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Mainz

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Bild:Disambig-grau2.png Dieser Artikel befasst sich mit der Gemarkung Mainz, für das gleichnamige Kriegsschiff siehe SMS Mainz

(TID 537469)

Wappen Karte
Bild:Wappen-Mainz.svg Mainzer Rad Bild:Lage der kreisfreien Gemeinde Mainz in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Kreis: Kreisfreie Stadt
Geografische Lage:
Koordinaten: 50° 0′ 0" N, 8° 16′ 16" O
50° 0′ 0" N, 8° 16′ 16" O

(TID 488890)

Fläche: 97,75 km²
Einwohner: 193.955 (31. Oktober 2005)
Bevölkerungsdichte: 1.984 Bürger je km²
Höhe: 85 m (Rhein) bis 285 m
über NN (Mainz-Ebersheim)
Postleitzahlen: 55001-55131 (alt: 6500)
Vorwahlen: 06131 / 06136 (Mainz-Ebersheim)
Kfz-Kennzeichen: MZ
Gemeindeschlüssel: 07 3 15 000
Stadtgliederung: 15 Ortsbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Jockel-Fuchs-Platz 1
55116 Mainz
Website: www.mainz.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung
Politik
Oberbürgermeister: Jens Beutel (SPD)
Stärkste Fraktion: CDU
Bild:Mainz Rheinbruecke.jpg
Mainz und Rhein um 1900

Mainz (franz. Mayence), gegenüber der Mündung des Mains am Rhein gelegen, ist Landeshauptstadt und zugleich die größte Gemarkung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Mainz ist Sitz einer Universität, eines Bistums sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten und versteht sich als eine Stützpunkt der rheinischen Fastnacht. Die größten Nachbarstädte sind Wiesbaden, Ludwigshafen, Mannheim, Darmstadt und Frankfurt am Main.

Mainz ist eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz und bildet mit Wiesbaden ein länderübergreifendes Doppelzentrum. Die Einwohnerzahl der Gemarkung Mainz überschritt im ersten Dekade des 20. Jahrhunderts die Grenze von 100.000, womit die Gemeinde zur Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Mainz liegt am westlichen (linken) Ufer des Rheins, der die östliche Stadtgrenze bildet. Im Süden und Okzident wird die Ort vom Rande der rheinhessischen Hochfläche begrenzt und im Norden dehnt sich ein vom Rhein zurückgewichenes Ufervorland aus.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemarkung Mainz, sie werden im Uhrzeigersinn einsetzend im Norden genannt:

Landeshauptstadt Wiesbaden (kreisfreie Stadt, einschließlich der von Wiesbaden verwalteten Mainzer Stadtteile Mainz-Kastel, Mainz-Kostheim und Mainz-Amöneburg) sowie die ehemalige Mainzer Stadtteile Ginsheim und Gustavsburg, die nunmehr die hessische Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau) bilden.
Bodenheim, Gau-Bischofsheim und Harxheim (Verbandsgemeinde Bodenheim), Mommenheim (Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim), Zornheim, Nieder-Olm, Ober-Olm, Klein-Winternheim und Essenheim (alle Verbandsgemeinde Nieder-Olm), Wackernheim und Heidesheim am Rhein (Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein) und Budenheim (verbandsfreie Gemeinde)

Stadtgliederung

Bild:Mainz altstadt.jpg
Mainzer Kernstadt von der Zitadelle aus gesehen, 2003
Das Stadtgebiet von Mainz ist entsprechend der Hauptsatzung der Gemeinde Mainz in 15 Ortsbezirke aufgeteilt. Ganz Ortsbezirk hat einen aus jeweilig 13 direkt gewählten Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat und einen auch direkt gewählten Ortsvorsteher, der Vorsitzender des Ortsbeirats ist. Der Ortsbeirat ist zu allen wichtigen Fragen, die den Ortsbezirk berühren, zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Mainz.

Ortsbezirke der Ort sind:


Jay Rosen über Wikileaks: "Keine Regierung der Welt kann das stoppen": Die staatenlose Newsorganisation Wikileaks wird sich niemals kontrollieren lassen - und auf Journalisten kommen völlig neue Aufgaben zu, sagt der US-amerikanische Journalistik-Professor Jay Rosen. (Wikileaks)... Weiterlesen!

Linux-Desktop: Gnome 3.0 auf Frühjahr 2011 vertagt: Die Gnome-Entwickler haben beschlossen, Version 3.0 des Gnome-Desktops erst im Frühjahr 2011 zu veröffentlichen. Wesentliche Komponenten wie die Gnome-Shell und Programme zur Barrierefreiheit müssten noch verbessert werden. Ursprünglich hatte Gnome 3.0 im September 2010 erscheinen sollen. (Gnome, Barrierefreiheit)... Weiterlesen!

Geschichte

Siehe Hauptartikel Geschichte der Stadt Mainz

Vorgeschichte und römische Zeit

Bild:Roemersteine.jpg
Relikte aus der römischen Zeit: Die Römersteine, Rest der alten Wasserversorgung

Das Stadtgebiet des heutigen Mainz war schon zur letzten Eiszeit vor 20.000 bis 25.000 Jahren eine Raststätte für Jäger, woran 1921 bei Ausgrabungen entdeckte Relikte zeugen.

Erste dauerhafte Ansiedelungen im Mainzer Stadtgebiet sind jedoch keltischen Ursprungs. Die Kelten waren in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends vor unserer Zeitrechnung die dominierende Kraft am Rhein. Aus diesen keltischen Siedlungen und der mit ihnen im Zusammenhang stehenden keltischen Gott Mogon (in etwa gleichartig dem griechischen Apoll) leiteten die nach dem gallischen Krieg (52 v. Chr.) am Rhein eintreffenden Römer die Bezeichnung Mogontiacum für ihr neues Legionslager ab. Lange wurde angenommen, dass dieses Lager um 38 v. Chr. gegründet wurde. Neuere Forschungen haben jedoch ergeben, dass die Gründung des Lagers und damit schlussendlich der Gemeinde Mainz erst später, nämlich 13/12 v. Chr. durch Nero Claudius Drusus erfolgte. Die Gemarkung gehörte anschließend über 500 Jahre zum römischen Reich und war ab 89 n. Chr. Kapitale der Provinz Germania Superior.

Spätantike und frühes Mittelalter

Schon während der Endphase des römischen Reiches bestand in der Gemeinde vielleicht eine christliche Gemeinde. Vielleicht schon 343 könnte Mar(t)inus Bischof gewesen sein. Sichere Belege für das Diözese Mainz datieren aber erst in das 6. Jh. Nach den überwundenen Wirren der Völkerwanderung begann allmählich der Aufstieg der Stadt. Am Ende dieser Entwicklung stand eine herausragende Bedeutung auf kultureller, religiöser und politischer Ebene. Ab Mittelpunkt des 8. Jhs. wurde von Mainz aus durch Erzbischof Bonifatius aktiv die Christianisierung des Ostens, zunächst der Sachsen betrieben. 782 wurde Mainz zum Erzbistum erhoben. Die Kirchenprovinz entwickelte sich in der Folge zur größten jenseits der Alpen. Im neunten und zehnten Jahrhundert erwarb sich Mainz den Titel Aurea Moguntia: Der Einfluss der Mainzer Erzbischöfe ließ diese zu Reichserzkanzlern, Landesherren des kurmainzischen Territoriums und Königswählern (Kurfürsten) aufsteigen. Erzbischof Willigis (975 - 1011) ließ den Mainzer Dom als Zeichen seiner Macht errichten und war zeitweise als Reichsverweser der bestimmende Mann im Reich. Im Zuge dieses Aufstieges der geistlichen Macht in weltlichen Angelegenheiten war die Gemarkung Mainz selber unter die Kontrolle ihres Erzbischofs gefallen.

Hochmittelalter

Das Hochmittelalter brachte für die Bürger erstmalig besondere Privilegien, die ihnen von Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken (1110 - 1137) verliehen wurden. Sie beinhalteten zu Beginn Steuerfreiheiten und das Recht, sich nur innerhalb der Ort vor Gericht Verantwortung tragen zu müssen. Nach der Ermordung des Erzbischofs Arnold von Selenhofen im Jahre 1160 wurden diese Privilegien jedoch erneut rückgängig gemacht. Ebenso wurden die Stadtmauern auf Befehl Kaiser Friedrich Barbarossas geschleift. Trotz dergestalt gezeichnet, war Mainz schon bald erneut Zentrum der Reichspolitik. Friedrich Barbarossa lud schon 1184 die Auswahl der Besten des Reiches zu einem Hoftag anlässlich der Schwertleite seiner Söhne nach Mainz, der Kompromiss finden Chronisten als größtes Fest des Mittelalters gilt. Schon 1188 kam er abermals nach Mainz, um dort auf dem Hoftag Jesu Christi zum Dritten Kreuzzug aufzubrechen.

1212 krönte Siegfried III. von Eppstein den bedeutendsten Stauferkaiser Friedrich II. im Mainzer Dom zum König. Friedrich II. kehrte 1235 nach Mainz zurück um dort einen Reichstag abzuhalten. Auf diesem wurde am 15. August der Mainzer Landfriede erlassen.

In den Auseinandersetzungen, die zwischen den Staufern und ihren Gegnern in den 1240ern immer heftiger wurden, ließen sich die Mainzer Bürger von beiden Seiten umwerben. Die Folge dieser Politik war, dass die Bürger als Preis für ihre Unterstützung 1244 von Erzbischof Siegfried III. von Eppstein ein umfassendes Stadtprivileg erhielten. Der Erzbischof war danach nur noch formal Oberhaupt der Stadt, die Selbstverwaltung, Rechtsprechung und die Entscheidungsgewalt über neue Steuern ging auf die Bürgerschaft bzw. den 24-köpfigen Stadtrat über. Außerdem entband das Privileg die Bürger von ihrem Gefolgszwang in allen kriegerischen Auseinandersetzungen, die nicht die Stadtverteidigung betrafen. Von diesem Zeitpunkt an war Mainz Freie Stadt.

Freie Stadt Mainz

Bild:Mainzer Freiheitsprivileg.jpg
Das Freiheitsprivileg Siegfrieds von Eppstein

Die Zeit als Freie Stadt (bis 1462) gilt als Höhepunkt der Stadtgeschichte. Der politische Einfluss der Bürgerschaft erreichte während dieser Zeit die höchste kommunale und überregionale Bedeutung, worüber die Gründung des Rheinischen Städtebundes 1254 ein deutliches Zeugnis ablegt. Deal und Gewerbe konnten in dieser Zeit nicht zuletzt unter dem Schutz des Städtebunds und der Garantie des Mainzer Landfriedens von 1235 florieren. Mainz stieg zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort auf.

Ab 1328 begann durch Konflikte mit dem Erzbischof der Niedergang des freien Bürgertums und seiner Privilegien. In der Mainzer Stiftsfehde schlugen sich die Bürger auf die Seite des Erzbischofs Diether von Isenburg, der sich wie auch Kaiser plus Bischof zum Typ gemacht hatte. Die Gemarkung wurde 1462 durch Adolf II. von Nassau, den Konkurrenten Diethers um das Erzbischofsamt, eingenommen. Adolf II. ließ sich von den Mainzer Bürgern nachdem alle Privilegien aushändigen und beendete die Zeit der Freien Stadt. Mainz wurde kurfürstliche Residenzstadt und entwickelte sich so langsam zur Adelsmetropole ohne eigene politische Bedeutung.

Kurfürstliche Residenzstadt

Als seinen Nachfolger empfahl Adolf II. dem immer mächtigeren Domkapitel unbedingt erneut Diether von Isenburg. Dieser gründete 1477 die schon von Adolf II. geplante Universität.

Die 1517 begonnene Reformation hatte zunächst gute Aussichten in Mainz. Der dort um 1450 von Johannes Gutenberg erfundene Buchdruck mit beweglichen Lettern ermöglichte eine rasche Ausbreitung der reformatorischen Schriften und der Mainzer Erzbischof und Kardinal Albrecht von Brandenburg stand ihren Ideen zunächst aufgeschlossen gegenüber. Zu guter Letzt konnte sie sich aber in Mainz nicht durchsetzen. Zweimal wählte das Domkapitel mit knapper Majorität katholische Erzbischöfe. Mit Ausnahmefall von Garnisonsgemeinden konnte sich bis 1802 keine evangelische Gemeinde in der Gemarkung bilden.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Mainz mehr und mehr zur Festung ausgebaut, was die Entwicklung der Ort bis ins 20. Jahrhundert rein beeinträchtigte. Trotz dieser Festung wurde Mainz im 30-jährigen Krieg von der schwedischen Streitkräfte kampflos eingenommen. Maßgeblich zur Beendigung des Krieges trug Johann Philipp von Schönborn bei, der 1647 Erzbischof von Mainz wurde und unter dessen Pontifikat die Ort sich schnell wiederum von den Verheerungen des Krieges erholen konnte.

In der nun aufkommenden Barockzeit entstanden glanzvolle Bauten in der Stadt, die auch dieser Tage noch zum Stadtbild gehören. Mit der Amtszeit des Kurfürsten Emmerich Joseph von Breidbach zu Bürresheim (1763 - 1774) erhielt die Aufklärung auch auf politischer Ebene Einzug in die „Stadt des Adels“.

Das Ende der alten Ordnung

Die Ideen der Aufklärung führten in Französische Republik schließlich zur Revolution. Der Mainzer Kurfürst und Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal unterstützte den harten Kurs des Reiches gegenüber den Revolutionären. Doch nachdem Grande Nation in den Koalitionskriegen 1792 die linksrheinischen Gebiete des Reiches einschließlich Mainz erobert hatte, musste er aus der Gemeinde fliehen. In Mainz fanden auf Anlass der Besatzungsmacht 1793 die ersten freien Wahlen statt. Diese Mainzer Republik gilt als erste Volksherrschaft auf deutschen Boden. Doch schon im Juli zogen die Franzosen nach preußischer Belagerung und Beschießung der Ort nochmals ab. Die Mainzer Republik war damit schon nach kurzer Zeit Geschichte.

Die Koalitionskriege aber gingen weiter und führten 1797 zur nächsten Besetzung der Stadt. Der Adel verschwand aus Mainz und ließ die Gemeinde bürgerlich werden. Als Entschädigung für die von Grande Nation linke Seite des Rheins enteigneten Fürsten beschloss die außerordentliche Reichsdeputation in Regensburg 1803 in ihrem Hauptschluss die Aufhebung der geistlichen Kurfürstentümer. Mainz wurde Stadt des französischen Départements du Mont-Tonnerre (Donnersberg) unter Verwaltung des französischen Präfekten Jeanbon St. André. Die kurfürstlich-erzbischöfliche Zeit war damit vorbei.

Mainz im 19. Jahrhundert

Bild:Mainz um 1844 lehnhardt.jpg
Bundesfestung Mainz um 1844. Lithographie von J. Lehnhardt
Bild:Mainz BlickzumRhein 1890.jpg
Mainz um 1900

Durch den Verlust ihrer Residenzfunktion provinzialisierte die seither 1816 zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt gehörende Ort im 19. Jahrhundert sehr stark. Die Festungsfunktion (nun Bundesfestung des Deutschen Bundes) behinderte außerdem die Ausdehnung der Stadt. Bedeutende Ereignisse sind in der Stadtgeschichte zu dieser Zeit daher kaum zu finden. Von nachwirkender Bedeutung ist alleinig die sich ab 1837 entwickelnde Mainzer Fastnacht. Erst ab 1886 setzte durch die Gründerzeit ein Bauboom und Bevölkerungszuwachs ein, der zusammen mit umfangreichen Eingemeindungen die Gemeinde 1908 zur Großstadt machte. Jedoch konnte die Ort auf Grund der Festungsfunktion lange nicht so heranwachsen wie zum BeispielWiesbaden.

Mainz im 20. Jahrhundert

Der Erste Weltkrieg beendete diesen kurzen Aufschwung. Nach dem Bewaffnete Auseinandersetzung gingen die Goldenen Zwanziger am wieder von den Franzosen besetzten Mainz fast vollständig vorbei. Nach dem Ende der Besatzungszeit 1930 kam es wiederum zu umfangreichen Eingemeindungen (siehe Tabelle unten), die das Stadtgebiet verdoppelten. 1938 wurde Mainz kreisfreie Stadt.

Der Nationalsozialismus konnte in Mainz zunächst nicht Fuß fassen. Noch zur Machtergreifung am 30. Januar 1933 demonstrierten mehr Volk gegen das neue System als dafür. Nach der Machtergreifung änderte sich dies jedoch. Die 3000 Volk große jüdische Gemeinde von Mainz wurde fast vollständig deportiert. Der Zweite Weltkrieg verschonte die Gemeinde zunächst. Erst 1942 fanden die ersten schwereren Bombenangriffe statt. Der schlimmste Angriff ereignete sich am 27. Februar 1945, als Mainz durch britische Bombenflugzeug fast völlig zerstört wurde und ca. 1200 Volk getötet wurden. Durch Brandbomben war ein Feuersturm entfacht worden. Am Ende des Krieges war die Gemeinde zu 80 % zerstört.

Nach dem Bewaffnete Auseinandersetzung wurde Mainz wieder von den Franzosen besetzt. Die Grenze der französischen und amerikanischen Besatzungszone bildete auf der Höhe von Mainz der Rhein, warum die rechtsrheinischen Vororte von Mainz der treuhänderischen Verwaltung der Gemeinde Wiesbaden unterstellt wurden, welches eine Anlass der heutigen Rivalität zwischen beiden Städten wurde. Die Neugründung der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz machte diese Aufspaltung endgültig. Schon 1946 wurde die 1798 aufgehobene Universität nochmal errichtet. Mainz wurde Stadt des neugegründeten Landes Rheinland-Pfalz und konnte so seinen fast 150-jährigen Prozess der Provinzialisierung beenden. 1962 beging die Ort ihre 2000-Jahr-Feier.

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Wappen

Bild:Coat of arms of Mainz.svg
Offizielles Stadtwappen der Gemarkung Mainz seit 1992

Das Wappenbild der Gemarkung Mainz zeigt zwei durch ein silbernes Kreuz verbundene, schräg gestellte, sechsspeichige silberne Räder auf rotem Untergrund. Die Stadtfarben sind Rot-Weiß.

Ursprünglich zeigte das Wappenbild den Persönlichkeit der Stadt, den Anbeten Martin. Das Ratssiegel der Ort von 1300 zeigte diesen zum ersten Mal in Verbindung mit dem Rad (zur genauen Entstehungsgeschichte siehe den Artikel Mainzer Rad). Der Erzbischof von Mainz, zugleich auch Fürst des Kurstaates übernahm das Rad auch in das Territorialwappen. Zur Unterscheidung dazu führte die Ort nun allein das Doppelrad als Wappen, wobei ab dem 16. Jahrhundert das Rad schräg gestellt wurde. Während der Zugehörigkeit der linksrheinischen Gebiete zu Französische Republik wurden zunächst alle Wappenbild in den besetzten Benötigen verboten. Das Amtszeichen der neugeschaffenen Mairie - dem französischen Bürgermeisteramt - zeigte die Freiheitsgöttin mit der Jakobinermütze. Nach der Kaiserkrönung Napoleons 1804 beinhaltete das Stadtsiegel den französischen Kaiseradler. Am 13. Juni 1811 wurde das Mainzer Rad nochmals zugelassen. Dem Wappenbild wurden oben in einem Balken die drei Bienen des Hauses Napoleon hinzugefügt. Die Farben allerdings waren vertauscht. Zwischen 1835 und 1915 trug das Wappenbild noch ein besonderes Schildhaupt. Damit sollte Mainz als Bundesfestung abgebildet werden. Seit dem 12. Juni 1915 hat das Wappenbild seine heutige Form, die 1992 ausschließlich durch eine moderne stilisierte Darstellung ersetzt wurde.

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Religionen

Bild:Mainzer Dom sw.jpg
Der Mainzer Dom in diesen Tagen

Jahrhundertelang war die Gemeinde als Sitz eines der höchsten (katholischen) Reichsfürsten immer kath. geprägt. Mainz verfügt über den einzigen "Heiligen Stuhl" (sancta sedes Moguntia) außerhalb von Rom. Eine frühchristliche Gemeinde bestand vielleicht schon seit der Spätantike, um 343 ist in den mittelalterlichen Quellen das Bistum Mainz zum ersten Mal erwähnt. 780/782 wurde Mainz zum Erzbistum erhoben. Subjekt Erzbischof von Mainz wurde Lullus, der schon im Jahre 754 Nachfolger von Bonifatius (der als Missionsbischof nur den persönlichen Titel Erzbischof führte) geworden war. Mainz wurde in der Folge Hauptort des größten Metropolitanverbandes jenseits der Bergwiese (siehe Bistum Mainz). In dem sich im 13. Jahrhundert endgültig konstituierenden Rat der 7 Kurfürsten (Königswähler) nahm der Erzbischof von Mainz die führende Stellung ein.

Die Ursprünge der Jüdischen Gemeinde sind nicht restlos geklärt. Für die These, die Juden seien mit den Römern nach Mainz gekommen, spricht sehr viel, ein Beweis ist jedoch bisherig nicht gelungen. Die erste sichere Aufzeichnung stammt aus der zweiten Hälfte des 10. Jh. und ist eine hebräische Überlieferung rabbinischer Rechtsgutachten, die sich mit einer schon blühenden jüdischen Gemeinde befassen. Anzeichen für die Entwicklung war wohl der Status der Ort als wichtiger Handelsort der damaligen Zeit. Bedeutend war auch das Wirken Gerschom ben Jehudad, welcher einer der wichtigsten Gelehrten jener Zeit überhaupt war. Auf dem jüdischen Gottesacker vom Mainz finden sich Grabsteine aus dem 11. Jh. Die Gemeinde wurde öfter (siehe oben) durch Pogrome während der Zeit der Kreuzzüge und der Pestepidemien dezimiert. Vor 1933 hatte die Gemeinde so weit wie 3000 Mitglieder, 1946 gerade noch 59. 1997 gab es 203 Mitglieder, was etwa 0,1 % der Gesamtbevölkerung ausmacht.

Die alte Mainzer Synagoge in der Neustadt wurde während der Nazi-Zeit vollständig zahlungsunfähig und zerstört. An der ursprünglichen Stelle wurden einige Säulen als Denkmal erneut errichtet. Die Synagoge in Weisenau überstand den Bewaffnete Auseinandersetzung unbeschadet. Sie wurde Ende der 1990er Jahre restauriert und der jüdischen Gemeinde nochmals als Kirche übergeben.

Dessen ungeachtet einiges dafür sprach, wurde Mainz kein Zentrum der Reformation. Zwar war der damalige Erzbischof Albrecht von Brandenburg den Ideen des Protestantismus nicht abgeneigt, zugleich war er aber vom Ablasshandel abhängig, den Luther gerade in heftiger Weise kritisierte. Zu ersten Berührungen mit dem Protestantismus kam es so erst mit dem Schmalkaldischen Krieg und dessen Auswirkungen auf die Gemarkung 1552 und im 30-jährigen Bewaffnete Auseinandersetzung mit der Besetzung durch schwedische Truppen. Durchsetzen konnte sich die neue Konfession einst aber nicht. Nach dem Zusammenbruch der schwedischen Herrschaft noch während des 30-jährigen Krieges gewann nochmal der Katholizismus die Oberhand. Einwohnern mit evangelischem Geständnis wurden die Bürgerrechte verweigert.

Seither 1715 gab es in Mainz eine kleine lutherische Garnisonsgemeinde. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden des Öfteren die inzwischen in die Ort zugezogenen Protestanten nicht nur geduldet, der vom Geist der Aufklärung erfasste Kurfürst Emmerich Joseph von Breidbach zu Bürresheim und sein Großhofmeister Friedrich von Wettkampfstätte beschäftigten selbst protestantische Offiziere und Kammerherren am Hof. Unter Kurfürst Erthal erhalten sie auch Einfluss auf das Bildungswesen. Eigene Kirchen erhielten sie jedoch zunächst nicht. Erst 1802, nach dem faktischen Zusammenbruch des Kurstaates also, wurde die erste evangelische Kirchengemeinde als "unierte" gegründet, das heißt sie hatte sowohl .... als auch lutherische plus reformierte Gemeindemitglieder. Sie galt als Vorbild für die 1822 durchgeführte Union beider Konfessionen in Rheinhessen. Als fördernd erwies sich auch, dass Mainz als Bundesfestung eine z. T. preußische (und damit protestantische) Besatzung hatte. Durch den einsetzenden Boom und das Wachstum der Ort durch Zuzug von Außen wuchs die Mainzer Gemeinde rasch: Gab es 1849 27.633 Katholiken und 5.037 Protestanten, waren es 1901 49.408 Katholiken, aber schon 31.151 Protestanten. 1930 gab es in der Gemarkung 78.500 Katholiken und 48.500 Protestanten. Dieser Tage ist das Verhältnis zwischen den großen Konfessionen unklar ausgeglichen.

Das katholische Bistum, 1803 aufgelöst und unter Napoleon neu umschrieben, wurde 1821 in seinen heutigen Grenzen festgeschrieben und umfasst grundsätzlich die Grenzen des Großherzogtums Hessen-Darmstadt, zu dem Mainz älter gehörte.

1832 wurde Rheinhessen auch kirchlich Glied der evangelischen Kirche im Großherzogtum Hessen, wo Rheinhessen eine eigene Superintendentur bildete. Nach vorübergehender Verschiebung des Sitzes der Superintendentur nach Darmstadt 1882 wurde Mainz 1925 nochmals Sitz derselben. 1934 wurde aus der Superintendentur die Propstei Rheinhessen, in der nunmehr mit Nassau vereinigten Kirche. Die Kirchengemeinden der Gemeinde gehören seitdem - sofern sie keiner Freikirche angehören - zum Dekanat Mainz (Propstei Rheinhessen) der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Auch alternative christliche Religionsgemeinschaften befinden sich in Mainz: Die Altkatholische Kirche (seit 1876), die Gemeinschaft der Siebenten-Tages-Adventisten (seit 1907), die Bibelgemeinde (seit 1978), die Christengemeinschaft (seit Ende der 1920er), das Christliche Zentrum „Der Fels e.V.“, die Zeugen Jehovas, die en Christo Gemeinde (seit 1995), die Baptisten (seit 1862), die Evangelisch-methodistische Kirche (seit 1906), die Freie evangelische Gemeinde (seit 1982), die Orthodoxe Kirche (seit 1992) und seit ca. 1895 die Gemeinde der Neuapostolische Kirche.

Durch Immigration und Einbürgerung hinzugekommen ist die muslimische Gemeinde, die mittlerweile im Stadtgebiet über sechs Gebetshäuser/-räume verfügt.

Siehe auch: Konfessionsverteilung der Einwohner der Stadt Mainz (Auflistung seit 1800)

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Das heutige Mainz

Entwicklung des Stadtnamens

Bild:Sattelite Wiesbaden Mainz.jpg
Satellitenbild vom Raum Mainz/Wiesbaden

Im Laufe der Geschichte veränderte sich der Name der Gemarkung mehrmals, von einer verbindlichen Handschrift kann wohl erst seit dem 18. Jahrhundert gesprochen werden. Dabei spielte die Veränderungen der lateinischen Sprache eine wichtige Rolle. „Mogontiacum“ stammte aus der Phase der so genannten „silbernen Latinität“. Nach Einsetzen der Hinwendung zum Mittellateinischen, das sich jenseits der Bergwiese rasch entwickelte, wurde das Wort ab dem 6. Jahrhundert verkürzt und ab sofort „Moguntia“ bzw „Magantia“ geschrieben und ausgesprochen. Im 7. Jahrhundert firmiert der Stadtname als „Mogancia“, „Magancia urbis“ bzw. „Maguntia“, im 8. Jahrhundert als „Magontia“. Im 11. Jahrhundert war der Name wiederum bei „Moguntiacum“ bzw „Moguntie“ angekommen. Überhaupt war der Stadtname häufig nicht von wirklicher Sprachentwicklung (wie etwa der Lautverschiebung bei Borbetomagus - Worms), zugunsten von der jeweilig herrschenden „Mode“ der Aussprache beeinflusst. Das 12. Jahrhundert bezeichnete die Ort als „Magonta“, „Maguntia“, „Magontie“, und „Maguntiam“. Eine arabische Landkarte nennt sie „maiansa“. Von 13./14. bis zum 15. Jahrhundert wandelte sich der Name von Meginze zu Menze, wobei dies die Namensentwicklung in lateinischen Quellen ist. Deutschsprachige Quellen sprechen 1315 von Meynce, 1320 von Meintz, 1322 von Maentze, 1342 von Meintze und 1357 nochmals von Meintz. Zu erklären sind diese Verkürzungen mit der Änderung der Betonung des ursprünglich lateinischen Namens. Der germanische Sprachstil betonte mehr einfach die erste Silbe und ließ den Rest als Anhängsel gleich darauf fallen (was auch erklärt, weswegen aus dem langen „Borbetomagus“ das kurze „Worms“ wurde).

Im 15. Jahrhundert taucht zum ersten Mal „Maintz“ auf, häufiger ist aber weiterhin „Menz“, „Mentze“,"Maynz", „Meintz“ oder „Meyntz“. Die ai-Formen setzten sich dann im 16. Jahrhundert durch. Diese Handschrift wurde auch vom Barock bevorzugt, so dass sie sich durchsetzte und seit dem 18. Jahrhundert auch kaum noch verändert wurde. Eine Ausnahmefall bildet die französische „Umtaufung“ in Mayence während der Besetzung von 1799.

Stadtbild

Bild:Kirschgarten Mainz.jpg
Altstadt: Fachwerkhäuser im Kirschgarten

Die Ort Mainz ist in ihrem weiteren Innenstadtbereich sowie in einzelnen Vororten (vor allem Mombach und Weisenau) steigernd großstädtisch geprägt. Bei anderen Vororten (z.B. Drais o. Finthen) blieb der dörfliche Charakter weitgehend bestehen. In der Stadtzentrum selbst sind jedoch auch jede Menge zusätzliche Elemente des Städtebaus erhalten geblieben. Noch klar an das mittelalterliche und frühneuzeitliche Stadtbild erinnert die heutige "Altstadt" mit ihren verwinkelten Straßen und Gassen um die Augustinerstraße. Dort finden sich auch bis auf den heutigen Tag bisherig Fachwerkhäuser. Große Teile der historischen Altstadt, erst einmal nördlich der Ludwigsstraße, wurden im 2. Weltkrieg beschädigt und nachher zerlumpt und modern überbaut.

Die von Stadtbaumeister Eduard Kreyßig entworfene Neustadt war eines der größten Stadterweiterungsprojekte seiner Zeit, in dem die Stadtfläche sich fast verdoppelte. Die Neustadt entstand in der Gründerzeit um 1900, in der sich Mainz von der kleinstädtisch geprägten Festungsstadt zur Großstadt entwickelte.

Das Blick der Gemarkung von der Rheinseite wird in diesen Tagen zunächst von Bauten zweier unterschiedlicher Bauepochen geprägt: Dem Rathauskomplex (von Arne Jacobsen und Otto Weitling) mit Hilton-Hotel und Rheingoldhalle aus der Moderne und dem Barock- bzw. Renaissance-Ensemble existent aus dem Neuen Zeughaus (heute Staatskanzlei), dem Deutschhaus (heute Landtag) und dem Kurfürstlichen Schloss.

In der im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörten Stadtmitte wurden nur die wichtigsten Gebäude wiedererrichtet. Dazu gehören die vielen barocken Adelspaläste, die sich an erster Stelle am Schillerplatz befinden. Ansonsten wurden in Mainz meist neue Häuser gebaut. Bedingt durch den erst späten Aufschwung zu Beginn der 60er Jahre sind diese Gebäude zuerst in dem Stil jener Dezennium gehalten, was früher wie dieser Tage von Städtebauern kritisiert wurde. Auch verschiedene Wohnsiedlungen im Umkreis der Gemarkung sind im Stil der 60er entstanden.

Zu den bedeutenden in diesen Tagen noch bestehenden Bauten des 19. Jahrhunderts in Mainz zählen die evangelischen Christuskirche, der Hauptbahnhof, die Rheinbrücke, Teile des von Georg Moller errichteten Staatstheaters und die Festungsanlagen bzw. deren Reste. Die noch in diesen Tagen häufig im Stadtbild deutlich sichtbaren sonstigen Bau-Zeugnisse jener Zeit sind fast ausschließlich Wohnhäuser mit oder ohne Geschäftszeile. Von den bedeutenderen Bau-Epochen in Mainz, Romanik, Gotik, Auferweckung (in Ansätzen) und überwiegend Barock sind jedoch noch mannigfaltigere Beispiele erhalten geblieben.

Romanik und Gotik in Mainz

Bild:St Stephan zu Mainz.jpg
Die ehemalige Stiftskirche St. Stephan

Auch dieser Tage sind in der Gemeinde Mainz zig Zeugnisse historischer Baukultur der Romanik und Gotik erhalten, die das Stadtbild prägen. Bedeutendstes Gebäude der Romanik in Mainz ist der Mainzer Dom, den Erzbischof Willigis zwischen 975 und 1009 errichten ließ. Da er schon am Tag seiner Weihe weitgehend abbrannte, wurde er in den Folgejahren immer größer aufgebaut, denn auch 1081 und 1137 brannte der Dom. Er wurde von Erzbischof Bardo, Kaiser Heinrich IV., Erzbischof Konrad I. von Wittelsbach und Erzbischof Siegfried III. von Eppstein durch alle Bauepochen der Romanik weitergeführt. Zu Beginn der Phase der Gotik wurden auch am Dom gotische Elemente verwirklicht. U. a. wirkte der als Naumburger Meister bekannt gewordene Künstler am Dom.

Abendländisch des Doms liegt die St. Johanniskirche die vermutlich über dem ersten Dom errichtet wurde und wohl selbst auch einmal Domkirche des Bistums war. Sie wurde 910 von Erzbischof Hatto geweiht und in spätkarolingischen Formen errichtet, durch Umbauten und nach Zerstörungen erstens im Zweiten Weltkrieg ist sie jedoch mehrfach überformt worden. Zusammen mit dem Dom und der 1793 zerstörten, dem Dom östlich vorgelagerten Liebfrauenkirche bildete die Johanniskirche vormals eine zusammenhängende Einheit und mit den umliegenden Plätzen („Höfchen“) die erzbischöfliche Pfalz.

Nicht erhalten ist die historische Klosterkirche St. Alban, die in ihrer Größe im 8. und 9. Jh. wichtigste Kirche und geistiges Zentrum des Bistums war. Sie verfiel schon im Hochmittelalter, die Rest wurden im Markgräflerkrieg zerstört.

Auch von Willigis gegründet ist die Stiftskirche St. Stephan die jedoch bald durch einen gotischen Bau ersetzt wurde und in diesen Tagen die größte gotische Kirche in Mainz ist. Aus der Stilepoche der Gotik ergeben auch die Pfarrkirchen St. Emmeran und St. Quintin (gleichzeitig Pfarrkirche der ältesten Pfarrhaus von Mainz/ Vorgängerbau schon im 8. Jahrhundert). Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte gotische Kirche St. Christoph ist in diesen Tagen das Kriegsmahnmal der Stadt.

Renaissance

Bild:Zeughaus und Deutschhaus Mainz.jpg
Neues Zeughaus (vorne) und Deutschhaus prägen das Rheinpanorama der Stadt. Ganz rechts am Bildrand ist das Kurfürstliche Palast zu sehen

Bedeutendstes Bau der Rückkehr in Mainz ist das Kurfürstliche Schloss. Stilistisch gehört es zu der so genannten „Deutschen Renaissance“, deren spätestes Zeugnis dieser Bau ist. Auch aus der Stilepoche der Auferweckung ergeben das Haus Zum Römischen Kaiser, das dieser Tage das Gutenbergmuseum beherbergt und der Schönborner Hof am Schillerplatz, in diesen Tagen Sitz des Institut Francais. Der von Erzbischof Albrecht gestiftete Marktbrunnen gehört zu den prächtigsten Renaissancebrunnen Deutschlands. Als weiteres Zeugnis, gewiss schon am Übergang zum Barock stehend, kann die ab 1615 in der Nähe des heutigen Gutenbergplatzes errichtete Domus Universitatis geachtet werden, welche für Jahrhunderte höchster Profanbau der Gemeinde war.

Barock und Rokoko

Die Barockzeit, zuallererst während des Pontifikats Lothar Franz' von Schönborn ließ die Gemeinde einen beispiellosen Bauboom erleben, dessen Ergebnisse noch in diesen Tagen im Stadtbild zu sehen sind und dieses teilweise wenn schon prägen. Am Schillerplatz, an der Großen Bleiche, in der Klarastraße sowie am Rhein finden sich dieser Tage jede Menge Paläste des ehemaligen Mainzer Adels. Auch einige Kirchen finden sich noch, ungeachtet diverse aus dieser Zeit in den Wirren der Geschichte wiederholt zerstört wurden. Bedeutende Kirchen sind die Augustinerkirche in der gleichnamigen Altstadtstraße und die in den Formen des Rokoko errichtete Peterskirche an der Großen Bleiche. Die gleichfalls zu jener Zeit errichtete Ignazkirche (ab 1763) ist jedoch schon ein frühes Beispiel des Klassizismus.

Festungsbauten

Aus der Festungszeit der Gemeinde sind viele Relikte vorhanden, die aus verschiedenen Epochen stammen. Exponiertes Beispiel des Barocks ist dabei das Bau des Festungskommandanten, welches mit der Zitadelle über der Ort thront. Doch auch frühere Teile der alten römischen und mittelalterlichen Stadtbefestigung sind noch vorhanden und immerhin in ihrem Mauerwerk noch original. Am Rhein erheben sich das Holztor und der Eisenturm, die ihre Torfunktion jedoch durch die Aufschüttung des Rheinufers im 19. Jahrhundert und die dadurch bedingte Straßenniveauhebung verloren haben. Der Holzturm war der Gefängnis des Räuberhauptmanns Schinderhannes. Spätere Machen des Festungsbaus sind das Fort Malakoff im Süden der Stadt, sowie das große, im Bewaffnete Auseinandersetzung nicht zerstörte, Proviant-Magazin in der Schillerstraße gegenüber des Erthaler Hofs.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Gemeinde demnach von einer Mischung dieser Stile geprägt ist. Die Zerstörungen des Weltkrieges wurden von den Kommunalpolitikern der 1960er Jahre auch als Aussicht begriffen, alte Fehler bei Bauten und der Generalanlage (Straßennetz, übrige Infrastruktur) der Gemeinde zu beheben.

Stadtentwicklung

Nachdem das Legionslager Mogontiacum gegründet war, wurde das Lager, das im Bereich des heutigen Kästrichs liegt, sehr schnell von einzelnen Ansiedelungen (lat. cannabae) umgeben. Die Legionen brauchten Berufstätiger und Gewerbetreibende zur Aufrechterhaltung ihrer Einsatzfähigkeit. Diese Ansiedelungen sind der Ausgangspunkt der urbanen Entwicklung von Mainz. Nach dem Ende der römischen Herrschaft prosperierte die Ort erst einmal unter dem Einfluss des Christentums. Doch auch die Funktion als Umschlagplatz für Handelsgüter aller Art (später an erster Stelle Messewaren, die für Frankfurt bestimmt waren) beschleunigte die Stadtentwicklung. Besiedelt wurde zu Beginn der Raum zwischen dem alten Römerlager und dem Rhein.

Die Ausdehnung der Gemarkung wurde über Jahrhunderte von den Festungsmauern begrenzt. Die mittelalterliche Stadtbefestigung war ab der Mittelpunkt des 16. Jahrhunderts einer moderneren Festungsanlage gewichen, die schließlich die ganze Ort umfasste. Außerhalb dieser Festung durften keine Steinbauten entstehen, um anrückenden Truppen keinen Schutz bieten zu können. So konnte sich die Ort nur in den innerhalb der Mauern verbliebenen Freiflächen entwickeln. Ihr schnelleres Wachstum zum Ende des 19. Jahrhunderts bzw. zu Beginn des 20. Jahrhunderts verdankt die Gemeinde daher fast ausschließlich den Eingemeindungen und dem Bedeutungsverlust der Festung (von da an diente Metz als Gebäude des Deutschen Reiches gegenüber Frankreich) nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71. Die Festung wurde von da an langsam abgerissen, so dass die Gemeinde nun auch außerhalb der alten Mauern erweitern konnte.

Die einzelnen Eingemeindungen sind in der Tabelle unter diesem Abschnitt nachvollziehbar. Die Abtretung der rechtsrheinischen Vororte nach dem Zweiten Weltkrieg wurde durch zusätzliche Eingemeindungen von 1969 nochmal ausgeglichen. Ab 1962 entstand mit dem Lerchenberg selbst ein völlig neuer Stadtteil.

Eingemeindungen

Einmal selbständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Gemeinde Mainz eingegliedert wurden.

Jahr Orte Zuwachs in ha
13. Jahrhundert Selenhofen  ?
23. Mai 1805 Zahlbach  ?
1. Apr. 1907 Mombach 608
1. April 1908 Kastel und Amöneburg 1 1.332
1. Jan. 1913 Kostheim 1 953
1. Jan. 1930 Bretzenheim 1.343
1. Januar 1930 Weisenau 390
1. Januar 1930 Bischofsheim 2 930
1. Jänner 1930 Ginsheim-Gustavsburg 2 1.477
1. Apr. 1938 Gonsenheim 1.058
8. Juni 1969 Drais, Ebersheim, Finthen, Hechtsheim, Laubenheim, Marienborn 4.778

1 seit September 1945 unter treuhänderischer Verwaltung der Stadt Wiesbaden
2 seit September 1945 eigenständige Gemeinden im Kreis Groß-Gerau

Einwohner

Das durch die Festung begrenzte Bauland beeinträchtigte als logische Folge auch die Entwicklung der Einwohnerzahlen. Bis zum Ende der Festung hatte die Gemeinde fast nie reichlich 30.000 Einwohner. Alleinig als ab den 1850er Jahren die letzten freien Räume innerhalb der Festung, wie z.b. das Kästrich, bebaut und das Rheinufer in den 1880er Jahren erweitert wurde, konnte die Einwohnerzahl stärker ansteigen. Am bedeutendsten war jedoch die Inkorporation des "Gartenfelds" bzw. der Neustadt innerhalb einer neu errichteten Stadtmauererweiterung ab 1870. Im Vergleich aber etwa mit dem Wachstum von Wiesbaden zur selben Zeit konnte sich die Einwohnerzahl nur minimal erhöhen. Erst als die Festung ihre Funktion verloren hatte, führten die Zuwachs der Ort und die Eingemeindungen zu einem stärkeren Bevölkerungswachstum. Ab 1908 zählte Mainz über 100.000 Bewohner und war damit Großstadt geworden. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Einwohnerzahl wiederholt auf etwa 76.000 gefallen. Erst Zentrum der 1960er Jahre erreichte sie wiederholt den Vorkriegswert. Gegenwärtig hat die Gemarkung über 192.000 Bewohner mit Hauptwohnsitz.

Siehe auch: Genaue Einwohnerstatistik vom März 2004

Politik

Mainz wird seitdem 2002 im Bundestag durch Michael Hartmann (SPD) vertreten, der die Stimmabgabe 2005 als direkt gewählter Delegierter ebenso für sich entscheiden konnte. Zusätzlich wird der Wahlbezirk Mainz durch Ute Granold (CDU) und Rainer Brüderle (FDP), alle beide jedes Mal über die Landeslisten gewählt, vertreten.

Kommunale Einordnung der Stadt

Die Ort Mainz ist eine kreisfreie Gemarkung gemäß der Kommunalordnung des Landes Rheinland-Pfalz. Der Oberbürgermeister wird direkt gewählt. Zur historischen Entwicklung von der Erzbischöflichen Großstadt (1011 bis 1244) über die Freie Stadt (1244 bis 1462), die Zeit als Residenzstadt unter der Verwaltung des Kurfürsten (bis 1798) und die Zeit von 1798 bis 1814 unter einer französischen Munizipalverfassung bis zum heutigen Status als kreisfreie Stadt siehe die Erläuterungen in den Artikeln über die Geschichte der Stadt Mainz.

siehe auch: Liste der Oberbürgermeister von Mainz

Stadtrat

Bei den Stadtratswahlen vom 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:

CDU SPD GRÜNE FDP REP ödp Gesamt
2004 23 17 9 5 4 2 60

Städtepartnerschaften

Mainz unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

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(TID 604558)

Watford, Grafschaft Hertfordshire (Großbritannien), seit 1956
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Dijon (Frankreich), seit 1957
Bild:Flag of France.svg

(TID 604558)

Longchamp (Frankreich), seit 1966 mit dem heutigen Mainzer Viertel Laubenheim
Bild:Flag of Croatia.svg

(TID 604558)

Zagreb (Kroatien), seit 1967
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(TID 604558)

Rodeneck (Italien), seit 1977 mit Mainz-Finthen
Bild:Flag of Spain.svg

(TID 604558)

Valencia (Spanien), seit 1978
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(TID 604558)

Haifa (Israel), seit 1981
Bild:Flag of Thuringia (state).svg

(TID 604558)

Erfurt (Thüringen), seit 1988
Bild:Flag of the United States.svg

(TID 604558)

Louisville, Bundesstaat Kentucky (USA) seit 1994

Eine Städtefreundschaft besteht seit 1984 mit der Gemeinde Baku in Aserbaidschan und mit der französischen Gemeinde Nancy, eine Gemarkung in Lothringen.

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Wirtschaft und Infrastruktur

Allgemeine Informationen

Wirtschaft und Infrastruktur sind in Mainz von der Zugehörigkeit zum Ballungsraum Frankfurt-Rhein-Main geprägt. Bei Rankings, die sich an der Wirtschaftsleistung der Städte orientieren, belegte die Gemeinde in den letzten Jahre zeitlebens vordere Plätze. So erreichte Mainz in einer Studie der Wirtschaftswoche im Jahr 2005 im Vergleich von 50 deutschen Städten den vierten Rang. Geprüft wurden innerhalb der Studie ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Produktivität, Bruttoeinkommen und Investitionen. Mit einer Kaufkraft von 19.676 €/ Bürger (2005) liegt die Gemarkung um 15% über dem Bundesdurchschnitt. 2002 erwirtschafteten 147.500 Erwerbstätige ein Bruttoinlandsprodukt von je 55.890 €.

Verkehr

Durch das Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn 60 vom Trigon Nahetal zum Rüsselsheimer Trigon sowie von dieser abzweigend in Neigung Norden nach Wiesbaden die A 643. Tendenz Süden führt die A 63 über Alzey nach Kaiserslautern. Weiterhin führen die Bundesstraßen 9 und 40 durch das Stadtgebiet.

Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs sind 3 Straßenbahn- und 21 Buslinien der MVG (Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH — Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Mainz AG) sowie anderer Verkehrsunternehmen. Die MVG bildet dabei mit ihrem Wiesbadener Kooperationspartner, der ESWE, ein gemeinsames Netz mit fortlaufenden Liniennummern. Wiesbadener Buslinien beschränken sich auf den Bereich bis einschließlich 49, Mainzer Bus- und Straßenbahnlinien werden mit Hinblättern ab 50 nummeriert. Mit den Bussen und Bahnen der MVG werden täglich etwa 150.000 Fahrgäste befördert.

Zudem ist die Gemeinde an das Netz der S-Bahn Rhein-Main angeschlossen. Der Mainzer Hauptbahnhof wird dabei täglich von 440 Nahverkehrszügen angefahren. Alle öffentlichen Gefährt sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) zu benutzen. Für Verbindungen aus dem und in das Gebiet des Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbunds (RNN) kann auch dieser Rate bis Mainz angewendet werden.

Am Mainzer Hauptbahnhof halten täglich 78 Fernverkehrszüge. Der Haltepunkt wird täglich von 55.000 Personen benutzt (Angabe der Bahn). Mainz ist an das InterCity- und EuroCity-Netz sowie das ICE-Netz der Deutschen Bahn angebunden. ICEs erreichen die Gemarkung dabei sowie über die "alte" linksrheinische Strecke Tendenz Koblenz und über den Wiesbadener Abzweig der Hochgeschwindigkeits-Neubaustrecke Köln-Frankfurt. Nach Süden fahren ICE-Züge über Mannheim bis Basel und Interlaken, gegebenenfalls über den Frankfurt Flughafen. Regionale Züge fahren nach Frankfurt, Wiesbaden, Koblenz, Saarbrücken (entlang der Nahe), Mannheim (über Worms), Aschaffenburg (über Groß-Gerau und Darmstadt). Die alte Rheinstrecke, die parallel zur B 9 verläuft, dient auch dem Güterverkehr.

Im Mainzer Raum überqueren 5 Brücken den Rhein: zwei Autobahnbrücken (Weisenauer Brücke A 60 und Schiersteiner Brücke A 643), zwei Eisenbahnbrücken (Richtung Frankfurt Verkehrslandeplatz und Trend Wiesbaden) sowie eine Straßenbrücke (zwischen Zentrum und Mainz-Kastel), in deren Nähe auch die alte Römerbrücke gestanden hatte. Die nächste Rheinbrücke im Unterlauf ist die Koblenzer Südbrücke und im Oberlauf die Nibelungenbrücke bei Worms.

Der Mainzer Hafen hat eine Fläche von 30 ha, einen Umschlag von 1,3 Mio t und wird jährlich von 2.200 Schiffen angefahren (2003). Außerdem verfügt Mainz im Ortsteil Finthen über einen ganzjährig geöffneten Verkehrslandeplatz mit 1000 m Asphaltbahn (ICAO-Code EDFZ).

Industrie

In Mainz gibt es (2003) 74 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes, in denen mindestens 20 Personal arbeiten. Summa summarum arbeiten in den Betrieben über 11.000 Beschäftigte, die einen Gesamtumsatz von über 2,2 Mrd € erwirtschaften. Dazu gibt es in der Ort (2002) 79 kleinere Betriebe mit weniger als 20 Angestellten. Industrielle Ansiedelungen finden sich erstmal zwischen der Stadtzentrum und dem Viertel Mombach. Größere dort angesiedelte Unternehmen sind das Mainzer Traditionsunternehmen Werner & Merz ("Erdal"), die SCHOTT AG und die ADM Soya Mainz. Die Schott AG (früher: Schott Glaswerke) hat in Mainz seit der Umsiedlung von Jena nach dem 2. Weltkrieg ihren Hauptsitz. In der Mainzer Neustadt (nähe Rheinufer) steht seit den 50er Jahren das Hauptwerk. 1988 wurde in Mainz-Marienborn das Schott Forschungszentrum eingeschaltet genommen. 2002 wurde in der Nähe des Hauptwerks in Mainz-Mombach ein weiterer Dependence mit Kern Ceran fertig gestellt. Gerade arbeiten 4.000 der 19.000 Schott-Angestellten weltumspannend am Standort Mainz.

1965 begann IBM in Mainz-Hechtsheim ein Werk für Speichersysteme zu errichten. Später wurden hier erstmal Festplatten hergestellt. 2002 wurde mit dem Vertrieb des Festplattengeschäfts an Hitachi das Mainzer Werk geschlossen. An dem IBM-Standort arbeiten aber weiterhin etwa 1700 Mitarbeiter im Bereich der Unternehmensberatung und Softwareentwicklung.

Als weiteres Unternehmen im Bereich der Hochtechnologie ist das Pharmaunternehmen Novo Nordisk seit 30 Jahren in der Gemeinde ansässig. Gerade arbeiten dort 400 Menschen. Auf ältere Wurzeln kann die Niederlassung von Siemens zurückblicken. Sie entstand schon nach der Übernahme des ersten in Mainz errichteten Elektrizitätswerk (erbaut 1898) im Jahr 1903.

Gleichfalls im Jahr 1903 wurde die Gewürzmühle Moguntia gegründet.

Medien

Die Gemarkung Mainz ist Sitz des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), des Landesfunkhauses Rheinland-Pfalz des Südwestrundfunks (SWR) sowie des Studios Rhein-Main der privaten Rheinland-Pfälzischen Äther GmbH & Co KG RPR. An regionalen Fernsehangeboten gibt es daneben einem Offenen Kanal auch den regionalen Kultursender K3 Kulturkanal, der seinen Sitz in Mainz hat.

Alternative Medienunternehmen sind die BFE Senderaum und Medien Systeme GmbH, die komplette Studieneinrichtungen und Einrichtungen für Übertragungswagen produziert und die Verlagsgruppe Rhein-Main, die mit 21 täglich erscheinenden Druckerzeugnissen täglich eine halbe Million Subjekt in Rheinland-Pfalz und Hessen erreicht.

Als Tageszeitungen erscheinen die „Allgemeine Zeitung“ sowie die „Mainzer Rhein-Zeitung“. Letztere ist der Regional-Ableger der „Rhein-Zeitung“. übrige Printmedien sind die „Mainzer Vierteljahreshefte“ für Kultur, Politik, Wirtschaft und Geschichte (mittlerweile im 24. Jahrgang) sowie verschiedene Citymagazine wie z. B. „Der Mainzer“.

Mainz ist auch Sitz des traditionsreichen Verlages Philipp von Zabern. 1802 in Mainz gegründet, ist der Zabern-Verlag weltweit auf den Bedürfen der Archäologie, Geschichte und Kunstgeschichte führend.

Mainz ist auch Sitz des Musikverlags Schott Musik International.

Die Medienunternehmen gehören zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Allein das ZDF beschäftigte 2004 rund 3.600 Menschen, die Verlagsgruppe Rhein-Main mindestens 1.200 (2005).

Sonstige Dienstleistungsunternehmen

Nahe Hotels wie dem Hilton, dem Hyatt, dem Atrium Motel Mainz, dem Design-Hotel Unterbringung 65 und dem Favorite Parkhotel ist unter den Dienstleistungsanbietern in Mainz erstmal das Unternehmen G.L. Kayser Spedition zu nennen, das schon seit 1787 besteht und in diesen Tagen in der achten Generation noch immer ein Betrieb ist. Mit 780 Mitarbeiten gehört es zu den großen Unternehmen der Stadt.

Bildung und Forschung

Mainz war schon in früher Zeit eine Gemarkung der Bildung. Erstes Zentrum war das Kloster St. Alban, dessen Ruhm als Klosterschule auf den Alkuin-Schüler und Mainzer Erzbischof Rabanus Maurus († 856) zurückgeht. 1477 wurde Mainz Universitätsstadt. Nach Aufhebung Ende des 18. Jahrhunderts nahm die neue Johannes Gutenberg-Universität am 15. Mai 1946 wiederholt ihren Lehrbetrieb auf. Für Medizin ist die Medizinische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität die einzige Studienmöglichkeit in Rheinland-Pfalz. Ihr steht das Universitätsklinikum Mainz zur Verfügung, das auch die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland Pfalz ist. Einzigartig in der bundesdeutschen Hochschullandschaft ist die Integration der Konservatorium Rheinland-Pfalz, der Hochschule für Bildende Künste und des Sports in die Universität. Johannes Gutenberg-Universität und Spital gehören mit 7600 Angestellten zu den größten Arbeitgebern der Stadt.
Der Universität angegliedert sind die Max-Planck-Institute für Chemie (Otto-Hahn Institut) und Polymerforschung.
1971 wurde die Fachhochschule Mainz als Teil der Akademie Rheinland Pfalz gegründet, die sich über diverse Standorte verteilt. Vorgängereinrichtungen der Hochschule Mainz waren u. a. Bildungseinrichtungen für Bauingenieure, Handarbeiter und Künstler. 1996 wurde sie als eigenständige Akademie mit drei Fachbereichen neu gegründet (Architektur, Bauingenieurwesen, Geoinformatik und Vermessung; Gestaltung; Wirtschaftswissenschaften).
Ein Jahr später wurde die Katholische Fachhochschule (KFH) für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Praktische Geisteswissenschaft gegründet. Sie wird von den Bistümern Mainz, Limburg, Fulda, Speyer, Trier und Köln getragen.
Daneben gibt es in Mainz noch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, die hier 1949 gegründet wurde, das vom Land Rheinland-Pfalz getragene Institut für Europäische Geschichte (Mitglied der AHF) und die Volkshochschule Mainz, die auch eine Sternwarte betreibt.

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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Bild:Theater mainz.jpg
Staatstheater Mainz nach der Aufarbeitung

In Mainz gibt es zahlreiche Bühnen, auf denen Theateraufführungen und Konzerte stattfinden. Das größte und für das Stadtbild prägendste Theater ist das Staatstheater am Gutenbergplatz. Das Staatstheater ist unterteilt in das Große Haus (siehe Bild), das Kleine Haus und das TIC (Theater im City), dessen Namen sich aus dem dort einmal ansässigen City-Kino herleitet.

Der nicht nur als Theater fungierende „Frankfurter Hof“ existiert schon seit 1800 und kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Ursprünglich handelte es sich um ein Gasthaus mit Festsaal. Ab 1842 fanden hier die ersten Fastnachtssitzungen der gerade entstehenden Fastnacht statt. Während der Wende von 1848 trafen sich hier die Demokraten der Ort und bereiteten die Wahlen zur Nationalversammlung vor. Danach wurde der Hof verschiedene Mal Podium kirchlicher Veranstaltungen wie z.B. der Katholikentage von 1851 und 1871. 1944 wurde in den Sälen ein Kino eingerichtet. 1972 kaufte die Gemeinde das mittlerweile weitgehend ungenutzte und verfallene Gebäude. Nach einer Initiative zur Rettung des Hofes wurde er 1991 als „Kulturelles Zentrum“ renoviert und seiner heutigen Bestimmung zugeführt.

Nahe diesen größeren Häusern gibt es jede Menge kleinere Häuser wie die „Mainzer Kammerspiele“, das bekannte Mainzer Forumtheater "unterhaus" (mit dem "unterhaus im unterhaus") und die 2005 gegründete Showbühne Mainz. In ihnen findet auch Kabarett, Comedy und Boulevardtheater statt. Auch wird jungen und unbekannten Künstlern hier eine Bühne geboten.

Orchester und Chöre

  • Der Mainzer Domchor geht auf eine Gründung des Bischofs Wilhelm Emmanuel von Ketteler im Anno 1866 zurück. Er besteht aus Knaben- und Männerstimmen und umfasst über 160 Mitglieder. Hauptaufgabe des Chores ist die Gefolge der Stifts- und Pontifikalämter im Mainzer Dom.
  • Das Philharmonische Staatsorchester Mainz , gegründet 1876, hat seinen festen Sitz im Theatergebäude. Hauptaufgabe des Orchesters ist die musikalische Anhang von Musiktheaterstücken wie Opern und Operetten am Theater. Angrenzend bildet die Aufführung von Sinfoniekonzerten einen weiteren wichtigen Bereich.
  • Die Domkantorei St. Martin ist ein 1987 gegründeter gemischter Chor. Angrenzend der Persönlichkeit der Domgottesdienste tritt er auch zu regulären Konzerten auf.
  • Mainzer Kammerorchester
  • Bachchor Mainz
  • Johanniskantorei Mainz
  • Bläser-Ensemble Mainz - Das Ensemble wurde 1967 von Klaus Rainer Schöll gegründet und widmet sich der Klänge von Gabrieli bis zur Moderne.
  • Akkordeon-Orchester Mainz
  • Chor voces cantantes
  • Mainzer Singakademie

Museen

Die Mainzer Museenlandschaft ist von historischen Museen geprägt. Das schon 1852 gegründete Römisch-Germanische Zentralmuseum ist im Kurfürstlichen Schloss untergebracht. Daneben Sammlungen zur Vor- und Frühgeschichte, zur römischen Geschichte und zum frühen MA besitzt das Museum umfangreiche Restaurationswerkstätten. Diese gehören zu den global größten Einrichtungen dieser Art und geniessen internationalen Ruf. Sie werden oft mit der Konservierung und Restauration global bedeutender archäologischer Funde wie z.B. des Gletschermanns aus Südtirol oder des Goldschatzes von Sipán (Grabbeigaben eines vorinkazeitlichen Fürsten aus Peru) beauftragt.

Bild:Dativius Victor Bogen.jpg
Dativius-Victor-Bogen (Kopie von 1962) mit Christuskirche im Fond

Eine breiter angelegte Kollektion von der Steinzeit bis in die Moderne bietet das Landesmuseum Mainz. Das Landesmuseum Mainz wurde 1803 gegründet und ist somit eines der ältesten Museen in Deutschland. Es ist mittig von Mainz in der Großen Entfärbung im ehemaligen kurfürstlichen Marstall, der „Golden-Ross-Kaserne“, beheimatet und beherbergt die bedeutendste Kunstsammlung des Landes Rheinland-Pfalz. Aus der Zeit des römischen Moguntiacum wird eine Pulk von Exponaten ausgestellt. Erstaunlich sind zuerst die z.T. monumentalen Steindenkmäler in der sogenannten Steinhalle, u.a. auch die Originalfunde der Mainzer Jupitersäule und des Dativius-Victor-Bogens. Auch unbedingt interessant sind der "Mainzer Römerkopf", das qualitativ hochwertige Bild eines Angehörigen des Julisch-Claudischen Kaiserhauses und der Bronzekopf der keltischen Göttin Rosmerta. Die umfangreiche Gemäldesammlung des Museums geht auf eine Schenkung von 36 Bilder durch Napoleon zurück, die auch Anlass der Gründung des Museums war.

Einen weiteren tiefen Zugang in die Geschichte des römischen Mainz ermöglicht das Museum für antike Schifffahrt, in dem die Römerschiffe ausgestellt sind, die 1980/81 bei den Bauarbeiten für einen Hotelkomplex am Rheinufer entdeckt wurden sowie das Römische Isis- und Mater Magna-Heiligtum, das ebenso bei Bauarbeiten gefunden wurde und im Kellergeschoss der heutigen Römperpassage zu besuchen ist. Die im Vergöttern Bereich gemachten Funde werden dort zusammen mit den baulichen Überresten seit 2003 in einer nach modernsten museumspädagogischen Aspekten multimedial inszenierten Messe gezeigt.

Im international einmaligen Gutenberg-Museum erhält man einen Zugriff in die von Johannes Gutenberg in Mainz erfundene Drucktechnik. Das Museum verfügt überdies über eine der 48 erhaltenen Gutenbergbibeln. Umfangreiche Exponate zur Geschichte der Drucktechnik, der Typographie und des mechanischen Drucks ergänzen die Sammlungen des Museums.

Das Dom- und Diözesanmuseum im Kreuzgang des Mainzer Doms gelehrt über die Geschichte der romanischen Bischofskirche und des Bistums Mainz. Der närrischen Geschichte der Gemarkung ist das Mainzer Fastnachtsmuseum gewidmet. Bei gibt es für einen allgemeinen Überblick auch noch das Stadthistorische Museum auf dem Gelände der Zitadelle Mainz. Das Naturhistorische Museum ist das größte seiner Art in Rheinland-Pfalz. Schwerpunkte der Museumsarbeit liegen in den Bio- und Geowissenschaften. Das Mainzer Garnisonsmuseum ist stilgerecht auf der Zitadelle in drei Kasematten zwischen dem Kommandantenbau und der Feste Germanicus untergebracht und zeigt die über 2000-jährige Geschichte der Festungsstadt Mainz.

Literatur

Durch die besondere Verbindung der Gemarkung Mainz mit dem Wirken Gutenbergs widmet sich die Gemeinde im kulturellen Bereich intensiv der Literatur und der dazu gehörenden Druckkunst. Das nach dem 2. Weltkrieg in das Leben gerufene Johannisfest (3. Wochenende im Juni) widmet sich im kulturellen Programmbereich mit zahlreichen Aktivitäten der Literatur und dem Andenken Gutenbergs.

Der Mainzer Stadtschreiber ist ein 1984 gestifteter Literaturpreis der Fernsehkanal ZDF, 3sat sowie der Ort Mainz. Namhafte Autorinnen oder Autoren werden für ein Jahr zur bzw. zum Mainzer Stadtschreiberin bzw. Stadtschreiber mit Wohnsitz im Stadtschreiberdomizil des Gutenberg-Museums in Mainz ernannt. Unter den Mainzer Stadtschreiberinnen und Stadtschreiber finden sich bekannte Autoren wie wie Sarah Kirsch (1988), Horst Bienek (1989), Peter Härtling (1995) oder aberUrs Widmer (2003).

Zusätzlich vergeben die Gemeinde Mainz sowie die Fernsehkanal ZDF und 3sat den Literaturförderpreis der Stadt Mainz. Dieser Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Preisträger sind junge Mainzer Autorinnen und Autoren. Die Organisation obliegt dem LiteraturBüro Mainz.

Die Mainzer Minipressen-Messe (MMPM) ist die größte Buchmesse der Kleinverlage und künstlerischen Handpressen in Europa. Sie findet seit 1970 alle zwei Jahre am Mainzer Rheinufer statt. Tauglich dieser Messe vergibt die Gemarkung Mainz seit 1979 zu Verehren von Victor Otto Stomps den V.O. Stomps-Preis für "herausragende kleinverlegerische Leistungen".

Im Nebelmonat November findet das Literaturjahr in Mainz mit der Mainzer Büchermesse im Rathaus seinen Ausklang. Diese Buchmesse wird seit 2001 in der heutigen Form von der Arbeitsgemeinschaft Mainzer Verlage organisiert, die dort ihre Werke vorstellen. Die Buchmesse steht pro Jahr unter einem anderen Thema, welches wohlbehalten von Vorträgen, Lesungen, Workshops usw. dem interessierten Publikum dargeboten wird.

Bauwerke, Plätze und sonstige Sehenswürdigkeiten

Bild:Landtagsgebaeude Rheinland Pfalz.jpg
Das Landtagsgebäude und ehemalige Deutschordenshaus, eines der vielen Beispiele für Mainzer Barockarchitektur
Bild:Mainzer Dom nw.jpg
Der noch fast vollständig umbaute Mainzer Dom ragt von vielen Standpunkten aus dem Häusermeer der Ort hervor. Hier eine Ansicht von Nordwesten.
Bedeutende Sehenswürdigkeiten der Stadt
Kirchen Profanbauten Plätze & Sonstiges
Dom St. Martin und St. Stefan Kurfürstliches Schloss Schillerplatz
St. Stephan (Chagallfenster) Deutschhaus (heute Landtag) Kirschgarten
St. Quintin Neues Zeughaus (heute Staatskanzlei) Römersteine
Augustinerkirche Erthaler Hof Sektkellerei Kupferberg
St. Peter Osteiner Hof Stadtpark
St. Ignaz Bassenheimer Hof Lennebergwald
Christuskirche Zitadelle Naturschutzgebiet Mainzer Sand
Johanniskirche Dalberger Hof Hauptfriedhof Mainz
Antoniterkapelle Eisenturm Römisches Theater Mainz (Ausgrabungen)
Karmeliterkirche Holzturm Kriegsmahnmal St. Christoph
St. Emmeran Eltzer Hof
Altmünsterkirche (Mainz)

Clubs und Diskotheken

Für Interessierte ist nicht nur am Wochenende was los, jeden Wodenstag ist in Mainz "Club- und Diskotag". Mittwochs ist der Eintritt in den Clubs vielerorts frei. Zahlreiche Besucher, auch von außerhalb locken Clubs wie das 50grad, der Starclub, die Safahi Lounge, das Red Cat, der Kumiklub oder auch der Groove City Club sowie das Caveau. Aktuelle Tips bekommt man im Quakenet auf dem Raum Mainz.

Regelmäßige Veranstaltungen

Bild:Mainzer Rosenmontag.jpg
Rosenmontagsumzug - Zugmarschall-Wagen
  • Januar/Februar:Zahlreiche Fastnachts-Prunksitzungen (darunter "Mainz bleibt Mainz"); Rosenmontagsumzug; Fastnachtsbälle wie z.B. der Prinzengardenball in der Rheingoldhalle
  • Februar: Verleihung des deutschen Kleinkunstpreises im unterhaus
  • Mai: Mainzer Minipressen-Messe; Gutenberg-Marathon
  • Mai/Juni: Open-Ohr-Festival in der Zitadelle
  • Mai bis September: "Mainz lebt auf seinen Plätzen"
  • Juni: Johannisnacht (Volksfest)
  • Juli-August Skate Nights
  • August/September: Mainzer Weinmarkt
  • September: Interkulturelle Woche;Mainzer Museumsnacht
  • November/Dezember: Mainzer Büchermesse;Weihnachtsmarkt

Sport

Der Mainzer Turnverein von 1817 ist der zweitälteste noch existierende Sportverein Deutschlands. Der MTV besteht aus den Sparten Turnen-Gymnastik, Badminton, Basketball, Fechten, Fußball, Handball, Kegeln, Modernes Sport-Karate, Ski, Tennis und Volleyball

Seit 2000 findet in Mainz alljährlich der Gutenberg-Marathon statt.

Zu den Mainzer Chess Classics trifft sich jährlich die Weltelite des Schach in der Rheingoldhalle

Fußball

Der 1. FSV Mainz 05 ist der erfolgreichste Fußballverein der Gemeinde Mainz. Die erste Mannschaft spielte seit ihrer Gründung nie tiefer liegend als in der dritthöchsten Liga. Seit 2004 gehört sie der Bundesliga an, 2005 nahm sie am UEFA-Cup teil. Die zweite Mannschaft spielt zur Zeit in der Oberliga. In der Saison 2004/05 spielten alle Mannschaften der 05er in der höchstmöglichen Spielklasse.

Der SV Gonsenheim spielt gegenwärtig in der fünftklassigen Verbandsliga. Damit ist das Team ebenso wie die A- und B-Junioren (jeweils in der Regionalliga, ebenso wie die 05-Teams) die am höchsten spielende Mainzer Mannschaft nach den 05ern. Von 1947 bis 1949 spielten die Gonsenheimer in der Oberliga.

Der SV Weisenau, der zurzeit in der siebtklassigen Bezirksliga Rheinhessen spielt, gehörte vier Jahre lang der Oberliga und von 1963 bis 1970 der Regionalliga Südwest an. 1965 und 1967 (Platz 3!) standen die Weisenauer in der Tabelle vor den 05ern. Das gelang in der Nachkriegszeit keinem anderen Mainzer Verein.

Die FVgg. Kastel 06 aus dem von Wiesbaden verwalteten rechtsrheinischen Stadtgebiet spielte 1963/64, 1974/75 und von 1979 bis 1983 in der drittklassigen Amateurliga bzw. Amateur-Oberliga Hessen.

Leichtathletik

Der Universitätssportclub Mainz stellte schon zahlreiche Teilhaber an Olympischen Spielen, unter Ingrid Mickler-Becker, Olympiasiegerin mit der 4x100m-Staffel 1972, Lars Riedel, Diskus-Olympiasieger 1996, Marion Wagner und Florence Ekpo-Umoh.

Basketball

Die ersten beiden Damenmannschaften des ASC Theresianum Mainz spielen in der 2. Bundesliga und Regionalliga. Das Herrenteam spielt im gleichen Sinne in der Regionalliga.

Baseball

Die Mainz Athletics zählen zu den süddeutschen Spitzenmannschaften. Seit 1994 sind sie jährlich in der Playoff-Runde um die Deutsche Herrschaft vertreten.

Rudern

Der Mainzer Ruder-Verein (MRV) von 1878 ist seit 1912 im internationalen Spitzensport vertreten und gehört zu den erfolgreichsten deutschen Rudervereinen. Nach der Anzahl der Mitglieder (ca. 600) ist er seit Jahren unter den zehn größten deutschen Rudervereinen zu finden. Seit 2003 ist das Bootshaus des MRV am Winterhafen Sitz eines Landesleistungszentrums des Landesruderverbandes Rheinland-Pfalz.

Weitere Vereine

Samsung: Digitalkamera mit WLAN, Bluetooth und DLNA: Samsungs neue Kompaktkamera ST80 kann über WLAN ins Netz gehen und über Bluetooth mit anderen Geräten Daten austauschen. Die DLNA-Unterstützung erlaubt das Abspielen von Fotos und Videos ohne Kabel auf geeigneten Endgeräten. (WLAN, Bluetooth)... Weiterlesen!

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Persönlichkeiten

Zu Personen, die in Mainz geboren sind oder in dieser Gemarkung gewirkt haben siehe:

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Jay Rosen über Wikileaks: "Keine Regierung der Welt kann das stoppen": Die staatenlose Newsorganisation Wikileaks wird sich niemals kontrollieren lassen - und auf Journalisten kommen völlig neue Aufgaben zu, sagt der US-amerikanische Journalistik-Professor Jay Rosen. (Wikileaks)... Weiterlesen!

Literatur

  • Städtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland; Band IV 3. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1964
  • Mainz - Die Geschichte der Stadt; Hrsg.: Franz Dumont, Ferdinand Scherf, Friedrich Schütz; 2. Aufl.; Firma Philipp von Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2000-0
  • Das Bistum Mainz; Friedhelm Jürgensmeier; Befehlsempfänger Verlag, Frankfurt/ Main 1988, ISBN 3-782-00570-8
  • Das Bürgerhaus in Mainz (= Das deutsche Bürgerhaus XVIII); Ernst Stephan; Wasmuth, Tübingen 1974 ISBN 3-8030-0020-3 (ISBN bezieht sich auf die Wiederauflage von 1982)
  • Wenn Steine reden könnten - Mainzer Gebäude und ihre Geschichten; Hrsg.: Günther Gillessen; Verlagshaus Philipp von Zabern; Mainz 1991, ISBN 3-8053-1206-7
  • Mainz : Persönlichkeiten der Stadtgeschichte; Wolfgang Balzer; Firma Kügler, Ingelheim 1985-1993
    • Band 1: Mainzer Ehrenbürger, Mainzer Kirchenfürsten, militärische Persönlichkeiten, Mainzer Bürgermeister, ISBN 3-924124-01-9
    • Band 2: Personen des religiösen Lebens, Personen des politischen Lebens, Personen des allgemein kulturellen Lebens, Wissenschaftler, Literaten, Künstler, Musiker, ISBN 3-924124-03-9
    • Band 3: Geschäftsleute, epochale Wegbereiter, Baumeister, Fastnachter, Sonderlinge, Originale, ISBN 3-924124-05-1
  • Die Mainzer Stadtteile; Claus Wolf; Emons Verlag, 2004, ISBN 3897053616
  • Die Neustadt gestern und heute; 125 Jahre Mainzer Stadterweiterung (Festschrift); Hrsg.: Hedwig Brüchert; Sonderheft der Mainzer Geschichtsblätter, Veröffentlichungen des Vereins für Sozialgeschichte Mainz; Mainz 1997
  • Vierteljahreshefte für Kultur, Politik, Wirtschaft, Geschichte; Hrsg.: Gemarkung Mainz; Unternehmen Krach 1981- , ISSN 0720-5945
  • Jörg Schweigard - Die Liebe zur Freiheit ruft uns an den Rhein - Aufklärung, Reform und Revolution in Mainz, Casimir Katz Betrieb Gernsbach, 2005, ISBN 3-925825-89-4
  • eine umfangreiche weiterführende Literaturliste findet sich hier

Jay Rosen über Wikileaks: "Keine Regierung der Welt kann das stoppen": Die staatenlose Newsorganisation Wikileaks wird sich niemals kontrollieren lassen - und auf Journalisten kommen völlig neue Aufgaben zu, sagt der US-amerikanische Journalistik-Professor Jay Rosen. (Wikileaks)... Weiterlesen!

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Weblinks

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