Pazifikkrieg
Aus Schlauweb
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| Chinesische Soldaten stürmen japanische Stellungen in der Kleinkrieg um Tai'erzhuang (März 1938) |
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| Aufgabe der Amerikaner und Filipinos auf Corregidor, Philippinen (Mai 1942) |
| Bild:USS Franklin (03.1945).jpg |
| USS Franklin mit Schlagseite nach einem japanischen Kamikazeangriff (März 1945) |
| Bild:Atomic cloud over Hiroshima.jpg |
| Die Wolke der ersten abgeworfenen Kernwaffe über Hiroshima (6. August 1945) |
Der Pazifikkrieg begann in Asien mit dem Eruption des Zweiten Japanisch-Chinesischen Kriegs am 7. Juli 1937. Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 traten am Folgetag die USA in diesen Konflikt und damit in den Zweiten Weltkrieg ein. Sonstige beteiligte Länder in diesem Kriegsgebiet waren Großbritannien, Australien , Neuseeland und die Niederlande. Auf Seiten der Japaner erklärten im Kriegsverlauf einige der besetzten Länder den Alliierten den Krieg. Gegen Kriegsende traten nach der Befreiung einige der asiatischen Länder auf Seiten der Alliierten in den Bewaffnete Auseinandersetzung ein. Am 2. September 1945 wurde auf dem US Schlachtschiff Missouri in der Sagami-Bucht der Pazifikkrieg und damit auch der Zweite Weltkrieg mit der Unterzeichnung der japanischen Kapitulationsurkunde beendet.
Kriegsbezeichnungen
Japan
Die offizielle japanische Bezeichnung für den Gesamtkonflikt, der aus dem laufenden Bewaffnete Auseinandersetzung gegen die Republik China und der gerade begonnenen Auseinandersetzung mit den USA bestand, war Dai toua sensou (大東ä戦ä), Großer Ostasiatischer Krieg. Der Name wurde am 10. Dezember 1941 vom japanischen Parlament beschlossen. Zwei Tage darauf erfolgte die Bekanntgabe des Namens an das japanische Volk.
Eine zusätzliche Bezeichnung war Taiheiyo sensou (太平洋戦ä) was wörtlich Pazifikkrieg bedeutet.
Die dritte Bezeichnung Jyugonen'sensou (十ä年戦ä), 15-jähriger Krieg, wurde nicht so häufig benutzt. Sie bezieht sich auf den, seither 1931 mit der Eindringen von Reich der Mitte begonnenen, Sino-Japanischen Krieg, der bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs dauerte. Dieser ist in Land der aufgehenden Sonne als Japanisch-Chinesischer Krieg (jap. 日ä戦ä, Nitchū Sensō) oder auch als HEI, Operation C oder Invasion in China bekannt.
China
Die Bezeichnungen für den Bewaffnete Auseinandersetzung sind unterschiedlich: In der Volksrepublik China und der Republik China ist Antijapanischer Krieg (chin. 抗日戰爭, kàngrì zhànzhēng) die offizielle Bezeichnung des Krieges. Die Bezeichnung wird aber auch in anderen südostasiatischen Ländern für den eigenen Widerstand gegen die japanische Besatzung verwendet. Der Bewaffnete Auseinandersetzung wird in Reich der Mitte aber auch als Krieg des Widerstands (抗戰, kàngzhàn) bezeichnet.
USA und Alliierte
Von den USA wurde die Bezeichnung Pacific Theater of Operations (PTO) für alle militärischen Aktionen im Pazifik und den umliegenden Staaten gewählt.
Da der US Armee, der US Navy und dem US Marine Corps eine annähernd gleiche Rolle in diesem Konflikt zukam und das Einsatzgebiet sich über die Fläche des Großer Ozean und Südostasien bis nach Indien erstreckte, wurde im Gegensatz zum europäischen Kriegsschauplatz kein Gesamt-Oberbefehlshaber bestimmt, wie es da Eisenhower war.
Die beiden Kommandeure der USA im PTO waren ab dem 30. März 1942 der Commander in Chief Pacific Ocean Areas Admiral Chester W. Nimitz und der Supreme Allied Commander South-West Pacific Area Douglas MacArthur. Ihnen waren zusätzlich die alliierten Einheiten der Briten, Australier, Neuseeländer und Niederländer unterstellt.
Ein dritter Kampfbereich war das South-East Asian Theatre (SEAT), zu dem die USA Indien, Burma, Thailand, Malaysia und Singapur gehörten. Hier operierten indische, britische und amerikanische Truppen. Feldherr war ab dem 7. Dezember 1941 General Sir Archibald Wavell, der einen Monat später auch das ABDACOM mit zusätzlichen niederländischen und australischen Einheiten übernahm. Nach dessen Zerschlagung Ende Febr. 1942 kam das SEAT erst einmal unter das britische Indien-Kommando um dann im Aug. 1943 auf Anordnung Winston Churchills neu aufgestellt zu werden. Ab Okt. war der neue Charakter Admiral Louis Mountbatten. Die Bezeichnung China Burma India Theater (CBI) bezog sich auf den Kampfraum der Alliierten, die von Britisch-Indien und Burma aus versuchten die japanische Okkupation in Reich der Mitte zu bekämpfen.
Übersicht
Der Pazifikkrieg unterschied sich in vielen Sich beliebt machen vom Bewaffnete Auseinandersetzung in Europa. Während sich das Schlachtgeschehen europäisch von Beginn bis zum Kriegsende überwiegend auf dem Gegend abspielte, verlagerten sich die Kampfräume in Südostasien vom Land auf den weit ausgedehnten pazifischen Seeraum. Die Seegefechte zwischen den Alliierten und Nippon trugen ab 1942 wesentlich zum Ausgang des Kriegs bei.
In der Pazifikregion wurde, wenn auf Land, meist in unwegsamen Regenwaldgebieten gekämpft, weswegen auch nicht selten kein schweres Gerät wie wie Panzer eingesetzt wurden. Von entscheidender Bedeutung war daher das koordinierte Vorgehen der Land-, Luft- und Seestreitkräfte. Die Umsetzung dieser Taktik ermöglichte den Japanern die Eroberung eines gewaltigen Raumes in kurzer Zeit, und wurde dann von den Amerikanern kopiert und perfektioniert.
Die Notlage in Ostasien, die seit dem japanischen Einfall in die Mandschurei 1931 und der Bildung des Marionettenstaats Mandschuko zwischen Nippon und Reich der Mitte herrschte, führte am 7. Juli 1937 beim Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke zum Eruption des Zweiten Japanisch-Chinesischen Kriegs. Bis 1940, als es zu einem Einstellung an der Front kam, hatten die Japaner den Norden Chinas erobert und jede Menge der Küstenstädte standen unter ihrem Einfluss. Trotz vieler diplomatischer Versuche eine Kriegsausweitung nach Südostasien zu verhindern und die Japaner mit wirtschaftlicher Embargos zum Rückzug aus den besetzten Bedürfen zu zwingen, kam es am 7. Dezember 1941 zum Angriff auf Pearl Harbor.
Nach diesem empfindlichen Schlag gegen die USA drangen die Japaner planmäßig weiter nach Süden vor und besetzten unter der Ideologie Asien den Asiaten europäische und amerikanische Kolonien wie Hongkong, die Philippinen und Niederländisch-Indien.
Innerhalb von 4 Monaten hatten japanische Truppen ganz Südostasien und einen Großteil des Pazifiks mit etwa 450 Mio. Volk unter ihrer Kontrolle. Dies war die größte Ausdehnung in der Geschichte Japans.
Zentrum 1942, nach der Schlacht im Korallenmeer, sowie der Schlacht um Midway bei der die Japaner vier Flugzeugträger verloren und damit ihre Kriegsflotte empfindlich geschwächt war, änderte sich jedoch die Situation. Amerikanische Truppen konnten ein weiteres Vordringen Japans verhindern. Damit war eine Isolierung Australiens von USA vereitelt und US-Truppen konnten weiter auf japanisch besetztes Gebiet vorrücken.
Die härtesten Kämpfe tobten von Ende 1942 bis Mittelpunkt 1944 in der Südsee auf den Salomonen, den Gilbert-Inseln, den Marshall-Inseln und den Marianen. Ein erfolgreiches taktisches Mittel war dabei das sogenannte Inselspringen, bei dem die Bürger die stark befestigten japanischen Stützpunkte umgingen und Eiland für Eiland in Neigung japanischem Hoheitsgebiet einnahmen.
Ende October bis Anfang Nov. 1944 kam es dann zur Seeschlacht von Leyte (Philippinen), bei der die Japaner fast ihre komplette Seestreitmacht verloren.
Nach den Kämpfen auf den japanischen Inseln Iwo Jima und Okinawa warfen die Bürger am 6. August 1945 die erste A-Bombe auf Hiroshima. Kurz darauf, am 9. August wurde die zweite über Nagasaki gezündet. Sechs Tage später verkündet der japanische Tennō im Hörfunk die Kapitulation, die am 2. Sept. in der Bucht von Tokyo auf der USS Missouri unterzeichnet wurde.
- siehe auch: Chronologischer Kriegsverlauf
Kriegsgebiet
In seiner größten Ausdehnung erstreckte sich das Kriegsgebiet mit einem Rahmen von etwa 5.000 km über den Pazifischen Ozean. Im Norden reichte es bis zur Sowjetunion und den Alëuten, im Europa bis nach Burma und Sumatra. Im Süden grenzte das Kriegsgebiet bis etwa 200 km an die Küste Australiens, und im Orient bis an den Militärstützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii.
Beschränkte sich der Bewaffnete Auseinandersetzung von 1937 bis Ende 1941 fast ausschließlich auf das chinesische Festland, verlagerte sich das Hauptkampfgebiet 1942 zum Pazifischen Ozean. Dort erwartete die Soldaten auf den Inseln in der Regel Sumpfgebiete und Regenwald, die den Einsatz von Panzern und schweren Geschützen behinderten. Daher war es wichtig, die Lufthoheit zu erlangen und auf strategisch günstig gelegenen Inseln Luftwaffenstützpunkte einzurichten.
Vorgeschichte
Anfang des 20. Jahrhunderts war der Großteil Ostasiens und des Pazifiks unter der Herrschaft europäischer und amerikanischer Kolonialmächte, z. B. Vietnam (Frankreich), Philippinen (USA), Hawaii (USA), Indonesien (Niederlande) und Malaysia (Großbritannien). Korea und Taiwan waren japanische Kolonien.
Nippon war vor dem Pazifikkrieg schon an mehreren Erlangen involviert gewesen. Unter Tennō Yoshihito kämpfte Land der aufgehenden Sonne an der Seite der Alliierten im Ersten Weltkrieg, in dem Land der aufgehenden Sonne Kolonien des deutschen Kaiserreichs übernehmen konnte, wie beispielsweise Tsingtau. Etwa zehn Jahre überwiegend kam es wegen Querelen um die Mandschurei zum Russisch-Japanischen Krieg (1904-1905).
Nachdem es nicht gelang, die Wirtschaftskrise ab 1929 qualifiziert der weltwirtschaftlichen Lage einzudämmen, wurden verstärkt Stimmen laut, die eine territoriale Zuwachs als Lösung der Probleme sahen.
Ab den 1930er-Jahren erlangten Militärs verstärkt Kontrolle über die Regierung, einschließlich des Amts des Premierministers. Politische Person wurden verfolgt, Medien zensiert. Der aggressive Einsatz für eine Neugestaltung der Pazifikregion hatte angeblich zum Ziel, die Hegemonie der asiatischen Länder und Kolonien durch westliche, europäische Staaten zu beenden und sie durch eine japanische zu ersetzen (Panasiatismus).
Das Hauptinteresse der japanischen Ausdehnung galt dem Gebiet der damaligen Republik China. Nach dem Mukden-Zwischenfall am 18. September 1931, der vermutlich von den Japanern selbst erzeugt wurde, kam es zur Mandschurei-Krise und die Guandong-Armee besetzte, angeblich ohne größere Rücksprache mit der japanischen Regierung, die Mandschurei. Am 1. März 1932 wurde dort der Marionettenstaat Mandschuko ausgerufen, dessen offizieller Präsident und späterer Kaiser Pu Yi war. Auf Grund internationaler Proteste über das Vorgehen in Reich der Mitte trat Nippon 1933 aus dem Völkerbund aus, 1936 schloss es sich dem Antikominternpakt an.
Kriegsverlauf
1937
Am 7. Juli 1937 kam es zum Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke, der den Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg auslöste, der im asiatischen Raum den Beginn des Pazifikkriegs markiert und in Nippon auch als Beginn des Zweiten Weltkriegs gilt.
Ob dieser Vorfall, bei dem sich japanische und chinesische Soldaten Feuergefechte lieferten, von Land der aufgehenden Sonne provoziert wurde, ist umstritten. In der Folge eröffneten die Japaner einen Angriff auf Peking, dem die chinesischen Verteidiger nichts vs. zu setzen hatten. Am 29. Juli kapitulierte Peking und einen Tag später Tianjin (→ Scharmützel um Peking-Tianjin). Die Japaner setzten ihren Vormarsch von Norden und Süden in Reich der Mitte fort und die Nationalregierung der Kuomintang unter Chiang Kai-shek erklärte ihnen am 7. Aug. den Krieg.
Die Japaner rechneten mit einem schnipsen Sieg, doch die ab dem 13. August tobende Zweite Schlacht um Shanghai dauerte unerwartet lange und forderte mit rund 70.000 japanischen und etwa 200.000 chinesischen Soldaten sehr etliche Opfer. Nippon konnte die Gefecht erst Zentrum Nebelmonat November für sich entscheiden, als die Japanische 10. Streitkräfte in der Hangzhou Bucht landete und die chinesischen Truppen, die Shanghai in erbitterten Häuserkämpfen verteidigten, einzukesseln drohte.
Die kommunistische chinesische Truppe errang in der Kleinkrieg von Pingxingguan am 25. Sept. einen kleinen taktischen Sieg, der als „Der große Sieg von Pingxingguan“ in die Geschichte der kommunistischen Partei einging. In dem engen Passtal nach Pingxingguan, das rund 9.000 Japaner ohne Vorerkundung befuhren, gelang es einer kommunistischen Einheit mit Handgranaten und Gewehrfeuer eine Grausen unter den Japanern auszulösen und sie in die Abhauen zu schlagen. Dabei erbeuteten sie etwa 100 Sattelschlepper mit Waffen- und Munitionsnachschub. Alle beide Seiten beklagten je ca. 1.000 Tote.
Edelmann Konoe Fumimaro kündigte am 5. Nebelmonat November Japan's Ziel einer Reform Asiens an. Zugleich unterbreitete die japanische Regierung der chinesischen Regierung das Angebot, den Zwischenfall beizulegen, wenn sich Reich der Mitte künftig an die drei vom japanischen Außenminister Hirota Kōki 1934 formulierten Prinzipien hielte. Die Prinzipien waren:
- Unterdrückung aller antijapanischer Aktivitäten,
- Anerkennung Mandschukos und eine freundliche Beziehung zwischen Mandschuko, China und Japan,
- Gemeinsamer Kampf gegen den Kommunismus.
Die Kuomintang weigerte sich zunächst, in Verhandlungen einzutreten, und änderte diese Haltung erst am 2. Dezember. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Japaner Shanghai jedoch schon erobert und die chinesischen Truppen befanden sich im Rückzug. Daher war die japanische Regierung nicht länger bereit, den Konflikt unter den zuallererst genannten Bedingungen beizulegen, stattdessen stellte deutlich härtere Forderungen, nämlich die Demilitarisierung Nordchinas und der Inneren Mongolei, die Löhnung einer Entschädigung und den Aufbau von politischen Strukturen, die das Zusammenleben von Mandschuko, Land der aufgehenden Sonne und Reich der Mitte regeln sollten. Diese Bedingungen wies die chinesische Regierung zurück.
Um den 8. Dezember erreichten die japanischen Truppen Nanking, die Gemarkung der Kuomintang und kesselten sie ein. Die Bombardierungen dauerten Tag und Nacht und am 12. Dez. befahl der chinesische Stadtkommandant den Rückzug der Truppen, der am Fluss Jangtsekiang mit einer Heidenangst endete. Mehrere Leute ertranken in dem kalten Fluss. Bei der Räumung von amerikanischen Bürgern aus Nanking beschossen die Japaner am selben Tag von Kampfflugzeugen aus das auf dem Jangtse voll beladen fahrende Kanonenboot USS Panay (→ Panay-Vorfall). Das Boot wurde versenkt. Drei Leute starben und 48 wurden verletzt. Zwar entschuldigte sich die japanische Regierung für den Zwischenfall, aber zusammen mit Berichten über die Grausamkeiten japanischer Soldaten, die nun an die Öffentlichkeit kamen, sorgte er dafür, dass sich das Bild von Land der aufgehenden Sonne in den USA zu ändern begann.
Am 13. Dez. besetzten die japanischen Truppen Nanking. In dem darauf folgenden, drei Wochen andauernden Massaker von Nanking wurden vermutlich über 300.000 chinesische Zivilisten ermordet und etwa 20.000 Frauen vergewaltigt . Chiang Kai-shek ließ folglich die Gemeinde in das entfernte Chongqing verlagern.
1938
Im Jan. verkündete die japanische Regierung nach dem endgültigen Scheitern von Verhandlungen, dass man die nationale chinesische Regierung auslöschen werde. Land der aufgehenden Sonne entschloss sich zu einer Angriff in Tendenz Wuhan. Um diese Angriff zu ermöglichen, sollten zunächst die wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte im Norden erobert werden. Um die Ort Xuzhou, einen wichtigen Knotenpunkt, zu erobern, versuchten die japanischen Soldaten zunächst, die chinesische Garnisionsstadt Tai'erzhuang zu erobern. Doch die chinesischen Truppen ließen die Japaner in eine Fallgrube laufen und kesselten die japanischen Truppen am 24. März in der Scharmützel um Tai'erzhuang ein. Nach chinesischen Unterlagen fielen etwa 30 000 japanische Soldaten. Dies war die erste größere Niederlage der Japaner in diesem Krieg.
Im März verabschiedete Land der aufgehenden Sonne das Nationale Mobilisierungsgesetz, welches alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte auf eine effizientere Kriegsführung konzentrierte und im April in Kraft trat. Hoffnungen auf eine friedliche Lösung des Konfliktes mit Reich der Mitte kamen auf, als Ugaki Kazushige, ein ehemaliger General und Person weiterer Eskalationen, im Mai des selben Jahres Außenminister wurde. Doch stattdessen eine Beruhigung der Lage zu erreichen, kam es zu erneuten Querelen mit der Sowjetunion um die Mandschurei und in der Folge zum Russisch-Japanischen Grenzkonflikt.
Die Ort Tai'erzhuang konnte in einem zweiten Anlauf am 19. Mai von den Japanern erobert werden und auch die Kampf um Xuzhou ging siegreich aus, aber der Sage von der Unbesiegbarkeit Japans war durch die früheren Vorfälle gebrochen.
Chiang Kai-shek ließ am 9. Juni die Staudämme des Gelben Flusses aufbrechen und so das Land überfluten. Er hoffte damit den japanischen Vormarsch zurückschrecken zu können. Da aber versäumt worden war die eigene Zivilbevölkerung zu warnen, kam es zu etwa 890.000 Toten und etwa 12 Mio. Volk wurden obdachlos. 4.000 Dörfer und 11 Städte rissen die Fluten mit sich. Die Überflutungen schafften es aber, die japanische Initiative gegen Wuhan für Monate zu unterbrechen. Erst am 25. Oktober eroberten die Japaner Wuhan unter großen Verlusten (→ Scharmützel um Wuhan). Kurz darauf gelang ihnen die Eroberung Kantons ohne auf größeren Widerstand zu stoßen. Da die erhoffte chinesische Niederlage nicht erfolgte, wurde den japanischen Strategen bewusst, dass der Bewaffnete Auseinandersetzung deutlich länger als geplant währen würde.
1939
Die Chinesen begannen nach dem Verlust von Wuhan mit der Strategie des magnetischen Krieges. Dabei sollten die japanischen Truppen an bestimmte Positionen, die als Magnet dienen sollten, gelockt werden, wo sie leichter offen wären oder wo mindestens ihr Vormarsch verlangsamt werden konnte. Das beste Beispiel dafür ist die Verteidigung der Gemeinde Changsha, die 1939, 1941, 1942 und 1944 siegreich durchgeführt werden konnte.
Die Kleinkrieg um Nanchang, die die erste große Scharmützel zwischen den Japanern und der Nationalen Revolutionsarmee (NRA) war, endete am 9. Mai mit dem Verlust der wichtigsten Nachschublinie für die Chinesen. Damit war grundsätzlich der Weg für die Japaner in die Südostprovinzen geöffnet.
In der seit April andauernden Kleinkrieg um Suixian-Zaoyang gelang es zwei japanischen Divisionen am 7. Mai die beiden Städte Suixian und Zaoyang einzunehmen. Doch schon am nächsten Tag rückten die Japaner nochmal an um nach Süden weiter zu ziehen. Die Chinesen setzten ihnen nach und starteten am 15. Mai einen Großangriff, der die Japaner nach drei intensiven Kampftagen zum Rückzug zwang. Bis zum 24. Mai waren die beiden Städte nochmals in chinesischer Hand.
Bei zwei Konsultierungen des US-Außenministers Cordell Hull mit dem japanischen Botschafter in Washington im Juli und Aug. des Jahres, bei der Hull zum wiederholten Male die japanische Angliederung der Mandschurei und Teilen Chinas anprangerte und seinen Befürchtungen Ausdruck verlieh, dass auch die Reich der Mitte vorgelagerten Inseln „mandschuriert“ würden, gingen die Japaner nicht auf diese Anmerkungen ein. Allerdings kündigten sie an, dass sie in naher Futur in einen militärischen Pakt mit Deutschland und Italien eintreten würden.
Da Japans wirtschaftliche Futur an erster Stelle von Rohstofflieferungen aus Kolonien Großbritanniens und Frankreichs abhing, nutzten sie den Eruption des Zweiten Weltkriegs europäisch und erpressten von Großbritannien die Blockierung der Burmastraße, um die chinesischen Truppen vom Zufuhr abzuschneiden.
Nachdem der Bewaffnete Auseinandersetzung in Reich der Mitte nach gut zwei Jahren fast zum Einstellung gekommen war begannen die Japaner am 17. Sept. die Schlacht um Changsha, der Provinzhauptstadt von Hunan. Damit wollten sie den Weg in die Südprovinzen öffnen, um danach weiter in Neigung Indochina vorrücken zu können. Während der heftigen Kämpfe, bei denen die Chinesen die weit aufgefächerte Front der Japaner am Fluss Sinchiang siegreich von Norden und Süden attackierten, setzten die Japaner auch Giftgas ein. Nach einem erfolgreichen Perforation standen die Japaner am Sept. vor den Außenbezirken von Changsha, konnten die Gemeinde aber nicht einnehmen, da im Rücken die Chinesen ihre Nachschubwege abgeschnitten hatten. Sie gaben daher am 6. Oktober ihr Vorhaben auf.
Die am 15. Nebelmonat November begonnene Scharmützel um Süd-Guangxi dauerte bis zum 25. Februar 1940 und führte zur Isolierung der inneren chinesischen Provinzen von den Küstenzugängen. Damit bestanden nur noch zwei Nachschubwege, die die Alliierten für Lieferungen nach Reich der Mitte nutzen konnten. Dies war auf der einen Seite die Straße von Lashio in Burma nach Kunming, der Kapitale der Provinz Yunnan und „The Hump“, einer von William H. Tunner organisierten Luftbrücke über den Himalaya.
1940
In den USA, die zu Beginn des Krieges dazu tendierten Nippon zu unterstützen, schlug die Stimmung aber nach Berichten über japanische Kriegsverbrechen und dem Panay-Vorfall sowie der Beeinträchtigung der amerikanischen Öl-Interessen in Reich der Mitte schnell um. In Anbetracht einer möglichen Bedrohung aus dem Pazifikraum begannen die USA am 26. Januar mit dem Aufbau eines Stützpunktes auf dem Palmyra Atoll in den Line Islands, südlich von Hawaii und beorderten ihre Pazifikflotte am 7. Mai für einen unbestimmten Zeitspanne zum Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii zurück.
Die Japaner setzten am 30. Jan. zur Eroberung von Süd-Henan an (→ Kleinkrieg um Süd-Henan), was die Chinesen nach einem Monat heftiger Kämpfe verhindern konnten. Allerdings konnte die am 14. März entbrannte Gefecht um Süd-Shanxi von den Japanern zu einem Heil geführt werden.
Damit hatten die Kämpfe in Reich der Mitte eine Pattsituation erreicht. Land der aufgehenden Sonne hielt den östlichen Teil Chinas voll und litt unter den Guerilla-Attacken der Chinesen. Den Rest Chinas teilte sich die Kuomintang unter der Führung von Chiang Kai-shek mit Mao Zedongs Kommunistischer Partei. Die Japaner setzten im März eine Marionettenregierung unter Wang Ching-wei in Nanking ein, um die japanischen Interessen zu vertreten. Angesichts der Brutalität der Japaner war das Marionetten-Regime in der Bevölkerung extrem unpopulär.
Im Juli 1940 erhöhten die Japaner den Druck auf Französisch-Indochina, den sie bis in den Saison aufrechterhielten.
In einem Presseinterview am 1. August verkündete der japanische Außenminister Yosuke Matsuoka den Aufbau der Großostasiatischen Wohlstandssphäre. Diese Wirtschafts- und Verteidigungsgemeinschaft asiatischer Länder unter japanischer Beherrschung sollte frei von westlichem Einfluss sein.
Der kommunistischen Politische Kraft in Reich der Mitte war es unterdessen lesenswert gut 400.000 Soldaten in 115 Regimentern zu rekrutieren. Am 20. August eröffneten sie die Hundert-Regimenter-Offensive, die bis zum 5. Dez. andauerte. Sie griffen die Eisenbahnlinien zwischen Dezhou und Shijiazhuang in Hebei, zwischen Shijiazhuang und Taiyuan in Zentral-Shanxi und Taiyuan nach Datong in Nord-Shanxi an. Dazu sprengten sie Unterführung und Brücken und zerstörten die Schienen. Auch vor direkten Angriffen auf japanische Garnisonen schreckten sie nicht zurück. Die für die Japaner wichtige Kohlenmine in Chingching konnte von den Kommunisten für ein halbes Jahr außer Betrieb gesetzt werden. Doch nachdem die Japaner General Okamura Yasuji das Kommando in Nordchina übertragen hatten, begann dieser die kommunistischen Stützpunkte gezielt zu suchen und anzugreifen. Nach und nach verloren die Kommunistische Partei Deutschlands dadurch die Kontrolle über über 420 von ihnen im Vorhinein kontrollierten Bezirken. Gegen Ende der Kämpfe kam es zum Zerwürfnis zwischen Peng Dehuai, dem militärischen Führer der Kommunistische Partei Deutschlands und Mao Zedong.
Am 22. Sept. pressten die Japaner von den Franzosen nach einem vorausgegangenen Ultimatum ein militärisches Übereinkommen ab. Dies beinhaltete die Gebrauch dreier Flughäfen und den Transit eigener Truppen durch Indochina nach China. In einer Note an die Japaner missbilligten die USA dieses Vorgehen und lehnten es ab.
Am 27. September 1940 unterzeichnete Nippon den Dreimächtepakt mit Deutschland und Italien, der den bestehenden Antikominternpakt um gegenseitige militärische Unterstützung erweiterte. Damit verwarf der japanische Kaiser seine noch am 5. September 1939 verkündete Neutralität und unterstrich seine aggressive Außenpolitik erstmal gegenüber China.
Die amerikanische Regierung rief danach am 8. October alle Zivilisten im Fernen Osten auf, in die USA zurückzukehren, da es zu einer indifferenten Lage in diesem Gebiet käme und verhängte am 23. October ein totales Ausfuhrverbot für Eisen- und Stahlschrott nach Japan. Am 23. Okt. verließen drei Passagierdampfer die USA um alle Ami aus Reich der Mitte und Land der aufgehenden Sonne zu evakuieren.
1941
Schon am 27. Jan. 1941 berichtete der amerikanische Botschafter in Japan, Joseph C. Grew, dass einer seiner Diplomatenkollegen einem Botschaftsangestellten erzählt hätte, dass jede Menge Quellen, einschließlich einer japanischen, von einem geplanten Großangriff auf Pearl Harbor sprächen, wenn es zum Zerwürfnis mit den USA käme (Quelle: Peace and War - United States Foreign Policy 1931-1941, Departement of State: Washington, 1943) [1].
Im April unterschrieb Präsident Roosevelt einen Geheimbefehl, der es Reserveoffizieren erlaubte das Militär zu verlassen und als Freiwillige nach Reich der Mitte zu gehen. Als Folge gründete Captain Claire Lee Chennault in Kuming die American Volunteer Group (auch Flying Tigers genannt), eine US-amerikanische Fliegerstaffel, die ab 1942 in den aktiven Tätigkeit der US Air Force gesetzt wurde.
Die Japaner unterbreiteten den USA am 12. Mai ein Angebot zu einer Friedensvereinbarung für den Pazifikraum. Das Angebot beinhaltete die Bitte an die USA, Chiang Kai-shek zu Friedensverhandlungen mit Land der aufgehenden Sonne aufzufordern und eine Unterstützung seines Regimes aufzugeben. Danach war ein Abzug der japanischen Truppen aus Reich der Mitte vorgesehen. Nur kleinere Besatzungseinheiten sollten bleiben. Weiterhin strebte Land der aufgehenden Sonne die Normalität der Handelsbeziehungen zu den USA an. Allerdings sprachen die Japaner auch von einer friedlichen territorialen Ausbreitung in den Südwestpazifik und forderten die US-Amerikaner auf, sie bei der Förderung und Anfertigung von Rohstoffen wie Erdöl, Gummi, Zinn und Nickel zu unterstützen. Wörtlich hieß es dort:
Der japanische Botschafter sprach weiterhin davon, zusammen mit den USA den Philippinen die Unabhängigkeit zu sicherstellen und sie als neutralen Staat zu etablieren. Im Gegenzug forderten die USA die Zusicherung von Japan, dass der eingegangene Dreimächtepakt nur ein reines Verteidigungsbündnis sei und lehnten die weitergehenden Vorschläge der Japaner ab.
Am 2. Juli zogen die Japaner über eine Million Männer zum Kriegsdienst ein und erhielten vom Vichy-Regime die Zustimmung zur Besetzung Vietnams, ehedem bis datoIndochina. Zwei Tage später verhängten die USA und Großbritannien ein Embargo und froren die finanziellen Mittel Japans ein.
Ein weiterer Versuch der Japaner zu einem Friedensangebot für den Pazifikraum am 6. August als Antwort auf Roosevelts Forderungen im vorausgegangenen Handelssperre wurde von den USA wiederum zurückgewiesen. Im Folgenden schlugen die Japaner ein Treffen zwischen ihrem Regierungschef Konoe Fumimaro und Roosevelt vor, das aber nicht zustande kam, da die USA eine zu große Kluft zwischen den Interessen beider Staaten sah.
Den wiederholten Forderungen der USA, Reich der Mitte zu verlassen, kam Nippon nicht nach und auch ein geändertes japanisches Friedensangebot vom 6. Sept. brachte alle beide Parteien nicht weiter. Am 3. September telegrafierte der amerikanische Botschafter von Tokio nach Washington, dass seiner Anschauung nach ein Bewaffnete Auseinandersetzung im Großer Ozean unumgänglich wäre.
Als am 6. September eine kleine chinesische Guerillagruppe in den Zurück holen südöstlich von Yueyang auf eine japanische Gebiet traf entbrannte zum zweiten Mal die Schlacht um Changsha. Die Besetzung der Ort scheiterte erneut. Ab Ende September zogen sich die japanischen Einheiten in die Yueyang Region zurück.
Auch die diplomatischen Bemühungen im November brachten keine Entscheidung und Annäherung. Nachdem Anfang Dez. große Truppenbewegungen in Indochina gemeldet wurden, sandte Roosevelt am 6. Dezember Kaiser Hirohito eine Note, in der er von tragischen Auswirkungen der letzten Ereignisse sprach. Roosevelt gab noch einmal seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Friede im Großer Ozean gewahrt bliebe und die Völker im Pazifikraum nicht permanent auf einem Dynamitfass absitzen müssten. Er appellierte an den Kaiser und bat ihn um Hilfe in der Verwehrung von Tod und Zerstörung in der Planet [2].
Wegen des Embargos Großbritanniens und der USA und weil Nippon von den Rohstofflieferungen der europäischen Verbündeten abgeschnitten war, erschien ein Bewaffnete Auseinandersetzung mit den USA und Großbritannien die einzige Alternative zum Verlust des Reiches in der bisherigen Form.
Am 27. Nov. verließ die Kido Butai ihre japanischen Stützpunkte und setzte Kurs auf Hawaii um die dort versammelte Pazifikflotte der US-Amerikaner auszuschalten. Die Information, dass fast die komplette amerikanische Seestreitkraft dort versammelt lag, bekam die japanische Militärführung vom seit Anfang 1941 in den USA etablierten Spionagenetzwerk.
Zwei Stunden vor der Anfall auf Pearl Harbor begannen die Japaner die Eindringen der malaiischen Halbinsel bei Khota Baru. Auf Malaya war jedoch zwecks der Datumsgrenze schon der 8. Dezember, warum meist der Angriff auf Pearl Harbor auch als zeitlicher Beginn des Krieges wertgeschätzt wird.
Angriff auf Pearl Harbor und Kriegserklärung der USA
Mit dem Angriff auf den US-amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor am Morgen des 7. Dezember 1941 eröffneten Flugzeuge der japanischen Marine den Bewaffnete Auseinandersetzung im Pazifik. Die scheinbar unvorbereiteten US-Truppen erlitten dabei eine schwere Niederlage, was den USA einen Anlass gab, sich aktiv am Zweiten Weltkrieg zu beteiligen. Bis zu jenem Tag hatte der Stützpunkt auf Hawaii hinsichtlich der großen Entfernung zu Nippon als unbezwinglich gegolten.
Die US-Geheimdienste hatten zwar schon drei Wochen vor dem Angriff die Vorbereitungen Japans zur Eroberung Südostasiens erkannt, dass Nippon aber gleichzeitig auch die USA überfallen würde war ihnen entgangen. → Die amerikanische Funkaufklärung bei Pearl Harbor
Um 3.42 Uhr sichtete der Minenräumer Condor ein Periskop eines U-Bootes vor Honolulu, woraufhin 18 Aufklärer nach Pearl Harbor geschickt wurden. Um 6.10 Uhr erteilte Vizeadmiral Nagumo den Fliegerstaffeln seiner klammheimlich gebliebenen Flugzeugträgergruppe den Angriffsbefehl, die erste Angriffswelle erreichte gegen 7.45 Uhr die Küste Oahus. Die ersten Toten des Krieges gab es schon eine Stunde vorher, bei einem Angriff auf den Zerstörer Ward starben zwei japanische Besatzungsmitglieder in ihrem U-Boot.
Nachdem sich die letzten japanischen Flugzeuge gegen 13:00 Uhr Ortszeit weit hatten, war ein Teil der Militärbasis und der im Port liegenden Schiffe mindestens schwer beschädigt.
Die Bilanzen über den Angriff auf Pearl Harbor sind jedoch multipel widersprüchlich. Dies liegt daran, dass unbedeutende Schiffe oft nicht mitgezählt wurden oder es Unstimmigkeiten bei der Zählung von beschädigten oder zerstörten Schiffen gab. Die Toten und Verwundeten wurden partiell getrennt nach Zivilisten, Marine- und Armee-Zugehörigkeit erfasst, in manchen Bilanzen wurden die zivilen Opfer gar nicht erfasst. Jedoch kann man davon ausgehen, dass auf amerikanischer Seite etwa 2400 Volk starben und etwa 160 Flugzeuge zerstört wurden. Auf japanischer Seite wurden etwa 30 Flugzeuge angeschossen, 65 Soldaten starben.
Auch wenn der Angriff auf Pearl Harbor die US-Marine hart traf, konnten die Japaner ihr wichtigstes Ziel, die Flugzeugträger, nicht zerstören, da die beiden anderweitig in Pearl Harbor stationierten Träger in See waren, um Jagdflugzeuge nach Wake und Midway zu transportieren (eine zu dieser Zeit nicht ungewöhnliche Aufgabe für Flugzeugträger). Außerdem blieben fast alle Treibstofftanks und Werften unbeschädigt, deren Zerstörung eine amerikanische Gegenoffensive um tief verzögert hätte. Die Trennung der Schlachtflotte hatte zur Folge, dass die bisherig in der US-Navy dominierende Konzeption einer Entscheidungsschlacht der schweren Artillerieträger von einem Tag zum anderen hinfällig geworden war.
Die der Pazifikflotte verbliebenen Flugzeugträger und U-Boote wurden zum entscheidenden Seekriegsmittel für Verteidigung und Offensive. Dies wurde am deutlichsten in der Ernennung des aus der U-Schiff Waffe stammenden Admirals Chester W. Nimitz zum neuen Feldherr Pazifik.
Auf Grund der Aufstellung der Schiffe im Port von Pearl Harbour waren die Verluste an Menschenleben für die US-Navy - in Verbindung zu einem Schlacht auf hoher See - relativ niedrig. Dies sollte nachhaltig wesentliche Auswirkung auf die Ausbildung von Offizieren und Mannschaften folglich Verlauf des Krieges haben.
Am selben Tag, jedoch nach dem Angriff, erklärte Land der aufgehenden Sonne den Vereinigten Vereinigte Staaten von Amerika von Vereinigte Staaten von Amerika den Krieg. Einen Tag später unterzeichnete Franklin D. Roosevelt die Kriegserklärung an Land der aufgehenden Sonne und besiegelte damit den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg. Der für die USA überraschende und zutiefst demütigende Kriegsausbruch führte eine Einigung und Stärkung des Widerstandswillens im Meeting und in der Bevölkerung herbei. Ein psychologischer Faktor, den die japanische Militärführung ohne Fragestellung unterschätzt hatte. Ziel der Bombardierung von Pearl Harbour war die Trennung der US-Navy für eine begrenzte Zeit, damit Nippon die seiner Anschauung nach benötigten Rohstoffgebiete in Südostasien erobern konnte.
Zerstörung der Force Z
- → Force Z
Nachdem eine Gegenüberstellung in Asien nicht länger zu vermeiden war, verlegte die britische Marine zum Schutz ihrer Kolonien zig Schiffe, unten die Schlachtschiffe Prince of Wales und die Repulse, nach Ostasien. Nach Eintreffen im Port von Singapur am 27. Oktober 1941 bildeten sie zusammen mit vier Zerstörern die Force Z.
Am Tageszeit des 8. Dez. 1941 machte sich die Force Z auf den Weg in den Golf von Siam, um ein weiteres Vordringen japanischer Truppen zu verhindern. Am Morgen des folgenden Tages wurde sie von japanischen Kampfflugzeugen schwer attackiert. Nach zusammenfassend sieben Angriffswellen des japanischen 22. Marine-Fliegergeschwaders sanken die Repulse und die Prince of Wales. 840 Besatzungsmitglieder starben, unten auch der kommandierende Admiral Phillips.
Die britischen Streitkräfte waren dadurch stark geschwächt, und übrige Unterstützung konnte nicht entsandt werden, da alle Kräfte in Afrika und Europa unselbständig waren.
Vorrücken der Japaner
Die Japaner hatten nun einen entscheidenden Vorteil: Sie besaßen die Luft- und Seehoheit gegen die dezimierten und geschockten Amerikaner. Großbritannien war mit Voranschreiten des Krieges in Abendland mehr und mehr gezwungen, seine Kräfte gegen Deutschland und Italien zu konzentrieren. So konnte die japanische Streitkräfte ihre Taktik der blitzschnellen Überraschungsangriffe weiter fortführen.
Schon manche Stunden nach dem gelungenen Kleinkrieg auf Pearl Harbor starteten japanische Truppen eine großangelegte Sturm in Südostasien. Am 8. Dez. begannen die Japaner die Eindringen von Thailand (→ Scharmützel um Prachuab Khiri Khan) und ihre Sturm gegen die britische Kolonie Hongkong, die am 25. Dez. vollständig ausverkauft wurde. In kurzer Zeit okkupierten japanische Truppen auch die malaiische Halbinsel.
Auf dem Rückweg vom erfolgreichen Pearl Harbor Angriff trennen sich einige Schiffe von der japanischen Hauptflotte und greifen am 8. Dez. die Eiland Wake an, die trotz der verbissenen Verteidigung durch die dort stationierten amerikanischen Marineinfanteristen am 23. Dez. an die Japaner fiel (→ Schlacht um Wake).
Die Inseln Guam, Makin, Tarawa fielen am 10. Dezember in japanische Hände, dem gleichen Tag an dem sie auch die Invasion der Philippinen auf Luzon, deren Hauptinsel starteten. Die dort stationierten alliierten Einheiten der US-Amerikaner und Filipinos unter dem Kommando von General Douglas MacArthur waren den anrückenden Japanern weit unterlegen. Am ersten Invasionstag gelang es japanischen Flugzeugen die meisten depressiv stehenden amerikanischen Maschinenpark auszuschalten und damit die Lufthoheit zu erringen. So konnten sie fast ungehindert die Bodentruppen bei Legaspi (12. Dezember) und im Golf von Lingayen (22. Dezember) an Land bringen. MacArthur beschloss im Folgenden den geordneten Rückzug aller Einheiten auf die Halbinsel Bataan.
Japanische Truppen landeten am 15. Dezember auf Borneo und am 19. Dez. auf Mindanao in den Südphilippinen. Die Bombardierung der burmesischen Stadt Rangun durch japanische Flugzeuge kostete 2.000 Leute am 23. Dezember das Leben. In Hongkong kapitulierten die letzten britischen Einheiten am 25. Dezember.
Im Landesinneren von Reich der Mitte gruppierten sich ab dem 24. Dezember vier japanische Divisionen bei Yueyang. Der erneute Versuch die chinesische Gemarkung Changsha einzunehmen scheitert in der dritten Schlacht um Changsha am 15. Januar 1942, nachdem es den chinesischen Verteidigern lesenswert war drei Divisionen der Japaner einzukesseln, die anschließend entkommen konnten.
1942
Rabaul
Die wichtigste Eroberung der Japaner fand am 23. Jänner statt, als die kleine australische Garnison in Rabaul an der Nordostspitze auf New Britain überwältigt und die Hafenstadt eingenommen werden konnte. Dazu boten sie eine Schiffsanzahl auf, die der Angriffsflotte für Pearl Harbor glich. Mit vier Flugzeugträgern, zwei Schlachtschiffen, neun Kreuzern, sechzehn Zerstörern, übereinkommen Minenlegern und Kanonenbooten, einem Wasserflugzeugtender, verständigen auf Flottentankern und den Truppentransportern, sowie sieben U-Booten fuhren die Japaner nach Rabaul.
Damit hatten die Japaner eine hervorragende Ausgangsbasis für ein weiteres Vordringen in Neigung Ostpazifik und die Südsee, die in den folgenden Jahren zu einer regelrechten Festung ausgebaut wurde. Als Unterschlupf dienten die Berge im Hinterland der Stadt, die aus Bimsstein bestehen. Dort ließen die Japaner von Kriegsgefangenen Fußgängerunterführung in einer Gesamtlänge von gut 500 km graben, die als Nachschublager, Truppenzwischenlager und auch als Lazaretts (hiervon allein 15) dienten. Dazu kamen fünf Landebahnen, eine Station für Wasserflugzeuge, eine U-Boot-Basis und ein Militärhafen. Rabaul war zeitweise mit so weit wie 200.000 Soldaten besetzt.
Zerschlagung der Alliierten in Südostasien
Zum Schutz der kolonialen Territorien und des eigenen Einflussbereichs in Südostasien gründeten die Alliierten am 8. Januar das ABDACOM, ein gemeinsames Kommando der Amerikaner, Briten, Niederländer und Australier in Singapur, unter dem die Land-, Luft- und Seestreitkräfte koordiniert werden sollten. Trotz einiger kleinerer Erfolge wie in der Seeschlacht vor Balikpapan am 24. Jan. konnten die ABDACOM-Einheiten die Japaner nicht aufhalten. So fielen Tarakan (→ Schlacht um Tarakan), Thailand und Britisch-Malaysia noch im Januar an die Japaner. Die Eindringen der Eiland Java begann am 2. Februar. Einen besonders herben Rückschlag mussten die Briten während der Belagerung von Singapur hinnehmen, als sich eine kombinierte britisch-/indisch-/australische Streitkräfte in einer Stärke von etwa 80.000 Soldaten am 15. Februar geschlagen geben musste und in japanische Gefangenschaft geriet.
Während der Schlacht in der Straße von Makassar am 4. Feber erlitten die Seestreitkräfte des ABDACOM einen Rückschlag, als sie auf der Kesseltreiben eines Invasionskonvois von japanischen Bombern angegriffen und in die Abhauen geschlagen wurden. Als Folge gelang die japanische Landung auf Borneo bei Balikpapan.
Andere Invasionsziele der Japaner waren im Feber Niederländisch-Indien und Sumatra, dort im Besonderen dessen Ölfelder, da der anhaltende Bewaffnete Auseinandersetzung langsam die Treibstoffreserven knapp werden ließ. Aus dem gleichen Grund versuchten die japanischen Bodentruppen auch schnellstmöglich, Borneo rundum einzunehmen.
Um die Besetzung Balis durch die Japaner zu verhindern, lieferten sich die Seeeinheiten des ABDACOM vom 18. bis zum 19. Feber ein Kampf mit den Japanern in der Badung-Straße, das sie verloren (→ Seeschlacht in der Straße von Badung). Auch Timor wurde von den Japanern eingenommen.
Am 19. Feber griffen 71 japanische Sturzkampfbomber, 81 Torpedoflugzeuge zusammen mit 36 Jagdflugzeugen den Port von Darwin im Norden Australiens an. Sie waren von vier Flugzeugträgern gestartet, die zusammen mit zwei Schlachtschiffen, drei Kreuzern und neun Zerstörern vier Tage zuallererst von Palau ausgelaufen waren und nun in der Bandasee lagen. Bei der Anfall wurden ein US-Zerstörer, sieben Frachter und Transporter versenkt sowie erhebliche Schäden an einem amerikanischen Flugzeugtender, sechs Frachtschiffen und den Hafenanlagen verursacht.
Sonstige Landungseinheiten konnten von den Japanern am 25. Febr. auf Java abgesetzt werden. Die Alliierten beschlossen am 25. Februar, ob ihrer eigenen Machtlosigkeit gegen die Japaner, das ABDACOM aufzulösen. Zwei Tage später versuchte die ABDA-Flotte, die Anlandung einer zusätzlichen Invasionstruppe in Südjava zu verhindern. In der nachdem entbrennenden Schlacht in der Javasee und den Folgetagen (→ Kleinkrieg in der Sunda Straße) wurde die komplette ABDA-Flotte durch die japanischen Verbände aufgerieben.
Erste amerikanische Operationen im Pazifik
Die USA begannen am 6. Jan. mit der Verlegung von Truppen nach Amerikanisch Samoa, und verlegten am 12. Jan. drei Schlachtschiffe und sieben Zerstörer aus dem Atlantik zur Pazifikflotte. Zusätzliche Einheiten der Marines wurden am 20. Jan. in Charakter zweier Flugzeugträger nach Pago Pago eingeschifft.
Um den weiteren Vormarsch der Japaner wenigstens zu verlangsamen, starteten die US-Amerikaner einen Angriff auf die Marshall- und Gilbert-Inseln. Die Einsatzgruppe mit zwei Flugzeugträgern, fünf Kreuzern und elf Zerstörern startete am 21. Jan. und erreichte ihr Ziel am 27. Januar. Die Flotille wurde aufgeteilt und begann mit einem Artilleriebeschuss von den Schiffen aus, sowie Flugzeugattacken der Träger auf die japanischen Stützpunkte. Japanische Gegenangriffe verursachten kleinere Schäden auf einem amerikanischen Träger. Als Folge der Angriffe zogen die Japaner ihre Flugzeugträger in die heimischen Gewässer zurück.
Zur Verstärkung des Truppenkontingents im Pazifikraum zogen die USA ab dem 21. Jänner alternative Soldaten aus dem Atlantikgebiet ab und verlegten sie unter Zuhilfenahme von Truppentransportkonvois durch den Panamakanal.
Beschuss der US-Westküste
Am 23. Febr. löste der Beschuss einer Ölraffinerie bei Ellwood in Kalifornien durch das japanische Wasserfahrzeug I-17 an der Westküste der USA Invasionsängste aus. Der Beschuss verursachte aber nur leichte Schäden an einem Pier und einer Pumpanlage. Aufgestiegene amerikanische Flugzeuge konnten das Unterwasserboot nicht länger auffinden. Bei der Anfall soll es sich nach einer 1982 durchgeführten Suche nur um einen Privatfeldzug des japanischen U-Boot-Kommandanten gehandelt haben. Als Folge wurde die Bewachung der amerikanischen Westküste deutlich verstärkt.
Süd-, Südostasien und Vorstoß in die Südsee
Im März gelang den Japanern die vollständige Besetzung von Java und Niederländisch Ostindien, und die ersten Invasionstruppen landeten an den Stränden von Neu Guinea. Auch die Südseeinseln der Salomonen rückten als vorgeschobener Stützpunkt gegen die Landsmann in das Interesse der Japaner, und so landeten am 13. Februar die ersten Einheiten dort.
Nach dem Vormarsch der japanischen Referat aus dem Norden Burmas auf Rangun wurde die Gemarkung am 7. März evakuiert. Schon am nächsten Tag marschierten die Japaner in die Gemarkung ein.
Die Americal Division wurde Zentrum März von Melbourne nach Noumea verlegt. Geeignet dieser Operation begleiteten zwei Flugzeugträger und jede Menge alternative Kriegsschiffe den Konvoi. Unterdessen begannen die japanischen Landungen auf Neu Guinea bei Lae und Finschhafen im Morgenland der Insel. Zur Gegenattacke starteten von den US-Flugzeugträgern am 10. März 104 Flugzeuge als die Kriegsflotte durch das Korallenmeer südlich der Landungszonen vorbeifuhr. Die Apparaturen flogen über das Owen Stanley Gebirgskette und griffen die japanischen Schiffe an. Es gelang ihnen, zwei Schiffe zu versenken und neun sonstige zum Teil schwer zu beschädigen. Die Landungen konnten mit diesem Angriff aber nicht verhindert werden.
Auf Nord-Sumatra landeten japanische Einheiten am 12. März bei Sabang und Iri, um die ergiebigen Ölfelder dort einzunehmen.
Die Andamanen im Golf von Bengalen als Stützpunkt zum geplanten Sprung nach Indien fielen am 23. März, und ein Angriff der Japaner mit Hilfe von fünf Flugzeugträgern auf den britischen Stützpunkt auf Ceylon brachte den Briten einen Verlust von zwei Schweren Kreuzern ein.
Mit dem Start der großangelegten Operation C am 30. April, bei der sechs Flugzeugträger, begleitet von vier Schlachtschiffen und etlichen Kreuzern und Zerstörern in den Indischen Ozean einliefen, versuchten die Japaner die britische Flotille und den Rest der alliierten Schiffseinheiten die noch im Indischen Weltmeer operierten, auszuschalten.
Die Japaner lagen am 5. April mit ihren Operation-C-Einheiten vor Ceylon. Mit den Apparaturen der Flugzeugträger begannen sie einen intensiven Luftangriff auf den Port von Colombo, konnten jedoch nur zwei britische Zerstörer versenken. Auf dem Rückflug entdeckten die Maschinenpark zwei Schwere Kreuzer auf offener See, die sie direkt attackierten und versenkten. 424 Briten fanden dabei den Tod.
Am 9. April kapitulierten die alliierten Truppen auf der Halbinsel Bataan in den Philippinen. Nach der Inhaftierung durch die Japaner kam es zum Todesmarsch von Bataan, bei dem die Gefangenen vom Süden der Halbinsel zu einer etwa 100 km entfernten Bahnstation laufen mussten. Rund 16.000 Soldaten kamen dabei ums Leben.
Am selben Tag griffen die Operation-C-Einheiten der Japaner den Port von Trincomalee an und entdeckten auf offener See Teile der britischen Ostasienflotte. Es gelang den Japanern, einen Flugzeugträger, einen Zerstörer, eine Korvette und zwei Tanker zu versenken.
Erste japanische Rückschläge
Da seit Kriegsausbruch die Alliierten und US-Truppen sonstige Niederlagen scheffeln mussten und den Vormarsch der Japaner nicht stoppen konnten, berieten hochrangige Militärs schon im Januar die Möglichkeit, mit speziell modifizierten Bombern die japanischen Hauptinseln zu erreichen und Ziele im Raum Tokyo, Yokohama, Yokosuka, Nagoya und Kobe zu bombardieren, um in einer relativ frühen Phase des Krieges schon eine Wende herbeizuführen. Dazu wurden im Frühjahr freiwillige Bombercrews auf den umgebauten Apparaturen trainiert, um mit den eingebauten vollen Zusatztanks und voll von Ladung auf einer kurzen Strecke zu starten. Am 2. Apr. verließ ein Flugzeugträger mit Geleitschutz den Port von San Francisco mit Kurs auf Japan. In einer Entfernung von etwa 1.200 km vom Zielort starteten am 18. April die 25 Bomber, um den sogenannten Doolittle Raid durchzuführen. Nach den Bombardierungen, die allerdings kaum nennenswerte Schäden anrichteten, den Amerikanern aber einen Propagandasieg einbrachten, landeten die meisten Maschinenpark in China. Aufgrund des propagandistisch aufgebauschten Erfolges wurde der Slogan: „Doolitt` do it“ Synonym für die Forderung nach harter Vergeltung gegen Japan.
In Burma konnten die Japaner am 30. Apr. die Gemeinde Lasio erobern und damit den Alliierten den Weg nach Reich der Mitte versperren. Am 1. Mai zogen sie in Mandalay ein.
Die Kapitale der Salomoninseln Tulagi auf der gleichnamigen Eiland fiel am 3. Mai in japanische Hände. Die im Port liegenden japanischen Schiffe wurden schon am nächsten Tag von 99 amerikanischen Flugzeugen eines Flugzeugträgers bombardiert. Dabei konnten sie einen japanischen Zerstörer und drei Minensuchboote versenken und vier andere Schiffe beschädigen.
Corregidor, die letzte Feste der Alliierten auf Luzon in den Philippinen, fiel am 6. Mai. Die Japaner machten 11.574 Kriegsgefangene. Am folgenden Tag kapitulierte auch die alliierte Führungsebene auf den südlichen Philippineninseln. Die verbliebenen Truppen wurden aufgefordert, einen Guerillakrieg gegen die Japaner zu führen.
Am 7. April kam es zur Schlacht im Korallenmeer, die bis zum nächsten Tag andauerte. Zwei amerikanische Task-Force-Verbände konnten dabei die Einkünfte von Port Moresby durch die Japaner siegreich verhindern. In der ersten großen Seeschlacht zwischen japanischen und amerikanischen Trägerverbänden verloren alle beide Seiten je einen Flugzeugträger und einige weitere Schiffe.
Zur Sicherung des Seegebietes um die Alëuten wurde am 21. Mai eine amerikanische Nordpazifikflotte mit Hauptquartier in Kodiak zusammengestellt, da dort oft japanische U-Boote gesichtet wurden, die mit Bordflugzeugen Aufklärungsflüge unternahmen.
Durch das Abhören des japanischen Funkverkehrs gelang den USA die Ausweisung des nächsten Ziels eines japanischen Großangriffs; die Midwayinseln. Zur Verteidigung wurden am 25. Mai zwei Marine-Kompanien und eine Artilleriebatterie dorthin verlegt. Sonstige Verstärkung kam am 26. Mai mit Panzerfahrzeugen und Flugzeugen.
Die für den Midway-Angriff vorgesehene Kido Butai lief am 27. Mai aus der Hashirajima-Bucht aus und nahm Kurs auf ihr Ziel. Tags an erster Stelle hatte sich schon ein kleinerer Verband von Ominato aus in Entwicklung der Alëuten in Bewegung gesetzt. Die Landungseinheiten für diese nördliche Inselgruppe und Midway folgten am 28. Mai.
Im gleichen Sinne am 28. Mai verließen zwei amerikanische Flugzeugträger mit fünf Schweren Kreuzern und etlichen Zerstörern den Stützpunkt auf Pearl Harbor. Zwei Tage später folgte ein weiterer Träger und Geleiteinheiten. Zur Verstärkung der Nordpazifikflotte wurden Schiffe aus dem Zentralpazifik verlegt.
Zur Zerstreuung der Midway-Attacke liefen am 31. Mai japanische Klein-U-Boote in die Bucht von Sidney ein, um dort einige Schiffe zu torpedieren. Ein US-Kreuzer wurde nur knapp verfehlt, ein Wohnschiff versenkt und ein niederländisches U-Schiff auf Reede beschädigt. Die Japaner konnten entkommen.
Am 3. Jun. 1942 führte die japanische Flotille eine kleinere Operation gegen Dutch Harbor in den Alëuten als Zerstreuung für Midway durch. Die Aktion konnte von den Amerikanern aber zu früh durchschaut werden, so dass sie wirkunglos wurde.
Die Schlacht um Midway begann am 4. Juni mit einem japanischen Luftangriff auf die Inseln. Wegen schwerer Schäden, die sie in der Korallensee erlitten hatten, konnten 2 japanische Flugzeugträger nicht eingesetzt werden; dennoch standen für den Angriff auf die Midwayinseln 4 große Flugzeugträger zur Verfügung. Die amerikanische Kriegsflotte konnte zwar nur 3 Flugzeugträger aufbieten, besaß jedoch einen taktischen Vorteil, da sie den japanischen Funkcode entschlüsselt hatte. Am 4., 6. und 7. Juni fanden die entscheidenden Gefechte statt, bei denen ein amerikanischer und alle vier eingesetzten japanischen Flugzeugträger versenkt wurden. Die japanischen Verluste beliefen sich auf 3.500 Mann, die US-Navy hatte 307 Tote zu beklagen. Ob der schweren Verluste musste sich die japanische Marine zunächst zurückziehen.
Im gleichen Atemzug begannen die Japaner mit der Okkupation der Alëuten auf Attu und Kiska. Die sich daraus entwickelnde Schlacht um die Alëuten war erst am 15. Aug. 1943 beendet.
Zur Verstärkung der Pazifikflotte verlegten die Ami am 10. Juni einen Flugzeugträger, einen Geleitträger, ein Schlachtschiff, einen Schweren Kreuzer und neun Zerstörer aus dem Atlantikraum in den Pazifik. Fünf Tage danach trat eine neue Organisation der pazifischen Task Forces in Kraft.
Am 1. Juli starteten von San Diego sechs amerikanische Truppentransporter mit Marines an Bord, begleitet von einem Flugzeugträger, einem Schlachtschiff, vier Kreuzern und zehn Zerstörern zur Operation Watchtower in Entwicklung der Fiji Inseln. Im gleichen Sinne für diese Operation liefen am 7. Juli von Pearl Harbor, zwei Flugzeugträger, sechs Kreuzer und 14 Zerstörer in das selbe Gebiet.
Unterdessen wurde die japanische Flotille einer völligen Umgestaltung unterworfen. Die neuen Verbandsstrukturen traten am 14. Juli in Kraft. Zur Flotille stießen zwei neu erbaute Schlachtschiffe, neue Geleit- und Wasserflugzeugträger sowie einige neue Kreuzer und Zerstörer.
Port Moresby auf Neu Guinea blieb weiterhin ein begehrtes japanisches Ziel, so dass ab dem 20. Juli mehrfach von Landungstruppen versucht wurde, bei Buna einen Brückenkopf zu errichten. Alliierte Luftangriffe verhinderten aber des öfteren die Truppentransporte. Eine Eroberung von Port Moresby gelang nicht.
Etwa zur gleichen Zeit vereinigten sich nahe der Fiji Inseln die amerikanischen Flotteneinheiten, um sich für den Beginn der Operation Watchtower vorzubereiten.
Ein mit den Briten abgesprochenes Ablenkungsmanöver wurde von diesen am 1. Aug. gestartet. Die britische Asienflotte im Indischen See stellte zu diesem Zweck drei Konvois zusammen, die von zwei Flugzeugträgern, einem Schlachtschiff und mehreren Kreuzern und Zerstörern begleitet wurden. Die Operation Stab genannte Aktion stellte eine vorgetäuschte Landung auf den Andamanen Inseln dar und dauerte bis zum 10. August.
Die Schlacht um Guadalcanal
Mit der Landung auf der Salomonen-Insel Guadalcanal am 7. August begannen die Ami die Operation Watchtower, eine der verlustreichsten und verbissendsten Schlachten während des Pazifikkrieges. Sie dauerte bis ins nächste Jahr an und markierte einen weiteren Einschnitt für der Amerikaner.
Das Ziel der Landungen war das Flugfeld Lunga Point, der westlichste Stützpunkt der Japaner für landgestützte Luftoperationen. Es konnte schon am Nachmittag des 8. Aug. erobert werden, war aber in den nächsten Monaten hart umkämpft, da die Japaner mit aller Macht versuchten, ihn wiederholt unter ihre Kontrolle zu bekommen.
Die Kämpfe fanden nicht nur auf der Eiland selbst statt, statt auch im Gewässer zwischen der Hauptinsel Guadalcanal und den Inseln Savo Island und Florida Island mit dem vorgelagerten Tulagi. Das Gebiet wurde unter dem Namen Iron Bottom Sound bekannt, da in den Seeschlachten dort diverse alliierte und japanische Schiffe versanken. Dies begann bei der Schlacht vor Savo Island am 8. August, als es japanischen Schiffen gelang, die amerikanische Decken zu durchbrechen und in das Gebiet zwischen den Inseln einzudringen.
Nachdem die Landung auf Guadalcanal an die japanischen Führung übermittelt wurde, verlegten sie ab dem 11. August Einheiten der Kaiserlichen Japanischen Marine von Nippon nach Truk. Fünf Tage später liefen die ersten Konvois zur Truppen- und Nachschublieferung nach Guadalcanal. Eine gelandete Abteilung wurde aber kurz darauf fast vollständig von den Amerikanern aufgerieben, so dass nur ein weniger Teil von ihnen mit den Soldaten der nachfolgenden Konvois weiterkämpfen konnte.
Die ersten Kampfflugzeuge für den nun Henderson Airfield genannten Luftverkehrszentrum trafen am 20. August, von einem amerikanischen Geleitträger gestartet, ein.
Auch amerikanische Nachschubkonvois erreichten nicht immer ihr Ziel. So wurde am 22. Aug. ein amerikanischer Truppentransporter versenkt.
Am 23. August starteten die Japaner die Operation Ka, zur Landung von 1.500 Soldaten als Unterstützung für die kämpfenden Einheiten auf Guadalcanal. Am nächsten Tag kam es dabei zur Schlacht um die Ost-Salomonen, bei der ein japanischer Flugzeugträger versenkt und ein amerikanischer beschädigt wurde. Es gelang den Amerikanern, eine Landung des japanischen Nachschubs zu verhindern. Doch schon einige Tage später konnten die Japaner mit schnipsen Zerstörern die Truppen auf Guadalcanal absetzen. Sie verloren dabei einen Zerstörer.
Die Taktik, mit schnipsen Zerstörerkonvois Zufuhr nach Guadalcanal zu bringen, wurde am 28. August von den Japanern zu einem steten Verfahren erweitert, als der erste, von den Amerikanern so benannte Tokyo Express startete. Die Zerstörer fuhren von Bougainville in den nördlichen Salomoninseln durch den Slot nach Süden, um dann an der Nordwestküste von Guadalcanal Truppen anzulanden. Diese Zerstörerkonvois führten in den nächsten Monaten zu vielen Einzelgefechten.
Guadalcanal und weitere Aktionen im Verlauf des Jahres
Die Japaner verfolgten weiterhin hartnäckig ihr Ziel, Port Moresby auf Neu Guinea zu erobern. Dazu landeten am 12. und 13. August japanische Truppen bei Buna und versuchen über den Kokoda-Trail die Owen-Stanley Berge zu überqueren. Zur Decken wurde die Milne Bay aus der Luft bombardiert.
Nach einem Beschuss durch eine Zerstörerflotte besetzten die Japaner am 23. Aug. Nauru und am 26. August Ocean Island.
Während der Schlacht um die Milne Bay auf Neu Guinea, die vom 24. bis zum 31. August andauerte, gelang es den Australiern und Amerikanern, eine über 1.800 Mann starke Landungseinheit der Japaner zurückzudrängen.
Am 9. und 29. September kam es zu Angriffen eines japanischen Flugzeugs auf das amerikanische Festland. Ein Kleinflugzeug startete von einem japanischen Wasserfahrzeug vor Kap Blanco, warf einige Bomben in den Wald von Oregon bei Mount Emily und entfachte damit einen Waldbrand.
Bei den beiderseitigen Versuchen, Verstärkungen gesund von Schiffen und Soldaten nach Guadalcanal heran zu führen, versenkten die Japaner am 15. September einen amerikanischen Flugzeugträger. Ein wiederholter Versuch der Japaner, das Henderson Airfield auf Guadalcanal einzunehmen, konnte während der Schlacht am Bloody Ridge von den verteidigenden Amerikanern vom 13. bis 16. Sept. gerade noch verhindert werden.
Der japanische Vormarsch über die Owen-Stanley-Berge auf Neu Guinea wurde am 17. Sept. von zwei australischen Brigaden in Sichtweite von Port Moresby zum Stillstehen gebracht.
Ein von Rabaul ausgelaufener japanischer Konvoi, existent aus zwei Wasserflugzeugträgern und einem Geleitschutz aus Zerstörern, matt durch eine Kreuzerflotille, konnte am 11. Okt. von der amerikanischen Luftaufklärung erfasst werden. Kurz darauf stoppten amerikanische Schiffe nördlich von Guadalcanal den Konvoi. Es entbrannte die Seeschlacht bei Cape Esperance, die die japanische Landung verhinderte. Zwei Tage später konnte ein von Noumea kommender US-Transporterkonvoi rund 3.000 Soldaten und Nachschubmaterial bei Lunga Point anlanden. In der folgenden Nacht beschossen japanische Kreuzer und Zerstörer das Henderson Airfield und konnten 48 der 90 dort stationierten Kampfflugzeuge zerstören. Nur ein Fortbewegungsmittel erlitt bei dem Beschuss keinen Schaden. Am nächsten Tag brachte der Tokyo Express bei Tassafaronga 4.500 japanische Soldaten an Land.
Am 25. Okt. setzte sich die japanische Flotte, die schon seit dem 11. Okt. auf See lag, in Entwicklung Guadalcanal in Bewegung, um einen Großangriff zu starten. Sie bestand aus vier Flugzeugträgern, zwei Schlachtschiffen sowie etlichen Kreuzern und Zerstörern. Ihr gegenüber standen den Amerikanern zur Verteidigung zwei Flugzeugträger, ein Schlachtschiff, verschiedene Kreuzer und Zerstörer zur Verfügung.
Die anlaufenden japanischen Einheiten wurden später am Tag von Aufklärungsflugzeugen entdeckt. Doch alle beide Seiten konnten die jeweilig gegnerischen Träger nicht ausmachen. Erst am nächsten Tag kam es dann zur Schlacht um die Santa-Cruz-Inseln, bei der die US-Amerikaner einen Träger verloren und zwei japanische Träger schwer beschädigt wurden.
Bis Mittelpunkt November liefen oft japanische schnelle Zerstörer nach Guadalcanal, um Zufuhr an Soldaten, Geschützen und Munition, sowie übrige Gerätschaften zu bringen. Dabei kam es abermals zu Zusammenstößen mit amerikanischen Einheiten, die von Tulagi aus operierten. Auch auf Henderson Airfield stationierte Kampfflugzeuge griffen diese Konvois oft an. Doch gelangen den Japaner auch erfolgreiche Landungen. Auch die USA brachten zusätzliche Soldaten auf die Insel, so am 11. November, als rund 8.000 Mann versuchten, bei Lunga Point an Land zu gehen. Im Gegenzug starteten die Japaner eine Großattacke gegen die Amerikaner, so dass die Anlandungsaktion abgebrochen werden musste.
In der Seeschlacht von Guadalcanal, die bis zum 15. November andauerte, beschossen die Japaner intensiv das Henderson Airfield, konnten sich aber durch sehr hohe eigene Verluste letzten Endes nur zurückziehen. Dieser amerikanische Sieg bedeutete den Zäsur in der Schlacht um Guadalcanal.
Am 30. Nebelmonat November versuchten die Japaner noch einmal, nächtens mit einer schnipsen Zerstörerflottille den Truppen auf Guadalcanal Zufuhr zu bringen. Dank der amerikanischen Fernmeldeaufklärung konnte die Unternehmung aber frühzeitig aufgedeckt werden. In der Schlacht bei Tassafaronga versenkten die Japaner einen amerikanischen Schweren Kreuzer und beschädigten drei alternative schwer. Selbst verloren sie nur einen Zerstörer. Die japanischen Nachschubgüter fielen aber den Amerikanern in die Hände. Dies war das letzte große Seegefecht um Guadalcanal, aber der Landkampf dauerte noch bis Anfang Februar 1943. Der Tokyo Express versuchte auch weiterhin, Zufuhr auf die Eiland zu bringen. Allerdings warfen die Schiffe die Behälter meist einige Kilometer vor der Eiland ins Meer, in der Hoffnung, schnell den amerikanischen Torpedobooten und U-Booten entkommen zu können. Daher konnten die japanischen Landeinheiten oft nur manche der Nachschubbehälter bergen. Ende des Jahres beschloss die japanische Führung, Guadalcanal aufzugeben und die verbliebenen Soldaten zu evakuieren.
Mittelpunkt Dez. rüsteten die Australier und auch die Japaner ihre Truppen auf Neu Guinea auf. Vom 10. bis zum 16. Dezember setzten die Australier acht gepanzerte Fahrzeuge in der Oro-Bucht ab. Kurz danach trafen in der Bucht 1.460 Soldaten ein. Die Japaner brachten etwa zur gleichen Zeit bei Cape Ward Hunt nördlich von Buna 800 Soldaten an Land.
Als Kompensation zum verlorenen Henderson Airfield begannen die Japaner im Dezember, auf Munda im New Georgia-Archipel einen Luftwaffenstützpunkt zu errichten.
1943
Zu Beginn des Jahres gelang es den Amerikanern in vermehrtem Maß, japanische Funkcodes zu entschlüsseln. Einer der wichtigsten Codes war der Ultra-Code der Kommandantur des Truk-Atolls. In der Folge konnte die Entschlüsselung durch jede Menge Sichtungen bestätigt werden. Ab Mittelpunkt Januar versenkten dann die amerikanischen U-Boote gehäuft kleinere Kriegsschiffe, wie Zerstörer und Patrouillenboote sowie Tanker und Transportschiffe. Des öfteren wurden zu den Angriffen auf größere Konvois auch Kampfflugzeuge angefordert und eingesetzt.
Kämpfe im Pazifikraum
Bei den Nachhutversorgungen auf und um Guadalcanal durch die Japaner kam es oft zu kleineren Zusammenstößen. Als eine amerikanische Flotille von Süden in Entwicklung Guadalcanal anlief, um die geplanten Landungen dort zu unterstützen, kam es am 29. Jänner zur Schlacht bei Rennell Island. Mit den folgenden Landungen der US-Amerikaner begann auch die Schlacht um die Nördlichen Salomonen in der die Staatsbürger bis zum August New Georgia und bis März 1944 Bougainville erobern konnten. Anfang Febr. setzten die USA massiv Verstärkung auf Guadalcanal ab. Mit schnipsen Zerstörerflottillen, z. T. so weit wie 22 Zerstörer stark, evakuierten die Japaner bis zum 8. Feber 11.706 Soldaten. Die Eiland war danach endgültig in amerikanischer Hand. Damit war der Seeweg zwischen Australien und USA gesichert, und Guadalcanal wurde ein wichtiger Ausgangspunkt der alliierten Operationen gegen Rabaul, dem japanischen Hauptstützpunkt im Südpazifik.
Die Flugzeuge der Royal Australian Air Force und der US-Navy gewannen die Schlacht in der Bismarcksee, die vom 2. bis zum 4. März andauerte. Damit wurde eine Nachschublieferung von rund 7.000 japanischen Soldaten nach Neu Guinea verhindert.
Zwei Tage später beschossen Zerstörer der Landsmann das japanische Flugfeld auf Munda, konnten aber keinen besonderen Heil damit erzielen. Um ein ferner Flugfeld auf Vila anzugreifen, fuhr eine US-Task Force mit drei Kreuzern und drei Zerstörern in den Golf von Kula ein. Dort trafen sie auf zwei japanische Zerstörer, die nach kurzem Kleinkrieg von ihnen versenkt wurden.
Auf dem besetzten Nauru versuchten die Japaner, die Exporte der dortigen Phosphatvorkommen zu ihren Gunsten weiter zu betreiben, wurden aber durch Bombardements US-amerikanischer Flugzeuge davon abgehalten. Ein besonders heftiger Angriff wurde am 25. März geflogen. In seiner Folge deportierten die Japaner 1.200 Nauruer in Arbeitslager nach Truk.
Am 26. März kam es zur Seeschlacht bei den Komandorski-Inseln, als ein japanischer Eskorte auf dem Weg nach Attu in den Alëuten von einer amerikanischen Flotille mit einem Schweren und einem Leichten Kreuzer und vier Zerstörern angegriffen wurde. Die den Amerikanern überlegene japanische Sicherungsgruppe, die aus zwei Schweren, zwei Leichten Kreuzern und vier Zerstörern bestand, zog sich aber nach rund dreieinhalb Gefechtsstunden zurück.
Anfang April kam es zu einer massiven japanischen Aufrüstung der Stützpunkte Rabaul und Buka. Vier Flugzeugträger brachten über 160 Kampfflugzeuge zu den Basen. Sie dienten der Vorbereitung einer großangelegten Luftoffensive gegen Guadalcanal und Tulagi, der Operation I. Dabei griffen am 7. April Torpedo- und Sturzkampfbomber die Inseln an und versenkten einen amerikanischen Zerstörer und einen Tanker sowie eine neuseeländische Korvette. Sonstige japanische Luftangriffe waren gegen die Ore-Bucht bei Buna auf Neu Guinea am 11. April und am 14. Apr. gegen die Milne-Bucht gerichtet, wo zwei amerikanische Transportschiffe versenkt werden konnten.
Admiral Yamamotos Tod
Der amerikanischen Fernmeldeaufklärung gelang Mittelpunkt April die Entschlüsselung eines Funkspruchs, nachdem Admiral Yamamoto Isoroku, Person der Kaiserlichen Japanischen Marine, den Stützpunkt auf Bougainville besuchen wolle. Zum Parieren seines Flugzeugs starteten am 18. Apr. 16 Lightning Jäger von der neuen zweiten Landebahn des Henderson Airfields auf Guadalcanal und nahmen Kurs nach Norden. Bei einem eigenen Verlust gelang ihnen der Zünden von drei der neun japanischen Begleitflugzeuge und der zwei Transportmaschinen. In einer davon befand sich Yamamoto, der dabei ums Leben kam. Als Nachfolger für den japanischen Oberbefehl wurde Admiral Mineichi Koga bestellt.
U-Boot-Erfolge der Amerikaner
Bedingt durch die entschlüsselten japanischen Codes nahmen Mittelpunkt des Jahres die Erfolge der amerikanischen U-Boote deutlich zu. So gelang es ihnen immer öfter, in japanische Gewässer vorzudringen und dort hauptsächlich an- und ablaufende Transport und Frachtschiffe zu beschädigen oder gar zu versenken. Japanische Kriegsschiffe wurden seltener direkt angegriffen. Das Hauptaugenmerk wurde auf die Konvoiroute von Nippon nach Palau und daher nach Rabaul gelegt.
Die U-Boote legten auch große Minenfelder aus, so etwa direkt vor der japanischen Küste bei Inubo Seki, vor Hongkong und vor Shanghai.
Zudem wurden im Nordpazifik von den U-Booten Aufklärungsfahrten unternommen, um die amerikanische Operation Landcrab, die Landung auf den Alëuten, vorzubereiten, die dann am 11. Mai begann.
In der Regel ist festzustellen, dass die Japaner der Bedrohung durch U-Boote zu keinem Zeitpunkt die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt haben. Die Japaner hatten nicht bedacht, dass allein die Eroberung der Rohstoffgebiete zur Absicherung des Reiches nicht ausreichte. Land der aufgehenden Sonne war in einem höherem Maße von maritimen Versorgungswegen abhängig als jede alternative Nation zur damaligen Zeit. Es mussten nicht nur die Rohstoffe von Sumatra, den Philippinen oder Reich der Mitte nach Nippon verbracht und dort verarbeitet werden. Auch zwischen den japanischen Hauptinseln selbst wurden wesentliche Teile des Warenumschlages und Transportes über das Meer abgewickelt. Das Schienennetz war im Verhältnis zu europäischen Nationen deutlich schwächer entwickelt.
Zufolge der durch die Versorgungsmängel auftretenden Engpässe war die japanische Militärführung z. B. auch genötigt große Teile der Kriegsflotte in der Nähe der indonesischen Ölquellen zu stationieren. Die Bedrohung der Frachtschiffe durch U-Boote der USA führte auch dazu, dass partiell japanischen U-Boote den Transport von Nahrungsmitteln, Medikamenten und Patrone übernehmen mussten.
Amerikanische Luftüberlegenheit
Im Juni versuchten die Japaner mehrfach, amerikanische Transportunternehmungen aus der Luft zu unterbinden. Am 5. Juni kam es dabei zu einem größeren Luftgefecht zwischen 81 japanischen Kampfflugzeugen und 101 amerikanischen Maschinenpark über den Russel-Inseln in den Salomonen. Die Japaner verloren 24 Maschinen, wogegen die Staatsbürger nur einen Verlust von 7 Flugzeugen beklagten.
Ein weiterer Luftangriff wurde am 11. Juni über Guadalcanal durchgeführt. Die Japaner boten 94 Flugzeuge auf, um einen Konvoi anzugreifen. Vom Henderson Airfield starteten zur Verteidigung Kampfflugzeuge der Amerikaner. Zusammen mit den Flugabwehrgeschützen der Schiffe konnten alle bis auf ein einziges japanisches Flieger abgeschossen werden.
Inselspringen
Für das übrige Vorgehen im Südwestpazifik sahen die Joint Chiefs of Staff eine tiefsinnig angelegte Unternehmung zur Umgehung der japanischen Operationsbasis auf Rabaul vor, da diese Ort als sehr effektiv für die Japaner und damit auch als sehr gefährlich für das eigene Vordringen geachtet wurde. Die daraus resultierende Operation Cartwheel wurde ab Mittelpunkt Juni mit diversen Truppenverschiebungen geübt und am 30. Juni mit fast zeitgleichen Landungen auf Rendova, Neu-Georgia (Schlacht um New Georgia), Vella Lavella, Neu Guinea, Bougainville und Neu-Britannien gestartet. Dabei wandten die Landsmann das sogenannte Inselspringen an.
Kurz nach den amerikanischen Landungen im Golf von Kula landeten auch die Japaner dort, so dass es zwischen dem 5. und 6. Juli zur Schlacht im Kula-Golf kam. Einige Tage später schickten die Japaner wieder einen Tokio Express zum Golf von Kula. Er wurde am 13. Juli von einer amerikanischen Task Force gestellt und in der Schlacht bei Kolombangara bekämpft. Die US-Amerikaner verloren diese Scharmützel und die japanischen Zerstörer konnten 1.200 Mann bei Vila auf Kolombangara landen, was aber keinen Einfluss hatte, da die Bürger diese Eiland umgingen.
Ein großer Luftangriff der Landsmann am 17. Juli vom Henderson Airfield auf Guadalcanal mit 223 Kampfflugzeugen auf japanische Schiffe bei Bougainville endete mit der Geistiges Eintauchen eines Zerstörers und zwei beschädigten Zerstörern. Am Folgetag wurde der Einsatz wiederholt. Es gelang aber nur einen Zerstörer zu beschädigen.
Im Nordpazifik kam es während der Bombardierungen der Eiland Kiska in den Alëuten am 22. Juli zu der mysteriösen Phantomschlacht Battle of the Pips, bei der eine amerikanische Schlachtschiff- und Kreuzerflottille auf nicht vorhandene japanische Schiffe schoss, die nur als Leuchtpunkte auf den Radarschirmen sichtbar waren. Einige Tage später gelang den Japanern tatsächlich eine unbemerkte Räumung ihrer 5.183 Soldaten von Kiska innerhalb von nur 55 Minuten.
Bei dem Versuch, mit 900 Soldaten an Bord Kolombangara zu erreichen, geriet eine japanische Zerstörerflottille am 6. August während der Schlacht im Vella Golf an einen amerikanischen Zerstörerverband, der drei der vier japanischen Schiffe versenkte. Eine Woche später konnten die Staatsbürger 4.600 Marines auf der Eiland Vella Lavella landen. Am 17. Aug. gingen an der Nordküste der Eiland Japaner an Land. Bei kleineren Zerstörergefechten wurden beiderseits nur leichte Beschädigungen gemeldet.
Ende Aug. besetzten die Bürger einige südpazifische Inseln kampflos, um dort durch die SeaBees Luftstützpunkte aufbauen zu lassen.
Am 1. September griffen nächtlich die Flugzeuge dreier amerikanischer Träger den japanischen Stützpunkt auf der Marcus Eiland an. In sechs Angriffswellen verloren sie nur vier Apparaturen konnten aber nur leichte Schäden an der Start-, Startbahn erzielen.
Zur selben Zeit liefen aus der Milne Bucht Schiffe mit 8.000 australischen Soldaten aus, um diese bei Lae aus Neu Guinea anzulanden. Zwar versuchten die Japaner mit einem Bomberverband das Unternehmen zu verhindern, dieser wurde aber so frühzeitig ausgemacht, dass er von amerikanischen Jägern abgefangen wurde. Neu Guinea konnte nach Landungen bei Finschhafen am 22. Sept. von den Landungstruppen befreit werden.
Nach der erfolgten italienischen Kapitulation am 8. September versenkten sich in den Häfen von Kobe, Shanghai und anderen japanisch besetzten Städten im fernen Orient zwei italienische Kanonenboote, einige Dampfer und ein Hilfskreuzer selbst, um nicht in die Hände der Japaner zu fallen.
Vom 17. bis zum 18. September bombardierten die Ami die Eiland Tarawa mit 25 Liberator Bombern, die von Canton und Funafuti aus gestartet waren. Unterstützt wurden die Luftfahrzeug von zusätzlich von drei Flugzeugträgern gestarteten Kampfflugzeugen, die in mehreren Winden japanische Einrichtungen angriffen.
Während der Räumung der japanischen Truppen von Kolombangara Ende Sept. bis Anfang Oktober starben im Feuer amerikanischer Zerstörer etwa 1.000 japanische Soldaten. Es gelang den Japanern aber auch 9.400 Mann lebendig von der Eiland zu holen. Im Anschluss versuchten die Japaner auch Vella Lavella zu evakuieren, wurden in der Schlacht bei Vella Lavella aber von den Amerikanern daran gehindert.
Um den japanischen Stützpunkt auf Rabaul weiter von der Außenwelt zu isolieren starteten alliierte Luftverbänder der US Air Force und der Royal Air Force am 12. October Großangriffe. Die kombinierte Luftflotte bestand aus B-24, B-25, P-38 und Beaufighter Bombern. Bei den Angriffen auf den Port und die Flugplätze wurden zwei Transporter versenkt, drei Zerstörer und drei U-Boote sowie kleinere Einheiten beschädigt. Die Alliierten verloren dabei vier Maschinen.
Nachdem japanische U-Boote einen großen amerikanischen Flottenverband vor Hawaii ausmachten und meldeten verlegte die Kaiserliche Japanische Marine mit drei Flugzeugträgern der 1. Kriegsflotte und drei Trägern der 2. Flotille Ende Nebelmonat November Kampfflugzeuge von Truk nach Rabaul um einen konzentrierten Luftangriff auf die Salomoninseln vorzubereiten. Bei der Rückfahrt der Träger Anfang Nebelmonat November nach Land der aufgehenden Sonne konnte ein Träger von einem amerikanischen Unterwasserboot torpediert und beschädigt werden. Unterdessen lag die japanische Hauptflotte in Truk in erhöhter Alarmbereitschaft. Sie bestand aus 4 Schlachtschiffen, 12 Kreuzern und 30 Zerstörern.
Kampf um Bougainville
Am 1. November landeten drei US-Marineinfanteriedivisionen am Kap Torokina auf Bougainville in den Salomonen. Sie trafen auf keinerlei japanischen Widerstand. Vor der Küste lagen zur Decken vier Kreuzer, 19 Zerstörer und einige Minensuchboote. Die Japaner versuchten zwar mit Luftangriffen von Rabaul aus die Schiffe anzugreifen, doch als diese erfolglos blieben setzte die japanische Führung eine Flotille in Trend Bougainville in Bewegung, die schon in der folgenden Nacht eintraf. Mit den amerikanischen Einheiten lieferte sie sich die Seeschlacht bei der Kaiserin-Augusta-Bucht. Die Landung auf Bougainville konnte aber durch die Japaner nicht verhindert werden.
Die japanische 2. Kriegsflotte lief am 3. November zur Verstärkung der Einheiten nach Rabaul aus und wurde am nächsten Tag von US-Luftaufklärern im Bismarck-Archipel gesichtet. Nachdem die Flotille in Rabaul eingelaufen war starteten rund 100 Kampfflugzeuge von zwei amerikanischen Trägern einen konzentrierten Luftangriff auf den Port von Rabaul. Es gelang ihnen bei einem Verlust von zehn eigenen Maschinenpark sechs Kreuzer und einen Zerstörer schwer zu beschädigen. Kurz nach diesem Angriff folgte ein Bombergeschwader, dass Rabaul selbst und wiederum den Port angriff. Noch am selben Tageszeit zogen die Japaner sechs Kreuzer und fünf Zerstörer von Rabaul nach Truk zurück.
Unterdessen gelang es den Japanern am 7. Nebelmonat November in einer Nachtaktion 1.175 Soldaten auf Bougainville zu landen. Am 9. und 11. November landeten die Staatsbürger ihre zweite und dritte Welle. Zwecks der Nähe von Bougainville zu Rabaul; die Entfernung betrug nur rund 300 km; bauten sie die existierenden japanischen Flugfelder aus um die wichtige japanische Basis dort attackieren zu können.
Während eines japanischen Versuchs Luftangriffe auf Bougainville durchzuführen fingen die amerikanischen Trägerflugzeuge die Eindringling ab. Die Japaner verloren von ihren 110 Apparaturen 33 durch die US-Amerikaner ohne einen einzigen eigenen Erfolg. Damit war der Gesamtverlust der Japaner nach den erfolglosen Angriffen so hoch, dass die Lufteinheiten der Träger kaum mehr einsatzfähig waren.
Ob der amerikanischen Sturm versuchten die Japaner ihre Garnison auf Buka, nördlich von Bougainville, zu verstärken, was am 26. November 1943 zur Seeschlacht bei Kap St. George führte. Die Japaner erlitten in dieser Scharmützel eine vernichtende Niederlage und verloren über die Hälfte ihrer Einheiten. Die US-Amerikaner hatten dagegen keine Verluste zu beklagen. Dies war das Ende des Tokyo Express, der Versorgungs- und Evakuierungsfahrten der Japaner in den Salomonen.
Schon ab Ende Dez. begannen die Bürger mit Luftangriffen auf Rabaul von Bougainville aus. Es dauerte aber bis Anfang Apr. 1944, bis sie in der Gefecht um Bougainville siegreich waren und die Eiland als geborgen galt. In den langwierigen Dschungelkämpfen bei denen sich die Japaner in ehe angelegte unterirdische Luftschutzkeller zurückzogen, hatten die Ami 423 Tote und 1.418 Verwundete zu beklagen. Diverse der Überlebenden erkrankten nach den Schlachten an Malaria.
Operation Galvanic
Am 10. November lief die Vorbereitungsphase für die großangelegte Operation Galvanic an. Dazu setzten sich von Pearl Harbor und drei Tage später von den Neuen Hebriden zwei Transportergruppen in Bewegung, die am 17. Nov. europäisch der Salomoninseln zwischen der Bakerinsel und Tuvalu zusammentrafen. Die zugehörigen Deckungseinheiten, wie die schnelle Flugzeugträgergruppe, Schlachschiffe, Kreuzer, Zerstörer und Minensucher kamen einige Tage später hinzu.
Die Schlacht um die Gilbert-Inseln unter dem Decknamen Operation Galvanic lief am 19. Nov. mit der vorgesehenen Bombardierung der Landungsgebiete an. Mit Flugzeugen von elf Trägern, Artillerie von fünf Schlachtschiffen, sechs Kreuzern und 21 Zerstörern wurden die Strände von Makin und Tarawa in den Gilbertinseln, sowie Mili in den Marshallinseln und Nauru beschossen. Am nächsten Tag begannen die amerikanischen Landungen auf dem Makin- und Tarawa-Atoll. Makin fiel am 23. und Tarawa erst am 28. November nach heftigen, verlustreichen Kämpfen bei denen 4.300 Japaner und 1.000 Bürger den Tod fanden.
Da die Japaner nun von einer geplanten weiteren Landungsoperation der Bürger auf den Marshalls ausgingen verstärkten sie ihre dortigen Stützpunkte. Von Truk fuhren ab dem 19. Nov. einige Schiffe mehrfach mit Zufuhr nach Mili, Kwajalein und Maloelap.
Weitere Aktionen gegen Jahresende
Bei Kap St. George, südöstlich von Rabaul, kam es am 25. Nov. zu einem Zusammenstoß zwischen fünf US- und fünf japanischen Zerstörern. Die Landsmann versenkten in der Schlacht bei Kap St. George drei gegnerische Schiffe, von denen 178 Seeleute von einem japanischen Uboot gerettet wurden.
Zur Vorbereitung der Besetzung der Marshallinseln fuhren sechs amerikanische Flugzeugträger mit neun Kreuzern und zehn Zerstörern vom 4. Dezember an mehrfach konzentrierte Angriffe auf den wichtigen japanischen Stützpunkt auf Kwajalein. Es gelang ihnen 55 japanische Flugzeuge, teilweise auf dem Boden, zu zerstören. Zumal wurden reichlich 42.500 BRT an Frachtschiffen und zwei Kreuzer außer Kleinkrieg zu setzen. Selbst verloren die Bürger fünf Kampfflugzeuge und einer der Träger wurde beschädigt. Zusätzliche Artillerieangriffe wurden mit fünf Schlachtschiffen und 12 Zerstörern am 8. Dez. gegen Nauru gerichtet.
Die Landungen der Staatsbürger am 13. Dez. bei Arawe auf Neubritannien, bei denen 1.600 Soldaten abgesetzt wurden, liefen unter der Tarnbezeichnung Operation Direktor. Zur Vorbereitung der Landungen startete die US Air Force einen Luftangriff und warf 433 t Bomben über der Landungszone ab.
Am Heiliger Abend des Jahres starteten die US-Amerikaner die Operation Dexterity, die Landung am Kap Gloucester, mit einem Scheinangriff auf Buka und Buin bei Bougainville. Die eigentlichen Landungsoperationen begannen am zweiten Weihnachtstag mit dem Absetzen von 13.000 Männern der US-Marines in mehreren Wellen. Bei einem Großangriff von 60 japanischen Kampfflugzeugen verloren die Landsmann aus ihrer Deckungsgruppe einen Zerstörer; ein weiterer wurde schwer beschädigt.
1944
Die amerikanische Angriff im mittleren Pazifischer Ozean fand, wie die Japaner vermutet hatten, ihre Fortsetzung im Angriff auf die Marshallinseln. Zur Vorbereitung wurden ab Neujahr von der US-Marine aus Flugzeugen hervor Minenfelder vor Wotje, Jaluit und Maloelap gelegt.
Nachdem andere Funkschlüssel der Japaner durch die amerikanische Aufklärung entschlüsselt worden waren, gingen U-Boote verstärkt in Gruppen auf Feindfahrt und fingen zahlreiche japanische Konvois ab. Unterstützung bekamen sie dabei des öfteren von nah operierenden alliierten Luftverbänden, die gleichfalls auf die Konvois angesetzt wurden. U. a. konnten so auch Nachschublieferungen auf die Marshallinseln unterbunden werden.
Zentrum bis Ende Januar verstärkten die Briten in einem ersten Schwung ihre Ostasienflotte im Indischen Ozean durch zwei Flugzeugträger, zwei Schlachtschiffe, drei Kreuzer und zehn Zerstörer, unten drei niederländische Schiffe. Ein zweiter Elan mit weiteren sechs Zerstörern folgte Anfang März. Damit verfügten sie über eine schlagkräftige Flotte, die aus drei Flugzeugträgern. drei Schlachtschiffen, dreizehn Kreuzern, 27 Zerstörern, dreizehn Fregatten, sowie sich verständigen aufSloops, Korvetten und sechs U-Booten bestand. Schon seit Mittelpunkt Dez. des Vorjahres fuhren die Briten gehäuft Einsätze gegen japanische Einheiten in der Straße von Malakka. Z. T. dehnten sie ihren Einsatzraum so weit wie den Nikobaren und den Andamanen aus. Da von Penang aus auch deutsche U-Boote operierten gelang es den Briten auch einige Erfolge gegen diese zu erzielen.
Die Operationen Flintlock, Catchpole und Hailstone
Am 29. Jänner traf die amerikanische Fast Carrier Task Force 58 nördlich der Marshallinseln ein und begann mit einem Bombardement der Inseln Maloelap, Kwajalein, Roi, Eniwetok und Wotje. Dabei wurden 6232 Einsätze geflogen. 49 Apparaturen gingen verloren.
Die Scharmützel um die Marshall-Inseln begann am 1. Febr. unter dem Decknamen Operation Flintlock mit der amerikanischen Landung auf dem Kwajalein-Atoll. Das Hauptziel der Operation gegen die Marshallinseln war Landbasen für ein weiteres Vorgehen in Neigung der Marianen und Philippinen zu erhalten. Dazu kam die wichtige Eroberung der japanischen Basis auf Kwajalein.
Bei starkem Artilleriefeuer von den mit den Landungsbooten angelaufenen Schiffen auf die Hauptinseln des Atolls, gelang es den Amerikanern bis zum 7. Februar rund 41.500 Mann anzulanden. Demgegenüber versuchten etwa 8.700 Japaner das Ringförmige Koralleninsel zu verteidigen. Von diesen gingen nur 265 in amerikanische Gefangenschaft.
Gleichzeitig mit dem Operationsstart erging an alle amerikanischen und alliierten U-Boote der Befehl besonders Jagd auf japanische Tanker zu machen. Damit sollte der Treibstoffnachschub für die japanischen Schiffe und Flugzeuge, besonders für Rabaul, abgeschnitten werden. Auch die Luftangriffe gegen Rabaul und dessen weiterer Umgebung wurden nochmals intensiviert.
Am 17. Feber wurde die Schlacht um die Marshall-Inseln mit der Operation Catchpole, der Landung auf dem Eniwetok-Atoll, fortgesetzt. Die Kämpfe auf den Inseln dauerten bis zum 23. Febr. an und forderten von den Landsmann 262 und von den Japanern 2.677 Tote. Nach der Einkünfte des Eniwetok-Atolls gelang es den Amerikanern die östlichen Marshallinseln bis zum 14. Juni einzunehmen.
Angemessen der Operation Hailstone am 16. und 17. Februar, die auch als Deckungsoperation für die Eroberung des Eniwetok-Atolls gedacht war, wurde die Eiland Truk in den Karolinen massiv von Flugzeugen der US-Navy bombardiert. Dabei wurde der wichtige japanische Stützpunkt und große Teile der Eiland fast vollständig zerstört. Japanische Defensive war fast nicht vorhanden. Reichlich 70 vor Läufer liegende Kriegsschiffe der Japaner konnten versenkt werden. Allerdings hatten die kurz ehe im Port ankernden großen Schlachtschiffe und Kreuzer Truk schon verlassen und konnten auch nimmer aufgespürt werden. Die Bombardierung von Truk wird multipel als japanisches Pearl Harbor bezeichnet.
Weiteres amerikanisches Vordringen
Um die nächste Großoffensive vorzubereiten, den Sturm auf die Inselgruppe der Marianen, flogen Trägerflugzeuge der amerikanischen Task Group 58.2 am 23. Feber Angriffe auf die Inseln Tinian und Saipan. In der Operation Brewer konnten als andere Vorbereitung am 29. Feber die Eiland Los Negros im Archipel der Admiralitäts-Inseln durch 1.026 Ami ausverkauft werden.
Im März starteten die Japaner auf Bougainville die Operation TA. Mit 12.000 Soldaten versuchten sie die Amerikaner, die mittlerweile mit 27.000 gelandeten Soldaten bei Kap Torokina standen, von deren Brückenkopf zu verdrängen. Die Kämpfe dauerten vom 9. bis zum 24. März an. Dabei verloren die Japaner 5.469 Männer, während die Staatsbürger mit der Unterstützung von sechs Zerstörern in der Abwehrschlacht nur 263 Tote zu nörgeln hatten.
Zur Beschäftigung einer Landungsaktion auf Emirau im Bismarck-Archipel beschossen amerikanische Zerstörer in der Nacht des 19. März Wewak im Norden Neu Guineas und am nächsten Tag Kavieng auf Neuirland. Die unterdessen erfolgten Landungen auf Emirau verliefen völlig ohne japanische Gegenwehr, so dass schon kurz danach mit dem Bau eines Flugfeldes und einer Basis für Patrouillen-Torpedoboote angebrochen werden konnte.
Bei der Operation Desecrate, die von den USA am 23. März gestartet wurde, vereinigten sich drei Task Forces mit alles in allem elf Flugzeugträgern, sowie etlichen Schlachtschiffen, Kreuzern und Zerstörern, um die japanischen Installationen auf Palau, Yap und Woleai anzugreifen. Zwar versuchten japanische Flugzeuge Teile der Flotille anzufangen, diese konnte jedoch ab dem 30. März ihre Angriffe beginnen, bei denen 38 japanische Schiffe versenkt wurden. Allerdings waren keine großen Kriegsschiffe dabei.
Luftschläge der Alliierten, die am 12. Apr. auf Hollandia geführt wurden, hatten die Geistiges Eintauchen von zwei Frachtern zur Folge. Auch einige kleine Fischkutter der Zivilbevölkerung wurden getroffen und versenkt. Im Südwestpazifik stellten die Australier am selben Tag eine Sicherungsflotte für Nachschubkonvois zwischen Finschhafen und den Admiralitäsinseln zusammen. Sie bestand aus einem Zerstörer, zwei Fregatten und 27 Korvetten. Während den Geleitfahrten beschossen einige der Fregatten und Korvetten die Gemarkung Madang, die Hansa Bucht und einige vor der Küste Neu Guineas liegende Inseln.
Während der japanischen Operation Take-Ichi liefen zur Nachschublieferung für die Einheiten auf der Halbinsel Vogelkop am 15. April Truppentransporter mit etwa 20.000 Soldaten an Bord von Shanghai nach Halmahera aus. Zwischen dem 26. April und dem 6. Mai gelang es amerikanischen U-Booten vier Transporter mit fast 10.000 Soldaten an Bord zu versenken. Es gab fast keine Überlebenden.
Die britische Asienflotte lief am 16. April zu einer großangelegten Operation mit dem Decknamen Cockpit von Trincomalee aus. Mit zwei Flugzeugträgern, drei Schlachtschiffen, sechs Kreuzern und fünfzehn Zerstörern setzte sie Kurs auf Sabang, das am 19. April mit 46 Bombern und 35 Jägern angegriffen wurde. Die Japaner verloren 24 Maschinenpark niedergeschlagen und einige in der Luft. Auch wurde ein Dampfer versenkt.
Am 17. April stießen japanische Truppen in Südchina in Neigung der neuen US-Luftwaffenstützpunkte vor.
Zur Vorbereitung der Landungen in der Hollandia Bucht (→ Operation Reckless) auf Neu Guinea starteten die Landsmann am 21. April Luftangriffe von Flugzeugträgern auf die Inseln Wakde und Sarmi abendländisch von Hollandia. Auch Zerstörer griffen die gleichen Ziele an. Die Vorstöße wurden in den Folgetagen fortgesetzt um die am 22. April begonnenden Landungen in der Humboldt Bucht und Hollandia zu unterstützen. Übrige Landungen fanden bei Aitape (→ Operation Persecution) statt. Der japanische Widerstand war sehr gering, so dass es gelang alle Landungsziele bis zum 28. April zu erreichen. Die Trägergruppen liefen danach Neigung Truk, das am 29. und 30. April intensiv bombardiert wurde.
Durch die erhöhte Zubereitung der USA an U-Booten standen ihnen mittlerweile im Pazifischer Ozean so jede Menge Boote zur Verfügung, dass nun von der Einzeltaktik auf die Gruppentaktik umgeschaltet wurde. Die versenkten BRT stiegen fast exponentiell an. Weiterhin sind vorerst Frachter und Transporter aus Konvois die Hauptziele. Gelegentlich gelang auch die Nachdenken eines Zerstörers oder einer kleineren Militäreinheit. Das Operationsgebiet der amerikanischen U-Boote umfasste den kompletten Pazifikraum bis eng an die japanische Küste.
Die britische Asienflotte startete am 6. Mai zusammen mit anderen alliierten Einheiten die Operation Transom, einen Trägerangriff auf Surabaja auf Java, der mit den USA ausgemacht wurde. Er diente zur Zerstreuung der amerikanischen Angriffe auf Wakde. Am 17. Mai, synchron mit der amerikanischen Aktion, flogen fast 100 Kampfflugzeuge diverse Angriffswellen gegen den Port und die Ölraffinerien der Stadt. Die japanischen Verluste beliefen sich auf 12 zerstörte Flugzeuge und je ein zerstörtes Patrouillenboot und Frachter.
Unterdessen bereiteten die Japaner die Verteidigung der Marianeninseln vor. Zur Operation A-GO liefen drei Flotten am 11. und 12. Mai in Tendenz der Marianen von Nippon aus. Dazu gehörten vier große Schlachtschiffe, neun Flugzeugträger, sowie zig Kreuzer und Zerstörer.
US-Einheiten landeten in einer Stärke von 7.000 Mann am 17. Mai bei Arara und am nächsten Tag auf Wakde an der Nordküste Neuguineas um das dortige Flugfeld einzunehmen (→ Operation Straightline). Von den 759 japanischen Verteidigern geht nur ein Soldat in Gefangenschaft, die US-Amerikaner verloren 110 Mann. Es folgte am 25. Mai die Landung auf Biak (→ Operation Horlicks). Dabei kam es zu heftigen langandauernden Kämpfen bis in den Juni, bei denen 10.000 Japaner gegen die US-Landungstruppen kämpften. Angeforderte Verstärkungen konnen noch auf See von den Amerikanern abgefangen und zur Wende forciert werden. So bombardierten am 6. Juni alliierte Flugzeuge einen Geleitzug auf dem Weg nach Biak. Es gelang einen Zerstörer zu versenken und drei zusätzliche zu beschädigen.
Marianen und Palau Inseln
Kurz vor Beginn der amerikanischen Operation Forager zur Landung auf den Marianeninseln kam es durch eine Ente zum Angriff aller verfügbaren japanischen U-Boote gegen die im Morgenland erwartete Invasionsflotte. Da diese aber okzidental der Marianen operierte konnten nur einzelne amerikanische Schiffe, unten aber auch ein Schlachtschiff und zwei Flugzeugträger, erfolglos attackiert werden. Von 18 ausgelaufenen U-Botten versenkten die Staatsbürger sechs.
Etwa gleichzeitig am 11. Juni wurden amerikanische Trägerflugzeuge von der okzidental liegenden Flotille gestartet, um Angriffe gegen die Marianen zu fliegen, die auch in den nachfolgenden Tagen fortgesetzt wurden. Die Hautziele lagen dabei auf den Inseln Saipan, Tinian und Guam.
Am 15. Juni landeten US-Marines auf der 20 km langen und 9 km breiten Hauptinsel der Marianen, Saipan (→ Schlacht um Saipan). Die erbitterten Kämpfe dauerten 3 Wochen an und forderten auf japanischer Seite etwa 43.000 Tote. Die US-Amerikaner verloren 3.500 Soldaten. Ziel der Inseleinnahme war die Errichtung von Flugplätzen, von denen die US Air Force zum ersten Mal systematisch vom Pazifischer Ozean aus die japanischen Hauptinseln einfliegen konnte.
Am 18. Juni erreichten die ersten amerikanischen Großangriffe mit Bombern Honshū, allerdings von Stützpunkten in Reich der Mitte aus.
Die japanische Kriegsflotte der Operation A-GO erfasste mit Aufklärungsflugzeugen am 18. Juni die amerikanischen Schiffe bei den Marianen und startete früh am nächsten Morgen vier Angriffswellen qua Trägerflugzeugen. Es entbrannte die Schlacht in der Philippinensee. Da die Ami die Flugzeuge frühzeitig abbremsen konnten brachen einige der japanischen Maschinenpark so weit wie den amerikanischen Schiffen durch (→ Truthahnschießen). Sie konnten nur geringe Schäden anrichten. Im Gegenzug versenkten die Staatsbürger drei Flugzeugträger der Japaner.
Während der Operation Tabletennis wurden am 2. Juli 7.100 Mann auf der Eiland Noemfoor, östlich von Neu Guinea, an Land gebracht. Zunächst beschossen Kreuzer und Zerstörer die Insel.
Zum wiederholten Mal griffen amerikanische Trägerflugzeuge am 4. Juli die Ogasawara-Inseln Iwo Jima und Chichi Jima zur Beschäftigung der Marianenaktionen an. Besonders Guam, das seit Anfang Juni wieder und wieder heftig von amerikanischer Schiffsartillerie beschossen wurde, lag am 5. Juli unter einem Bombenteppich der amerikanischen Kampfbomber und danach bis zum 19. Juli erneut intensiv unter Schiffsbeschuß. Am 21. Juli landeten schließlich die amerikanischen Truppen mit fast 55.000 Mann auf Guam (→ Operation Stevedore). Ihnen standen etwa 19.000 Japaner zur Verteidigung der Eiland entgegen. Die Kämpfe kosteten 10.693 Japanern das Leben. Nur etwa 100 konnten verhaftet genommen werden. Den restlichen Japanern bot der fast undurchdringliche Dschungel Schutz, so dass sich deren Guerillaangriffe auf die Landsmann bis zum Kriegsende fortsetzten. Bis jetzt1972 entdeckte man den alten japanischen Kämpfer Yokoi Shōichi auf der Insel, dem erklärt werden musste, dass der Bewaffnete Auseinandersetzung seit langem vorüber war.
Im Indischen Gewässer begann am 21. Juli die alliierte Operation Crimson. Die britische Ostasienflotte, vorhanden aus zwei Flugzeugträgern, vier Schlachtschiffen, acht Kreuzern und etlichen Zerstörern, lief in Trend Sumatra aus und startete einen Luft- und Seeangriff auf den japanischen Stützpunkt Sabang. Ein Kreuzer konnte zusammen mit drei Zerstörern selbst in den Port eindringen und verschiedene Torpedos auf japanische Schiffe abfeuern.
Unter heftigem Artillerieschutzfeuer von Saipan aus begannen die Bürger am 24. Juli die Landung auf der Nachbarinsel Tinian. Die 15.600 Mann trafen nicht auf so heftigen Widerstand wie auf Guam, aber fielen etwa 390 Amerikaner. Die Japaner verloren 6.050 Soldaten; 252 wurden inhaftiert genommen. Mit der nun kompletten Eroberung der Marianen war jetzt die Nordflanke für einen Angriff auf die Philippinen geschaffen, außerdem bedrohten die Ami nun den Seeweg zwischen Land der aufgehenden Sonne und seinen Rohstoffquellen in Indonesien.
Bei der Operation Globetrotter, der Besetzung der Inseln Amsterdam und Middelburg, östlich von Kap Sansapor auf Neu Guinea am 30. Juli, trafen die Einheiten auf keinen Widerstand.
Am 8. Aug. zerstörten japanische Kräfte den amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Henyang. Bis zum 11. Oktober gelang es ihnen, auch die anderen Basen zu erobern und eine Verbindung zu Lande zwischen dem japanisch gehaltenen Südchina und den japanischen Truppen im südlicheren Indochina aufzubauen.
Die Fast Carrier Task Force 38 begann am 28. Aug. mit den Vorbereitungen der Operationen Tradewind und Stalemate II. Die 15 Flugzeugträger, sechs Schlachtschiffe, neun Kreuzer und 60 Zerstörer liefen von Eniwetok in Neigung der Palau Inseln und Morotai aus. Trägerflugzeuge griffen während der Reise am 30. August und 2. September wieder Iwo Jima Und Chichi Jima an. Auch die Schiffsartillerie zweier Kreuzer und von vier Zerstörern beschossen japanische Einrichtungen auf den Inseln. Wake wurde am 3. September durch einen Träger, vier Kreuzer und drei Zerstörer bombardiert. Die ersten Attacken gegen Palau begannen am 6. Sept. und wurden drei Tage lang fortgesetzt. Die Eiland Yap war das Ziel weiterer Angriffe. Drei Teilkampfgruppen begannen am 10. September Luftangriffe gegen japanisch besetzte Flugfelder auf Mindanao in den südlichen Philippinen. Da sie dort auf keine nennenswerte Verteidigung trafen konnten die Luftattacken ab dem 12. Sept. auf die Visayas in den Zentralphilippinen ausgedehnt werden. Innerhalb von drei Tagen konnten die US-Amerikaner über 200 japanische Kampfflugzeuge zerstören.
Am 15. Sept. begannen die US-Amerikaner die Landungsoperationen auf den Palau Inseln Peleliu und Angaur. Die Japaner auf Peleliu hatten sich auf einem Bergrücken eingegraben und leisteten mit etwa 5.300 Soldaten erheblichen Widerstand. Nur mit weiterer personeller Unterstützung gelang es den Amerikanern bis Mittelpunkt Oktober die Eiland abzusichern, aber bis fast zum Jahresende konnten sich einzelne japanische Gruppen halten. Auch auf der Eiland Angaur verteidigten sich die Japaner verbissen. Die Eiland fiel am 23. Oktober endgültig in amerikanische Hände.
Gleichfalls am 15. September landeten die Staatsbürger mit fast 20.000 Soldaten auf Morotai und trafen dort auf so gut wie keine Widerstände. Die Truppen wurden bis Anfang Oktober um übrige 18.200 Mann verstärkt, unter allein über 12.000 Mann der SeaBees und Bodenpersonal für die zu betreibenden Flugfelder. Bei einer Jagd auf ein japanische U-Schiff am 3. Oktober versenkten amerikanische Schiffe aus Versehen das eigene Uboot USS Seawolf. 79 Besatzungsmitglieder kamen dabei um.
Bestärkt durch diese Erfolge der Luftangriffe in den Südphilippinen griffen Maschinenpark von 15 Flugzeugträgern am 21. und 22 Sept. Flugplätze auf Luzon an. Die Attacken waren besonders auf den Raum um Manila ausgerichtet. Zwei Tage später wurden wiederholt Einsätze in den Visayas geflogen. Die Japaner verloren dabei über 1.000 Flugzeuge, einen Zerstörer, eine Korvette, einen Minenleger und ein Wasserflugzeugmutterschiff. Zahlreiche andere weniger Einheiten wurden von den Amerikanern versenkt, in der Regel etwa 150 Schiffe. Die Landsmann verloren dabei 54 Kampfflugzeuge, wobei allein 18 durch diverse Unfälle verloren gingen. Der eigentliche amerikanische Plan, am 20. October auf Mindanao zu landen, wurde infolge der Erfolge umgeworfen. Als neues Ziel galt nun direkt Leyte.
Anfang Oktober setzten die USA erstmalig Angriffsdronen ein, die von Flugzeugen aus auf japanische Stellungen auf Bougainville und Rabaul abgefeuert wurden.
Philippinen - Leyte Land- und Seeschlacht
Zur Vorbereitung der Philippineninvasion liefen am 6. Oktober die Einheiten der Fast Carrier Task Force 38 von Ulithi aus. Zwei Tage später beschossen deren Schiffe die Marcus Eiland und trafen am gleichen Tag mit den restlichen Einheiten, die abendländisch von Palau anliefen zusammen. Gemeinsam starteten sie am 10. Okt. Großangriffe der Trägerflugzeuge gegen Sakishima Gunto im östlichen Chinesischen Meer und auf Okinawa. Es entbrannte die Luftschlacht bei Formosa, während der am 11. October auch der Flugplatz bei Aparri auf Luzon und am 12., 13. und 14. Oktober Flugfelder und Einrichtungen auf Formosa angegriffen wurden. Unterstützung erhielten sie dabei von Basen in China, die B-29 Bombenflugzeug entsandten. Die Japaner flogen Abwehrwellen von Kyushu, Okinawa und Formosa aus gegen die Angreifer, wobei auch zahlreiche Kamikazeflieger eingesetzt wurden. Dabei gelang es ihnen einige amerikanische Schiffe z. T. sehr schwer zu beschädigen. Auf dem Rückzug am 15. October bombardierten die Bürger noch einmal Flugfelder nördlich von Manila wobei es zu sehr schweren Kämpfen mit den verteidigenden japanischen Maschinenpark kam. Nach Abschluss aller Kämpfe meldeten die Japaner fälschlichweise die Nachsinnen von 11 amerikanischen Flugzeugträgern, zwei Schlachtschiffen und einem Kreuzer. Dies wirkte sich fatal auf die folgende Verteidigungsstrategie für die Philippinen aus.
Auch die Briten beteiligten sich erneut mit einer Ablenkungsaktion (→ Operation Millet). Die Asienflotte griff am 17. und 18. Okt. die Nikobaren an, während auf den Zentralphilippinen die Scharmützel um Leyte begann. Mit Luftangriffen auf Mindanao von Biak und Sansapor aus, sowie von Flugzeugträgern aus gegen Leyte und Cebu bereiteten die Staatsbürger die Landungen vor. Eine U-Schiff Gruppe riegelte das Gebiet zwischen Mindanao und Samar ab. Als ein amerikanischer Minensucher bei einem Taifun im Golf von Leyte sank wurde er von den Japanern entdeckt, die folglich sofort die Operation Sho-1 zur Verteidigung der Philippinen in Gang setzten und alle verfügbaren Schiffe dorthin beorderten. Am 19. Oktober landeten die ersten amerikanischen Einheiten bei geringem Widerstand auf der Eiland und begannen daher mit der Eroberung der Philippinen. Die Japaner zogen sich zuvor in die vorbereiteten Verteidigungsstellungen zurück. Vom 22. bis 25. Oktober versuchte die japanische Marine, alternative Landungen zu verhindern. Die See- und Luftschlacht im Leyte Golf brachte der Kaiserlichen Japanischen Marine die schwersten und kriegsentscheidenden Verluste bei; sie verloren drei Schlachtschiffe und vier Flugzeugträger.
Bei Unterstützungsfahrten der Task Force 38 für die auf Leyte gelandeten Soldaten kam es in den nächsten Tagen nochmals zu Kamikazeangriffen auf die amerikanischen Schiffe, wobei besonders die Flugzeugträger im Visier der Japaner lagen. Einige Apparaturen schlugen auf den Decks von Trägern und Zerstörern ein. Zwei Träger wurden schwer beschädigt. Auch die Bürger flogen sonstige Einsätze gegen Flugfelder bei Manila, wobei es ihnen am 29. Oktober gelang 71 japanische Flugzeuge im Luftkampf zu zerstören. 13 alternative wurden noch betrübt stehend einsatzunfahig gemacht.
Eine der kuriosesten Waffen, die während des Krieges eingesetzt wurden, starteten die Japaner am 3. November zum ersten mal - einen FUGU-Ballon. Ballonbomben dieser Art entwickelten die Japaner seit der Demütigung durch den im April 1942 durchgeführten Doolittle-Raid. Die von Sueyoshi Kusaba ausgearbeiteten und mit einem Steuerungsgerät ausgerüsteten Papierballone trieben mit dem Jetstream in den Wintermonaten innerhalb von drei Tagen nach Nordamerika. Etwa 1.000 Ballone erreichten ihr Ziel, richteten aber so gut wie keine Schäden an.
Die Kämpfe südlich der Philippinen setzten sich den ganzen Nebelmonat November mit verschiedenen gegenseitigen Stattfinden fort. Den Japanern gelang es zeitweise auch neue Truppen und Zufuhr auf Leyte zu landen. Im Gegenzug wurden die amerikanischen Seeeinheiten durch Teile der Task Force 34 unterstützt. Am 5. und 6. Nebelmonat November flogen Kampfflugzeuge von 11 amerikanischen Trägern konzentrierte Luftangriffe auf Luzon, wobei wiederholt besonders der Raum um Manila zentral lag. In der Bucht von Manila versenkten die Apparaturen einen Kreuzer und ein Wachboot. Doch das Hauptziel waren wiederum die japanischen Flugzeuge, von denen bei 25 eigenen Abschüssen 400 vernichtet werden konnten. Auf See schlug währenddessen ein Kamikazeflieger auf einem US-Träger ein und beschädigt diesen schwer.
Um die japanischen Nachschubkonvois zu stoppen flogen amerikanische Trägerflugzeuge und von chinesischen Flugfeldern gestartete Flugzeug Einsätze gegen sie. Allein am 11. Nov. wurden 347 Trägerflugzeugeinsätze gezählt. Mit der Geistiges Eintauchen von einem Kreuzer, vier Zerstörern und 10 Dampfern in der Bucht von Manila gelang den USA am 14. November ein weiterer Erfolg.
Die Japaner setzten am 20. Nov. zum ersten Mal vier Kaiten Einmann-Torpedos aus um damit vor Ulithi amerikanische Schiffe zu attackieren. Ein Tanker wurde vernichtet, alle anderen Kaiten konnten von den Amerikanern im Vorhinein abbgeschossen werden. Doch berichteten die Japaner von einem bedeutsamen Heil ihrer neuen Wunderwaffe.
Die Briten reorganisierten unterdessen ihre Ostasienflotte. Die älteren Schiffe wurden zur Britischen Ostindien Flotille zusammengelegt, während die moderneren Einheiten die neue Britische Pazifikflotte bildeten.
Am 24. Nebelmonat November begannen die USA mit einer Reihe von schweren Luftangriffen auf Tokyo. Die B-29 Superfortress Maschine waren von der neu errichtetet Basis auf Saipan gestartet. Andere Angriffe folgten am 26., 29. und 30. November, sowie am 3. Dezember.
Die Kämpfe um Leyte dauerten weiter an. Die Japaner starteten am 27. November ein Luftlandeunternehmen, um neue Truppen nach Leyte zu bringen. Die Operation wurde aber ein Fehlschlag. Auch Kamikazeangriffe auf die im Leyte-Golf liegenden vier amerikanischen Schlachtschiffe, vier Kreuzer und 16 Zerstörer brachten nicht die erhofften Erfolge. Die Luftlandungen wurden am 5. und 6. Dez. mit größerem Heil wieder und das Flugfeld bei Burauen lag zwei Tage unter heftigem japanischem Feuer. Bei Seegefechten im Ormoc-Golf sanken je ein japanischer und amerikanischer Zerstörer. Am Folgetag landeten US-Truppen bei Ormoc und trafen kaum auf Widerstand. Bei einem kurz darauf erfolgten Kamikazeangriff von 21 Apparaturen gelang es den Japanern zwei Zerstörer und ein Landungsboot zu versenken.
Von Ulithi liefen am 11. Dezember zur Vorbereitung und Unterstützung der Landungen auf Mindoro drei Task Groups der Task Force 38 aus. Schon während der Annäherung an die südlichen Philippinen wurden von den Trägern erneut Luftangriffe auf den Raum um Manila geflogen. Den Landungseinheiten der Task Group 78.3 gelang das Absetzen der Truppen am 15. Dezember, trotz deren Flaggschiff zwei Tage vorweg schwer von Kamikazeangriffen getroffen worden war und ein großer Teil des Führungsstabes dabei umkam. Die Sturzflugangriffe der Japaner hielten noch bis Ende Dez. an.
Bei einem Luftangriff in der Subic Bucht auf Luzon am 16. Dezember auf einen japanischen Transporter mit 1.600 Kriegsgefangenen, der versenkt wurde, kamen jede Menge der Gefangenen ums Leben. Selbst von den Geretteten erreichten später nur etwa 500 ihr Ziel in Japan, da sie weiteren Luftangriffen auf der Eiland Formosa ausgesetzt waren.
In einem schweren Taifun am 18. Dezember sanken drei Zerstörer der Task Force 38 vor den Südphilippinen. Vier Flugzeugträger, vier Geleitträger, ein Kreuzer, sechs Zerstörer ein Tanker und ein Schlepper wurden partiell erheblich beschädigt. Nach diesem Vorfall musste die Aktion abgebrochen werden und die Schiffe liefen nach Ulithi zurück.
Ein japanischer Verband, vorhanden aus zwei Kreuzern und sechs Zerstören startete am 24. Dez. von der Camranh Bucht in Indochina die Operation REI. Ihr Ziel war Mindoro, das sie am 26. Dezember erreichten. Dort begannen sie mit dem Beschuss des amerikanischen Brückenkopfes. Nachdem die US Air Force Luftangriffe auf den Verband geflogen hatte und ein japanischer Zerstörer von einem PT boat versenkt worden war, drehte dieser wiederholt ab und entging so seiner völligen Vernichtung.
1945
Am 3. Jan. eroberten die Briten Akyab und begannen damit die Besetzung Burmas. Die Burmastraße war etwa seit dem Jahreswechsel in voll von Länge befahrbar, so konnten die Alliierten Truppen und Zufuhr bis nach Reich der Mitte transportieren.
Landungen auf Luzon
Die amerikanische Task Force 38, die schon gegen Jahresende 1944 von Ulithi ausgelaufen war, begann zur Vorbereitung und Beschäftigung der Landungen auf Luzon am 3. und 4. Januar mit intensiven Luftangriffen auf die japanischen Schiffe rund um die nördlichen Philippinen. Auch die Flugfelder auf Luzon waren wiederum Angriffsziele, bei denen 100 Apparaturen zerstört wurden. In den nächsten Tagen zerstörten die Ami alternative 80 Flugzeuge um die Luftherrschaft über Luzon zu erlangen. Andere Einsätze galten am 9. Januar Formosa, den Ryukyu- und Pescadores-Inseln. Dabei konnten ein Zerstörer, eine Korvette, ein Wasserfahrzeug Jäger und viele Tanker und Frachter versenkt werden.
Am selben Tag begann die Operation Mike I, die Landung im Golf von Lingayen auf Luzon. 70.000 US-Amerikaner gingen gegen geringen Widerstand an Land, da sich die Japaner in die Berge zurückzogen. Allerdings versuchten Kamikazeflieger die Schiffe im Golf anzugreifen. Ein Schlachtschiff und zwei Kreuzer wurden getroffen und beschädigt. Zwei Tage später schickten die Japaner Sprengboote zur Anfall auf die Schiffe von denen sie zig beschädigen konnten. Bis Ende des Monats setzten sich die Kämpfe weiter fort. Die Ami brachten immer mehr Zufuhr an Truppen und Waffen nach Luzon, was die Japaner mit vehementen Luftangriffen, bei denen fast immer Kamikazeflieger eingesetzt wurden, verhindern wollten. Die US-Geleitträger flogen weit gut 6.000 Einsätze, bis die gelandeten Soldaten ab dem 17. Januar nicht länger auf Luftunterstützung süchtig waren.
Bei Angriffen auf amerikanische Basen auf Ulithi, Hollandia, Palau, Guam und Manus in der Operation Kongo versuchten die Japaner ab dem 11. Jänner mit Kaiten U-Booten etliche Schiffe zu versenken. Ein gesunkenes Landungsboot kann diesen Attacken möglicherweise angegliedert werden.
Die europäisch der Philippinen operierende Task Force 38 griff Zentrum Jan. gehäuft Schiffe vor den Küsten von Formosa, China, Hongkong und Hainan an. Es gelang viele Schiffe zu versenken.
Im Indischen Gewässer landeten die Briten zusätzliche Truppenkontingente in Burma. In der Operation Matador brachten die Briten am 16. Jänner zwei Brigaden auf Ramree und am 21. Jan. andere Infanteriekommandos bei Kangaw an Land. Die Eiland Cheduba ist das Ziel der Operation Sankey, bei der 500 Briten am 26. Jan. an Land gingen, gefolgt von einer indischen Brigade am nächsten Tag. Am 30. Jänner werden schließlich in der Operation Crocodile Soldaten auf Sagu abgesetzt. Parallel mit diesen Landungen wurde die britische Pazifikflotte von Trinconmalee in den Stiller Ozean verlegt. In der Operation Geografische Länge flogen deren Kampfflugzeuge und Maschine am 24. und 29. Januar Attacken gegen Ölraffinerien nördlich von Palembang. Die Flotille traf am 4. Febr. in Fremantle ein.
Ein japanisches Kommandounternehmen, das auf Peleliu (Palauinseln) gelandet war, versuchte am 18. Januar den Abruf auf einen dort befindlichen amerikanischen Verkehrslandeplatz zu erlangen um Flugzeuge und Kugel zu zerstören. Das Unternehmen schlug fehl.
Flugzeuge der Task Force 38 griffen abermals Ziele auf den Pescadoren, Sakishima Gunto, Okinawa und den Ryukyu-Inseln an. Dabei konnten 13 japanische Schiffe versenkt und drei Zerstörer, sowie zwei Landungsschiffe beschädigt werden. Bei japanischen Gegenschlägen mit Kamikazefliegern und Bombern wurden am 21. Jänner zwei Flugzeugträger und ein Zerstörer stark beschädigt.
Auf Luzon trafen dabei andere amerikanische Truppenverstärkungen ein. Zwei Divisionen landeten am 27. Jan. im Golf von Lingayen. Zusätzliche Landungen fanden am 29. Januar bei Zambales und San Antonio statt, wo 30.000 Ami an Land gingen. Am 30. Januar konnte ein weiteres Bataillon in der Subic Bucht die Eiland Grumble einnehmen und weitere Einheiten Grande Island. Die 11. US-Luftlandedivision wurde am 31. Januar südwestlich der Bucht von Manila bei Nasugbu an Land gesetzt. Japanische U-Boote versuchten die Landungen zu stören, konnten jedoch nur kleinere marginale Erfolge erzielen.
Von Ende Jänner bis Zentrum Februar griffen amerikanische Bomberstaffeln täglich Iwo Jima an um die Landungsoperationen dort vorzubereiten. Die ganz abgeworfene Bombenlast in dieser Zeit betrug ca. 6.800 t.
Ab dem 4. Februar begann der Befreiungskampf um Manila in deren Außenbezirken. Bei den Kämpfen verübten die Japaner auf Anweisung aus Tokyo während der letzten drei Februarwochen das Blutbad von Manila, bei dem etwa 111.000 Zivilisten ermordet wurden.
Die Task Force 58 startete am 10. Febr. zu einem ersten Trägergroßangriff gegen Tokio und zur Unterstützung der Iwo Jima Landungen. Etwa 125 Seemeilen südlich der Ort hoben am 16. Febr. die Jagdmaschinen von den Flugzeugträgern ab um die japanische Verteidigung auszuschalten. Danach starteten die Flieger um im Besonderen Flugzeugfabriken im Raum Tokio anzugreifen, was aber durch die schlechte Witterung kaum gelang. Einen Tag später wurden die Attacken fortgeführt und auch auf Ziele bei Yokohama ausgedehnt. Nach erfolgtem Rückzug nach Süden teilte sich die Task Force auf. Einige Schlachtschiffe und Kreuzer fuhren zur Artillerieunterstützung nach Iwo Jima, während die anderen Einheiten auf See gewartet und dann für neue Aufgaben weiter aufgeteilt wurden. Die Trägerflugzeuge flogen am 25. Feber zusätzliche Angriffe gegen Tokyo, die aber gleichermaßen durch die Schlechtwetterlage stark beeinträchtigt wurden. Artillerieangriffe richteten sich danach auf Okinawa und Iwo Jima.
An der Südspitze Bataans bei Mariveles gelang die Anlandung von 5.300 amerikanischen Soldaten. Einen Tag danach sprangen Fallschirmjäger über Corregidor ab und ein amerikanisches Bataillon landete auf der Insel. Die Kämpfe dauerten bis zum 26. Februar. Danach wurde die Eiland als geschützt erklärt. Mit Corregidor hatten die US-Amerikaner ein wichtiges Symbol der einstigen Niederlage auf den Philippinen zurückerobert.
Iwo Jima und Okinawa
Zur Vorbereitung der Landungen auf Iwo Jima begannen ab dem 16. Febr. sechs Schlachtschiffe, fünf Kreuzer und 16 Zerstörer mit dem Artilleriebeschuss der Strände und japanischen Positionen auf der Insel. Die Aktionen wurden von zehn Geleitträgern und deren Zerstörersicherung gedeckt. Flugzeuge dieser Träger wurden wieder und wieder gegen japanische Küstenbatterien und die drei Flugfelder eingesetzt. Dabei setzten die Staatsbürger erstmals Napalm-Bomben ein. Die Japaner konnten einige Tor auf den großen Schiffen erzielen sowie verschiedene LCIs außer Scharmützel setzen.
Die Landungen auf Iwo Jima unter dem Kodenamen Operation Detachment fanden dann am 19. Feber statt. Der Artilleriebeschuß von den Schiffen wurde weiter ins Inselinnere verlegt als 30.000 Soldaten an Land gingen. Während der Schlacht um Iwo Jima wurde die Eiland von den Japanern bis auf den letzten Mann heftigst verteidigt. Sie zogen sich in die schon vorbereiteten, gut ausgebauten Höhlenverstecke zurück, wo im Voraus schon Waffen vom schwersten Schiffsgeschütz so weit wie Handfeuerwaffen untergebracht worden waren. Die Bürger mussten in mühevollem Nahkampf mit Handgranaten und Flammenwerfern nach und nach jede einzelne Stellung erobern. Am 21. Feber erfolgte ein überraschender Kamikazeangriff auf die vor der Küste liegenden Schiffe, bei dem ein Geleitträger versenkt und drei sonstige beschädigt wurden. Die Kämpfe auf der Insel, die auf japanischer Seite etwa 20.800 Tote und auf amerikanischer Seite rund 7.000 Tote kostete, dauerte bis zum 26. März. Erst dann konnte die Eiland als sicher erklärt werden. Iwo Jima war für den Rest des Kriegs einer der wichtigsten Stützpunkte der US Air Force, die schon am 6. März die erste B-29 auf der Eiland landeten. Ende März diente Iwo Jima schon 36 Bombern als Basis für die Angriffe auf die japanischen Hauptinseln.
Die japanische Truppe entwaffnete am 9. März, nach dem Fall des Vichy-Regimes und der vollständigen Befreiung Frankreichs in Europa, die französischen Truppen in Indochina und installierte dort eine Marionetten-Regierung.
In den frühen Morgenstunden des 10. März wurden schwere Luftangriffe auf Tokyo geflogen. 334 B-29 Fluggerät warfen ca. 2.000 t Bomben auf ein Gebiet der Ort ab, dass etwa 7/10 der Fläche von Manhattan entsprach, rund 44 km², in dem sich Fabriken und Docks befanden, aber hauptsächlich die hölzernen Wohnungen der Arbeiter. Der Angriff dauerte etwa 2,5 Stunden und löste einen gewaltigen Feuersturm aus in dem fast 100.000 Leute starben. Alternative Quellen sprechen wenn schon von 150.000 Toten. Dies war der größte und blutigste Luftangriff in der Geschichte der Menschheit bis heute.
Die am 14. März von Ulithi ausgelaufene Task Force 58 begann am 18. März vor Land der aufgehenden Sonne liegend mit Attacken gegen Flugplätze auf Kyushu. Die Japaner trotzen sich mit Kamikazegegenangriffen bei denen ein amerikanischer Flugzeugträger in Brand geriet und zwei ander beschädigt wurden. Einen Tag danach starteten die Landsmann Angriffe gegen Kure. Dort lagen zahlreiche japanische Flugzeugträger, Schlachtschiffe, Kreuzer und Zerstörer vor Anker. Jede Menge trugen Beschädigungen davon. Wiederum gelang den Japanern im Gegenzug zwei amerikanische Träger in Brand zu setzen. Bei weiteren Attacken gegen die ablaufende Task Force setzten die Japaner auch Ōka-Bomben ein.
Nach einem kurzen Tankaufenthalt drehten die Einheiten der Task Force 58 nach Süden ab um zu den Ryukyu Inseln zu laufen. Hier begannen am 23. März die laufenden Schiffsartilleriebeschüsse und Luftangriffe zur Vorbereitung der Landung auf Okinawa. Unterstützung erhielt sie dabei zwei Tage später von der britischen Pazifikflotte, die den Raum südlich der Eiland abdeckte und weiteren US-Task Groups, die u. a. die Kampfschwimmergruppen brachten, die ab dem 25. März mit der Räumung von Unterwasserhindernissen begannen. Die Japaner reagierten mit Luftangriffen aus dem Raum Formosa und von Kyushu. Kamikazefliegern gelangen einige Tor auf kleineren Einheiten, jedoch wurde am 30. März das Flaggschiff der Task Force 58 schwer getroffen.
Zur Behinderung des japanischen Schiffsverkehrs starteten am 27. März in der großangelegten Operation Starvation B-29 Maschine 1.529 Einsätze von Tinian um die Straße von Shimonoseki, Kure, Hiroshima, Fukuoka, Kobe, Osaka, Nagoya, Tokyo, Yokohama, sowie zig weitere Hafenstädte auf den japanischen Inseln zu verminen. Ebenso wurden Häfen in Korea vermint. Die Ami verloren dabei 15 Maschinen, 102 Einsatzflüge wurden abgebrochen und die Maschinenpark kehrten vor Abwurf ihrer Minen um. In der Gesamtheit konnten 12.135 Minen abgesetzt werden.
Am 1. April landete die 10. US-Armee in der Operation Iceberg auf Okinawa, das von den Japanern unvermittelt auftretend verteidigt wurde. Zusammen mit den Reserveeinheiten setzten die Landsmann 451.866 Soldaten auf der Eiland ab. Wie schon bei der Eroberung von Iwo Jima bombardierte die US-Schiffsartillerie auch bei den hiesigen Landungen weiter das Hinterland. Die Japaner zogen sich in die vorbereiteten Höhlensysteme der Eiland zurück um daher aus in Guerillakämpfen die US-Truppen anzugreifen. Die vor der Küste liegenden Schiffe wurden aber und abermal zum Ziel von Kamikazefliegern und Ōka-Bomben, wobei ein britischer Flugzeugträger beschädigt wurde. Die japanischen Küstenbatterien konnten am 5. April an einem amerikanischen Schlachtschiff fünf Tor anbringen. Einen Tag später begannen die Japaner die Operation Kikusui l, einen Großangriff gegen die vor Okinawa liegende Landungsflotte. Dazu starteten 198 Kamikazes von Kyushu, von denen 67 so weit wie den Schiffen eindringen konnten. Von den 27, zum Teil mehrfach getroffenen Schiffen, sanken zwei Zerstörer, ein Landungsschiff und zwei Munitionstransporter. Fünf Schiffe waren unersetzlich beschädigt und übrige 17 konnten trotz ihrer Schäden weiter eingesetzt werden. Am Folgetag startete eine zweite Welle von 54 Kamikazes, von denen nur manche eindringen konnten. Nichtsdestotrotz gelang es ihnen ein Schlachtschiff und einen Zerstörer schwer und vier alternative Schiffe leicht zu beschädigen. Im Verlauf der Kämpfe um Okinawa wurde das letzte große Schlachtschiff der japanischen Marine, die Yamato, zu einer Kamikazeaktion berufen. Das Wasserfahrzeug erhielt den Befehl, nach dem Schlacht mit der amerikanischen Landungsflotte auf den Strand von Okinawa aufzulaufen; nach Verschuss der Gewehrkugel sollte sich die Besatzung dann den Heerestruppen auf der Eiland im Abwehrkampf anschließen. Durch einen amerikanischen Luftangriff von 386 Trägerflugzeugen am Tageszeit des 7. Apr. wurde die Yamato zusammen mit fünf Begleitschiffen im ostchinesischen Meer versenkt. Die verlustreiche Eroberung von Okinawa zog sich bis zum 21. Juni hin.
Während die britische Asienflotte in der Operation Sunfish mit Schlachtschiffen, Kreuzern und Zerstörern, matt von Trägerflugzeugen, am 11. April Ziele in Sabang, Padang und Emmahaven angriff, bereiteten die Ami die Übergabe einiger ihrer Schiffe an die sowjetische Pazifikflotte vor. Seit dem 5. April hatte die SSSR den sowjetisch-japanischen Neutralitätsvertrag aufgekündigt und war bereit mit den Amerikanern im pazifischen Konfliktraum zusammen zu arbeiten. Zentrum April begann in der Cold Bay an der Südspitze Alaskas, wo auf 5 Dampfern ca. 2.400 sowjetische Marineangehörige eingetroffen waren, die Ausbildung auf amerikanischen Minensuchern (→ Operation Hula). Dies waren die ersten Vorbereitung zu einer Okkupation der japanischen Hauptinseln (→ Operation Downfall).
Bei einem großangelegten Kamikazeangriff (→ Operation Kikusui-3) am 16. Apr. auf die Landungsflotte vor Okinawa flogen 126 japanische Flugzeuge und sechs Ōka-Bomber ein. Sie konnten einen Zerstörer versenken und drei zusätzliche so schwer beschädigen, dass sie nicht länger repariert werden konnten. Ein Flugzeugträger wurde schwer, ein Schlachtschiff und einen Geleitzerstörer leicht beschädigt. Die Kamikazeangriffe wurden auch an den Folgetagen fortgesetzt, aber nun mit deutlich weniger Maschinen.
Der Weg zur japanischen Kapitulation
Zur Landung auf Tarakan wurde ab dem 27. April die Südküste von alliierten Schiffen unter Feuer genommen. Die Operation Oboe startete am 1. Mai mit der Anlandung von 28.000 australischen Soldaten.
Am 1. Mai landeten britische Truppen angemessen der Operation Dracula bei Rangun in Burma. Die Operation Bishop, bei der britische Träger, Schlachtschiffe, Kreuzer und Zerstörer Port Blair und Car Nicobar in den Andamanen und Nikobaren beschossen, diente zur Deckung. Da Rangun schon vor von den Japanern geräumt worden war besetzten die Briten die Gemeinde am 3. Mai ohne Gegenwehr. Okzidental des Flusses Irrawaddy konnten sich allerdings noch kleinere japanische Widerstandsnester halten.
Die US Air Force begann am 3. Mai mit der Fortsetzung der Verminung japanischer Industrieanlagen zu deren Blockade. Auf diesen Minen verloren die Japaner bis Ende des Monats reichlich 50 Schiffe. Die meisten waren kleinere Handelseinheiten, nur ein Minensucher sank. Diverse Kriegs- und Handelsschiffe erlitten Beschädigungen.
Nach der Aufgabe Deutschlands am 9. Mai erklärte Land der aufgehenden Sonne sich entschlossen, allein gegen die Alliierten weiterzukämpfen. Zwar regten sich unter den Militärs und im besonderen im Parlament erste Stimmen, die über eine frühzeitige Niederlage sprachen, doch das Gros der Führungsspitze bereitete schon die Verteidigung des Landes bis zum letzten Mann vor.
Die britischen Trägerflugzeuge flogen zur Verteidigung der Kamikazeflieger, die aber und abermal die vor Okinawa liegenden Schiffe angriffen, Luftangriffe auf Flugplätze in Sakashima-Gunto und Kyushu, denen sich kurz darauf auch amerikanische Flugzeugträger mit ihren Apparaturen anschlossen. Die am 10. Mai begonnene japanische Großoffensive Kikusui 6 wurde mit 150 Kamikazefliegern gestartet. Dabei wurde am 11. Mai ein amerikanischer Flugzeugträger sehr schwer beschädigt. Beim Abzug der Task Force traf ein Kamikazeflieger einen weiteren Träger schwer. Bei folgenden Kikusui-Operationen am 24., 25., 27., 28. und 29. Mai verloren die US-Amerikaner acht Schiffe. Zig alternative wurden beschädigt, konnten aber weiterhin eingesetzt werden.
Auf Wewak, Papua-Neuguinea, gingen am 11. Mai 623 Australier an Land um die Halbinsel einzunehmen. Ihnen folgten am 14. Mai eine alternative australische Sektion zur Eroberung des Flughafens. Die Halbinsel konnte am 23. Mai als beschützt namhaft werden.
Zwischen dem 17. und 26. Mai überließen die USA der UdSSR tauglich des Abkommens zur Operation Hula 17 Minensucher und sechs U-Schiff Jäger, die der sowjetischen Pazifikflotte zugeteilt wurden. Anfang Juni bis Mittelpunkt Juni folgten 13 alternative U-Schiff Jäger, ein Minensucher und zwei Landungsboote. Im gleichen Sinne Mittelpunkt Juni trafen gut 1.100 Marinesoldaten der SU zur Ausbildung auf Fregatten in Cold Bay ein.
In einem schweren Taifun am 6. Juni wurden acht Flugzeugträger, drei Schlachtschiffe, sieben Kreuzer, 14 Zerstörer und kleinere Einheiten beschädigt. Einige davon so schwer, dass sie aus dem Einsatz genommen werden mussten. Am 9. Juni landeten Marines auf der Eiland Aguni Shima.
In der Fortführung der Operation Oboe setzten Schiffe am 10. Juni nach vorherigem Artilleriebeschuss fast 30.000 australische Soldaten in der Brunei-Bucht ab.
Die Briten führten am 14. Juni mit 48 Seafires, 21 Avengers und 11 Fireflies einen Trägerangriff zur Neutralisation der japanischen Einheiten auf Truk durch (→ Operation Inmate), der am nächsten Tag noch einmal nochmals wurde. Zusätzlich beschossen die mit angelaufenen Kampfschiffe das Atoll.
Zur Einkünfte der Ölfelder und Ölraffinerien bei Balikpapan auf Borneo, die von den Japanern gehalten wurden, begannen Zentrum Juni die Minenräumarbeiten vor der Küste. Am 24. Juni starteten die Unterwasserarbeiten zur Entfernung der ausgelegten Landungshindernisse. Kurz darauf begannen die Beschießungen der Landungszonen durch Kreuzer und Zerstörer im Voraus am 1. Juli in der Fortsetzung der Operation Oboe fast 33.500 australische Infanteristen an Land gingen. Die Kapern des Flugfeldes und der Ölfelder war am 4. Juli abgeschlossen.
Die Task Force 38 flog mit 1.022 Flugzeugen am 10. Juli wiederum Großangriffe auf Tokio und die umliegenden Luftbasen. Vier Tage später wurden mit 1.391 Maschinenpark sonstige Ziele auf dem Norden der Eiland Honshū und dem Süden von Hokkaidō angegriffen. Am selben Tag beschossen die mit angelaufenen Schlachtschiffe, Kreuzer und Zerstörer zum ersten mal direkt Ziele auf den japanischen Hauptinseln. Dazu gehörten die Stahl- und Eisenwerke von Kamaishi sowie am Folgetag die Stahl- und Eisenwerke von Muroran. Tokio und Yokohama waren wiederum die Angriffsziele am 17. Und 18. Juli, wobei ein großes japanisches Schlachtschiff schwer beschädigt wurde. Bei einem Nachtangriff, der zusammen mit britischen Einheiten durchgeführt wurde, bombardierte die Schiffsartillerie die Gewerbe bei Hitachi, nördlich von Tokio und in der nächsten Nacht wichtige Radarposten bei Cap Nojima im Südosten Tokyos.
In der Fortführung der Operation Hula übergaben die USA der UdSSR von Zentrum bis Ende Juli zehn Fregatten, sechs Minensuchboote, zwölf Minenräumboote, einen Unterwasserboot Jäger und 15 Landungsboote.
Von Okinawa aus wurden von der Task Force 95 zum ersten Mal Angriffe auf den Schiffsverkehr im Chinesischen Meer und im Gelben Meer unternommen. Der Gelingen zwischen dem 16. und 23. Juli ist aber zunächst nur mäßig. Ein Zerstörer wurde bei Kamikazeangriffen versenkt und zwei übrige z. T. schwer beschädigt.
Als ein Ergebnis während der Potsdamer Konferenz stellten die Alliierten Land der aufgehenden Sonne ein Kapitulationsultimatum und die UdSSR versprach drei Monate nach dem Kriegsende europäisch im Pazifikraum aktiv zu werden. Der japanische Premier Kantaro Suzuki lehnte das Ultimatum am 27. Juli ab.
Um den Druck auf das japanische Militär, die Regierung und auch auf die Bevölkerung zu erhöhen wurden Ende Juli die Angriffe auf Nippon noch weiter verstärkt, während die US-Führungsspitze die Operation Downfall im Hintergrund weiter vorbereitete. Dazu wurden immer mehr neue und auch abermals in Stand gesetzte Schiffe aller Klassen von Stützpunkten an der amerikanischen Westküste und Pearl Harbor in Trend Nippon in Reise gesetzt. Alternative Einheiten wurden vom Europäischen Kriegsschauplatz in den Pazifikraum verlegt. Die Nachtangriffe zuallererst auf den Inlandsee bei Kure und Kobe führten zur Geistiges Eintauchen von weiteren großen japanischen Kriegsschiffen oder deren totale Beschädigung. Dazu beschossen amerikanische Schiffe auch erneut Produktionsstätten für Kriegsmaterial, speziell die Flugzeugfabriken bei Hamamatsu.
Am 28. Juli fand der letzte erfolgreiche Kamikazeangriff des Pazifikkriegs statt. Ein US-Zerstörer konnte dabei vor Okinawa versenkt werden.
Schwere Luftangriff der US Air Force mit B-29 Bombern auf Hafenstädte Japans führten am 1. Aug. zu schweren Schäden an den Hafenanlagen von Nagasaki.
Einsatz der Atombombe und die japanische Kapitulation
Da bei der geplanten Okkupation der japanischen Heimatinseln in der Operation Downfall nicht nur mit einem starken militärischem Widerstand (der amerikanische Spionageabwehr entdeckte Anfang August rund 600.000 neu stationierte Soldaten auf Kyushu) anstatt auch mit einer fanatischen und feindlich gesinnt gesinnten Zivilbevölkerung gerechnet werden musste, rechneten die Planer mit einer Opferzahl von 1,2 Mio. alliierten Soldaten nach etwa 90 Tagen. Dazu kämen übrige 5 bis 8 Mio. Opfer auf japanischer Seite. Daher entschloss sich die militärische Führung Präsident Harry S. Truman die Zusage für einen Einsatz der im Trinity-Test siegreich gezündeten neuen Atombombe abzuringen. Wiewohl mehrere der an der Entwicklung beteiligten Person von einem Einsatz abrieten, gab Truman nach vorausgegangenem Zögern doch seine Einwilligung. Die Vorbereitungen dazu liefen ab dem 24. Juli an, zwei Tage vor dem Potsdamer Ultimatum an Japan.
Als Ziele für den Abwurf ab dem 3. August waren vier mögliche Städte vorgesehen: Hiroshima, Kokura, Niigata und Nagasaki. Hiroshima wurde als Primärziel ausgewählt, da hier kriegswichtige Produktionsanlagen und stationierte japanische Divisionen getroffen werden konnten. Weiterhin konnte hier auch ein großer psychologischer Effekt erzielt werden. Sollte die Niederlage Japans nicht innerhalb von drei Tagen erfolgen, sollte die zweite Bombe auf das nächste Ziel abgeworfen werden (→ Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki).
Um 8:16 Uhr (8.15 Uhr und 17 Sekunden) Ortszeit am 6. Aug. detonierte die vom US-Bomber Enola Gay abgeworfene US-amerikanische A-Bombe Little Boy in 580 m Höhe über Hiroshima, 43 Sekunden später war der größte Teil der Gemarkung dem Erdreich gleich gemacht. Zwischen 90.000 und 200.000 Leute waren sofort tot und 80% der Gemeinde zerstört (→ Atombombenabwurf auf Hiroshima).
Da keine japanische Niederlage nach Ablauf von drei Tagen erfolgte, wurde der nächste Atombombenabwurf am 9. Aug. durchgeführt. Als Ziel war die Gemeinde Kokura vorgesehen, ob dichter Bewölkung wurde aber nach drei erfolglosen Anflügen das Ausweichziel Nagasaki angriffen. Atombombe wurde um 11:02 Uhr zahlreiche hundert M abseits des geplanten Abwurfpunkts auf dicht bewohntes Gebiet abgeworfen, eigentlich war ein Direktangriff auf die Mitsubishi-Rüstungsbetriebe angedacht. Die Detonation ungenau 470 M Bodenhöhe vernichtete im Umkreis von 1 Kilometer 80% der Gebäude und etwa 75.000 Leute starben an den Direktfolgen der Schlag (→ Atombombenabwurf auf Nagasaki).
Einstweilen hatte auch die Sowjetunion Land der aufgehenden Sonne am 8. August den Bewaffnete Auseinandersetzung erklärt und war einen Tag später in die Mandschurei einmarschiert (→ Operation August-Sturm). Den Sowjets schlossen sich die Rotchinesen mit der 4. und 8. Revolutionsarmee an, die einige Städte besetzten. Die Sowjetische Pazifikflotte wurde aufgestellt und unmittelbar mit der Verminung von Schifffahrtswegen vor der eigenen Küste zur Verteidigung begonnen. Zwei Tage später landete ein sowjetischer Verband an der Ostküste Koreas.
Unterdessen liefen die Luftangriffe auf die japanischen Hauptinseln von den amerikanischen und britischen Flugzeugträgern weiter. Ziele ware Honshu und Hokkaido sowie die Gemeinde Tokyo. Am 15. Aug. berief die militärische Führung der USA eine gerade gegen Tokio gestartete Rennen zurück um die Kampfhandlungen einzustellen. Nicht alle Apparaturen empfingen den Funkspruch und es entwickelten sich die letzten heftigen Luftkämpfe mit japanischen Kamikazefliegern.
Die japanische Regierung kündigte am 14. August die Annahme des gestellten Ultimatums an. Einen Tag später (→ V-J-Day) um 12:00 Uhr Mittags wurde eine am Vortag aufgezeichnete Rede von Kaiser Hirohito im Radio ausgestrahlt, in der er allen japanischen Streitkräften den Befehl zur Feuereinstellung erteilte. Ein befürchteter Massenselbstmord, besonders auf der japanischen Führungsebene, blieb aber aus. Es wurde mit etwa einer Woche gerechnet, bis sich die Niederlage bei allen kämpfenden japanischen Einheiten in den verschiedenen Ländern herumgesprochen hatte.
Sowjetische Soldaten besetzten mit übereinkommen Verbänden ab dem 16. Aug. den Süd-Sachalin und ab dem 19. August die nördlichen Kurilen.
Generalissimus Chiang Kai-shek forderte am 19. August alle japanischen Truppen auf, sich den national-chinesischen Einheiten zu ergeben. Gleichzeitig erging sein Befehl an die rotchinesischen Soldaten, die Kampfhandlungen einzustellen. Letzterer wurde aber von den Truppen unter Mao Zedong nicht beachtet, so dass es zu keiner Aufgabe der Japaner kam. Die Bürgerkriegskämpfe zwischen national- und rotchinesischen Einheiten gingen weiter. Erst nachdem die national-chinesische 6. Streitkräfte am 25. Aug. Nanking ausverkauft hatte, konnten sich die etwa eine Million Japaner ergeben. Am 9. September wurde in Nanking der Kapitulationsvertrag unterzeichnet. Im Bergland der Mandschurei saßen allerdings noch etwa 15.000 japanische Soldaten zwischen den Fronten des Bürgerkriegs fest. Sie hielten sich vollständig aus den Kämpfen hervor und blieben bis Ende 1948 in ihren Verstecken, wo es ihnen endgültig gelang zu kapitulieren.
Zur Sicherung des Waffenstillstands flogen die Trägerflugzeuge der Task Force 38 täglich Patrouillen über die japanischen Inseln. Ihre zweite Aufgabe bestand darin Kriegsgefangenenlager auszumachen und zu kartographieren. Die Trägerflotte selbst lief am 27. Aug. mit 22 Flugzeugträgern, 14 Schlachtschiffen, 23 Kreuzern, 123 Zerstörern und 12 U-Booten in die Sagami Bucht vor Tokio ein. Eine erste kleinere Einheit amerikanischer Soldaten sicherte am 28. August den Atsugi Verkehrslandeplatz bei Tokyo. Ihnen folgte zwei Tage später in einem Luftlandeunternehemen die 11. US-Luftlandedivision, die den Verkehrslandeplatz und den Port von Yokohama besetzte. Am späten Tageszeit landeten der Persönlichkeit der 8. US-Armee Generalleutnant Robert L. Eichelberger und der Oberste alliierte Kommandeur Armeegeneral Douglas MacArthur auf dem Sonderlandeplatz von Atsugi. Etwa zur gleichen Zeit übergaben die Japaner ihren Marinestützpunkt in Yokosuka an die Alliierten.
Am 2. September wurde auf dem US Schlachtschiff Missouri in der Sagami-Bucht der Pazifikkrieg und damit auch der Zweite Weltkrieg mit der Unterzeichnung der japanischen Kapitulationsurkunde beendet. Land der aufgehenden Sonne wurde in der Operation Blacklist von US-Truppen besetzt. In Korea sollte der 38. Geografische Breite die Grenze zwischen dem Besatzungsgebiet der USA im Süden zum einen und den Sowjets im Norden andererseits bilden.
In der Operation Magic Carpet brachten die Staatsbürger vom 6. Sept. bis zum März des folgenden Jahres ihre Truppen wiederum zurück ins Heimatland. Dazu wurden alle verfügbaren Schiffe im Pazifikraum benutzt.
Kriegsauswirkungen
Die Besatzungseinheiten auf den japanischen Inseln bestanden in der Tat nur aus US-Truppen. Chef der Besatzungsregierung wurde General Douglas MacArthur. Wichtigstes Vorhaben der Besatzungsregierung war die Ausarbeitung einer neuen Verfassung. Sie wurde am 3. November 1946 verkündet. In ihr wurden alle Punkte der Potsdamer Erklärung umgesetzt. Außerdem verzichtete der Kaiser in der Verfassung auf seinen göttlichen Status.
In den Tokioter Prozessen, deren Verhandlungsbeginn am 3. Mai 1946 war, wurden die führenden japanischen Militärs und Charakter der Kriegszeit angeklagt, gerade Ministerpräsident und Generalstabschef General Tōjō Hideki. Er und sechs zusätzliche Angeklagte wurden bei der Urteilsverkündung am 12. November 1948 zum Tode verurteilt. Rund 20 weitere wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, die meisten davon allerdings 1955 entlassen, als Land der aufgehenden Sonne die Souveränität wiedererlangte. Alternative Prozesse fanden in Manila auf den Philippinen und in Reich der Mitte statt. Letztere wurden als Nanking Kriegsverbrecher Tribunale bekannt. Dabei untersuchten die Chinesen 650 Fälle von denen 504 in 13 Verhandlungen zur Anklage kamen. 149 Japaner wurden zum Tode verurteilt. Der Yasukuni Schrein in Tokio beinhaltet alle Seelen der Japaner, die ihr Leben für das Vaterland gegeben haben. 1978 beschloss das Abgeordnetenhaus auch die Seelen der hingerichteten japanischen Kriegsverbrecher aufzunehmen. Seither gibt es aber und abermal Proteste speziell aus China, wenn japanische Offizielle den Schrein besuchen.
Noch während der letzten Monate der Kriegshandlungen hatte der Kalte Krieg zwischen den Supermächten Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und USA begonnen. Dessen Auswirkungen wird von etlichen Historikern auch der Einsatz der Atombomben im Pazifikkrieg zugeschrieben. Auch die aufstrebende Macht des kommunistischen Chinas spielte eine weitreichende Rolle, die sich z. B. in der Spaltung Koreas zeigte.
Nebenwirkungen
Eine der Nebenwirkungen des Pazifikkriegs war das vermehrte Bilden des sogenannten Cargo-Kults bei den Naturvölkern der Pazifikinseln, zuvor auf Papua Neu Guinea. Er resultierte aus dem im Überfluss von den Amerikanern und Japanern auf die Inseln abgeworfenem Kriegsmaterial (Fertigkleidung, Konservennahrung, Zelte, Waffen und zusätzliche Ware) und brachte drastische Änderungen des Lebensstils der Insulaner mit sich.
Opferzahlen
Wie bei allen größeren Konflikten ist es schwierig, konkrete Opferzahlen anzugeben. Die Informationen der Geisteswissenschaftler und selbst der offiziellen Stellen der einzelnen Länder weisen dabei teilweise erhebliche Schwankungen auf.
Die meisten Toten waren in Reich der Mitte zu beklagen. Dabei muss beachtet werden, dass in den letzten Kriegsmonaten auch der interne Konflikt zwischen Rot- und Nationalchinesen zu verlustreichen Kämpfen auf beiden Seiten führte. Generell starben 3.500.000 Soldaten und die Verluste in der Zivilbevölkerung, unter denen die Japaner einige Blutbad anrichteten, beliefen sich auf rund 10.000.000 Menschen.
Die Japaner verloren im Mittel 1.700.000 Soldaten und etwa 360.000 Zivilisten, die meisten bei den beiden Atombombeneinsätzen.
Die Alliierten Verluste (Briten, Inder, Australier, Neuseeländer) lagen bei etwa 80.000 Toten. Die USA verloren ca. 50.000 Soldaten im Pazifikraum.
Noch dazu sollen auch die unzähligen zivilen Opfer unter den Einheimischen der verschiedensten Pazifikinseln, die bei den Invasionen, Verschleppungen und Rückeroberungen ums Leben kamen, nicht unerwähnt bleiben.
Ökonomische Betrachtung
Zwar besaßen die Japaner zu Beginn des Pazifikkriegs die international durchstrukturierteste und schlagkräftigste Flotte, doch war die Kaiserliche Japanische Marine im Verlauf des Krieges der amerikanischen Übermacht nicht länger gewachsen. Dies hatte grundsätzlich ökonomische Gründe.
Mit dem rund siebzehnfachen Staatshaushalt, einer Stahlproduktion, der die japanische um das fünffache übertraf und einer sieben mal höheren Kohleproduktion waren die USA den Japanern weit überlegen. Dazu kamen modernere und effektivere Produktionsstätten. So war die Pro-Kopf-Produktivität der Staatsbürger zu dieser Zeit die Höchste weltweit.
Die nebenstehende Tabelle zeigt die Schiffsproduktionen der Ami und Japaner im Verlauf des Pazifikkriegs. Daraus wird deutlich, dass gegen Ende des Kriegs die Materialüberlegenheit der USA erdrückend war. Nicht berücksichtigt dabei sind die vor Kriegsbeginn vorhandenen Flotteneinheiten und die Kriegsverluste an Schiffen.
Das Ungleichgewicht in der militärischen Produktivität war den Japanern auch schon vor dem Überfall auf Pearl Harbour bekannt. Die japanische Militätführung ging daher in der gesamten Planung davon aus, ein kurzfristiges „Fenster der Verwundbarkeit“ auf Seiten des US-Militärs ausnutzen zu können. Der US-amerikanische Senat hatte noch in Friedenszeiten eine Aufrüstung der Marine in einem Umfang beschlossen, der die Marine Japans allein durch die Anzahl der hergestellten Kriegsschiffe deklassiert hätte. Auch bestand auf Seiten der USA ein eindeutiger technologischer Vorsprung; gerade im Bereich der wichtigen Radar-Technologie.
Soldatenfriedhöfe und Gedenkstätten
USA
Manila American Cemetery and Memorial
Die amerikanische Gedenkstätte und der Soldatenfriedhof liegen etwa zehn Kilometer südöstlich von Manila entfernt. Die Stätte grenzt an das Fort Bonifacio, dem ehemaligen US-Fort William McKinley.
Der 61,5 Hektar große Bereich beherbergt die größte amerikanische Gräberstätte des Zweiten Weltkriegs. Hier liegen 17.206 Soldaten begraben. Die meisten von ihnen kamen während des Einsatzes in Neu-Guinea und auf den Philippinen ums Leben.
In der steinernen Musikkapelle befinden sich 25 Mosaikkarten die die siegreich beendeten Einsätze der US-Amerikaner im Pazifikraum, China, Indien und Burma dokumentieren. Auf einer großen Kalksteintafel sind die Namen von 36.285 Vermißten aufgeführt.
Honolulu Memorial
Die Honolulu Gedenkstätte ist Komponente des nationalen Gedenkfriedhofs und liegt in einem kleinen externen Vulkankrater nahe des Stadtzentrums von Honolulu auf Oahu, Hawaii. Dort befinden sich die Namen von 18.096 Vermißten des Pazifikkriegs, ohne die des Südwestpazifiks (s.o.). Zusätzlich sind dort auch die Namen von 8.196 Vermißten des Koreakriegs und 2.504 Vermißte des Vietnamkriegs eingraviert.
Auch hier finden sich Mosaikkarten der amerikanischen Erfolge im Pazifik. Dazu auch solche aus dem Korea- und Vietnamkrieg.
Guadalcanal American Memorial
Die über der Kapitale der Salomonen, Honiara, gelegene Gedenkstätte wurde gemeinsam von der American Battle Monuments Commission und der Guadalcanal-Solomon Islands Memorial Commission erbaut. Sie erinnert an die Gefallenen der USA und deren Alliierten während der Kleinkrieg vom 7. Aug. 1942 bis zum 9. Feber 1943.
Die Gedenkstätte besteht aus einer quadratischen Säule, deren Kantenlänge etwa 1,2 M und deren Höhe ca. 7,3 M ist. Auf der Säule ist eine Eintrag eingraviert.
Vier Wände, die auf die Hauptkampforte der Salomoninseln in Linie gebracht sind beinhalten die Namen der Schlachten sowie Listen der dort verlorenen US-Schiffe und Schiffe der Alliierten.
Saipan American Memorial
Über des Hafens von Tanapag auf Saipan wurde von den USA das Saipan American Memorial. Als Teil eines Erinnerungsparks aufgestellt, werden dort die Landsmann und die einheimischen Chamorras geehrt, die während der Kampf um die Marianen gefallen sind. Speziell wird hier der 24.000 Bürger gedacht, die bei der Befreiung von Saipan, Tinian und Guam zwischen dem 15. Juni und dem 11. August 1944 ums Leben kamen.
Die Gedenkstätte besteht aus einem etwa 3,6 M hohen rechteckigen Obelisk aus Rosengranit, der in eine Umgebung aus einheimischer Flora eingebettet ist. Etwas nördlich steht ein ca. 7 M hoher Turm mit einem Glockenspiel.
Japan
Yasukuni-Schrein
Im Yasukuni-Schrein, einem Shintō-Schrein in Tokio, werden die Angehörigen des japanischen Militärs als kami und Heldenseelen (英霊 eirei) verehrt, die auf der Seite der kaiserlichen Armeen im Schlacht gefallen sind. Dazu gehören auch die Soldaten des Pazifikkriegs, die in Seelenregistern zusammengefasst wurden.
Besonders scharf wird im In- und Ausland kritisiert, dass auch die bei den Kriegsverbrecherprozessen von Tokio zum Tode verurteilten Offiziere sowie auch etwa Angehörige der berüchtigten Einheit 731, die im Bewaffnete Auseinandersetzung in der Mandschurei Experimente mit biologischen Waffen an Kriegsgefangenen und chinesischen Zivilisten durchführte, verehrt werden. Die japanischen Kaiser Hirohito und Akihito haben den Schrein nicht länger besucht, seit 1979 bekannt wurde, dass im Jahr davor die Kriegsverbrecher der Kategorie A (Verbrechen gegen den Weltfrieden) in die Aufzählung der kami aufgenommen worden waren. Der Schrein selbst bezeichnet in Broschüren und in diesen Tagen auch auf seiner Web-Angebot die Tokioter Prozesse, als Schauprozesse und gilt somit als revisionistisch.
Dies gilt auch für das benachbart dem Schrein stehende Museum Yushukan. Hier wird das Selbstopfer für Kaiser und Heimat als sakrales Opfer dargestellt. Der Tenor des Museums, wie überhaupt der gesamten Schreinanlage, kommt auf einer anlässlich des 40. Jahrestages des Angriffs auf Pearl Harbor enthüllten Bronzetafel zum Ausdruck: „Fast sechstausend Männer starben bei Selbstmordangriffen, deren tragischer Heldenmut kein Beispiel kennt und der die Herzen unserer Feinde vor Angst erstarren ließ. Die ganze Nation hat angesichts ihrer unerschütterlichen Treue und ihrer Selbstaufopferung Tränen der Dankbarkeit vergossen.“
Gedenkstätten in Hiroshima und Nagasaki
Die zerstörte Stadtmitte Hiroshimas wurde wiederholt aufgebaut, nur die zentrale Eiland im Fluss Ōta wurde als Friedenspark (Peace Memorial Park, heiwakōen) erhalten. Auf dem Gelände befinden sich eine Reihe von Gedenkstätten, unter eine Flamme, die erlöschen soll, wenn die letzte Die Bombe vernichtet worden ist, der Atombomben-Dom (Gembaku), das Friedensmuseum Hiroshima, das Kinder-Friedensdenkmal, das an Sadako Sasaki erinnert, sowie eine Erinnerungsstätte für die getöteten koreanischen Zwangsarbeiter.
Seit dem 6. August 1947 wird in Hiroshima alljährlich der Opfer des Atombombenabwurfs mit einer großen Gedenkfeier gedacht.
Auch in Nagasaki befindet sich ein Friedenspark (Matsuyama-machi), mit einem Monument, das an die dortigen Opfer des Atombombenabwurfs erinnert. In der Friedenshalle, die wie das Friedensmuseum in Hiroshima als gemeinsames Mahnmal für den Friede und gegen Atomwaffen errichtet wurde, wird in einem Rundgang die Geschichte des Bombenabwurfs und deren Opfer erzählt.
Okinawa Prefectural Peace Memorial Museum
Der Peace Memorial Park auf Okinawa liegt am Südende der Insel. Element ist das Kriegsmuseum, das den Weg zur Schlacht, die Scharmützel selbst und den Rekonstruktion von Okinawa dokumentiert. Einige Kilometer abendländisch steht das Himeyuri Monument, das an die weiblichen Studenten, die unter den schlimmsten Bedingungen in Lazaretten auf der Eiland dienten, erinnert. Auch die unterirdischen Unterführung des ehemaligen japanischen Marine-Hauptquartiers liegen in der Nähe und können besichtigt werden.
Gedenkstätte und Massengrab der Oka Einheit auf Guadalcanal
Nahe des Mount Austen vage 14,5 Kilometern Entfernung vom Henderson Airfield befindet sich auf dem Hügel 27 eine kleine weiße Säule mit einer Plakette. Sie wurde 1994 von Japanern aus Fukuoka zum Gedächtnis an die unter dem Befehl von Akinosuke Oka stehenden Infanteristen aufgestellt, die hier im Kleinkrieg um die Eiland fielen. Auf dem gegenüberliegenden Hügel 31 befindet sich ein Massengrab, in dem 85 japanische Soldaten liegen. Die sterblichen Überreste wurden 1984 von Japanern im Umland ausgegraben und in diesem Grab beigesetzt.
Am Fuß des Hügels 35 befindet sich die 1984 eröffnete japanische Hauptgedenkstätte. Auf einem weißen Basis steht ein Fischer, der über die weite See schaut. Über seiner Schulter hängt ein Fischernetz. Die Skulptur stellt Seiichi Takahashi, einen dort gefallenen Soldaten dar.
Gedenkstätte bei Isely Field, Saipan
Nahe des heutigen internationalen Flughafens auf Saipan in den Nördlichen Marianen befindet sich eine japanische Gedenkstätte, die auf Tafeln die Namen der dort gefallenen japanischen Soldaten beinhaltet. Das ehemalige Isely Flugfeld war ein Kampfschauplatz zwischen den USA und Japan.
China
Erinnerungshalle für das Massaker von Nanking
Für die von den Japanern zu Beginn des Krieges im Dez. 1937 ermordeten rund 300.000 Chinesen wurde 1985 in Nanking eine Halle zu deren Andenken errichtet. Die bekannten Namen der Opfer sind in die sogenannte "Cry-Wall" eingraviert. Die Halle steht beim Jiangdong-Stadttor, in dessen unmittelbarer Nähe sich ein Massengrab mit rund 10.000 Leichen des Massakers befindet.
Gemeinsame Gedenkstätten
Japanisch-Amerikanische Gedenkstätte auf Attu
Am 1. Juli 1987 errichteten die Japaner und die USA ein gemeinsames Monument auf der Alëuten-Insel Attu. Das 5,5 M hohe Stahlmonument steht auf einer Bergspitze 9,5 Kilometer oben der US-Küstenwachtstation. Direkt bei liegt ein Gedenkstein, der im Jahr 1978 von einem japanischen Mensch dort platziert wurde.
Andere Bedeutung
Nicht zu durcheinander bringen ist der Pazifikkrieg mit dem Pazifischen Krieg (Salpeterkrieg) Chiles gegen Bolivien und Peru von 1879 - 1884.
Siehe auch
| (TID 646251) | Commons: Pazifikkrieg – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
(TID 269231)
- Pazifikkrieg/Chronologischer Kriegsverlauf
- Portal:Pazifikkrieg
- Chronologie Zweiter Weltkrieg
- Portal:Imperialismus und Weltkriege
Literatur
- Siehe dazu: Pazifikkrieg/Literaturliste
Filme
Spielfilme
- Windtalkers, USA 2002, Regie: John Woo, Darsteller: Nicolas Cage, Christian Slater, u.a. [3]
Der Film schildert die Einnahme der Insel Saipan durch US-Truppen. Der Titel Windtalkers bezieht sich dabei auf die Diné-Indianer im Dienste der US-Armee, die für die Verschlüsselung der amerikanischen Austausch zuständig waren. Im Film erhält Corporal Joe Enders (Nicolas Cage) den Auftrag, den Navajo Ben an der Front zu schützen. - Pearl Harbor, USA 2001, Regie: Michael Bay, Darsteller: Ben Affleck, Jon Voight, Jennifer Garner, u.a. [4]
Pearl Harbor stellt den Angriff auf die gleichnamige Militärbasis am 7. Dezember 1941 dar. - Snow Falling on Cedars Schnee, der auf Zedern fällt, USA 1999, Regie: Scott Hicks, [5]
Der Film spielt vor dem Hintergrund der Internierung der japanischstämmigen Bevölkerung in den USA. - Der schmale Grat, USA 1998, Regie: Terrence Malick, Darsteller: Sean Penn, John Cusack, Adrien Brody, u.a. [6]
- Schlacht um Midway, USA 1976, Regie: Jack Smight, Darsteller: Charlton Heston, James Coburn, Henry Fonda, u.a. [7]
- Tora! Tora! Tora!, USA 1970, Regie: Richard Fleischer, Kinji Fukasaku, Darsteller: Martin Balsam, Sô Yamamura, Joseph Cotten, u.a. [8]
Der Film stellt den Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 von beiden Seiten dar. - Verdammt in alle Ewigkeit, USA 1953 [9]
- Sands of Iwo Jima (Todeskommando Iwo Jima), USA 1949, Regie: Allan Dwan, Darsteller: John Wayne, u.a. [10]
- Back to Bataan (Zwei schlagen zurück), USA 1945, Regie: Edward Dmytryk, Darsteller: Anthony Quinn, John Wayne, u.a. [11]
- They Were Expendable (Schnellboote vor Bataan), USA 1945, Regie: John Ford, Darsteller: Robert Montgomery, John Wayne, Donna Reed, Jack Holt, Marshall Thompson, u.a. [12]
- The Purple Heart, USA 1944, Regie: Lewis Milestone, Darsteller: Dana Andrews, Richard Conte, u.a. [13]
Der Film erzählt die Geschichte der Bombercrews nach dem Doolittle Raid. - The Fighting Seabees (Alarm im Pazifik), USA 1944, Regie: Edward Ludwig, Darsteller: Susan Hayward, John Wayne u.a. [14]
Dokumentarfilme
- Spiegel TV - In der Hölle des Pazifik. DVD/VHS, 2002.
- National Geographic: Die Schlacht um Midway. DVD/VHS, 2003,
- aberle-media: WW2 Series Vol.1 - Know Your Enemy - Japan. DVD, 2005,
Weblinks
- Krieg im Pazifik auf Shoa.de
- Ausführliche Beleuchtung der Hintergründe und des Verlaufs
- Bericht eines japanischen Soldaten von der Schlacht auf Guadalcanal
- Interaktiver Kriegsverlauf
- Ausführliche Webseite über den Krieg
- Webseite des National Museum of the Pacific War
- Geschichte des US Marine Corps im 2.Weltkrieg
- army.mil - Pläne für die Landung in Japan
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