Malaysia
Aus Schlauweb
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| Wahlspruch: "Bersekutu Bertambah Mutu", Malaiisch, "Einheit ist Stärke" | |||||
| Amtssprache | Bahasa Melayu | ||||
| Hauptstadt | Kuala Lumpur | ||||
| Regierungssitz | Putrajaya | ||||
| Staatsform | Konstitutionelle Wahlmonarchie | ||||
| König | Tuanku Syed Sirajuddin | ||||
| Premierminister | Dato' Seri Abdullah bin Ahmad Badawi | ||||
| Fläche | 329.750 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 23.953.136 Stand: Juli 2005 | ||||
| Bevölkerungsdichte | 72,6 Bewohner pro km² | ||||
| Unabhängigkeit | von Großbritannien am 31. Aug. 1957 | ||||
| Währung | Ringgit | ||||
| Zeitzone | UTC+ 8 h | ||||
| Nationalhymne | Negara Ku | ||||
| Kfz-Kennzeichen | MAL | ||||
| Internet-TLD | .my | ||||
| Vorwahl | +60 | ||||
| Bild:Malaysia-Pos.png | |||||
| Bild:Malaysia.png | |||||
Malaysia (Persekutuan Malaysia, offizielle Bezeichnung in Teutonisch Malaysia, in Österreich auch Malaysien genannt) liegt in Südostasien.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Malaysia besteht aus zwei Teilen, nämlich dem auf der malaiischen Halbinsel gelegenen Westteil und dem auf der Eiland Borneo gelegenen Ostteil. Alle beide sind voneinander durch das Südchinesische Meer getrennt. Westmalaysia grenzt im Norden an Thailand und im Süden befindet sich auf einer vorgelagerten Eiland Singapur. Ostmalaysia grenzt südlich an Indonesien und im Norden wird das Sultanat Brunei von Malaysia eingeschlossen. Tanjung Piai, welches sich im südlichen Staat Johor befindet, ist der südlichste Punkt des asiatischen Kontinentes, wenn man die Eiland Singapur, die mit dem Erdteil nur durch eine künstliche Brücke verbunden ist, außer Acht lässt. Zwischen der malaiischen Halbinsel und der indonesischen Eiland Sumatra befindet sich die Straße von Malakka, welche und eine bedeutende, strategisch wichtige Wasserstraße sowie eine der meistbefahrenen Schiffsrouten darstellt.
Malaysia hat im Okzident wie im Orient eine ähnliche Landschaft, die aus Ebenen weiter den Küsten besteht, während im Hinterland Hügel und teils sehr hohe Berge dominieren, welche in der Regel sehr dicht waldig sind. Die höchste Erhebung Malaysias ist der 4095 m hohe Kinabalu auf der Eiland Borneo.
Die größte und wichtigste Ort Malaysias ist die Gemarkung Kuala Lumpur, in welcher sich das Parlament, das Handels- und Finanzzentrum des Landes befinden. Die meisten Regierungseinrichtungen haben die Gemeinde jedoch in Neigung Putrajaya verlassen, welches speziell als neue Verwaltungshauptstadt für Malaysia errichtet wurde. Sonstige wichtige Städte sind George Town, Ipoh und Johor Bahru. Siehe auch Liste der Städte in Malaysia.
Das Klima des Landes ist äquatorial und wird von Apr. bis Oktober durch den Südwestmonsun, und von Okt. bis Februar durch den Nordostmonsun gekennzeichnet.
Die vier Klimadiagramme ergeben ein West-Ost-Profil: Kuala Terengganu und Kuala Lumpur auf der Malakka-Halbinsel (West-Malaysia), Sandakan und Kuching auf Borneo (Ost-Malaysia).
Bild:Klima kualaterengganu.png Kuala Terengganu (Malakka Ost) | Bild:Klima kualalumpur.png Kuala Lumpur (Malakka West) |
Bild:Klima sandakan.png Sandakan (Borneo Ost) | Bild:Klima kuching.png Kuching (Borneo West) |
Siehe auch: Nationalparks in Malaysia
Bevölkerung
Die Bevölkerung von Malaysia besteht aus einer großen Anzahl von ethnischen Gruppen, wobei die Malaien die Majorität stellen und auch die Politik dominieren. Die Verfassung des Landes definiert, dass alle Malaien Moslems sind. Ferner stellen die Überseechinesen etwa ein Viertel der Bevölkerung. Die Chinesen spielen eine bedeutende Rolle in Deal und Wirtschaft. Alternative sieben Prozent der Bevölkerung sind indischstämmig. Diese sind Hindus, Moslems, Sikhs, Christen oder Buddhisten. Etwa 85 Prozent der indischstämmigen Bevölkerung Malaysias sind Tamilen, Minderheitengruppen sind die Malayalis, Punjabis and Telugus.
In den Vereinigte Staaten von AmerikaSarawak und Sabah stellen Ureinwohner, die keine ethnischen Malaien sind, die Hälfte bzw. zwei Drittel der Bevölkerung. Auf der Halbinsel geben ebenso Ureinwohner, jedoch in kleinerer Zahl, sie werden mit dem Sammelbegriff Orang Asli bezeichnet. Diese Ureinwohner gehören zu einer großen Zahl von ethnischen Gruppen, haben aber kulturelle Gemeinsamkeiten. Sie waren bis zum 20. Jahrhundert Anhänger von traditionellen Naturreligionen. Seither sind zig zum Christentum oder zum Islam übergetreten. Obschon die Orang Asli sich hinsichtlich der Kultur von den Malaien unterscheiden, haben jede Menge die malaiische Kultur assimiliert, etwa durch Festspiel in die Städte oder durch Heirat.
Nennenswerte Minderheiten stellen die Europäer, Leute aus dem mittleren Osten, Kambodscha und Vietnam. Die Europäer sind meist Briten und einige Portugiesen, die Malaysia kolonisierten und sich hier ansiedelten. Die meisten Kambodschaner und Vietnamesen kamen als Vietnamkriegsflüchtlinge nach Malaysia.
Die Bevölkerung ist nicht gleichmäßig verteilt, der Großteil (etwa 20 Millionen) lebt auf der malaiischen Halbinsel. Das Wachstum der Bevölkerung ist mit etwa 2,4 Prozent jährlich relativ hoch, und etwa ein Drittel der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre. Die Urbanisierungsrate liegt bei etwa 58%. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 72 Jahren, die Säuglingssterblichkeit bei etwa 23 pro Tausend.
Einen wichtigen Einschnitt in der Bevölkerungspolitik Malaysias stellen die Unruhen vom 13. Mai 1969 rund um und in Kuala Lumpur dar. Diese Unruhen wurden ehemalig als Folge der sozioökonomischen Ungleichheiten zwischen den einzelnen ethnischen Gruppen interpretiert. Sie führten dazu, dass die malaiische neue ökonomische Politik eingeführt wurde, um wie auch rassische und wirtschaftliche Ungleichheiten wie auch Armut in Malaysia zu eliminieren.
Sprachen
Die Amtssprache Malaysias ist Bahasa Melayu, benachbart sind Englisch, Chinesisch (vor allem Kantonesisch, Hochchinesisch, Hokkien, Hakka, Chaozhou (Teochew), Hainan, der Fuzhou-Dialekt), Tamil, Telugu, Malayalam und Thai verbreitet. In Ostmalaysia werden üblich indigene Sprachen gesprochen, worüber die wichtigsten Iban und Kadazan sind.
In offiziellen Dokumenten wird britisches Englisch verwendet. Durch das Television hat jedoch das amerikanische Englisch schon sich verständigen auf Einfluss genommen. Das Englisch, welches in der Umgangssprache in Malaysia verwendet wird, unterscheidet sich stark vom britischen Engl. und wird deshalb auch als Manglish bezeichnet. Es ähnelt bis auf einige Slang-Ausdrücke stark dem Singlish, das in Singapur gesprochen wird.
Religion
Der Islam, zu dem sich 60 % der Bevölkerung bekennen, ist Staatsreligion. Nach der Verfassung des Landes sind alle ethnischen Malaien von Geburt automatisch Muslime. Ein Abfallen vom Islam wird in der Tat mit Freiheitsentzug bestraft. Die Chinesen sind meist Buddhisten (20 %) oder hängen anderen chinesischen Religionen wie Daoismus und Konfuzianismus an (2,6 %). Christen (9 %) gibt es in allen ethnischen Gruppen. Die Inder sind überwiegend Hindus (6 %). Muslime werden gegenüber Angehörigen anderer Religionen bewusst staatlich bevorzugt. Christliche Presse kann in Malaiisch nur unter Schwierigkeiten veröffentlicht werden, Veröffentlichungen in Englisch, Chinesisch und auch Tamil sind jedoch mühelos erhältlich. Völlig unbeschränkt ist die Verteilung von Schriften nur an Mitglieder von Vereinigungen oder in Kirchen. Diese abkacken nicht wie öffentlich angebotene Publikationen der Zensur. Der Bau von Kirchen kann in Ballungszentren sporadisch zu kleinen Schwierigkeiten mit der Planungsbehörde führen, Diskriminierungen gegenüber anderen Glaubenshäusern bestehen aber nicht. Im Orient Malaysias gibt es jedoch auch eine Minorität von christlichen Malayen, die im 16. Jh. von Spaniern christianisiert wurden und ihrer Gottesglauben bis zum heutigen Tag treu geblieben sind.
Islam
Der Islam ist Staatsreligion. Malaysia ist ein orthodox-islamisch geprägtes Land, wiewohl nur etwa 55 % Muslime sind. Die anderen 45 % gehören überwiegend dem Buddhismus (24 %), dem Christentum (9 %) oder dem Brahmanismus (6 %) an.
52 % sind Malaien, 35 % Chinesen und etwa 10 % Inder. Hinzu kommen die Orang-Asli, die in der Regel in West-Malaysia leben. Auch Araber, Sri Lanker und Indonesier sowie Philippinier die in Malaysia leben.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Malaysias
Die malaiische Halbinsel wurde zu einem großen Markt in Südostasien, als der Deal zwischen Reich der Mitte und Indien zu erfolgreich sein begann. Vormalig begann in der Straße von Malakka ein reges Treiben. Die ersten malaiischen Königreiche entstanden von Häfen, die im 10. Jahrhundert gegründet worden waren. Die wichtigsten frühen Königreiche waren Langkasuka und Lembah Bujang in Kedah, sowie Beruas und Gangga Negara in Perak und Pan Pan in Kelantan. Der Islam kam im 14. Jahrhundert in Terengganu an. Im frühen 15. Jahrhundert wurde das Sultanat von Malakka gegründet. Durch seinen Wohlstand zog es das Interesse von Portugal auf sich. Der Port wurde dann ein Zentrum der Kolonialisierung durch die Niederländer und die Briten.
Die britische Kronkolonie Straits Settlements wurde im Jahre 1826 gegründet und England gewann schrittweise die Kontrolle über den Rest der Halbinsel. Zu den Straits Settlements gehörten Penang, Singapur und Malakka. Penang war im Jahre 1786 durch Kapitän Francis Gut verträglich gegründet worden und diente als Militär- und Handelsbasis. In seiner Bedeutung wurde es bald von Singapur überholt, das im Jahre 1819 durch Sir Stamford Raffles gegründet wurde. Malakka war nach dem englisch-niederländischen Vertrag von 1824 endgültig in britischem Besitz. Die Kolonie wurde durch die Britische Ostindien-Kompagnie mit Sitz in Kalkutta regiert, bis deren Sitz 1867 nach London verlegt wurde.
Zur etwa gleichen Zeit wurde die britische Politik gegenüber den malaiischen Staaten immer aggressiver. Innerhalb von wenigen Jahren kamen etliche malaiische Staaten an der Westküste der Halbinsel unter britische Kontrolle. Auf Ausüben der Händler, die in den Kronkolonien saßen, mischte sich die Regierung in die Angelegenheiten der zinnproduzierenden USA ein. Gleichzeitig hatte die britische Kolonialmacht Bürgerkriege und Störungen durch chinesische Geheimgesellschaften zu befrieden. Die Briten führten mit ihrer Militärmacht eine friedliche Lösung herbei, die die Händler bevorzugten. Mit dem Vertrag von Pangkor im Jahre 1874 wurde der Weg frei für die britische Herrschaft. 1896 wurden die vier Sultanate Pahang, Selangor, Perak und Negeri Sembilan zu den Föderierten Malaiischen Staaten zusammengefasst, die dem Kommissar von Singapur unterstanden. Dieser war auch der Gouverneur der Straits Settlements. Dieser Gouverneur wiederum unterstand dem Kolonialamt in London.
Die anderen Vereinigte Staaten von Amerika der Halbinsel waren zwar nicht direkt London unterstellt, die Sultane hatten aber britische Subjekt an ihrem Hof. Die vier nördlichen USA Perlis, Kedah, Kelantan und Terengganu waren bis 1909 unter der Kontrolle von Thailand. Das Gebiet des heutigen Staates Sabah war eine Kolonie, die ursprünglich dem Sultan von Sulu gehört hatte. Das riesige Waldgebiet von Sarawak war persönlicher Vermögen der Familie Brooke. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das heutige Malaysia durch Land der aufgehenden Sonne besetzt. In dieser Zeit wuchs die Unterstützung für die Unabhängigkeit des Landes von der europäischen Kolonialmacht. Die englischen Pläne, eine malaiische Union zu gründen, wurden von vielen Malaien abgelehnt. Sie verlangten ein System, welches die Wünsche der Malaien stärker berücksichtigte, Singapur ausschloss und für die Immigranten nur eine Staatsbürgerschaft vorsah. Die Unabhängigkeit wurde im Jahre 1957 erlangt, unter dem Namen Föderation Malaya. Singapur war nicht enthalten.
Am 16. September 1963 wurde eine neue Föderation unter dem Namen Malaysia gegründet, die die Föderation Malaya sowie die britischen Kronkolonien Singapur, Nordborneo (heute Sabah) und Sarawak umfasste. Die frühen Jahre waren durch territoriale Ansprüche der Nachbarn bestimmt, sowie durch das Ausscheiden Singapurs aus der Föderation im Jahre 1965.
Politik
Parteien
Seitdem 1957 regiert ein von der United Malays National Organisation (kurz UMNO, auf Malaiisch Pertubuhan Kebangsaan Melayu Bersatu) angeführtes Parteienbündnis. Zunächst trug dieses Bündnis den Namen Alliance und bestand aus der malaiischen Partei UMNO, der chinesischen MCA und der indischen MIC, wodurch die drei größten Volksgruppen vertreten waren. Nach Rassenunruhen, die der Parlamentswahl 1969 folgten, wurde das Bündnis erweitert und umbenannt. 1974 folgte die offizielle Gründung der Barisan Nasional ("Nationale Front"). In der BN sind daneben den genannten zehn alternative Parteien vertreten, die überwiegend regionale Bedeutung haben. Die Parteien der BN verständigen auf sich oft darauf, nur einen Kandidaten zur Wahl stellen zu lassen, sodass zwischen ihnen keine Konkurrenz entsteht und die Stimmen sich auf diverse BN-Politiker verteilen. Dadurch gelingt es ihr häufig die Zweidrittelmehrheit der Abgeordneten zu erlangen und so die Möglichkeit, die Verfassung zu ändern. Einige BN-Mitglieder treten auf Ebene der Bundesstaaten auch als Konkurrenten auf.
Die Gegenseite ist nicht einheitlich. Nur bei der Parlamentswahl 1999 schlossen sich drei Oppositionsparteien zu dem Wahlbündnis Barisan Alternatif zusammen. Dieses spaltete sich aber nur zwei Jahre später wieder. Die wichtigsten Oppositionsparteien sind die PAS und die DAP. Die PAS vertritt eine malayisch-islamistische Politik und stellt in einem Bundesstaaten die Regierung. Die DAP hat ein sozialdemokratisches Programm und wird vornehmlich von chinesisch-stämmigen Malaysiern gewählt. In den 1990er Jahren Zeit spielte die UMNO-Abspaltung Semangat 46 (Geist von 1946, dem Jahr der UMNO-Gründung) eine relevante Rolle als Oppositionspartei. Die neu gegründete Keadilan, ebenso eine UMNO-Abspaltung konnte bei den Wahlen 1999 einen Achtungserfolg erringen. Sie wurde von der Frau des entmachteten, sehr beliebten ehemaligen UMNO-Politikers Anwar Ibrahim geführt.
Wahlen
Auf Bundesebene gibt es ein Mehrheitswahlrecht, bei dem nur ein Kandidat je Wahlbezirk ins Volksvertretung gewählt wird. Dies ist häufig ein Vorteil für die geschlossene Barisan Nasional, gegenüber der gespaltenen Opposition. Die Größe der Wahlkreise ist partiell sehr unterschiedlich, so dass eine Wählerstimme je nach Wahlbezirk sehr unterschiedliches Gewicht hat. Die BN (und im Voraus die Allianz), unter Leitung der UMNO, regiert seit jeher unangefochten, häufig mit einer verfassungsändernden Mehrheit. Bei den Wahlen im März 2004 erhielt die Regierungskoalition über 90 % der Mandate im Parlament.
Staatsform
Malaysia ist eine parlamentarisch-demokratische Wahlmonarchie (konstitutionelle Monarchie). Das repräsentative Vorsitzender ist ein König, der alle fünf Jahre aus den Reihen der Gebieter der 9 Sultanate nach dem Rotationsprinzip ausgewählt wird. Seit dem 12. Dez. 2001 ist dies König Tuanku Syed Sirajuddin.
Der Regierungschef ist seit dem 31. October 2003 Abdullah Ahmad Badawi von der UMNO.
Das Hohes Haus(Dewan Rakyat) besteht zur Zeit aus 218 für fünf Jahre gewählten Abgeordneten. Die Länderversammlung (Dewan Negara) hat 70 Mitgliedern. Die letzten Wahlen fanden am 21. März 2004 statt.
Nationalfeiertag ist der 31. August (Unabhängigkeitstag 1957).
Verwaltungsgliederung
Hauptartikel: Verwaltungsgliederung Malaysias
Staatliche Gliederung: 13 Bundesstaaten (darunter 7 Sultanate) und 3 Bundesterritorien Wilayah Persekutuan auf malaiisch (Kuala Lumpur, der neue Regierungssitz Putrajaya und die Eiland Labuan). Die nicht als Sultanate konstituierten Bundesstaaten (Sabah, Sarawak, Penang und Malakka) werden von einem von der Zentralregierung ernannten Gouverneur verwaltet.
Wirtschaft
| Wirtschaft Malaysias Quelle: Economist Intelligence Unit | ||
|---|---|---|
| BIP | 117.776 Mio US$ (2004) | |
| BIP (in KKP) | 270.052 Mio US$ (2004) | |
| BIP pro Kopf | 4.626 US$ (2004) | |
| BIP pro Kopf (in KKP) | 10.606 US$ (2004) | |
| BIP-Wachstum | 5,2% (2000 bis 2004) | |
| Nachfragewachstum | 7,4% (2000 bis 2004) | |
| Inflation | 1,5% (2000 bis 2004) | |
| Arbeitslosigkeit | 4,0% | |
| Leistungsbilanzüberschuss | 11,1% (2000 bis 2004) | |
(TID 634440)
Hauptartikel: Wirtschaft Malaysias
- Beschäftigung: Branche (37 %), Dienstleistungen (47,8 %), Ackerbau (15,2 %)
- das Gesundheitswesen bei 6%
- das Bildungswesen bei 23%
- das Militär bei 11%
Malaysia ist ein an Bodenschätzen und Rohstoffen (Zinn, Kautschuk, Palmöl, Erdöl) reiches Land. Auch beheimatet Malaysia die Automobilhersteller Perodua und Proton sowie den Ölmulti Petronas. Seit Beginn der 1980er Jahre erfolgte eine rasante industrielle Entwicklung, die das Land in die Reihe der aufstrebenden »Schwellenländer« und der asiatischen »Tigerstaaten« aufrücken ließ. Malaysia gilt ökonomisch und politisch als eines der stabilsten Länder Südostasiens, in dem die Abstimmung von Brauch und Moderne, Islam und Kapitalismus propagiert wird. Durch diese Neuorientierung erfuhr das Land einen grundlegenden Wandel von einem zunächst mehrheitlichen Agrarstaat hin zu einem technisierten und kapitalintensiven Industriestandort mit hohem Entwicklungspotenzial. Die ab 1997 auftretende »Asien-Krise« traf allerdings auch Malaysia, doch hat sich die Wirtschaft inzwischen nochmal erholt und verzeichnet ein erneutes Wachstum von etwa 5 bis 6 Prozent. Im Jahr 2001 wurden für 61,2 Mrd. Euro Güter importiert und gleichzeitig im Wert von 76,1 Mrd. Euro Güter exportiert. Die Preissteigerungsrate betrug 2004 ca 1,3%.
Das Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahre 2004 4.151 US-$ pro Einwohner.
Verkehr
Eisenbahn
Malaysia verfügt über reichlich 2400 Kilometer Eisenbahnstrecke, woran nur 57 in Standardspurweite sind, die restlichen in 1000-Millimeter-Spurweite. Eisenbahnstrecken verlaufen ausschließlich auf der malaiischen Halbinsel, es gibt internationale Anbindungen nach Thailand im Norden und Singapur im Süden. Etwa 207 Kilometer Eisenbahnstrecke sind elektrifiziert. In Kuala Lumpur wurden mit Kuala Lumpur Star Bekömmlich Rail Transit, Kuala Lumpur Putra Leicht Rail Transit, KLIA-Ekspres und KLIA-CRS und Kuala Lumpur Einschienenbahn diverse schienengebundene Verkehrssysteme installiert.
Straßenverkehr
Malaysia verfügt über etwa 50.000 Kilometer Straße, davon etwa 1200 Kilometer Autobahn. So verbindet der North-South Expressway etwa den Nordzipfel von Malaysia an der Grenze zu Thailand mit Johor Bahru an der Grenze zu Singapur im Süden. Während in den Ballungszentren die Straßen vorbildlich ausgebaut sind, findet man abseits der dicht besiedelten Gebiete, speziell in Ostmalaysia oder an der Ostküste der malaiischen Halbinsel, viele Straßen ohne Asphalt. Zwecks der schlecht ausgebauten Straßen in abgelegenen Gegenden Ostmalaysias sind dort Wasserwege und Schiffsverbindungen besonders bedeutend.
Wasserwege
Wichtige Seehäfen befinden sich in den Städten Tanjong Kidurong, Kota Kinabalu, Kuching, Pasir Gudang, Penang, Port Kelang, Sandakan and Tawau. Nahe verfügt das Land über etwa 7200 Kilometer schiffbarer Wasserwege, wobei sich davon 4000 Kilometer in Ostmalaysia befinden.
Luftverkehr
Malaysia hat, nicht zuletzt wegen seiner Geografie, ein sehr dichtes Netz an Inlandsfluglinien. Die nationale Fortbewegungsmittel des Landes heißt Malaysia Airlines, neben ist mit Air Asia die erste Billigfluglinie Südostasiens in Kuala Lumpur beheimatet. Malaysia Airlines bedient etliche Flughäfen innerhalb Malaysias und Südostasiens, bietet aber auch Langstreckenflüge in Neigung Westen und Nordamerika an. Der größte und wichtigste Verkehrslandeplatz des Landes ist der Kuala Lumpur International Airport, er wurde im Jahre 1998 eröffnet.
Bildung
Die Alphabetisierungsrate Malaysias liegt bei etwa 89 Prozent, bei Männern bei etwa bei 92 Prozent, bei Frauen etwa 86 Prozent.
Kultur
- Der Hibiskus ist die Nationalblume von Malaysia.
- Seit 1999 findet in Sepang bei Kuala Lumpur der Große Preis von Malaysia statt.
- Der bekannteste malaysische Zeichner und Karikaturist ist LAT.
Sport
Motorsport
Seit 1999 wird jährlich auf dem Sepang International Circuit der Große Preis von Malaysia ausgetragen.
Literatur
- Dierk Walter, Kolonialkrieg, Globalstrategie und Kalter Krieg. Die Emergencies in Malaya und Kenya 1948–1960, in: Zeithistorische Forschungen, Heft 1/2005, auch online
- Renate und Stefan Loose, "Malaysia, Brunei und Singapore", Travel-Handbücher, Du Mont Reiseverlag, 704 Seiten, ISBN 3-7701-6117-3 (sehr ausführlicher und aktueller Reiseführer)
Weblinks
- über Malaysia
- http://www.malaysia-forum.de
- http://www.malaysiaforum.de
- Menschenrechte in Malaysia - Asiatische Menschenrechtskommission
- KL-POST - Info-Magazin für Deutschsprachige in Malaysia
Brunei | Indonesien | Kambodscha | Laos | Malaysia | Myanmar | Philippinen | Singapur | Thailand | Vietnam
(TID 223096)
(TID 399994)
Antigua und Barbuda | Australien | Bahamas | Bangladesch | Barbados | Belize | Botsuana | Brunei | Dominica | Fidschi | Gambia | Ghana | Grenada | Guyana | Indien | Jamaika | Kamerun | Kanada | Kenia | Kiribati | Lesotho | Malawi | Malaysia | Malediven | Malta | Mauritius | Mosambik | Namibia | Nauru | Neuseeland | Nigeria | Pakistan | Papua-Neuguinea | Salomonen | Sambia | Samoa | Seychellen | Sierra Leone | Singapur | Sri Lanka | St. Kitts und Nevis | St. Lucia | St. Vincent und die Grenadinen | Südafrika | Swasiland | Tansania | Tonga | Trinidad und Tobago | Tuvalu | Uganda | Vanuatu | Vereinigtes Königreich | Zypern
(TID 223096)
(TID 503204)
47 asiatische UNO-Mitgliedstaaten:
Afghanistan |
Armenien |
Aserbaidschan |
Bahrain |
Bangladesch |
Bhutan |
Brunei |
China, Volksrepublik |
Georgien |
Indien |
Indonesien |
Irak |
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Jordanien |
Kambodscha |
Kasachstan |
Katar |
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Kuwait |
Laos |
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Myanmar |
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Russland |
Saudi-Arabien |
Singapur |
Sri Lanka |
Südkorea |
Syrien |
Tadschikistan |
Thailand |
Turkmenistan |
Türkei |
Usbekistan |
Vereinigte Arabische Emirate |
Vietnam |
Zypern
Andere, umstrittene Staaten:
Abchasien |
Bergkarabach, Republik |
China, Republik (Taiwan) |
Palästina |
Südossetien |
Türkische Republik Nordzypern
Andere Gebiete
Hongkong (SVZ der VR China) |
Macao (SVZ der VR China) |
Tschagos-Archipel (Britische Überseegebiete)
(TID 223096)
(TID 356652)
Afghanistan | Ägypten | Albanien | Algerien | Aserbaidschan | Bahrain | Bangladesch | Benin | Brunei | Burkina Faso | Dschibuti | Elfenbeinküste | Gabun | Gambia | Guinea | Guinea-Bissau | Guyana | Indonesien | Iran | Irak | Jemen | Jordanien | Kamerun | Kasachstan | Kirgisistan | Komoren | Kuwait | Libanon | Libyen | Malaysia | Malediven | Mali | Marokko | Mauretanien | Mosambik | Niger | Nigeria | Oman | Pakistan | Palästina | Qatar | Saudi-Arabien | Senegal | Sierra Leone | Somalia | Sudan | Suriname | Syrien | Tadschikistan | Togo | Tschad | Tunesien | Türkei | Turkmenistan | Uganda | Usbekistan | Vereinigte Arabische Emirate
(TID 223096)
(TID 505739)
Koordinaten: 1°-7° N, 100°-119° O
(TID 488883)
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zh-min-nan:Má-lâi-se-a(TID 8130)
3704/123