Sprache
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| Bild:Disambig-grau2.png | Dieser Artikel beschäftigt sich mit der natürlichen menschlichen Sprache. Für die Verwendung des Begriffes Sprache in der Mathematik und Informatik, siehe formale Sprache und Programmiersprache |
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Sprache hat zwei eng mit gegenseitig verwandte Verwendungen, die Sprache (ohne Plural) oder abereine Sprache/Sprachen. „Die Sprache ist eines der wichtigsten Elemente unserer emotionalen und sozialen Kommunikation. Je besser diese von klein auf kompetent ist, umso differenzierter, gewählter und kommunikativer kann sich der Mensch mitteilen.“
Die Sprache bezeichnet die wichtigste Kommunikationsform des Menschen. Sie wird Schall... durch Schallwellen (Lautketten) oder visuell-räumlich durch Gebärden (vgl. Gebärdensprache) oder Schrift (vgl. Schriftsprache) realisiert. Die Lehre von Sprache als System heißt Allgemeine Sprachwissenschaft. Sprache verfügt über einen Wortschatz, welcher semantische Daten enthält und eine Grammatik, welche die Wörter in Beziehung zu gegenseitig setzt. Systeme ohne Satzbau findet man unter den Pidgins, bei Tiersprachen und in den theoretischen Protosprachen sowie bei Kompromiss finden a-priori Plansprachen.
„Sprache ist eine ausschließlich dem Leute eigene, nicht im Instinkt wurzelnde Methode zur Übermittlung von Gedanken, Gefühlen und Wünschen qua eines Systems von frei geschaffenen Symbolen.“
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Ferdinand de Saussure hat - einer Gepflogenheit folgend - Sprache als Zeichensystem konzipiert und das Sprachzeichen als Verbindung von Lautbild und Vorstellung, also als etwas Mentales gefasst. Karl Bühler sieht Sprache als „geformtes Gerät“, als Medium des Verständigungshandelns mit den Grundfunktionen der Darstellung (Bezug auf die Wirklichkeit), des Ausdrucks (Befindlichkeit des Sprechers) und des Appells (Beeinflussung des Hörers). Damit wird die Auffassung von Sprache als Zeichensystem fraglich, denn nur symbolische Ausdrücke möglich machen sich als Zeichen im eigentlichen Sinn („etwas steht für etwas“) auffassen. Wofür steht der Artikel der, die Abtönungspartikel halt, das Zeigwort da, die Ausrufewort hm? Für die Pragmatik ist Sprache ein zweckorientiertes Handlungssystem, das mental verankert ist. Für manche Linguisten ist Sprache ein menschentypisches biologisches Organ (Noam Chomsky), für alternative das Medium der Gedankenbildung undifferenziert (W.v. Humboldt).
Eine Sprache ist jedes einzelne Kommunikationssystem, das der Verständigung dient, also menschliche Einzelsprachen (beispielsweise Deutsch), Fachsprachen (beispielsweise Mathematik und Rechtssprache), Computersprachen (beispielsweise Prolog) etc. (siehe nachstehende Unterkapitel). Die Wissenschaften einzelner Sprachen sind zum Beispiel die Philologien (Anglistik, Germanistik). Die Linguistik dagegen beschäftigt sich mit einzelnen Sprachen alleinig als „Beleg“ für Theorien über die Sprache im Allgemeinen, die universellen Eigenschaften menschlicher Sprache und die Haupttypen der Sprachen der Welt (Sprachtypologie).
Inhaltsverzeichnis |
Linguistik
Die Linguistik untersucht die menschliche Sprache. Die vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie befassen sich mit der genetischen Verwandtschaft von Sprachen, die in Sprachfamilien geordnet werden können. Die meisten Linguist behandeln Einzelsprachen oder Sprachfamilien. So befasst sich z. B. die Indogermanistik mit der indogermanischen Sprachfamilie. Annahmen über eine (Ursprache) der Menschheit sind in der Regel spekulativ, mit diesen Worten befasst sich die Paläolinguistik. Die Struktur und Verwendung von Sprachen wird in Grammatiken, der Wortschatz und Wortgebrauch in Wörterbüchern beschrieben. Die Etymologie ist eine Forschungsrichtung, die sich mit dem Ursprung und der Geschichte der Worte und Namen befasst. Formale Sprachen sind mit Durchschnitt berechnen von Logik und Mengenlehre beschreibbar (aufzählbare Menge der Basisausdrücke, Regeln der Komposition, wohlgeformte Ausdrücke). Die Beschreibungsprinzipien der formalen Dialektik werden auch auf die natürliche Sprache angewendet; Pionierarbeit hat dazu der amerikanische Logiker Richard Montague geleistet. Eine vollständige Wiederaufbau ist allerdings nicht möglich. Denn auch die Analytik ist aus der natürlichen Sprache abgeleitet. Letztlich müssen wir was auch immer in der natürlichen Sprache abhalten (Wittgenstein). Zu den Disziplinen, die sich besonders intensiv mit Sprache auseinandersetzen, gehören auch die Rhetorik, die Literaturwissenschaft, die Sprachphilosophie und die Ethnologie.
Einzelsprache
Im speziellen Sinn bezeichnet Sprache eine bestimmte Einzelsprache wie Deutsch oder Japanisch. Die gesprochenen Sprachen der Menschheit werden in Sprachfamilien eingeteilt; qua der Language Codes (nach ISO 639-1 vielmehr 639-2) können Sprachen global eindeutig identifiziert werden. Von den dieser Tage etwa 6500 auf der Welt gesprochenen Sprachen sind über die Hälfte vom Aussterben bedroht, da sie kaum noch oder gar nimmer an Nachwuchs weitergegeben werden. Von sich verständigen auf Sprachen gibt es nur noch eine kleine Gruppe oft alter Muttersprachler. Dies wird höchstwahrscheinlich dazu führen, dass in den nächsten 100 Jahren Tausende von Sprachen fortgehen werden. Die Gesellschaft für bedrohte Sprachen unterstützt die Beschäftigung mit und die Sendung solcher Sprachen, die zum Erbe der Menschheit zählen und sich z. T. durch ganz besondere Eigenschaften auszeichnen, die nur an ihnen zu studieren sind.
- Eine Liste der rund 50 Sprachen mit mindestens 20 Mio. Sprechern bietet Die Sprachen mit mindestens 20 Mio. Sprechern von Ernst Kausen.
Eine Sprache ist etwas Lebendiges, das entsteht, sich dauernd verändert und nochmals vergeht - jedoch nicht im biologischen, für im übertragenen Sinne; Lebhaftigkeit steht hier für eine Vielfalt von Funktionen. Nicht länger gebrauchte, auch tote Sprachen genannt, vermachen oft Spuren in Nachfolgesprachen; z. B.Latein in den romanischen Sprachen (Italienisch, Französisch etc.), aber auch in der englischen und deutschen Sprache sowie den anderen germanischen Sprachen.
Gemäß ihrer Entstehung werden ethnische Sprachen und Plansprachen unterschieden.
Nichtmenschliche Sprachen
In den ersten Lebensjahren wird beim menschlichen Säugling der Kelhkopf (Larynx) abgesenkt. Nur manche Tiere können den Organ absenken, nur einige können die Stimme nachahmen (Papagei, Robbe, Delfin). Sprachen bei Tieren, z. B. die Bienensprache, aber auch die Lautsprachen bei Vögeln, Delfinen oder etwaPrimaten unterscheiden sich grundsätzlich von denen des Menschen. Während in den Signalsystemen der Tiere ganz Laut eine feste Bedeutung hat, ist die Sprache des Leute doppelt (beziehungsweise dreifach) gegliedert. Das heißt, Volk können aus bedeutungsunterscheidenden, selbst nichts bedeutenden Lauten (erste Gliederungsebene) bedeutungstragende Einheiten (Morpheme, Wortformen) bilden (zweite Gliederungsebene). Aus Wortformen können Wortgruppen (Phrasen) und Sätze aufgebaut werden (dritte Ebene). Wenn ein Tier zwanzig Laute bilden kann, so kann es zwanzig Signale ausdrücken. In der Sprache des Volk gibt es dagegen unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten mit begrenzten Mitteln, so schon Wilhelm von Humboldt. Der Mensch kann verstehen oder äußern, was er zuerst nie gehört hat.
Formale Sprachen
Auch in der Informatik wird von Sprachen gesprochen. Diese Sprachen, Formale Sprachen genannt, sind mathematische Modelle von Sprachen, die besonders in der theoretischen Informatik, besonders bei Berechenbarkeitstheorie und dem Compilerbau Anwendung finden. Reale Programmiersprachen wie ALGOL, Fortran, COBOL, BASIC, C, Ada, LISP, Prolog, Java, Perl und diverse übrige basieren auf wie auch theoretischen wie pragmatischen Überlegungen.
Bestrebungen eine eindeutige und denkrichtig korrekte Sprache aufzubauen, haben zum Unterfangen der Orthosprache geführt.h
Sprache als Medium
Jede MengeMedientheorien – vorerst die technischen – am Schlaffitchen zu fassen kriegen Sprache nicht als Medium, stattdessen als Kommunikationsinstrument auf, d.h. als neutrale Ermöglichungsbedingung für die eigentlichen Medien. Sprache dient solchen Auffassungen nach allein der Repräsentation oder auch Übermittlung mentaler Entitäten (Konzepte, Begriffe), wobei letztere als unabhängig von der Sprache gedacht werden. Man spricht deshalb von Repräsentationsmitteln. Die radikalste Form dieser „Sprachvergessenheit der Medientheorie“, wie Ludwig Jäger (2000) formuliert, findet sich im so genannten Meinungsaustausch über „postsymbolic communication“, der davon ausgeht, dass die menschliche Kognition und Kommunikation zukünftig nimmer auf Sprachzeichen abhängig seien, weil diese angesichts der technischen Entwicklungen im Bereich der Forschungen zur Künstlichen Intelligenz überkommen werden. Jäger (2000) zufolge bleiben Debatten über die Wirkungsmacht von „neuen Medien“, wie etwa Computer und Internet, jedoch leer, wenn Sprache nicht als entscheidendes Rahmenmedium erkannt wird. Er plädiert deshalb dafür, den nicht-technischen (anthropologischen) Medienbegriff stärker in den Diskussion über technische Medien einzubeziehen und so die schlichte Dichotomie zwischen „neuen Medien“ und „Sprache“ aufzuweichen. Jäger (2000/2002) formuliert eine erkenntnistheoretische Medienauffassung, deren Kernaussage lautet, dass Mentalität erst durch die Medialität ermöglicht wird. Das heißt die menschliche Mentalität wird in ihrem heutigen Umfang erst durch Zeichenhandlungsprozesse, die sowohl .... als auch ein Welt- plus Ich-Bewusstsein konstituieren, ermöglicht. Die Sprache nimmt in diesem Fall eine konstitutive Rolle ein. Wird also Sprache als Medium begriffen, ist schon die menschliche Mentalität medial geprägt. Es ist daher immerwährend von der Sprache her zu beurteilen, wie sich neue Medien auf den Leute auswirken können (vgl. Jäger 2000/2002). Diese Konzeption kann durch die Überlegungen Sibylle Krämers (2000) unterstrichen werden. Krämer meint, dass eine Botschaft, die in einem Medium vermittelt wird, die Spur seiner formalen Stand bewahrt – in diesem Fall besitzt die Mentalität des Leute die Spur seiner semiologischen Performanzen. D.h.: Wird eine Äußerung getätigt, findet keine Reinvermittlung mentaler Konzepte statt, da diese durch die jeweilige Einzelsprache geprägt sind. Weiter stellt Krämer (1998) Medien als Apparate zur künstlichen Anfertigung neuer Welten dar (d.h.: neue Formen der Erfahrung, Vorstellungen), die es ohne das entsprechende Medium nicht geben würde. Die Sprache ermöglicht dem homo sapiens sapiens insofern nichts Minderes als die komplexere Erfahrbarmachung der tatsächlichen Welt in der uns dieser Tage geläufigen Weise.
Sprache im weiteren Sinne
Manche Volk bezeichnen die Musik als universelle Sprache, da sie von Volk unterschiedlichster Herkunft verstanden wird. In diesem Fall dient die Sprache an erster Stelle als Kommunikationsmittel für Gefühle. So werden die meisten Filme mit Musik untermalt, weil dadurch unterschwellig die Gefühlslage der Umstand bzw. der Figuren kommuniziert wird. In indischen Verfilmen geht das wenn schon soweit, dass die Handlung stillstehen bleibt und die Gefühle in Liedern ausgedrückt werden, was man bei uns nur aus dem Musical-Genre kennt.
Hier stößt man auf eine alternative Ebene der Sprache: Filme, Theaterstücke, Operetten usw. bedienen sich gleichfalls einer bestimmten Sprache. Die hier eingesetzten sprachlichen Mittel findet man im übertragenen Sinne auch in den Laut- und Schriftsprachen wieder.
Auch in anderen Bereichen wird der Begriff Sprache im übertragenen Sinne gebraucht. So wird etwa in der bildenden Kunst oder der Architektur der Begriff Formensprache verwendet, um die gestalterischen Mittel und deren Zusammenwirken zur Erzielung eines bestimmten Effekts zu beschreiben.
Sprachbeispiele
- Bild:Loudspeaker.png http://www3.germanistik.uni-halle.de/prinz/karten/europa.htm (Der Kleine Prinz in 100 Sprachen)
Siehe auch
Abstandsprache, Allolalie, Amtssprache, analytische Philosophie, Ausbausprache, Babysprache, Bedrohte Sprache, Dachsprache, Dialekt, Dichtersprache, Ethnosprache, Etymologie, Europäisches Jahr der Sprachen, Fachsprache, falsche Freunde, Fremdsprache, Geheimsprache, Gruppensprache, Halsbandsittich in vielen Sprachen, Hochsprache, inklusive Sprache, Jargon, Konstruierte Sprache, Kreolsprache, Lautsprache, Liste von Sprachen, Literatursprache, Liturgiesprache, Medientheorie, Muttersprache, Neusprech, Ökolinguistik, Orthosprache, Plansprache, Programmiersprache, Seemannssprache, Semiotik, Signalsprachen, Soziolekt, Spiegelneuronen, Sprachbildung, Sprachreisen, Standardsprache, Terminologie, Umgangssprache, Universal-Grammatik, Verkehrssprache, Weltsprache, Zeichen, Zungenbrecher
Literatur
- Ludwig Börne: Bemerkungen über Sprache und Stil., 1826, Sämtliche Schriften, Bd. II, Düsseldorf 1964.
- Karl Bühler: Sprachtheorie, Stuttgart: G. Fischer, 1934
- Geoffrey Sampson: Schools of Linguistics. Hutchinson, London (1980), ISBN 0804710848
- David Crystal: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache. Universitätsgelände Verlag, Frankfurt/Main (1995), ISBN 3880599548
- Haarmann, Harald: Kleines Lexikon der Sprachen. Von Albanisch bis Zulu. C. H. Beck, ISBN 3406475582
- Wilhelm von Humboldt: Grundzüge des allgemeinen Sprachtypus, 2004, Berlin: Philo, ISBN 3-8257-0068-2
- John Lyons: Die Sprache. C.H. Beck, München (1992; 4. Auflage) ISBN 3406094007
- Steven Pinker: Words and Rules: The Ingredients of Language. (1999) (dt. Worte und Regeln: Die Natur der Sprache.), ISBN 3827402972)
- Ludger Hoffmann (Hg.): Sprachwissenschaft. Ein Reader. de Gruyter Berlin, New York 2000.
- Jäger, Ludwig: Die Sprachvergessenheit der Medientheorie. Ein Plädoyer für das Medium der Sprache. In: Kallmeyer, Werner (Hg.): Sprache und neue Medien. Berlin, New York: De Gruyter 2000, 9-30
- Jäger, Ludwig: Medialität und Mentalität. Die Sprache als Medium des Geistes. In: Krämer, Sybille, König, Ekkehard (Hgg.): Gibt es eine Sprache hinten dem Sprechen? Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2002, 45-76
- Krämer, Sybille: Das Medium als Spur und als Apparat. In: dies. (Hg.): Medien, Computer, Realität. Wirklichkeitsvorstellungen und neue Medien. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 9-26
Weblinks
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| (TID 646251) | Wiktionary: Sprache – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
(TID 222120)
| (TID 646251) | Wikibooks: Sprachen – Lern- und Lehrmaterialien |
(TID 318133)
- Die Sprachen der Welt - Sprachfamilien und Einzelsprachen
- Rosetta-Projekt: Informationen zu Sprachen der Welt (englisch)
- Ethnologue: Informationen zu Sprachen der Welt (englisch)
- Sprachen und Kulturen der Welt (englisch)
- UNESCO-Projekt: "Intangible Heritage - Endangered Languages"
- UNESCO Red Book of Endangered Languages
- Tierlaute in verschiedenen Sprachen (englisch)
- Statistik: Verbreitung der Sprachen im Internet
- Sprache als Gefängnis: Vortrag passend der Reihe Wissenschaft, Technik und Ethik an der TU Clausthal
- Es werde Wort - und zwar schnell! Ein Bericht über die "rasante Entwicklung von Sprache"
- Etwa 90% aller Sprachen werden bis 2050 wahrscheinlich verschwunden sein (Original auf Englisch)
- Gesellschaft für bedrohte Sprachen e.V.af:Taal
als:Sprache an:Lenguache ar:لغة az:Dil be:Мова bg:Език ca:Llenguatge cs:Jazyk cy:Iaith da:Sprog pdc:Schprooch el:Γλώσσα en:Language eo:Lingvo es:Lenguaje eu:Hizkuntza fa:زبان fr:Langage fy:Taal gl:Linguaxe gu:ભાષા he:שפה hr:Jezik hu:Nyelv ia:Linguage io:Linguo is:Tungumál it:Lingua ja:言語 ko:언어 ku:Ziman ky:Тил la:Lingua lb:Sprooch ln:Lokótá lt:Kalba mr:भाषा ms:Bahasa na:Langue nl:Taal no:Språk oc:Lenga pl:JÄzyk (mowa) pt:Linguagem humana ro:LimbÄ ru:Язык (система знаков) simple:Language sl:Jezik sr:Језик sv:Språk sw:Lugha th:Hol tr:Dil uk:Мова vo:Pük xh:Ulwimi zh-cn:语言
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