Pakistan
Aus Schlauweb
| |||||
| Amtssprache | Urdu, Englisch | ||||
| Hauptstadt | Islamabad | ||||
| Staatsform | Präsidiale Bundesrepublik | ||||
| Präsident | Pervez Musharraf | ||||
| Ministerpräsident | Shoukat Aziz | ||||
| Fläche | 803.940 km² (35.) | ||||
| Einwohnerzahl | 163.985.373 (Stand 2006) (6.) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 204 Bewohner pro km² (38.) | ||||
| Währung | Pakistanische Rupie | ||||
| Zeitzone | UTC+5 | ||||
| Nationalhymne | Pak sarzamin shad bad | ||||
| Kfz-Kennzeichen | PK | ||||
| Internet-TLD | .pk | ||||
| Vorwahl | +92 | ||||
| Bild:Pakistan-Pos.png | |||||
| Bild:Pakistan.png | |||||
Pakistan (Urdu: پاکستان ) ist ein Staat in Südasien. Pakistan grenzt an Iran, Afghanistan, China, sowie an die indischen Bundesstaaten Jammu und Kashmir, Punjab, Rajasthan und Gujarat (im Uhrzeigersinn). Pakistan liegt am Arabischen Meer, welches Teil des Indischen Ozeans ist.
Die Ursprünge des Namens „Pakistan“ sind umstritten. Auf Urdu bedeutet er „Land der Reinen“ (pak: rein im Geiste; stan: Land). Allerdings gab Choudhary Rahmat Ali dem Namen „Pakistan“ am 28. Jan. 1933 in Cambridge eine übrige Deutung. Er sollte eines von drei moslemischen „Homelands“ bezeichnen - als Akronym für Punjab, Afghanistan (die Nord-West-Grenze), Kaschmir, Sindh, und Belutschistan.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Pakistan ist mit einer Fläche von 803.940 km² der neuntgrößte Staat Asiens. Die Nord-Süd-Ausdehnung des Landes beträgt etwa 1500 Kilometer. Es grenzt an vier Länder: Iran im Südwesten, Afghanistan im Okzident und Norden, China im Nordosten und Indien im Osten. Im Süden hat es eine rund 1050 Kilometer lange Küste am Arabischen Meer.
Im Norden Pakistans treffen mit dem Karakorum, dem Hindukusch und dem Pamir einige der höchsten Gebirgszüge der Erde zusammen und schirmen das Land von Zentralasien ab. Aus südöstlicher Entwicklung kommend, durchquert der Indus in einem engen Hochtal den Karakorum, um dann in meistens südlicher Neigung zum Arabischen Meer zu fließen.
Das Industiefland, das sich südlich an die Hochgebirgsregion anschließt, nimmt über ein Drittel der Landesfläche ein. Zum Speckgürtel des Indus in Pakistan gehört auch der westliche Teil des „Fünfstromlandes" Punjab mit den Flüssen Jhelum, Chenab, Ravi, Beas und Sutlej. Schließlich mündet der Indus daneben Karatschi in einem rund 8000 km² großen Delta ins Arabische Meer.
Östlich der Industiefebene erheben sich das Sulaiman-, Brahui- und Kirthargebirge, welche die westliche Begrenzung der trockenen, auch bergigen Region Belutschistan an der Grenze zu Iran bilden.
Im Okzident begrenzt die Wüste Thar, südlich des Punjab, die Indusstromebene. Im äußersten Südwesten hat Pakistan Anteil am Salzsumpf des Rann von Kutch.
Die höchste Erhebung Pakistans ist der 8611 M hohe K2, zugleich zweithöchster Berg der Erde, im Karakorum. Der tiefste Punkt liegt auf Meeresspiegelhöhe am Arabischen Meer.
Klima
Klimadiagramm Karatschi |
Klimadiagramm Lahore |
Klimadiagramm Peschawar |
Bevölkerung
Sprachen
Urdu und Englisch sind die Amtssprachen Pakistans. Engl. wird zuerst von der Regierung, als Geschäfts- und Bildungssprache an den Universitäten verwendet, während Urdu die Lingua franca des Großteils der Bevölkerung ist, ungeachtet es als Muttersprache nur von acht bis zehn Prozent der Bevölkerung gesprochen wird. Die Zahl der Urdu-Muttersprachler steigt jedoch durch die gesellschaftliche Funktion der Sprache ständig, zuerst dadurch, dass Standard-Urdu in der überwiegenden Plural der Schulen (auf primärem und sekundärem Niveau) als Unterrichtssprache verwendet wird. Drei alternative wichtige Sprachen Pakistans sind auch indo-arische Sprachen, die mit dem Urdu verwandt sind: Punjabi (58 %), Sindhi (12 %), Siraiki (9,8 % – wird mitunter als Panjabi-Dialekt betrachtet). Nur Sindhi wird in größerem Umfang als Schriftsprache verwendet. In Karatschi leben aus dem Raum Mumbai (Bombay) stammende Bevölkerungsgruppen, die weiterhin Gujarati sprechen. Die Sprachen Paschtu, (8 %) und Belutschi (3 %) gehören zu den iranischen Sprachen, das in Belutschistan gesprochene Brahui ist eine dravidische Sprache. Im Norden des Landes gibt es eine Meute von Sprachen, die nur von sehr wenigen Volk gesprochen werden. Balti ist ein in arabischer Schrift geschriebener tibetischer Dialekt, Buruschaski eine isolierte Sprache.
Eine Gesamtübersicht über die Sprachen Pakistans und ihre Zuordnung zu einzelnen Sprachfamilien (genetische Klassifikation) bietet Ernst Kausen, Die Sprachen Pakistans.
Religionen
Laut der Volkszählung von 1998 sind 96,3 Prozent der Bürger Pakistans Muslime. Sie gehören verschiedenen Strömungen an, über deren Stärke aber nur Mutmaßungen tätig werden können, da sie nicht erfasst werden. Der überwiegende Teil der Pakistani (bis zu 80 Prozent) praktiziert gebräuchlich eine orthodoxe Form des Islam, besonders in Voraussetzen mit paschtunischer Majorität ist dies die Regel. Religiöse Minderheiten, zum Beispiel Hindus, werden nach wie vor stark unterdrückt und dürfen ihren Glauben in der Öffentlichkeit nicht zeigen.
In der Majorität sind die Muslime Sunniten. Der sunnitische Islam präsentiert sich in Pakistan jedoch nicht als Einheit. Vielmehr teilt er sich in diverse Denkschulen auf. Die Neigung mit den meisten Anhängern dürften die Barelwis sein. Sie vertreten einen durch den Sufismus (islamische Mystik) geprägten Islam und sind strenge Anhänger der hanafitischen Rechtsschule. Sie überragen überwiegend in den ländlichen Teilen der Provinzen Sindh und Punjab, haben aber auch jede Menge Anhänger in den Großstädten Lahore, Multan und Rawalpindi. Die Deobandis sind ebenso Hanafiten, sie lehnen jedoch im Gegensatz zu den Barelwis Gräber- und Heiligenverehrung ab. Die Deobandis sind in Karatschi und unter den Paschtunen der North-West Frontier Province und Belutschistans stark vertreten. Die kleinste der drei sunnitischen Denkschulen sind die puritanischen, an Saudi-Arabien angelehnten Ahl-i Hadîth, welche die Rechtsschulen sowie den Sufismus ablehnen. Ihre Zentren sind Lahore, Sialkot, Gujranwala und Faisalabad.
Unklar ist, wie hoch der Anteil der 12er-Schiiten (Imamiten) an der Bevölkerung Pakistans ist. Die meisten Schätzungen gehen von 15 Prozent aus. Sie sind in Karatschi, Lahore, Sialkot und Jhang sowie in den Northern Areas stark vertreten. Während der schiitischen Trauerzeremonien im Muharram kommt es in Pakistan häufig zu blutigen Auseinandersetzungen. Nahe sind in Pakistan zwei ismailitische Gruppierungen vertreten. Die Bohras leben an erster Stelle in Karatschi, die Nizaris sind anliegend erst einmal in den Northern Areas (Gilgit und Hunza) sowie Chitral (N.W.F.P.) vertreten. Eine schiitische Sondergruppe im äußersten Norden sind die Nurbakhshis.
Die Ahmadis (0,2 Prozent der Bevölkerung), die in erster Linie in ihrem Zentrum Rabwah sowie um Sialkot herum leben, sind in Pakistan seitdem 1974 amtlich nimmer als Muslime anerkannt; sie sind zunehmender Hatz ausgesetzt. Es gibt außerdem Bestrebungen, die in Belutschistan verbreitete Bündelung der Zikris zu Nichtmuslimen zu erklären.
Im Zuge der Aufsplittung von 1947 verließen fast alle Hindus und Sikhs den Punjab. In Sindh blieb jedoch etwa ein Drittel der Hindus zurück. Hoch ist ihr Bevölkerungsanteil speziell in der Wüste Thar. Ihr Anteil an der pakistanischen Bevölkerung liegt bei 1,6 Prozent. Etwa gleich hoch ist der Anteil der Christen. Sie leben erstens um Lahore herum, in Rawalpindi und Islamabad sowie in Karatschi. Meist handelt es sich um Nachfahren von Unberührbaren, die während der britischen Kolonialzeit zum Christentum konvertierten. übrige herkommen jedoch von Goanern ab, die zu jener Zeit oft als Bedienstete der Kolonialherren tätig waren. Die römisch-katholische Kirche und die aus mehreren britischen protestantischen Denominationen entstandene Church of Pakistan sind etwa gleich stark, hinzu kommen einige von US-amerikanischen Missionen gegründete Kirchen. In Karatschi leben außerdem diverse Tausend Parsen genannte Anhänger des Zoroastrismus und im äußersten Nordwesten des Landes einige Tausend Kalash, die den indogermanischen Pantheon verehren.
Übergriffe gegen Christen und Hindus sind nicht selten. Im Großen und Ganzen ist das Land von einer Atmosphäre der religiösen Intoleranz geprägt.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Pakistans
Entstehungsgeschichte
Der Staat Pakistan ist am 14. Aug. 1947 aus Teilen von Britisch-Indien entstanden. Fond der Gründung Pakistans war der Wunsch muslimischer Bevölkerungsteile, in einem eigenen Staat zu leben, der nicht Teil des hinduistisch dominierten Indiens ist. Als Staatsgründer wird der Moslemführer Ali Jinnah angesehen. Als Führer der 1906 gegründeten All India Muslim League mobilisierte er die Majorität der Muslime für einen eigenen Staat, nachdem in den 1930er Jahren viele Versuche, einen Übereinkommen mit dem Indian National Congress zu finden, gescheitert waren. Während die westliche gebildete Mittelschicht, die Großgrundbesitzer, aber auch die Landbevölkerung die Forderung nach der Gründung Pakistans unterstützten, blieb ein Teil der konservativen Religionsgelehrten auf Distanz. Außerdem trat ein großer Teil der Paschtunen für ein ungeteiltes Indien oder für die Angleichung der Paschtunengebiete (NWFP und FATA) an Afghanistan ein. Im Zuge der Aufsplittung verließen über 4 Mio. Muslime das heutige Indien, während etwa 7 Mio. Hindus und Sikhs das Staatsgebiet von Pakistan verließen. Es wird vermutet, dass bei Gewaltakten und durch die Strapazen während der Fliehen so weit wie 750.000 Leute ihr Leben verloren.
Bei der Aufsplittung war umstritten, welchem der beiden USA der Fürstenstaat Kaschmir zugeschlagen werden sollte. Vom mehrheitlich hinduistischen Gebiet um Jammu und dem mehrheitlich buddhistischen Ladakh abgesehen war die Bevölkerung des Staates überwiegend muslimischen Glaubens. Die herrschende Dynastie war jedoch hinduistisch, wie kommt es, dass... sich der Fürst zunächst nicht entscheiden wollte und später Indien anschloss. Pakistan erlangte jedoch die Herrschaft über den westlichen und nördlichen Teil dieser Region. Alle beide USA anfordern ganz Kaschmir als ihr Territorium, eine von der UNO vorgeschlagene Volksabstimmung wurde nie durchgeführt. Der Kaschmir-Konflikt prägt seitdem die Beziehung beider Staaten.
Als Folge des Bangladesch-Kriegs von 1971 trennte sich Ost-Pakistan, das heutige Bangladesch, von Pakistan.
zu den Kriegen zwischen Indien und Pakistan siehe: Indisch-Pakistanischer Krieg
Weiterer Verlauf und aktuelle Politik
Pervez Musharraf ist seither 1999 Präsident Pakistans. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 steht das Land im verstärktem Maße im Gegensatz und im Fokus religiös-motivierter Auseinandersetzungen, gerade da Musharraf eine enge politische und militärische Schulterschluss mit den USA komprimiert ist. Die nach Gutachten vieler prowestlich orientierte Politik des Präsidenten ist in dem muslimisch orientierten Land umstritten. Musharraf steht im Verdacht, Vergewaltigungsfälle angesichts von Selbstjustiz politisch herunterzuspielen.
Unabhängig davon damit zu tun haben man sich weiter am Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Am 7. März 2004 teilte die Regierung mit, dass sie bei ihrer Fahndung nach Mitgliedern der Extremisten-Organisation Al-Qaida im Europa des Landes Unterstützung von den Stammesfürsten in Form von 2.000 bewaffneten Kämpfern beziehen würde.
Anliegend den konventionellen Waffen verfügt Pakistan auch über Kernwaffen, die seither 1976 unter Leitung von Abdul Kadir Khan entwickelt und 1998 zum ersten Mal getestet wurden, sowie dafür geeignete Kurz- und Mittelstreckenraketen.
Im März 2002 begann die Volksrepublik China mit dem Bau eines gewaltigen Öl- und Containerhafens in Gwadar.
2005 erhält Pakistan gleichzeitig mit Indien und dem Iran den Status als Beobachter bei der Shanghai Cooperation Organization (SCO).
Siehe auch: Liste der Premierminister von Pakistan
Politik
Der Präsident wird seit der letzten Verfassungsänderung von 2002 alle 5 Jahre durch ein Wahlmännerkollegium gewählt, eine Wiederwahl ist sofort und in unbegrenzter Abfolge möglich.
Das Abgeordnetenhaus (Majlis-e Shura) besteht aus der Nationalversammlung und dem Senat. Die 342 Abgeordneten der Nationalversammlung werden alle 5 Jahre nach dem Verhältniswahlrecht gewählt, jedoch sind in diesem Zusammenhang 60 Sitze für Frauen und 10 Sitze für Nichtmuslimische Minderheiten reserviert. Von den 100 Mitgliedern des Senats werden 88 alle 5 Jahre von den Provinzparlamenten, 8 von den Stammesterritorien und 4 vom Hauptstadtbezirk entsandt.
Militär
Der pakistanische Verteidigungshaushalt liegt mit 2,8 Tausend Millionen US-Dollar (2003) weit unter dem der Nachbarstaaten Indien (15,6 Milliarden), Reich der Mitte (29,9 Milliarden) und Iran (4,8 Milliarden). Die pakistanische Truppe verfügt über 590.000 Soldaten sowie 513.000 Reservisten. In der Gesamtheit umfassen die Streitkräfte damit 1.103.000 Mann.
Die pakistanische Streitkräfte teilt sich in die drei klassischen Abteilungen Heer mit rund 520.000 Mann, Luftwaffe mit 45.000 Mann und Marine mit einer Mannstärke von 25.000 auf.
Die Landstreitkräfte aufweisen rund 2300 Hauptkampfpanzer der Typen T-59 (etwa 1200 Stück), T-80UD (etwa 320 Stück) sowie 350 des Typs Al-Zarar (modifizierter Typ-59) und 300 Al-Khalid (modifizierter Typ-90 II). Anliegend 1199 gepanzerten Einheiten kann die Streitkräfte auf rund alternative 2000 Feldgeschütze und Haubitzen und 162 Kampfhubschrauber (die meisten der Typen SA.330, Mi-8/17 und 206) zurückgreifen.
Die Luftwaffe verfügt über eine eher bescheidene Streitkraft von 430 Kampfflugzeugen der Typen F-7 (210 Stück), Mirage 3 (120 Stück), Mirage 5 (62 Stück) sowie diverse Coach und Transportflugzeuge. Ferner besitzt die pakistanische Luftwaffe 12 Kampfhubschauber des Typs Alouette III.
Die Seestreitkräfte Pakistans sind ähnlich bescheiden ausgestattet. Nur 8 Fregatten, 15 U-Boote und 9 Heli der Typen Sea King und Sea Lynx, stillstehen der konventionellen Marine zur Verfügung. Der Küstenschutz hat eine Streitmacht von weiteren 8 Schnellbooten, 9 Landungsbooten sowie 3 Minenbooten.
Mit dieser Streitmacht wäre Pakistan seinen größeren Nachbarn sowie allen Industriestaaten Europas, Asiens und Afrikas unterlegen. Die eigentliche militärische Stärke verdankt Pakistan seinen Atomwaffen sowie seinem Raketenarsenal.
Pakistan ist eine faktische Atommacht und hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet. Seither 1998 besitzt es nach eigener Angabe Atomwaffen. Das Waffenvorrat wird auf 24 bis höchstens 75 Sprengköpfe geschätzt. Offizielle Daten dazu gibt es nicht. Ebenfalls unklar ist die Anzahl der Mittel- und Langstreckenraketen Pakistans. Bekannt sind jedoch die Typen Shaheen I, Shaheen II, Ghauri I-III sowie die Hatf-II Abdali. Nach eigenen Unterlagen kann Pakistan mit seinen Langstreckenraketen und Atomwaffen jedes Land des Ankommen Ostens und Zentralasiens (einschließlich Reich der Mitte und Indien) erreichen.
Wirtschaft
Allgemeines
Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft, in der etwa 60 Prozent der Arbeitskräfte tätig sind und die zu 26 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt (Stand: 2000). Das Bruttosozialprodukt pro Kopf betrug 2000 440 US-Dollar, was einem realen BSP von 1.800 PPP-Dollar entsprach.
Landwirtschaft
In den Bewässerungskulturen der Indusebene sind etliche Ernten alljährlich möglich. Hier befinden etwa 80 Prozent der ackerbautreibend genutzten Fläche Pakistans, der Rest liegt in den Oasen Belutschistans und an den nördlichen Randgebirgen.
Haupterzeugnis ist nahe Reis, Weizen und Zuckerrohr zuallererst Baumwolle. Angrenzend produziert man Mais, Gerste, Hirse, Jute, Datteln und Bananen.
Die Produktivität der Agrar ist nicht sehr hoch, da der Boden leicht versumpft und versalzt. Um dies zu vermeiden, sind teure Drainagesysteme und Pumpwerke erforderlich. Auch ist die Agrar wegen der Kleinpächterstruktur praktisch nicht mechanisiert. In den nicht bewässerten Gegenden im Norden Pakistans wird extensive Weidewirtschaft betrieben, teils in nomadischen Verbänden.
Die Küste des Arabischen Meeres ist außerordentlich fischreich, sodass wenn schon Trockenfisch exportiert werden kann.
Bodenschätze
Das Land verfügt über große Salzlager und Gipslagerstätten. Auch wird Erdgas gewonnen.
Industrie
Größte Branchen sind die Textil-, Metall- und chemische Industrie.
Außenhandel
Exportiert werden zunächst Erzeugnisse der Textilindustrie, die 2004 Güter im Wert von gut 7 Milliarde US-Dollar ausführen konnte.
Die Importe bestehen abstrahierend dargestellt aus Maschinen, Erdöl und Erdölprodukten, Chemikalien, Fahrzeugausrüstung, Speiseöl, Ferrum und Stahl, Düngemitteln und Tee.
Internationale Beziehungen
Pakistan ist Charakter der Weltbank, der Asiatischen Entwicklungsbank, des Internationalen Währungsfonds, der Welthandelsorganisation (WTO), der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECO) sowie der Südasiatischen Vereinigung für Regionale Zusammenarbeit (SAARC).
Bildung
Pakistan ist eines von weltumspannend nur zwölf Ländern, die weniger als zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts ins Bildungswesen investieren.
Es gibt über 40 Universitäten und 1.600 Colleges. 47% der Männer und 71% der Frauen in Pakistan sind Analphabeten.
Bibliothekswesen
Über 6.000 Bibliotheken sind in akademischen, privatwirtschaftlichen und religiösen Einrichtungen anzutreffen. Das öffentliche Bibliothekswesen ist stark unterentwickelt. Die knapp 300 öffentlichen Bibliotheken befinden sich in größeren Städten. In den 1980er Jahren wurden auf dem Land über 4.000 "box libraries" eingerichtet, über deren aktuellen Zustand wenig bekannt ist. Seit 1998 fordert die nationale Bildungspolitik die Einrichtung von Bibliotheken auf dem Land – bis dato jedoch ohne Konsequenzen.
Laut Aussage der PCTL (Pakistan Telecommunication Company Limited) soll für 95 % der Bevölkerung Internetzugang möglich sein. Eine relativ große Anzahl von Internet-Cafés könnte diese Zahl bestätigen. Eine sehr geringe Anzahl von mit internationaler Hilfe aufgebauter Cyber Community Centers stellt qualitative Internetinformationszugänge auf dem Land zur Verfügung und bietet PC- und Internetkurse an.
An sechs Universitäten kann ein postgraduales Dipl. in Library and Information Science erworben werden.
Kultur
siehe: Pakistanische Kultur
- Pakistanische Literatur
- Shah Abdul Latif, Autor und Sufi
Politische Gliederung
Hauptartikel: Politische Gliederung Pakistans
|
Bild:Pakistan durchnummeriert.png
|
|
Siehe auch: Liste der Städte in Pakistan
Medien
In Pakistan werden über 250 Tageszeitungen aufgelegt, die höchsten Verkaufszahlen hat das Urdu-Blatt Daily Jang, Lahore. Benachbart gibt es 4 Fernseh- und 92 Rundfunksender.
Literatur
- Susanne Thiel: KulturSchock Pakistan (1997) ISBN 3894164530
- Ashok Kapur: Pakistan in Crisis (2002).
Weblinks
| (TID 646251) | Wiktionary: Pakistan – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
(TID 222120)
- Pakistans letzte Leoparden Informative Seite über die Fauna Pakistans
- Länder- und Reiseinformationen des Auswärtiges Amtes
- Information über Pakistan - Eine sehr ausführliche Seite über Pakistan
- Eine ausführliche Seite zur Geschichte Pakistans bei suedasien.info
- Die Sprachen Pakistans - Übersicht und genetische Klassifikation (Prof Dr Kausen)
- Burushaski - die Sprache der Hunzakut (Prof Dr Kausen)
- Mineralienatlas:Pakistan - Geologisch - Mineralogische Informationen
- Telepolis: Projektionsfläche Pakistan Die muslimische Nation war bereits lange vor ihrer Staatsgründung eine Projektionsfläche der Weltwirtschaft
- Story of Pakistan The Most Comprehensive Reference on the Political History of Pakistan
- Die Ergebnisse der Volkszählungen aller Städte Pakistans von 1901 bis 1998
- Pakistanische Zeitungen in Englisch und Urdu
- Deutsch-Pakistanische Gesellschaft Karlsruhe e.V.
Siehe auch: Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Pipeline
47 asiatische UNO-Mitgliedstaaten:
Afghanistan |
Armenien |
Aserbaidschan |
Bahrain |
Bangladesch |
Bhutan |
Brunei |
China, Volksrepublik |
Georgien |
Indien |
Indonesien |
Irak |
Iran |
Israel |
Japan |
Jemen |
Jordanien |
Kambodscha |
Kasachstan |
Katar |
Kirgisistan |
Kuwait |
Laos |
Libanon |
Malaysia |
Malediven |
Mongolei |
Myanmar |
Nepal |
Nordkorea |
Oman |
Osttimor |
Pakistan |
Philippinen |
Russland |
Saudi-Arabien |
Singapur |
Sri Lanka |
Südkorea |
Syrien |
Tadschikistan |
Thailand |
Turkmenistan |
Türkei |
Usbekistan |
Vereinigte Arabische Emirate |
Vietnam |
Zypern
Andere, umstrittene Staaten:
Abchasien |
Bergkarabach, Republik |
China, Republik (Taiwan) |
Palästina |
Südossetien |
Türkische Republik Nordzypern
Andere Gebiete
Hongkong (SVZ der VR China) |
Macao (SVZ der VR China) |
Tschagos-Archipel (Britische Überseegebiete)
(TID 223096)
(TID 356652)
Antigua und Barbuda | Australien | Bahamas | Bangladesch | Barbados | Belize | Botsuana | Brunei | Dominica | Fidschi | Gambia | Ghana | Grenada | Guyana | Indien | Jamaika | Kamerun | Kanada | Kenia | Kiribati | Lesotho | Malawi | Malaysia | Malediven | Malta | Mauritius | Mosambik | Namibia | Nauru | Neuseeland | Nigeria | Pakistan | Papua-Neuguinea | Salomonen | Sambia | Samoa | Seychellen | Sierra Leone | Singapur | Sri Lanka | St. Kitts und Nevis | St. Lucia | St. Vincent und die Grenadinen | Südafrika | Swasiland | Tansania | Tonga | Trinidad und Tobago | Tuvalu | Uganda | Vanuatu | Vereinigtes Königreich | Zypern
(TID 223096)
(TID 503204)
Afghanistan | Bangladesch | Bhutan | Indien | Malediven | Nepal | Pakistan | Sri Lanka
(TID 223096)
(TID 674920)
Mitglieder: China |
Russland |
Usbekistan |
Kasachstan |
Kirgisien |
Tadschikistan
Beobachterstatus: Indien |
Pakistan |
Iran |
Mongolei
(TID 223074)
(TID 504332)
Afghanistan | Aserbaidschan | Iran | Kasachstan | Kirgisistan | Pakistan | Tadschikistan | Türkei | Turkmenistan | Usbekistan
(TID 223096)
(TID 323226)
Afghanistan | Ägypten | Albanien | Algerien | Aserbaidschan | Bahrain | Bangladesch | Benin | Brunei | Burkina Faso | Dschibuti | Elfenbeinküste | Gabun | Gambia | Guinea | Guinea-Bissau | Guyana | Indonesien | Iran | Irak | Jemen | Jordanien | Kamerun | Kasachstan | Kirgisistan | Komoren | Kuwait | Libanon | Libyen | Malaysia | Malediven | Mali | Marokko | Mauretanien | Mosambik | Niger | Nigeria | Oman | Pakistan | Palästina | Qatar | Saudi-Arabien | Senegal | Sierra Leone | Somalia | Sudan | Suriname | Syrien | Tadschikistan | Togo | Tschad | Tunesien | Türkei | Turkmenistan | Uganda | Usbekistan | Vereinigte Arabische Emirate
(TID 223096)
(TID 505739)
Belutschistan | Nordwestprovinz (NWFP) | Punjab | Sindh | Islamabad Hauptstadtterritorium (Capital Territory) | Stammesgebiete unter Bundesverwaltung (FATA) | Asad Kaschmir | Nordgebiete
(TID 223096)
(TID 337586)
Koordinaten: 24°-37° N, 61°-78° O
(TID 488883)
als:Pakistan
an:Pakistán
ar:باكستان
ast:Paquistán
bg:Пакистан
bn:পাকিস্তান
bs:Pakistan
ca:Pakistan
cs:Pákistán
cv:Пакистан
cy:Pakistan
da:Pakistan
dv:ޕާކިސްތާން
el:Πακιστάν
en:Pakistan
eo:Pakistano
es:Pakistán
et:Pakistan
eu:Pakistan
fa:پاکستان
fi:Pakistan
fr:Pakistan
gd:Pacastan
gl:Paquistán - پاکستان
gu:પાકિસ્તાન
he:פקיסטן
hi:पाकिस्तान
hr:Pakistan
hu:Pakisztán
id:Pakistan
io:Pakistan
is:Pakistan
it:Pakistan
ja:パキスタン
ka:პაკისტანი
ko:파키스탄
kw:Pakistan
lb:Pakistan
li:Pakistan
lt:Pakistanas
ms:Pakistan
nds:Pakistan
nl:Pakistan
nn:Pakistan
no:Pakistan
os:Пакистан
pl:Pakistan
pt:Paquistão
ro:Pakistan
ru:Пакистан
scn:Pakistan
simple:Pakistan
sk:Pakistan
sl:Pakistan
sq:Pakistani
sr:Пакистан
sv:Pakistan
ta:பாகிஸ்தான்
te:పాకిస్తాన్
th:ประเทศปากีสถาน
tl:Pakistan
tr:Pakistan
uk:Пакистан
ur:پاکستان
vi:Pakistan
zh:巴基斯坦
(TID 4347)
3719/135