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Bild:Disambig-grau2.png Dieser Artikel handelt von der Schweizerischen Eidgenossenschaft; für Landschaften mit dem Namen Helvetien siehe Schweiz (Landschaftsbezeichnung).

(TID 537469)

Schweizerische Eidgenossenschaft
Confédération suisse
Confederazione Svizzera
Confederaziun svizra
Confoederatio Helvetica

Bild:Flag of Switzerland.svg
    
Bild:Coat of Arms of Switzerland.svg

(Details)

Amtssprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch
Hauptstadt Bern (siehe auch Hauptstadtfrage der Schweiz)
Sitz der obersten Gerichte Lausanne, Luzern, Bellinzona, St. Gallen
Staatsform Direkte Demokratie, Bundesstaat
Gliederung 26 Kantone
Bundesrat Moritz Leuenberger
(Bundespräsident 2006)

Micheline Calmy-Rey
(Vizepräsidentin des Bundesrates 2006)
Samuel Schmid
Pascal Couchepin
Joseph Deiss
Christoph Blocher
Hans-Rudolf Merz

Fläche 41'285 km²
Einwohnerzahl 7'415'100 (Ende 2004)
Bevölkerungsdichte 179,6 Bürger pro km²
BIP/Einwohner 52.879 US-$ (2005)
Währung 1 Schweizer Franken = 100 Rappen
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März–Oktober)
Nationalhymne Schweizerpsalm
Nationalfeiertag 1. August
Nationalitätszeichen CH
Internet-TLD .ch
Vorwahl +41

Bild:Europe location CH.png
Lage europäisch

Die Schweizerische Eidgenossenschaft (franz. Confédération suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun svizra, lat. Confoederatio Helvetica), kurz Schweiz, ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa. Der Name Schweiz ist die ins Hochdeutsche übertragene Form des Kantonsnamens Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft verallgemeinert wurde.

Die Helvetien liegt zwischen Bodensee und Genfersee, Alpenrhein und Jura, Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt nördlich an Deutschland (345,7 km Grenzlänge), östlich an Liechtenstein (41,1 km) und Österreich (165,1 km), südlich an Italien (734,2 km). Der westliche Nebenmann ist Frankreich mit 571,8 km gemeinsamer Grenzlänge.

Inhaltsverzeichnis

In Kürze

Die Staatsbürger verstehen sich als «Willensnation» – sie bilden weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit. Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl speist sich aus der gemeinsamen Geschichte, den gemeinsamen Mythen, gemeinsamen politischen Grundhaltungen (Föderalismus, Volksrechte, Neutralität), der Geographie, der Winzigkeit und teils aus dem Gefühl, in Europa einen Spezialfall zu bilden.

Der Legende nach wurde die Helvetien am 1. August 1291 auf der Rütli-Wiese gegründet. Der 1. August ist deshalb in diesen TagenNationalfeiertag.

Die Helvetien in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat besteht seither 1848. Sie gliedert sich in 26 Kantone.

Die ständige Wohnbevölkerung beträgt 7,4 Millionen, davon sind 20,6 % Ausländer. Die Lebenserwartung beträgt 82,8 Jahre für Frauen und 77,2 für Männer (BFS, 2005). Offizielle Landessprachen sind deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch. 41 % der Landsmann Bürger sind römisch-katholisch und 40% sind evangelisch-reformiert.

Die Eidgenossenschaft ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von durchschnittlich 58'000 Schweizer Franken (38'000 Euro) pro Bürger und Jahr eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt. Drei Viertel der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor tätig.

Die Helvetien versteht sich als aussenpolitisch neutral. Sie ist Angehöriger der UNO, der EFTA, des Europarats, der WTO, nicht aber der Europäischen Union.

Das Landeskennzeichen der Schweizerische Eidgenossenschaft ist «CH», für Confoederatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft.

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In grauer Vorzeit aufs Trockene: Die Wirbeltiere eroberten schon viel früher das Land, als bisher angenommen. Darauf deutet der Fund eines fossilen Amphibienschädels in Pennsylvania hin. US-Forscher haben die Versteinerung genauer unter die Lupe genommen und sind zu dem Schluss gekommen, dass Fedexia striegeli vor etwa 300 Millionen Jahren und fast ausschließlich auf dem Land lebte. Damit erschien die Art 20 Millionen Jahre früher auf der Bildfläche als die ältesten bisher entdeckten landlebenden Amphibien der gleichen Familie. Begünstigt wurde ihre Verbreitung durch ein verändertes Klima: Wärmere und trockenere Verhältnisse bewirkten, dass Seen und Sümpfe austrockneten und die auch ans Land angepassten Amphibien einen Vorteil gegenüber im Wasser lebenden Arten hatten, schreiben David Brezinski und seine Kollegen vom Carnegie Museum of Natural History. ...... Weiterlesen!

Geografie

Bild:Satellite image of Switzerland in September 2002.jpg
Satellitenfoto der Schweizerische Eidgenossenschaft
Bild:Hypsografische Kurve der Schweiz.png
Hypsografische Kurve der Eidgenossenschaft

Die Eidgenossenschaft gliedert sich in fünf geografische Räume, die klimatisch grosse Unterschiede aufweisen: den Jura, das Mittelland, die Voralpen, die Alpen und die Alpensüdseite.

38% (14'813 km²) der Eidgenosse Fläche werden ackerbautreibend genutzt, 30,4% (12'522 km²) sind Wald. Überbaut sind 5,8% (2418 km²) und 25,5 % (10'531 km²) – vorwiegend in den Bergen – gültig sein als unproduktive Naturfläche.

Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 220 km, die grösste West-Ost-Ausdehnung 348 km.

Geologie

Die geologische Struktur der Eidgenossenschaft ist erst einmal das Ergebnis einer Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen. Geologisch wird die Helvetia in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen bestehen im Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein. Zwischen dem Jura und den Bergwiese liegt das partiell flache, partiell hügelige Mittelland. Dazu kommen noch die Poebene im südlichsten Zipfel des Tessins, dem Mendrisiotto (Mendrisio), sowie die Oberrheinische Tiefebene um Basel, welche zum allergrössten Teil ausserhalb der Schweizerische Eidgenossenschaft liegen.

Berge

Bild:Matterhorn Riffelsee 2005-06-11.jpg

In der Schweizerische Eidgenossenschaft gibt es in der Regel 74 Viertausender. Davon befinden sich 55 ganz in der Schweiz; 19 sind an der Grenze zu Italien. Die zwölf höchsten Berge der Helvetien befinden sich alle in den Walliser Alpen. Der höchste unter ihnen ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv mit 4634 m. Die Dufourspitze ist damit gleichzeitig der höchste Punkt der Schweiz, allerdings befindet sie sich teilweise auf italienischem Gebiet. Der höchste vollständig auf Landsmann Raum liegende Berg ist der Dom. Er befindet sich zwischen Zermatt und Saas Fee, seine Höhe beträgt 4545 m. Der auswärtig bekannteste Berg in den Eidgenosse Bergwiese ist das Matterhorn (4478 m) südlich von Zermatt.

Im Berner Oberland bilden der Eiger (3970 m), der Mönch (4107 m) und die Jungfrau (4158 m) eine bekannte Dreiergruppe.

Die markanten Punkte der Ostalpen sind der Piz Bernina (4049 m), der östlichste Viertausender der Alpen, und der Piz Palü (3901 m).

In den Voralpen sind die Erhebungen deutlich niedriger, nichtsdestotrotz bestehen hier bekannte Punkte, so der Luzerner Hausberg Pilatus (2132 m), der Titlis (3238 m), die Rigi (1797 m) im Kanton Schwyz oder der Säntis (2502 m) im Alpstein in der Ostschweiz. Erwähnenswert sind auch die Gebirgszug im Tessin.

Die grösste Erhebung im Jura befindet sich in Frankreich, es ist der Crêt de la Neige mit 1720 m. Der höchste Landsmann Jura-Berg ist der Mont Tendre mit 1679 m. Der bekannteste Vertreter ist jedoch vermutlich der Chasseral (1607 m). Alternative bedeutende Berge sind Dôle (1677 m), Chasseron (1607 m) und Suchet (1588 m).

Siehe auch: Liste der Berge in der Schweiz

Bild:Bielersee.jpg

Seen

Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat zufolge ihrer topographischen Struktur und in erster Linie auf Grund der Vergletscherung während der Eiszeiten zig Seen. Ein Grossteil sind kleinere Bergseen.

Der grösste See der Helvetien ist der Genfersee (580.03 km²) an der französischen Grenze. Er liegt zu knapp 60 % auf Eidgenosse Boden. Der an Deutschland und Österreich grenzende Bodensee ist mit 536.00 km² etwas weniger (23,73 % der Uferlänge auf Staatsbürger Boden). Der Lago Maggiore an der italienischen Grenze (19,28 % auf Staatsbürger Territorium) bildet mit 193 m ü. M. den tiefsten Punkt der Schweiz. Die grössten sich ausschliesslich in der Helvetia befindenden Seen sind der Neuenburgersee (215,20 km²), der Vierwaldstättersee (113,72 km²) und der Zürichsee (88,17 km²).

Siehe auch: Liste der Seen in der Schweiz

Flüsse

Bild:Rheinfall bei Schaffhausen 02.JPG

Zwei grosse Flüsse Europas, der Rhein und die Rhône, haben ihren Ursprung in der Schweiz. Alle beide entspringen im Gotthardmassiv. In der Helvetien befinden sich etliche Wasserscheiden.

Der Rhein fliesst bei Reichenau im Kanton Graubünden aus Vorder- und Hinterrhein zusammen, wobei nur der Vorderrhein tatsächlich dem östlichen Gotthardmassiv entspringt. Der Hinterrhein entspringt im weiter südlich gelegenen Rheinwald, in der Nähe des San Bernardino-Passes an der Grenze zum Tessin. Der Rhein fliesst von Reichenau in nördlicher Entwicklung durch das Rheintal und bildet die Grenze zum Fürstentum Liechtenstein und dem Österreichischen Land Vorarlberg bis in den Bodensee. Bei Konstanz, verlässt er den Bodensee in westlicher Tendenz und bildet zu einem grossen Teil die Grenze zu Deutschland (Der grösste Teil des Kantones Schaffhausen und ein Teil des Kantons Basel-Stadt befindet sich nördlich des Rheins). Kurz nach Schaffhausen (Neuhausen) befindet sich der grösste Katarakt Mitteleuropas, der Rheinfall (siehe Bild). Danach Verlauf durchquert er die Gemeinde Basel und verlässt die Helvetien nachdem in Trend Norden bis er schliesslich in die Nordsee mündet.

Die Rhône entspringt auf der westlichen Seite des Gotthardmassivs (Rhônegletscher) und fliesst durch den gesamten Kanton Wallis in den Genfersee. Am westlichen Seeende fliesst die Rhône durch die Gemeinde Genf, verlässt kurz darauf die Helvetia und mündet ins Mittelmeer.

Mit Ausnahmefall der Engadiner und Tessiner Gewässer münden alle Gewässer der Eidgenossenschaft in Rhein oder Rhône. Der Inn entspringt südlich von St. Moritz (Maloja) im Engadin (Graubünden). Er fliesst durch Silser- und Silvaplanersee in Entwicklung Orient und verlässt die Eidgenossenschaft bei Vinadi. Er passiert die bekannten Tiroler Städte Landeck und Innsbruck und mündet im bayerischen Passau in die Donau, welche ins Schwarze Meer mündet. Der Kennungsgeber des Kantons Tessin, der Ticino, entspringt im südlichen Gotthardmassiv und fliesst gen Süden durch die Nordhälfte des Kantons in den Lago Maggiore und verlässt damit die Schweiz. Er mündet schliesslich in den Po, der ins See mündet.

Innerhalb der Helvetia hat der Rhein mit 375 km den längsten Lauf, gefolgt vom Rhein-Zubringer Aare mit 295 km (die Aare entspringt wie die Rhône im westlichen Gotthardmassiv, allerdings im nordwestlichsten Teil). Die Rhône hat eine Länge von 264 km innerhalb der Schweiz.

Im nördlichen Gotthardmassiv entspringt zusätzlich der aus der Landsmann Geschichte bekannte Fluss Reuss, welcher in den Vierwaldstättersee, durch Luzern und schliesslich zusammen mit der aus Zürich kommenden Limmat in die Aare fliesst. Der wohl bekannteste Fluss des Jura ist der Doubs, der in Grande Nation entspringt, nach Norden fliesst und z. T. die schweizerisch/französische Grenze bildet, zum Teil auf Staatsbürger Boden fliesst. Im Kanton Jura macht der Doubs einen Richtungswechsel und fliesst in südwestlicher Neigung in die Saône.

Siehe auch: Liste der Flüsse in der Schweiz

Klima

Bild:Klimadiagramm Zuerich.gif
Bild:Klimadiagramm StMoritz.gif
Bild:Klimadiagramm Locarno.gif

Nördlich der Bergwiese herrscht gemässigtes mitteleuropäisches Klima, südlich der Bergwiese ist es eher mediterran. Das Klima ist regional jedoch sehr unterschiedlich. Dies ist bedingt durch die Höhenlage sowie durch die geografische Lage.

Die Schweizerische Eidgenossenschaft lässt sich geographisch in 4 Zonen gliedern:

Grundsätzlich herrscht vom Jurabogen über Mittelland und Voralpen/Alpen täglich ein ähnliches Wetter, währenddem in der Südschweiz vollkommen anderes Witterung herrschen kann.

Während in der Innerschweiz, in den Bergwiese und im Tessin die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei ungefähr 2000 mm/Jahr liegt, beträgt sie im Wallis (Rhônetal) nur 550 mm/Jahr; der trockenste Ort ist Ackersand mit 521 mm im Jahresmittel. Im Mittelland beträgt die Menge etwa 1000–1500 mm/Jahr. Die Niederschlagsmenge ist im Saison mit Ausnahmefall des Rhônetals ungefähr doppelt so hoch wie im Winter. So liegt das Monatsmittel in Zürich im Januar bei 73 mm und im Juni bei 131 mm. Das Monatsmittel für Juli in Sion im Rhônetal dagegen liegt bei 40 mm und im Jan. bei 61 mm (jeweils Auswertungen der Jahre 1961–1990). Primär abhängig von der Höhenlage fällt viel Wetterphänomen im Jahreszeit als Schnee. Dies erst einmal in den Bergwiese und Voralpen, wo oft eine monatelang geschlossene Schneedecke vorhanden ist. Vergleichsweise selten schneit es in den Regionen um Genf und Basel sowie dem Südtessin, hier kann es auch Winterzeit ohne Schneedecke geben.

Die Temperaturen in der Schweizerische Eidgenossenschaft sind primär abhängig von der Höhenlage. Ebenso sind sie in der Tendenz im Okzident leicht höher als im Morgenland (ca. 1°). Im Allgemeinen liegt in den Niederungen die Durchschnittstemperatur im Jänner bei rund -1 bis +1 °C. Im wärmsten Monat, dem Juli, liegt diese bei 16 bis 19 °C. Die Jahrestemperaturen betragen ungefähr 7 bis 9 °C. Der durchschnittlich wärmste Ort (mit einer MeteoSchweiz-Messstation) ist Locarno-Monti mit einem Jahresmittel von 11,5 °C, der kälteste auf dem Jungfraujoch mit -7,5 °C. Absolute Rekorde mass man in Grono mit 41,5 °C am 11. August 2003, besser gesagt in La Brévine mit -41,8 °C (12. Januar 1987). Verglichen mit der Höhenlage von Vergleichsorten im Mittelland sind die Temperaturen im Rhônetal und in der Region Basel durchschnittlich 1-2° wärmer, in der Magadinoebene im Tessin 2-3° wärmer. Obwohl klimatisch zur Südschweiz zählend, sind die Temperaturen im Engadin um durchschnittlich 10° kälter. Dies liegt daran, dass das Engadin ein alpines Hochtal ist. Ähnliches gilt für die Seitentäler und das Goms im Wallis.

Während Hagel in den Alpen, in der Romandie sowohl im Tessin ein eher seltenes Vorgang ist, war deren Intensität in der Periode 1999–2002 vorerst im Emmental, im Laufental als auch im Toggenburg am höchsten. Es hagelte dort so weit wie 60 Minuten im Jahresdurchschnitt. In den anderen Regionen beschränkt sich Hagel auf unter 30 Minuten.

Trübung ist vollkommen Mittelland zu beobachten. Besonders häufig ist der Nebelschleier weiter der Aare, der nördlichen Reuss als auch im Thurgau, wo er an erster Stelle im Herbst, aber auch im Winterzeit und Frühfrühling, über viele Wochen auftreten kann. In den Tälern erscheint der Hülle seltener. Mit Ausnahmefall von Hochnebel ist Hülle im Jurabogen und der Region Basel ein vergleichsweise seltenes Phänomen.

Häufig auftretende Winde in der Helvetien sind der milde Föhn (in der Regel nicht am Jurabogen) und die kalte Bise (in der Regel nicht in der Südschweiz). Die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit ist 285 km/h (Jungfraujoch, 27. Februar 1990).

Bekanntschaften Formen von Naturkatastrophen in der Helvetien sind Schnee- und Gerölllawinen sowie Überschwemmungen.

Flora und Fauna

30 Prozent der Landoberfläche der Eidgenossenschaft sind bewaldet. In den Bergwiese vorherrschen Nadelhölzer (Tannen, Fichten, Lärchen, Arven). Die Wälder in den Bergwiese haben wichtige Funktionen als Lawinen- Bannwald und Hochwasserschutz (der Wald fängt die Regenmenge auf und gibt sie nur langsam erneut ab). Im Mittelland, im Jura und auf der Alpensüdseite unten von 1000 Metern heranwachsen Laubmischwälder und Laubwälder. Im Tessin gibt es als regionale Besonderheit ausgedehnte Kastanienwälder, die in früheren Zeiten eine Hauptrolle bei der Ernährung der Bevölkerung spielten.

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In grauer Vorzeit aufs Trockene: Die Wirbeltiere eroberten schon viel früher das Land, als bisher angenommen. Darauf deutet der Fund eines fossilen Amphibienschädels in Pennsylvania hin. US-Forscher haben die Versteinerung genauer unter die Lupe genommen und sind zu dem Schluss gekommen, dass Fedexia striegeli vor etwa 300 Millionen Jahren und fast ausschließlich auf dem Land lebte. Damit erschien die Art 20 Millionen Jahre früher auf der Bildfläche als die ältesten bisher entdeckten landlebenden Amphibien der gleichen Familie. Begünstigt wurde ihre Verbreitung durch ein verändertes Klima: Wärmere und trockenere Verhältnisse bewirkten, dass Seen und Sümpfe austrockneten und die auch ans Land angepassten Amphibien einen Vorteil gegenüber im Wasser lebenden Arten hatten, schreiben David Brezinski und seine Kollegen vom Carnegie Museum of Natural History. ...... Weiterlesen!

Bevölkerung

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich die Bevölkerung über verdoppelt: von 3,3 Mio. (1900) auf 7,415 Mio. (2004). Die Bevölkerungszunahme erreichte ihren Höhepunkt zwischen 1950 und 1970.

Das Wachstum der Bevölkerung mit Bürger Pass ist seither 1981 langsamer und konstanter als jenes der Gesamtbevölkerung verlaufen. Die Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung erfolgte etwas rascher, aber über die Jahre unregelmässiger - mit relativ hohen jährlichen Zuwachsraten zwischen 1988 und 1993 von jeweilig ca. 3%.

Siehe auch: Demographie der Schweiz

Sprachen

Bild:KARTE schweiz sprachen.png
Sprachen in der Helvetia

Hauptartikel: Sprachen in der Schweiz

Der Artikel 4 der Bundesverfassung hält seitdem 1999 fest: «Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.». Im Artikel 701 heisst es zudem: «Die Amtssprachen des Bundes sind Deutsch, Französisch und Italienisch. Im Verkehr mit Personen rätoromanischer Sprache ist auch das Rätoromanische Amtssprache des Bundes.» Jenisch wurde durch die Inkraftsetzung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen durch die Eidgenossenschaft 1997 als territorial nicht gebundene Sprache der Helvetia anerkannt.

Im Kanton Zürich ist zusätzlich auch die Gebärdensprache als Amtssprache in der Verfassung verankert.

Die verschiedenen Sprachen der Helvetia sind grundsätzlich territorial gebunden, so dass echte Mehrsprachigkeit von Erfordern die Ausnahmefall darstellt. Wirklich viersprachig ist einzig der Bundesstaat als Institution. Bereits auf Kantons- und Gemeindeebene sieht es divergent aus: In den meisten Fällen existiert nur eine Amtssprache. Wer aus einem anderssprachigen Landesteil zuzieht, hat kein Recht darauf, in seiner angestammten Sprache mit den neuen Kantons- und Gemeindebehörden zu verkehren (Territorialitätsprinzip).

Mit einem Anteil von 63,7 % an der Gesamtbevölkerung ist Teutonisch (hellgrau) die meistverbreitete Sprache. In der Regel aber wird im Tretmühle einer der vielen schweizerdeutschen Dialekte gesprochen. Französisch wird von 20,4 % (blau) der Bevölkerung gesprochen. Dieser Teil des Landes wird häufig als Romandie, Suisse romande oder etwaWelschland bezeichnet. Im Kanton Tessin und vier Südtälern des Kantons Graubünden wird Italienisch (rot, Anteil 6,5 %) gesprochen. Die vierte Landessprache, Rätoromanisch (grün), hat einen Anteil von 0,5 % und wird in Graubünden gesprochen, wobei praktisch alle Rätoromanischsprachigen auch die deutsche Sprache beherrschen.

Die Jenischen haben einen Anteil von 0,5 %, sie leben aber in der ganzen Helvetien verstreut und sprechen alle mindestens eine andere Landessprache. Durch Einwanderung bedingt sprechen mittlerweile 9 % der Bevölkerung alternative Sprachen als die Landessprachen. Von diesen ist das Serbisch-Bosnisch-Kroatische mit 1,5 % weitest... verbreitet.

Als Fremdsprachen beherrschen die meisten Staatsbürger eine zweite Landessprache und Englisch.

Siehe auch: Kategorie:Schweizer Sprache

Religionen

Bild:Grossmunster church.jpg

Hauptartikel: Religionen in der Schweiz

Von den Staatsbürger Bürgern sind 41 % katholisch, 40 % reformiert, 2,5 % in Freikirchen, 5,5 % gehören zu anderen Religionsgemeinschaften und 11 % sind ohne Religionszugehörigkeit. Von den Ausländern in der Schweizerische Eidgenossenschaft sind 44 % römisch-katholisch, 5 % evangelisch-reformiert, 17 % orthodox, 18 % islamisch, und 2 % ohne Bekenntnis.

Es ist den Kantonen überlassen, ob sie ausgewählten Religionsgemeinschaften einen besonderen Status als Landeskirche verleihen wollen. In den meisten Kantonen haben die Römisch-Katholische Kirche und die Evangelisch-Reformierte Kirche, in übereinkommen Kantonen zusätzlich die Christkatholische Kirche diesen Status inne. In Kompromiss finden Westschweizer Kantonen gibt es keine Landeskirchen, weil dort Kirche und Staat vollständig getrennt sind.

Lutherisch dominiert sind der Kanton Bern, Teile von Graubünden und Schaffhausen, Zürich, Basel die meisten Westschweizer Kantone, namentlich die Calvinstadt Genf. Die Römisch-Katholische Kirche dominiert in den Kantonen Freiburg, Jura, Wallis, Tessin, in den Kantonen der Zentralschweiz und in Teilen der Ostschweiz. Die Christkatholische Kirche ist nur in Teilen der Nordwestschweiz von Bedeutung. Mit 0,33 % ist der Buddhismus in der Schweiz stärker vertreten als in anderen Ländern Europas.

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Babys mit Rhythmusgefühl: Schon kleine Kinder mögen klare Rhythmen: Hören sie Musik oder auch nur einen regelmäßigen Trommelschlag, bewegen sie sich spontan im Takt mit. Das hat jetzt ein Forscherduo in einer Studie mit insgesamt 120 Kindern im Alter zwischen fünf und 24 Monaten beobachtet. Die Kleinen können sich dem Tempo der Musik sogar schon ziemlich gut anpassen, auch wenn es relativ schnell wechselt. Spaß macht das rhythmische Bewegen dabei offenbar auch die Kinder, die am intensivsten mitwippten, lächelten auch mehr als die anderen, schreiben Marcel Zentner von der University of York und Tuomas Eerola von der Universität im finnischen Jyväskylä. ...... Weiterlesen!

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Schweiz

Nach dem Untergang des Römischen Reiches besiedelten Burgunder und Alamannen das Gebiet der heutigen Schweiz. Bis 746 unterwarfen die Franken alle beide Völker, deren Gegend Teil des Fränkischen Reiches wurde. Bei der Spaltung dieses Reiches kam das Gebiet der Helvetien zum Ostfrankenreich, dem späteren Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Ihr Gebiet gehörte dabei grösstenteils zum Stammesherzogtum Schwaben und zum Königreich Burgund. In der frühen deutschen Geschichte spielen Adelsgeschlechter aus der Helvetia wie die Habsburger, Zähringer, Kyburger, Lenzburger und Rudolfinger eine wichtige Rolle. Ausserdem waren die Alpenpässe für die deutsche Herrschaft über Italien von grösster Wichtigkeit. So lässt sich erklären, wieso die deutschen Monarch immer ein ganz besonderes Augenmerk auf die Talschaften in den Bergwiese legten. Die Bewohner der Talschaften der Innerschweiz sahen diese «Reichsunmittelbarkeit» als Privileg.

Bild:Bundesbrief - 001.png

Die drei Urkantone oder Waldstätte (Orte) Uri, Schwyz und Unterwalden schlossen 1291 nach dem Tod des deutschen Königs Rudolf I. von Habsburg einen Bund zum Schutz ihrer «alten Freiheiten». Eine diesbezügliche Urkunde, der sogenannte Bundesbrief, ist datiert auf Anfang Aug. 1291. Der Legende nach geschah die Beschwörung dieses Bundes auf dem Rütli. Ins breite Wahrnehmung der Volk drang diese Legende mit dem 1804 veröffentlichten Theaterstück «Wilhelm Tell» von Friedrich Schiller. Im 19. Jahrhundert wurde der 1. August 1291 als Zeitpunkt für die Begründung der alten Eidgenossenschaft und damit als schweizerischer Staatsfeiertag festgelegt. Beim Bündnis von 1291 ging es jedoch weniger um den Schutz vor dem Haus Habsburg, als vielmehr darum, sich für die Unsicherheiten nach der Wahl eines neuen deutschen Königs abzusichern. Tatsächlich folgte ja auf Rudolf eine eher unsichere Zeit mit schnell wechselnden Herrschern.

Das schlechte Verhältnis zwischen den Eidgenossen und dem Herrscherhaus der Habsburger rührt von der deutschen Königswahl vom 25. November 1314 her, als der Wittelsbacher Ludwig der Bayer und der Habsburger Friedrich der Schöne gleichzeitig zum deutschen König gewählt wurden. Die Eidgenossen hielten zu Ludwig dem Bayer. Dies und ein Überfall auf das Kloster Einsiedeln bewog Leopold I. von Österreich 1315 zu einem Kriegszug gegen die Eidgenossen, der in der Schlacht am Morgarten unglücklich für ihn endete. Um ihre Selbständigkeit gegenüber Habsburg zu wahren, schlossen gegenseitig Luzern, Zürich, Glarus, Zug und Bern im 14. Jahrhundert dem Bund der Waldstätte an. Das resultierende Gebilde wurde als die Acht Alten Orte bezeichnet.

Es folgten übrige Auseinandersetzungen mit dem Haus Habsburg: 1386 bei Sempach und 1388 bei Näfels gelang es den Eidgenossen habsburgische Ritterheere zu schlagen. 1415 eroberten sie wenn schon die habsburgischen Stammlande im Aargau. Zwischen der Gemeinde Zürich und den übrigen Eidgenossen kam es wegen der Nachlass der Grafen von Toggenburg zum Alten Zürichkrieg (1436–1450) in dessen Verlauf sich Zürich mit Habsburg verbündete. In der Schlacht bei St. Jakob an der Birs wurden die habsburgischen Hilfstruppen der Armagnaken zwar nicht geschlagen, sie zogen sich jedoch angesichts der hohen Verluste nochmals zurück. Zürich war schliesslich zur Rückkehr in die Helvetien gezwungen. Ein weiterer Bewaffnete Auseinandersetzung brachte Habsburg 1460 um den Thurgau, so dass sich Herzog Sigismund von Tirol am 11. Juni 1474 in der «Ewigen Richtung» forciert sah, die alte Helvetien als eigenständiges Staatswesen anzuerkennen. 1474 zogen die Eidgenossen auf Bitte Kaiser Friedrichs III. gegen Karl den Kühnen von Burgund und vernichteten den mächtigen burgundischen Staat. Bern und Freiburg expandierten in dieser Zeit ins früher savoyisch und burgundisch kontrollierte Waadtland, das sie bis 1536 ganz eroberten.

Der militärische Sieg über die Burgunder bestärkte die Helvetien in ihrem Willen nach Selbständigkeit. Aus diesem Grund widersetzte sie sich der Reichsreform von Kaiser Maximilian I.. Der Versuch Maximilians, im sogenannten Schwabenkrieg die Eidgenossen gefügig zu machen, endete 1499 im Frieden zu Basel mit der faktischen Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft vom Heiligen Römischen Reich. Mit dem Beitritt von weiteren Kantonen erweiterte sich die Helvetien bis 1513 auf Dreizehn Orte. Dazu kamen übrige Verbündete, die sogenannten zugewandten Orte.

Bild:Karte eidgenossenschaft2.png
Entwicklung der Landsmann Helvetia 1315-1513

Die Zuwachs der Schweizerische Eidgenossenschaft in Neigung Oberitalien erfolgte zur Sicherung der Alpenpässe. Dadurch wurde die Helvetien in die komplizierten italienischen Kriege zwischen Habsburg, Frankreich, Venedig, dem Papst, Spanien und den verschiedenen italienischen Potentaten verwickelt. Aus jener Zeit stammt auch die Schweizergarde, die der Patriarch von AlexandriaJulius II. 1506 gründete. Bis 1513 gelang den Eidgenossen die Eroberung des heutigen Tessin und schliesslich selbst von Mailand, über welches sie die Protektorat ausübten. Nach einer Niederlage gegen Französische Republik in der Schlacht bei Marignano 1515 endete die militärische Überlegenheit über Oberitalien. Der Ammenmärchen der Unbesiegbarkeit der Bürger war widerlegt und es offenbarte sich die politische Zerstrittenheit der Orte untereinander. Dadurch wurde ab 1515 eine alternative wirksame Aussenpolitik verhindert und es begann die Phase des «Stillsitzens», was man später Neutralitätspolitik nannte. Die Dreizehn Orte schlossen 1521 ein Soldbündnis mit Frankreich ab und erhielten dafür Pensionen, Zoll- und Handelsvergünstigungen und politischen Erleichterung bei inneren und äusseren Konflikten. Die alte Schweizerische Eidgenossenschaft wurde damit wirklich ein französisches Protektorat.

Die von Ulrich Zwingli 1519 eingeleitete Reformation in Zürich breitete sich im Mittelland aus und führte zu grossen Spannungen zwischen den verschiedenen Kantonen. Nach den religiös begründeten Kappelerkriegen kam es 1531 im Zweiten Kappeler Landfrieden zum Kompromiss: Zürich, Bern, Basel, Schaffhausen und Teile von Graubünden blieben reformiert; die Urkantone, Luzern, Zug, Solothurn und Freiburg blieben katholisch. 1541 setzte Johannes Calvin in Genf die Neuorientierung durch. Nichtsdestotrotz kam es noch zweimal in den Villmergerkriegen von 1656 und 1712 zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Konfessionsgruppen unter den Orten.

Am 24. Oktober 1648 erreichte die Helvetia im Westfälischen Frieden die völkerrechtliche Anerkennung ihrer Souveränität und löste sich damit vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.

Am 5. Mai 1798 wurde die Alte Schweizerische Eidgenossenschaft von Grande Nation besetzt. Im Gebiet der Schweizerische Eidgenossenschaft wurde im Folgenden nach französischem Vorbild eine Helvetische Republik als Zentralstaat errichtet. Die bisherigen Unterschiede zwischen Untertanenlande und herrschenden Städten und Anpeilen wurden aufgehoben. Fünf Jahre später, 1803, verordnete Napoléon Bonaparte in der Mediationsakte der Schweizerische Eidgenossenschaft jedoch wiederum eine Verfassung, welche zum Prinzip des Föderalismus und damit zu autonomen Kantonen zurückkehrte. Die ehemaligen Untertanengebiete und die zugewandten Orte wurden in die neuen Kantone St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau, Tessin und die Waadt umgewandelt.
Bild:Frauenstimmrecht01.jpg
Frauenstimmrecht: Zürcher Abstimmungsplakat von 1920

1815 wurde die «immer währende Neutralität der Schweiz» durch die europäischen Grossmächte am Wiener Kongress anerkannt. Eine neue Verfassung, der «Bundesvertrag», stärkte in der so genannten Restauration die Eigenständigkeit der Kantone, sodass die Helvetia abermals zu einem Nationengemeinschaft wurde.

Querelen zwischen den liberal-progressiven und den konservativ-katholischen Kantonen führten 1847 zum Sonderbundskrieg. Nach der Niederlage der konservativ-katholischen Kantone wurde die Helvetien in den modernen Bundesstaat umgewandelt und die Autonomie der Kantone durch eine neue Bundesverfassung (1848) eingeschränkt. Bern wurde der Sitz der Bundesbehörden und des Parlaments. Die Bundesverfassung wurde nur zweimal 1874 und 1999 revidiert.

Auf Initiative von Henri Dunant erfolgt 1864 in Genf die Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Während der beiden Weltkriege bewahrte die Helvetia dienstlich ihre Neutralität, die allgemeine Mobilmachung wurde jedoch angeordnet.

Hauptartikel: Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg

Die Helvetia nahm im Zweiten Weltkrieg auf der einen Seite Flüchtlinge auf, wies aber zeitweise gezielt Juden sowie polizeilich als «Zigeuner» oder als «unerwünscht» Definierte an den Grenzen ab. Die Rolle der Schweizerische Eidgenossenschaft im Zweiten Weltkrieg wurde in den 1990er-Jahren im Bergier-Bericht kritisch aufgearbeitet.

Unrühmliche Kapitel der neueren Zeit sind auf der einen Seite die Kesseltreiben der Jenischen zwischen 1926 und 1972 durch das «Hilfswerk» Kinder der Landstrasse und anderseits die sechsstellige Zahl an Verdingkindern, welche zwischen 1800 und den 1970er-Jahren zu Fron auf Bauernhöfen eingesetzt wurden und häufig misshandelt worden sind.

Die Volksrechte wurden seit 1848 immer stärker ausgebaut. 1919 wurde das Proporzwahlverfahren für den Nationalrat eingeführt. 1971 wurde in einer Referendum das Frauenstimmrecht nach jahrzehntelangem Kleinkrieg angenommen. Der von der Regierung angestrebte Beitritt zum EWR scheiterte 1992. Die Eidgenossenschaft trat nach einer positiv ausgegangenen Plebiszit am 10. September 2002 den Vereinten Nationen (UNO) bei.

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Politik

Hauptartikel: Politisches System der Schweiz

Politisches System

Die Schweiz, die weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit bildet, ist ein Bundesstaat. Sie unterscheidet sich von anderen USA durch

Gewaltenteilung

Wie in allen anderen Demokratien ist die Staatsgewalt, gestützt auf die Schweizerische Bundesverfassung, in drei Säulen gegliedert:

  • Die Legislative (Bundesversammlung) besteht aus zwei Kammern, dem Nationalrat mit 200 Mitgliedern als Vertreter des Volks sowie dem Ständerat mit 46 Mitgliedern als Vertreter der Kantone. Das schweizerische Abgeordnetenhaus ist ein sogenanntes Milizparlament: Die National- und Ständeräte üben ihr Auftrag (wenigstens nominell) nebenberuflich aus.
  • Die Exekutive ist der Bundesrat mit der Verwaltung. Er besteht aus sieben gleichberechtigten Mitgliedern (Kollegialitätsprinzip), den so genannten «Bundesräten» (Ministern), die je einem Departement der Bundesverwaltung vorstehen. Die Bundesräte werden vom Abgeordnetenhaus gewählt. Für jedes Mal ein Jahr wird ein Persönlichkeit des Bundesrates von der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt. Er leitet die Sitzungen des Bundesrates und nimmt repräsentative Aufgaben im In- und Ausland wahr, hat aber keine Vorrechte gegenüber dem Restbundesrat.
  • Die Judikative besteht aus dem Schweizerischen Bundesgericht mit Sitz in Lausanne, dem Eidgenössischen Versicherungsgericht mit Sitz in Luzern, dem Bundesstrafgericht in Bellinzona und dem Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen. Gewählt werden die Bundesrichter, welche des Öfteren einer Politische Kraft angehören, von der Bundesversammlung. Das System der Bundesgerichte befindet sich gegenwärtig im Umbau, speziell wurden die beiden letztgenannten erstinstanzlichen Gerichte neu geschaffen. Das Tribunal hat die Arbeit 2004 aufgenommen; das Verwaltungsgericht wird dies wahrscheinlich 2007 tun. Ein besonderer Verfassungsgerichtshof wie in anderen Ländern existiert in der Helvetien nicht, doch können alle Gerichte eine (beschränkte) Verfassungsgerichtsbarkeit ausüben.

Siehe auch: Liste der Bundespräsidenten der Schweiz, Liste der Mitglieder des Schweizerischen Bundesrates.

Parteien

Hauptartikel: Politische Parteien in der Schweiz

Parteien mit Vertretern im Ländervertretung («Bundesratsparteien») sind:

SP, FDP und SVP stellen jeweilig zwei Bundesratsmitglieder, die CVP einen. Diese Verteilung ist neu seit Dezember 2003 (siehe auch Zauberformel).

Von den übrigen Parteien hat die Grüne Partei der Schweiz den grössten Stimmenanteil (2003: 7,4%).

Internationale Organisationen

Bild:UN building, Genevra.jpg
UNO-Gebäude Genf

Die Helvetia ist Angehöriger in vielen internationalen Organisationen. Als eines der letzten Länder trat die Eidgenossenschaft 2002 der UNO bei, ist aber zugleich das erste Land, dessen Volk über den Beitritt abstimmen durfte. Angrenzend ist die Schweizerische Eidgenossenschaft in der OSZE, dem Europarat sowie in der EFTA tätig. Die Eidgenossenschaft nimmt an der Partnerschaft für den Frieden der NATO teil und ratifizierte das Kyoto-Protokoll. Die Helvetia ist weder Typ der Europäischen Union (EU) noch des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR); jedoch bestehen wichtige bilaterale Verträge zwischen der Schweiz und der EU. Ein Beitritt zur NATO stünde im Konflikt zur Neutralität der Schweiz.

Siehe auch: Die Schweiz in den Vereinten Nationen

Auch Stanford forscht an Schwefelakkus: Auf der Suche nach neuen Bauformen für Akkus zeichnet sich ein Trend ab: Nach ersten Erfolgen aus Italien beim Bau von Zellen mit höherer Energiedichte gibt es jetzt Berichte von US-Forschern, die auf dieselbe Idee setzen. Neue Schwefelverbindungen sollen viermal längere Laufzeiten ergeben. (GreenIT, Technologie)... Weiterlesen!

Schließung von Google-Suchmaschine in China fast sicher: Nach den gestrigen Drohungen eines chinesischen Ministers scheint der Rückzug des Suchmaschinenbetreibers aus dem Land fast sicher zu sein. Ein Verkauf oder ein Rückzug auf eine Minderheitsbeteiligung sei nicht geplant. (Google)... Weiterlesen!

Politische Strukturen

Kantone

Hauptartikel: Kanton (Schweiz)

Die Helvetia besteht aus 26 Kantonen (vor der Totalrevision der Bundesverfassung von 1999: 23 Kantone, woran drei in je zwei Halbkantone artikuliert waren). Die Helvetia weist im europäischen Vergleich einen sehr ausgeprägten Föderalismus auf, der die politische und wirtschaftliche Kleinräumigkeit und Fragmentiertheit der Schweizerische Eidgenossenschaft verstärkt.

Bild:KARTE schweiz verwaltungsgliederung.png
Landsmann Kantone

Enklaven

Büsingen am Hochrhein als auch Campione d'Italia sind Enklaven in der Schweiz. Die deutsche Gemeinde Büsingen ist nördlich des Rheins vom Kanton Schaffhausen umgeben, südlich davon grenzt sie an die Kantone Zürich und Thurgau. Das italienische Campione, bekannt für sein Spielcasino, liegt am Luganersee innerhalb des Kantons Tessin.

Tief funktionale Enklave war das italienische Livigno. Seit der Errichtung einer Passstrasse ist Livigno auch von Italien aus zu erreichen. Um das Leben in der dennoch abgeschiedenen Lage zu attraktivieren, ist die Gemeinde dieser Tage eine zollfreie Zone, nachdem es bis nachher dem schweizerischen Zollgebiet zugerechnet wurde.

Regionen

Benachbart den geologischen und den geografischen Regionen definierte das Bundesamt für Statistik für die Eidgenossenschaft sieben Grossregionen. Diese sind die Ostschweiz, Zürich, die Zentralschweiz, die Nordwestschweiz, die Espace Mittelland, die Région Lémanique und der Ticino.

In der Umgangssprache wird die Zentralschweiz häufig Innerschweiz genannt. Die Region zwischen Bern und Zürich wird auch als Mittelland bezeichnet und der französischsprachige Teil der Helvetia wird als Romandie, Welschschweiz oder Westschweiz bezeichnet.

Siehe auch: Grossregionen der Schweiz

Städte

Die grösste Eidgenosse Gemeinde ist Zürich mit rund 342'000 Einwohnern (Stand 2005). Die Agglomeration umfasst 1'080'000 Einwohner. Zusätzliche Grossstädte sind Genf mit rund 185'000 (Stand 2005), Basel mit rund 166'000 (Stand 2005), die Bundesstadt Bern mit rund 127'000 (Stand 2005), sowie Lausanne mit 117'000 (Stand 2005). Die grössten Städte mit weniger als 100'000 Einwohnern sind Winterthur, St. Gallen und Luzern. Die Bevölkerungsdichte ist im flachen Mittelland sehr hoch, im Alpenland und im Jura naturgemäss dünn.

Siehe auch: Liste der Städte und Gemeinden der Schweiz.

Bild:Schweiz topo.png
Topografie der Schweiz, Höhenangaben

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Fahrinfo: Bus- und Bahnfahrpläne auf dem iPhone: Wer ein iPhone hat und in Städten wie Berlin, Dresden, Nürnberg oder Stuttgart unterwegs ist, für den gibt es eine unverzichtbare App. Fahrinfo leitet Ortsfremde und Heimische sicher durch den öffentlichen Personenahverkehr (ÖPNV) der Großstädte. (GPS, iPhone)... Weiterlesen!

Landesverteidigung

Hauptartikel: Schweizer Armee

Die Schweizer Armee ist die bewaffnete Streitmacht der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Sie besteht aus den Teilstreitkräften Heer und Luftwaffe. Da die Helvetien ein Binnenland ist, verfügt die Streitkräfte über keine Marine. Auf den grenzüberschreitenden Seen sind militärische Schnellboote im Einsatz (Motorbootkompanie). Das jährliche Haushalt beträgt rund 4,6 Tausend Millionen Franken (2004).

Der Auftrag der Truppe ist in der Bundesverfassung festgelegt.

  • Raumsicherung und Verteidigung zur Behauptung des Schweizer Territoriums
  • Subsidiäre Einsätze zur Existenzsicherung bei Naturkatastrophen oder Grossanlässen
  • Friedensförderung, beispielsweise als unbewaffnete Militärbeobachter für die UNO

Die Besonderheit der schweizerischen Streitkräfte ist ihr Milizsystem. Es gibt generell nur etwa 5% Berufs- und Zeitsoldaten. Alle übrigen Angehörigen der Streitkräfte sind Wehrpflichtige im Alter zwischen 20 und 34 Jahren, in speziellen Fällen bis 50 Jahren.

Militärdienstpflichtig sind alle männlichen Landsmann Bürger. Sie werden in der Regel im Alter von 19 Jahren per Marschbefehl zur militärischen Aushebung aufgeboten. Bei den Frauen geschieht dies auf freiwilliger Basis.

Etwa 67% bestehen die Aushebung, das bedeutet sind diensttauglich. Die Dienstuntauglichen müssen – von den Behinderten abgesehen – eine jährliche Militärpflichtersatzsteuer zahlen. Die meisten leisten dann Zivilschutz. Wer aus Gewissensgründen keinen Militärdienst leisten will, hat die Möglichkeit, einen Zivildienst (meist eine Form von Sozialarbeit) zu absolvieren. Zur Abschreckung wurde die Zeitspanne des Zivildienstes auf das 1,5-fache des Militärdienstes angesetzt. Die Dienstdauer beträgt daher für Zivildienstleistende, die nie eine Rekrutenschule absolviert haben, 390 Tage. Eine Dienstverweigerung ist in der Eidgenossenschaft im Prinzip möglich, jedoch nur mit grossem Aufwand durchzusetzen. Im Verlaufe eines Jahres werden ca. 20'000 junge Eidgenosse und Schweizerinnen in Rekrutenschulen von 18 oder 21 Wochen Zeitabstand ausgebildet.

Mit der Neugestaltung Armee XXI - per Volksentscheid im Jahre 2003 erfunden - wird die Mannschaftsstärke von bis jetzt 400'000 der Armee 95 auf ca. 200'000 Angehörige reduziert. Davon sind 120'000 in aktive Verbände und 80'000 in Reserveeinheiten eingeteilt.

Weltumspannend einzigartig ist die Abgabe der persönlichen Waffe an den Wehrmann; Angehörige der Streitkräfte wahren ihre Waffe mit Geschoss zuhause auf. So entstand die Idiom «Die Helvetien hat keine Armee, die Schweizerische Eidgenossenschaft ist eine Armee».

Staatsbürger Bürgern ist es verboten, als Söldner in einer fremden Truppe zu dienen. Davon abgesehen ist die Schweizergarde des Vatikans.

In der Regel fanden drei Generalmobilmachungen (GMob; auch Kriegsmobilmachung; KMob) zum Schutze der Integrität und der Neutralität der Helvetien statt. Die erste GMob fand anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 statt. Als Reaktion auf den Eruption des Ersten Weltkriegs und um einen deutschen oder französischen Durchmarsch durch die Helvetia zu verhindern, wurde auf den 3. August 1914 die erneute GMob der Streitkräfte beschlossen. Die dritte GMob der Streitkräfte fand am 1. September 1939 als Reaktion auf den deutschen Überfall auf Polen statt. Henri Guisan wurde zum General gewählt und entwickelte sich in den Kriegsjahren zur Hauptintegrationsfigur der von den Achsenmächten eingeschlossenen Eidgenossenschaft.

Hauptartikel: Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg

Die Bürger Streitkräfte war im Zweiten Weltkrieg in Luftkämpfe mit der deutschen Luftwaffe verwickelt. Zu Lande jedoch wurde sie auf eigenem Territorium noch nie mit offenen Angriffen feindlicher Kräfte konfrontiert. Beweisbar wurden aber auch Maschine der USA abgefangen, die sich über österreichischem Raum glaubten. Trotz mehrmaligen Anfunkens durch die Staatsbürger Jagdflieger antworteten die Bomberbesatzungen befehlsgemäss nicht und wurden abgeschossen. Auch wurde Schaffhausen irrtümlich von der USAF bombardiert und ein weiterer Flugmaschine der USAF, der seinen Verband verloren hatte, entledigte sich seiner explosiven Ladung über Basel.

Da sich die militärische Bedrohungslage im heutigen Okzident für die Eidgenossenschaft geändert hat, wird die Streitkräfte aber und abermal in Fragestellung gestellt. Besonders die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) setzt sich seit Jahren für eine Auflösung ein - bisher jedoch erfolglos: zwei Abstimmungen zur Annullierung der Streitkräfte wurden vom Volk deutlich verworfen. Auch die Frage, ob friedenserhaltende Armeeeinsätze auswärtig mit der Neutralität passend sind, ist umstritten.

Tim Bray will Apple mit Android ein Schnippchen schlagen: Tim Bray, einer der Autoren der XML-Spezifikation des W3C, heuert bei Google an, um dort an Android zu arbeiten. Ende Februar 2010 hatte er Sun verlassen. (Google, Android)... Weiterlesen!

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Sozialversicherungen

Hauptartikel: Schweizer Sozialpolitik

In der Helvetia vorliegen verschiedene Sozialversicherungen. Diese sind nicht selten Zwangsversicherungen, das heisst, für die Bewohner besteht eine Versicherungspflicht. Die wichtigsten Sozialversicherungen sind:

Nahe ist für Erwerbstätige eine berufliche Vorsorge, die Pensionskasse, obligatorisch. Diese wird gewerblich geregelt und ist Sache des Arbeitgebers. Freiwillig ist dagegen die Private Vorsorge gut in Form von beispielsweise Lebensversicherungen. Diese werden so weit wie einer bestimmten Grenze steuerlich gefördert. Die staatliche Rentenversicherung, die berufliche Vorsorge sowohl die private Vorsorge werden zusammen als Drei-Säulen-System bezeichnet.

Angrenzend gibt es die Erwerbsersatzordnung, so dass Militärdienstpflichtige während der Ausübung militärischer Pflichten ein Tagelohn bekommen. Obligatorisch ist auch die Arbeitslosenversicherung.

Siehe auch: Sozialversicherung (Schweiz)

WLAN für die Autobahn: Auf einer Probestrecke in Mecklenburg-Vorpommern soll künftig drahtloses Internet verfügbar sein. Die WLAN-Verbindung soll dabei helfen, die Sicherheit auf der Autobahn zu erhöhen. Auch Notärzte könnten am Unfallort von der neuen Technik profitieren. (WLAN)... Weiterlesen!

Grüne Spitzenpolitiker wollen Recht auf Privatkopie stärken: Die Jugend ignoriert das Urheberrecht im Internet, weshalb Grünen-Politiker zum Dialog zwischen Urhebern und Nutzern auffordern. Sie wollen das Recht auf Privatkopie stärken, über eine Pauschalierung der Zahlungen nachdenken und die Kosten für Abmahnungen neu regeln. (Urheberrecht)... Weiterlesen!

Gesundheitswesen

Hauptartikel: Gesundheitswesen Schweiz

In der Schweizerische Eidgenossenschaft ist jedweder Einwohner - egal, ob Eidgenosse oder nicht - auf Basis von des Krankenversicherungsgesetzes verpflichtet, sich bei einer schweizerischen Versicherung seiner Wahl für die Behandlungskosten bei Erkrankung zu versichern («Grundversicherung», «obligatorische Krankenpflegeversicherung»). Die Krankenkassen sind in der Eidgenossenschaft privatwirtschaftliche Unternehmen. Sie sind legitim verpflichtet, jeden in die Grundversicherung aufzunehmen, der einen entsprechenden Antrag stellt, sofern er im Tätigkeitsgebiet der Kasse seinen Wohnsitz hat. Die Löhnung der Prämie (Mitgliederbeitrag) ist Sache des Versicherten. Es handelt sich dabei um eine Kopfprämie, d.h. die Prämie ist einkommensunabhängig, variiert jedoch von Versicherung zu Versicherer und von Kanton zu Kanton. Einkommensschwachen Personen werden von staatlicher Seite individuelle Prämienverbilligungen gewährt.

Die Finanzierung der staatlichen Krankenhäuser erfolgt zum einen durch Einnahmen aus Behandlungen, andererseits durch Zuschüsse der Kantone oder Gemeinden. Die Finanzierung der Privatkrankenhäuser erfolgt dagegen in der Regel nur aus den Behandlungstaxen, die deshalb auffällig höher sind als bei den staatlichen Krankenhäusern. Die gesetzliche Grundversicherung deckt deswegen die Heilverfahren in Privatkliniken nicht. Ambulante Behandlungen dagegen werden von der Grundversicherung in der ganzen Helvetien und bei jedem zugelassenen Leistungserbringer gedeckt. Zahnarztbehandlungen werden von den Krankenkassen nicht getragen, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Mit den EU-Staaten bestehen Verträge, welche die gegenseitige Übernahme der Heilverfahren bei Notfällen regeln (Formular E111).

Für Behandlungskosten bei 'Unfällen' ist jeglicher Personal durch das Unfallversicherungsgesetz (UVG) obligatorisch versichert. Es gibt zum einen eine selbstständige Unfallversicherung des öffentlichen Rechts (SUVA), andererseits bieten auch die meisten privaten Versicherungskonzerne Unfallversicherungen nach UVG an. Es ist Sache des Arbeitgebers, alle Angestellten – auch bei Freizeitunfällen – zu versichern. Wer nicht tätig ist, muss sich selbst gegen Unglück versichern.

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Schulsystem

Hauptartikel: Schweizer Schulsystem

Kompetenzen

Das Staatsbürger Schulsystem ist ein komplexes Gebilde. Die Obhut des Schulwesens liegt nicht ausschliesslich beim Bund, anstelle ist durch des Föderalismus vornehmlich Sache der Kantone.

Der Bund und die Kantone teilen sich die Verantwortung für das Bildungswesen, wobei die Kantone weitgehende Autonomie haben. Auf Bundesebene definiert ist die Garantie auf freie Schulbildung, der Beginn eines Schuljahres im Aug. und die Sicherung der Qualitätsanforderungen. In anderen Bereichen haben die Kantone die alleinige Kompetenz in der obligatorischen Schule.

In den weiterführenden Schulen hat der Bund etwas grössere Kompetenzen. Die Kantone sind jedoch weiterhin für die Ausführung zuständig und ihnen obliegt die Verantwortung.

In der Tertiärstufe sind die Kompetenzen gleichfalls verteilt. Dem Bund obliegt die Regelungskompetenz für die Fachhochschulen (FH) und die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) in Zürich (ETHZ) und Lausanne (EPFL). Bei den Universitäten liegt die Obhut wiederum bei den Kantonen.

Dank dieser Tatsachen kann man entsprechend der Anzahl der Kantone von 26 verschiedenen Schulsystemen in der Helvetia sprechen.

Schulbildung

Die Zeitspanne der Primarschule, der Sekundarstufe I sowie die Anzahl der Ebenen (Leistungsniveau) in der Sekundarstufe I variiert von Kanton zu Kanton, summa summarum sind es meist neun Jahre. Es gibt auch grosse Differenzen im Schulstoff. Die Lehrmittel, Schulbücher werden von den Kantonen in der Regel in eigener Regie erstellt und vertrieben. Nach dem Ende des Obligatoriums sind alle jedoch auf einem ähnlichen Niveau. Nach dem Schulobligatorium hat man die Wahl zwischen einer weiterführenden Schule, die zur Matura führt, oder der Beginn einer Berufsausbildung, einer Lehre. Die Lehre wird begleitet von einem regelmässigen Visite einer Berufsschule. Freiwillig ist der parallele Visite einer Berufsmittelschule (BMS), die mit der Berufsmatura abgeschlossen wird. Die meisten Bürger SchülerInnen wählen den Weg einer Lehre. Über die BMS ist der Zugang für ein Studieren an einer Hochschule dessen ungeachtet möglich. Mit der neuen sogenannten «Passerelle» wird ausserdem, nach Erwerb des Berufsmaturitätszeugnisses (BM-Zeugnis), durch ein zusätzliches Schuljahr und einer Zusatzprüfung, der prüfungsfreie Zugang an eine universitäre Universität ermöglicht.

Siehe auch: Liste Schweizer Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen

Prometheus will Versicherer und Makler vernetzen: Unter dem Namen Prometheus Foundation will die Projektgruppe Collaborative Open Source Application Development (COSAD) ein Entwicklungsprojekt ins Leben rufen, das eine gemeinsame Open-Source-Software-Plattform für Makler und Versicherer schaffen soll.... Weiterlesen!

Spieletest: God of War 3 - Tod den Göttern!: Den Olymp aufmischen, lebend aus dem Hades entkommen und am Ende endlich Rache nehmen und Zeus vernichten: Anti-Held Kratos hat sich für den dritten und letzten Teil der God-of-War-Saga viel vorgenommen. Auf den Spieler warten also viele Rätsel, noch mehr Action - und einige der imposantesten Gegner aller Zeiten. (Spieletest, Playstation 3)... Weiterlesen!

Verkehr und Transport

Hauptartikel: Transport in der Schweiz

Schienenverkehr

Bild:Sbb rabde500.jpg

Die Helvetien hat das dichteste Eisenbahnnetz der Welt, trotz zwei Drittel des Landes in sehr gebirgigem Gelände liegen. Nicht an die Vehikel angeschlossene Ortschaften werden zusammenfassend durch Linienbusse oder Postautos angebunden. Es gibt kaum einen Ort, der nicht an den öffentlichen Verkehr angeschlossen ist. Das Eidgenosse normalspurige Eisenbahnnetz beträgt 3'652 km, woran nur 11 km nicht elektrifiziert sind. Die Schmalspurbahnen haben zusammen eine Länge von 1383 km, worüber 30 km nicht elektrifiziert sind (Angaben 2004; UVEK).

Mit einer Strecke von 3'007 km ausüben die Schweizerische Bundesbahnen AG (SBB) die meisten Eisenbahnlinien. Sie allein befördern jährlich über 300 Mio. Passagiere. An zweiter Stelle folgt die BLS Lötschbergbahn mit gerade noch 245 km Streckenkilometern. Neben gibt es in der Eidgenossenschaft mit alternative 49 Privateisenbahngesellschaften, die aber teils von den Kantonen monetär unterstützt werden. Durchschnittlich unternimmt jede Schweizerin und jeglicher Bürger 47 Bahnfahrten jährlich mit je einer Länge von 42 km; damit sind die Bürger nach Japan die international führende Bahnfahrernation.

Neuere Grossprojekte in der Eisenbahnlandschaft sind Bahn 2000 und die NEAT. Ersteres hat den Fokus bei der Verkürzung der Reisezeiten zwischen den Zentren. Angebracht der NEAT wird momentan ein neuer Gotthard- und Lötschbergbasistunnel gebohrt. Eine übrige Rolle spielt auch die Verkehrsumlagerung (LSVA).

Durch die Gebirgszug bedingt vorliegen in der Helvetien auch jede MengeBerg-, Standseil- und Luftseilbahnen.

Siehe auch: Geschichte der Schweizer Eisenbahn

Strassenverkehr

Bild:A13 Autobahn.jpg
Autobahn A13 bei Chur

Auch wenn in der Eidgenossenschaft viel in den öffentlichen Verkehr investiert wird, gilt das Schweizer Autobahnnetz als eines der dichtesten der Welt. Der Grossteil der Bevölkerung wohnt weniger als 10 km vom nächsten Autobahnanschluss entfernt.

Anliegend Autostrassen und Hauptstrassen gibt es auch zig Schweizer Passstrassen.

Die Gesamtlänge aller Strassen beträgt 71'011 km, woran 1'638 km Autobahnen sind (2003; CIA World Factbook).

Für die Verwendung der Autobahnen und vergleichbaren Strassen (mit weiss-grüner Beschilderung) besteht in der Helvetien Vignetten-Pflicht (40.00 CHF/Jahr, Stand: 2006) für Personenkraftwagen, die sog. Nationalstrassenabgabe. Für Lkw dennoch gilt seit dem 1. Januar 2001 die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA), welche elektronisch erhoben wird und deren Höhe nicht vom Typ der befahrenen Strasse, für von der gefahrenen Strecke und von der Emissionskategorie des Fahrzeuges abhängt. Für manche Einzelbauwerke, wie z.B. Fußgängerunterführung können jedoch in beiden Fällen gesonderte Mautgebühren erhoben werden.

Schiffverkehr

Der einzige internationale Port mit Meeresanbindung befindet sich in Basel am Rhein. 2005 betrieben fünf Reedereien summa summarum 22 Schiffe unter Landsmann Fahne in der Hochseeschifffahrt. Dazu kommen noch Häfen der Binnenseen, welche erst einmal touristischen Charakter haben.

Flugverkehr

Die Helvetia verfügt über 65 Flugplätze, woran 23 nicht asphaltiert sind.

Die grössten Flughäfen befinden sich bei Zürich (Flughafen Zürich) und Genf (Aéroport International de Genève). Der drittgrösste Flughafen, der Flughafen Basel Mulhouse Freiburg, befindet sich auf französischem Boden.

Nach dem Ruin der Fluglinie Swissair im October 2001 wurde mit staatlicher Hilfe die Swiss International Air Lines AG gegründet. Sie ist in diesen Tagen eine Tochterunternehmen der Lufthansa.

Babys mit Rhythmusgefühl: Schon kleine Kinder mögen klare Rhythmen: Hören sie Musik oder auch nur einen regelmäßigen Trommelschlag, bewegen sie sich spontan im Takt mit. Das hat jetzt ein Forscherduo in einer Studie mit insgesamt 120 Kindern im Alter zwischen fünf und 24 Monaten beobachtet. Die Kleinen können sich dem Tempo der Musik sogar schon ziemlich gut anpassen, auch wenn es relativ schnell wechselt. Spaß macht das rhythmische Bewegen dabei offenbar auch die Kinder, die am intensivsten mitwippten, lächelten auch mehr als die anderen, schreiben Marcel Zentner von der University of York und Tuomas Eerola von der Universität im finnischen Jyväskylä. ...... Weiterlesen!

Bei Apple herrscht Kriegsstimmung gegen Google: Auf den Sitzungen des Apple-Managements ist der einstige Verbündete Google derzeit der Hauptfeind. Steve Jobs könnte aus Feindschaft zu den Google-Chefs Schmidt, Brin und Page sogar ein Bündnis mit Microsoft eingehen. (Sergey Brin, iPhone)... Weiterlesen!

Wirtschaft

Hauptartikel: Schweizer Wirtschaft

Bruttoinlandprodukt, Exporte und Importe

Das Bruttoinlandprodukt der Eidgenossenschaft betrug 2004 444,4 Tausend Millionen Franken, was rund 59'900 Eidgenosse Franken respektive 38'600 Euro pro Kopf entspricht. Die Eidgenossenschaft ist somit eines der reichsten Länder der Welt.

Angesichts der Neutralität aber auch einer nur sehr schwach ausgeprägten Streikfreudigkeit der Bürger geniesst das Land an sich einen hervorragenden Ruf.

Der wichtigste Exportpartner der Eidgenossenschaft ist Deutschland mit einem Anteil von 20,6% (2004) aller Exporte. Danach folgen die USA mit 10,1%, Grande Nation mit 8,6%, Italien mit 8,5%, Grossbritannien mit 4,8% sowie Spanien mit 4,1%. Der wichtigste Importpartner ist wiederum Deutschland mit 33,9%; es folgen Italien mit 11,7%, Französische Republik mit 10,1%, die Königreich der Niederlande mit 5,2% und Österreich mit 4,4%.

1. Sektor: Landwirtschaft und Rohstoffe

Bild:Terraced vineyards in Switzerland.jpg
Weinreben
Bild:Grande-dixence.jpg
Staumauer am Lac des Dix

In diesen Tagen arbeitet noch knapp 3,7% Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft. Dieser Wirtschaftszweig wird vom Bund mit beträchtlichen Durchschnitt berechnen unterstützt (Subventionen bzw. an Auflagen gebundene Direktzahlungen).

Die kleingliedrigen Strukturen, das partiell ungünstige Gelände, das hohe Lohnniveau und die strengen Vorschriften (Tierhaltung, Landschaftsschutz) wirken sich negativ auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit aus. Mit zunehmender Öffnung des Agrarmarktes (WTO) gerät die Landsmann Landbau unter Druck. Der Strukturveränderung von vielen Kleinbetrieben in Berg- und Voralpenregionen hin zu wenigen Grossbetrieben im flachen Mittelland hält seit Jahrzehnten an. Allein zwischen 1990 und 2000 ging die Zahl der Vollzeitbeschäftigten in der Landbau um rund 32'000 zurück (-24,7%). Die Zahl der Betriebe sank gleichfalls um 24%, während die Nutzfläche kaum abnahm (Bundesamt für Statistik, Agrarberichte des Bundesamts für Landwirtschaft).

In den gebirgigen Regionen beherrschen die Viehzucht und Milchwirtschaft. Im Mittelland dagegen liegt der Fokus beim Getreide-, Kartoffel- und Rübenanbau. In der Ostschweiz sowohl im Wallis kommt Obst dazu. Meist in der Romandie wird Weinbau betrieben.

Siehe auch: Weinbau in der Schweiz

In der Helvetien dominiert in der Agrar die integrierte Produktion. Der biologische Ackerbau beträgt etwa 9% der Herstellung und ist stark im Wachsen. Es gibt keinen Ackerbau von gentechnisch veränderten Pflanzensorten, ausser zu Forschungszwecken.

Abgebaut werden in der im Allgemeinen rohstoffarmen Eidgenossenschaft Kies, Kalk, Ton, Granit und Salz.

Ein wichtiger Ressource der Helvetien ist die Wasserkraft, die mit Speicherkraftwerken und Laufkraftwerken zwei Drittel des Bürger Elektrizitätsbedarfs deckt.

Siehe auch: Energieverbrauch der Schweiz

2. Sektor: Gewerbe und Industrie

Der grösste Teil des Bruttoinlandsproduktes wird im sekundären und tertiären Bereich erwirtschaftet.

Im sekundären Zone vorherrschen die Uhrenindustrie, der Maschinenbau und die Textilindustrie. Letztere hatte im 19. Jahrhundert eine enorme Bedeutung, in diesen Tagen ist sie eher ein Nebenzweig. Bekannt ist die Eidgenossenschaft zusätzlich für die Schaffung von Präzisionsinstrumenten und -apparaten sowie für die Chemie- und Pharmaindustrie und die Nahrungsmittelherstellung. Immer wichtiger wird auch die Medizintechnik.

Bild:Zuerich Sihlpost.jpg
Die Schweizerische Post als Dienstleistungsbetrieb zählt (noch) zu den grössten Arbeitgebern in der Schweizerische Eidgenossenschaft (Sihlpost Zürich)
Bild:NZZ Erstausgabe Titelseite.jpg
Erstausgabe der NZZ vom 12. Jan. 1780

3. Sektor: Dienstleistungen

Der tertiäre Gebiet zählt ungleich die meisten Erwerbstätigen (72%). Dominant sind der Handel, das Gesundheits- und Bildungswesen sowie das Banken- und das Versicherungswesen.

Seit etwa 150 Jahren ist der Fremdenverkehr ein Hauptwirtschaftszweig in der Schweiz, begünstigt durch die Alpen, die Schönheit des Landes und die zentrale Lage in Europa. Durch geändertes Tourismusverhalten und nicht zuletzt dank des Images als Hochpreisland flaute der Reisebranche jedoch ab.

Chvez will gegen Onlinenachrichtenseite vorgehen: Chvez hat die Staatsanwaltschaft ersucht, gegen die venezolanische Onlinenachrichtenseite Noticiero Digital vorzugehen, die Falschmeldungen über den Tod eines Ministers und eines Fernsehmoderators verbreitet hatte. Noticiero Digital habe auch zum Staatsstreich aufgerufen.... Weiterlesen!

IBM sieht sich in Indien mit Monopolvorwürfen konfrontiert: In Indien werden IBM Vorwürfe wegen des möglichen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung bei Mainframes gemacht. IBM bestreitet die Vorwürfe und bezichtigt Microsoft, dahinterzustecken. (IBM, Rechtsstreitigkeiten)... Weiterlesen!

Medien

Hauptartikel: Medien in der Schweiz

Presse

Zeitungen sind meist lokal und regional ausgerichtet, aber es gibt auch bekannte Zeitungen mit nationaler Verbreitung wie die Neue Zürcher Zeitung, die für ihre fundierte Berichterstattung besonders zu internationalen Ereignissen bekannt ist. Die am meisten gelesene Tagesblatt ist die kostenlose Pendler-Zeitung 20 Minuten, gefolgt von der Boulevardblatt Blick und dem Tages-Anzeiger. In der Romandie ist Le Temps eine überregionale Tageszeitung.

Bekanntschaften Nachrichtenmagazine sind die Weltwoche, WoZ und Facts. Umgang französischsprachige Zeitschriften sind L'Hebdo und L'Illustré.

Siehe auch: Liste Schweizer Zeitungen

Radio

Die staatliche SRG SSR idée suisse betreibt fünf Sender in deutscher Sprache. Außerdem gibt es vier Sender in französischer Sprache, drei Sender in italienischer Sprache sowie einen Sender rätoromanischer Sprache. Ausserdem betreibt die SRG SSR idée suisse drei Spartensender, die über Satellit und Internet zu empfangen sind.

Andererseits werden in jedweder Region regionale, private Rundfunkstation betrieben. Häufig werden in der Eidgenossenschaft auch grenznahe ausländische Radioprogramme gehört.

Hinzu kommt eine Gruppe von nichtkommerziellen Regionalsendern, die zunächst ein breites Kultur- und Musikprogramm als Gegenpol zum eher einseitigen Inhalt der Privatradios bieten. Sie haben sich in der Gruppe UNIKOM (Union nichtkommerzorientierter Lokalradios) zusammengeschlossen.

Fernsehen

Das nationale TV der SRG SSR idée suisse umfasst sechs Kanäle mit Vollprogramm, je zwei für die drei grossen Sprachregionen. Für die rätoromanische Sprache wird auf dem ersten Programm der Deutschschweiz täglich kurze Sendungen mit deutschen Untertiteln ausgestrahlt.

Private Sender sind meist nur regional und nicht über Satellit zu empfangen. In den Jahren 2000 und 2001 gab es für kurze Zeit private sprachregionale Fernsehprogramme in der Deutschschweiz, Tele 24 und TV3, die aber mangels Rentabilität nochmal eingestellt werden mussten. Ansonsten da sein diverse Lokalsender. Beliebt sind auch Kanäle aus den Nachbarländern. Die deutschen Sender RTL, Sat1, Kabel 1 und Pro 7 senden ihr Programm in der deutschsprachigen Eidgenossenschaft mit speziellen Werbefenstern und sich verständigen auf wenigen speziell für die Helvetien produzierten Sendungen (z.B. Eidgenosse Fussball). Mit Ausnahmefall von regionalen und einzelnen «Dritten Programmen» empfängt man in der Eidgenossenschaft fast alle deutschen und österreichischen Kanäle sowie zahlreiche französische und italienische Sender.

Auch Stanford forscht an Schwefelakkus: Auf der Suche nach neuen Bauformen für Akkus zeichnet sich ein Trend ab: Nach ersten Erfolgen aus Italien beim Bau von Zellen mit höherer Energiedichte gibt es jetzt Berichte von US-Forschern, die auf dieselbe Idee setzen. Neue Schwefelverbindungen sollen viermal längere Laufzeiten ergeben. (GreenIT, Technologie)... Weiterlesen!

Übergriffe bei Jesuiten - Auch in Hamburg Schüler missbraucht : Auch an einer Hamburger Jesuiten-Schule hat es offenbar Missbrauchsfälle gegeben. Nach den in Berlin bekannt gewordenen Fällen haben sich auch dort mehrere frühere Schüler gemeldet. ... Weiterlesen!

Kultur

Hauptartikel: Kultur der Schweiz

Die Kultur ist von den Nachbarländern beeinflusst, aber über die Jahre hat sich eine eigenständige Kultur entwickelt. Die Aufteilung der Eidgenossenschaft in viele Sprach- und somit auch Kulturregionen macht es schwierig, von einer einheitlichen Eidgenosse Kultur zu sprechen. Die drei grösseren Sprachregionen werden von den jeweiligen Nachbarländern sowie von den angelsächsischen Ländern stark beeinflusst, während die rätoromanische Kultur keinen «grossen Bruder» hat.

Bräuche

Regionale Bräuche werden von Vereinen in der gesamten Helvetien aufrechterhalten. Bräuche umfassen zuerst Musik, Tanz, Theater, Dichtung, Schnitzarbeit und Stickarbeiten. Eine grosse Anzahl von lokalen Bräuchen und Riten steht in Zusammenhang mit den Jahreszeiten (z. B. Luzerner Fasnacht, Basler Fasnacht, Genfer Escalade, Zürcher Sechseläuten).

Eine lange Gepflogenheit hat in der Eidgenossenschaft bei der Musik und den Tänzen die traditionsreiche, dieser Tage aber unbedeutende, Textilindustrie. Stickerei findet in der Verzierung von Trachten Verwendung. Die Trachten sind häufig nur an prominenten Punkte sammlen bestickt, wie z. B. Kragen oder Hut.

Küche

Hauptartikel: Schweizer Küche

Die Landsmann Küche verbindet Einflüsse aus der Deutschen, Französischen und Norditalienischen Küche. Sie ist jedoch regional sehr unterschiedlich, wobei die Sprachregionen eine Art Grobaufteilung bieten. Zig Gerichte haben allerdings die örtlichen Grenzen überschritten und sind in der ganzen Helvetien beliebt.

Typische Staatsbürger Gerichte sind das Käsefondue, Raclette, Älplermagronen und Rösti. Letzteres hat auch den Röstigraben definiert. Östlich von dieser Grenze gehört Rösti zu den populärsten Nationalgerichten, europäisch davon nicht. Das dieser Tage global bekannte Birchermüesli wurde um 1900 von einem Landsmann Arzt in Zürich entwickelt.

Sehr beliebte Staatsbürger Produkte sind Schweizer Käse, sowie Staatsbürger Schokolade. Zu lokalen Spezialitäten gehören etwa: Basler Läckerli, Vermicelles, Appenzeller Biber, die Aargauer Rüeblitorte oder die Zuger Kirschtorte.

Architektur

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Historischer Stadtteil St. Gallen

Der Stil der Romanik des 12. Jahrhundert zeigt sich in den Kathedralen von Basel, Sion, Chur, Genf und Lausanne. Dieser opulente Stil findet sich auch in vielen Schlössern und Burgen, die oft gut erhalten sind. Die Kathedralen von Schaffhausen, Zug und Zürich sind im Stil der Gotik, jene von Einsiedeln und St. Gallen im Barock erbaut.

In der Zeit der Renaissance gab es jede Menge Architekten, an erster Stelle aus dem Kanton Tessin, die in Italien und Polen berühmte Gebäude schufen.

Eigenständige Baukunst wird in der Schweizerische Eidgenossenschaft geschätzt. Mario Botta und Le Corbusier sind bekannte Architekten, welche die moderne Baukunst mitgeprägt haben. Die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron (Herzog & de Meuron) aus Basel haben sich in den vergangenen Jahren u. a. mit dem Gebäude der Tate Gallery in London einen Namen gemacht.

Bildkunst

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Tinguely-Brunnen vor dem Museum in Basel

Im 16. Jahrhundert hat der Protestantismus die Bildkunst der Schweizerische Eidgenossenschaft stark beeinflusst. Seitdem konnten sich einige Landsmann Künstler weltweit durchsetzen. Alberto Giacometti wurde weltumspannend bekannt. Jean Tinguely hat Volk mit komplexen bewegenden Skulpturen aus Schrott fasziniert. Paul Klee wird okkasionell als der bedeutendste Maler der Helvetien gefeiert.

Musik

Die Schweizerische Eidgenossenschaft wird nicht gemeinhin als eine der grossen Musiknationen betrachtet. Im 20. Jahrhundert jedoch hat sie eine Anzahl von bekannten Komponisten hervorgebracht. Arthur Honegger, Othmar Schoeck und Frank Martin haben es alle zu internationalem Ruhm gebracht. In Luzern findet jährlich ein internationales Musikfestival statt, das Lucerne Festival. Auch in anderen Anpeilen gibt es ähnliche Veranstaltungen. Das Montreux Jazz Festival ist besonders bekannt. Im Übrigen ist die Helvetia das Land mit den meisten Open-Air-Veranstaltungen der Welt. Daneben existiert seit den 1950er Jahren eine lebendige Musikszene aus dem Pop und Rock-Bereich. Zuvor seit den späten Siebzigerjahren etablierte sich in der Deutschschweiz mehr und mehr auch die Pop-/Rock-Musik mit Dialekttexten (Mundartrock). Dieser Tage finden sich Mundarttexte in allen Bereichen der Musik. Zudem ist eine breite Palette an Volksmusik und Volksliedern in allen Sprachregionen bekannt.

Siehe auch: Schweizer Komponisten

Film

Amerikanische Filme und Fernsehserien sind in allen Sprachgebieten der Helvetia stark verbreitet. Im Kino überwiegen die US-amerikanischen Produktionen. Die Eintrittspreise zählen zu den höchsten Europas.

In der Eidgenossenschaft gibt es keine Filmindustrie wie in Hollywood. Die Filmschaffenden sind deshalb auf staatliche oder übrige Unterstützung angewiesen. Die Gelder, die für die Filmförderung ausgegeben werden, reichen jedoch nicht aus, um eine Branche zu unterhalten. Es gibt deshalb nicht sehr verschiedene Staatsbürger Filme, die international bekannt geworden sind.

Der vermutlich bekannteste Film aus Staatsbürger Anfertigung ist Die Schweizermacher und erzählt auf humorvolle Art und Weise, was man in den 70er-Jahren tun musste, um das Schweizer Bürgerrecht zu erhalten. Eine andere Komödie, die viel Beachtung fand, ist Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz. Im Gegensatz dazu ist das Werk «Höhenfeuer» von Fredy Murer sehr viel ernster: Es handelt von Blutschande in abgelegenen Bergregionen. Im gleichen Sinne in ländlicher Umgebung spielen «Les petites fugues» von Yves Yersin. Einen Oscar gewann 1991 die «Reise der Hoffnung» von Xavier Koller. Dieser Film handelt von einer kurdischen Familie, die auf der Recherche nach einem besseren Leben in die Schweizerische Eidgenossenschaft flieht. Zusätzliche Erfolge konnten auch verschiedene Filme mit Landsmann Verwicklung verzeichnen. So erhielt die Hauptdarstellerin (Halle Berry) des Films Monster's Ball des Landsmann Regisseurs Marc Forster für ihre Rolle einen Oscar.

Der erfolgreichste Bürger im internationalen Filmgeschäft ist unweigerlich der Erzeuger Arthur Cohn, der schon sechs Oscars gewonnen hat.

Der Landsmann Filmpreis wird jedes Mal an den Solothurner Filmtagen Ende Jänner verliehen. Alljährlich im Aug. findet weiterhin das Internationale Filmfestival von Locarno statt, eines der bedeutendsten internationalen Filmfestivals weltweit. Das jüngste Festival ist das Zurich Film Festival, welches 2005 zum ersten Mal stattfand.

Siehe auch: Kategorie:Schweizer Film, Liste bedeutender Schweizer Filme

Literatur

Hauptartikel: Schweizer Literatur

Da die Helvetien vier Landessprachen besitzt, unterscheidet man oft vier Bereiche: die Literatur der deutschsprachigen, französischsprachigen, italienischsprachigen und rätoromanischen Schweiz. Schon im MA gab es literarisches Schaffen in verschiedenen Klöstern: Im Kloster Muri entstand um 1250 das älteste deutschsprachige Osterspiel und das erste Weihnachtsspiel etwas später in St. Gallen. Obwohl die deutschsprachige Landsmann Literatur immer im Schlagschatten Deutschlands stand, gibt es aber einige Werke, die vollkommen deutschen Sprachgebiet bekannt sind, unter jene von Friedrich Glauser, Johanna Spyri, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Adolf Muschg, Jeremias Gotthelf und Gottfried Keller und Conrad Ferdinand Meyer.

Geschrieben wird, im Gegensatz zur Musik, wo oft in Regionale Sprachvariante gesungen wird, fast ausschliesslich im Schweizer Hochdeutsch.

Wissenschaft

Seither Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim) ist Lehre in der Helvetia von grosser Bedeutung. Paracelsus hat im 16. Jahrhundert das Feld der Chemie in die Medizin gebracht. An der ETH Zürich hat eine grosse Anzahl von Nobelpreisträgern gelehrt, so z. B. der weltbekannte Naturwissenschaftler Albert Einstein.

Renommierte Forschungseinrichtungen in der Eidgenossenschaft sind u.a. das CERN, das Paul-Scherrer-Institut und die EMPA.

Freizeit und Sport

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Die Nähe zu den Retten hat das Freizeitverhalten vieler Bürger beeinflusst. Mit dem Wachstum von Touristenressorts in den Staatsbürger Zurück holen wurde die Bevölkerung zu einer Wintersportnation. Turnen, Schwimmen, Wandern, Bergsteigerei und Skilaufen ist in vielen Bedürfen beliebt. Alternative beliebte, eher urtümliche Beschäftigungen sind Schwingen und Schiessen. Der früher weit verbreitete Sportart Hornussen wird in diesen Tagen kaum mehr praktiziert. Am meisten gängig ist wie in den umliegenden Ländern jedoch Fussball. Sehr beliebt ist auch Eishockey.

Siehe auch: Sport in der Schweiz

Feiertage

Hauptartikel: Feiertage in der Schweiz

In der Schweizerische Eidgenossenschaft ist staatlicherseits nur der 1. August als Ruhetag für das gesamte Land festgelegt. Die Regelung aller anderen Feiertage ist allein Sache der Kantone, die so weit wie 8 alternative Tage als gesetzliche Ruhetage festlegen können. Dank dieser Tatsache gibt es ausser der Bundesfeier nur noch drei übrige Tage, die auch in der gesamten Helvetien renommiert sind: Neujahr, Auffahrt und der erste Weihnachtsfeiertag. In weiten Teilen des Landes werden weiterhin Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag und der Stephanstag (zweiter Weihnachtsfeiertag) begangen. Die Majorität der Feiertage hat einen christlichen Hintergrund. So werden Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen und Maria Empfängnis nur in den katholischen Kantonen gefeiert. Ohne religiösen Relation ist der Tag der Arbeit, der oft auch als Kampftag der Arbeiterbewegung bezeichnet wird. Bei gibt es eine Unzahl lokaler Feiertage wie etwa das Knabenschiessen in Zürich oder der Schmutzige Donnerstag.

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Siehe auch

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Literatur

  • Präsenz Schweiz: Die Schweiz in ihrer Vielfalt (Ausgabe 2005/2006). Kümmerly & Frey 2004, ISBN 3-259-05522-3
  • Marc Stampfli, Christian Sonderegger (Hrsg.): Aktuelle Schweiz – Lexikon für Politik, Recht, Wirtschaft, Gesellschaft. Sauerländer, Aarau 2004, ISBN 3-0345-0115-3.
  • Manfred Hettling, Mario König, Martin Schaffner: Eine kleine Geschichte der Schweiz. Suhrkamp, Frankfurt 1998. ISBN 3518120794.
  • René Goscinny, Albert Uderzo: Asterix bei den Schweizern. Delta Firma 2002, ISBN 3-770-40016-X

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Weblinks

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Wikinews: Schweiz – aktuelle Nachrichten

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Wiktionary: Schweiz – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

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Commons: Schweiz – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

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Wikiquote: Schweiz – Zitate

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Wikiquote: Schweizer Sprichwörter – Zitate

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