Marie Juchacz
Aus Schlauweb
Marie Juchacz (* 15. März 1879 in Landsberg an der Warthe, † 28. Januar 1956 in Düsseldorf; gebürtige Gohlke) war eine deutsche Sozialreformerin, Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin.
1917 übertrug ihr Friedrich Ebert das Frauensekretariat im Leitendes Gremium der SPD. Am 19. Februar 1919 hielt sie als erste Frau eine Rede vor der Weimarer Nationalversammlung. Juchacz gehörte als einzige Frau dem "Ausschuß zur Vorberatung des Entwurfs einer Verfassung des Deutschen Reichs" der Nationalversammlung an. Ihre Schwester Elisabeth Röhl war ebenso SPD-Abgeordnete in der Nationalversammlung.
Marie Juchacz gründete im Dezember 1919 die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und war bis 1933 ihre erste Vorsitzende.
Von 1922 so weit wie Ihrer Auswanderung 1933 gehörte sie dem deutschen Reichstag (Weimarer Republik) an. 1949 kehrte Sie aus ihrem Exil in den USA nach Deutschland zurück.
Weblinks
- {{ #if:
| | * Literatur von und über Marie Juchacz im Broschüre der DDB}}
(TID 369929)
Siehe auch: Frauenbewegung
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Juchacz, Marie |
| ALTERNATIVNAMEN | Gohlke, Marie (Mädchenname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Sozialreformerin und Frauenrechtlerin |
| GEBURTSDATUM | 15. März 1879 |
| GEBURTSORT | Landsberg an der Warthe |
| STERBEDATUM | 28. Januar 1956 |
| STERBEORT | Düsseldorf |
(TID 247343)
(TID 15417)
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