Science Fiction
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], (auch: Sciencefiction oder aberScience-Fiction; Abk.: Sci-Fi oder auchSF.) ist eine Form der Literatur und des Films, aber auch anderer Disziplinen wie zum Beispiel der bildenden Kunst, welche den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt in zeitlich, räumlich oder geschichtlich radikal alternativen Konstellationen betrachtet. Oft geschieht dies gesund einer aus der tatsächlichen Gegenwart extrapolierten Zukunftsvorstellung. Es finden sich aber auch zusätzliche abstrakte Orte, wie beispielsweise jener der so genannten Parallelwelt. Wenn sich die SF einer chronometrisch relativ erscheinen Futur annimmt, diskutiert sie häufig den Einfluss neuer wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Entwicklungen, sowie auch tabuisierte Themen.
Inhaltsverzeichnis |
Wortherkunft und Schreibweise
Etymologie
Das Wort Science Fiction stammt aus der englischen Sprache science = (Natur-)Wissenschaft und fiction = Dichtung und darstellende Kunst (dazu gehören Romane, Erzählungen, Filme und übrige Formen). Seit Zentrum des 20. Jahrhunderts hat sich im professionellen Bereich und unter Liebhabern dieser Begriff etabliert.
Die von Kompromiss finden Sprach- und Literaturwissenschaftlern im deutschen Sprachgebiet synonym verwendete Benennung für einen Sparte lautet Zukunftsroman oder Zukunftsfilm. Andere Bezeichnungen, die mehr oder weniger exakt als Synonyme verwendet werden, sind Wissenschaftliche Phantastik (eine Lehnsübersetzung aus dem Russischen (Научная фантастика), war vorrangig in der DDR üblich), utopische Literatur und einfach nur Phantastische Literatur (nicht zu verwechseln mit Fantasy oder der romantischen Phantastik). Der Begriff Zukunftsliteratur wird gleichfalls immer wieder einmal als Synonym betrachtet. Er stimmt aber nur für jenes Teilgebiet, welches sich mit der Zukunft beschäftigt. Die Kontroversen über die Bezeichnung des Genres sind auffallend für seine Entwicklung und seine Themen und Motive, aber auch für politische Anschauungen.
Um die Beschränkung des Genres auf wissenschaftliche/technische Bereiche zu vermeiden prägten SF-Schriftsteller wie Heinlein, Haldeman und Robinson als Begriff Speculative Fiction, ohne andererseits unter das „Anything goes“ der Fantasy zu fallen.
Von Science Fantasy spricht man, wenn plus Elemente aus Fantasy sowohl .... als auch aus der Science Fiction in einem Werk entdeckt werden können. Beispiele hierfür sind die Star-Wars-Filme oder die Darkover-Romane.
Das Wort Science Fiction hat sich in vielen Sprachen direkt oder als Lehnübersetzung eingebürgert.
Schreibweise
Die normale Handschrift lautet schon seit Jahrzehnten Science Fiction.
Nach der deutschen Rechtschreibreform gibt es aber auch die Alternativen:
- Sciencefiction (Schreibweise ohne Bindestrich, primäre Duden-Schreibweise)
- Science-Fiction (Schreibweise mit Bindestrich, laut Duden auch möglich)
Die Abkürzung Sci-Fi wurde 1954 von Forrest J. Ackerman geprägt.
Übersicht und Richtungen
Definitionen
Die Frage, ob und wie SF definiert werden sollte, ist fast so alt wie der Begriff selbst. Schon von Beginn an versuchten Autoren und Leser, SF zu bestimmen. Die Zahl der Versuche ist mittlerweile Legion. Bis zum heutigen Tag herrscht Zwietracht darüber, ob SF überhaupt definiert werden kann. Poststrukturalistisch orientierte Autoren wie Samuel R. Delany vertreten selbst die Ansicht, dass die Undefinierbarkeit ein wesentliches Merkmal von SF ist. In der theoretischen Diskussion ist auch ungeklärt, ob SF ein Genre bzw. eine Gattung ist, also ob sie sich durch einen relativ festen Bestand von formalen, inhaltlichen und/oder strukturellen Elementen definieren lässt, oder ob SF nicht treffender als Modus beschrieben werden sollte, der auf einer grundlegenderen Ebene als ein Typ die Beschaffenheit der fiktionalen Welt bezeichnet. Delany geht wenn schon so weit, in der (literarischen) SF eine grundsätzlich eigene sprachliche Kommunikationsmittel zu sehen, die wie Liedhafte Dichtung verschieden gelesen werden muss als "normale Literatur".
Ein Versuch, den Begriff Science Fiction unter Beachtung untenstehender Erklärungen zusammenzufassen, könnte so aussehen: SF liegt immer dann vor, wenn (scheinbar) unmögliche Sachen gezeigt werden, die wissenschaftlicher Natur sind und von denen sich denken lässt, dass sie eines Tages möglich sein könnten. Um Fantasy handelt es sich immer dann, wenn die gezeigten Sachen dem Spirituellen entstammen und uns als unmöglich für alle Zeit erscheinen. Wird sowohl als auch gemischt, spricht man meist von SF/Fantasy.
Weitgehend Einigkeit herrscht darüber, dass sich SF durch ein oder verschiedene Elemente auszeichnet, die in unserer 'normalen' Alltagswelt nicht möglich erscheinen. Für dieses Element hat sich der von Darko Suvin, einem Pionier der SF-Forschung, geprägte Begriff Novum (pl. Nova) weitgehend durchgesetzt. Dissens herrscht darüber, ob sich das Novum von typischen Märchen- oder Fantasyelementen unterscheidet. Befürworter der Hard-SF argumentieren, dass das Novum wissenschaftlich erklärbar und sinnvoll begreiflich sein muss. Diese Position ist sehr umstritten, da in der Praxis die meisten SF-Nova naturwissenschaftlich ungeklärt oder spekulativ sind. Typische Nova wie Zeitreise oder Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit unterscheiden sich in ihrer Plausibilität jetzig kaum von Märchenelementen, wie fliegenden Bartwisch oder magischen Tränken.
Neuere Definitionsansätze gehen deshalb auch meist nimmer von der Wissenschaftlichkeit von SF aus, für argumentieren, dass SF ihre Wissenschaftlichkeit primär behauptet. SF ist demnach weniger eine Fragestellung der Plausibilität, zugunsten der Haltung, die ein Film/Roman gegenüber der dargestellten Welt einnimmt. Die SF gibt Wissenschaftlichkeit vor, sie 'tut so als ob', indem sie sich einer wissenschaftlichen oder wissenschaftsanalogen Redekunst bedient. In der Literatur äußert sich dies durch einen typischen und oft parodierten Jargon, der darüber hinwegtäuschen soll, dass das jeweilige Novum jetzt unmöglich erscheint.
Als Beispiel sei hier der Magier angeführt, der durch Magischer Stab einen Volk an einen anderen Ort verfrachtet, sowie der Beamer aus Star Trek. In beiden Fällen handelt es sich um Tele(trans)portation und somit um einen Vorgang, der gemäß heutigem Wissen, trotz oder gerade wegen erster dahingehender Erfolge auf quantenmechanischer Ebene, knapp unmöglich sein sollte, mindestens „oberhalb“ der „Quantenwelt“. Dass der Publikum den Beamer sofort als SF identifizieren, hat nichts damit zu tun, dass er plausibler oder technisch nachvollziehbarer wäre als der Zauberstab, anstelle einzig und allein damit, dass die Geräte an Bord der Enterprise technisch aussehen und somit „so tun“, als wären sie technisch möglich. Das heißt nicht, dass SF-Nova an sich unmöglich sind, sie müssen aber mitnichten machbar sein. Je mehr sich SF in ihrer Darstellung von aktuellen Vorstellungen davon, wie Ingenieurwissenschaften und Forschung auszusehen haben, entfernt, desto mehr nähert sie sich der Fantasy an.
Eine etwas zynischere Bestimmung ist: Science Fiction ist, was unter diesem Namen verkauft wird.
Fantastik
Es gibt verschiedene Ansätze zum Ordnungssystem von Literatur (und Film, Theater, bildender Kunst) mit „nicht-realistischen“ Elementen.
Im ersten Herangehensweise wird Science Fiction angrenzend Fantasy, phantastischem Horror und den Grenzbereichen dazwischen, die wegen Zuordnungsschwierigkeiten als Fantastik zusammengefasst werden, direkt unter „Literatur“ (bzw. Film, Theater, bildender Kunst) eingeordnet.
Systematischer ist das Vorgehen, Fantastik als Gruppe derjeniger literarischer (filmischen etc.) Werke anzusehen, welche mit nach heutigem Erkenntnisstand nicht realen Elementen operieren. In diesem Ordnungssystem besetzt die Science Fiction dann den Bereich, der ohne Übernatürliches (wie Magie und Fabelwesen) operiert. Bei Fantasy dagegen gehören Magie und/oder Fabeltier zur Theaterkulisse bzw. zur Handlung. Übernatürliches, das weder mit »klassischer Magie« noch mit »typischen Fabelwesen« (Drachen, Elfen, Trolle etc.) zu tun hat, oder Dinge, die (noch) nicht wissenschaftlich-logisch erklärbar sind, werden vielmals unter »Mystery« zusammengefasst (dieser Begriff wird zu Beginn im Film-Bereich verwendet). Horror kann in dieser Ordnung in jedem der Genres stattfinden.
Im Vorfeld Fantasy als eigenes Art Anerkennung fand (und nimmer als »Märchen« gehandelt wurde), wurde Phantastik oft (z. B. abgrenzend zur Utopie) als Synonym für Science Fiction verwendet.
Überschneidung mit anderen Genres
SF ist kein puristisches Genre, das sich allen anderen gegenüber verschließt. Au contraire besteht eine der großen Stärken in der Absorption aller denkbaren literarischen Strömungen und Stile. Im Weiteren sind nur die Überschneidungen mit thematisch relativ eng verwandten Genres kurz dargestellt. So sind namentlich auch Krimis und Military-Geschichten sehr beliebt in der Science Fiction.
Überschneidung mit Horror und Fantasy
Die größte Nähe besteht wohl zu Genres wie Horror (vergleiche die Kinoreihe Alien) und Fantasy. Horror beschreibt weniger den Inhalt einer Erzählung, als vielmehr den Stil, die Wirkung auf den Leser. Fantasy umfasst jene Fälle, in denen das Geschehene eben nimmer scheinbar gescheit erklärt wird. Von Grenzfällen zur Fantasy kann man auch sprechen, wenn entweder die Geschichte in einer so weit entfernten Zukunft/ so anderen Welt spielt, dass das dort „Natürliche“ auf uns wie „übernatürlich“ wirkt (z. B. „Star Wars“), oder die Theaterkulisse (z. B. mittelalterliche Hierarchien) und/oder die Handlungsstruktur (z. B. die Quest) fantasy-typisch ist, die Geschichte aber weder mit Magie noch Fabeltier funktioniert.
Obschon Mary Shelleys Frankenstein und Robert Louis Stevensons Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde übernatürliche Elemente enthalten, einbeziehen sie weiterhin eine Extrapolation wissenschaftlicher Ideen und gültig sein daher als Science Fiction. Dagegen ist Bram Stokers Dracula reine Fantasy.
Auch jede Menge unter dem Überbegriff SF laufende Werke nutzen etwa den All oder eine zukünftige Welt nicht, um über Fragen menschlicher Entwicklungen zu spekulieren, anstelle als exotische Kulisse, vor der traditionelle Genres (Abenteuer, Romanze) ablaufen. Der Begriff hierfür lautet Space Opera – Beispiele sind unter anderem Fernsehserien wie Raumschiff Enterprise (Star Trek), Filme wie Bewaffnete Auseinandersetzung der Sterne (Star Wars) oder Kinoserien wie Flash Gordon und Buck Rogers. Ein Beispiel im Romanheftbereich ist die postapokalyptische Rangfolge Maddrax (Bastei Verlag, seit 2/2000), in der SF und Fantasy mit Grauen sowie klassischem Abenteuer, aber auch parodistischen Elementen gemischt wird.
Überschneidung mit Utopie
Eine übrige Überschneidung ergibt sich für den modernen Science Fiction-Roman in der Regel mit der Utopie (Gegensatz: Dystopie oder auchAntiutopie).
Während die SF sich oft mit der Darstellung von Teilaspekten technischer und gesellschaftlicher Entwicklungen begnügt, wurde die Utopie, deren Ziel in dem Entwurf eines vollständigen Gesellschaftsentwurfes liegt, ursprünglich als Trojanisches Pferd benutzt. Ziel war es oft, der Öffentlichkeit ohne obrigkeitliche Note politische und philosophische Ideen vorzustellen. Allerdings können die klassischen Utopien wie Thomas Morus' Utopia (1516) o. Tommaso Campanellas Civitas Solis (1623) kaum als SF gelten, da sie zu einem Zeitpunkt entstanden sind, zu dem wissenschaftlicher und technischer Fortschritt noch keine wichtigen Kategorien darstellten; entsprechend weisen die frühen Utopien auch kein SF-Novum auf. Die klassischen Utopien sind meist auf einer fernen Eiland angesiedelt, erst im 19. Jahrhundert, mit der Industriellen Revolution verlagert sich die Ideal in die Zukunft, werden Nova zu typischen Utopieelementen.
Die klassische Vision geht von einem statischen, perfekt organisierten Staatsgebilde aus, an dem höchstens noch im Detail gefeilt werden muss. Diese Vorstellung widerspricht einer modernen dynamischen Gesellschaftsauffassung. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass im 20. Jahrhundert kaum noch klassische Utopien erschienen sind, anstelle eher satirische utopische Romane wie die von Robert Sheckley. Er kritisiert nicht ganz ernst gemeint gesellschaftliche und technologische (Fehl-)Entwicklungen und weist dabei auf die Tücken des Alltags und die Gefahren des Weltalls hin.
Je nach Inhalt der erdachten Welt wäre ein dieser Tage erscheinender Roman entweder als SF oder Fantasy anzusehen.
Aus diesem Grund versuchen Verlage häufig erst gar nicht, eine genaue Trennung der Genres durchzuführen und führen eine „SF&F“-Reihe, in der Science Fiction, Fantasy und gelegentlich auch Grauen zusammengefasst sind. Hierfür wurde auch der Begriff Speculative Fiction als alternative Ausdeutung der Abkürzung SF geprägt. Im Deutschen spricht man auch von „Phantastischer Literatur“.
siehe hierzu auch: Themen und Motive in der Sciencefiction, Utopische Literatur
Harte und weiche Science Fiction
Die Unterscheidung zwischen hard (dt. „hart“) und soft (dt. „weich“) SF stellt nur eine grobe Orientierung dar und ist eher historischer Natur. Mehrere Romane entziehen sich in der Unterscheidung einer eindeutigen Zuordnung. Der Begriff Soft-Science Fiction ist im deutschsprachigen Raum ungebräuchlich, wohingegen Hard-SF als Sub-Genre doch renommiert ist.
Hard-Science Fiction
Hard-SF bezeichnet eine Neigung in der SF, die gekennzeichnet ist durch ein Interesse an wissenschaftlicher Genauigkeit oder Details. Im Mittelpunkt der Geschichten stillstehen die Naturwissenschaften (zum Beispiel Astronomie, Physik, Mathematik, Biologie) sowie technische Fortschritte. Die Entwicklung der handelnden Personen kann gegenüber der Erforschung von wissenschaftlichen Phänomenen beiläufig sein; es gibt aber auch Autoren, die das menschliche Wesen in den Vordergrund rücken. Gewöhnlich ist der technische vielmehr wissenschaftliche Aspekt ein wichtiger Glied der Handlung. Die Autoren gehen in der Regel vom modernsten Fähigkeit ihrer Zeit aus, um eigene Ideen logisch weiterzuentwickeln. Als Vertreter aktueller Hard-SF Gültigkeit habenGreg Bear, Alastair Reynolds, Gregory Benford, Kim Stanley Robinson und Greg Egan, als Klassiker zum BeispielIsaac Asimov und Arthur C. Clarke.
Soft-Science Fiction
Die Soft-SF befasst sich mehr mit philosophischen, psychologischen, politischen oder gesellschaftlichen Themen, und benutzt technische Errungenschaften eher am Rande und als Hilfsmittel, um die Handlung einzubetten. Der Begriff soft stammt aus dem Englischen, und grenzt dort die genannten Geisteswissenschaften gegen die (harten oder 'exakten') Naturwissenschaften ab.
Ein Beispiel der Soft-SF stellt Frank Herberts Wüstenplanet-Serie dar, in der ein Kosmos mit fortgeschrittener Technik, aber gleichzeitig einer feudalen Struktur erfunden ist. Die Rolle der Führungsschicht und Fragen nach Verantwortung und Ethik sind tragender Teil der Handlung.
Ein weiteres Beispiel ist die SF Stanisław Lems, in der er Fiktionen über psychochemische Weltverbesserung oder politische Ideen ins Extreme zappelig hat.
Zukunftsliteratur
Zukunftsliteratur ist auf der einen Seite das Teilgebiet der Science Fiction, das sich mit der Futur der Volk befasst und über die Verbessertes Modell der Menschheit spekuliert. Zeitweise war es das Hauptgebiet der Science Fiction und wurde als Gattungsbezeichnung verwendet, wobei die Futur immer eng mit der Gegenwart verbunden war. Einige Autoren versuchten sich auf die nähere Futur zu beschränken. Ein Beispiel dafür ist das Konzept der „Nahphantastik“, das zum Beispiel von Carlos Rasch vertreten wurde.
Zum anderen kann man mit dem Begriff »Zukunftsliteratur« auch wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Arbeiten über die Futur bezeichnen. Die Fernsehsendung The future is wild nutzte dazu die Möglichkeiten der modernen Computeranimation.
Geschichte der Science Fiction
Vorläufer
Die Science Fiction im engeren Sinne konnte erst mit der Entwicklung von Forschung und Ingenieurwissenschaften entstehen. Neben dem in allen Kulturen vorhandenen sagenhaften, märchenhaften und phantastischen Erzähl- und Literaturgut, das zwar Anregung vorgegeben haben mag, aber nicht als Vorläufer im eigentlichen Sinne verstanden werden kann, gibt es im Abendland der beginnenden Neuzeit einige Ansätze.
Nach der Entwicklung des Fernrohrs wurde der Mond als ausgedehnter Himmelskörper erkannt, und im Zeitalter der Entdecker wurde ohne Umschweife von Mondreisen geträumt (Johannes Kepler: Somnium, dt. Der Traum, 1634; Cyrano de Bergerac: L’histoire comique contenant les états et empires de la lune, 1656). Voltaire führte seine Charakter im Micromégas (1752) in den weiten Weltraum, während Jonathan Swift in Gullivers Reisen (1726) fremde Völker und Kulturen auf der Erde erkundet. 1877 meinte der Itaker Schiaparelli Marskanäle gesehen zu haben. Im 19. Jahrhundert finden sich Elemente der SF bei Autoren wie Edgar Allan Poe, Nathaniel Hawthorne, und Fitz-James O'Brien - ein deutscher Vertreter war E.T.A. Hoffmann.
siehe hierzu auch: Entwicklung der Science Fiction
Frühe Werke
Im ausgehenden 19. Jahrhundert begann europäisch die Zeit der eigentlichen Science Fiction. Bekannteste Vertreter sind Jules Verne mit seinen wissenschaftlich-romantischen Abenteuern und H. G. Wells mit technisch-gesellschaftskritischen Werken. Als Gründerin des Gattung aber gilt Mary Shelley mit ihrem Roman Frankenstein. Ein deutscher Vertreter dieser Periode ist Kurd Laßwitz, nach dem der wichtigste Preis für deutsche Science-Fiction-Literatur benannt ist. Mit seinen technisch-wissenschaftlichen Arbeiten wird Hans Dominik als der deutsche Jules Verne bezeichnet, er ist einer der wichtigsten Pioniere der Zukunftsliteratur in Deutschland. Viel gelesen wurde Zentrum des vorigen Jahrhunderts auch Paul Eugen Sieg mit seinen technischen Zukunftsromanen.
In den USA trat die Science Fiction größtenteils in der Kurzgeschichte an ihr Publikum. Das bekannteste periodisch erscheinende SF-Magazin dieser Zeit war das von Hugo Gernsback herausgegebene Amazing Stories, das sich seit 1926 ausschließlich der Veröffentlichung von SF-Geschichten widmete. Allerdings war die von Hugo Gernsback gewählte Bezeichnung scientifiction, und danach wird diese Periode der SF auch „scientifiction“ genannt.
Die aus dieser Zeit stammende Verknüpfung der SF mit „billigen“ Magazinen und aufreißerisch gestalteten Titelseiten (scheußliche Untier und halbnackte, hilflose Frauen) machen es der SF bis auf den heutigen Tag schwer, in Deutschland als „seriöse“ Literatur renommiert zu werden. Diese „Pulps“ jedoch gaben den SF-Autoren jahrzehntelang Gelegenheit, ihre unzähligen Kurzgeschichten zu drucken und wegen ihres billigen Preises das Publikum zu erreichen, das für SF am empfänglichsten war: Blagen und Jugendliche.
Völlig unbeeinflusst durch die Pulps schrieb in den 30ern Olaf Stapledon seine beiden Hauptwerke Last and First Men und Star Maker. Die in diesen z. T. sehr trocken zu lesenden Arbeiten vorkommenden Konzepte sollten für Jahrzehnte einen Steinbruch an Ideen für jede Menge SF-Autoren bilden.
Das Golden Age in den USA
Eine Aufwertung der SF geschah, als 1937 John W. Campbell, Jr. der Hrsg. von Astounding Science Fiction wurde. Während Gernsback mehr auf technische Beschreibungen und einen eher einfachen Stil Wert legte, bevorzugte Campbell Ideen. Von ihm favorisierte Geschichten mussten auf einer verblüffenden Annahme basieren oder mindestens eine erstaunliche Wende nehmen. Er brachte Erzählungen später bekannter und erfolgreicher Autoren (Isaac Asimov, Arthur C. Clarke und Robert Heinlein) heraus. Insgesamt ist die SF global stark von US-Autoren dieser Zeit beeinflusst.
Aber auch eine Reihe von Autoren, die nur bedingt der SF zuzurechnen sind, versuchten sich im Sorte und brachten der SF ein seriöseres Stellung (Karel Čapek, Aldous Huxley, Clive Staples Lewis, Ray Bradbury, Kurt Vonnegut, George Orwell, Gore Vidal).
In der Philosophie wurde das Problem des möglichen Selbstbewusstseins von Robotern (einem Begriff, den Karel Čapek 1920 in seinem SF-Schauspiel "R.U.R." erstmalig gebrauchte) als Problem der Logik von Gotthard Günther behandelt, der darüber wenn schon in Astounding Science Fiction publizierte, was A. E. van Vogt seinerseits in Die Welt der Null-A aufgriff.
Nach dem Zweiten Weltkrieg
Die Nachkriegszeit sah besonders in den USA eine wachsende Popularität der SF. In immer neuen Magazinen finden die Dramatiker eine Bahnsteig für ihre Geschichten. Der US-amerikanische Traum schien nach dem gewonnenen Bewaffnete Auseinandersetzung greifbar, die 50er waren eine Zeit des Aufschwungs und der Hoffnung. Trotzdem zog der Kalte Krieg heran. Die Ängste vor ihm oder der Atombombe zu benennen, war Aufgabe der SF, da das Thema ansonsten eher verschlossen wurde. Ihre Autoren wurden inspiriert, über Systematisierter Wahn und Diktaturen im Universum zu schreiben und das sporadisch mit tiefbösem Humor.
Jetzt gefunden auch das Kino die Möglichkeiten der SF. Legendär die Tag des Herrn vormittags stattfindenden Doppelvorführungen, in denen die Nachwuchs großartige Filme wie Der Tag, an dem die Erde stillstand, Das Ding aus einer anderen Welt (nach John W. Campbell), Risiko aus dem Weltall, Metaluna 4 antwortet nicht oder Die Dämonischen (nach einer Vorlage von Jack Finney) sehen. Filme, die als Denkmal gegen Atombomben oder - je nach Standpunkt - den Ausschuss von Joseph MacCarthy oder den Kommunismus gesehen werden können. Vielleicht die Phase der besten SF-Filme überhaupt, die das Interesse an den Büchern wach hielt.
In den 60er Jahren debütierten so unterschiedliche Autoren wie John Brunner oder auchFrank Herbert, und auch der bis nachher überwiegend als Charakter zahlreicher Kurzgeschichten hervorgetretene Philip K. Dick erfreut sich einer zunehmenden Popularität.
Moderne Science Fiction
1957 startet der Sputnik als erster von Volk geschaffener Satellit, kurz darauf folgt Sputnik 2 mit der Hündin Laika an Bord, 1961 wird Juri Gagarin der erste Mensch im All. Die USA sind geschlagen, warum Präsident John F. Kennedy verkündet, der erste Mensch auf dem Mond müsse Ami sein.
Das Interesse an der SF bekommt nochmal einen Schub. Zumal in Folge des Weltraum-Wettlaufs eine Reihe technischer Errungenschaften gemacht werden, die bald darauf im Salon der Bevölkerung stehen. Aber diese Fortschritte ziehen nicht, wie erhofft, Friede nach sich. Im Gegenteil, Science Fiction wird erstmalig ernst genommen, denn alle potentielle Charakter weiß, dass SF über kurz oder lang Realität werden kann. Die Probleme und ihre Lösungen unterscheiden sich nicht übermäßig sehr von denen auf der Erde. James Graham Ballard und Anthony Burgess stillstehen für eine SF, der die Gegenwart näher ist, als ihr lieb sein kann. Harry Harrison schreibt Soylent Green, Philip K. Dick verfasst Das Orakel vom Berge über die USA, die den Zweiten Weltkrieg verloren, Thomas M. Disch Die Feuerteufel.
Frank Herberts Wüstenplanet ist der Beginn eines mehrbändigen Zyklus, der ein Raum beschreibt, nicht nur chronometrisch und örtlich unendlich von der Gegenwart der Erde entfernt, das ihm eine ähnlich fanatische Leserschaft einbringt wie Tolkien mit Der Herr der Ringe. Herberts SF mit seiner Betonung auf Regierungsformen, Volk und weniger auf Ingenieurwissenschaften wird deshalb als Soft-SF betrachtet.
Auch Raumschiff Enterprise, im Original als Star Trek bekannt, dessen Debüt 1966, also auf dem Höhepunkt des Weltraumfiebers erfolgt, kann letztlich als solche Soft-SF geachtet werden. Wiewohl großer Wert auf die technischen Finessen und deren Übereinstimmung gelegt wurde (Asimov als Naturwissenschaftler fungierte einige Male als Berater), sind die Handlungen der Folgen nicht sehr SF-typisch: Kirk Schmetterlinge im Bauch sich, muss mit überlegenen Außerirdischen Faustkämpfe bestreiten und es gibt wenn schon eine Halloween-, eine Hippie- und selbst eine erst in den späten 80ern in Deutschland auf Video veröffentlichte Nazi-Folge. Nichtsdestotrotz ist es die erste global erfolgreiche SF-Serie, die für Universalismus und Humanismus eintritt. Mit einer Schwarzen, einem Asiatischstämmigen, einem Russen sowie dem Halbvulkanier Spock (nicht nur ein Außerirdischer für obendrein ein Mischling!) an Bord wirbt sie für Völkerverständigung. Solche Aufstellen waren politisch unbequem und trugen zur vorzeitigen Absetzung der Abfolge durch die Geldgeber bei.
In Deutschland liefen um diese Zeit sieben Folgen der Raumpatrouille mit dem Flieger Orion und seiner Crew, die eine vergleichbare Zusammensetzung aufwies. Die Reihe erreichte später Kultstatus.
Speziell die 1987 gestartete Nachfolgeserie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert (Original: Star Trek: The Next Generation) griff in der Gepflogenheit des Vorgängers wieder und wieder brisante gesellschaftskritische Themen auf. Das gleiche gilt für einige der Star-Trek-Kinofilme. Im Gegensatz zum Tollkühner Kirk tritt Cpt. Jean-Luc Picard noch etwas für Völkerverständigung, Toleranz und friedliche Lösungen ein.
Die bis jetzt längste SF-Serie Doctor Who startete 1963 in Großbritannien und wurde dort eine der beliebtesten Fernsehserien überhaupt. Es ist die Geschichte eines Zeitreisenden und seiner Begleiter. Seit 2005 erscheinen nach mehrjähriger Unterbrechung nochmals neue Folgen.
Eine Verbessertes Modell im Film brachte die SF einem weiten Publikum näher: 2001: Odyssee im Weltraum (geschrieben von Arthur C. Clarke) und Planet der Affen (nach Pierre Boulle, alle beide1968) zeigten, dass die bösen Außerirdischen das Publikum nimmer reizten. New Hollywood begann seine Umwälzung und erwischte auch das SF-Kino. Dann kamen Der weiße Hai und Krieg der Sterne und erfanden den Blockbuster. Zwischen dem „Space-Märchen“ und Unheimliche Begegnung der dritten Art (beide 1977) liegen, auch im Stil und der Art, schon Welten. Gleiches gilt für Alien (1978) und seinen Nachfolger 8 Jahre später. Die meisten folgenden SF-Filme sind bunte, teure Actionfilme, auf den Geschmack des jugendlichen Publikums zugeschnitten und kaum noch mit ernsthafter SF-Literatur vergleichbar.
(Siehe auch: Science-Fiction im Fernsehen, Science-Fiction-Film)
Eine kumulativ geistig und gesellschaftlich geprägte SF fand sich seither auch außerhalb der USA. Besonders in den Ländern des Warschauer Pakts konnte die SF eine verdeckte Gesellschaftskritik üben. Bekanntschaften Autoren sind zum Beispiel der auch in Teutonisch schreibende Polack Stanisław Lem, der die ganze Spektrum vom ernsthaften Zukunfts-Sachbuch über unwirkliche, partiell kafkaeske Gegenwelten und satirische Weltraumromane so weit wie Computermärchen und witzigen Eigenparodien des SF-Genres (Pilot Pirx, Akademiker Tarantoga) abdeckt, sowie die Brüder Arkadi und Boris Strugazki aus Russland.
New Wave
Mittelpunkt der 1960er Jahre trat mit der New Wave eine neue Strömung auf, die sich eindringlich zum Ziel gesetzt hatte, mit den etablierten Konventionen der Gernsback- und Campbell-SF zu brechen. Die New Wave beschränkte sich im Wesenlichen auf die britische SF von 1963 bis Anfang der 1970er Jahre; zentrales Organ dieser Strömung, deren Name sich bestimmt an die französische Nouvelle Vague anlehnte, war die britische SF-Zeitschrift New Worlds; die beiden wichtigsten Protagonisten waren Michael Moorcock, der zuvor als Hrsg. und Propagator fungierte, und J. G. Ballard, die literarische Leitfigur der Bewegung; William Burroughs diente beiden als grosses Vorbild. Die New Wave war zu keinem Zeitpunkt eine homogene Bewegung, und der Anspruch auf Erneuerung der SF wurde nur in wenigen Beispielen wirklich realisiert; auch sind etliche der programmatischen Texte der New Wave in sich widersprüchlich. Dennoch ermöglichen sich einige klare Tendenzen erkennen: Die Exponenten der Strömung kritisierten die bestehende SF als konservative Literatur, die wie auch inhaltlich und formal im Stagnation verharrte. Gefordert wurde eine Erneuerung der SF-Literatur, die formal mit der ,ernsthaften‘ Literatur gleichziehen sollte. Moorcock verabschiedete sich von der stark inhaltlichen Konfiguration und plädierte für eine Aufwertung des Stils. Hatten Gernsback und Campbell die SF ständig inhaltlich definiert und formale Fragen fast vollständig ausgeblendet, bezog sich Moorcock energisch auf ästhetizistische Positionen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Tatsächlich malen sich die Texte der New Wave durch eine für die SF bis nachher unbekannte Experimentierfreude aus, mehrere stilistische Mittel, die der SF bis anhin fremd waren, fanden Eingang in den Modus: Montagetechnik, stream of consciousness, Ironie, multiperspektivisches und assoziatives Erzählen, unzuverlässige Erzähler, eine stark rhythmisierte Sprache und typographische Spielereien. In den meisten Fällen handelte es sich dabei anstandslos nicht um genuine Neuerungen der SF, für um stilistische Mittel der Literatur der Jahrhundertwende und des frühen 20. Jahrhunderts.
Die SF holte mit der New Wave zuerst allgemeine literarische Entwicklungen nach. Mindestens ein Teil der New Wave-Autoren strebte aber nicht nur eine formale, zugunsten auch eine inhaltliche Erneuerung an. Sie distanzierte sich deutlich von der optimistischen, im Grunde technikbejahenden SF des Golden Age. Der Hoffnung, dass sich die Natur durchschauen und beherrschen lasse, wurde eine klare Absage erteilt; die Grundfarbton der New Wave ist meist schwarzseherisch und introspektiv. Die Autoren waren nicht an grossartigen technischen Neuerungen interessiert, zugunsten thematisierten sie bis anhin tabuisierte Bereiche wie Sex und Drogen; sondern der Eroberung des Weltalls war die Erforschung des inner space der Innenleben angesagt. Die Futur hatte ihren Glanz verloren; die Erzählungen der New Wave waren in den meisten Fällen in der unmittelbaren Futur und nicht in fernen Zeitaltern angesiedelt.
Cyberpunk
Eine relativ neue Trend der Science Fiction ist der Cyberpunk, in dem gerade die Idee der virtuellen Realität im Elektrogerät verfolgt wird. Als Begründer dieser Tendenz sind erstens William Gibson (Neuromancer, Count Zero (dt. Biochips), Mona Lisa Overdrive) und Bruce Sterling zu nennen, neben Pat Cadigan und in jüngster Zeit Neal Stephenson (Snow Crash, Cryptonomicon). Vertreter dieser meist dystopischen Filme sind beispielsweise Matrix oder Dark City. Eine der ersten virtuellen Realitäten kam mit der Film Tron auf die Kinoleinwände.
Eine Varietät der Science Fiction ist die „Alternate Reality“, eine weitere Realität. Diese Geschichten beschreiben eine Welt, in der die Vergangenheit einen anderen Verlauf als in der uns bekannten Realität genommen hat. Bekannter deutscher Autor ist unter anderem Oliver Henkel.
Bekanntester aktueller SF-Autor aus Deutschland ist Andreas Eschbach, dessen Bücher Das Jesus Video und Eine Billion Dollar große Erfolge sind. Frank Schätzings Roman Der Schwarm beschreibt ein Anwendungsbereich der Apokalypse. Auch Thrillerautoren haben sich des Themas angenommen, wie Peter Schmidt mit "Das Prinzip von Hell und Dunkel" (1986), "Die fünfte Macht" (1989), "Gen Crash" (1994, unter dem Name Peter Cahn), "2999 - Das dritte Millennium" (1999).
Die größte Science-Fiction-Serie und damit das größte Science-Fiction-Universum stellt Perry Rhodan dar. Ebenfalls sehr voluminös ist der Sphäre von Star Trek, der als auch durch die verschiedenen Serien und Kinofilme, aber auch durch Romane, Comics und Computerspiele gebildet wird. Auch bei Star Wars hat in den letzten Jahren ein umfassendes Merchandising eingesetzt.
Preise
Internationale Preise: Hugo Award (Science Fiction Achievement Award), Nebula Award, Locus Award, James-Tiptree-Jr-Preis, Campbell Award (bester Roman), John W. Campbell Best New Writer Award, Rhysling Award (Poesie)
Deutsche Preise: Deutscher Science Fiction Preis, Kurd Laßwitz Preis, Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar
Fan-Gemeinde
Das SF-Genre zeichnet sich durch eine starke Fan-Gemeinde (engl. Fandom) aus, in der sich auch zig Autoren aktiv beteiligen. In Deutschland hat diese eine bis in die 50er Jahre reichende Tradition. Bei engagierten Einzelprojekten, findet man auch kompetenten Rat in den vielen kleinen und großen Clubs sowie den zahlreichen Internet-Communitys, die zumeist von den einschlägigen Verlagen unterstützt werden.
Benachbart vielfältigen Publikationen (Fan-Magazine, Fanzine) und Chatrollenspielen, gehen die meisten SF-Konferenzen gleichfalls auf die Initiative engagierter Fan-Gemeinden zurück.
Wichtige deutsche SF-Magazine sind phantastisch!, Nova und der von Franz Rottensteiner herausgegebene Quarber Merkur, sowie das Online-Magazin Alien Contact. Anlaufstellen für Fragen und Diskussionen zur SF sind natürlich bei den einzelnen Clubs die einschlägigen Science Fiction Newsgroups der de.rec.sf.* Hierarchie wie wie de.rec.sf.misc, sowie die vielen verschiedenen Webforen und Chats, wie z.B. das Science Fiction Netzwerk!, das SF-Fan.de-Forum oder die Science-Fiction Community.
Die bedeutendste SF-Konferenz ist der Worldcon, auf welcher der Hugo Award, einer der begehrtesten Preise der SF-Literatur, vergeben wird.
Siehe auch
- Portal:Science Fiction, Science-Fiction-Film, Entwicklung der Science-Fiction, Liste von Science-Fiction-Autoren, Themen und Motive in der Science-Fiction, Science Fiction Club Deutschland, Fantasy, Rollenspiel, Science-Fiction im Fernsehen, Alternativweltgeschichte, Dark Future, Endzeit, Cyberpunk, Nacktheit in der Sciencefiction-Literatur, DSFDB, SciFi Technologie,Musik in der SF (Filk)
Literatur
- Brian Aldiss, David H. Wingrove: Trillion Year Spree: The History of Science Fiction. Atheneum Books, New York 1986, ISBN 0689118392
- Darko Suvin: Poetik der Science Fiction. Zur Theorie einer literarischen Gattung. Übers. aus dem Englischen von Franz Rottensteiner. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1979 (=Phantastische Bibliothek; 31). (Original: Metamorphoses of Science Fiction. Yale 1979), ISBN 3518370391
- Edward James: The Cambridge companion to science fiction. Cambridge: Cambridge University Press 2003, ISBN 0-521-01657-6
- David Pringle: Das ultimative Science Fiction Lexikon. Stories, Filme, Fernsehserien, Biografien, Helden und Bösewichter, Magazine (OT: The Ultimate Encyclopedia of Science Fiction). Battenberg (Weltbild), Augsburg 1997, ISBN 3-89441-363-8
- John Clute, Peter Nichols: The Encyclopedia of Science Fiction, St. Martins Press, II.Ausgabe 1995, ISBN 0-312-13486-X
- Heyne Lexikon der SF-Literatur 1987, ISBN 3-453-02453-2
- Sowie der jährlich erscheinende Band: Jeschke, Wolfgang/Mamczak, Sascha (Hrsg. Stand 2005): Das Science Fiction Jahr, Heyne Verlag
- Thomas Nöske: Clockwork Orwell. Über die kulturelle Wirklichkeit negativ-utopischer Science Fiction. ISBN 3-928300-70-9.
Weblinks
| (TID 646251) | Wikiquote: Sciencefiction – Zitate |
(TID 223246)
- Bibliographien deutschsprachiger SF-Stories und Bücher
- Deutsche Spekulative-Fiktion DatenBank (DSFDB.org - OpenSource-Datenbank)]
- Eintrag ScienceFiction im BücherWiki
- Die Definition der Science-Fiction in The Encyclopedia of Science Fiction
- Open Directory: Science Fiction
- Autorenregister, Film- und Serienregister, die 1000 besten SF Bücher
- Kurzrezensionen von SF-Hörspielen
- Utopian.de
- Bibliographien zur SF in der DDRaf:Wetenskapsfiksie
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zh-min-nan:Kho-hoàn sió-soat(TID 4793)
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