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Napoléon Bonaparte

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Bild:Disambig-grau2.png Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem französischen Kaiser Napoléon Bonaparte; zu weiteren Personen mit Namen Napoleon siehe Napoleon (Begriffsklärung).

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Napoléon Bonaparte (* 15. August 1769 in Ajaccio auf Korsika; † 5. Mai 1821 in Longwood House auf St. Helena im Süd-Atlantik) war der bedeutendste Staatsmann und Typ der Zeit nach der Französischen Revolution. Er machte zunächst Karriere in der Revolutionsarmee, war von 1799 bis 1804 durch Selbsternennung Sieger Konsul der Französischen Republik, von 1804 – 1815 (ebenfalls durch Selbsternennung) mit kurzer Unterbrechung Kaiser der Franzosen, 1805 König von Italien und 1806 Protektor des Rheinbundes.

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Napoléon I. Bonaparte - Kaiser der Franzosen, König von Italien, Protektor des Rheinbundes

Inhaltsverzeichnis

Bedeutung

Napoléon Bonaparte gilt als einer der fähigsten militärischen Führer aller Zeiten. Es gelang ihm in kurzer Zeit, fast ganz Abendland unter seine direkte oder indirekte Kontrolle zu bringen. Er selbst machte sich zum Kaiser der Franzosen und Verwandte und Vertraute zu Königen und Fürsten der eroberten Länder.

Er hat vermutlich als erster europäischer Person die Unterrichten Sunzis gelehrt und befolgt, dessen Band Die Kunst des Krieges erst im Jahre 1782 in die französische Sprache übersetzt worden war. Nicht minder bedeutsam ist Napoléons staatsmännische Aufbauleistung in der Zeit nach der Französischen Revolution. Sein Gesetzbuch Code Civil gilt in Grande Nation bis zum heutigen Tag und hatte seit seiner Veröffentlichung im Jahre 1804 einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung des bürgerlichen Rechts.

Die von Napoléon erzwungene Abgang des deutschen Kaisers Franz II. und die Beendigung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, die Umgestaltung deutscher Fürstentümer zu größeren Territorien plus der spätere Befreiungskampf gegen Napoléon förderten das deutsche Nationalgefühl und den Aufstieg Preußens bis hin zum Deutschen Reich.

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Leben

„Ein Korse von Geburt“ – Kindheit

Napoléon wurde als Napoleone Buonaparte bzw. korsisch Nabulione in Ajaccio auf der Mittelmeer-Insel Korsika geboren, die nach einem langen Unabhängigkeitskrieg gegen Genua im Jahre 1768 an Frankreich verkauft worden war. Er war der zweite Sohn von Carlo di Buonaparte und Letizia Ramolino, die gemeinsam 13 Nachwuchs hatten, von denen jedoch nur acht die frühen Kindheitsjahre überlebten. Die Familie gehörte dem korsischen Kleinadel an und war seit dem frühen 16. Jahrhundert auf der Eiland präsent. Ihre Wurzeln liegen in der italienischen Toskana. Napoléons Verwandter war der Sekretär von Pascal Paoli, einem großen korsischen Führer, gewesen und hatte mit diesem für die Unabhängigkeit Korsikas gekämpft. Als studierter Berufstätiger hatte er an einer korsischen Verfassung mitgearbeitet, beugte sich aber 1769 der französischen Oberhoheit. Er arbeitete ab sofort als Rechtsverdreher bzw. Volljurist und als Charakter und Berufstätiger auf seinen Gütern. Darüber auf war er gewählter Adelsvertreter im korsischen Standesparlament und in Paris. Ob seiner umfangreichen Bücherei und dem Einfluss des Vaters interessierten sich seine älteren Söhne, unterhalb Napoléon, früh für Geschichte, Literatur und Jura. Außerdem war Napoléon Linkshänder, was zu der damaligen Zeit recht ungewöhnlich war. Paoli war Napoléons Jugend-Vorbild.

Jugend und militärische Ausbildung

Dank eines königlichen Stipendiums, welches Ludwig XVI. für verarmte aber verdiente französische Adlige ins Leben gerufen hatte, zog der zehnjährige Napoleone - Napoléon, wie er nun genannt wurde - 1779 zusammen mit seinem Bruder Joseph nach Französische Republik in ein Internat in Autun wo er - erst jetzt - Französisch lernte. Danach ging er an die Kadettenschule von Brienne, um eine erste militärische Ausbildung zu erhalten, wo er als Stipendiat und einziger Korse als Außenseiter, aber auch als guter Schüler, galt. Ein besonderes Begabung entwickelte er in der Mathematik, außerdem interessierte er sich für die großen Helden der Geschichte wie Alexander den Großen und Julius Caesar. Seine Lieblingslektüre waren - ähnlich wie bei Friedrich dem Großen - die Parallel-Biographien von Plutarch, in denen je ein bedeutender Grieche und Römer gegenübergestellt und in ihrem Wert als Vorbilder sittlich-heroischer Lebensführung abgewogen werden. Mit zwölf Jahren hegte er den Wunsch, zur See zu gehen. Als 1783 England und Grande Nation ihren Seekrieg beendeten, versuchte er sogar, in die englische Marine aufgenommen zu werden. 1784 wurde er in der École royale militaire in Paris erfunden und erreichte die Gemarkung am 21. Oktober. Da er weiterhin zur Marine wollte, kam er in die Artillerie-Klasse, wo er u.a. Hydrostatik, Differential- und Integralrechnung studierte.

Am 24. Februar 1785 starb sein Paps Carlo an Magenkrebs und Napoléon übernahm die Rolle des Familienoberhauptes, die eigentlich seinem älteren Bruder Joseph Bonaparte zustand. Im gleichen Jahr war Napoléon bei den Prüfungen so gut, dass er sein Hochschulausbildung schon nach einem Jahr, sondern nach zweien, abschließen konnte und erhielt, kaum 16 Jahre alt, sein Offizierspatent. Da die französische Marine in diesem Jahr keine Offiziere suchte, entschied er sich für das Regiment La Fère in Valence, der Korsika am nächsten gelegenen Garnisonsstadt. Dort nahm er als Unterleutnant im Jan. 1786 seinen Tätigkeit auf, bis er im Juno 1788 nach Auxonne versetzt wurde. Um seine Mutter zu entlasten, nahm er seinen elfjährigen Bruder Louis zu sich und kümmerte sich um dessen Erziehung.

Literatur und Reformvorstellungen

In der Ferien seines militärischen Dienstes widmete er sich der Literatur und der Schriftstellerei. Er las in dieser Zeit sehr viel und sehr umfangreich: von Romanen so weit wie Lehrbüchern, von antiken Arbeiten wie die Platos bis hin zu neuzeitlichen Werken, wie z.B. von Voltaire, Corneille und Lavater, oder naturwissenschaftliche Werke wie Rollins Geschichte des Altertums, Buffons Histoire Naturelle oder Marignys Geschichte der Araber. Als Autodidakt brachte er sich hier ein umfangreiches Wissen bei. Als er sich auch steigernd für Politik und Ungerechtigkeiten im Staat interessierte, wurde Jean-Jacques Rousseau sein großes Vorbild und eine konstitutionelle Königtum wie die Englands, die im Interesse des Volkes regierte, schien ihm vorbildlich; Patriotismus, bzw. im Dienste des Volkes zu handeln, wurde sein Ideal.

Zu dieser Zeit fing er auch selbst an zu schreiben. U. a. schrieb er einen Gruselroman mit politischem Hintergrund, den Versuch einer Geschichte Korsikas - wegen der ablehnenden Haltung Paolis, den er um Unterstützung bat, gab er dies enttäuscht auf -, und einen philosophischen Essay über menschliches Glück, den er für eine Preisausschreibung der Alma Mater von Lyon schrieb - kein Essay wurde für würdig gefunden, den Preis zu erhalten. Er vertritt hier die Auffassung, dass der Mensch geboren wird, um glücklich zu sein und "Sittlichkeit wird es geben, wenn die Regierungen frei sind."

Ein Soldat der Revolution

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Napoleone di Buonaparte als Oberstleutnant der korsischen Nationalgarde (1792)

Als im Frühjahr des Jahres 1789 die Französische Revolution ausbrach, emigrierte Napoléon nicht, wie zig zusätzliche Offiziere, anstatt wurde trotz seiner eigenen Adelsabstammung glühender Befürworter der Republik und deswegen bald zum Hauptmann befördert, unterschiedlich als die vielen adligen Offiziere, die geflohen waren. Bonaparte versah zunächst nur einige unbedeutende Ordnungsaufgaben in der französischen Provinz und hielt sich meistens in seiner Geburtsland Korsika auf, wo die Nationalbewegung einen neuen Aufschwung erlebte und die Unabhängigkeit von Grande Nation anstrebte.

Jahr 1792/93 erhielt Napoléon sein erstes militärisches Kommando und wurde mit der Befehlsgewalt über ein Freiwilligen-Bataillon der korsischen Nationalgarde für die Okkupation nach Sardinien betraut, mit dem sich die Französische Republik seit 1792 im Bewaffnete Auseinandersetzung befand. Der Landungsversuch scheiterte jedoch, wofür Bonaparte an erster Stelle die französischen Truppenteile verantwortlich machte. Die undurchsichtige Verwicklung seiner Brüder in einen Staatsstreich gegen den Führer der korsischen Unabhängigkeitsbewegung Pasquale Paoli zwang die Familie im Saison 1793 Korsika fluchtartig zu verlassen und völlig verarmt nach Französische Republik zu gehen.

Napoléon unterstützte die Revolution und machte schnell Karriere. 1793 befreite er Toulon von den mit den Engländern kooperierenden königstreuen Royalisten. Zum Glück für den Erster befand sich im Lager von Toulon benachbart Saliceti ein noch viel einflussreicherer Mann: Der Jakobiner Augustin Robespierre, der Bruder von Maximilién. Er war bei der Besetzung von Toulon vorrätig und meldete das Vorfall in einem Bericht nach Paris. Das Resultat stellte sich sofort ein: Mit Verfügung vom 14. Januar 1794 erhielt Napoléon Bonaparte den Rang eines Brigadegenerals.

Der Italienfeldzug und die Expedition nach Ägypten

Nach der Entmachtung und Exekution Robespierres fiel Napoléon in Ungnade und wurde temporär als Robespierreianer in Haft genommen. Wenig später wurde er Befehlshaber der Westarmee gegen die Royalisten in der Normandie, wiederum zurück in Paris schlug er i. A. des Direktoriums einen Aufstand der Royalisten in Paris nieder. Dabei setzte er zum ersten Mal Geschütze in der Ort ein. Dieser Sieg brachte ihm das Vertrauen des Direktoriums und den Oberbefehl über die Italienarmee ein, welchen er am 27. März 1796 erhielt.

Zuallererst lernte er bei Paris Joséphine de Beauharnais überblicken und lieben, die er am 9. März 1796 heiratete.

Bild:Luny Thomas Battle Of The Nile August 1st 1798 At 10pm.jpg

Als Kommandierender General der schlecht ausgerüsteten französischen Truppen gelang es ihm mehrfach, die österreichischen Truppen zu besiegen. Österreich, unter der Führung von Erzherzog Karl, musste einen ungünstigen Vertrag hinnehmen. Zur gleichen Zeit organisierte Napoléon einen Coup, der diverse Royalisten in Paris entmachtete.

1798 marschierte Napoléon in Ägypten (siehe Die Ägyptische Expedition Napoleons) ein, um Großbritanniens Zugang nach Indien zu stören. Napoléon, als selbstverstandener Förderer der Aufklärung, nahm Gelehrte auf seine Expedition mit. Der Stein von Rosetta ist ein bekannter Fund jener Expedition.


Bürger Napoléon Bonaparte – Erster Konsul der Französischen Republik (1799–1804)

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Napoléon als Champion Konsul der Französischen Republik

Napoléons Expeditionsflotte wurde im August 1798 in der Seeschlacht von Abukir von der britischen Kriegsflotte unter Horatio Nelson fast völlig zerstört. Daher war Napoléon von der Anlieferung auf dem Seeweg abgeschnitten. Er setzte seinen Ägyptischen Feldzug fort. Als ihn das Gerücht über einen bevorstehenden Umwälzung in Grande Nation erreichte, verließ er, unter Zurücklassung seiner Truppen, Ägypten am 23. Aug. 1799 an Bord der Fregatte Muiron. Mit viel Glück segelte er durch die Hürde der Königlich Navy und erreichte am 30. Sept. Ajaccio auf Korsika. Das französische Land betrat er bei St. Raphael wiederum am 9. Oktober. In Europa formierte sich eine Koalition gegen Frankreich, die Royalisten wurden wiederholt mächtiger. In den darauf folgenden Wochen planten Abbé Sieyès und Roger Ducos, Direktoren der französischen Regierung, einen Staatsstreich. Dafür benötigten sie aber militärische Hilfe und Napoléon war ihr Mann um die Truppen zu führen. Am 9. November 1799 marschierte Napoléon mit seiner Truppe in Paris ein und wurde durch diesen Staatsstreich des 18. Brumaire VIII zum Ersten Konsul und Alleinherrscher.

Er vollzog etliche dauerhafte Reformen im Bildungswesen, in der Verwaltung sowie im Rechts- und Finanzwesen. Seine Gesetzessammlung, der Code Civil oder Code Napoleon, wie sie nach Napoléon auch genannt wurde, hat bis zum heutigen Tag in vielen Ländern Bedeutung.

Anno 1800 griff Napoléon Österreich an und besiegte es erneut, zunächst in der Schlacht bei Marengo am 14. Juni 1800. In der Scharmützel fiel sein enger Mitstreiter General Desaix. Danach unterschrieben auch die Briten einen Friedensvertrag.

1802 ließ Napoléon die Unfreiheit in den französischen Kolonien abermals einführen, was auf Haiti 1804 nochmal zu einem Aufstand führte, der dem Land schließlich die Unabhängigkeit brachte. Im gleichen Jahr war Thomas Jefferson bereit, New Orleans von Napoléon zu kaufen, der kurz in erster Linie der unumstrittene Gebieter von Französische Republik geworden war und Louisiana von Spanien erworben hatte. Jefferson sandte James Monroe nach Paris, um die Verhandlungen beim Absatz von Louisiana zu unterstützen.

Das Wiederaufflammen des Krieges zwischen Großbritannien und Grande Nation war unausweichlich. Napoléon hatte gerade einen schweren militärischen Rückschlag erlitten, als seine Armee, die Saint Domingue erobern und eine Basis errichten sollte, durch Gelbfieber und erbitterten Widerstand, angeführt von Toussaint L’Ouverture, zerschlagen wurde.

Napoléon wusste, dass er mit seinen geschwächten westlichen Streitkräften Louisiana nicht rechtfertigen können würde und beschloss, das gesamte Gebiet an die Vereinigten Staaten zu verkaufen.

Die amerikanischen Unterhändler waren bereit, 2 Mio. $ für New Orleans auszugeben. Sie waren verblüfft, als ihnen das gesamte Gebiet vom Golf von Mexiko bis Kanada und vom Mississippi so weit wie den Rocky Mountains - eine Fläche so groß wie die damaligen Vereinigten Amerika - für weniger als 20 Mio. $ angeboten wurde. Der Vertrieb kam zustande und wird als Louisiana Purchase oder Louisiana-Landkauf bezeichnet.

Nach einer aufgedeckten Verschwörung im August 1803 um Georges Cadoudal, Pichegru und General Moreau, die ein Attentat im Malmaison auf den Korsen planten, suchte Bonaparte mit Hilfe seines Polizeiministers Joseph Fouché nach einem Bourbonen, den man als Signal in seine Gewalt bringen kann. Der politisch eher unbedeutende Herzog von Enghien war das am leichtesten zu erreichende "Ziel", um das Musterbeispiel zu statuieren.

Durch ein Kommandounternehmen von drei Gendarmeriebrigaden und 300 Dragonern am 14./15. März ließ ihn Bonaparte von Ettenheim in Baden nach Frankreich entführen, um ihm dort einen politischen Schauprozess wegen Hochverrats machen zu können. Bei der Ergreifung leistete der Herzog keinen Widerstand. Schon während der Reise nach Vincennes erklärte er, dass er Napoléon unversöhnlichen Hass geschworen habe und jede Gelegenheit nutzen würde, um ihn zu bekämpfen. Die konfiszierten Ausweis bewiesen, dass die Bourbonen Verschwörer gegen Napoléon anwarben. Danach reagierte der Erste Konsul heftig:

"Warum führen sie nicht Waffen gegen mich? (...) Stattdessen senden sie Straßenräuber aus, sprengen Paris in die Luft, töten Unschuldige. Dafür sollen sie mir blutige Tränen weinen."

Nach der zu erwartenden Verurteilung als "Emigrant, der vom Ausland bezahlt wird, um eine Invasion Frankreichs zu erleichtern" durch ein Gericht von sieben Obristen, vor denen sich Enghien stolz als Subjekt Bonapartes und des revolutionären Grande Nation bezeichnete, erschoss man den Herzog von Enghien im Anlage des Schlosses von Vincennes. Dies schadete Napoléon außenpolitisch speziell in Deutschland und Preußen, da man die eigenen Souveränitätsrechte bedroht sah. Ein von Joséphine überbrachtes Gnadengesuch hatte Napoléon an erster Stelle schon abgelehnt, da er einen Bourbonen als Signal hingerichtet sehen wollte.

Innerpolitisch hatte Bonaparte jedoch mit dieser "terroristischen Hinrichtung" (Louis Bergeron) alle weiteren royalistischen Komplotte erstickt und die Zustimmung der breiten Bevölkerung nach sich. Bezeichnenderweise meinte Napoléon selbst als Reaktion auf die Empörung des Auslandes nur knapp: "Ich bin die Französische Revolution". Doch sein Außenminister Talleyrand, der zuallererst die Aktion unterstützt hatte, urteilte später, dass dies nicht nur ein Verbrechen, anstelle ein Fehler gewesen sei.

Napoléon I. – Kaiser der Franzosen (1804–1815)

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Die Krönung in Notre Dame (1804)

Nachdem Napoléon seinen Einfluss auf die Schweiz und Deutschland vergrößert hatte, gab eine Zank über Malta den Briten einen Vorwand, um Französische Republik 1803 den Bewaffnete Auseinandersetzung zu erklären und die französische royalistische Gegenseite zu unterstützen (Beginn der Napoleonischen Kriege). Nachdem ihm in einer Referendum die Kaiserwürde angetragen wurde, krönte sich Napoléon am 2. Dezember 1804 in der Zeremonie selbst zum Kaiser. Es war eine ungewöhnliche Szene, als er die Zahnkrone Pius VII. aus den Händen nahm und sich selbst aufs Rübe setzte. Diese Szene war allerdings vereinbart und mitnichten wie später dargestellt, die Handlung eines Diktators. Das Gemälde zu dieser Zeremonie stammt vom Maler Jacques-Louis David, der nachträglich die Mutter Napoléons I. auf einer Empore sitzend darstellte. Nachträglich, weil sie sich geweigert hatte, bei der Krönung vorhanden zu sein. Der Kaiser bestand aber auf deren Anwesenheit, mindestens im Bild dargestellt. Da die Zeremonie sich über Stunden hinzog, konnte der Kaiser von Zeit zu Zeit ein Gähnen nicht unterdrücken. Er hielt das Szepter in der Hand wie ein Spielzeug und flüsterte seinem Bruder Joseph zu: „Wenn uns jetzt unser Paps sehen könnte!“ Die Kaiserin Joséphine war von der Krönung so beeindruckt, dass man sie spät abends dazu überreden musste, ihre Zahnkrone zum Schlafengehen abzulegen.

Am 26. Mai 1805 wurde Napoléon im Mailänder Dom mit der Eisernen Krone der Langobarden zum König von Italien gekrönt.

Der französische Plan, zusammen mit den Spaniern die Briten zur See zu schlagen, schlug bei Trafalgar fehl und die Briten erlangten die dauerhafte Herrschaft über die Weltmeere. Ökonomisch missachtete Napoléon aus kriegstaktischen Gründen an Adam Smith orientierte Vorstellungen von Ökonomen wie Jean-Baptiste Say, der durch seine abweichenden wirtschaftspolitischen Vorschläge selbst von der Note betroffen war und seine Anstellung verlor.

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Napoléon Bonaparte in seinem Büro

Europäisch hatte sich eine sonstige Schulterschluss gegen Napoléon formiert. Napoléon griff an, überschritt am 25. September mit seinen Truppen den Rhein und sicherte sich am 2. Dez. 1805 einen großen Sieg gegen Österreich und Russland in der Schlacht bei Austerlitz, auch Dreikaiserschlacht genannt. Als Ergebnis wurde Napoléon praktisch Typ über die meisten Gebiete Europas. Im Okt. 1806 kam es zu der Schlacht bei Jena und Auerstedt, in der die preußischen Truppen vernichtet wurden. Die französischen Truppen marschierten in Hauptstadt ein; Preußen blieb für Jahre ausverkauft und musste hohe Kontributionen bezahlen. Napoléon marschierte durch Polen und unterzeichnete ein Abkommen mit dem russischen Zar Alexander I., das Abendland zwischen den beiden Mächten aufteilte.

Napoléon setzte einen europaweiten Handelsboykott (die sog. Kontinentalsperre) gegen Großbritannien durch und setzte einen neuen König in Spanien ein. Die Spanier erhoben sich und es gelang Napoléon nicht, den Aufstand niederzuschlagen.

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Der Kaiser

Während sich Französische Republik mit Spanien beschäftigte, griff Österreich 1809 unter Erzherzog Karl in der Schlacht bei Aspern Napoléons Armeen an und war siegreich. Der Wertschätzung der Unbesiegbarkeit Napoléons war das erste Mal gebrochen worden. Allerdings konnte dieser Gelingen bei der Schlacht bei Wagram im Juli 1809 nicht wiederum werden.

In diesem Jahr (1809) ließ sich Napoléon auch von Josephine de Beauharnais scheiden, da sie ihm keine Nachwuchs gebären konnte. Sie hatte dies schon länger geahnt, aber aus Fracksausen vor einer Eheliche Trennung die Behauptung aufgestellt, er könne ihr keine Blagen zeugen, schließlich hätte sie ja schon zwei Nachwuchs aus ihrer ersten Ehe. Die Generäle und Persönlichkeit Napoléons bedrängten ihn Marie-Louise von Habsburg zu heiraten. Auf Basis von politischer Vorzüge durch diese Heirat, nämlich der Stärkung des österreichisch-französischen Bündnisses und der Berechtigung des Kaiserreichs, wurde die Trauung im Im Jahre1810 geschlossen. Die Leidtragende dabei war letzten Endes sie selbst, denn seit ihrer Kindheit war ihr Napoléon zuwider, aber schließlich musste sie doch der Staatsräson geopfert werden. Marie Louise war die älteste Angehöriger des österreichischen Kaisers Franz I. Außerdem brauchte Napoléon ja einen Nachfolger, den ihm Marie Louise 1811 schenkte. Sie gebar Napoléon II. Napoléon versuchte zweimal, ihn als Erben einzusetzen, aber regiert hat er nie.

Zar Alexander I. war Napoléon gegenüber argwöhnisch geworden und lehnte es ab, mit ihm gegen die Briten zu kooperieren. Napoléon marschierte deshalb am 24. Juni 1812 in Russische Förderation ein und begann damit den Vaterländischen Krieg. Sein Plan war, wie bei den bisherigen typisch napoleonischen „Blitzfeldzügen“ gewohnt, eine schnelle spektakuläre Entscheidungsschlacht herbeizuführen, die den Bewaffnete Auseinandersetzung bald beenden und Friedensverhandlungen einleiten sollte. An eine Besetzung Russlands war nicht gedacht. Für den Fall, dass eine Entscheidungsschlacht vor dem Winterzeit 1812/13 nicht möglich gewesen wäre, sollte ein Winterlager im Baltikum bewölkt werden, um den Feldzug im Frühjahr 1813 fortzusetzen.

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Napoléon beim Kartenstudium mit Marschall Berthier

Doch mit folgender Strategie der Russen hatte Napoléon nicht gerechnet: Die russischen Truppen zogen sich immer weiter in die Weite des Landes zurück und verweigerten wohlweislich eine frühe Austragung einer offenen Feldschlacht. Dieser Rückzug in die Tiefe des Raumes entfaltete auf den französischen Kaiser und seine Truppen eine gewisse Sogwirkung, die, auf Napoléons Ungeduld berechnet, den ursprünglichen Plan eines zwischenzeitlichen Winterlagers zunichte machte und die „Grande Armée“ den stetig zurückweichenden russischen Korps nachsetzen ließ. Erst bei Borodino stellten sich die Russen unter dem 'Cunctator' Kutusow einer Abwehrschlacht, die für alle beide Seiten äußerst blutig und verlustreich verlief und letztlich unentschieden endete.

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Napoléon beim Übergang über den Großen St. Bernhard (Gemälde von Jacques-Louis David, 1800)

Doch durch diesen Pyrrhussieg gelang es Napoléon zunächst, ohne weiteren Gefecht Moskau einzunehmen. Von 250.000 Einwohnern waren 15.000 geblieben, Bettler, Sträflinge und Ausländer. Es waren inhaftierte Sträflinge angeheuert worden, die mit dem Versprechen der Amnestierung die Gemeinde an verschiedenen Stellen in Brand setzten. Es gelang nicht, die Feuer zu löschen, da selbst die Löschgeräte zum größten Teil zerstört waren. Der deutschstämmige Gouverneur Rostoptschin hatte ebenso Pumpen und Schläuche wegschaffen lassen. Die aus Holz gebauten Häuser brannten in kürzester Zeit nieder, dazu kam der Wind, der alle Versuche zunichte machte. In vier Tagen wurden 8500 Häuser zerstört, vier Fünftel der Stadt.

Und weiterhin wartete Napoléon zwei Wochen lang auf Antwort von Zar Alexander, erhielt jedoch keine Nachricht. Alexander, von seinen Beratern (unter anderem dem Freiherrn vom Stein und preußischer Exil-Offiziere sowie der Schwedische Thronfolger Jean-Baptiste Bernadotte) nachhaltig zur Unnachgiebigkeit gedrängt, wollte keinen Friede (entgegen unterschiedlich lautenden früheren Versicherungen seinerseits). Der Marsch nach Moskau hatte zwölf Wochen gedauert, ebenso viel brauchte man für den Rückmarsch. Aber statt loszumarschieren, wartete er weiterhin auf ein Wort von Alexander. Er studierte russische Almanache und stellte fest, dass der strenge Saison auf der Weite von Moskau gewöhnlich Ende Nebelmonat November einsetzte. Aber nun fielen am 15. Oktober ungewöhnliche sieben Cm Schnee, und nach wie vor wartete Napoléon auf eine Nachricht von Alexander. Dann aber, als am 18. Okt. Marschall Joachim Murat von Kutusow vor Moskau angegriffen wurde und 2500 Mann verlor, erwachte Napoléon aus seiner optimistischen Stimmung und gab den Befehl zum Abmarsch.

Bild:Amos Doolittle Bonaparte in Trouble 1814.jpg
Bonaparte in Trouble (britische Zeichnung aus dem Jahr 1814)

Am 19. Okt. 1812 um 14 Uhr verließen die ersten Einheiten Moskau. Napoléons Fehler (von ihm selbst zugegeben) war der oft aufgeschobene Rückzug sowie die Wahl der Hinmarschroute mit ihrer "verbrannten Erde", sondern einen weiter südlich verlaufenden Gekrümmte Linie zu beschreiben .Wesentlich für die hohen Verluste war die sehr schlecht vorbereitete Logistik der Anlieferung der Truppen. Es gab Nächte, in denen verschiedene tausend Pferde starben. Die Truppe wurde aber und abermal von marodierenden Kosaken angegriffen. Napoléon verlor bei diesem Feldzug die meisten seiner Soldaten. Trotz schwerer Verluste war der Übergang über den Fluss Beresina eine Leistung ohnegleichen.

Er marschierte mit etwa 612.000 Soldaten, 50.000 Pferden und einigen Frauen aus dem Dienstleistungsgewerbe los und kam mit weniger als 40.000 Mann zurück, wobei die meisten der restlichen Soldaten in Vilnius an Krankheiten und Übersättigung durch den langen Hunger-Zeitraum starben; die Bevölkerung der Gemarkung starb dadurch fast rundum aus. Zusätzlich hatten die meisten Verluste die verbündeten bzw. gepressten Truppen der Vasallenstaaten zu tragen. Durch diese schwere Niederlage Frankreichs ermutigt, griffen zig Nationen europäisch gegen Französische Republik zu den Waffen. Die endgültige Niederlage der Franzosen kam 1813 in der Völkerschlacht bei Leipzig. 1814 bildete sich ein Bündnis aus Großbritannien, Russland, Preußen und Österreich gegen Napoléon.

Der Feldzug von 1814 auf französischem Boden gilt auch in diesen Tagen noch militärgeschichtlich betrachtet strategisch wie taktisch als Napoléons „Meisterstück“ und Illustrierung napoleonischer Strategie überhaupt: Mit deutlich unterlegenen Kräften durch geschicktes und temporeiches Manövrieren den zahlenmäßig drückend überlegenen, aber getrennt marschierenden Charakter jeweilig einzeln zu schlagen.

Elba, Herrschaft der Hundert Tage und Waterloo

Bild:Montfort - Adieux de Napoleon a la Garde imperiale.jpg
Napoléons Abschied von der Streitkräfte in Fontainebleau (1814)

Nachdem Napoléon geschlagen war, dankte er zum ersten Mal am 11. April 1814 in Fontainebleau ab; er musste nun ins Exil nach Elba, einer kleinen Mittelmeerinsel. Er kehrte jedoch am 1. März 1815 aufs Gegend zurück, wo ihn die Armeen, die ihn aufhalten sollten, als ihren Führer empfingen. Er erreichte Paris und regierte übrige 136 Tage, doch seine Regierung wurde vermöge von gewaltsamen Taten nicht länger akzeptiert. So stellte er z. B. ein Heer auf, das aus 40.000 14-jährigen Jungen bestand. Teile der gegnerischen Föderation stellten ihn als den Antichristen dar, dem gegenüber sich die Vertraute des Zaren Juliane von Krüdener als das erlösende Sonnenweib stilisierte. Diese Zeit wird auch als die Herrschaft der Hundert Tage bezeichnet.

Am 18. Juni 1815 griff Napoléon die Engländer unter dem Herzog von Wellington nahe dem belgischen Ort Waterloo an. Wellington soll einmal gesagt haben: "Ich wollte, es wäre Nacht oder die Preußen kämen". Als die preußischen Truppen unter Marschall Blücher den Engländern tatsächlich noch zu Hilfe kamen und somit die Kampf verloren war, floh Napoleon mit seiner Kaiserlichen Garde nach Paris. Das Ende dieser Gefecht markiert gleichzeitig das Ende der Napoleonischen Kriege.

Die meisten der durch die Eroberungskriege Napoléons verursachten Veränderungen auf der politischen Landkarte wurden beim Wiener Kongress erneut rückgängig gemacht.

Verbannung, das Ende auf St. Helena und Aufbahrung

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Überführung des Leichnams durch die "La Belle Poule", 8. Dez. 1840
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Napoléons Sarkophag im Invalidendom

Napoléon musste am 22. Juni 1815 niederlegen und wurde auf die englische Eiland St. Helena im Südatlantik verbannt. Dort schrieb er seine Memoiren und starb am 5. Mai 1821. Sein Leiche wurde noch am selben Tag obduziert und am 9. Mai in einem vierfachen Sarg beigesetzt.

Die Vermutung, Napoléon könnte graduell durch Arsen vergiftet worden sein, z. B. von General Montholon, der vielleicht seine eventuelle Rückkehr nach Französische Republik verhindern wollte, ist in diesen Tagen widerlegt. In der medizinischen Wissenschaftliche Literatur ist überzeugend dargelegt, dass Napoléon wie sein Papa und Großvater an Magenkrebs verstarb. Eine Geschwindigkeitszunahme seines Todes durch falsche ärztliche Behandlung ist dabei nicht auszuschließen; häufige Einläufe und Abführmittel hatten wahrscheinlich schweren Kaliummangel und Herz-Rhythmus-Störungen hervorgerufen, wie ein amerikanischer Gerichtsmediziner 2004 darlegte.

In den 1960er Jahren wurde zwar in einer Haarprobe Napoléons Arsen unpräzise fünffach höherer Konzentration als typischerweise üblich entdeckt; diese Dosis wäre jedoch kaum tödlich gewesen. Es gibt verschiedene Theorien, wie es zu dieser, sogar wenn noch nicht lebensgefährlichen, Arsenanreicherung in Napoleons Haaren gekommen ist: So wurden Weinfässer seinerzeit mit einer arsenhaltigen Lösung gereinigt, und Napoleon, der gerne Wein trank, könnte das Spurenelement auf diese Weise zu sich genommen haben. Vielleicht bekam er auch Arsen wohlbehalten eines Medikamentes gegen Appetitmangel verabreicht (Fowlersche Lösung).

Es gibt auch die Theorie, dass Napoléon von seiner Wanddekor vergiftet wurde. Diese enthielt nämlich den aus Kupferarsenit bestehenden Stoff „Scheeles Grün“. In trockenem Klima waren diese Farbpigmente ungefährlich, doch in dem feuchten Klima auf St. Helena zersetzten sie sich und gaben gasförmiges Trimethylarsen frei, welches Napoléon eingeatmet haben könnte. Die Annahme, dass das Arsen erst nach Napoléons Tod zur Konservierung auf die Haare aufgetragen wurde, scheint dagegen durch kürzliche Untersuchungen widerlegt, die Arsen auch im Inneren der Haare nachweisen konnten. In jedem Fall war das Arsen aber wie dargelegt nicht die letztliche Todesart Napoléons.

Fast zwanzig Jahre nach seinem Tod wurde Napoléon Bonapartes Sterbliche Überreste exhumiert (15. October 1840) und in den Verhüterli Invalidendom überführt. Er ist dort seit dem 15. Dezember 1840 in einem Sarkophag aufgebahrt.

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Napoléon und die Frauen

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Joséphine, Napoléons erste Frau

Trotz seiner eher geringen Körperlänge von rund 164 cm gab es in Napoléons Leben jede Menge „Frauengeschichten“, größtenteils heimliche Affären, die man zum einen wach sein Charisma und andererseits auf eine ihm nachgesagte ausgeprägte Libido zurückführen könnte. Die erste wichtige Frau war Désirée Clary (1777 – 1860), die Schwägerin von Joseph Bonaparte und später Königin von Schweden und Norwegen wurde. Alle beide waren seit 1794 ein Paar, zwischen 1795 und 1796 verlobt, als Napoléon noch ein politisch unbedeutender General war, aber die Familie Désirées stellte sich gegen einen zweiten Bonaparte, und Napoléon lernte 1796 seine zukünftige Frau kennen. Désirée heiratete General Jean-Baptiste Bernadotte, den späteren schwedisch-norwegischen König, von dem sie am 4. Juli 1799 einen Verwandter Oscar bekam. Auf ihre Bitte hin wurde Napoléon Pate dieses Kindes. Unbedingt Bernadotte ist zu diesem Zeitpunkt als Kriegsminister Chef Napoléons. Später tritt er als einer der Marschälle von Französische Republik Kämpfer für, als Edelmann von Schweden – Feldherr der Nordarmee u.a. in der Völkerschlacht bei Leipzig – ein Subjekt von Napoléon auf.

Napoléon war zweimal verheiratet: seine erste Frau war Joséphine de Beauharnais, geboren als Marie Josèphe Rose Tascher de la Pagerie (1763 – 1814) und Witwe des Vicomte de Beauharnais, welche er zur Kaiserin Joséphine von Grande Nation krönte und deren Blagen Eugène und Hortense er adoptierte. Da die Ehe kinderlos blieb, ließ sich Napoléon von Joséphine am 5. Dez. 1809 aus politischen Erwägungen und in beiderseitigem Einvernehmen scheiden. Joséphine durfte ihren Kaiserin-Titel und den gemeinsamen Wohnsitz Palais Malmaison behalten.

Seine zweite Frau war die Erzherzogin Marie-Louise von Habsburg (1791 – 1847), auch sie wurde zur Kaiserin gekrönt. Aus der Ehe mit Marie-Louise ging ein Kind hervor, Napoléon-François-Charles-Joseph Bonaparte (1811 – 1832), Franz Herzog von Reichstadt, der am Tag seiner Geburt zum König von Rom ausgerufen wurde, jedoch nie regierte.

Napoléon hatte schon während seiner Ehe mit Joséphine die folgenden zwei illegitimen Nachwuchs von Mätressen:

Aus der Verbindung mit Eleonore Denuelle de la Plaigne (1787 – 1868):

Aus einer sieben Jahre währenden Liebesbeziehung mit Gräfin Maria Walewska (1789 – 1817), seiner "polnischen Frau":

Alle beide Söhne hatten ihrerseits Nachkommen.

Übrige Kinder:

Zu Napoléons weiteren Geliebten gehörten u.a. die Schauspielerinnen Marguerite Josephine George, genannt Georgina, und Cathérine Josephine Duchesnois; Madame Duchâtel, Frau eines älteren Staatsrates; Carlotta Gazzani, eine genuesische Tänzerin, die von Napoléon zur Vorleserin von Joséphine ernannt wird, und partiell Frauen seiner Offiziere.

Dust 514 - mit Unreal-Engine und Radiosity: CCP Games entwickelt seinen mit Eve Online vernetzten First-Person-Shooter Dust 514 mit der Unreal-Engine. Für die Lichteffekte sorgt Geomerics' Radiosity-Erweiterung Enlighten. (GDC, Eve Online)... Weiterlesen!

Google scannt alte italienische Bücher: Google wird Teile der Bestände der Nationalbibliotheken von Rom und Florenz scannen. Das hat das Unternehmen mit der italienischen Regierung vereinbart. Von der Übereinkunft könnte auch die Europeana profitieren. (Urheberrecht, Google)... Weiterlesen!

Napoléons literarischer Nachlass

Seine wohl erste literarische Arbeit "Die Geschichte Korsikas", verfasste Napoléon im Alter von nur 16 Jahren. Später schrieb er erstens über seine Feldzüge, oder er verfasste Abhandlungen mit besonderer militärischer Bedeutung (wie etwa über die Anlieferung belagerter Städte mit Mehl). Mit dem Werk "Übersicht der Kriege Caesars" legte er eine militärhistorische Arbeit vor, die auch eine Lebenslauf Caesars beinhaltet. Weniger bekannt ist, dass Napoléon der wohl einzige Kaiser ist, der einen Liebesroman schrieb: Schon während der Revolutionszeit verfasste er "Clisson et Eugénie", ein Werk, das seine Leidenschaft für Désirée Clary, die zukünftige Königin von Schweden, widerspiegelt.

Monkey Island 2: Guybrush freibeutert in der Special Edition: Die Special Edition zum ersten Teil des Kultadventures Monkey Island war ein Erfolg, jetzt kündigt Lucas Arts die Fortsetzung an: Auch von LeChuck's Revenge gibt es eine überarbeitete Ausgabe. Sie bietet noch mehr Zusatznutzen als Guybrushs erster Streich. (Adventure, Monkey Island)... Weiterlesen!

Plagiatsvorwürfe gegen Mozilla: Die auf Userinterfaces spezialisierte Agentur Metalab wirft Mozilla vor, Designentwürfe geklaut zu haben. Dabei geht es um UI-Elemente, die bei der Vorstellung des neuen Jetpack SDK von Mozilla aufgetaucht sind. (Browser, Urheberrecht)... Weiterlesen!

Literatur

Bild:Jacques-Louis David 014.jpg
Jacques-Louis David, Napoleón I

Napoléon – Sein Leben und seine Zeit

  • Vincent Cronin: Napoleon - Stratege und Staatsmann, Heyne Biographien, englisch Originalausgabe 1971, Germanisch 1973, Heyne-Verlag 1983, ISBN 3-453-55101
  • August Fournier: Napoleon I. - Eine Biographie, 3 Bände, Wien 1886
  • Franz Herre: Napoleon Bonaparte - Eine Biographie, Regensburg 2003
  • Friedrich Kircheisen: Napoleon I. - Seine Leben und seine Zeit, 9 Bände, Leipzig/München 1911-34
  • Walter Markov: Napoléon und seine Zeit - Geschichte und Kultur des Grand Empire, Leipzig 1996
  • Adolphe Thiers: Histoire de la Umsturz française, 10 Bände + Atlas, Paris 1823-27 (Standardwerk auch in deutscher Übersetzung)
  • Ders.: Histoire du Consulat et de l'Émpire, 20 Bände + Atlas, Paris 1845-62, (dt.: Geschichte des Konsulats und des Kaiserreichs, Reprint Hamburg, VRZ-Verlag, ISBN 3-931482-22-7)
  • Jean Tulard: Napoléon, ou Le mythe de sauveur, Paris 1977 (die modernste Biographie, deutsche Übersetzung : Napoleon, oder der Mythos des Retters, 2. durchges. Aufl., Tübingen 1979, ISBN 3-8052-0306-3)
  • Jean Tulard (Hrsg.): Dictionnaire Napoléon, Nouv. éd., rev. et augm., Paris 1989, ISBN 2-213-02286-0
  • Friedrich Wencker-Wildberg, Friedrich Kircheisen (Hrsg.): Napoleon - Die Memoiren seines Lebens, 14 Bände, Wien/Hamburg/Zürich o. J. (ca. 1930), Reprint Hamburg, VRZ-Verlag, ISBN 3-931482-14-6
  • Johannes Willms: Napoleon - Eine Biographie, München 2005, ISBN 3-406-52956-9

Die Napoleonischen Kriege

  • Michael Broers: The Napoleonic empire in Italy, 1796 - 1814, 1. Aufl., Basingstoke: Palgrave Macmillan 2005, ISBN 1-4039-0565-7
  • Carl von Clausewitz: Hinterlassene Werke des Generals Carl von Clausewitz über Krieg und Kriegführung, 10 Bände, Bundeshauptstadt 1832-37 (beinhaltet das militärisch-philosophische Hauptwerk Vom Kriege und verschiedene Feldzugsstudien zu den Napoleonischen Kriegen)
  • Eckart Kleßmann: Napoleons Rußlandfeldzug in Augenzeugenberichten, Landsmann Taschenbuch Verlag, München 1964
  • Eckart Kleßmann: Deutschland unter Napoleon in Augenzeugenberichten, Piefke Taschenbuch Verlag, München 1965
  • Eckart Kleßmann: Die Befreiungskriege in Augenzeugenberichten, Bürger Taschenbuch Verlag, München 1966
  • Rory Muir: Tactics and the experience of battle in the age of Napoleon, New Haven [u.a.] 1998, ISBN 0-300-07385-2
  • Napoleon I., Bernhard Boie (Komm.): Militärische Schriften, 3 Bände, Hauptstadt 1881
  • Stephen Pope: The Cassell dictionary of the Napoleonic Wars, London 1999, ISBN 0-304-35229-2
  • Gunther Rothenberg: Die Napoleonischen Kriege, Spreeathen 2000
  • Detlef Wenzlik: Die napoleonischen Kriege, Buchreihe (18 Bände), VRZ-Verlag, ISBN 3-931482-01-4

Napoleon und die Frauen

  • Stefan Gläser: Frauen um Napoleon, Regensburg 2001
  • Franz Herre: Joséphine - Kaiserin an Napoleons Seite, Regensburg 2003, ISBN 3-7917-1829-0
  • Franz Herre: Marie Louise - Napoleon war ihr Schicksal, Köln 1996
  • Frédéric Masson: Napoleon I. und die Frauen, Reprint Hamburg, VRZ-Verlag, ISBN 3-931482-09-X
  • Antoine Rodolphe Comte d'Ornano, Marie Walewska, "l'épouse polonaise" de Napoléon, Paris 1937 (enthält wertvolles Stoff aus dem Familienarchiv, der Autor war Urenkel der Marie Walewska aus ihrer 2. Ehe mit Philippe-Antoine d'Ornano)

WD stellt externe Festplatten für den Videobetrieb vor: Western Digital hat eine Serie von externen Festplatten im 2,5-Zoll-Format vorgestellt, die speziell für Videoanwendungen gedacht sind. Mit dabei ist ein extra langes Kabel, um die Geräte sinnvoll in der Nähe der Unterhaltungselektronik zu platzieren, an die sie angeschlossen werden. (Speichermedien, Storage)... Weiterlesen!

Drohender Staatsbankrott - EU stellt Griechenland unter Aufsicht : Die Europäische Union stellt Griechenland bei seiner Haushaltssanierung unter Aufsicht. Die Regierung in Athen plant massive Sparschritte. Im ganzen Land wächst deshalb der Unmut. Streiks drohen. ... Weiterlesen!

Weblinks

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| * Literatur von und über Napoléon Bonaparte im Broschüre der DDB
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Wikiquote: Napoleon – Zitate

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Vorgänger
(zwischenzeitlich Republik)

Ludwig XVI.

Liste der Herrscher Frankreichs Nachfolger
Ludwig XVIII.

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(TID 247343)


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Mit Socken gegen das offene Bein: Die Behandlung eines offenen Beines bei Diabetikern könnte künftig durch Socken mit Zusatzfunktion ergänzt werden: US-Forscher haben ein Gewebe entwickelt, das gleichmäßig Stickstoffmonoxid abgibt und dadurch die Heilung beschleunigen könnte. Stickstoffmonoxid beeinflusst unter anderem die Durchblutung und spielt als Botenstoff bei der Signalübertragung zwischen Nervenzellen eine wichtige Rolle. Aufgrund seiner durchblutungsfördernden Eigenschaften könnte das neu entwickelte Material auch beim Konservieren von Spenderorganen bis zum Einpflanzen hilfreich sein, erste Versuche mit Rattenherzen seien vielversprechend verlaufen, berichten Harvey Liu und Kenneth Balkus von der University of Texas in Dallas. ...... Weiterlesen!

AMD will 2011 in den Netbook-Markt einsteigen: Im kommenden Jahr will AMD mit seinen "APUs" Prozessor und Grafikchip vereinen. Eines der ersten Produkte, bisher als "Ontario" bekannt, soll dann auch in Netbooks seinen Platz finden. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber US-Medien. (AMD, Netbook)... Weiterlesen!


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