversorgungsanlagen und Abwassersysteme installiert und die Straßen gepflastert.
Zwischen 1675 und 1711 schuf Christopher Wren sein Hauptwerk, die "St. Paul's Cathedral" mit ihrer 110 M hohen Kuppel. Ende des 17. Jahrhunderts wurde auch Soho mit seinem rechtwinkligen Straßennetz und dem "Soho Square" angelegt. Ein weiteres städtisches Viertel entstand in Westminster. Während des 19. Jahrhunderts wuchs London hurtig und errang während des viktorianischen Zeitalters große Bedeutung als Kapitale des British Empires. 1851 ist London laut Volkszählung mit 2.651.939 Einwohnern die größte Gemarkung Europas und das Zentrum der industrialisierten Welt. Hier findet die erste Weltausstellung statt.
Während des Zweiten Weltkrieges, zuvor 1940 und 1941, erlitt London gerade in Industriegebieten schwere Zerstörungen durch Angriffe der deutschen Luftwaffe. Diese Bombardements gingen mit dem Namen "the blitz" in die Geschichte der Gemeinde ein. Diverse Bälger wurden in dieser Zeit bei Familien im Umland evakuiert. Auch die Diffraktion der Moral der Bevölkerung war ein Ziel. Besonders starken Willkürherrschaft verbreitete die V1-Rakete. Zerstörte Gebäude wurden nach dem Bewaffnete Auseinandersetzung überwiegend durch moderne Bauten ersetzt.
Seit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 galt auch London, zuerst wegen des Einsatzes britischer Truppen an der Seite der US-Army im Irak, als Ziel möglicher Anschläge islamistischer Terroristen. Am 7. Juli 2005 kam es in der britischen Ort schließlich zu vier Bombenanschlägen in drei U-Bahn-Zügen und einem Bus. Die Polente und die englische Regierung gingen davon aus, dass die Täter aller Wahrscheinlichkeit nach dem Umkreis der islamistischen Terror-Organisation Al-Qaida zuzurechnen sind und britische Staatsbürger mit pakistanischen Wurzeln waren ("Homegrown terrorists"). Die Anschläge forderten 56 Opfer und reichlich 700 Verletzte.
Einwohnerentwicklung
London war von 1825 bis 1925 die bevölkerungsreichste Ort der Welt, bis sie von New York überholt wurde. Bei der Volkszählung im Jahre 2001 wurden 7.172.036 Bewohner gezählt. London ist traditionellerweise ein Mittelpunkt für verschiedene Kulturen und Religionen. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts hauptsächlich Iren, Polen, Italiener und osteuropäische Juden nach London kamen, sind seit gegen 1950 zuerst Volk aus ehemaligen britischen Kolonien, zum BeispielIndien, Pakistan und Bangladesch, eingewandert.
Dieser Tage führen zu etwa zehn Prozent der Bevölkerung vom indischen Subkontinent und etwa fünf Prozent aus der Karibik, ein Prozent sind chinesischer Abstammung. 1,6 Mio. Bevölkerung sind Muslime. Summa summarum wurden 25,874 Prozent der Bevölkerung außerhalb der Europäischen Union geboren. Das Ballungsgebiet von London dehnt sich über das eigentliche Stadtgebiet von Greater London hinauf und zählt 12,6 Mio. Einwohner. Dies sind gut in Schottland, Wales und Nordirland zusammen. London ist damit der zweitgrößte Ballungsraum Europas und einer der größten in der Welt.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1750 handelt es sich um Schätzungen, von 1801 bis 2001 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung.
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Politik und Verwaltung
Anno 1965 erfolgte die Gründung der Verwaltungsregion Greater London, ein Zusammenschluss der alten County of London mit Middlesex sowie Teilen der Grafschaften Essex, Hertfordshire, Kent und Surrey. Greater London ist unterteilt in 32 London Boroughs und die City of London. Die Boroughs sind für die lokale Ich-Stärke und den Betrieb der meisten öffentlichen Einrichtungen auf ihrem Gebiet zuständig. Die City of London wird geschichtlich bedingt von der Corporation of London verwaltet.
Die Greater London Authority (GLA) koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Boroughs, ist für die strategische Planung zuständig und betreibt öffentliche Einrichtungen, die in der ganzen Gemeinde tätig sind; dazu gehören die Feuerwehr, die Herren in Grün und der öffentliche Verkehr. Die GLA besteht aus dem Mayor of London (Oberbürgermeister) und der London Assembly (Stadtparlament mit 25 Sitzen), die alle beide ihren Sitz in der City Hall haben. Der aktuelle Mayor of London ist Ken Livingstone. Nachdem er im Jahre 2000 gegen den offiziellen Labour-Kandidaten angetreten war, wurde er aus der Politische Kraft ausgeschlossen, dann allerdings 2004 wiederholt aufgenommen und im Amt bestätigt. Der Lord Mayor of London, der Bürgermeister der City of London, übt alleinig zeremonielle Funktionen aus.
Frühere Verwaltungsbehörden waren die Metropolitan Motherboard of Works (MBW) von 1855 bis 1889, der London County Council (LCC von 1889 bis 1965 und der Greater London Council (GLC) von 1965 bis 1986. Der GLC wurde von Premierministerin Margaret Thatcher nach politischen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und dem GLC-Vorsitzenden Ken Livingstone aufgelöst. 14 Jahre besaß London keine übergeordnete Verwaltung; die meisten Aufgaben wurden an die Boroughs übertragen, einzelne direkt an die Zentralregierung. Diese Maßnahme führte zu großen Koordinationsproblemen. Auch nach der Einsetzung der GLA im Jahr 2000 bieten die Boroughs eine größere Autonomie als noch zu Zeiten der GLC.
Die Polizeibehörde der 32 London Boroughs ist der Metropolitan Police Service, besser bekannt unter dem Namen Metropolitan Versicherungspolice oder kurz als "the Met". Die City of London besitzt eine eigene Polizeibehörde, die City of London Police.
Stadtbezirke
Folgend sind die Stadtbezirke von London (London Boroughs) aufgeführt. In Feststecken die Einwohnerzahl (Stand: UK Census, 2001).
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Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Das National Theatre der National Theatre Company in South Bank und das Barbican Arts Centre der Royal Shakespeare Company gehören zu den vielen Zentren des professionellen Theaterschauspiels. Das Königlich Court Theatre, eine der traditionsreichsten Bühnen in London, ist im Februar 2000 nach vier Jahren Umbauzeit erneut eröffnet worden.
Das Royal Opera House in Covent Garden und das Coliseum, in dem die English National Opera Company untergebracht ist, sind die beiden berühmtesten Opernhäuser. Konzerthäuser sind die Barbican, die Majestätisch Festival Hall und die Saint John’s Church in Westminster. Der beliebteste Konzertsaal liegt in der Wigmore Hall dahinter der Oxford Street. Im Juni 2002 sind nach umfangreichen Renovierungsarbeiten Teile des 1988 im heutigen Finanzviertel entdeckten römischen Amphitheaters der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.
London bietet eine breite Palette an kulturellen Veranstaltungen. Im Londoner Westend sind reichlich ein Zwölf Stück Theater zu Hause. Gespielt wird was auch immer von der Klassik bis zur Moderne. Dort wurde u. a. Andrew Lloyd Webbers weltberühmtes Musical Cats uraufgeführt. Das Globe Theatre ist eine Wiederherstellung des Freiluftschauspielhauses, das 1599 entworfen wurde. Für dieses Theater schrieb Shakespeare etliche seiner größten Stücke. Die Spielzeit läuft von einem Mai bis September mit Produktionen von Shakespeare, seinen Zeitgenossen und von modernen Autoren.
The London Palladium ist das wohl berühmteste Londoner Theater. In den 1950er Jahren wurde die, in England, populäre Varieté Show „Sunday Night at the London Palladium“ live im Television ausgestrahlt. Das Royal Opera House, („Königliches Opernhaus“) in Covent Garden ist eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt. Es ist außerdem die Vaterland des Royal Ballet. Andere bekannte Theater sind das Theatre Royal Haymarket und das Theatre Royal Drury Lane.
Am Trafalgar Square befindet sich die Kirche St. Martin-in-the-Fields. Sie wurde in den Jahren 1721 bis 1726 nach den Plänen des Architekten James Gibbs gebaut. In der Kirche finden häufig Konzerte statt; zu den dort auftretenden Orchestern zählen u. a. die Academy of St. Martin in the Fields und New Trinity Baroque aus den USA. In der Krypta wurde ein Café eingerichtet, in dem mitunter Jazz-Gruppen auftreten. Die Bauwerk beherbergt auch einen der berühmtesten Kirchenchöre der Welt.
London beheimatet fünf professionelle Symphonieorchester. Diese sind das London Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra, die Philharmonia und das BBC Symphony Orchestra. Der Höhepunkt eines jeden Jahres ist die von der BBC weltumspannend übertragene “Last Night of the Proms“ aus der Royal Albert Hall.
Museen
Zu den größten und bekanntesten Museen weltweit zählt das British Museum in Bloomsbury. In ihm befinden sich über sechs Mio. Ausstellungsstücke. Berühmt ist auch der Reading Room, ein kreisrunder Lesesaal, in dem schon Mahatma Gandhi und Karl Marx studierten. Rechtzeitig zum Jahrtausend ist der Souverän Elizabeth II Great Court (Architekt: Norman Foster) fertig gestellt worden. Es ist der größte überdachte Atrium Europas.
Das Victoria and Albert Museum im Ortsteil South Kensington verfügt über eine Kollektion von Kunstschätzen aus aller Welt, unterhalb Skulpturen, Kleidung und Kostüme, kostbare Porzellan- und Glasgefäße, Möbelstücke und Musikinstrumente. Nahe befinden sich das Science Museum London und die Museen für Geologie und Naturgeschichte auch Naturhistorisches Museum (Natural History Museum). Auf der anderen Seite der Stadt, direkt in der City, liegt das Museum of London, dessen Ausstellungen die Entwicklung Londons von seinen Anfängen bis zum heutigen Tag zeigt.
Die National Gallery am Trafalgar Square besitzt eine vielfältige Gemäldesammlung, die von den frühen Anfängen in Italien bis hin zu Schaffen von Cézanne und Seurat reicht. Nebenan ist die National-Portrait-Galerie, in der über 9000 Porträts ausgestellt sind. Jahr 1897 ist die Tate Gallery auf der Uferstraße zwischen Chelsea und Westminster eröffnet worden. Sie umfasst die größte Kollektion britischer Gemälde vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Gegenüber der Saint Paul’s Cathedral ist im Juni 2000 die Tate Modern, ein Ableger der Tate Gallery, eröffnet worden.
Zusätzliche bekannte Museen und Ausstellungen sind Madame Tussaud's Waxworks, das National History Museum, die Cabinet War Rooms, das Medievel Archery Museum, das Imperial War Museum, Somerset House und in der Baker Street 221B das Sherlock Holmes Museum.
Bauwerke
Am westlichen Ende von London steht die Saint Paul's Cathedral und am nördlichen Ufer der Themse befindet sich der Tower von London, eine Festung der Normannen, die von Wilhelm dem Streiter zur Verteidigung seiner neuen Ländereien Ende des 11. Jahrhunderts angelegt wurde. Die in der Nähe gelegene Tower Bridge zählt zu den Symbol von London.
Europäisch davon verläuft die London Bridge; sie ist für der einzigen Brücke errichtet worden, die bis Ende des 18. Jahrhunderts die Themse in der Gemarkung überquerte. Bekanntester Turm in London ist der 98 M hohe Glockenturm, in dem einander Big Ben befindet, die 13. Glocke, die die Stunde schlägt. Er ist ein Teil des Palace of Westminster, dem Sitz des Parlaments. Östlich des Stadtzentrums findet man beidseits der Themse die Docklands, zu denen auch Canary Wharf mit den Wolkenkratzern One Canada Square (235 m), HSBC Tower und Citigroup Centre mit je 200 m gehört. Zusätzliche Hochhaus befinden sich zentral Londons, unterhalb der Tower 42 und 30 St Mary Axe
Siehe auch: Liste der höchsten Bauwerke in London
Die altertümlichen Inns of Court, der Gerichtsbezirk, in dem sich mehrere Anwälte und Rechtsberatungsfirmen niedergelassen haben liegen im Europa und Nordwesten der City. Die Fleet Street, früher einmal Sitz der britischen Landespresseagentur, die in diesen Tagen in übrige Teile der Ort umgezogen ist, befindet sich im Abendland der City. Den Viertel Bloomsbury, den eine berühmte Gruppe literarischer Intellektueller aus den 1920er Jahren dank seiner Nähe zur Universität in London und dem British Museum zu ihren Lieblingsplatz erkoren hatte, kann man im Nordwesten besuchen.
Im Süden von West End liegt der Verwaltungsbezirk Londons, der Regierungsbezirk mit der Whitehall, dem Parlamentssitz (offizieller Name: Palace of Westminster), der St James's Palace (Wohnsitz des Prince of Wales) sowie der Buckingham Palace mit dem Ritual der Wachablösung, die Wohnsitz der Königin in London. Die Stadtbezirke Knightsbridge und Kensington, sowohl als auch äußerst elegante Wohngegend haben vielen Sehenswürdigkeiten, unterhalb das Laden von Harrods und die Majestätisch Albert Hall.
Der Palais des Erzbischofs von Canterbury (Lambeth Palace) befindet sich im Süden von West End, am anderen Flussufer und in dessen Nähe der South Bank Arts Complex, zu dem auch die Königlich Festival Hall gehört. Ganz in der Nähe liegen sonstige Wohngebiete, die eng mit der Geschichte verknüpft sind, wie u. a. Clapham, Dulwich, Greenwich und Wimbledon. Letzteres ist eine der ältesten Siedlungen der Gemeinde und Greenwich ist Kennungsgeber für die Greenwich Mean Time. Sie war früher die Hauptuhrzeit, von der die Uhrzeiten in der gesamten Welt berechnet wurden.
In Wandsworth befindet sich eines der markantesten und zugleich umstrittensten Hoheitszeichen Londons, die Battersea Power Station. Das 1939 an genommene Kraftwerk wurde durch das Pink-Floyd-Album Animals weltberühmt und soll nun allumfassend restauriert werden.
Im Januar 2000 erregte die Eröffnung des Riesenrades London Eye großes Aufsehen. Die Anlage, die mit einer Höhe von 137 Metern bis Anfang 2006 das höchste Riesenrad der Welt war, sollte schon zum Jahreswechsel fertig gestellt werden. Zwecks von Sicherheitsmängeln ist das 35 Mio. Pfund Sterling teure Riesenrad aber erst einige Wochen später angeschaltet genommen worden.
Kurz nach dem Bau des Eiffelturms wollte man auch in London einen ähnlichen Turm bauen, den sogenannten Watkins Tower. Allerdings blieb er ein Turmstumpf, der 1907 ausgefranst wurde. Der 1950 errichtete Crystal Palace Tower, ein 222 M hoher Sendeturm ohne Aussichtsplattform trägt wegen seiner Architektonischer Stil den Spitznamen "Londoner Eiffelturm". Am Trafalgar Square steht dafür seit 1843 das monumentale Nationalhelden-Denkmal für Lord Nelson, die Trafalgar-Statue auf schiffsmastenhoher Säule.
Sonstige Sehenswürdigkeiten sind die Abbey Road Studios, der Kensington Palace, der Stadtbezirk Covent Garden, der Sitz des Premierministers in Downing Street No. 10, Hampton Court Palace, das Riesenrad London Eye, der Platz Piccadilly Circus, der Viertel Soho mit seiner Chinatown, die Temple Church, Westminster Abbey sowie Carnaby Street und Whitehall.
Parks
London besitzt eine große Anzahl von luxuriösen Grünanlagen. Über 200 Parkanlagen breiten sich auf rund 220 Quadratkilometern aus. Die Royal Parks waren älter den englischen bzw. britischen Monarchen widmen und wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts in öffentlich zugängliche Parkanlagen umgewandelt.
Der bekannteste der "Royal Parks" ist der Hyde Park mit der Marble Arch und der Speakers' Corner, der an die Kensington Gardens angrenzt, ist früher als die „Lunge Londons” bezeichnet worden. Von eleganten Wohngebäuden umgeben, die für den Prinzregenten entworfen wurden, ist der Regent's Park im Norden des West End. Dieser Park umfasst gleichzeitig auch den zoologischen Gartenanlage (London Zoo). Mitten im Innenstadt befinden sich der Green Park und der St. James's Park.
Im Jänner 2001 ist der Thames Barrier Park fertig gestellt worden; die Anlage entstand bei den Stauwerken der Themse (Thames Barrier) auf alten Dockanlagen. In den äußeren Stadtbezirken von London befinden sich noch einige sonstige ausgedehnte Grünflächen, wie der Greenwich Park, Richmond Park, Bushy Park, Hampstead Heath und die Kew Gardens.
Weltkulturerbestätten
Die UNESCO hat generell vier Bauwerke bzw. bauliche Ensembles in London zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Diese sind:
- Das Ensemble bestehend aus Palace of Westminster, Westminster Abbey und St. Margaret's Church (1987)
- Tower of London (1988)
- Greenwich Park mit Queens's House, Royal Greenwich Observatory und Royal Naval College (1997)
- Royal Botanic Gardens (2003)
Sport
In London gibt es 13 professionelle Fußballklubs; die meisten sind nach dem Viertel benannt, in dem sie ihre Heimspiele austragen. In der Ministerpräsident League sind folgende Mannschaften vertreten: Arsenal, Charlton Athletic, Chelsea, Fulham, Tottenham Hotspur und West Ham United. In der Football League Championship, der zweithöchsten Spielklasse, spielen Crystal Palace, Millwall und Queens Park Rangers. Im legendären Wembley-Stadion fanden die Endspiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 und der Fußball-Europameisterschaft 1996 statt.
Sehr beliebt in London ist Cricket. Die Mannschaft des Middlesex County Cricket Club spielt in Lord's, dem berühmtesten Cricketstadion der Welt, welches dem Marylebone Cricket Club gehört, die Mannschaft des Surrey County Cricket Club im Wettkampfstätte The Oval.
In Wimbledon findet jeweilig im Juni das wichtigste der Grand-Slam-Tennisturniere statt. Im Twickenham-Stadion finden nationale und internationale Rugby-Spiele statt. Im April wird jeweilig der London Marathon durchgeführt, einer der beliebtesten Marathonläufe der Welt überhaupt.
Mit der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2012 an die britische Gemeinde ist London die erste Stadt, welche zum dritten Mal - nach 1908 und 1948 - Veranstaltungsort der Spiele sein wird.
Wirtschaft
In London haben die produzierenden Industriezweige seit vielen Jahren an Bedeutung verloren. Gegenwärtig sind nur noch 10 Prozent der Arbeitnehmer in diesem Bereich beschäftigt. Die Druck- und Verlagsindustrie schreibt noch die besten Umsatzzahlen. Sie stellt ein Viertel der oben genannten Arbeitsplätze und hat einen Anteil von einem Drittel an der gesamten Erstellung in London.
Die High-Tech-Industrie, die auf elektronische und pharmazeutische Erzeugnisse spezialisiert ist, arbeitet siegreich mit hohen Umsätzen. Diverse der Industriebetriebe, die sich überwiegend in den äußeren Stadtbezirken befinden, neigen dazu, sich völlig aus London zurückzuziehen. Im Zone der Leichtindustrie sind Bekleidungswerke und Brauereien vertreten.
Über den Port von London werden im Gegensatz zu früher nur noch zehn Prozent des Binnen- und Außenhandels Großbritanniens abgewickelt. Seit 1971 ist die wirtschaftliche Wachstumsrate der Ort mit 1,4 Prozent kleiner als die des gesamten Landes in einer Höhe von 1,9 Prozent. Doch weist London eine positive Handelsbilanz auf, was überwiegend auf den Dienstleistungssektor – namentlich die Bereiche Finanzdienstleistungen und Reisebranche – zurückzuführen ist. Jährlich besuchen etwa 20 Mio. Touristen die Stadt.
Die Internationale Börse Großbritanniens und der Republik Irland befindet sich in der City of London. Die Aufhebung der Regulierungen, bekannt unter dem Begriff Big Bang, ermöglichte 1986 den Einstieg in die moderne Welt des elektronischen Finanzwesens. Die Warenbörse London Metal Exchange ist die bedeutendste der Welt, die Wertpapierböse London Stock Exchange besetzt international den dritten Platz nach New York und Tokio. London ist ansonsten weiterhin der größte der drei globalen Finanzplätze.
Ein anderer Dienstleistungsbereich sind die Versicherungen, denen die Gemeinde seit über 300 Jahren ihren Wohlstand verdankt. Lloyd's ist die bekannteste Institution, nicht als Assekuranz im eigentlichen Sinn, statt als eine Börse für Versicherungsverträge. Es ist eine Aktiengesellschaft von Versicherern, die fast jede Art von Versicherungen auf dem internationalen Markt übernimmt.
Eine Besonderheit der Londoner Stromversorgung stellte der Einsatz der HGÜ Kingsnorth, der bis auf den heutigen Tag einzigen innerstädtischen Anlage zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung dar. Diese 1975 an genommene Anlage muss sich vermutlich nicht sehr bewährt haben und wurde inzwischen stillgelegt.
Verkehr
Alle Verkehrsträger der Ort (außer den Flughäfen und den Eisenbahnen) werden durch die Verkehrsgesellschaft Transport for London koordiniert und reguliert.
Siehe auch: Liste der Flussübergänge der Themse
Luftverkehr
London ist ein wichtiges Zentrum des internationalen Luftverkehrs. Die fünf Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick, Luton, Stansted und City Airport herstellen jährlich über 120 Mio. Passagiere ab. Heathrow und City Airport befinden sich innerhalb der Grenzen von Greater London, die übrigen außerhalb. Gatwick, Heathrow und Stansted werden durch Airport-Express-Züge mit der Zentrum verbunden. Außerdem besitzt Heathrow als einziger der Londoner Flughäfen einen U-Bahn-Anschluss. Der City Flugplatz wird auch über die Docklands Light Railway angebunden.
Neben bestehen in und um London zahlreiche Flugplätze für privaten und kommerziellen Luftverkehr. Dies sind Northolt Aerodrome, Biggin Hill Airport, Manston Sonderlandeplatz und Southend Airport.
Eisenbahn
Das britische Eisenbahnnetz ist trotz der relativen Randlage der Gemarkung auf der Eiland weitgehend auf London zentriert. Alles in allem acht große Kopfbahnhöfe in der Stadtzentrum bilden das Zentrum des englischen Bahnnetzes. Diese sind: Charing Cross, Euston, King's Cross, Liverpool Street, Paddington, St Pancras, Victoria und Waterloo. Hinzu kommt der Durchgangsbahnhof London Bridge.
Geringere Bedeutung haben die Bahnhöfe Cannon Street, Fenchurch Street, Marylebone und Moorgate. Der Verkehrsstation Clapham Junction im Ortsteil Wandsworth ist außerhalb Großbritanniens zwar relativ unbekannt, ist aber mit 2000 Zugbewegungen täglich der meistbefahrene Haltepunkt Europas.
Von Waterloo fährt ebenso der Eurostar, der durch den Eurotunnel London mit Paris und Brüssel verbindet. Jahr 2007, wenn die Schnellfahrstrecke Channel Tunnel Rail Link nach London fertig gestellt ist, werden die Eurostar-Züge im Halt St. Pancras enden. Zusätzlich entstehen die Eurostar-Bahnhöfe Stratford Global im Viertel Stratford und Ebbsfleet im Nordwesten von Kent.
Fast alle Vorortszüge enden in einem der Kopfbahnhöfe. Ausnahmefall ist Thameslink, eine S-Bahn-ähnliche Strecke in Nord-Süd-Richtung durch die Innenstadt. Eine alternative Verbindung in Ost-West-Richtung namens Crossrail befindet sich in der Planungsphase.
Der größte Güterbahnhof der Gemarkung ist der Haltepunkt Wembley Yard an der Strecke nach Nordwestengland über Rugby.
U-Bahn und Straßenbahn
Die London Underground (the Tube), deren erstes Teilstück am 10. Januar 1863 eröffnet wurde, ist die älteste und mit einer Länge von 415 Kilometern auch die längste U-Bahn der Welt. Südlich der Themse gibt es bedeutend weniger U-Bahnlinien als im Norden. Der Grund liegt in der für den Tunnelbau ungünstigen Geologie südlich des Flusses. Der Süden von London wird sondern mit einem engmaschigen Netz von oberirdischen Vorortseisenbahnen erschlossen.
Die Docklands Light Railway, eine vollautomatische Stadtbahn, erschließt das ehemalige Hafengebiet Docklands. Viele Verlängerungen befinden sich in Bau oder sind geplant. Am 23. März 1861 fuhr die erste Pferdestraßenbahn durch London und am 4. April 1901 die erste elektrische Straßenbahn. Der Betrieb ist am 5. Juli 1952 eingestellt worden. Nach einer Zwangspause von fast 50 Jahren wurde am 10. Mai 2000 die Straßenbahn in London nochmals eingeführt; Tramlink erschließt den südlichen Viertel Croydon und umliegende Gebiete. Geplant ist weiters eine Straßenbahnlinie durch das Innenstadt (Camden Town/ King's Cross - Euston - Waterloo - Säugetier & Castle - Brixton/ Peckham).
Straßenverkehr
Auch der Straßenverkehr aufmerksam sich auf London. Die wichtigsten Fernverkehrsstraßen und Autobahnen treffen in London aufeinander (siehe auch Straßensystem in Großbritannien). In den Außenbereichen von Greater London starten folgende Autobahnen: M1 nach Norden, M11 nach Nordosten, M2 und M20 nach Südosten, M23 nach Süden, M3 nach Südwesten, M4 nach Abendland und M40 nach Nordwesten. Alle Autobahnen werden durch die M25 gemeinsam verbunden, eine rund um Greater London verlaufende Ringautobahn.
Um das Stadtmitte herum führt eine Ringstraße, die sich aus der A406 (North Circular Road) und der A205 (South Circular Road) zusammensetzt.
Im Februar 2003 führte Transport for London die City-Maut London Congestion Charge ein. Das Befahren der Mautzone in der Stadtmitte mit PKWs und LKWs kostet acht Pfd. (bis Juli 2005 fünf Pfund). Abgesehen sind Busse, Taxis, Feuerwehr, Polizei, Ambulanzen, Fahrräder, Motorräder und mit Alternativenergien betriebene Fahrzeuge. Seit der Einführung hat sich der motorisierte Verkehr um etwa ein Drittel reduziert.
Busse und Taxen
Charakteristisch für London sind des Weiteren die roten Doppeldeckerbusse. Der Busverkehr ist vollständig privatisiert; die einzelnen Gesellschaften sind aber zulässig dazu verpflichtet, ihre Busse im traditionellen Rot anzustreichen. Die alten Routemaster-Doppelstockbusse waren bis zum 9. Dezember 2005 im Linienbetrieb auf dem Weg zu und wurden wegen Behinderten-Untauglichkeit durch Gelenkbusse (bendy buses) von Mercedes-Benz sowie modernere Doppeldecker ersetzt. Die Routemaster verkehren nur noch als Touristenattraktion. Zwischen dem 16. Mai 1931 und dem 8. Mai 1962 verkehrten Trolleybusse in der Stadt.
London ist auch bekannt für die schwarzen Taxen. Um die begehrten Taxilizenzen für die Zentrum zu erhalten, müssen die zukünftigen Fahrer einen anspruchsvollen Test bestehen. Dabei müssen sie für eine "All London" Verkaufskonzession sämtliche der rund 25.000 Straßen in einem Reichweite von sechs Meilen rund um Charing Cross aus dem Kopf kennen. Die Bewegungsreaktion in den Außenbezirken sind weniger stark reglementiert.
Bildung
Universitäten
Die Universitäten und Hochschulen in London können auf eine lange Geschichte zurückblicken. London ist auch die Gemeinde mit den meisten Studenten. Die Universitäten Londons können in zwei Gruppen eingeteilt werden.
Die föderal organisierte University of London ist mit über 100.000 Studenten die größte Universität Europas. Sie besteht aus über 50 Colleges und Instituten, die über einen hohen Grad an Autonomie verfügen. Die größten und prestigeträchtigsten Colleges sind University College London, Imperial College, King's College, Herr Mary und die London School of Economics and Political Science. Kleinere Schulen und Institute sind auf bestimmte Wissensgebiete spezialisiert, wie die School of Oriental and African Studies, das Institute of Education und das Birkbeck College.
Angrenzend da sein sonstige Universitäten, die nicht der University of London angeschlossen sind. Einige waren früher Technische Hochschulen, bis sie 1992 durch eine Gesetzesänderung den Status einer Universität erhielten wie z.B. die University of East London, während übrige lange vor der der Gründung der University of London entstanden waren. Zu diesen zählen die City University im historischen Stadtzentrum, die Middlesex University im Norden Londons und die Brunel University im Okzident Londons.
Kunstschulen
London ist das britische Zentrum der künstlerischen Ausbildung. Die vier Konservatorien sind das Royal College of Music, die Royal Academy of Music, das Trinity College of Music und die Guildhall School of Music and Drama. Auf die Schauspielerei spezialisiert sind die Royal Academy of Dramatic Arts (RADA), und die Central School of Speech and Drama.
Mit Kniff befassen sich das Central Saint Martins College of Art and Design, die Chelsea School of Art und die Camberwell School of Art (alle Glied der University of the Arts), anliegend auch das Goldsmiths College und die Slade School of Art (beide Teil der University of London) sowie das Royal College of Art und die Wimbledon School of Art. Die ehemalige Hornsey School of Art ist dieser Tage ein Teil der Middlesex University.
Medizin und Forschung
Es gibt jede Mengemedizinische Fakultäten in London. Einige bestehen schon seit Jahrhunderten, unten Herr Mary's School of Medicine and Dentistry, Guy's Klinikum und St Thomas' Hospital. Das Imperial College ist ein führendes Zentrum der wissenschaftlichen Lehre und ist von der Stellung her mit dem Massachusetts Institute of Technology zu vergleichen. Auch von Bedeutung ist die Hoheitsvoll Institution.
Persönlichkeiten
London ist der Geburtsort zahlreicher prominenter Persönlichkeiten. Zu den bekanntesten gehören u. a. viele britische Monarchen, die Premier Benjamin Disraeli, Clement Attlee, John Major, der Fußballer David Beckham, die Popsänger David Bowie, Phil Collins und Elton John, die Darsteller Charlie Chaplin, Hugh Grant und Peter Ustinov, der Regisseur Alfred Hitchcock, der Theologe Thomas Morus, der Mensch Edmond Halley, die Supermodels Naomi Campbell und Kate Moss.
Siehe auch: Liste der Persönlichkeiten aus London
Literatur
- Chris Ellmers and Alex Werner: Dockland life: a pictorial history of London's docks 1860–2000, Museum of London., NA (1. Aufl. 1991) Edinburgh [u.a.]: Hauptrichtung 2000, 221 S., ISBN 1-8401-8318-7
- Doreen Evenden: The midwives of seventeenth-century London, Cambridge [u.a.]: Cambridge University Press 2000, 260 S., ISBN 0-521-66107-2
- Edward Impey and Geoffrey Parnell: The Tower of London. The official illustrated history, London: Merrell 2000, 128 S., ISBN 1-85894-106-7
- Ralf Nestmeyer: "London. Ein Reisehandbuch." Michael-Müller-Verlag, Erlangen 2006, ISBN 3-89953-253-8
- London suburbs, Einführung von Andrew Saint, London: Merrell Holberton [u.a.] 1999, 240 S., ISBN 1-85894-077-x
- Dale H.Porter: The Thames embankment: environment, technology, and society in Victorian London, Ohio: University of Ohio, Akon Press 1998. - XVI, 318 S., ISBN 1-88483-628-3
- Malcolm Thick, The Neat House gardens: early market gardening around London, Totnes, Devon: Prospect Books 1998, 175 S., ISBN 0-907325-78-5
Siehe auch
Weblinks
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- Offizielle Seite der Stadt London (englisch)
- Stadtplan von London
- Online-Reiseführer für London inkl. Stadtplan
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