Schweiz
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| Bild:Disambig-grau2.png | Dieser Artikel handelt von der Schweizerischen Eidgenossenschaft; für Landschaften mit dem Namen Helvetia siehe Schweiz (Landschaftsbezeichnung). |
(TID 537469)
Die Schweizerische Eidgenossenschaft (franz. Confédération suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun svizra, lat. Confoederatio Helvetica), kurz Schweiz, ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa. Der Name Schweiz ist die ins Hochdeutsche übertragene Form des Kantonsnamens Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft verallgemeinert wurde.
Die Helvetia liegt zwischen Bodensee und Genfersee, Alpenrhein und Jura, Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt nördlich an Deutschland (345,7 km Grenzlänge), östlich an Liechtenstein (41,1 km) und Österreich (165,1 km), südlich an Italien (734,2 km). Der westliche Nebenmann ist Frankreich mit 571,8 km gemeinsamer Grenzlänge.
Inhaltsverzeichnis |
In Kürze
Die Bürger verstehen sich als «Willensnation» – sie bilden weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit. Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl speist sich aus der gemeinsamen Geschichte, den gemeinsamen Mythen, gemeinsamen politischen Grundhaltungen (Föderalismus, Volksrechte, Neutralität), der Geographie, der Winzigkeit und partiell aus dem Gefühl, in Europa einen Ausreißer zu bilden.
Der Legende nach wurde die Helvetia am 1. August 1291 auf der Rütli-Wiese gegründet. Der 1. August ist deshalb in diesen TagenNationalfeiertag.
Die Eidgenossenschaft in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat besteht seitdem 1848. Sie gliedert sich in 26 Kantone.
Die ständige Wohnbevölkerung beträgt 7,4 Millionen, davon sind 20,6 % Ausländer. Die Lebenserwartung beträgt 82,8 Jahre für Frauen und 77,2 für Männer (BFS, 2005). Offizielle Landessprachen sind deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch. 41 % der Staatsbürger Bürger sind römisch-katholisch und 40% sind evangelisch-reformiert.
Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von durchschnittlich 58'000 Schweizer Franken (38'000 Euro) pro Bürger und Jahr eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt. Drei Viertel der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor tätig.
Die Schweizerische Eidgenossenschaft versteht sich als aussenpolitisch neutral. Sie ist Persönlichkeit der UNO, der EFTA, des Europarats, der WTO, nicht aber der Europäischen Union.
Das Landeskennzeichen der Schweizerische Eidgenossenschaft ist «CH», für Confoederatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft.
Geografie
Die Eidgenossenschaft gliedert sich in fünf geografische Räume, die klimatisch grosse Unterschiede aufweisen: den Jura, das Mittelland, die Voralpen, die Alpen und die Alpensüdseite.
38% (14'813 km²) der Landsmann Fläche werden ackerbautreibend genutzt, 30,4% (12'522 km²) sind Wald. Überbaut sind 5,8% (2418 km²) und 25,5 % (10'531 km²) – vorwiegend in den Bergen – Gültigkeit besitzen als unproduktive Naturfläche.
Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 220 km, die grösste West-Ost-Ausdehnung 348 km.
Geologie
Die geologische Struktur der Helvetia ist erst einmal das Ergebnis einer Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen. Geologisch wird die Helvetien in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen bestehen im Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein. Zwischen dem Jura und den Bergwiese liegt das zum Teil flache, teilweise hügelige Mittelland. Dazu kommen noch die Poebene im südlichsten Zipfel des Tessins, dem Mendrisiotto (Mendrisio), sowie die Oberrheinische Tiefebene um Basel, welche zum allergrössten Teil ausserhalb der Eidgenossenschaft liegen.
Berge
In der Schweizerische Eidgenossenschaft gibt es generell 74 Viertausender. Davon befinden sich 55 ganz in der Schweiz; 19 sind an der Grenze zu Italien. Die zwölf höchsten Berge der Helvetien befinden sich alle in den Walliser Alpen. Der höchste unter ihnen ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv mit 4634 m. Die Dufourspitze ist damit gleichzeitig der höchste Punkt der Schweiz, allerdings befindet sie sich partiell auf italienischem Gebiet. Der höchste vollständig auf Landsmann Raum liegende Berg ist der Dom. Er befindet sich zwischen Zermatt und Saas Fee, seine Höhe beträgt 4545 m. Der auswärtig bekannteste Berg in den Staatsbürger Bergwiese ist das Matterhorn (4478 m) südlich von Zermatt.
Im Berner Oberland bilden der Eiger (3970 m), der Mönch (4107 m) und die Jungfrau (4158 m) eine bekannte Dreiergruppe.
Die markanten Punkte der Ostalpen sind der Piz Bernina (4049 m), der östlichste Viertausender der Alpen, und der Piz Palü (3901 m).
In den Voralpen sind die Erhebungen deutlich niedriger, nur geben hier bekannte Punkte, so der Luzerner Hausberg Pilatus (2132 m), der Titlis (3238 m), die Rigi (1797 m) im Kanton Schwyz oder der Säntis (2502 m) im Alpstein in der Ostschweiz. Erwähnenswert sind auch die Bergkette im Tessin.
Die grösste Erhebung im Jura befindet sich in Frankreich, es ist der Crêt de la Neige mit 1720 m. Der höchste Bürger Jura-Berg ist der Mont Tendre mit 1679 m. Der bekannteste Vertreter ist jedoch vermutlich der Chasseral (1607 m). Zusätzliche bedeutende Berge sind Dôle (1677 m), Chasseron (1607 m) und Suchet (1588 m).
Siehe auch: Liste der Berge in der Schweiz
Seen
Die Helvetia hat infolge ihrer topographischen Struktur und zuerst angesichts der Vergletscherung während der Eiszeiten mehrere Seen. Ein Grossteil sind kleinere Bergseen.
Der grösste See der Helvetien ist der Genfersee (580.03 km²) an der französischen Grenze. Er liegt zu knapp 60 % auf Staatsbürger Boden. Der an Deutschland und Österreich grenzende Bodensee ist mit 536.00 km² etwas weniger (23,73 % der Uferlänge auf Bürger Boden). Der Lago Maggiore an der italienischen Grenze (19,28 % auf Staatsbürger Territorium) bildet mit 193 m ü. M. den tiefsten Punkt der Schweiz. Die grössten sich ausschliesslich in der Eidgenossenschaft befindenden Seen sind der Neuenburgersee (215,20 km²), der Vierwaldstättersee (113,72 km²) und der Zürichsee (88,17 km²).
Siehe auch: Liste der Seen in der Schweiz
Flüsse
Zwei grosse Flüsse Europas, der Rhein und die Rhône, haben ihren Ursprung in der Schweiz. Alle beide entspringen im Gotthardmassiv. In der Eidgenossenschaft befinden sich viele Wasserscheiden.
Der Rhein fliesst bei Reichenau im Kanton Graubünden aus Vorder- und Hinterrhein zusammen, wobei nur der Vorderrhein tatsächlich dem östlichen Gotthardmassiv entspringt. Der Hinterrhein entspringt im weiter südlich gelegenen Rheinwald, in der Nähe des San Bernardino-Passes an der Grenze zum Tessin. Der Rhein fliesst von Reichenau in nördlicher Tendenz durch das Rheintal und bildet die Grenze zum Fürstentum Liechtenstein und dem Österreichischen Land Vorarlberg bis in den Bodensee. Bei Konstanz, verlässt er den Bodensee in westlicher Tendenz und bildet zu einem grossen Teil die Grenze zu Deutschland (Der grösste Teil des Kantones Schaffhausen und ein Teil des Kantons Basel-Stadt befindet sich nördlich des Rheins). Kurz nach Schaffhausen (Neuhausen) befindet sich der grösste Katarakt Mitteleuropas, der Rheinfall (siehe Bild). Nachdem Verlauf durchquert er die Gemeinde Basel und verlässt die Helvetia folglich in Neigung Norden bis er schliesslich in die Nordsee mündet.
Die Rhône entspringt auf der westlichen Seite des Gotthardmassivs (Rhônegletscher) und fliesst durch den gesamten Kanton Wallis in den Genfersee. Am westlichen Seeende fliesst die Rhône durch die Gemeinde Genf, verlässt kurz darauf die Schweizerische Eidgenossenschaft und mündet ins Mittelmeer.
Mit Ausnahmefall der Engadiner und Tessiner Gewässer münden alle Gewässer der Helvetien in Rhein oder Rhône. Der Inn entspringt südlich von St. Moritz (Maloja) im Engadin (Graubünden). Er fliesst durch Silser- und Silvaplanersee in Tendenz Morgenland und verlässt die Helvetia bei Vinadi. Er passiert die bekannten Tiroler Städte Landeck und Innsbruck und mündet im bayerischen Passau in die Donau, welche ins Schwarze Meer mündet. Der Kennungsgeber des Kantons Tessin, der Ticino, entspringt im südlichen Gotthardmassiv und fliesst gen Süden durch die Nordhälfte des Kantons in den Lago Maggiore und verlässt damit die Schweiz. Er mündet schliesslich in den Po, der ins Meer mündet.
Innerhalb der Helvetia hat der Rhein mit 375 km den längsten Lauf, gefolgt vom Rhein-Zubringer Aare mit 295 km (die Aare entspringt wie die Rhône im westlichen Gotthardmassiv, allerdings im nordwestlichsten Teil). Die Rhône hat eine Länge von 264 km innerhalb der Schweiz.
Im nördlichen Gotthardmassiv entspringt zusätzlich der aus der Bürger Geschichte bekannte Fluss Reuss, welcher in den Vierwaldstättersee, durch Luzern und schliesslich zusammen mit der aus Zürich kommenden Limmat in die Aare fliesst. Der wohl bekannteste Fluss des Jura ist der Doubs, der in Französische Republik entspringt, nach Norden fliesst und partiell die schweizerisch/französische Grenze bildet, teilweise auf Bürger Boden fliesst. Im Kanton Jura macht der Doubs einen Richtungswechsel und fliesst in südwestlicher Entwicklung in die Saône.
Siehe auch: Liste der Flüsse in der Schweiz
Klima
Nördlich der Bergwiese herrscht gemässigtes mitteleuropäisches Klima, südlich der Bergwiese ist es eher mediterran. Das Klima ist regional jedoch sehr unterschiedlich. Dies ist bedingt durch die Höhenlage sowohl .... als auch durch die geografische Lage.
Die Helvetia lässt sich geographisch in 4 Zonen gliedern:
- Jurabogen: dem gleichnamigen Hügelzug folgend sowie die Gebiete nördlich davon (v.a. Nordwestschweiz)
- Mittelland: das Gebiet zwischen Voralpen und Jurabogen
- Voralpen und Alpen: das gebirgige Gebiet südlich des Mittellandes
- Südschweiz: Gebiet primär südlich der Alpen: Wallis, Tessin, Engadin, Bündner Südtäler
Grundsätzlich herrscht vom Jurabogen über Mittelland und Voralpen/Alpen täglich ein ähnliches Wetter, währenddem in der Südschweiz vollkommen anderes Witterung herrschen kann.
Während in der Innerschweiz, in den Bergwiese und im Tessin die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei ungefähr 2000 mm/Jahr liegt, beträgt sie im Wallis (Rhônetal) nur 550 mm/Jahr; der trockenste Ort ist Ackersand mit 521 mm im Jahresmittel. Im Mittelland beträgt die Menge etwa 1000–1500 mm/Jahr. Die Niederschlagsmenge ist im Jahreszeit mit Ausnahmefall des Rhônetals ungefähr doppelt so hoch wie im Winter. So liegt das Monatsmittel in Zürich im Jan. bei 73 mm und im Juni bei 131 mm. Das Monatsmittel für Juli in Sion im Rhônetal dagegen liegt bei 40 mm und im Jänner bei 61 mm (jeweils Auswertungen der Jahre 1961–1990). Primär abhängig von der Höhenlage fällt viel Wetterphänomen im Saison als Schnee. Dies erstens in den Bergwiese und Voralpen, wo oft eine monatelang geschlossene Schneedecke vorhanden ist. Vergleichsweise selten schneit es in den Regionen um Genf und Basel sowie dem Südtessin, hier kann es auch Jahreszeit ohne Schneedecke geben.
Die Temperaturen in der Schweizerische Eidgenossenschaft sind primär abhängig von der Höhenlage. überdies sind sie in der Tendenz im Europa leicht höher als im Morgenland (ca. 1°). Im Großen und Ganzen liegt in den Niederungen die Durchschnittstemperatur im Jänner bei rund -1 bis +1 °C. Im wärmsten Monat, dem Juli, liegt diese bei 16 bis 19 °C. Die Jahrestemperaturen betragen ungefähr 7 bis 9 °C. Der durchschnittlich wärmste Ort (mit einer MeteoSchweiz-Messstation) ist Locarno-Monti mit einem Jahresmittel von 11,5 °C, der kälteste auf dem Jungfraujoch mit -7,5 °C. Absolute Rekorde mass man in Grono mit 41,5 °C am 11. August 2003, respektive in La Brévine mit -41,8 °C (12. Januar 1987). Verglichen mit der Höhenlage von Vergleichsorten im Mittelland sind die Temperaturen im Rhônetal und in der Region Basel durchschnittlich 1-2° wärmer, in der Magadinoebene im Tessin 2-3° wärmer. Obwohl klimatisch zur Südschweiz zählend, sind die Temperaturen im Engadin um durchschnittlich 10° kälter. Dies liegt daran, dass das Engadin ein alpines Hochtal ist. Ähnliches gilt für die Seitentäler und das Goms im Wallis.
Während Hagel in den Alpen, in der Romandie und im Tessin ein eher seltenes Vorgang ist, war deren Intensität in der Periode 1999–2002 zunächst im Emmental, im Laufental plus im Toggenburg am höchsten. Es hagelte dort so weit wie 60 Minuten im Jahresdurchschnitt. In den anderen Regionen beschränkt sich Hagel auf unter 30 Minuten.
Smog ist vollkommen Mittelland zu beobachten. Besonders häufig ist der Smog vorwärts der Aare, der nördlichen Reuss sowie im Thurgau, wo er an erster Stelle im Herbst, aber auch im Jahreszeit und Frühfrühling, über zahlreiche Wochen auftreten kann. In den Tälern erscheint der Schleier seltener. Mit Ausnahmefall von Hochnebel ist Nebelschleier im Jurabogen und der Region Basel ein vergleichsweise seltenes Phänomen.
Häufig auftretende Winde in der Helvetien sind der milde Föhn (in der Regel nicht am Jurabogen) und die kalte Bise (in der Regel nicht in der Südschweiz). Die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit ist 285 km/h (Jungfraujoch, 27. Februar 1990).
Umgang Formen von Naturkatastrophen in der Helvetien sind Schnee- und Gerölllawinen sowie Überschwemmungen.
Flora und Fauna
30 Prozent der Landoberfläche der Helvetia sind bewaldet. In den Bergwiese überragen Nadelhölzer (Tannen, Fichten, Lärchen, Arven). Die Wälder in den Bergwiese haben wichtige Funktionen als Lawinen- Bannwald und Hochwasserschutz (der Wald fängt die Regenmenge auf und gibt sie nur langsam wiederholt ab). Im Mittelland, im Jura und auf der Alpensüdseite unten von 1000 Metern groß werden Laubmischwälder und Laubwälder. Im Tessin gibt es als regionale Besonderheit ausgedehnte Kastanienwälder, die in früheren Zeiten eine Hauptrolle bei der Ernährung der Bevölkerung spielten.
Bevölkerung
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich die Bevölkerung über verdoppelt: von 3,3 Mio. (1900) auf 7,415 Mio. (2004). Die Bevölkerungszunahme erreichte ihren Höhepunkt zwischen 1950 und 1970.
Das Wachstum der Bevölkerung mit Staatsbürger Pass ist seither 1981 langsamer und konstanter als jenes der Gesamtbevölkerung verlaufen. Die Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung erfolgte etwas rascher, aber über die Jahre unregelmässiger - mit relativ hohen jährlichen Zuwachsraten zwischen 1988 und 1993 von jeweilig ca. 3%.
Siehe auch: Demographie der Schweiz
Sprachen
Hauptartikel: Sprachen in der Schweiz
Der Artikel 4 der Bundesverfassung hält seitdem 1999 fest: «Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.». Im Artikel 701 heisst es zudem: «Die Amtssprachen des Bundes sind Deutsch, Französisch und Italienisch. Im Verkehr mit Personen rätoromanischer Sprache ist auch das Rätoromanische Amtssprache des Bundes.» Jenisch wurde durch die Bestätigung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen durch die Helvetia 1997 als territorial nicht gebundene Sprache der Helvetien anerkannt.
Im Kanton Zürich ist zusätzlich auch die Gebärdensprache als Amtssprache in der Verfassung verankert.
Die verschiedenen Sprachen der Helvetien sind erst einmal territorial gebunden, so dass echte Mehrsprachigkeit von Benötigen die Ausnahmefall darstellt. Wirklich viersprachig ist einzig der Bundesstaat als Institution. Bereits auf Kantons- und Gemeindeebene sieht es unähnlich aus: In den meisten Fällen existiert nur eine Amtssprache. Wer aus einem anderssprachigen Landesteil zuzieht, hat kein Recht darauf, in seiner angestammten Sprache mit den neuen Kantons- und Gemeindebehörden zu verkehren (Territorialitätsprinzip).
Mit einem Anteil von 63,7 % an der Gesamtbevölkerung ist Teutonisch (hellgrau) die meistverbreitete Sprache. In der Regel aber wird im Joch einer der vielen schweizerdeutschen Dialekte gesprochen. Französisch wird von 20,4 % (blau) der Bevölkerung gesprochen. Dieser Teil des Landes wird häufig als Romandie, Suisse romande oder auchWelschland bezeichnet. Im Kanton Tessin und vier Südtälern des Kantons Graubünden wird Italienisch (rot, Anteil 6,5 %) gesprochen. Die vierte Landessprache, Rätoromanisch (grün), hat einen Anteil von 0,5 % und wird in Graubünden gesprochen, wobei praktisch alle Rätoromanischsprachigen auch die deutsche Sprache beherrschen.
Die Jenischen haben einen Anteil von 0,5 %, sie leben aber in der ganzen Helvetien verstreut und sprechen alle mindestens eine übrige Landessprache. Durch Immigration bedingt sprechen mittlerweile 9 % der Bürger alternative Sprachen als die Landessprachen. Von diesen ist das Serbisch-Bosnisch-Kroatische mit 1,5 % am weitesten entfernt verbreitet.
Als Fremdsprachen beherrschen die meisten Staatsbürger eine zweite Landessprache und Englisch.
Siehe auch: Kategorie:Schweizer Sprache
Religionen
Hauptartikel: Religionen in der Schweiz
Von den Staatsbürger Bürgern sind 41 % katholisch, 40 % reformiert, 2,5 % in Freikirchen, 5,5 % gehören zu anderen Religionsgemeinschaften und 11 % sind ohne Religionszugehörigkeit. Von den Ausländern in der Eidgenossenschaft sind 44 % römisch-katholisch, 5 % evangelisch-reformiert, 17 % orthodox, 18 % islamisch, und 2 % ohne Bekenntnis.
Es ist den Kantonen überlassen, ob sie ausgewählten Religionsgemeinschaften einen besonderen Status als Landeskirche verleihen wollen. In den meisten Kantonen haben die Römisch-Katholische Kirche und die Evangelisch-Reformierte Kirche, in sich verständigen auf Kantonen zusätzlich die Christkatholische Kirche diesen Status inne. In sich verständigen auf Westschweizer Kantonen gibt es keine Landeskirchen, weil dort Kirche und Staat vollständig getrennt sind.
Lutherisch dominiert sind der Kanton Bern, Teile von Graubünden und Schaffhausen, Zürich, Basel die meisten Westschweizer Kantone, namentlich die Calvinstadt Genf. Die Römisch-Katholische Kirche dominiert in den Kantonen Freiburg, Jura, Wallis, Tessin, in den Kantonen der Zentralschweiz und in Teilen der Ostschweiz. Die Christkatholische Kirche ist nur in Teilen der Nordwestschweiz von Bedeutung. Mit 0,33 % ist der Buddhismus in der Schweiz stärker vertreten als in anderen Ländern Europas.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte der Schweiz
Nach dem Untergang des Römischen Reiches besiedelten Burgunder und Alamannen das Gebiet der heutigen Schweiz. Bis 746 unterwarfen die Franken alle beide Völker, deren Raum Teil des Fränkischen Reiches wurde. Bei der Aufsplittung dieses Reiches kam das Gebiet der Eidgenossenschaft zum Ostfrankenreich, dem späteren Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Ihr Gebiet gehörte dabei grösstenteils zum Stammesherzogtum Schwaben und zum Königreich Burgund. In der frühen deutschen Geschichte spielen Adelsgeschlechter aus der Eidgenossenschaft wie die Habsburger, Zähringer, Kyburger, Lenzburger und Rudolfinger eine wichtige Rolle. Ausserdem waren die Alpenpässe für die deutsche Herrschaft über Italien von grösster Wichtigkeit. So lässt sich erklären, weswegen die deutschen Regent immer ein ganz besonderes Augenmerk auf die Talschaften in den Bergwiese legten. Die Bewohner der Talschaften der Innerschweiz sahen diese «Reichsunmittelbarkeit» als Privileg.
Die drei Urkantone oder Waldstätte (Orte) Uri, Schwyz und Unterwalden schlossen 1291 nach dem Tod des deutschen Königs Rudolf I. von Habsburg einen Bund zum Schutz ihrer «alten Freiheiten». Eine diesbezügliche Urkunde, der sogenannte Bundesbrief, ist datiert auf Anfang Aug. 1291. Der Legende nach geschah die Beschwörung dieses Bundes auf dem Rütli. Ins breite Wahrnehmung der Volk drang diese Legende mit dem 1804 veröffentlichten Theaterstück «Wilhelm Tell» von Friedrich Schiller. Im 19. Jahrhundert wurde der 1. August 1291 als Zeitpunkt für die Begründung der alten Eidgenossenschaft und damit als schweizerischer Staatsfeiertag festgelegt. Beim Bündnis von 1291 ging es jedoch weniger um den Schutz vor dem Haus Habsburg, als vielmehr darum, sich für die Unsicherheiten nach der Wahl eines neuen deutschen Königs abzusichern. Tatsächlich folgte ja auf Rudolf eine eher unsichere Zeit mit schnell wechselnden Herrschern.
Das schlechte Verhältnis zwischen den Eidgenossen und dem Herrscherhaus der Habsburger rührt von der deutschen Königswahl vom 25. Nov. 1314 her, als der Wittelsbacher Ludwig der Bayer und der Habsburger Friedrich der Schöne gleichzeitig zum deutschen König gewählt wurden. Die Eidgenossen hielten zu Ludwig dem Bayer. Dies und ein Überfall auf das Kloster Einsiedeln bewog Leopold I. von Österreich 1315 zu einem Kriegszug gegen die Eidgenossen, der in der Schlacht am Morgarten unglücklich für ihn endete. Um ihre Selbständigkeit gegenüber Habsburg zu wahren, schlossen einander Luzern, Zürich, Glarus, Zug und Bern im 14. Jahrhundert dem Bund der Waldstätte an. Das resultierende Gebilde wurde als die Acht Alten Orte bezeichnet.
Es folgten andere Auseinandersetzungen mit dem Haus Habsburg: 1386 bei Sempach und 1388 bei Näfels gelang es den Eidgenossen habsburgische Ritterheere zu schlagen. 1415 eroberten sie selbst die habsburgischen Stammlande im Aargau. Zwischen der Gemarkung Zürich und den übrigen Eidgenossen kam es wegen der Vermächtnis der Grafen von Toggenburg zum Alten Zürichkrieg (1436–1450) in dessen Verlauf sich Zürich mit Habsburg verbündete. In der Schlacht bei St. Jakob an der Birs wurden die habsburgischen Hilfstruppen der Armagnaken zwar nicht geschlagen, sie zogen sich jedoch angesichts der hohen Verluste nochmals zurück. Zürich war schliesslich zur Rückkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft gezwungen. Ein weiterer Bewaffnete Auseinandersetzung brachte Habsburg 1460 um den Thurgau, so dass sich Herzog Sigismund von Tirol am 11. Juni 1474 in der «Ewigen Richtung» forciert sah, die alte Helvetien als eigenständiges Staatswesen anzuerkennen. 1474 zogen die Eidgenossen auf Bitte Kaiser Friedrichs III. gegen Karl den Kühnen von Burgund und vernichteten den mächtigen burgundischen Staat. Bern und Freiburg expandierten in dieser Zeit ins einmal savoyisch und burgundisch kontrollierte Waadtland, das sie bis 1536 ganz eroberten.
Der militärische Sieg über die Burgunder bestärkte die Schweiz in ihrem Willen nach Selbständigkeit. Aus diesem Grund widersetzte sie sich der Reichsreform von Kaiser Maximilian I.. Der Versuch Maximilians, im sogenannten Schwabenkrieg die Eidgenossen gefügig zu machen, endete 1499 im Frieden zu Basel mit der faktischen Unabhängigkeit der Helvetien vom Heiligen Römischen Reich. Mit dem Beitritt von weiteren Kantonen erweiterte sich die Schweizerische Eidgenossenschaft bis 1513 auf Dreizehn Orte. Dazu kamen zusätzliche Verbündete, die sogenannten zugewandten Orte.
Die Ausdehnung der Schweizerische Eidgenossenschaft in Trend Oberitalien erfolgte zur Sicherung der Alpenpässe. Dadurch wurde die Schweiz in die komplizierten italienischen Kriege zwischen Habsburg, Frankreich, Venedig, dem Papst, Spanien und den verschiedenen italienischen Potentaten verwickelt. Aus jener Zeit stammt auch die Schweizergarde, die der Bischof von RomJulius II. 1506 gründete. Bis 1513 gelang den Eidgenossen die Eroberung des heutigen Tessin und schliesslich wenn schon von Mailand, über welches sie die Protektorat ausübten. Nach einer Niederlage gegen Französische Republik in der Schlacht bei Marignano 1515 endete die militärische Übermacht über Oberitalien. Der Legende der Unbesiegbarkeit der Bürger war widerlegt und es offenbarte sich die politische Zerstrittenheit der Orte untereinander. Dadurch wurde ab 1515 eine alternative wirksame Aussenpolitik verhindert und es begann die Phase des «Stillsitzens», was man später Neutralitätspolitik nannte. Die Dreizehn Orte schlossen 1521 ein Soldbündnis mit Frankreich ab und erhielten dafür Pensionen, Zoll- und Handelsvergünstigungen und politischen Hilfestellung bei inneren und äusseren Konflikten. Die alte Schweiz wurde damit tatsächlich ein französisches Protektorat.
Die von Ulrich Zwingli 1519 eingeleitete Reformation in Zürich breitete sich im Mittelland aus und führte zu grossen Spannungen zwischen den verschiedenen Kantonen. Nach den religiös begründeten Kappelerkriegen kam es 1531 im Zweiten Kappeler Landfrieden zum Kompromiss: Zürich, Bern, Basel, Schaffhausen und Teile von Graubünden blieben reformiert; die Urkantone, Luzern, Zug, Solothurn und Freiburg blieben katholisch. 1541 setzte Johannes Calvin in Genf die Neuausrichtung durch. Dennoch kam es noch zweimal in den Villmergerkriegen von 1656 und 1712 zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Konfessionsgruppen unter den Orten.
Am 24. Oktober 1648 erreichte die Schweizerische Eidgenossenschaft im Westfälischen Frieden die völkerrechtliche Anerkennung ihrer Souveränität und löste sich damit vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.
Am 5. Mai 1798 wurde die Alte Schweizerische Eidgenossenschaft von Grande Nation besetzt. Im Gebiet der Helvetia wurde im Weiteren nach französischem Vorbild eine Helvetische Republik als Zentralstaat errichtet. Die bisherigen Unterschiede zwischen Untertanenlande und herrschenden Städten und Anpeilen wurden aufgehoben. Fünf Jahre später, 1803, verordnete Napoléon Bonaparte in der Mediationsakte der Eidgenossenschaft jedoch nochmals eine Verfassung, welche zum Prinzip des Föderalismus und damit zu autonomen Kantonen zurückkehrte. Die ehemaligen Untertanengebiete und die zugewandten Orte wurden in die neuen Kantone St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau, Tessin und die Waadt umgewandelt.1815 wurde die «immer währende Neutralität der Schweiz» durch die europäischen Grossmächte am Wiener Kongress anerkannt. Eine neue Verfassung, der «Bundesvertrag», stärkte in der so genannten Restauration die Eigenständigkeit der Kantone, sodass die Helvetia wiederholt zu einem Nationengemeinschaft wurde.
Querelen zwischen den liberal-progressiven und den konservativ-katholischen Kantonen führten 1847 zum Sonderbundskrieg. Nach der Niederlage der konservativ-katholischen Kantone wurde die Helvetien in den modernen Bundesstaat umgewandelt und die Autonomie der Kantone durch eine neue Bundesverfassung (1848) eingeschränkt. Bern wurde der Sitz der Bundesbehörden und des Parlaments. Die Bundesverfassung wurde nur zweimal 1874 und 1999 revidiert.
Auf Initiative von Henri Dunant erfolgt 1864 in Genf die Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Während der beiden Weltkriege bewahrte die Schweizerische Eidgenossenschaft dienstlich ihre Neutralität, die allgemeine Mobilmachung wurde jedoch angeordnet.
Hauptartikel: Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg
Die Helvetia nahm im Zweiten Weltkrieg auf der einen Seite Flüchtlinge auf, wies aber zeitweise gezielt Juden sowie polizeilich als «Zigeuner» oder als «unerwünscht» Definierte an den Grenzen ab. Die Rolle der Helvetia im Zweiten Weltkrieg wurde in den 1990er-Jahren im Bergier-Bericht kritisch aufgearbeitet.
Unrühmliche Kapitel der neueren Zeit sind zum einen die Verfolgungsjagd der Jenischen zwischen 1926 und 1972 durch das «Hilfswerk» Kinder der Landstrasse und anderseits die sechsstellige Zahl an Verdingkindern, welche zwischen 1800 und den 1970er-Jahren zu Fronarbeit auf Bauernhöfen eingesetzt wurden und häufig misshandelt worden sind.
Die Volksrechte wurden seit 1848 immer stärker ausgebaut. 1919 wurde das Proporzwahlverfahren für den Nationalrat eingeführt. 1971 wurde in einer Referendum das Frauenstimmrecht nach jahrzehntelangem Kleinkrieg angenommen. Der von der Regierung angestrebte Beitritt zum EWR scheiterte 1992. Die Schweizerische Eidgenossenschaft trat nach einer positiv ausgegangenen Referendum am 10. September 2002 den Vereinten Nationen (UNO) bei.
Politik
Hauptartikel: Politisches System der Schweiz
Politisches System
Die Schweiz, die weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit bildet, ist ein Bundesstaat. Sie unterscheidet sich von anderen Vereinigte Staaten von Amerika durch
- Elemente der direkten Demokratie: Das Volk kann über Initiativen und Referenden direkten Einfluss auf die Regierungstätigkeit nehmen. In zwei Kantonen, Appenzell Innerrhoden und Glarus, gibt es noch eine Urform der schweizerischen Basisdemokratie: die Landsgemeinde.
- den ausgeprägten Föderalismus: Die Kantone sind angrenzend dem Volk der Verfassungsgeber des Bundes und aufheben alle Aufgaben, die in der Bundesverfassung nicht ausdrücklich dem Bund zugehörend werden. Ausserdem starke Einschluss der Kantone in allen Phasen der politischen Willensbildung (Vernehmlassung, Ständerat, Ständemehr)
- die Konkordanzdemokratie
- ihre selbstdeklarierte Neutralität
Gewaltenteilung
Wie in allen anderen Demokratien ist die Staatsgewalt, gestützt auf die Schweizerische Bundesverfassung, in drei Säulen gegliedert:
- Die Legislative (Bundesversammlung) besteht aus zwei Kammern, dem Nationalrat mit 200 Mitgliedern als Vertreter des Volks sowie dem Ständerat mit 46 Mitgliedern als Vertreter der Kantone. Das schweizerische Abgeordnetenhaus ist ein sogenanntes Milizparlament: Die National- und Ständeräte üben ihr Order (wenigstens nominell) nebenberuflich aus.
- Die Exekutive ist der Bundesrat mit der Verwaltung. Er besteht aus sieben gleichberechtigten Mitgliedern (Kollegialitätsprinzip), den so genannten «Bundesräten» (Ministern), die je einem Departement der Bundesverwaltung vorstehen. Die Bundesräte werden vom Hohes Haus gewählt. Für jeweilig ein Jahr wird ein Person des Bundesrates von der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt. Er leitet die Sitzungen des Bundesrates und nimmt repräsentative Aufgaben im In- und Ausland wahr, hat aber keine Vorrechte gegenüber dem Restbundesrat.
- Die Judikative besteht aus dem Schweizerischen Bundesgericht mit Sitz in Lausanne, dem Eidgenössischen Versicherungsgericht mit Sitz in Luzern, dem Bundesstrafgericht in Bellinzona und dem Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen. Gewählt werden die Bundesrichter, welche zumeist einer Politische Kraft angehören, von der Bundesversammlung. Das System der Bundesgerichte befindet sich gegenwärtig im Umbau, gerade wurden die beiden letztgenannten erstinstanzlichen Gerichte neu geschaffen. Das Gericht hat die Arbeit 2004 aufgenommen; das Verwaltungsgericht wird dies aller Voraussicht nach 2007 tun. Ein besonderer Verfassungsgerichtshof wie in anderen Ländern existiert in der Eidgenossenschaft nicht, doch können alle Gerichte eine (beschränkte) Verfassungsgerichtsbarkeit ausüben.
Siehe auch: Liste der Bundespräsidenten der Schweiz, Liste der Mitglieder des Schweizerischen Bundesrates.
Parteien
Hauptartikel: Politische Parteien in der Schweiz
Parteien mit Vertretern im Ländervertretung («Bundesratsparteien») sind:
- die Schweizerische Volkspartei (SVP; Stimmenanteil 2003: 26,6%),
- die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP; Stimmenanteil 2003: 23,3%),
- die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP; Stimmenanteil 2003: 17,3%) sowie
- die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP; Stimmenanteil 2003: 14,4%).
SP, FDP und SVP stellen jeweilig zwei Bundesratsmitglieder, die CVP einen. Diese Verteilung ist neu seit Dez. 2003 (siehe auch Zauberformel).
Von den übrigen Parteien hat die Grüne Partei der Schweiz den grössten Stimmenanteil (2003: 7,4%).
Internationale Organisationen
Die Helvetien ist Typ in vielen internationalen Organisationen. Als eines der letzten Länder trat die Eidgenossenschaft 2002 der UNO bei, ist aber zugleich das erste Land, dessen Volk über den Beitritt abstimmen durfte. Nahe ist die Helvetia in der OSZE, dem Europarat plus in der EFTA tätig. Die Helvetien nimmt an der Partnerschaft für den Frieden der NATO teil und ratifizierte das Kyoto-Protokoll. Die Eidgenossenschaft ist weder Charakter der Europäischen Union (EU) noch des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR); jedoch bestehen wichtige bilaterale Verträge zwischen der Schweiz und der EU. Ein Beitritt zur NATO stünde im Konflikt zur Neutralität der Schweiz.
Siehe auch: Die Schweiz in den Vereinten Nationen
Politische Strukturen
Kantone
Hauptartikel: Kanton (Schweiz)
Die Eidgenossenschaft besteht aus 26 Kantonen (vor der Totalrevision der Bundesverfassung von 1999: 23 Kantone, worüber drei in je zwei Halbkantone artikuliert waren). Die Helvetien weist im europäischen Vergleich einen sehr ausgeprägten Föderalismus auf, der die politische und wirtschaftliche Kleinräumigkeit und Fragmentiertheit der Helvetien verstärkt.
Enklaven
Büsingen am Hochrhein sowie Campione d'Italia sind Enklaven in der Schweiz. Die deutsche Gemeinde Büsingen ist nördlich des Rheins vom Kanton Schaffhausen umgeben, südlich davon grenzt sie an die Kantone Zürich und Thurgau. Das italienische Campione, bekannt für sein Spielcasino, liegt am Luganersee innerhalb des Kantons Tessin.
Nachhaltig funktionale Enklave war das italienische Livigno. Seit der Errichtung einer Passstrasse ist Livigno auch von Italien aus zu erreichen. Um das Leben in der dennoch abgeschiedenen Lage zu attraktivieren, ist die Gemeinde dieser Tage eine zollfreie Zone, nachdem es bis nachher dem schweizerischen Zollgebiet zugerechnet wurde.
Regionen
Daneben den geologischen und den geografischen Regionen definierte das Bundesamt für Statistik für die Eidgenossenschaft sieben Grossregionen. Diese sind die Ostschweiz, Zürich, die Zentralschweiz, die Nordwestschweiz, die Espace Mittelland, die Région Lémanique sowie der Ticino.
In der Umgangssprache wird die Zentralschweiz häufig Innerschweiz genannt. Die Region zwischen Bern und Zürich wird auch als Mittelland bezeichnet und der französischsprachige Teil der Eidgenossenschaft wird als Romandie, Welschschweiz oder Westschweiz bezeichnet.
Siehe auch: Grossregionen der Schweiz
Städte
Die grösste Staatsbürger Gemarkung ist Zürich mit rund 342'000 Einwohnern (Stand 2005). Die Agglomeration umfasst 1'080'000 Einwohner. Alternative Grossstädte sind Genf mit rund 185'000 (Stand 2005), Basel mit rund 166'000 (Stand 2005), die Bundesstadt Bern mit rund 127'000 (Stand 2005), sowie Lausanne mit 117'000 (Stand 2005). Die grössten Städte mit weniger als 100'000 Einwohnern sind Winterthur, St. Gallen und Luzern. Die Bevölkerungsdichte ist im flachen Mittelland sehr hoch, im Alpenland und im Jura naturgemäss dünn.
Siehe auch: Liste der Städte und Gemeinden der Schweiz.
Landesverteidigung
Hauptartikel: Schweizer Armee
Die Schweizer Armee ist die bewaffnete Streitmacht der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Sie besteht aus den Teilstreitkräften Heer und Luftwaffe. Da die Eidgenossenschaft ein Binnenland ist, verfügt die Truppe über keine Marine. Auf den grenzüberschreitenden Seen sind militärische Schnellboote im Einsatz (Motorbootkompanie). Das jährliche Haushaltsplan beträgt rund 4,6 Tausend Millionen Franken (2004).
Der Auftrag der Truppe ist in der Bundesverfassung festgelegt.
- Raumsicherung und Verteidigung zur Behauptung des Schweizer Territoriums
- Subsidiäre Einsätze zur Existenzsicherung bei Naturkatastrophen oder Grossanlässen
- Friedensförderung, beispielsweise als unbewaffnete Militärbeobachter für die UNO
Die Besonderheit der schweizerischen Streitkräfte ist ihr Milizsystem. Es gibt zusammenfassend nur etwa 5% Berufs- und Zeitsoldaten. Alle übrigen Angehörigen der Streitkräfte sind Wehrpflichtige im Alter zwischen 20 und 34 Jahren, in speziellen Fällen bis 50 Jahren.
Militärdienstpflichtig sind alle männlichen Bürger Bürger. Sie werden in der Regel im Alter von 19 Jahren per Marschbefehl zur militärischen Aushebung aufgeboten. Bei den Frauen geschieht dies auf freiwilliger Basis.
Etwa 67% bestehen die Aushebung, das heißt sind diensttauglich. Die Dienstuntauglichen müssen – von den Behinderten abgesehen – eine jährliche Militärpflichtersatzsteuer zahlen. Die meisten leisten dann Zivilschutz. Wer aus Gewissensgründen keinen Militärdienst leisten will, hat die Möglichkeit, einen Zivildienst (meist eine Form von Sozialarbeit) zu absolvieren. Zur Abschreckung wurde die Phase des Zivildienstes auf das 1,5-fache des Militärdienstes angesetzt. Die Dienstdauer beträgt daher für Zivildienstleistende, die nie eine Rekrutenschule absolviert haben, 390 Tage. Eine Dienstverweigerung ist in der Helvetia im Prinzip möglich, jedoch nur mit grossem Aufwand durchzusetzen. Im Verlaufe eines Jahres werden ca. 20'000 junge Landsmann und Schweizerinnen in Rekrutenschulen von 18 oder 21 Wochen Zeitdifferenz ausgebildet.
Mit der Neuordnung Armee XXI - per Volksbegehren im Jahre 2003 fiktiv - wird die Mannschaftsstärke von bisher 400'000 der Armee 95 auf ca. 200'000 Angehörige reduziert. Davon sind 120'000 in aktive Verbände und 80'000 in Reserveeinheiten eingeteilt.
Global einzigartig ist die Abgabe der persönlichen Waffe an den Wehrmann; Angehörige der Truppe erhalten ihre Waffe mit Kugel daheim auf. So entstand die Redensart «Die Helvetien hat keine Armee, die Helvetien ist eine Armee».
Eidgenosse Bürgern ist es verboten, als Söldner in einer fremden Truppe zu dienen. Davon es sei denn ist die Schweizergarde des Vatikans.
Im Allgemeinen fanden drei Generalmobilmachungen (GMob; auch Kriegsmobilmachung; KMob) zum Schutze der Integrität und der Neutralität der Schweizerische Eidgenossenschaft statt. Die erste GMob fand anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 statt. Als Reaktion auf den Eruption des Ersten Weltkriegs und um einen deutschen oder französischen Durchmarsch durch die Helvetien zu verhindern, wurde auf den 3. August 1914 die erneute GMob der Truppe beschlossen. Die dritte GMob der Truppe fand am 1. September 1939 als Reaktion auf den deutschen Überfall auf Polen statt. Henri Guisan wurde zum General gewählt und entwickelte sich in den Kriegsjahren zur Hauptintegrationsfigur der von den Achsenmächten eingeschlossenen Eidgenossenschaft.
Hauptartikel: Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg
Die Bürger Streitkräfte war im Zweiten Weltkrieg in Luftkämpfe mit der deutschen Luftwaffe verwickelt. Zu Lande jedoch wurde sie auf eigenem Territorium noch nie mit offenen Angriffen feindlicher Kräfte konfrontiert. Beweisbar wurden aber auch Flugmaschine der USA abgefangen, die sich über österreichischem Areal glaubten. Trotz mehrmaligen Anfunkens durch die Eidgenosse Jagdflieger antworteten die Bomberbesatzungen befehlsgemäss nicht und wurden abgeschossen. Auch wurde Schaffhausen irrtümlich von der USAF bombardiert und ein weiterer Flieger der USAF, der seinen Verband verloren hatte, entledigte sich seiner explosiven Ladung über Basel.
Da sich die militärische Bedrohungslage im heutigen Okzident für die Helvetien geändert hat, wird die Streitkräfte wieder und wieder in Fragestellung gestellt. Besonders die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) setzt sich seit Jahren für eine Auflösung ein - bisherig jedoch erfolglos: zwei Abstimmungen zur Annullierung der Streitkräfte wurden vom Volk deutlich verworfen. Auch die Frage, ob friedenserhaltende Armeeeinsätze auswärtig mit der Neutralität zusammenpassend sind, ist umstritten.
Sozialversicherungen
Hauptartikel: Schweizer Sozialpolitik
In der Helvetia bestehen viele Sozialversicherungen. Diese sind meist Zwangsversicherungen, das heisst, für die Bewohner besteht eine Versicherungspflicht. Die wichtigsten Sozialversicherungen sind:
- die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die staatliche Rentenversicherung
- die Krankenversicherung
- die Mutterschaftsversicherung
- die Unfallversicherung
- die Invalidenversicherung (IV), für Personen, die dank von Behinderungen nimmer vollständig erwerbstätig sein können oder Ergänzungsleistungen benötigen
Anliegend ist für Erwerbstätige eine berufliche Vorsorge, die Pensionskasse, obligatorisch. Diese wird gewerblich geregelt und ist Sache des Arbeitgebers. Freiwillig ist dagegen die Private Vorsorge in Form von beispielsweise Lebensversicherungen. Diese werden so weit wie einer bestimmten Grenze steuerlich gefördert. Die staatliche Rentenversicherung, die berufliche Vorsorge plus die private Vorsorge werden zusammen als Drei-Säulen-System bezeichnet.
Nahe gibt es die Erwerbsersatzordnung, so dass Militärdienstpflichtige während der Ausübung militärischer Pflichten ein Tagegeld bekommen. Obligatorisch ist auch die Arbeitslosenversicherung.
Siehe auch: Sozialversicherung (Schweiz)
Gesundheitswesen
Hauptartikel: Gesundheitswesen Schweiz
In der Eidgenossenschaft ist ganz Einwohner - egal, ob Staatsbürger oder nicht - dank des Krankenversicherungsgesetzes verpflichtet, sich bei einer schweizerischen Krankenversicherung seiner Wahl für die Behandlungskosten bei Leiden zu versichern («Grundversicherung», «obligatorische Krankenpflegeversicherung»). Die Krankenkassen sind in der Schweizerische Eidgenossenschaft privatwirtschaftliche Unternehmen. Sie sind legitim verpflichtet, jeden in die Grundversicherung aufzunehmen, der einen entsprechenden Antrag stellt, sofern er im Tätigkeitsgebiet der Kasse seinen Wohnsitz hat. Die Löhnung der Prämie (Mitgliederbeitrag) ist Sache des Versicherten. Es handelt sich dabei um eine Kopfprämie, d.h. die Prämie ist einkommensunabhängig, variiert jedoch von Versicherung zu Versicherungsgesellschaft und von Kanton zu Kanton. Einkommensschwachen Personen werden von staatlicher Seite individuelle Prämienverbilligungen gewährt.
Die Finanzierung der staatlichen Krankenhäuser erfolgt auf der einen Seite durch Einnahmen aus Behandlungen, andererseits durch Zuschüsse der Kantone oder Gemeinden. Die Finanzierung der Privatkrankenhäuser erfolgt dagegen in der Regel nur aus den Behandlungstaxen, die deshalb augenfällig höher sind als bei den staatlichen Krankenhäusern. Die gesetzliche Grundversicherung deckt deswegen die Therapie in Privatkliniken nicht. Ambulante Behandlungen dagegen werden von der Grundversicherung in der ganzen Helvetien und bei jedem zugelassenen Leistungserbringer gedeckt. Zahnarztbehandlungen werden von den Krankenkassen nicht getragen, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Mit den EU-Staaten bestehen Verträge, welche die gegenseitige Übernahme der Therapie bei Notfällen regeln (Formular E111).
Für Behandlungskosten bei 'Unfällen' ist sämtliche Arbeitnehmer durch das Unfallversicherungsgesetz (UVG) obligatorisch versichert. Es gibt zum einen eine selbstständige Unfallversicherung des öffentlichen Rechts (SUVA), andererseits bieten auch die meisten privaten Versicherungskonzerne Unfallversicherungen nach UVG an. Es ist Sache des Arbeitgebers, alle Angestellten – auch bei Freizeitunfällen – zu versichern. Wer nicht beschäftigt ist, muss sich selbst gegen Störfall versichern.
Schulsystem
Hauptartikel: Schweizer Schulsystem
Kompetenzen
Das Bürger Schulsystem ist ein komplexes Gebilde. Die Obhut des Schulwesens liegt nicht ausschliesslich beim Bund, für ist wegen des Föderalismus größtenteils Sache der Kantone.
Der Bund und die Kantone teilen sich die Verantwortung für das Bildungswesen, wobei die Kantone weitgehende Autonomie haben. Auf Bundesebene definiert ist die Garantie auf freie Schulbildung, der Beginn eines Schuljahres im August und die Sicherung der Qualitätsanforderungen. In anderen Bereichen haben die Kantone die alleinige Kompetenz in der obligatorischen Schule.
In den weiterführenden Schulen hat der Bund etwas grössere Kompetenzen. Die Kantone sind jedoch weiterhin für die Ausführung zuständig und ihnen obliegt die Verantwortung.
In der Tertiärstufe sind die Kompetenzen im gleichen Sinne verteilt. Dem Bund obliegt die Regelungskompetenz für die Fachhochschulen (FH) und die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) in Zürich (ETHZ) und Lausanne (EPFL). Bei den Universitäten liegt die Obhut wiederum bei den Kantonen.
Angesichts dieser Tatsachen kann man entsprechend der Anzahl der Kantone von 26 verschiedenen Schulsystemen in der Schweizerische Eidgenossenschaft sprechen.
Schulbildung
Die Periode der Primarschule, der Sekundarstufe I sowie die Anzahl der Ebenen (Leistungsniveau) in der Sekundarstufe I variiert von Kanton zu Kanton, zusammenfassend sind es meist neun Jahre. Es gibt auch grosse Differenzen im Schulstoff. Die Lehrmittel, Schulbücher werden von den Kantonen zumeist in eigener Regie erstellt und vertrieben. Nach dem Ende des Obligatoriums sind alle jedoch auf einem ähnlichen Niveau. Nach dem Schulobligatorium hat man die Wahl zwischen einer weiterführenden Schule, die zur Matura führt, oder der Beginn einer Berufsausbildung, einer Lehre. Die Lehre wird begleitet von einem regelmässigen Visite einer Berufsschule. Freiwillig ist der parallele Visite einer Berufsmittelschule (BMS), die mit der Berufsmatura abgeschlossen wird. Die meisten Eidgenosse SchülerInnen wählen den Weg einer Lehre. Über die BMS ist der Zugang für ein Studieren an einer FH nichtsdestoweniger möglich. Mit der neuen sogenannten «Passerelle» wird ausserdem, nach Erwerb des Berufsmaturitätszeugnisses (BM-Zeugnis), durch ein zusätzliches Schuljahr und einer Zusatzprüfung, der prüfungsfreie Zugang an eine universitäre Uni ermöglicht.
Siehe auch: Liste Schweizer Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen
Verkehr und Transport
Hauptartikel: Transport in der Schweiz
Schienenverkehr
Die Eidgenossenschaft hat das dichteste Eisenbahnnetz der Welt, dessen ungeachtet zwei Drittel des Landes in sehr gebirgigem Gelände liegen. Nicht an die Lok angeschlossene Ortschaften werden in der Gesamtheit durch Linienbusse oder auchPostautos angebunden. Es gibt kaum einen Ort, der nicht an den öffentlichen Verkehr angeschlossen ist. Das Eidgenosse normalspurige Eisenbahnnetz beträgt 3'652 km, worüber nur 11 km nicht elektrifiziert sind. Die Schmalspurbahnen haben zusammen eine Länge von 1383 km, woraus 30 km nicht elektrifiziert sind (Angaben 2004; UVEK).
Mit einer Strecke von 3'007 km ausüben die Schweizerische Bundesbahnen AG (SBB) die meisten Eisenbahnlinien. Sie allein befördern jährlich über 300 Mio. Passagiere. An zweiter Stelle folgt die BLS Lötschbergbahn mit gerade noch 245 km Streckenkilometern. Nahe gibt es in der Schweizerische Eidgenossenschaft mit zusätzliche 49 Privateisenbahngesellschaften, die aber teils von den Kantonen geldlich unterstützt werden. Durchschnittlich unternimmt jede Schweizerin und alle Eidgenosse 47 Bahnfahrten jährlich mit je einer Länge von 42 km; damit sind die Eidgenosse nach Japan die weltumspannend führende Bahnfahrernation.
Neuere Grossprojekte in der Eisenbahnlandschaft sind Bahn 2000 und die NEAT. Ersteres hat den Fokus bei der Verkürzung der Reisezeiten zwischen den Zentren. Tauglich der NEAT wird momentan ein neuer Gotthard- plus Lötschbergbasistunnel gebohrt. Eine andere Rolle spielt auch die Verkehrsumlagerung (LSVA).
Durch die Bergkette bedingt geben in der Schweizerische Eidgenossenschaft auch diverse Berg-, Standseil- und Luftseilbahnen.
Siehe auch: Geschichte der Schweizer Eisenbahn
Strassenverkehr
Auch wenn in der Helvetia viel in den öffentlichen Verkehr investiert wird, gilt das Schweizer Autobahnnetz als eines der dichtesten der Welt. Der Grossteil der Bevölkerung wohnt weniger als 10 km vom nächsten Autobahnanschluss entfernt.
Daneben Autostrassen und Hauptstrassen gibt es auch mehrere Schweizer Passstrassen.
Die Gesamtlänge aller Strassen beträgt 71'011 km, woraus 1'638 km Autobahnen sind (2003; CIA World Factbook).
Für die Gebrauch der Autobahnen und vergleichbaren Strassen (mit weiss-grüner Beschilderung) besteht in der Schweizerische EidgenossenschaftVignetten-Pflicht (40.00 CHF/Jahr, Stand: 2006) für Personenkraftwagen, die sog. Nationalstrassenabgabe. Für Lkw im Kontrast dazu gilt seit dem 1. Januar 2001 die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA), welche elektronisch erhoben wird und deren Höhe nicht vom Typ der befahrenen Strasse, anstelle von der gefahrenen Strecke und von der Emissionskategorie des Fahrzeuges abhängt. Für manche Einzelbauwerke, wie z.B. Fußgängerunterführung können jedoch in beiden Fällen gesonderte Mautgebühren erhoben werden.
Schiffverkehr
Der einzige internationale Port mit Meeresanbindung befindet sich in Basel am Rhein. 2005 betrieben fünf Reedereien alles in allem 22 Schiffe unter Landsmann Fahne in der Hochseeschifffahrt. Dazu kommen noch Häfen der Binnenseen, welche in erster Linie touristischen Charakter haben.
Flugverkehr
Die Eidgenossenschaft verfügt über 65 Flugplätze, woraus 23 nicht asphaltiert sind.
Die grössten Flughäfen befinden sich bei Zürich (Flughafen Zürich) und Genf (Aéroport International de Genève). Der drittgrösste Flughafen, der Flughafen Basel Mulhouse Freiburg, befindet sich auf französischem Boden.
Nach dem Bankrott der Luftverkehrsgesellschaft Swissair im October 2001 wurde mit staatlicher Hilfe die Swiss International Air Lines AG gegründet. Sie ist in diesen Tagen eine Tochterunternehmen der Lufthansa.
Wirtschaft
Hauptartikel: Schweizer Wirtschaft
Bruttoinlandprodukt, Exporte und Importe
Das Bruttoinlandprodukt der Eidgenossenschaft betrug 2004 444,4 Tausend Millionen Franken, was rund 59'900 Landsmann Franken besser gesagt 38'600 Euro pro Kopf entspricht. Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist somit eines der reichsten Länder der Welt.
Zufolge der Neutralität aber auch einer nur sehr schwach ausgeprägten Streikfreudigkeit der Eidgenosse geniesst das Land an sich einen hervorragenden Ruf.
Der wichtigste Exportpartner der Helvetia ist Deutschland mit einem Anteil von 20,6% (2004) aller Exporte. Danach folgen die USA mit 10,1%, Französische Republik mit 8,6%, Italien mit 8,5%, Grossbritannien mit 4,8% sowie Spanien mit 4,1%. Der wichtigste Importpartner ist wiederum Deutschland mit 33,9%; es folgen Italien mit 11,7%, Französische Republik mit 10,1%, die Königreich der Niederlande mit 5,2% und Österreich mit 4,4%.
1. Sektor: Landwirtschaft und Rohstoffe
In diesen Tagen arbeitet noch knapp 3,7% Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft. Dieser Wirtschaftszweig wird vom Bund mit beträchtlichen Durchschnitt berechnen unterstützt (Subventionen bzw. an Auflagen gebundene Direktzahlungen).
Die kleingliedrigen Strukturen, das teils ungünstige Gelände, das hohe Lohnniveau und die strengen Vorschriften (Tierhaltung, Landschaftsschutz) wirken sich negativ auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit aus. Mit zunehmender Öffnung des Agrarmarktes (WTO) gerät die Staatsbürger Ackerbau unter Druck. Der Strukturveränderung von vielen Kleinbetrieben in Berg- und Voralpenregionen hin zu wenigen Grossbetrieben im flachen Mittelland hält seit Jahrzehnten an. Allein zwischen 1990 und 2000 ging die Zahl der Vollzeitbeschäftigten in der Agrar um rund 32'000 zurück (-24,7%). Die Zahl der Betriebe sank im gleichen Sinne um 24%, während die Nutzfläche kaum abnahm (Bundesamt für Statistik, Agrarberichte des Bundesamts für Landwirtschaft).
In den gebirgigen Regionen vorherrschen die Viehzucht und Milchwirtschaft. Im Mittelland dagegen liegt der Fokus beim Getreide-, Kartoffel- und Rübenanbau. In der Ostschweiz plus im Wallis kommt Obst dazu. Vornehmlich in der Romandie wird Weinbau betrieben.
Siehe auch: Weinbau in der Schweiz
In der Helvetien dominiert in der Agrar die integrierte Produktion. Der biologische Bestellung beträgt etwa 9% der Fertigung und ist stark im Wachsen. Es gibt keinen Ackerbau von gentechnisch veränderten Pflanzensorten, ausser zu Forschungszwecken.
Abgebaut werden in der im Großen und Ganzen rohstoffarmen Schweizerische EidgenossenschaftKies, Kalk, Ton, Granit und Salz.
Ein wichtiger Ressource der Helvetien ist die Wasserkraft, die mit Speicherkraftwerken und Laufkraftwerken zwei Drittel des Staatsbürger Elektrizitätsbedarfs deckt.
Siehe auch: Energieverbrauch der Schweiz
2. Sektor: Gewerbe und Industrie
Der grösste Teil des Bruttoinlandsproduktes wird im sekundären und tertiären Bereich erwirtschaftet.
Im sekundären Gebiet überragen die Uhrenindustrie, der Maschinenbau und die Textilindustrie. Letztere hatte im 19. Jahrhundert eine enorme Bedeutung, dieser Tage ist sie eher ein Nebenzweig. Bekannt ist die Schweizerische Eidgenossenschaft überdies für die Generierung von Präzisionsinstrumenten und -apparaten sowie für die Chemie- und Pharmaindustrie und die Nahrungsmittelherstellung. Immer wichtiger wird auch die Medizintechnik.
3. Sektor: Dienstleistungen
Der tertiäre Gebiet zählt weit die meisten Erwerbstätigen (72%). Dominant sind der Handel, das Gesundheits- und Bildungswesen sowie das Banken- und das Versicherungswesen.
Seit etwa 150 Jahren ist der Fremdenverkehr ein Hauptwirtschaftszweig in der Schweiz, begünstigt durch die Alpen, die Schönheit des Landes und die zentrale Lage in Europa. Durch geändertes Tourismusverhalten und nicht zuletzt ob des Images als Hochpreisland flaute der Reisebranche jedoch ab.
Medien
Hauptartikel: Medien in der Schweiz
Presse
Zeitungen sind meist lokal und regional ausgerichtet, aber es gibt auch bekannte Zeitungen mit nationaler Verbreitung wie die Neue Zürcher Zeitung, die für ihre fundierte Berichterstattung besonders zu internationalen Ereignissen bekannt ist. Die am meisten gelesene Tagesblatt ist die kostenlose Pendler-Zeitung 20 Minuten, gefolgt von der Boulevardblatt Blick und dem Tages-Anzeiger. In der Romandie ist Le Temps eine überregionale Tageszeitung.
Bekanntschaften Nachrichtenmagazine sind die Weltwoche, WoZ und Facts. Bekanntschaften französischsprachige Zeitschriften sind L'Hebdo und L'Illustré.
Siehe auch: Liste Schweizer Zeitungen
Radio
Die staatliche SRG SSR idée suisse betreibt fünf Sender in deutscher Sprache. Obendrein gibt es vier Sender in französischer Sprache, drei Sender in italienischer Sprache sowie einen Sender rätoromanischer Sprache. Ausserdem betreibt die SRG SSR idée suisse drei Spartensender, die über Satellit und Internet zu empfangen sind.
Andererseits werden in alle Region regionale, private Rundfunkstation betrieben. Häufig werden in der Helvetien auch grenznahe ausländische Radioprogramme gehört.
Hinzu kommt eine Gruppe von nichtkommerziellen Regionalsendern, die erst einmal ein breites Kultur- und Musikprogramm als Gegenpol zum eher einseitigen Inhalt der Privatradios bieten. Sie haben sich in der Gruppe UNIKOM (Union nichtkommerzorientierter Lokalradios) zusammengeschlossen.
Fernsehen
Das nationale TV der SRG SSR idée suisse umfasst sechs Kanäle mit Vollprogramm, je zwei für die drei grossen Sprachregionen. Für die rätoromanische Sprache wird auf dem ersten Programm der Deutschschweiz täglich kurze Sendungen mit deutschen Untertiteln ausgestrahlt.
Private Sender sind in der Regel nur regional und nicht über Satellit zu empfangen. In den Jahren 2000 und 2001 gab es für kurze Zeit private sprachregionale Fernsehprogramme in der Deutschschweiz, Tele 24 und TV3, die aber mangels Rentabilität wiederholt eingestellt werden mussten. Zudem vorhanden zahlreiche Lokalsender. Beliebt sind auch Kanäle aus den Nachbarländern. Die deutschen Sender RTL, Sat1, Kabel 1 und Pro 7 senden ihr Programm in der deutschsprachigen Eidgenossenschaft mit speziellen Werbefenstern und verständigen auf wenigen speziell für die Helvetia produzierten Sendungen (z.B. Bürger Fussball). Mit Ausnahmefall von regionalen und einzelnen «Dritten Programmen» empfängt man in der Schweizerische Eidgenossenschaft fast alle deutschen und österreichischen Kanäle sowie viele französische und italienische Sender.
Kultur
Hauptartikel: Kultur der Schweiz
Die Kultur ist von den Nachbarländern beeinflusst, aber über die Jahre hat sich eine eigenständige Kultur entwickelt. Die Aufteilung der Schweizerische Eidgenossenschaft in etliche Sprach- und somit auch Kulturregionen macht es schwierig, von einer einheitlichen Landsmann Kultur zu sprechen. Die drei grösseren Sprachregionen werden von den jeweiligen Nachbarländern sowie von den angelsächsischen Ländern stark beeinflusst, während die rätoromanische Kultur keinen «grossen Bruder» hat.
Bräuche
Regionale Bräuche werden von Vereinen in der gesamten Eidgenossenschaft aufrechterhalten. Bräuche umfassen in erster Linie Musik, Tanz, Theater, Dichtung, Schnitzarbeit und Stickarbeiten. Eine grosse Anzahl von lokalen Bräuchen und Riten steht in Zusammenhang mit den Jahreszeiten (z. B. Luzerner Fasnacht, Basler Fasnacht, Genfer Escalade, Zürcher Sechseläuten).
Eine lange Überlieferung hat in der Helvetia angrenzend der Musik und den Tänzen die traditionsreiche, dieser Tage aber unbedeutende, Textilindustrie. Stickerei findet in der Verzierung von Trachten Verwendung. Die Trachten sind häufig nur an prominenten Punkte sammlen bestickt, wie zum Beispiel Kragen oder Hut.
Küche
Hauptartikel: Schweizer Küche
Die Eidgenosse Küche verbindet Einflüsse aus der Deutschen, Französischen und Norditalienischen Küche. Sie ist jedoch regional sehr unterschiedlich, wobei die Sprachregionen eine Art Grobaufteilung bieten. Zig Gerichte haben allerdings die örtlichen Grenzen überschritten und sind in der ganzen Eidgenossenschaft beliebt.
Typische Landsmann Gerichte sind das Käsefondue, Raclette, Älplermagronen und Rösti. Letzteres hat auch den Röstigraben definiert. Östlich von dieser Grenze gehört Rösti zu den populärsten Nationalgerichten, europäisch davon nicht. Das dieser Tage international bekannte Birchermüesli wurde um 1900 von einem Bürger Arzt in Zürich entwickelt.
Sehr beliebte Bürger Produkte sind Schweizer Käse, sowie Eidgenosse Schokolade. Zu lokalen Spezialitäten gehören etwa: Basler Läckerli, Vermicelles, Appenzeller Biber, die Aargauer Rüeblitorte oder die Zuger Kirschtorte.
Architektur
Der Stil der Romanik des 12. Jahrhundert zeigt sich in den Kathedralen von Basel, Sion, Chur, Genf und Lausanne. Dieser opulente Stil findet sich auch in vielen Schlössern und Burgen, die oft gut erhalten sind. Die Kathedralen von Schaffhausen, Zug und Zürich sind im Stil der Gotik, jene von Einsiedeln und St. Gallen im Barock erbaut.
In der Zeit der Renaissance gab es mehrere Architekten, an erster Stelle aus dem Kanton Tessin, die in Italien und Polen berühmte Gebäude schufen.
Eigenständige Baukunst wird in der Helvetien geschätzt. Mario Botta und Le Corbusier sind bekannte Architekten, welche die moderne Baukunst mitgeprägt haben. Die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron (Herzog & de Meuron) aus Basel haben sich in den vergangenen Jahren u. a. mit dem Gebäude der Tate Gallery in London einen Namen gemacht.
Bildkunst
Im 16. Jahrhundert hat der Protestantismus die Bildkunst der Schweizerische Eidgenossenschaft stark beeinflusst. Seit konnten sich einige Bürger Künstler global durchsetzen. Alberto Giacometti wurde weltumspannend bekannt. Jean Tinguely hat Volk mit komplexen bewegenden Skulpturen aus Sekundärrohstoff fasziniert. Paul Klee wird ab und zu als der bedeutendste Maler der Schweizerische Eidgenossenschaft gefeiert.
Musik
Die Helvetia wird nicht gemeinhin als eine der grossen Musiknationen betrachtet. Im 20. Jahrhundert jedoch hat sie eine Anzahl von bekannten Komponisten hervorgebracht. Arthur Honegger, Othmar Schoeck und Frank Martin haben es alle zu internationalem Ruhm gebracht. In Luzern findet jährlich ein internationales Musikfestival statt, das Lucerne Festival. Auch in anderen Peilen gibt es ähnliche Veranstaltungen. Das Montreux Jazz Festival ist besonders bekannt. Des Weiteren ist die Schweizerische Eidgenossenschaft das Land mit den meisten Open-Air-Veranstaltungen der Welt. Daneben existiert seit den 1950er Jahren eine lebendige Musikszene aus dem Pop und Rock-Bereich. Erstmal seit den späten Siebzigerjahren etablierte sich in der Deutschschweiz mehr und mehr auch die Pop-/Rock-Musik mit Dialekttexten (Mundartrock). In diesen Tagen finden sich Mundarttexte in allen Bereichen der Musik. Zudem ist eine breite Palette an Volksmusik und Volksliedern in allen Sprachregionen bekannt.
Siehe auch: Schweizer Komponisten
Film
Amerikanische Filme und Fernsehserien sind in allen Sprachgebieten der Helvetia stark verbreitet. Im Kino überwiegen die US-amerikanischen Produktionen. Die Eintrittspreise zählen zu den höchsten Europas.
In der Helvetien gibt es keine Filmindustrie wie in Hollywood. Die Filmschaffenden sind deshalb auf staatliche oder alternative Unterstützung angewiesen. Die Gelder, die für die Filmförderung ausgegeben werden, reichen jedoch nicht aus, um eine Gewerbe zu unterhalten. Es gibt deshalb nicht sehr jede Menge Eidgenosse Filme, die global bekannt geworden sind.
Der vermutlich bekannteste Film aus Eidgenosse Erzeugung ist Die Schweizermacher und erzählt auf humorvolle Art und Weise, was man in den 70er-Jahren tun musste, um das Schweizer Bürgerrecht zu erhalten. Eine sonstige Komödie, die viel Beachtung fand, ist Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz. Im Gegensatz dazu ist das Werk «Höhenfeuer» von Fredy Murer sehr viel ernster: Es handelt von Blutschande in abgelegenen Bergregionen. Im gleichen Sinne in ländlicher Umgebung spielen «Les petites fugues» von Yves Yersin. Einen Oscar gewann 1991 die «Reise der Hoffnung» von Xavier Koller. Dieser Film handelt von einer kurdischen Familie, die auf der Nachforschung nach einem besseren Leben in die Helvetia flieht. Alternative Erfolge konnten auch verschiedene Filme mit Staatsbürger Verstrickung verzeichnen. So erhielt die Hauptdarstellerin (Halle Berry) des Films Monster's Ball des Bürger Regisseurs Marc Forster für ihre Rolle einen Oscar.
Der erfolgreichste Eidgenosse im internationalen Filmgeschäft ist fraglos der Fabrikant Arthur Cohn, der schon sechs Oscars gewonnen hat.
Der Staatsbürger Filmpreis wird jedes Mal an den Solothurner Filmtagen Ende Jänner verliehen. Alljährlich im August findet im Übrigen das Internationale Filmfestival von Locarno statt, eines der bedeutendsten internationalen Filmfestivals weltweit. Das jüngste Festival ist das Zurich Film Festival, welches 2005 zum ersten Mal stattfand.
Siehe auch: Kategorie:Schweizer Film, Liste bedeutender Schweizer Filme
Literatur
Hauptartikel: Schweizer Literatur
Da die Schweizerische Eidgenossenschaft vier Landessprachen besitzt, unterscheidet man oft vier Bereiche: die Literatur der deutschsprachigen, französischsprachigen, italienischsprachigen und rätoromanischen Schweiz. Schon im MA gab es literarisches Schaffen in verschiedenen Klöstern: Im Kloster Muri entstand um 1250 das älteste deutschsprachige Osterspiel und das erste Weihnachtsspiel etwas später in St. Gallen. Obwohl die deutschsprachige Staatsbürger Literatur immer im Schlagschatten Deutschlands stand, gibt es allerdings einige Werke, die vollkommen deutschen Sprachgebiet bekannt sind, unterhalb jene von Friedrich Glauser, Johanna Spyri, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Adolf Muschg, Jeremias Gotthelf und Gottfried Keller und Conrad Ferdinand Meyer.
Geschrieben wird, im Gegensatz zur Musik, wo oft in Dialekt gesungen wird, fast ausschliesslich im Schweizer Hochdeutsch.
Wissenschaft
Seither Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim) ist Forschung in der Eidgenossenschaft von grosser Bedeutung. Paracelsus hat im 16. Jahrhundert das Feld der Chemie in die Medizin gebracht. An der ETH Zürich hat eine grosse Anzahl von Nobelpreisträgern gelehrt, so z. B. der weltbekannte Naturwissenschaftler Albert Einstein.
Renommierte Forschungseinrichtungen in der Schweizerische Eidgenossenschaft sind u.a. das CERN, das Paul-Scherrer-Institut und die EMPA.
Freizeit und Sport
Die Nähe zu den Zurück holen hat das Freizeitverhalten vieler Bürger beeinflusst. Mit dem Wachstum von Touristenressorts in den Eidgenosse Zurück holen wurde die Bevölkerung zu einer Wintersportnation. Turnen, Schwimmen, Wandern, Bergsteigerei und Skilaufen ist in vielen Erfordern beliebt. Andere beliebte, eher urtümliche Beschäftigungen sind Schwingen und Schiessen. Der früher weit verbreitete Sportart Hornussen wird dieser Tage kaum mehr praktiziert. Am meisten gängig ist wie in den umliegenden Ländern jedoch Fussball. Sehr beliebt ist auch Eishockey.
Siehe auch: Sport in der Schweiz
Feiertage
Hauptartikel: Feiertage in der Schweiz
In der Schweizerische Eidgenossenschaft ist staatlicherseits nur der 1. August als Festtag für das gesamte Land festgelegt. Die Regelung aller anderen Feiertage ist allein Sache der Kantone, die so weit wie 8 sonstige Tage als gesetzliche Ruhetage festlegen können. Dank dieser Tatsache gibt es ausser der Bundesfeier nur noch drei zusätzliche Tage, die auch in der gesamten Helvetia renommiert sind: Neujahr, Auffahrt und der erste Weihnachtsfeiertag. In weiten Teilen des Landes werden weiterhin Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag und der Stephanstag (zweiter Weihnachtsfeiertag) begangen. Die Majorität der Feiertage hat einen christlichen Hintergrund. So werden Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen und Maria Empfängnis nur in den katholischen Kantonen gefeiert. Ohne religiösen Zusammenhang ist der Tag der Arbeit, der oft auch als Kampftag der Arbeiterbewegung bezeichnet wird. Benachbart gibt es eine Schwarm lokaler Feiertage wie etwa das Knabenschiessen in Zürich oder der Schmutzige Donnerstag.
Siehe auch
(TID 508339)
- Fünfte Schweiz
- Liste der Schweizer Persönlichkeiten
- Liste deutscher Bezeichnungen Schweizer Orte
- Liste französischer Bezeichnungen von deutschsprachigen Schweizer Orten
Literatur
- Präsenz Schweiz: Die Schweiz in ihrer Vielfalt (Ausgabe 2005/2006). Kümmerly & Frey 2004, ISBN 3-259-05522-3
- Marc Stampfli, Christian Sonderegger (Hrsg.): Aktuelle Schweiz – Lexikon für Politik, Recht, Wirtschaft, Gesellschaft. Sauerländer, Aarau 2004, ISBN 3-0345-0115-3.
- Manfred Hettling, Mario König, Martin Schaffner: Eine kleine Geschichte der Schweiz. Suhrkamp, Frankfurt 1998. ISBN 3518120794.
- René Goscinny, Albert Uderzo: Asterix bei den Schweizern. Delta Verlagshaus 2002, ISBN 3-770-40016-X
Weblinks
| (TID 646251) | Wikinews: Schweiz – aktuelle Nachrichten |
(TID 342006)
| (TID 646251) | Wiktionary: Schweiz – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
(TID 222120)
| (TID 646251) | Commons: Schweiz – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
(TID 269231)
| (TID 646251) | Wikiquote: Schweiz – Zitate |
(TID 223246)
| (TID 646251) | Wikiquote: Schweizer Sprichwörter – Zitate |
(TID 223246)
- Die Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
- Swissworld - allgemeine Informationen
- Das Schweizer Portal ch.ch
- Schweizer Karte
- Schweiz Tourismus - Ferien in der Schweiz
Albanien |
Andorra |
Belgien |
Bosnien und Herzegowina |
Bulgarien |
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