Mexiko
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| Bild:Disambig-grau2.png | Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für zusätzliche Bedeutungen siehe Mexiko (Begriffsklärung). |
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| Amtssprache | Spanisch | ||||
| Hauptstadt | Mexiko-Stadt | ||||
| Staatsform | Präsidiale Bundesrepublik | ||||
| Präsident | Vicente Fox Quesada | ||||
| Fläche | 1.953.200 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 106.202.903 (2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 54,4 Bürger pro km² | ||||
| BIP/Einwohner | 6.112 US-$ (2004) | ||||
| Unabhängigkeit | 1810 erklärt, 1821 anerkannt | ||||
| Währung | Mexikanischer Peso | ||||
| Zeitzone | UTC -6 bis -8 | ||||
| Nationalhymne | Himno Nacional Mexicano | ||||
| Autokennzeichen | MX | ||||
| Internet-TLD | .mx | ||||
| Vorwahl | +52 | ||||
| Bild:Mexiko-Pos.png | |||||
Die Vereinigten Mexikanischen Staaten (Estados Unidos Mexicanos) - oder einfach nur Mexiko (México) - sind ein Staat in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an die USA und im Süden an Belize und Guatemala. Okzidental liegt der Pazifik, im Orient der Golf von Mexiko sowie das Karibische Meer, sowohl als auch Randmeere des Atlantiks.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Mexiko liegt auf dem nordamerikanischen Erdteil und ist mit einer Fläche von 1.972.540 km², woran 1.923.046 km² auf Land und 49.176 km² auf Wasser entfallen, gut 5½mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland.
Im Norden grenzt Mexiko an die USA und im Südosten an Guatemala und Belize. Es besitzt im Übrigen 12.540 km Meeresküste, davon 8.300 km Küstenland am Pazifischer Ozean und 3.200 km Küstenland am Atlantik. Auf 200 Seemeilen (370 km) besitzt Mexiko zuzüglich Nutzungsrechte.
Die größten Städte Mexikos sind Mexiko-Stadt, Guadalajara, Puebla, Ciudad Juárez, Tijuana, Monterrey und León.
Siehe auch: Liste der Städte in Mexiko
Klima
Mexiko ist ein klimatisch vielgestaltiges Land, das sowohl .... als auch über subtropisches und alpines Klima plus über Wüstenklima verfügt. Es gehört somit in den Übergangsbereich der sommerfeuchten äußeren Tropen mit 8–10 humiden Monaten im Südosten des Landes über die ganzjährig ariden Subtropen im Bereich des Wendekreises, bis zum Winterregenklima Kaliforniens, das im äußersten Abendland (Baja California) gerade noch effektiv wird.
Räumliche Gliederung
Der größte Teil Mexikos besteht aus einem Hochlandblock, der an markanten Bruchlinien im Morgenland und Europa herausgehoben wurde. Die Randgebirge sind sehr unterschiedlich gestaltet: die Sierra Madre Oriental im Orient setzt sich aus parallel streichenden Faltenzügen und steil aufragenden Schichtrippen der Jura- und Kreideformation zusammen. Dagegen baut sich die Sierra Madre Occidental im Abendland aus flach lagernden vulkanischen Decken des Tertiärs auf. Alle beide erscheinen von den hügeligen Küstentiefländern aus als hohe Gebirgsmauern.
Das Hochland ist in weite Beckenlandschaften gegliedert. Diese erreichen an der Grenze zu den USA 1.200 m Meereshöhe. An die Sierra Madre Occidental schließt sich südlich die Cordillera Neovolcánica an, die aus vulkanischen Ablagerungen aus der Zeit des Pliozän bis Quartär (Geologie) besteht und nicht nur durch Riesenvulkane, für zusätzlich durch eine Unzahl von vulkanischen Kegelspiel und Kratern geprägt ist. Sie bildet den Südrand des Hochlandblocks, der in einer Bruchstufenzone rund 1.000 m tief zur Senke des Río Balsas abbricht. Im Süden befindet sich die Sierra Madre del Sur abendländisch der Sierra Madre de Chiapas. Nordöstlich vorgelagert ist die Halbinsel Yucatán. Sie besteht aus einer Kalksteintafel, die seit dem Tertiär aus dem Meer herausgehoben wurde.
Die höchsten Vulkane des Landes sind der Citlaltépetl (auch Pico de Orizaba genannt), der mit 5.700 m gleichzeitig der höchste Berg in Mexiko ist, der derzeitig aktive Popocatépetl mit 5.452 m und der Iztaccíhuatl mit 5.286 m.
Bevölkerung
Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 60 % Mestizen, 30 % indigenen Völkern (unter anderem Maya, Azteken) und ca. 9 % Europäischstämmigen (meist Spanier). Das übrige 1 % Prozent bilden Bevölkerungsgruppen anderer Abstammung (größtenteils aus Afrika).
Die Majorität der schwarzen Mexikaner ging in den letzten 200 Jahren innerhalb der Mestizenbevölkerung auf. Im Bundesstaat Veracruz und an der Westküste sind jedoch noch einige von ihnen zu finden. Das einzige auf mexikanischem Boden gesprochene Kreol ist das Gullah. Es wird von den Angehörigen der Schwarzen Seminolen in der kleinen Gemeinde Nacimiento de los Negros (in der Nähe von Muzquiz, Coahuila) gesprochen.
Religion
89 % der Mexikaner sind Katholiken. Neben gibt es eine wachsende protestantische Minorität (5,2 %). Zusätzliche 2 % rechnen sich anderen christlichen Glaubensrichtungen zu. Als religionslos bezeichnen sich 3,5 % und bloß 0,36 % entfallen auf sonstige Religionen (Stand 2000). Im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern, spielt die Theismus in Mexiko und in anderen Lateinamerikanischen Ländern noch eine große Rolle.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Mexikos
In den Jahren 1517 und 1518 erreichen die ersten spanischen Expeditionen unter Francisco Hernández de Córdova und Juan de Grijalva die Halbinsel Yucatán. Die neu „entdeckten“ Hochkulturen und die reichlichen Goldgegenstände machen die tierra firme, das Festland, für die Spanier interessant. In den Jahren 1519 bis 1521 gelingt es Hernán Cortés, das so genannte Azteken-Reich mit Hilfe zahlreicher indigener Verbündeter zu stürzen. Das heutige Mexiko wird zum Vizekönigreich Neuspanien.
Jahr 1815 wurde die Unabhängigkeit von Spanien erklärt, die einen langen Bewaffnete Auseinandersetzung nach sich zog, der 1821 zur endgültigen Unabhängigkeit führte. Erstes Staatsoberhaupt der jungen Nation war Agustín de Iturbide der das Land ab 1822 als Kaiser regierte. Bald verlor das mexikanische Gebiet an Größe, durch Vertrieb an und durch die Okkupation der USA (siehe auch Mexikanisch-Amerikanischer Krieg).
In den 1860ern stand das Land unter der Besetzung durch Frankreich, das in dieser Zeit den Kaiser Maximilian von Mexiko einsetzte. Der von den Franzosen vertriebene Präsident Benito Juarez beendete endgültig die Ära des mexikanischen Kaiserreiches durch die Exekution Maximilians.
Die lange Diktatur Porfirio Díaz' führte 1910 zur Mexikanischen Revolution und 1911 zu seinem Rücktritt. Die revolutionären Kräfte besiegten die Armee, verloren sich aber in internen Streitereien, die das Land zwanzig Jahre lang in ständiger Unruhe hielten. Am Ende der Wende kontrollierte die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) das Land bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.
Mexiko war das einzige Land (von 17 Mitgliedern eines "Völkerbundsrates"), das am 19. März 1938 den Anschluß Österreichs durch Deutschlands laut mit Demo belegte und damit auf weltweiter Ebene frühzeitig Fähnchen gegen die Nazis zeigte (siehe Walter Truckenbrodt, dort gen. Werk Seite 144). Mexiko wies auf die Folgen für den (Welt-) Friede hin, wenn die Pflichten aus der Völkerbundssatzung und aus dem internationalen Recht nicht eingehalten werden. Der Autor Truckenbrodt, später ein sehr hoher Amtsinhaber der BRD, mokiert sich 1941 darüber. Aus Anerkennung für diese Tat wurde in Wien ein Straßenabschnitt mit dem Namen Mexiko-Platz benannt.
Siehe auch: Liste der Präsidenten Mexikos
Der Name Mexiko
Der Staat ist nach seiner Stadt benannt, deren Name auf ihre aztekischen Vorläuferin „Mexico-Tenochtitlan“ zurückgeht. Dabei stammt der Teil „Mexi“ vom Mars Mexitli, dessen Name sich wiederum aus metztli (Mond) und xictli (Nabel) zusammensetzt („Mondkind“). Das „co“ bzw. „ko“ im Namen ist einfach ein Ortssuffix.
Alle diese Wörter sowie mehrere zusätzliche geographische Namen basieren in ihrer lateinischen Handschrift auf der (kastilischen) Umschrift der Spanier, der ersten Europäer dort. Sie schrieben den /ʃ/(TID 438491)
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-Laut (deutsch: sch) der Nahuatl-Sprache wie vormalig bei ihnen üblich als x. Seitdem hat sich die Aussprache des Spanischen allerdings gewandelt und das alte x wird /x/(TID 438491)
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(deutsch: ch (nach a, o, u)) ausgesprochen – ebenso wie j und g (vor e, i), die älter /ʒ/(TID 438491)
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(französisch: j) lauteten. In der Folge werden nun alle diese Wörter mit j oder g geschrieben (z. B. wird Don Quixote zu Don Quijote) und x klingt ähnlich wie im Deutschen. Namen wurden allerdings sowohl bei anderen vergleichbaren Vorgängen sonst wo nur zum Teil (vgl. beispielsweise Celle) an die neue Buchstaben-Laut-Zuordnung angepasst. Nur findet sich in spanischen Aufs Papier bringen auch die Klaue Méjico sondern México. In Mexiko selbst wird meist Wert auf die Schreibung mit x gelegt, da sie als eigene, nicht koloniale Schreibung gilt. Die königlich-spanische Uni (Real Academia Española), die für die Vereinbarung der spanischen Orthografie zuständig ist, lässt alle beide Schreibweisen zu. Benachbart wird das x teilweise, etwa in „Xochimilco“, als /ʃ/(TID 438491)
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ausgesprochen (etwa »Sotschimilko«).Auf germanisch müsste es vom Original (heute: Mexihco, /meː.ɕɪʔ.kɔ/
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) her also eher „Meschiko“, „Meeschiko“ oder „Mehschiko“ und von der aktuellen Aussprache eher „Mechiko“ (oder „Mehchiko“) heißen, obgleich im Deutschen ch nach e üblicherweise /ç/(TID 438491)
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gesprochen wird. Alle beide spanischen Schreibweisen (México und Méjico) voraussetzen von den meisten nicht spanischsprachigen Lesern zusätzliches Wissen zur Aussprache, da x und j in den meisten Sprachen für alternative Laute stehen.
Politik
Mexiko ist seitdem 1917 eine präsidiale Bundesrepublik. Die Verfassung von 1917 wurde zuletzt im Im Jahre1994 geändert.
Der Präsident steht im Mittelpunkt des mexikanischen Institutionensystems und wird für eine einzige Amtszeit von sechs Jahren, sexenio genannt, direkt gewählt.
Das Parlament (Congreso de la Unión) besteht aus Parlament (Cámara Federal de Diputados) (500 Mitglieder) und Senat (Senado) (128 Mitglieder). Die Wahl erfolgt alle drei genauer sechs Jahre.
Mexiko wurde von 1929 bis 2000 von ein und der selben Politische Kraft regiert: der Partido Revolucionario Institucional (PRI). Seit Dez. 2000 ist Vicente Fox Quesada (PAN) Präsident von Mexiko.
Während der Regierungszeit der PRI bestand stark keine klare Trennung zwischen den Institutionen des Staates und jenen der “offiziellen Partei”, das heißt der PRI. So unterstand etwa auch die Organisation von Wahlen der PRI. Dies führte zu zahlreichen Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der Wahl wie z. B. Fälschung von Wahllisten, mehrfacher Stimmabgabe, Stimmenkauf, Kontrollen der Stimmabgabe, Wahlurnenraub und unkorrekter Stimmenauszählung. Seitdem 1990 ist das überparteiliche Instituto Federal Electoral (IFE) für die Vorbereitung und Durchführung von Wahlen zuständig.
Im Land werden Demokratiedefizite beklagt. Volksverführung wird oft betrieben und Populismus oft mißverstanden als soziale Gerechtigkeit. Zig temporäre soziale Maßnahmen werden oft von Seite der verschiedenen Parteien betrieben oft nur um Stimmen zu kaufen. Maßnahmen gegen die Gegenseite fanden in anderen Regierungen für und der Ansicht vieler weiterhin (wobei die Gegenseite jetzt eine alternative ist). Als Beispiel wird oft die Aufhebung der Immunität (im Zuge eines möglichen, aber nicht bewiesenes Amtsmißbrauchsverfahrens) des populären Bürgermeisters von Mexiko-Stadt Andrés Manuel López Obrador im April 2005 genannt, wobei nicht zuletzt seine Präsidentschaftskandidatur verhindert gewesen wäre. Erst unter dem Druck von Massenprotesten wurde die Anklage fallen gelassen.
Mexiko erlangte während des Faschismus europäisch große Bedeutung als Exilland.
Seit dem 9. Dezember 2005 ist in Mexiko die Todesstrafe amtlich abgeschafft.
Korruption ist weit verbreitet. Nach einer Studie wurden 2005 1,5 Mrd. Euro Schmiergelder gezahlt wobei Bestechungen von Unternehmen, Geschäftsleuten und ranghohen Politikern noch nicht berücksichtigt sind<ref> http://www.n-tv.de/665906.html </ref>.
Grenzpolitik
Der Grenzübergang zwischen Mexiko und den USA steht zwecks des Wohlstandsgefälles zwischen den beiden Staaten im besonderen Fokus der Behörden. Bei einem Treffen zwischen Präsident Vicente Fox und dem US-Präsidenten George W. Bush am 7. März 2004 wurde vereinbart, dass Mexikaner, die häufig in die USA reisen, von den strengen Grenzkontrollen (Fingerabdrücke, Fotografien) bei der Einreise in die USA zum Teil abgesehen werden. Diese Bestimmungen wurden von Washington zu Beginn zum Schutz vor terroristischen Anschlägen eingerichtet. Die USA kämpfen lange gegen illegal im Land lebende Mexikaner.
Ein weiterer Streitpunkt mit den USA ist die Auslieferung von Gefangenen: die mexikanische Verfassung nennt in ihrem Artikel 18 als zulässigen Zweck von Bestrafung einzig die Rehabilitation von Kriminellen. Der mexikanische oberste Gericht hat daher die Sendung von Gefangenen an Länder verboten, in denen ihnen die Todesstrafe oder eine lebenslängliche Haft ohne Aussicht auf Entlassung droht. Dies ist in den meisten Bundesstaaten der USA der Fall, wobei der alte „Brauch“ von in den USA gesuchten Verbrechern, nach Mexiko zu fliehen, einen neuen Auftrieb erhalten hat.
Bild:Mexico-map.png
Bundesstaaten
Mexiko besteht aus 31 Bundesstaaten (Estados) und einem Bundesdistrikt (Distrito Federal), der die Gemeinde umfasst:
Die Bundesstaaten sind in Municipios aufgeteilt und der Bundesdistrikt in 16 Delegaciones.
Siehe auch: Liste mexikanischer Staaten nach Einwohnerzahl und Fläche
Wirtschaft
Allgemeines
Mexikos Wirtschaft wurde in den letzten Jahren stark dereguliert und privatisiert. Die Übermacht privater Firmen wächst ständig und die Liberalisierung von Eisenbahn, See- und Flughäfen geht ihrem Ende entgegen, ebenso wie die andere Deregulierung der Banken. Die Privatisierung des Energiesektors schreitet weiter voran. In den Bereichen Telekommunikation und Petrochemie stillstehen noch Reformen aus. Die Maquiladora-Industrie verstärkte ihre Position in der mexikanischen Wirtschaft und dominiert zuerst den Textilsektor.
Mexiko ist ein wirtschaftlich bedeutendes Land in Lateinamerika und voll momentan Rang 8 der Export-Weltrangliste.
Das Bruttoinlandsprodukt (571 Milliarde Euro, bei 37,73 Mio. Beschäftigten im Jahr 2004) teilt sich auf in:
- Landwirtschaft: 4 % des BSP werden erwirtschaftet durch 18 % der Beschäftigten
- Industrie: 27,2 % des BSP werden erwirtschaftet durch 24 % der Beschäftigten
- Dienstleistung: 68,9 % des BSP werden erwirtschaftet durch 58 % der Beschäftigten
| Landwirtschaft: | Zubereitung von: Mais, Weizen, Sojabohnen, Reis, Bohnen, Wolle, Kaffee, Früchte, Tomaten; Rindfleisch, Geflügel, Milchprodukte, Holzprodukte. |
| Industrie: | Herstellung/Gewinnung von: Nahrung und Getränken (Wein, Tequila), Tabak, Chemikalien, Eisen und Stahl, Erdöl, Baustoffe, mineralische Rohstoffe, Textilien, Kleidung, Kraftfahrzeuge, Verbrauchsgüter, Tourismus |
| Exporte: | Produzierte Waren, Ölprodukte, Silber, Früchte, Gemüse, Avocado, Kaffee, Wolle, Alkohol, Tabak |
| Exporte nach: | USA 81%, Kanada 5,9%, Japan 1,1% (2004); $188,6 Milliarde fob (2004) |
| Importe: | Metallverarbeitende Maschinen, Fabriken (Teile) zur Stahlverarbeitung, Apparaturen für die Landwirtschaft, elektrische Ausrüstung, Autoteile, Maschinen, Flugzeuge und Flugzeugteile |
| Importe aus: | USA 65,8%, Deutschland 3,8%, Volksrepublik China 3,7 % (2004); $197,1 Tausend Millionenfob (2004) |
Quellen: CIA World Factbook, Auswärtiges Amt
Die Staatsausgaben verteilen sich zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben wie folgt
- das Gesundheitswesen bei 3%
- das Bildungswesen bei 22%
- das Militär bei 4%
Außenhandel
Mittlerweile hat Mexiko 32 Freihandelsabkommen mit über 40 Ländern, u. a. mit der EU (seit 2000), Japan, Guatemala, Honduras und El Salvador. Seit dem 1. Januar 1994 ist Mexiko Mensch des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA). In den ersten Jahren nach dessen Inkrafttreten hatte sich die wirtschaftliche Sachlage des Landes nur irrelevant verbessert. Seit Beginn des Freihandels sind die Ausfuhren bis auf den heutigen Tag um das Dreifache gestiegen, so entfallen mittlerweile 90 % der Exporte auf Freihandelsabkommen. Der höchste Zuwachs wird bei den Erdölausfuhren verzeichnet (Cantarell-Ölfeld). Bedingt durch die stark gestiegenen Ölpreise konnte ein Wachstum von 27,3 % verzeichnet werden.
Haushalt
Die Haushaltslage ist fast ausgeglichen und die Belastung konstant. Der Außenhandel weist ein Defizit von ca. 7,1 Mrd. Euro auf. Das wirtschaftliche Wachstum liegt bei 4,9 % (BIP 2004) und die Arbeitslosenquote bei 4,3 %. Es besteht jedoch eine starke Einseitigkeit in der Reallohn-Verteilung. So leben ca. 40 % (2003) der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und die Inflationsrate beträgt 4,0 % (2004).
Kultur
Nahrung und Getränke
Hauptartikel: Mexikanische Küche
Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Zusammenschau von aztekischen und spanisch-kolonialen, im Süden auch Maya-Traditionen aus. Regional gibt es in Mexiko große Unterschiede zwischen Küste und zentralem Hochland, chiliverliebtem Süden und rindfleischorientiertem Norden.
Die wichtigste Mahlzeit am Tag ist das Mittagessen, entsprechend lang ist auch die Mittagszeit eines üblichen Arbeitstages. Abends wird dann meist nur noch ein weniger Imbiss verzehrt, ein paar Früchte, ein Taco oder ähnliches. In einem heißen, tropischen Land mit großenteils üppiger Pflanzenwelt spielen Früchte und bestimmte Gemüsesorten eine dominante Rolle.
Das Trinkwasser wird in Wasserflaschen oder Kanistern verkauft, da das Wasser aus den Wasserleitungen verschmutzt ist. Gerne getrunken wird die von den Spaniern eingeführte Horchata, ein süßliches Reis/Zimt-Getränk, das gekühlt serviert wird. Die üblichen alkoholischen Getränke sind Bier, Tequila, Mezcal und Pulque.
Feiertage
| Datum | Name | Staatsbürger Name | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| 1. Januar | Año Nuevo | Neujahr | gesetzlicher Feiertag |
| 5. Februar | Aniversario de la Constitución Mexicana | Tag der Verfassung | |
| 21. März | Natalicio de Benito Juarez | Tag von Benito Juarez | |
| April | Jueves Santo | Gründonnerstag | |
| April | Viernes Santo | Karfreitag | |
| 1. Mai | Día del Trabajo | Tag der Arbeit | gesetzlicher Feiertag |
| 5. Mai | Batalla de Puebla | Schlacht bei Puebla | |
| 1. September | Informe presidencial | Regierungserklärung | |
| 16. September | Día de la Independencia | Unabhängigkeitstag | gesetzlicher Nationalfeiertag |
| 12. Oktober | Día de la Raza | Jubiläum der „Begegnung zweier Welten“ | |
| 1. und 2. November | Días de los Muertos | Tag der Toten | |
| 2. November | Día de los Fieles Difuntos | Allerseelen | |
| 20. November | Aniversario de Revolución Mexicana | Tag der Revolution | gesetzlicher Feiertag |
| 12. Dezember | Nuestra Señora de Guadalupe | Tag der Frau von Guadalupe | |
| 25. Dezember | Navidad | Weihnachten | gesetzlicher Feiertag |
Literatur
- Octavio Paz
- Juan Rulfo
- Carlos Fuentes
- Alfonso Reyes
- José Vasconcelos
- Angeles Mastretta
- Laura Esquivel
- Mariano Azuela
- Paco Ignacio Taibo II
Malerei
- Diego Rivera (muralismo)
- Frida Kahlo
- Jesús de la Helguera
- Rufino Tamayo (muralismo)
- José Clemente Orozco (muralismo)
- David Alfaro Siqueiros (muralismo)
- José Luis Cuevas
- Dr. Atl
- Juan O'Gorman
Musik
- Mariachi
- Danzón
- Carlos Santana
- El Tri
- Caifanes
- Lila Downs
- Lhasa de Sela
- Maná
- Molotov
- Control Machete
- Luis Miguel
- Cristian Castro
- Vicente Fernández
- Alejandro Fernández
- Selena (eigentlich Texanerin)
- Thalia
- Paulina Rubio
- Café Tacuba
- Panteón Rococó
- Fobia
- Zoé
- Julieta Venegas
- Cri Cri
- Jorge Negrete
- Juan Gabriel
- José José
- Los Panchos
- Silvestre Revueltas
- Manuel M. Ponce
- Pablo Moncayo
- Diego Torres
- Los de Abajo
Nationalhelden
- Emiliano Zapata (Führer in der mexikanischen Revolution)
- Benito Juárez (mexikanischer Staatsmann und Präsident von Mexiko 1861-1872)
- Miguel Hidalgo (mexikanischer Priester und Revolutionär)
- Francisco "Pancho" Villa (Freiheitskämpfer, Guerrillero Outlaw, Volksheld, Warlord, Gouverneur, Hollywood-Star, General und nicht zuletzt Revolutionär.)
- Francisco I. Madero (war mexikanischer Revolutionär, Politiker und Präsident Mexikos (1911-1913))
- José María Morelos y Pavón
- Ignacio Zaragoza
Schauspieler
- Jay Hernandez
- Salma Hayek
- Anthony Quinn
- Diego Luna
- Eva Longoria (In USA geboren)
- Cantinflas
- Pedro Infante
- Ricardo Montalban
- Rosita Quintana
- Jorge Negrete
- Germán Valdés Tin-Tan
- Verónica Castro
- Victoria Rufo
- Maria Félix
- Dolores del Rio
- Victor Pereira Ucha
- Ignacio Garcia Bernstorff
- Gael García Bernal
Weitere Themen
Literatur
- BERNECKER, W. L./BRAIG, M.; HÖLZ, K./ ZIMMERMANN, K. (HRSG.): Mexiko heute. Politik, Wirtschaft,Kultur. Vervuert 2004, 826 S. ISBN 3865271405
- Dario/Kanzleiter, Boris (Hrsg.): Nach Norden. Mexikanische ArbeitsmigrantInnen zwischen neoliberaler Umstrukturierung, Militarisierung der US-Grenze und dem amerikanischen Traum. Verlag: Schwarze Risse, 1999, ISBN 3-924737-47-9
- John Ross: Mexiko. Geschichte-Gesellschaft-Kultur. Unrast, ISBN 3-89771-018-8 [1]
- Hans W. Tobler: Die mexikanische Revolution. Aktualisierte Taschenbuchausgabe. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3518384880
- William Prescott: Die Eroberung von Mexiko. Parkland Verlag, ISBN 3-88059-993-9
Weblinks
| (TID 646251) | Wiktionary: Mexiko – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
(TID 222120)
| (TID 646251) | Commons: Mexiko – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
(TID 269231)
- Webportal der mexikanischen Regierung (spanisch)
- Webseite der mexikanischen Präsidentschaft (spanisch)
- Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes
- Deutsche Botschaft in Mexiko
- Mexiko-Lexikon (Umfangreiches Lexikon basierend auf Wikimedia, auf Mexiko spezialisiert. Nun im Ausbau, Hilfe erwünscht!)
- Mexico Community (Diskussionsforum und Informationsplattform)
- Mexico-Portal (Mexiko-Portal von Oliver Koch, von Sich auf den Weg machen bis Wirtschaft)
- Mexiko Lindo y Querido (Homepage von Jürgen Fröhler, umfassendes Angebot)
- Mexiko Travelnews Mexiko-Reiseführer, Reportagen und News
- DasDeutscheNetz.info Informationsnetz für die deutschsprachige Gemeinschaft (D-A-CH) in Mexiko
- Weltkarte.com Verbunden Landkarten und Stadtpläne von Mexiko
Fußnoten
<references/>
Kanada |
Mexiko |
Vereinigte Staaten
Andere Gebiete:
Bermuda |
Grönland |
St. Pierre und Miquelon
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(TID 527871)
Antigua und Barbuda | Argentinien | Bahamas | Barbados | Belize | Bolivien | Brasilien | Chile | Costa Rica | Dominica | Dominikanische Republik | Ecuador | El Salvador | Grenada | Guatemala | Guyana | Haiti | Honduras | Jamaika | Kanada | Kolumbien | (Kuba) | Mexiko | Nicaragua | Panama | Paraguay | Peru | St. Kitts und Nevis | St. Lucia | St. Vincent und die Grenadinen | Suriname | Trinidad und Tobago | Uruguay | Venezuela | Vereinigte Staaten
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Australien | Belgien | Dänemark | Deutschland | Finnland | Frankreich | Griechenland | Irland | Island | Italien | Japan | Kanada | Luxemburg | Mexiko | Neuseeland | Niederlande | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Schweden | Schweiz | Südkorea | Slowakei | Spanien | Tschechien | Türkei | Ungarn | Vereinigte Staaten | Vereinigtes Königreich
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Kanada | Mexiko | Vereinigte Staaten
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Koordinaten: 15°-33° N, 86°-117° W
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