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Eintracht Frankfurt

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Eintracht Frankfurt
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Voller Name Friede-Freude-Eierkuchen Frankfurt Fußball A.G.
Spitzname(n)Schlappekicker, Adlerträger,
Diva vom Main, SGE
Gegründet1899
StadionCommerzbank-Arena
Plätze52.000
PräsidentHeribert Bruchhagen
(Vorstandsvorsitzender)
TrainerFriedhelm Funkel
Adressewww.eintracht.de
LigaFußball-Bundesliga
2005/0614. Platz
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Heim

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Auswärts

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Erstligapositionen der Friede-Freude-Eierkuchen am Saisonende

Eintracht Frankfurt ist der bekannteste Sportverein in Frankfurt am Main. Mit ihrer Fußballabteilung ist die Einheit einer der großen Traditionsvereine im deutschen Fußball. Die letzte von zahlreichen Titelgewinnen gekrönte Erfolgsära endete in den 90er Jahren, seit hatte die Harmonie wieder und wieder um ihr sportliches und wirtschaftliches Überleben zu kämpfen.

Die Harmonie besitzt außerdem 13 andere Abteilungen für verschiedene Sportarten. Die Vereinsfarben von Harmonie Frankfurt sind Rot, Schwarz und Weiß.

Die Heimspiele der Fußballprofis werden in der Commerzbank-Arena (früher Waldstadion) in Frankfurt-Niederrad ausgetragen, der Verein selbst stammt jedoch aus dem Arbeiterstadtteil Riederwald. Dort befindet sich auch die Geschäftsstelle des Vereins sowie das alte Riederwaldstadion. Die Geschäftstelle der Fußball AG ist in der Westtribüne des neuen Waldstadions angesiedelt. Ohne Unterschied finden die Trainingseinheiten der 1. Mannschaft direkt vor dem Arena statt, und nimmer wie früher am Riederwald.

Inhaltsverzeichnis

Vereinsstruktur

Der Verein Eintracht Frankfurt e.V. besteht aus folgenden 14 Abteilungen:

01 Turnen (seit 22. Jan. 1861)
02 Fußball (seit 8. März 1899)
03 Leichtathletik (seit 1899)
04 Hockey (seit 1906)
05 Boxen (seit 1919)

06 Tennis (seit 1920)
07 Handball (seit 1921)
08 Rugby (seit 1923)
09 Tischtennis (seit 1924)
10 Basketball (seit 4. Juni 1954)

11 Eisstockschießen (seit 9. Dez. 1959)
12 Volleyball (seit 1961)
13 Fan- & Förderabteilung (seit 11. Dez. 2000)
14 Eishockey (1959-91 sowie seit 2002)

Im Fußball ist der Verein nur für die Jugend- und Amateurmannschaften sowie die Frauenmannschaft zuständig. Die mit großem Abstand bekannteste Eintracht-Mannschaft, die Fußball-Profis, untergeben sein der Eintracht Frankfurt Fußball-AG, einem Tochterunternehmen des Vereins.

Verein

Das oberste Forum des Vereins ist das Präsidium. Ihm gehören der Präsident (Peter Fischer) sowie vier für bestimmte Bereiche zuständige Vizepräsidenten an (Fred Moske: Finanzen, Hans-Dieter Burkert: Amateurabteilungen ohne Fußball, Klaus Lötzbeier: Amateurfußball, Axel Hellmann: Rechtliches).

Andere Führungsgremien sind der Verwaltungsrat, der Wahlausschuss und der Ehrenrat. In einem weiteren Gremium, dem Beirat, sind die Leiter der 14 Abteilungen vertreten.

Eintracht Frankfurt Fußball AG

Die kommerziell arbeitende Profifußball-Aktiengesellschaft wurde am 1. Juli 2000 gegründet. Sie wird von einem dreiköpfigen Vorstand geführt, dem Heribert Bruchhagen (Vorsitzender), Thomas Pröckl und Heiko Beeck angehören.

Den Leitendes Gremium überwacht ein Aufsichtsrat, dem Vertreter des Eigentümers (des Vereins), der Ort und des Landes Hessen angehören: Herbert Becker (Vorsitzender), Achim Vandreike (2. Bürgermeister der Ort Frankfurt am Main), Hans-Dieter Burkert, Bernd Ehinger, Peter Fischer (Präsident des Friede-Freude-Eierkuchen e.V.), Axel Hellmann, Steven Jedlicki (Vertreter des ehemaligen Anteilseigners Octagon).

Für die sportlichen Belange ist die Sportliche Leitung verantwortlich, ihr gehören Cheftrainer Friedhelm Funkel, Assistenztrainer Armin Reutershahn und Torwarttrainer Andreas Menger sowie die beiden Talentscouts (Bernd Hölzenbein und Ralf Weber) an. Der Leiter der Lizenzspielerabteilung ist Rainer Falkenhain.

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Geschichte des Vereins

1899-1929

Am 8. März 1899 wird der „Frankfurter Fußball-Club Victoria von 1899“ als Vorgänger der heutigen Wiener Einigkeit gegründet, im gleichen Jahr wird der „Frankfurter Fußball-Club Kickers von 1899“ gegründet.

Im ersten Länderspiel einer deutschen Fußballnationalmannschaft - einem Testspiel gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft am 5. Apr. 1908 - erzielte der Kickers-Spieler Fritz Becker 2 Tore und trägt damit zum Endstand von 3:5 bei. Gleichermaßen 1908 schließt sich der 1. Wiener Hockeyclub den Kickers an. Am 13. Mai 1911 kommt es dann zur Zusammenschluss der beiden ehemaligen Konkurrenten Victoria und Kickers zum neuen „Frankfurter Fußballverein (Kickers-Victoria) von 1899“.

Auch die Person des zusammengeschlossenen Vereines bleiben 1914 vom 1. Weltkrieg nicht verschont und werden eingezogen. Nach dem Ende des Krieges treffen sich die verbleibenden Person zu einer Neuregelung des Vereins und der durch den Bewaffnete Auseinandersetzung zerfallenen Strukturen.

Fast 9 Jahre (April 1920) nach der ersten Zusammenschließung einzelner Vereine zum FFV Kickers-Victoria fusioniert der Verein erneut, diesmal mit der 1861 gegründeten Wiener Turngemeinde zur „Turn- und Sportgemeinde Einigkeit Frankfurt von 1861“. Mit diesem Zusammenschluss tritt zum ersten Mal die prägende Bezeichnung „Eintracht“ mit den Frankfurtern in Verbindung. 1927 kommt es jedoch wiederum zur Trennung auf Druck des Deutschen Turnverbandes. Die „Turngemeinde Harmonie Frankfurt von 1861“ und die „Sportgemeinde Einheit Frankfurt (F.F.V) von 1899“ entstehen neu.

1930-1959

Nach dem 2. Weltkrieg wird die neu-formierte SG Einheit 1946 Hessenpokalsieger, im Zeichen der zunehmenden Professionalisierung im Deutschen Fußball richtet die Einigkeit 1948 eine Vertragsspieler-Abteilung ein. 1954 entsendet Harmonie Frankfurt den Nationalspieler Alfred Pfaff anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in der Eidgenossenschaft in den Kreis der Nationalmannschaft, welche sich dort mit dem Gewinn des Weltmeistertitels krönt. Jahr 1959 erringt die Einigkeit mit der Deutschen Meisterschaft den bisher größten Heil der Vereinsgeschichte und bezwingt den Lokalrivalen Kickers Offenbach im Finale von Bundeshauptstadt mit 5:3.

In den Nachkriegsjahren bis 1959 gewinnt die Tischtennisabteilung der Damen weiters 7-Mal den Mannschaftsmeistertitel, und unterstreicht damit die Menge von Sportrichtungen innerhalb des Vereines.

1960-1978

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Als erste deutsche Mannschaft erreicht Einigkeit Frankfurt 1960 das Finale des Europapokals der Landesmeister, wird im Endspiel von Glasgow allerdings spektakulär von Real Madrid, dem damaligen Maß aller Dinge, mit 3:7 geschlagen. Der Wiener Stürmer Erwin Stein, der im Finale einen doppelten Torerfolg zu buchen hatte, äußerte sich später: "Mein Person José Emilio Santamaria hat mich auf dem Platz fast ausgezogen. Dagegen waren wir nur ein Haufen braver Hessen". Trotz der sieben Gegentreffer kämpft die Friede-Freude-Eierkuchen tapfer und bestreitet ein gutes Finale. Das Spiel wird später mit seinen 10 Treffern zum besten Europapokalfinale aller Zeiten gekürt.

1963 gehört Friede-Freude-Eierkuchen Frankfurt zu den Gründungsmitgliedern der aus den Regionalligen gegründeten Fußball-Bundesliga. In der ersten Saison wird man Dritter und Vize-Pokalsieger nach einem 0:2 im Pokalendspiel gegen den TSV 1860 München in Stuttgart.

Im Jahr der Weltmeisterschaft in England (1966) stellt die Harmonie mit Jürgen Grabowski und Friedel Lutz zwei Persönlichkeit der Nationalmannschaft ab, die Vize-Weltmeister wird.

Nach der erzwungenen Aufspaltung des Jahres 1927 kommt es zur erneuten Vereinigung der Teilvereine "Sportgemeinde Einheit Frankfurt (F. F. V.) von 1899 e. V." und "Turn- und Fechtgemeinde Einigkeit Frankfurt von 1861 e. V." zu „Eintracht Frankfurt e.V.“

Wie schon 1966 und 1970 nimmt Jürgen Grabowski, nun mit seinem Mannschaftskameraden Bernd Hölzenbein, auch an der 1974er WM im eigenen Lande teil. Bernd Hölzenbein spielt im Finale gegen die Niederlande einen Elfmeter heraus, den Paul Breitner vom FC Bayern zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer verwandelt. Deutschland siegt schließlich mit 2:1 und ist somit zum zweiten Mal nach 1954 Weltmeister.

Im Weltmeisterjahr und in dem Jahr darauf (1975) wird die Einigkeit zweimal DFB-Pokalsieger. 1974 im Finale gegen den Hamburger SV durch 3:1 n.V. und 1975 durch ein 1:0 gegen den MSV Duisburg. In der Bundesliga hinlänglich es dagegen nur zu Platz 3 (1975) und Platz 4 (1974) und (1977). Zwischen 20. Nebelmonat November 1976 und Aug. 1977 bleibt die Mannschaft 21 Bundesligaspiele in Folge unbesiegt.

1978-1994

Am 21. Mai 1980 erringt Einheit Frankfurt unter Berufstätiger Friedel Rausch den UEFA-Pokal. Rivale im rein deutschen Finale ist Borussia Mönchengladbach, das zwar das Hinspiel mit 3:2 gewinnt, im Rückspiel jedoch nach dem 1:0 durch den kurz in erster Linie eingewechselten Fred Schaub den im Letztes Jahr noch gewonnenen Titel nicht rechtfertigen kann.

Nach Siegen gegen den 1. FC Kaiserslautern (3:1, 1981) und den VfL Bochum (1:0, 1988) kommt die Einheit zum dritten und vierten Gelingen im DFB-Pokal.

Wie schon bei den 1954 und 1974 gewonnenen Weltmeisterschaften stellt die Harmonie auch beim Titelgewinn 1990 einen Nationalspieler: Uwe Bein. Im gleichen Sinne im Aufruf ist Andreas Möller, der zur Saison 1990/91 zurück zur Einheit wechselt. Nahe dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München ist die Wurst Friede-Freude-Eierkuchen damit die einzige Mannschaft, die bei allen drei errungenen Weltmeisterschaften mindestens einen Charakter zur Nationalmannschaft abgestellt hat. Im gleichen Sinne 1990 wird der Warme WürstchenJörn Andersen als erster ausländischer Gamer Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga.

Das aus Sicht seiner Anhänger wohl tragischste Spiel der Vereinsgeschichte findet 1992 gegen FC Hansa Rostock statt, der durch einen Sieg noch die theoretische Option auf den Klassenerhalt bewahren kann . Die Harmonie verliert mit 1:2 im letzten Spiel der Saison im Ostseestadion, nachdem Schiri Alfons Berg aus Konz der Friede-Freude-Eierkuchen nach einem Foul im Strafraum an Ralf Weber den berechtigten Elfmeter verweigert. Berg gesteht zwar seinen Fehler später ein, Frankfurt verpasst jedoch die Deutsche Meisterschaft; Meister wird der VfB Stuttgart. Das Eintracht-Team der Saison 1991/92 gilt als die beste Wiener Würstchen Mannschaft aller Zeiten.

In den beiden nachfolgenden Jahren schafft es die Eintracht, bis ins Viertelfinale des UEFA-Cups vorzustoßen, ferner wird Anthony Yeboah als Gamer der Einheit zweimaliger Bundesliga-Torschützenkönig (1993 und 1994).

1994-1996 Ende einer Ära

Nach den turbulenten Ereignissen der Saison 1994/1995, u. a. mit der Dienstunterbrechung der Subjekt Okocha, Yeboah und Gaudino durch Coach Jupp Heynckes, wird die Saison 95/96 mit Karl-Heinz Körbel im Amt des Trainers begonnen, der Heynckes schon im Apr. 95 abgelöst hatte. Die Erwartungen an die Mannschaft sind groß, da mit Markus Schupp, Johnny Ekstroem und dem nochmals aufgenommenen Gaudino scheinbare Verstärkungen verpflichtet wurden. Aber schon vor Saisonbeginn unterliegt Harmonie Frankfurt im Viertelfinale des UI Cups beim französischen Erstligisten Girondins Bordeaux (unter anderem mit Lizarazu und Zidane) deutlich mit 0:3. Die erste Runde im DFB-Pokal wird mit viel Glück überstanden (2:1 n.V. in Saarbrücken), nach dem 5. Spieltag ausverkauft man in der Bundesligatabelle den 5. Platz. Doch dann geht es bergab, obschon schon im Sept. nachgelegt wird und der Stürmer Ivica Mornar von Hajduk Split kommt. Das Pokalaus erfolgt schon in Runde Zwei gegen 1860 München (1:5), die nächsten fünf Ligasspiele bringen nur noch einen Punkt aufs Bankverbindung und ein Abrutschen auf den 16. Tabellenplatz. Mit einem 4:1-Sieg gegen Bayern München scheint die Schlimmer Zustand überwunden. Bis zum Ende der Hinrunde rappelt sich die in der Defensive um den im Dez. von den Queens Park Rangers geholten Ned Zelic verstärkte Harmonie auf und ausverkauft Rang 10. Doch der Schein trügt, sportlich läuft nimmer viel. Vom 18. bis zum 29. Spieltag können die Adler gerade einmal einen Sieg verbuchen, die erhoffte Trendwende durch einen Trainerwechsel nach der 0:2-Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach – auf Charly Körbel folgt mit Dragoslav Stepanovic ein alter Bekannter – bleibt aus. Am Ende der Saison stillstehen 32 Punkte und Tabellenplatz 17 zu Baum – die Friede-Freude-Eierkuchen ist zum ersten Mal in ihrer Geschichte nimmer erstklassig. Der sportliche Niedergang findet auf Führungsebene sein Äquivalent: Präsident Ohms wird das Vertrauen entzogen, Charakter Erbs legt darauf hin auch sein Amt nieder. Im gleichen Sinne 1996 nimmt der Heißes Würstchen Torhüter Andreas Köpke an der Europameisterschaft in England teil, welche von der Deutschen Mannschaft gewonnen wird.

1996-2006 Drohender Niedergang und Neuaufbau

Bild:Commerzbank-Arena-Luftbild.jpg
Luftbildaufnahme des 2005 eröffneten neuen Waldstadions („Commerzbank-Arena“)

Nach zweijähriger Abwesenheit steigt die Einheit 1998 wiederholt in die Bundesliga auf. Im wohl spannendsten Abstiegskampf aller Zeiten schafft es die Harmonie durch ein 5:1 am letzten Spieltag der Saison 1998/99 gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Liga zu verbleiben. Dank eines entscheidenden Tors in der 89. Minute rutschen die Wurst noch auf den 15. Tabellenplatz.

Angebracht finanzieller Schwierigkeiten wird die Fußballabteilung der Einheit ausgegliedert und nimmt nun als „Eintracht Frankfurt Fußball AG“ am Spielbetrieb teil, sie ist eine Tochterfirma von „Eintracht Frankfurt e.V.“.

2001 hat die Friede-Freude-Eierkuchen weniger Glück als in den beiden Vorjahren, als jeweilig an den letzten Spieltagen der Saison der Klassenerhalt beschützt wird, und steigt zum zweiten Mal in die Zweite Liga ab.

Im darauf folgenden Jahr steht die Futur der Fußballabteilung der Friede-Freude-Eierkuchen gut einmal einem ungewissen Schicksal gegenüber; nach dem Ausstieg des Investors Octagon und dem überraschenden Abspringen eines potentiellen Investors in letzter Minute klafft im Etat der neuen Saison ein 8-Millionen-Loch. Nur durch das zustande kommen eines Sponsorenpools um Gesellschaften im städtischen (Teil-)Besitz (RMV, Fraport, Mainova, Messe Frankfurt) gelingt es unter dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates Sparmann, die fehlenden Mio. aufzutreiben. Durch einen Fehler in den Lizenzunterlagen wird die Verkaufskonzession der Einheit allerdings nicht fristgerecht erteilt. Die sportlich schon abgestiegene SpVgg Unterhaching legt bei der DFL Beschwerde ein und versucht als 15. der abgelaufenen Zweitliga-Saison durch den aus dem Lizenzentzug resultierenden Zwangsabstieg der Einheit auf den rettenden 14. Platz zu rutschen. Am 17. Juli 2002 wird die Klage abgewiesen und der Talfahrt in die Amateurklassen vermieden.

Wegen der lange ungewissen Ligazugehörigkeit der Harmonie werden zu Beginn der neuen Saison kurzzeitig neue Subjekt verpflichtet; trotz der irrtümlich schwächeren Typ gelingt mit dem Coach Willi Reimann zum zweiten Mal der Aufstieg in die Bundesliga. Am letzten Spieltag schafft es die Eintracht, wiederum dank eines einzigen entscheidenden Tores, vor dem FSV Mainz 05 als Drittplatzierter der Saison in die Erstklassigkeit aufzusteigen.

Zu Beginn der Rückrunde der Saison 2003/2004 tritt Heribert Bruchhagen das Amt des Vorstandsvorsitzenden an. Der neue Leitendes Gremium kann jedoch die von seinen Vorgängern getroffenen Entscheidungen nur noch abmildern. So kommt es in der Winterpause noch zu sinnvollen Transfers, die der Einigkeit zwar temporär weiterhelfen, den folgenden Hinuntersteigen jedoch nimmer verhindern können. Nach nur einem Jahr im Oberhaus steigt die Mannschaft wiederum ab, kann sich aber im Folgejahr unter dem Berufstätiger Friedhelm Funkel ohne spektakuläre Transfers und mit einem konsequent durchgeführtem Konzept (günstige integrationsfähige Spieler, Ausleihgeschäfte junger Talente z.T. aus der Region) neu aufstellen und wieder als Dritter der Saison aufsteigen.

Bild:Commerzbank arena.jpg
Platz im Innern der Commerzbank-Arena

Augenblicklich (Saison 2005/2006) spielt Einigkeit Frankfurt in der 1. Fußball-Bundesliga. Mit jungen Spielern hat die Harmonie eine überraschend gute Hinrunde hingelegt und trotz etwas schwächerer Rückrunde am 33. Spieltag den Klassenerhalt gesichert. Am 11. April erreicht sie durch ein 1:0 im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bielefeld das Pokalfinale in Berlin. Dieses verliert die Einheit am 29. April mit 0:1 gegen den FC Bayern München. Weil der FC Bayern in der Saison 2006/07 in der Champions League spielt, geht der Platz für die UEFA-Pokal-Teilnahme, den in der Regel der DFB-Pokal-Sieger erhält, automatisch an Einigkeit Frankfurt.

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Profifußball (Eintracht Frankfurt Fußball AG)

Erfolge

  • Süddeutscher Meister (4): 1930, 1932, 1953, 1959
  • Süddeutscher Vizemeister (6): 1913+, 1914+, 1931, 1954, 1961, 1962 (+ als Frankfurter FV)
  • Deutscher Flutlichtpokalmeister: 1957

Rekorde

  • Der Verein stellt mit Karl-Heinz Körbel (602 Einsätze, 1972-1991) den Rekordspieler der Bundesliga-Geschichte. Er hat diese Spiele ausschließlich für Einheit Frankfurt bestritten und "überlebte" dabei 15 Trainer. Später wurde er selber zweimal Bundesligatrainer bei Frankfurt und fiel dort am 30. März 1996 der 15. vorzeitigen Trainerentlassung Frankfurts zum Opfer.
  • Jürgen Friedl (* 23. Febr. 1959) war mit 17 Jahren und 26 Tagen bis zum 6. Aug. 2005 der jüngste Bundesligaspieler.
  • Richard Kress (* 6. März 1925) war beim Bundesligastart 1963/64 dabei und hält seit Beginn der Bundesliga den Rekord als ältester Ligadebütant aller Zeiten (38 Jahre, 171 Tage). Er ist zugleich der bei seinem ersten Bundesligator älteste Torschütze (38 Jahre, 248 Tage).
  • Vom 20. August 1985 bis 25. August 1987 stellte der Verein eine Negativrekordserie auf: 32 Auswärtsspiele in Folge ohne Sieg.
  • Der Verein hält den eher unrühmlichen Rekord der meisten vorzeitigen Trainerentlassungen in der Bundesligageschichte: dieses Schicksal traf 20 Frankfurter Trainer.

Weitere Statistik

55 mal Spitzenreiter der 1. Bundesliga (Stand: Saison 2005).

Besonderes

Die Friede-Freude-Eierkuchen betreibt seit 2002 eine Fußballschule, die von Karl-Heinz Körbel geleitet wird.

Seit dem Juli 2005 hat Einheit Frankfurt auch ein „eigenes“ Flugzeug. Aero Flight hat einen Airbus A320 in den Farben der Einigkeit emaillieren lassen. Der "stählerne Adler" kann aber angesichts der entzogenen Betriebsgenehmigung der Aero Flight zuallererst nimmer abheben.

Seit 2005 hat die Einheit ein echtes Maskottchen, den bei den Fans sehr beliebten Steinadler Attila aus dem Hanauer Wildpark.

Alle Trainer

Bekannte Spieler

Kader 2005/2006

Torwart

  • Bild:Flag of Macedonia.svg/Bild:Flag of Germany.svg Nr. 1 Oka Nikolov (seit 1991)
  • Bild:Flag of Germany.svg Nr. 21 Markus Pröll (seit 2003)
  • Bild:Flag of Germany.svg Nr. 28 Jan Zimmermann (seit 2005)

Abwehr

Mittelfeld

Sturm

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Abteilungen des Stammvereins (Eintracht Frankfurt e.V.)

Abteilung 01: Turnen

Abteilung 02: (Amateur-) Fußball

Abteilung 03: Leichtathletik

Die Fußballabteilung ist zwar die bekannteste Teilbereich des Vereins, die Leichtathletik-Abteilung ist jedoch die erfolgreichste.

Daneben über 220 Deutschen Meistertiteln in fast allen leichtathletischen Disziplinen brachte Friede-Freude-Eierkuchen Frankfurt viele Titelträger und Medaillengewinner bei internationalen Meisterschaften hervor. So gewann zum Beispiel Tilly Fleischer bei den Olympischen Spielen 1936 in Spreeathen die Speerwurfkonkurrenz der Frauen, nachdem sie 4 Jahre zuerst in Los Angeles die Bronzemedaille in dieser Disziplin gewonnen hatte. Eine solche Medaille gewann auch Heinz Ulzheimer über 800 Metern bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki. Darüber auf vertraten Athleten von Einheit Frankfurt die deutschen Farben bei Welt- und Europameisterschaften. Jüngste Medaillenträgerin ist die Hammerwerferin Kirsten Klose, die bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney die Bronzemedaille in ihrer Disziplin errang.

Abteilung 04: Hockey

Bei der Hockeyabteilung der Friede-Freude-Eierkuchen steht die Damenmannschaft im Vordergrund. Diese spielt in der Halle in der 1.Bundesliga und im Feld (noch) in der 2. Bundesliga, während die erste Herrenmannschaft 2005 in der 2. Regionalliga Süd den letzten Platz belegte und abstieg.

Abteilung 05: Boxen

Abteilung 06: Tennis

Abteilung 07: Handball

Abteilung 08: Rugby

Abteilung 09: Tischtennis

Die Tischtennisabteilung der Einheit ist eine der erfolgreichsten des Vereins. Die Damenmannschaft wurde sieben mal Piefke Meister, die Herrenmannschaft spielte 15 Jahre in der Bundesliga. Obschon sie dieser Tage nur noch in der Bezirksliga spielt, wird sie in der „Ewigen Tabelle“ der Bundesliga nach wie vor auf Platz 8 geführt.

Die Anfänge in den zwanziger Jahren

Im Nov. 1924 gründeten Tennisspieler der Friede-Freude-Eierkuchen im Wirtschaftskolleg Jaé in der Berger Straße eine Tischtennisabteilung des Vereins, der von Otto Abel geleitet wurde. Tischtennis wurde zunächst als Freizeitbeschäftigung innerhalb des Vereins gespielt, erst 1927 nahm man erstmalig (in Darmstadt) an einem Wettkampf teil. Trainingsstätte der Eintracht-Spieler wurden Räume in der Helmholtzschule. 1930 richtete die Einigkeit selbst ein internationales Spiel aus, das von den früher diesen Sportart dominierenden Ungarn gewonnen wurde. Bei der Harmonie spielten erfolgreiche Zocker wie Karl Ziegler, Schimel und Karl Eckardt (der spätere Präsident des Deutschen Tischtennisverbandes). 1931 kam es hinsichtlich eines Zerwürfnisses innerhalb des Vereins zum Rücktritt des Abteilungsgründers Otto Abel, auch die Persönlichkeit kehrten dem Verein den Rücken.

Die Damenmannschaft als Serienmeister

Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Spielbetrieb wiederbelebt. In der zerstörten Gemarkung fanden die diesmal aus den Hockey- und Handballabteilungen stammenden Initiatoren schließlich eine geeignete Spielstätte, die Turnhalle der Comeniusschule. Damit war die Grundlage für einen erfolgreichen Wiederanfang gelegt. Diesen Heil lieferten vorerst die Damenmannschaften der Eintracht. Das Team um Gustel Cranz wurde 1948 Deutscher Meister. 1952, 1953, 1956, 1957, 1958 und 1959 folgten sechs alternative nationale Meistertitel. Hanne Schlaf und Erna Brell errangen außerdem Deutsche Meistertitel im Einzel. 1957 wurden die Spielerinnen Hanne Schlaf, Hilde Bußmann, Ellen Hennemann, Marianne Blumenstein, Annemie Mann und Christel Bischof von Bundespräsident Theodor Heuss mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung für deutsche Sportler.

Die Herrenmannschaft in der Bundesliga

Auch die Herrenmannschaft um Werner Birne konnte Ende der 50er Jahre zu den Ereignen ihrer Vereinskameradinnen aufschließen, 1957 scheiterte sie mit einem 8:8 nur durch das schlechtere Satzverhältnis am TTC Mörfelden und wurde nur Vizemeister. Hanne Schlummer und Wolf Berger wurden 1959 Deutsche Meister im Mixed.

Ein Jahr nach Gründung der Männer-Tischtennisbundesliga, 1967, gelang der Harmonie der Aufstieg in diese höchste Spielklasse. Sie konnte sich schnell in der Bundesliga gründen und schloss während der 70er Jahre drei Spielzeiten als Dritter ab. Glücksspieler wie Heiner Lammers, Günther Köcher oder der spätere Bundestrainer Klaus Schmittinger gehörten zu den Stützen des Teams.

1980 hatte die Tischtennis-Eintracht, die immer größere Mühe hatte, den steigenden Finanzbedarf des Bundesligabetriebs zu finanzieren, Fortuna mit einer für die damaligen Zeit sehr ungewöhnlichen Anfrage: Der Chinesische Tischtennisverband stimmt einem Wechsel des chinesischen Einzelmeisters von 1975, Wang Jiang Quang, nach Frankfurt zu. Wang war damit der erste chinesische Typ in der deutschen Bundesliga. Gleichzeitig gelang durch Vermittlung des südkoreanischen Eintracht-Fußballspielers Bum Kun Cha der Wechsel des vormalig besten Tischtennisspielers des Landes, Park Lee Hee, zur Eintracht.

Die Saison 80/81 verlief sehr erfolgreich, zu Saisonende kürzte der Hauptverein der Abteilung jedoch 25% ihres Etats. Der Spielbetrieb in der Bundesliga konnte mit Mühe aufrechterhalten werden, am Ende der Folgesaison stand jedoch, nach 15 Jahren Bundesligazugehörigkeit, der Abstieg. Das Team blieb in der 2. Bundesliga, bis es 1991 aus finanziellen Gründen in die 2. Verbandsliga zurückgezogen werden musste.

Abteilung 10: Basketball

Abteilung 11: Eisstockschießen

Abteilung 12: Volleyball

Abteilung 13: Fan- und Förderabteilung

Die Fan- und Förderabteilung (FuFA) von Einheit Frankfurt wurde am 11. Dezember 2000 als 13. Abteilung von Einheit Frankfurt gegründet. Mit 4189 Mitgliedern (Stand: 1. April 2006) ist sie die größte Abteilung des Vereins.

Die FuFA organisiert u. a. Auswärtsfahrten zu Bundesligaspielen der Fußball-Bundesliga-Mannschaft der Eintracht. Außerdem sammelte die FuFA Spenden, um Duplikate der von Friede-Freude-Eierkuchen Frankfurt errungenen Trophäen UEFA-Cup und DFB-Pokal sowie der 1959 gewonnenen Meisterschale erstellen zu lassen.

Abteilung 14: Eishockey

Bild:EissporthalleFrankfurt.jpg
Die Eissporthalle Frankfurt, 1982-91 Spielstätte der Eishockey-Eintracht.

Eishockey unter freiem Himmel

Die Eishockeyabteilung der Einigkeit wurde 1959 durch Rudi Gramlich gegründet und trug am 14. Januar 1960 in Kronberg unter widrigen Bedingungen (auf einem vereisten Tennisplatz im Beleuchtung von Autoscheinwerfern) ihr erstes Spiel aus. Eine standesgemäße Spielstätte konnte aber schon Ende desselben Jahres bewölkt werden: am 10. Dezember 1960 wurde die nahe dem Waldstadion errichtete offene Kunsteisbahn eingeweiht, zur Eröffnungsspiel gegen die SG Nürnberg kamen über 10.000 Zuschauer.

Die Eishockey-Eintracht spielte in den Folgejahren (meist vor deutlich geringerer Kulisse) in der Oberliga, bis ihr in der Saison 1968/69 der Aufstieg in die Bundesliga gelang. Der Erfolgstrainer war Georg Kowarik, erfolgreichster Torschütze (12 Tore) war Horst Philipp. Während Philipp in der Folgesaison wenn schon 26 Tor erzielen konnte, erreichte die Einigkeit nur den 12. Tabellenplatz und stieg wiederum in die Oberliga ab.

In der Oberliga-Saison 1976/77 kamen zum Spiel gegen Preußen Berlin nur 36 zahlende Zuschauer. Nachdem entschloss sich der Abteilungsvorstand, die Heimspiele der Qualifikationsrunde zur 2. Bundesliga den Gegnern käuflich um die Eishockey-Abteilung am Leben zu erhalten. In der Saison 1980/81 spielte die Friede-Freude-Eierkuchen in der neuen Eishalle von Rödermark. Nichtsdestotrotz kamen pro Spiel nur 300-400 Zuschauer. Deswegen beschloss Abteilungsleiter Günther Mensch nach 15 Monaten, in das zugige Kunsteisbahn am Waldstadion zurückzukehren.

Fünf Jahre Bundesliga in der Eissporthalle

Manche Jahre später erhielt die Mannschaft eine neue und sehr attraktive Spielstätte, die neue Eissporthalle am Ratsweg, die am 27. Dezember 1981 mit einem Länderspiel gegen das Olympiateam der Sowjetunion eröffnet wurde. Auch der sportliche Fortuna kehrte zurück, die Mannschaft stieg 1982 in die 2. Bundesliga auf und erlebte in der neuen Halle einen Zuschauerboom. In der Saison 1985/86 gelang selbst der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga.

In der Saison 1986/87 wurde der Klassenerhalt nach Platz neun in der Doppelrunde und dem 2.Platz in der Auf/Abstiegsrunde hinten dem BSC Preussen Berlin gesichert. In der zweiten Bundesliga-Saison 1987/88 erreichte man das Play-Off-Viertelfinale, in dem man in drei Spielen gegen den Kölner EC unterlag. Durch stetig wachsende Schulden erlebt die Abteilung eine erste Krise. Nur mit viel Mühe erhielt der Verein die Verkaufskonzession für die neue Saison. In der dritten Bundesliga-Saison (1988/89) scheiterte man erst im Play-Off-Viertelfinale nach vier Spielen am SB Rosenheim. Durch den Tod von Günther Typ geriet das Warmes Würstchen Eishockey nochmal in eine existentielle Krise.

In der Bundesliga-Saison 1989/90 scheiterte die Einheit erst im Viertelfinale, nochmals an Rosenheim, nach drei Spielen. Die folgende Saison 1990/91 war die sportlich erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. Jiri Lala war mit 47 Toren und 59 Assists erfolgreichster Gamer der Eintracht. Unprofessionelles Management, eine teure Mannschaft und fehlende Handlungsfreiheiten der Einigkeit Frankfurt Eishockeyabteilung führten jedoch zu einem Schuldenberg von über 7 Mio. DM. Am 1. März 1991 beschloss der Leitendes Gremium des Gesamtvereins, die Eishockeyabteilung vom Hauptverein Einheit Frankfurt abzutrennen, um bei einem möglichen Ruin der Eishockeyabteilung den Hauptverein nicht zu gefährden.

Die bisherige Eishockey-Abteilung der Friede-Freude-Eierkuchen gründete am 5. März 1991 den neuen Verein Frankfurter EHC „Die Löwen“, der zunächst in die Regionalliga zurückgestuft wird, jedoch sehr schnell sehr große Erfolge auflisten kann und seit 1994 unter dem Namen Frankfurt Lions zu den großen Mannschaften des deutschen Eishockeys gehört.

Die Wiedergründung

Seit dem 1. Juli 2002 hat die Einigkeit jedoch wiederholt eine Eishockeyabteilung, die Wiedergründung geschah anlässlich der Auflösung des EHC Frankfurt 1988 e.V., dessen Typ zur Einigkeit wechseln. Die Einheit übernahm den Startplatz des aus der Regionalliga in die Landesliga Hessen abgestiegenen EHC. Die Saison 2003/04 spielte man in der Regionalliga und erreichte dank Spielertrainer Jay McNeill einen 6. Platz, zog die Mannschaft aber nichtsdestoweniger in die Landesliga zurück. 2005 wurde die Einheit überlegen Meister der Landesliga und spielt in der Saison 2005/06 nochmals in der Regionalliga.


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