Mensch
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| Bild:Disambig-grau2.png | Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem modernen Menschen, der Art Homo sapiens, für seine näheren Anverwandten siehe die Gattung Mensch (Homo), für die etwas entfernteren Anverwandten und Altvorderen die Gruppe der Echten Menschen |
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| Moderner Mensch | ||||||||||||
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Bild:Vitruvian.jpg Moderner Mensch, Darstellung von Leonardo da Vinci | ||||||||||||
| Systematik (TID 100226) | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Homo sapiens | ||||||||||||
| Linnaeus 1758 |
Der moderne Mensch (Homo sapiens) ist ein Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenaffen (Haplorhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae). Früher wurden Mensch (Hominidae) und Menschenaffen (Pongidae) namentlich wegen der besonderen geistigen Entwicklung des Volk als zwei getrennte Familien betrachtet, jüngere Untersuchungen sehen zwischen beiden Gruppen ein engeres Verwandtschaftsverhältnis und stellen sie daher in eine gemeinsame Familie. Der moderne Mensch ist die einzige bis zum heutigen Tag überlebende Art der Gattung Homo.
Sporadisch wird für den modernen Volk auch die wissenschaftliche Bezeichnung Homo sapiens sapiens gebraucht, die zum Ausdruck bringen soll, dass der Neandert(h)aler (dann Homo sapiens neanderthalensis) zur selben Art gehörte wie der moderne Mensch. Diese Ansicht gilt in diesen Tagen aber als sehr zweifelhaft, wieso die moderne Bezeichnung schlicht Homo sapiens ist. Sie leitet sich aus dem Lateinischen von homo „Mensch“ und sapiens „weise“ ab.
Inhaltsverzeichnis |
Die einzigartige Stellung des Menschen im Tierreich
Wie manche sonstige Tiere weist der Mensch einige hoch spezialisierte Besondere Eigenschaften auf. In mehreren Eigenschaften unterscheidet er sich von den dieser Tage bekannten übrigen Tierarten:
- Kulturelle Evolution: Die biologische Evolution ist gegenüber der schnelleren "kulturellen" Evolution, die durch die menschliche Sprache sehr gefördert wird, in den Hintergrund getreten. Zufolge seiner intellektuellen oder auch kulturellen "Fähigkeiten" ist er in der Lage, sich veränderten Umweltbedingungen sehr viel besser und schneller anzupassen als jedes alternative Tier. Von übereinkommen Wissenschaftlern wird dieser Prozess unter dem Begriff der Memetik (Evolution von Memen losgelöst von Genen) erforscht. Zusätzliche Tierarten dagegen durchlaufen nach heutigem Wissen samt ihrer "Kultur" die Evolution.
- Wissensvermittlung: In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass andere Tiere nicht im selben Maße wie der Mensch die Fähigkeit besitzen, ihre im Phänotyp entwickelten Fähigkeiten, ihr erlerntes Wissen, auf die nachfolgenden Generationen zu übertragen. Der Mensch besitzt ein historisches Bewusstsein: Er steht nicht in der Notwendigkeit, Angaben entweder durch die genetische Übergang zu erhalten oder Erfahrungen ebenso wie seine Vorgänger immer aufs Neue selbst machen zu müssen, anstelle er kann auf Handlungen und Unterlagen zurückgreifen, die zahlreiche Generationen vor ihm geschaffen haben (wobei es aber auch bei sonstigen Tierarten zur Traditionsbildung kommt, z. B. bei Menschenaffen). Der Mensch ist vermutlich viel stärker als jedes weitere Tier in der Lage, in seinem zeitlichen Bewusstsein Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft in kausale Zusammenhänge zu bringen. Somit kann er seine Handlungen vergleichen, planen und somit partiell eine Futur entwerfen (Kreativität), die er durch absichtsvolle Handlungen wenigstens z. T. erreichen kann. Der Mensch ist in der Lage, die Lebensbedingungen seiner Art durch Arbeit bewusst zu gestalten, derweil er sich seine Arbeit auswählen kann und ihn keine sonstigen Hindernisse daran hindern. Luhmann: Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dem die Aussicht auf einen zukünftigen Appetit schon jetzt Sorgen macht.
- Zum dritten sind menschliche Individuen sich selbst und ihrer eigenen Sterblichkeit bewusst (Selbstbewusstsein). Durch das absehbare Sterben ergibt sich nur für den Leute die Fragestellung nach dem Sinn des Lebens und dem Leben nach dem Tod. Diese Fragen sind in Philosophie und Religion zentrale und wiederkehrende Themen. Allerdings scheinen auch Menschenaffen ein Selbstbewusstsein zu besitzen, wahrscheinlich aber wohl nicht in dem Ausmaß bzw. in der Art wie der Mensch.
- Nicht allein typisch für den Menschen, jedoch bei ihm besonders stark ausgeprägt, ist seine Eigenschaft, sich hochorganisiert in größeren Gruppen zusammenzuschließen, was man in einer sehr abgeschwächteren Form auch bei anderen Tieren wie zum Beispiel Wölfen o. Affen beobachten kann. Dies wird begünstigt durch die im Vergleich zu anderen Tieren komplexe Sprache des Menschen, die eine differenzierte Arbeitsteilung ermöglicht. Auf der anderen Seite steht zu vermuten, dass die Entwicklung der Zivilisation auch die Entwicklung der Sprache in enger Wechselwirkung förderte und sowohl als auch letztlich zu den hoch entwickelten Kulturen führte, die die Menschheit in diesen Tagen besitzt.
Entwicklung
Menschwerdung
Mit der Entwicklungsgeschichte der Menschheit von ihren Anfängen bis zum heutigen Jetzt-Menschen beschäftigt sich die Paläanthropologie, deren wichtigste Datenquellen die Archäologie liefert. Noch immer sind die Vorgänge der Menschwerdung aus affenartigen Vorfahren, vermutlich im Orient Afrikas, nicht endgültig aufgeklärt. Der gegenwärtige Stand der Erkenntnisse wird im Artikel Hominisation aufgezeigt.
Daneben der biologischen Entwicklung ist für den Volk jedoch auch seine kulturelle Entwicklung maßgeblich, welche auf die Entwicklung der Sprache zurückzuführen ist, mit der es dem Volk erst möglich wurde Ideen auszutauschen. Der kulturelle Entwicklungsstand des Leute war zunächst über Jahrhunderttausende hinweg auf Kante genäht konstant. Mit der Entstehung des modernen Volk und seiner nachfolgenden Exodus aus Afrika beschleunigte sich jedoch die kulturelle Innovation, bis seit Ende der letzten Eiszeit mit dem Entstehen von Ackerbau und Viehwirtschaft der Mensch zum ersten Mal großräumig gestaltend in seine Umgebung eingriff. Seit dieser Zeit besitzt der Mensch eine über bedeutend über ein paar Generationen zurückreichende Geschichte, auf deren Grundlage die Individuen walten müssen.
Typische Besondere Eigenschaften des modernen Volk im Vergleich:
- Das Gehirnvolumen von Homo sapiens ist etwas kleiner als das des Neandertalers.
- Die Stirn ist am steilsten von allen Hominiden ausgeprägt
- Ober- und Unterkiefer sind leicht reduziert
Als Väter des Humanoid kommen speziell die afrikanischen Populationen von Homo ergaster und Homo erectus in Frage. Die Zuordnung der Fossilfunde zu einzelnen Arten ist allerdings umstritten.
Der wissenschaftliche Begriff Homo sapiens wird des Öfteren in leicht humoristischer Anspielung als Vorlage für die Erfindung neuer Begriffe benutzt, die Eigenschaften des Humanoid darstellen, beispielsweise
- Homo oeconomicus
- Homo reziprocans
- Homo faber (Roman von Max Frisch)
- Homo ludens
- Homo sociologicus
- Homo ötzi
- Homo blech (Film von Heinrich Pachl)
Die Entwicklung des Volk muss auch deutlich im Zusammenhang mit der Entwicklung unseres Planeten, der Erde, gesehen werden. So zwangen die vielen Eiszeiten den Menschen, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Der Mensch war also in der Lage, sich aber und abermal anzupassen und er kam und kommt mit den verschiedensten Lebensbedingungen zurecht. Im Gegensatz dazu sind die meisten Tiere auf einen Lebensraum beschränkt.
Verbreitung des modernen Menschen über den Globus
Alle dieser Tage lebenden Leute sind sehr nahe zusammen verwandt, näher als sonstige biologische Arten, wie molekularbiologische Untersuchungen an der ribosomalen RNA und mitochondrialen DNA gezeigt haben. Die größten Unterschiede finden sich innerhalb der afrikanischen Populationen. Die Populationen außerhalb Afrikas sind – mit Ausnahmefall einiger erst relativ spät aus Afrika ausgewanderter Gruppen – hereditär sehr uniform. Moderne Funde unterstützen die „Out of Africa“-These, also die Ausbreitung des modernen Leute vom afrikanischen Erdteil aus.
Fossilien, die dem ökologisch modernen Volk zugerechnet werden, gibt es seit etwa 160.000 Jahren, verstärkt seit ca. 100.000 Jahren. Tief lebte die Art in Afrika zeitparallel zum primär europäischen Neandertaler, der besonders an das Leben in gemässigten Zonen angepasst war. In Afrika, im Erreichen Orient vor 50.000 Jahren, später etwa vor 46.000 Jahren auch in Europa, kamen alle beide gleichzeitig gemeinsam vor, davon in Afrika und dem Kommen Orient im Großen und Ganzen etliche 10.000 Jahre. Für die Ausbreitung des Erdenbürger vom Balkanstaaten bis zur Iberischen Halbinsel nahm die Lehre bis jetzt etwa 7000 Jahre an. Paul Melars von der Cambridge University berichtete kürzlich in Nature (2006) dass es vermutlich nur 5000 Jahre dauerte. Einige Gruppen breiteten sich vorwärts der Po-Ebene in Italien aus, alternative wählten den Weg durch das Donautal. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit betrug im Schnitt 400 m/Jahr. Die Atlantikküste auf der Iberischen Halbinsel wurde schließlich vor ca. 41.000 Jahren erreicht. Die neuen Erkenntnisse schulden wir revidierten Ergebnissen der Kohlenstoffdaten (C14), die auch eine kürzere Koexistenz-Zeit mit dem Neanderthaler europäisch wahrscheinlich machen.
Es ist unklar, ob sich alle beide Arten zusammengesetzt haben, die Plural der Fossilien weist deutlich erkennbare morphologische Unterschiede auf. Die neuesten Molekulargenetische Analysen der mtDNA sprechen gegen eine Vermischung beider Arten. Das inzwischen sehr umfangreichen Fundmaterial zuerst auch in Nahost, weist auf eine Koexisitenz dieser hereditär primär sehr unterschiedlichen biologischen Arten aus. Vermutlich kannten sie sich, hatten aber kaum Neigung sich zu vermischen. In Naher Osten besiedelten sie öfter abwechselnd die gleichen Siedlungsräume.
Die alternative Konzept geht davon aus, dass sich der Mensch an verschiedenen Anpeilen des Globus unabhängig voneinander aus dem Homo erectus entwickelt hat, was erstmal die unterschiedliche Geste der menschlichen Rassen erklären würde. Nach den molekulargenetischen Untersuchungen der jüngeren Zeit, kommt dieser These allerdings keine hohe Wahrscheinlichkeit zu.
Eine unverhoffte Unterstützung der Out of Africa These erfolgte kürzlich durch Genanalyse von Kopfläusen, die ein Team um David Reed von der Universität Utah vorlegte. Der Kopflaus ist schon unser Urahn als Wirt vertraut gewesen. Vor 1,2 Mio. Jahren zog auch die Kopflaus mit dem Homo erectus nach Norden. Dort entwickelte sich die Genpopulation unabhängig von der afrikanischen weiter. Als 1 Million Jahre später der homo sapiens sich aufmachte aus Afrika nach Westen zu kommen, brachte er die alte afrikanische Fortpflanzungsgemeinschaft mit. Es muß davon ausgegangen werden, dass die Populationen sich begegneten, denn sie geben alle beide noch heute. Ergo hatte der Erdenbürger mindestens mehrstufig Beziehung mit dem Homo erectus bzw. Neanderthaler, der die neue europäische Fortpflanzungsgemeinschaft von Kopfläusen trug.
Das Genographic Project
Die Menschheit kann auf genetischer Basis in zig Gruppen unterteilt werden. Diese konnten entstehen, da es früher hinsichtlich von geographischen Distanzen und kultureller Differenzen keinen kontinuierlichen Genfluss aller Populationen gab.
So können die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen den menschlichen Populationen relativ genau ermittelt werden. Das Genographic Project untersucht mit Hilfe moderner Methoden, wie sich die Menschheit als sie von Afrika den Rest der Welt besiedelte in immer mehr Gruppen aufspaltete. Dabei kann jedweder an dem Ansinnen teilnehmen, indem er seine DNA Probe untersuchen lässt. Auf diese Weise kann man herausfinden, von wo die eigenen Väter stammen. Oder dass die ersten Menschen, die von Ostafrika aus nach Asien aufbrachen, eine Reiseplan vorwärts der Küste Indiens nach Südostasien und weiter nach Australien wählten und die Wanderungen und sehr schnell vonstatten gingen – innerhalb nur weniger tausend Jahre. Denn neueste Ergebnisse genetischer Analysen legen dar, wie wenig es wahrscheinlich sei, dass sie - wie bis jetzt vermutet - durch das Landesinnere des Mittleren Ostens reisten.
Vor 65.000 Jahren
Zuerst teilten sich die Volk vor etwa 65.000 Jahren in die folgenden drei in diesen Tagen noch lebenden Gruppen auf:
Die beiden Gruppen der Afrikaner blieben auf ihrem Heimatkontinent während die Nichtafrikaner nach Asien auswanderten. Die San und Khoi Khoi leben in diesen Tagen im südlichen Afrika, sie unterscheiden sich von allen anderen Afrikanern genuin und durch ihre Sprache (Klicklaute).
Vor 55.000 Jahren
Auch die Nichtafrikaner teilten sich nicht lange nach ihrer Abwanderung vor etwa 55.000 Jahren wiederholt in eine nördliche und eine südliche Gruppe auf.
Die südliche Gruppe spaltete sich einige Jahrtausende später weiter in
- Australier (heutige Aborigines, Tasmanier und Papuas),
- Negritos (heute Andamaner, Aeta, Semang, Senoi) und
- Südasiaten (heute Südchinesen, Thai, Khmer, Indonesier, Philipinos, Polynesier und sonstige Bewohner Ozeaniens) auf.
Vor 45.000 Jahren
Die nördliche Gruppe teilte sich vor etwa 45.000 Jahren in
- "Weiße" (Inder, südwestasiatische Völker, Araber, Nordafrikaner, hellhäutige Menschen europäischer Abstammung) und
- Nordasiaten (heute Mongolen, Tibeter, Sibirische Bevölkerung, Nordchinesen, Japaner, Ainu, Koreaner, Inuit) auf.
Vor 30.000 Jahren
Von den Nordasiaten trennten sich zwischen 30.000 und 14.000 Jahren dann die Indianer (Nord- und Südamerika) ab.
In prähistorischen Zeiten haben sich die unterschiedlichen Populationen der Menschheit an den regionalen Grenzen ihres Verbreitungsgebietes oft vermischt, wobei dieser Effekt stark nur gering war.
In diesen Tagen ist der Mensch mit über 6 Milliarde Individuen bis auf einige Wüsten- und Bergregionen, einige Inseln und die Südpolgebiet auf dem ganzen Globus anzutreffen. Durch die zunehmende Mobilität vermischen sich die unterschiedlichen genetischen Gruppen immer mehr, nachdem sie früher durch geographische Distanz oder kulturelle Unterschiede genuin voneinander getrennt blieben. So bilden sich immer mehr neue Ethnien (z.B. Farbige in den USA). Alternative Gruppen wie z.B. die San und Khoi Khoi sind konträr dazu dabei, ganz zu verschwinden, da ihre Kultur immer mehr zerstört wird und sie in Städte wandern und sich dort vermischen.
Man geht davon aus, dass zusammengerechnet auf der Erde bisherig etwa 100 Mrd. Volk gelebt haben. Je nach Berechnung schwankt diese Zahl aber um ~30 Mrd. hinauf oder unten - abhängig von der zugrundeliegenden Erklärung des Beginns der Menschheit.
Biologie
Anatomie
Der menschliche Körper ist ein kompliziertes Gebilde, das zu 60 bis 70% aus Wasser, etwa 20% Proteinen, 15% Fetten und 5% Mineralen und anorganischen Stoffen besteht. Ein erwachsener Mensch hat eine typische Körpergröße zwischen 150 cm und 200 cm. Die Lehre vom Körper des Körpers ist im Artikel Anatomie des Menschen detailliert beschrieben: Wie bei anderen Wirbeltieren auch, lässt sich der Körper serialisieren in einen Stütz- und Bewegungsapparat, die inneren Organe, das Nervensystem und die Sinnesorgane. Doch greift die Reduktion auf eine rein funktionale Betrachtung des Körpers zu kurz, der Körper des Volk stellt als Rahmenbedingung für die Existenz des Volk einen unabdingbaren Rahmen für seinen Geist und sein Mitmachen der Welt dar.
Genetische Verwandtschaft
Das menschliche Genom enthält sowohl .... als auch kodierende sowohl .... als auch nicht-kodierende DNA-Sequenzen, die denjenigen anderer Kreatur erkennbar homolog sind und mit DNA-Sequenzen sehr nahe verwandter Arten wie der anderer Menschenaffen selbst völlig übereinstimmen. Mittels quantitativer Messungen der Ähnlichkeit dieser Basenpaarketten kann man umgedreht auf die Verwandtschaftsverhältnisse zurückschließen. Dies bestätigt Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans in dieser Reihe als nächste menschliche Verwandte.
Soziologie
Die Soziologie beschäftigt sich knapp ausschließlich mit dem Menschen, dennoch es in den 1920er Jahren Versuche gab, eine „Tiersoziologie“, selbst eine „Pflanzensoziologie“ zu etablieren.
Weshalb das ökologisch erschlossene Tier „Mensch“ besondere Eigenarten hat, untersuchen respektive antworten nachdem Sinne die Anthropologie, die Soziobiologie und die Biosoziologie. Daher nimmt dann die Gesellschaftswissenschaft ihre Axiome, wenn nicht Soziologen selbst soweit ausgreifen.
Versuche, schon einmal eine Gesellschaftstheorie für extraterrestrische Organismus mit menschenähnlicher geistiger Entwicklung zu entwerfen, wie zum Beispiel die Exosoziologie, sind so lange rein spekulativ, bis sie auf Erfahrung beruhend geprüft werden können.
siehe auch: Homo Sociologicus
Recht
Gerichtlich gesehen ist der Mensch meist eine ("natürliche") Person, deren Status je nach Staat unterschiedlich festgelegt ist, jedenfalls ist er rechtsfähig. Im "Bürgerlichen Gesetzbuch" der Bundesrepublik Deutschland heißt es dementsprechend in § 1: Die Rechtsfähigkeit des Menschen beginnt mit der Vollendung seiner Geburt. Es gibt Gesellschaften, in denen das nicht sämtliche Mensch ist: In Stammesgesellschaften z. B. kann ein Bambino bis zur Anerkennung durch den Erzeuger ohne Rechtsfähigkeit sein; in Amerika mit Sklaverei Gültigkeit besitzen Sklaven manchmal als "Sachen" u. a.
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen soll in jedem Staat einen Grundstatus vorgeben. Gemäß diesem Menschenbild besitzt jeglicher einzelne Mensch von Geburt an eine besondere, unantastbare und unveräußerliche Würde. Aus diesem Grund hat alle Einzelne bestimmte Rechte, beispielsweise das Recht auf Leben, auf körperliche Unversehrtheit, auf Religionsfreiheit und auf Meinungsfreiheit sowie auf einen angemessenen Arbeitslohn. Dieses Ideal ist aber nicht überall verwirklicht, denn in vielen Neue Welt werden Menschen ohne Gerichtsprozess eingesperrt, Gefangene gefoltert, Frauen und Blagen unterdrückt und Volk leben in Armut. Weiters wird das Fundamentalrecht auf Leben, trotz mit dem Begriff der Würde eng verknüpft, in keinem Land als unantastbar angesehen, da eine solche Unantastbarkeit mit jeder Armierung (Armee, Bullerei usw.) im Widerspruch stünde. Zum Fundamentalrecht auf Leben siehe auch die Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichts zum Abschießen von von Terroristen entführten Flugzeugen.
Manche Kulturkreise und Religionen wissen keine allgemein gültigen Menschenrechte. Speziell Judentum, Christentum, Islam, die indische und die chinesische Kultur machen einen Unterschied zwischen "Gläubigen" und "Ungläubigen" oder zwischen den Rechten des Mannes und denen der Frau.
Religion
Der Mensch kann selbst und als glaubendes, betendes, Riten ausübendes Subjekt handeln, sowie als Dings religiöser Riten und Anbetungen. In einer Unzahl von Religionen gilt er als direkte (und größte) Schöpfung eines oder mehrerer Götter.
Religionen und religiöse Motive haben kaum die gesamte bekannte Geschichte des Volk begleitet, zuerst als Anbetung von Naturkräften, dann als Polytheismus und Monotheismus. Dies führte zu der philosophischen Frage, in wieweit Religiosität zu den spezifischen Merkmalen des Leute gehöre.
Das Christentum, das Judentum und der Islam betrachten die Entwicklung des Menschen, und die gesamte Schöpfung als Werk Gottes. Für die großen christlichen Religionsgemeinschaften bestehen dabei keine Widersprüche zwischen dem aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse und dem christlichen Glauben, weil nach ihrer Auffassung Theologie und Lehre unterschiedliche Fragestellungen behandeln.
Im Buddhismus gehören die Leute zu den drei oberen der Sechs Daseinsbereiche und werden auf Basis von ihrer geistigen Fähigkeiten und ihrer Möglichkeit das eigene Leiden zu erkennen für fähig gehalten, den leidvollen Daseinskreislauf (Samsara) zu durchbrechen und zur Befreiung (Nirvana) und zum Erwachen (Bodhi) zu gelangen..
Siehe auch
- Anatomie des Menschen
- Anthropologie
- Menschheitsgeschichte
- Hominisation
- Humanismus
- Körpergröße
- Daten des menschlichen Körpers
- Kreativität
- Menschenbild
- Menschenrechte
- Philosophische Anthropologie
- Psychologie
- Schwanzmensch
- Soziologie
- Weltbevölkerung
Literatur
- Friedemann Schrenk, Timothy G. Bromage, Henrik Kaessmann: Die Frühzeit des Menschen. Zurück zu den Wurzeln. in: Biologie in unserer Zeit. Unternehmen Chemie, Weinheim 32.2002, 6, S.352-359. ISSN 0045-205X
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- Walfried Linden, Alfred Fleissner: Geist, Seele und Gehirn. Entwurf eines gemeinsamen Menschenbildes von Neurobiologen und Geisteswissenschaftlern. LIT, Münster 2004. ISBN 3825879739
- Charles Darwin: Die Abstammung des Menschen. Schweizerbart, Stuttgart 1871 (erste deutsche Übersetzung des englischen Originaltextes), Angler Taschenbuch, Frankfurt am Main 2005. ISBN 3-596-50900-9
- Werner Gitt: Faszination Mensch. Christliche Literatur-Verbreitung (CLV), Bielefeld 1996, 2003. (pdf, religiös motiviert) ISBN 3-89397-649-3
- Joachim Schüring: Von der anderen Art. in: Abenteuer Archäologie. Kulturen, Menschen, Monumente. Spektrum der Forschung Verl.-Ges., Heidelberg 2006,1, 32ff. ISSN 1612-9954
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(zu Neanderthaler und Homo, out of africa und Genanalyse).
Weblinks
- Body Surface Area Calculator (Tool zur Berechnung der Körperoberfläche eines Menschen, engl.)
- 3D Anatomie
- Vergleich von Menschenaffen und Menschen
- Übersicht über die Evolution des Menschen
- Vom Gejagten zum Jäger
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(TID 223246)
| (TID 646251) | Commons: Mensch – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
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| (TID 646251) | Wiktionary: Mensch – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
(TID 222120)
af:Manast:Homo sapiens bg:Човек bn:মানুষ br:Den ca:Homo sapiens sapiens cs:ÄlovÄk cv:ТÄнлÄ çын da:Menneske dz:Omo dapeonz el:Άνθρωπος en:Human eo:Homo es:Humano fi:Ihminen fr:Homo sapiens ga:Duine gl:Ser Humano he:אדם hr:Äovjek id:Manusia it:Homo sapiens sapiens ja:ä間 ko:사람 kw:Tus la:Homo sapiens li:Mins ln:Moto lt:Žmogus ms:Manusia nah:Tlaca nb:Menneske nds:Minsch nl:Mens pl:Człowiek pt:Homo sapiens ro:Om ru:Человек scn:Umanu simple:Human sl:Älovek sv:Människan tl:Tao uk:Людина zh:ä zh-min-nan:Lâng
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