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Opel

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Adam Opel GmbH
Bild:Opel Logo Blitz.jpg
Mutterkonzern
Name General Motors
Zentrale Detroit, Michigan (USA)
Unternehmens-Information
Unternehmensform GmbH
Firmenname Adam Opel GmbH
Gründungsdatum 1862
Gründungsort Rüsselsheim
Firmensitz Rüsselsheim
Mitarbeiter 30.037 (2004) [1]
Umsatzvolumen 23,708 Mrd DM (1990)
Adresse
Kontaktadresse Adam Opel GmbH
Friedrich-Lutzmann-Ring
65423 Rüsselsheim
Fernsprecher (06142) 7-7 0
E-Mail kunden.info.center@de.opel.com
Internetpräsenz http://www.opel.de/


Die Adam Opel GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller, der zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors gehört. Der Unternehmenssitz ist Rüsselsheim. An weiteren drei deutschen sowie sechs europäischen Standorten befinden sich Produktionswerke.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmen

Bild:Opel-Präsentation auf der IAA 2005.jpg
Opel-Präsentation auf der IAA 2005

Opel ist der zweitgrößte deutsche Fahrzeughersteller und hat anliegend Rüsselsheim Standorte in Kaiserslautern, Eisenach und Bochum. Der Firma hat noch etwa 35.000 Beschäftigte. Allerdings werden in den nächsten Jahren in Deutschland Tausende aus Rationalisierungsgründen wegfallen.

Seither 18. Juni 2004 ist Hans Demant Leiter und in Personalunion Leiter des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ) der Adam Opel GmbH.

Marke

Opel ist in Kontinentaleuropa und im Nahen Osten die Hauptmarke von General Motors. Bis auf kleine Abweichungen im Angebot der Karosserievarianten unterscheidet sich die Modellpalette nicht. Opel wird außerdem in Russland, Indien, China, Taiwan, Singapur sowie in Südafrika angeboten. Hier werden aber günstigere Fahrzeuge meist älterer Baureihen verkauft.

Außerhalb der genannten Opel-Vertriebsgebiete übernehmen oft ansässige Schwesterunternehmen den Vertrieb und die Fertigung der wenn das nicht möglich ist baugleichen Fahrzeuge. In Großbritannien ist das der Lutoner Automobilhersteller Vauxhall, der die Herstellung eigener Modelle seit den 1990er Jahren eingestellt hat, in Australien Holden, und in Lateinamerika Chevrolet.

Markenzeichen

Das Logo des Unternehmens ist ein Kreis mit einem Blitz. Auf den Fahrzeugen selbst erfolgt die Darstellung immer flach, entweder auf der Motorhaube oder im Kühlergrill des Fahrzeugs. Ursprünglich existierte sondern des Blitzes ein stilisierter Zeppelin, dieser wurde oft verändert und vereinfacht.

Mitarbeiter und Standorte

Bild:Mitarbeiterentwicklung Opel.png
Übersicht der Beschäftigten

Die Adam Opel GmbH beschäftigt in diesen Tagen in Deutschland (2005) 30.037 Mitarbeiter, die an fünf Standorten arbeiten.

Bild:Bochum Opel.jpg
Das Opelwerk in Bochum
Name Erstellung seit Produkte Anmerkungen
GM-Werke in Deutschland
Rüsselsheim 1898 (seit 1929 GM) Vectra, Signum Zentrale der Adam Opel GmbH
Internationales Technisches Entwicklungszentrum
Bochum 1962 Astra, Zafira, Fahrzeugteile für General Motors
Kaiserslautern 1966 Fahrzeugteile und Motoren
Eisenach 1990 Corsa, Astra (er wird nicht mehr in Eisenach produziert.)
GM-Werke in Europa
Antwerpen, Belgien 1924 Astra
Azambuja, Portugal 1959 Combo
Saragossa, Spanien 1982 Corsa, Meriva
Gliwice, Polen 1998 Agila, Astra Classic, Opel Zafira
Luton, Vereinigtes Königreich Vivaro
Produktionsstätten anderer Unternehmen
Renault
Batilly, Frankreich
1980 Movano
Bertone
Turin, Italien
Astra Cabrio

Außerdem verfügt Opel über ein Testzentrum in Rodgau-Dudenhofen.

Zulassungen in Deutschland

Jahr Anzahl der Zulassungen Prozent der Gesamtzulassungen
2005 348.008 10,48%
2004 334.063 10,23%
2003 332.270 10,42%
2002 336.588 10,30%
2001 394.586 11,80%
2000 407.730 13,50%
1989 455.672  ?
1988 428.610  ?
1987 454.535 ,
1986 421.114  ?
1985 367.740  ?
1984 389.182  ?
1982 391.916  ?
1981 378.364  ?

Aktuelle Probleme

Wegen Abstimmungsschwierigkeiten zwischen der europäischen Hauptsitz von GM in Zürich und der Opelzentrale in Rüsselsheim kam es aber und abermal zu Problemen bei Modellentwicklung, Generierung und Qualitätssicherung.

Das Anno 2004 endete mit neuen Diskussionen um die Standorte Rüsselsheim, Kaiserslautern und namentlich Bochum. In Bochum, wo von ursprünglich so weit wie 23.000 Arbeitsplätzen durch Rationalisierung noch 9.600 Arbeitsplätze erhalten blieben, sollen nach Gutachten des GM-Managements in Detroit alternative 4.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Aus Kundgebung dagegen legten die Arbeiter in Bochum ihre Arbeit nieder. Schon in sich verständigen auf Jahren sollen die Modelle Saab 9.3 und Opel Vectra gemeinsam in Rüsselsheim produziert werden. Die Saab-Fabrik in Trollhättan soll dann zum Bau von Autos der Marke Cadillac genutzt werden, die GM 2005 nach Europa gebracht hat.

Da Opel Aktien nicht an der Börse notiert sind, wurde im Dezember 2004 die Veränderung von der Adam Opel AG in eine GmbH beschlossen. Dieser Schritt wurde zum Bürokratieabbau und zur Kostensenkung eingeleitet. Am 7. Dezember 2005 wurde die Adam Opel GmbH ins Handelsregister eingetragen.

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Geschichte

Anfänge

Bild:OpelFahrrad.JPG
Vehikel von Opel (1895)
Bild:Opel Radl mitTräger.JPG
Gefährt von Opel
Bild:Opel Nähmaschine.JPG
Opel Nähmaschine
Bild:Opel Heißer Ofen 1921-22.JPG
Opel Verkehrsmittel (1921-22)
Bild:OpelMotorrad.JPG
Opel Fahrzeug (1928)








Haushaltsgeräte und Zweiräder

Die Unternehmen Opel wurde 1862 von Adam Opel im hessischen Rüsselsheim bei Frankfurt am Main gegründet und stellte zunächst Nähmaschinen her, von 1886 an auch Fahrräder. Um die Erstellung weiter zu erhöhen und den wachsenden Markt zu befriedigen, baute Opel 1868 an der Trasse der Mainbahn seine erste Fabrik. Opel stieg in den 1920er Jahren zum größten Fahrradhersteller der Welt auf.


Kurz nachdem die Automobilproduktion aufgenommen wurde, baute Opel auch motorisierte Zweiräder.

Die Fahrradproduktion bei Opel wurde bis Anfang der 1940er Jahre durchgeführt.

In den 1950er Jahren wurden Kühlschränke hergestellt.

Beginn der Automobilproduktion

Bild:OpelLutzmann.jpg
Opel Lutzmann (1899)

1898, drei Jahre nach dem Tode des Firmengründers, der nie Autos produzieren wollte, begannen seine Söhne mit dem Automobilbau. Sie kauften die Betrieb des Dessauer Automobilpioniers und Konstrukteurs Friedrich Lutzmann, machten ihn zum Rektor und bauten den Opel-Patentmotorwagen System Lutzmann. Dieser war ehe von Lutzmann auf der ersten IAA 1897 ausgestellt worden. Opel produzierte von Anfang an verschiedene Karosserie- und Motorvarianten, u. a. auch einen Lieferwagen. Die Motorisierung erlaubte eine Höchstgeschwindigkeit von so weit wie 40 km/h. Allerdings konnten sie nicht mit den älter hochentwickelten französischen Motorwagen wetteifern und so wurde die Automobilproduktion vor allem eingestellt.

1902 unterzeichnete Opel einen Kooperationsvertrag mit dem französischen Automobilbauer Darracq und produzierte Voiturette-Fahrzeuge unter dem Markennamen Opel-Darracq. 1903 brachte Opel dann auch erste Vier-Zylinder auf den Markt. Besonders beliebt war zu jener Zeit das Modell Doktorwagen, ein zweisitziges Cabriolet, das von Ärzten oft für Hausbesuche benutzt wurde.

Bild:Opel laubfrosch.jpg
Opel Laubfrosch (1924)

1924 wurde das Opelwerk in Rüsselsheim mit Fließbändern ausgestattet, um für breitere Anhäufen preisgünstiger zu produzieren. Das Erfolgsmodell Opel Laubfrosch konnte in Großproduktion gebaut werden. Behelfsmäßig war Opel der größte deutsche Automobilhersteller. Fritz von Opel, der sich schon als Testfahrer einen Ruf erarbeitet hatte, experimentierte unterdessen an Autos mit Raketenantrieb und erreichte 1928 auf der AVUS mit seinem Modell RAK 2 die Rekordgeschwindigkeit von 220 km/h. Ein Jahr später unternahm er mit dem Kiste RAK 1 auf dem Frankfurter Rebstockgelände den ersten bemannten Raketenflug.

Übernahme durch General Motors

Am 17. März 1929 verkauften Wilhelm von Opel und sein Bruder Fritz von Opel den Großteil der Aktien an den amerikanischen Automobilkonzern General Motors. 1931 gaben sie das Unternehmen endgültig aus der Hand der Familie Opel. Grund war die hereinbrechende Weltwirtschaftskrise. Der Verkaufspreis betrug für damalige Verhältnisse gewaltige 120 Millionen Reichsmark. Die Opel-Brüder konnten dabei durchsetzen, dass der Name Opel und eine eigenständige Modellpolitik erhalten blieben.

Bild:Opel-Olympia.jpg
Opel Olympiade (1935)

So veröffentlichte Opel 1935 den nach den kommenden Olympischen Spielen benannten Olympia, der als erstes deutsches Fortbewegungsmittel über eine selbsttragende Karosserie verfügte.

1936 wurde die Fahrradproduktion an den Neckarsulmer Zweiradhersteller (NSU) verkauft. NSU und Opel Fahrräder wurden bis ca. 1940 als NSU beziehungsweise NSU-Opel angeboten.

Während des Zweiten Weltkriegs stellte Opel mit dem Lastkraftwagen Opel Blitz das Rückgrat der Wehrmacht her. Weiters stellte man während des Krieges die Schaffung von Pkw um. Es wurde nur noch der mittlere „Einheits-PKW“ Kfz.15 hergestellt.

Bild:Opel-Blitz-LF15.jpg
Opel Blitz LF15 (1938)

Das Engagement von General Motors, sowie in den USA sowohl beim Kriegsgegner Nazi-Deutschland, wurde vom damaligen Geschäftsführer von GM durch die hohen Profite gerechtfertigt. 1936 wurde Opel durch die deutsche Regierung Steuerfreiheit eingeräumt. Die Folge war eine Kapazitätsausweitung seitens GM. Bis Kriegsende wurden 1,1 Mio. Fahrzeuge produziert.

Die Nachkriegsjahre bis heute

Dank dem Engagement des ersten Betriebsratsvorsitzenden Friedrich Zängerle, nahm Opel 1947 die Automobilproduktion in Rüsselsheim mit den erfolgreichen Vorkriegsmodellen Olympia und dem größeren Kapitän wiederholt auf. Der Kadett konnte zunächst nicht neuerlich produziert werden, da das Kadett-Montageband in Rüsselsheim als Reparationsleistung an die SSSR abgegeben werden mußte. Auch das Werk Brandenburg, in dem der Opel Blitz gebaut worden war, wurde von der sowjetischen Besatzung als Kriegsentschädigung konfisziert. Nach den beschlagnahmten Plänen entwickelte der russische Autohersteller Moskwitsch ihr neues Modell 400. Dem Olympia folgte 1953 der Rekord nach.

Bild:Opel kapitan 1950s 2.jpg
Opel Kapitän P1

Erst 1962 lief die Erstellung des Kadett in Bochum wiederum an. Der Kadett A war eine komplette Neuentwicklung und hatte mit dem Vorkriegs-Modell nur seine Größe gemein. 1964 bekam der Kapitän zwei große „Brüder“, den Admiral und den Opel Diplomat. Diese „großen Drei“ schlossen die Modellpalette bis 1977 himmelwärts gerichtet ab.

1962 beschäftigt die Adam Opel AG 350.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 2,2 Mrd. DM.

1972 sind 590.200 Mitarbeiter bei Opel beschäftigt und erzielen einen Jahresumsatz von 6,5 Tausend Millionen DM.

1990 sind im Opel-Konzern 570.400 Mitarbeiter beschäftigt bei einem Jahresumsatz von 23,708 Mrd. DM.

Durch Kostensenkungen bedingte Qualitätsprobleme führten seit den 1990er Jahren zu einer negativen Imageentwicklung der Marke Opel, speziell im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Volkswagen AG. Im Zuge dessen kam es Zentrum der 90er Jahre zur so genannten López-Affäre um den ehemaligen Opel-Manager José Ignacio López, der für zahlreiche der Sparmaßnahmen verantwortlich war. Später wurde ihm vorgeworfen, bei seinem Wechsel zu VW interne Angaben von Opel an seinen neuen Brötchengeber weitergegeben zu haben.

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Modelle

Modellnamen

Während von den 1950er so weit wie den 1980er Jahren häufig Begriffe als Modellbezeichnungen verwendet wurden, die aus dem Bereich Marine (Kapitän, Admiral, Kadett), sowie aus anderen offiziellen Bereichen (Diplomat, Senator) stammten, erfolgte in den späten 1980er Jahren der Wechsel zu Namenskreationen, die auf „A” endeten. Die letzte umbenannte Modellreihe war die des Opel Kadett, welche nach einem Modellwechsel in Opel Astra umbenannt wurde. Die einzige Ausnahmefall dieser Namensgebung bildete der in Franchise gebaute Opel Monterey. Ähnlich dazu enden die Modellbezeichnungen der Transporter-Modelle auf „O” (Combo, Vivaro, Movano, ehem. Campo). Mittlerweile werden nochmals Modelle vorgestellt, deren Namen nicht auf „A” enden, wie beispielsweise der Opel Namenszug oder der Opel Speedster, auch wenn zig auf „A” endende Modellnamen bis dato erhalten werden.

Modellgeschichte

Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge
Baureihe Anmerkung Bild

Kleinwagen

1982-1993
Corsa A Subjekt Kleinwagen von Opel, auf Basis des Kadett D. Bild:Opel corsa a v sst.jpg
1993-2000 Corsa B Auf Basis des Konzepts Opel Junior, das schon 1983 vorgestellt wurde. Bild:Corsab.jpg
1994-2000 Tigra Auf dem Corsa B basierendes Sportcoupé. Bild:Opel Tigra green hr.jpg
seit 2000 Corsa C Verbessertes Modell des erfolgreichen Vorgängers Bild:Opel Corsa 2004 silber.jpg
seit 2000 Agila Der Agila ist kein eigenständiges Modell, statt basiert auf dem Suzuki Wagon R+. Er wird häufig auch als Van bezeichnet. Bild:Opel Agila VR blue.jpg
seit 2004 Tigra TwinTop Auf dem Corsa C basierendes Cabriolet. Bild:Opel Tigra Twintop.jpg

Kompaktklasse

1962-1965
649.512
Kadett Opel Kadett A Erstmalig im neuen Opel-Werk Bochum produziert. Unter dem Namen Kadett wurden schon in den 30er Jahren Kleinwagen produziert. Bild:Opel Kadett A.jpg
1965-1973
2.600.000
Opel Kadett B Neue Karosserievarianten waren der Vier- und der Fünftürer. Die Luxusausführung wurde unter der Bezeichnung Olympia verkauft. Bild:Opel Kadett B.jpg
1973-1979
1.600.000
Opel Kadett C 1977 wurde das Gefährt einer Modellpflege unterzogen, bei der die Fahrtrichtungsanzeiger von der Stoßstange benachbart die Scheinwerfer wanderten. Erste Modelle wurden mit runden Scheinwerfer, nachfolgende mit rechteckigen Scheinwerfer ausgeliefert. Zusätzliche Modelle der C - Reihe war der Kadett - C City (3 Türer), der Kadett - C Kombi sowie die beliebte C-Coupe Reihe (1.2L, 1.6L, 1.9L-GTE). Und nicht zu vergessen, den Kadett - C Aero Bild:Opel Kadett C.jpg
1979-1984 Opel Kadett D Die Serie D war die erste, die Frontantrieb hatte. Die stromlinienförmige, nüchterne Karosserie unterscheidet sich stark von den Vorgängern. Bild:Opel kadett d 1 v sst.jpg
1984-1993
3.779.289
Opel Kadett E Die Karosserie ist nochmals etwas rundlicher. Dieser Kadett wurde später als Daewoo Nexia nachgebaut. Der Hochdachkombi des Kadett E wird als Combo bezeichnet. Bild:Opel Kadett E Caravan.jpg
1991-1998 Astra Opel Astra F Der Name Astra stammt von Vauxhall, mit dieser Bezeichnung verliess schon in den 80er Jahren der Kadett für Großbritannien die Bochumer Bänder. Erstmalig serienmäßig mit Airbags und ABS. 1994 wurde er einer Modellpflege unterzogen. Bild:Opel Astra F.jpg
1998-2004 Opel Astra G Völlig neu gestaltetes Modell. Bild:Vauxhall Astra 2004.jpg
seit 2004 Opel Astra H Der Astra H ist eine vollständige Neuentwicklung. Auf seiner T-Car-Plattform bauen auch Modelle der General Motors-Marken Vauxhall und Holden auf. Erstmalig hat ein Opel dieser Klasse serienmäßig das Fahrstabilitätsprogramm ESP. Mit diesem Modell hat Opel zuerst erneut ein Erfolgsmodell auf dem Markt gebracht, das im Jahr 2006 die Millionengrenze überschreiten wird. Bild:Opel Astra H.jpg

Mittelklasse

1970-1975
692.000
Ascona A Um die Lücke zwischen Kadett und Rekord zu füllen, brachte Opel 1970 dieses rundum neuentwickelte Vehikel auf den Markt. Dieses Marktsegment war überwiegend vom Ford Taunus beherrscht. Bild:Opel Ascona A.jpg
1970-1974 Manta A Fünfsitziges Sportcoupé auf Basis des Ascona A. Bild:Car Opel Manta A.jpg
1975-1981
Ascona B Eine Anpassung dieses Fahrzeugs wurde in Großbritannien ab 1976 als Vauxhall Cavalier verkauft. Bild:Opel Ascona B 1.2 S.jpg
1975-1989 Manta B Der auf dem Ascona B basierende Manta erreichte Kultstatus. Bild:Opel Manta B.jpg
1981-1988
Ascona C Der Ascona C war die erste Ascona-Baureihe, die mit Vorderradantrieb ausgeliefert wurde und basierte auf der internationalen J-Plattform von General Motors. Bild:Opel ascona c.jpg
1988-1995
Vectra A Völlige Neuentwicklung und ein großer Erfolg. Bild:1994.vauxhall.cavalier.ls.arp.jpg
1990-1997 Calibra Auf dem Vectra A basierendes Sportcoupé, das an den Gelingen des Manta anknüpfen sollte. Besonders herausragend war vormalig der niedrige cw-Wert von 0,26. Bild:Opel Calibra Monza.jpg
1995-2002
Vectra B Den Vectra war nun zum ersten Mal auch als Kombivariante erhältlich (Caravan). Bild:Vauxhall Vectra B.jpg
seit 2002
Vectra C Neue Fahrzeuggeneration mit sehr gewöhnungsbedürftiger Design und viel Elektronik. Heil weit hinten den Hoffnungen zurück geblieben, daher schon 2005 umfassendes Facelift mit stark überarbeiteter, an den Astra H angelehnter Front. Bild:Opel Vectra C.jpg
seit 2003 Signum Luxusvariante des Opel Vectra mit verlängertem Radstand, die auch den Omega ablösen sollte. Dieses Modell hat auch schon 2005, gleichzeitig mit dem Vectra ein umfassendes Facelift bekommen. Bild:Foto(77).jpg

Obere Mittelklasse

1953-1957 Olympia Rekord P Erste Opel-Neuentwicklung nach dem 2. Weltkrieg. Übernahme der amerikanischen „Pontonform”. Bild:Opelrekord.jpg
1957-1960 Olympia Rekord P1 In ganz Hinsicht deutlich moderner als sein Vorgänger. Als Zwei- und Viertürer erhältlich, sowie auch als Kombi (Caravan) und Lieferauto (ohne Bildschirmfenster am Laderaum). Sehr siegreich bei Familien und Handwerkern. Bild:Opel Rekord P1.jpg
1960-1963 Rekord P2 Stark überarbeitete Karosserie mit „entbarockisierter” Formgebung, technisch weitgehend unverändert. Bild:Opel rekord p2 v sst.JPG
1963-1965 Opel Rekord A Neues Modell mit sehr geradliniger, nüchterner Form. Bild:Opel rekord a v sst.jpg
1965-1966
Opel Rekord B Zwischentyp mit neuen Motoren im weitgehend unveränderten Vorgängermodell. Bild:Opel rekord b v sst.jpg
1966-1972
Opel Rekord C Neue Karosserie mit dem typischen „Hüftschwung” über der Hinterachse. Nun auch eine dreitürige Coupé-Version und ein viertüriger Kombi erhältlich. Erfolgreichstes aller Opel-Mittelklassemodelle, in Brasilien bis 1990 weiter gebaut. Bild:Opel Rekord.jpg
1967-1972 Commodore A Etwas aufgewerteter Rekord C mit Sechszylinder-Motoren. Bild:Opel Commodore A 2500-6 1.JPG
1972-1977 Opel Rekord D Form nochmal „europäisch”, verbessertes Fahrwerk. Zum ersten Mal auch mit Dieselmotor angeboten. Bild:Opel rekord d v sst.jpg
1972-1978 Commodore B Sechszylinder-Version des Rekord D Bild:Commodore B GSE Coupe.jpg
1977-1982 Opel Rekord E1 Neue Karosserie und Vorderachse, ansonsten die Ingenieurwissenschaften des Vorgängers. Letzmalig auch als wenig gefragte 2-türige Limousine angeboten. Bild:OpelRekord20E1982.png
1982-1986 Opel Rekord E2 Stark facegeliftet mit völlig neuer Frontgestaltung. Die in die Jahre gekommene Ingenieurwissenschaften war aber nicht länger zu kaschieren. Nur noch als 4-türige Limousine, 3/5-türiger Wohnwagen sowie 3-türiger, seltener Kastenwagen erhältlich. Bild:Opel Rekord E 2-3D.jpg
1978-1982 Commodore C Auch zum Rekord E gab es wiederum eine Sechszylinder-Version, die aber zu Gunsten des Senator eingestellt wurde. Bild:Opel Commodore C vl red.jpg
1986-1994 Omega Opel Omega A Völlig neu entwickelte Fahrzeuggeneration mit anno dazumal modernster Technik, gemeinsame Bahnsteig mit dem Senator B. Design vom Rekord E2 übernommen. Mit Vier- und Sechszylindermotoren als Viertürer und Kombi (Caravan) erhältlich. Bild:Opel Omega A L.jpg
1994-2003 Omega Opel Omega B Drin und außen größer und massiger. Nun nach allem mit Airbags und konkurrenzfähigem Dieselmotor. Jedoch zu saftig und von Qualitätsproblemen geplagt, daher Absatz trotz Facelift 2000 immer unbefriedigender. Mit der ersatzlosen Einstellung zog sich Opel auch aus der oberen Mittelschicht zurück. Bild:Opel Omega VR.jpg

Oberklasse

1948-1953 Opel Kapitän Erstes Opel-Modell nach dem Krieg, nämlich ein aufgewärmtes Vorkriegsmodell von 1938. Jahr 1951 gab es einige Retuschen, z. B einen neuen Kühlergrill. Bild:Opel-kapitaen-38-40.jpg
1954-1958 Opel Kapitän Erste Nachkriegskonstruktion des Opel Kapitän mit Pontonform und Haifischmaul-Kühlergrill. Ab 1955 Facelift mit gewöhnlichem Kühlergrill. Bild:Bild nicht vorhanden.jpg
1958-1959 Kapitän P1 Champion Opel Kapitän im Traumwagenstil mit schönen – aber unpraktischen – Panoramascheiben. Er wird wegen der markanten Heckleuchten auch als "Schlüssellochkapitän" bezeichnet. Bild:Opel kapitan 1950s 2.jpg
1959-1963 Kapitän P-LV Gleichartig zum Rekord P2 überarbeitete, etwas praktischere Karosserie. Bild:Opel Kapitaen P-LV.jpg
1964-1969 Kapitän/Admiral/Diplomat Serie A Völlige Neuentwicklung in eindringlich sachlich-imposantem Stil mit riesigem hinterem Überhang. Die „großen Drei“ waren optisch und technisch beinahe identisch, hatten aber Unterschiede in der Ausstattung und der Motorisierung. Bild:Opel kapitaen admiral diplomat a sst.jpg
1969-1977 Kapitän/Admiral/Diplomat Serie B Der Diplomat unterschied sich von seinen Brüdern äußerlich dadurch, dass er, ähnlich wie der Strich Acht von Mercedes, stehende für waagerechte Scheinwerfer hatte. Diese Baureihe war aber trotz aufwändiger Ingenieurwissenschaften kaum nachgefragt. Der Kapitän wurde nur bis 1970 produziert, der Admiral ab 1976 im gleichen Sinne als Diplomat verkauft. Bild:Opel admiral v sst.jpg
1977-1987 Senator A Der Senator löste 1977 die beiden verbliebenen Modelle der einmal „großen Drei“ ab, basierte nun aber auf dem Rekord, was man den Fahrzeugen auch ansieht. Er hatte allerdings eine wesentlich aufwändigere Hinterachse und stärkere Motoren. 1982 bekam der Senator A in einer Modellpflege die neue Vorderfront des Rekord E2, diverse zusätzliche Änderungen, und deutlich weniger Chrom. Viel erfolgreicher als seine Vorgänger. Bild:Opel senator 1 v sst.jpg
1978-1986 Opel Monza Der Monza war ein auf dem Senator basierendes Sportcoupé und das früher leistungsfähigste Vehikel von Opel. Auch er bekam 1982 die Modellpflege mit der neuen Opel-Einheitsfront. Bild:Opel monza v sst.jpg
1987-1993 Senator B Der Nachfolger der A-Serie basierte auf dem gleichzeitig entwickelten Omega, wie man an der nur in Finessen abweichenden Karosserie bemerken konnte. Die Omega A-Plattform war aber mit einem Oberklassefahrzeug überfordert. Der Vertrieb des Senator ging mit der Zeit so stark zurück, dass sich Opel zur Einstellung des Modells und zum Rückzug aus dieser Klasse entschied. Bild:Opel Senator B hl gold.jpg

Sportwagen

1968-1973
103.463
GT 2-sitziges Coupé auf dem Fahrgestell des Kadett B. Besonderes Merkmal: Klappscheinwerfer. Bild:Opel GT blau mit Breitreifen.jpg
2000-2005
7.000
Speedster Reinrassiger Sportwagen auf der Basis des Lotus Elise und auch dort hergestellt. Bild:Opel Speedster silver f.jpg
ab 2007 GT Neuauflage des 2-sitzigen Coupé Bild:Bild nicht vorhanden.jpg

Microvan

seit 2000 Agila Der Opel Agila ist baugleich mit dem Suzuki Wagon R Bild:Opel Agila VR blue.jpg

Minivan

seit 2003 Meriva Im Gegensatz zum größeren Zafira basiert der Meriva auf dem Corsa C und bietet maximal fünf Sitzplätze. Bild:Opel Meriva.jpg

Hochdachkombi

seit 2005 Combo Auf Basis des Corsa Bild:Opel Combo 2005 vl blue.jpg


Kompaktvan

1999-2005 Zafira A Der Zafira A basiert auf dem Astra G, hat aber eine veränderte Karosserie mit sieben sehr variabel konfigurierbaren Sitzplätzen und eine verkürzte Motorhaube. Bild:Opel Zafira.jpg
seit 2005 Zafira B Der Zafira B bassiert auf dem Astra H Kombi (Caravan) und soll an den Erfolg, des in die Jahre gekommenden Vorgängers anknüpfen. So weit wie 7 Sitzplätze und neue Dieselmotoren sollen ihm dazu verhelfen. Bild:Opel Zafira 08-7-2005 silver vr.jpg

Van

1996-1999 Sintra Für sein erstes Van-Modell musste Opel auf eine Errichtung der US-Mutter zurück greifen, die dort u.a. unter den Namen Chevrolet Venture und Pontiac TransSport verkauft wurde. Der Verkaufserfolg des Sintra blieb weit nach den Erwartungen zurück, zuerst nach der Veröffentlichung sehr unterlegen Crashtests und Bremsversuche. Der Wagen wurde schon nach wenigen Jahren wiederum vom Markt genommen. Bild:Opel.Sintra.JL.jpg

Geländewagen

1992-2003 Monterey Seit 1999 heißt der Monterey in Deutschland Isuzu Trooper. Bild:Bild nicht vorhanden.jpg
1992-1998 Frontera A Bild:Opel Frontera hl red.jpg
1998-2003 Frontera B 1998 erfolgt die Markteinführung des OPEL Frontera B. Das Fortbewegungsmittel war, wie sein Vorgänger (Frontera A), als Zweitürer mit kurzem Radstand (Frontera Sport) und Viertürer mit langem Radstand (Frontera) erhältlich. 2003 wurde die Erzeugung in Großbritannien eingestellt. Das Bild zeigt das Sondermodell Frontera Olympus. Bild:Opelfrontera-olympus.jpg
Ab 2006 Antara Frontera-Nachfolger Der neue Frontera kommt im Saison 2006 mit 120 bis 224 PS. Gebaut wird der Antara in Korea von Chevrolet. Bild:Bild nicht vorhanden.jpg

Nutzfahrzeug

1952-1975 Blitz Der Blitz wurde in zahlreichen Varianten gebaut. Auch Mercedes Benz fertigte Lizenznachbauten. Bild:Opel blitz pritsche 1 sst.jpg
1997-2001 Arena Renault Trafic mit geringen Modifikationen Bild:Bild nicht vorhanden.jpg
1998-2003 Movano Serie A Nach über 20 Jahren Karenz baute Opel erst 1998 wiederholt einen Kleintransporter, der allerdings zusammen mit Renault und Nissan entwickelt wurde. Bild:Opel Movano MTF.jpg
seit 2001 Vivaro Kleintransporter, annähernd baugleich mit Renault Trafic und Nissan Primastar. Bild:Opel Vivaro Bus.jpg
seit 2003 Movano Serie B Bild:Opel Movano Kasten.jpg

Historische Modelle (Auswahl)

1912-1914 Doktorwagen 5/12 Bild:Opel rot.jpg
1914 12,3 Liter Rennwagen 4 Zylinder, 260 PS, 228 Km/h, Gewicht 2000 kg Bild:Opel 12,3L Rennwagen 1914.JPG
1924-1931 Laubfrosch Das erste in Deutschland am Fließband gebaute Automobil. Bild:Opel laubfrosch.jpg
1927-1928 RAK2 Bild:OpelRAK2.JPG
1935-1937 P4 Bild:OpelP4.jpg
1936-1940 Kadett I Der erste als Kadett bezeichnete Opel. Bild:Opel-kadett-1936.jpg
1975 GT2 Diese Studie wurde 1975 auf der IAA vorgestellt. Das Vehikel verfügte über 2 Schiebetüren. Bild:OpelGT2(1975).JPG

US-Patentamt will Amazons Ein-Klick-Patent bestätigen: Amazon bekommt vom US-Patentamt eine Bestätigung für sein Ein-Klick-Patent. Das Patentamt hält die Erfindung nach umfangreichen Änderungen am Patentantrag nun für patentwürdig. (Softwarepatent, Amazon)... Weiterlesen!

WD stellt externe Festplatten für den Videobetrieb vor: Western Digital hat eine Serie von externen Festplatten im 2,5-Zoll-Format vorgestellt, die speziell für Videoanwendungen gedacht sind. Mit dabei ist ein extra langes Kabel, um die Geräte sinnvoll in der Nähe der Unterhaltungselektronik zu platzieren, an die sie angeschlossen werden. (Western Digital, Speichermedien)... Weiterlesen!

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Spieletest: Sonic & Sega All-Stars Racing - Igel am Steuer: Sonic musste sich schon in unterschiedlichsten Situationen bewähren - nur hinterm Lenkrad hat er bislang nicht Platz genommen. Das Spiel orientiert sich ungeniert am Funracer-Platzhirsch Mario Kart - allerdings erscheint Sonic Racing für viel mehr Plattformen. (Spieletest, Sega)... Weiterlesen!

AMD verstärkt Unterstützung für Spieleentwickler: Im Rahmen der Game Developers Conference hat AMD zahlreiche neue Initiativen gestartet, mit denen Entwickler von PC-Spielen unterstützt werden. Vieles davon dreht sich um den offenen Standard OpenCL, aber auch Directcompute wird bedacht. (OpenCL, GDC)... Weiterlesen!


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