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Synagoge - Schlauweb
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Synagoge

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Eine Synagoge (v. griech.: συναγω synago; [sich] versammeln) ist ein jüdisches Versammlungs- und Gotteshaus für Gebet, Schriftstudium und Unterweisung.

Bild:Synagoge-Kassel-1.jpg
Die Synagoge in Kassel von 1839
(Stahlstich von G.M. Kurz)
Bild:Mannheimer-Hauptsynagoge-1.jpg
Synagoge in Mannheim von 1855
(Lithografie von Jakob Ludwig Buhl)
Bild:Alte synagoge essen.jpg
"Alte Synagoge" in Essen
Bild:Synagoge-dresden.jpg
Dresdner Synagoge, Neubau 2001
Bild:Karlsruhe Synagoge Luftbild.jpg
Synagoge Karlsruhe (1971)

Die hebräische Bezeichnung für die Synagoge ist Beth Knesset (בית כנסת Haus der Versammlung) oder aberBeth Tefila (Haus des Gebets). Sie ist unterteilt in den Gebetsraum (das Hauptheiligtum) und kleinere Räume zum Studium. Diese Lehrräume werden als Beth Midrash (hebr.: Haus der Lehre) bezeichnet. An der Ostwand in Trend Jerusalem (Misrach), in einem speziellen Schrein , dem Aron Kodesh (Heilige Lade), werden die Tora-Rollen (Sifrei-Torah-Pergamentrollen) für die Verlesung der Wochenabschnitte aufbewahrt. Über dem Aron HaKodesh ist eine symbolische Gebotstafel (ähnlich den Zehn Geboten) angebracht; im Jüdische Religion gibt es aber weit über diese, nämlich 248 Ge- und 365 Verbote. Über der Lade hängt ein Licht, Ner Tamid oder Ewiges Helligkeit genannt. Es erinnert an die Feuersäule, die die Israeliten auf ihrem Weg durch die Natur der Wüste Sinai begleitet hat. Zumal befand sich vor dem Tempel in Jerusalem das ewige Helligkeit als Symbol der ewigen Verbundenheit der Juden mit G´tt. Während des Gebetszeremonie wird die heilige Tora aus dem Schrein ausgehoben und auf die Bimah o. Alemor, das Lesepult, gelegt. In traditionellen Synagogen (wie in diesen Tagen etwa in den neueren Synagogen Mannheim oder auchRecklinghausen) befindet sich die Bima in der Mittelpunkt der Synagoge; mit Bilden des Reformjudentums wird die Bimah vor den Aron HaKodesch gesetzt. Ein siebenarmiger Leuchter (Menora) schmückt den Raum.

Geschichtlich gibt es diesen Versammlungsraum der Brauch nach seit der Zerstörung des Tempels in Jerusalem und der dann folgenden Babylonischen Gefangenschaft des jüdischen Volkes 586 - 539 vor unserer Zeitrechnung Archäologisch besetzt sind sie erst aus der Zeit des zweiten Tempels.

Synagogen dienen nicht nur zum jüdischen Gottesdienst, anstatt auch für Gemeindeveranstaltungen, Andragogik und als Hebräischschulen für schulpflichtige Kinder. Die orthodoxen und die meisten konservativen Juden nennen ihre Gotteshäuser Synagogen; einige handhaben die hebräische Bezeichnung Beth Knesset oder den jiddischen Begriff Schul. Im Gegensatz zu einer katholischen oder orthodoxen Kirche ist eine Synagoge kein geweihter Raum. Fast jedes Gebäude kann zu einer Synagoge werden, wenn es gewissen Anforderungen fair wird.

Die meisten amerikanischen Reformjuden und einige Konservative in den USA benutzen die Bezeichnung "Tempel" für ihr Gotteshaus, aber die meisten traditionellen Juden verspüren diese Bezeichnung als ungenau, da das Judentum geschichtlich nur einen Tempel hat - in Jerusalem. Es werden drei tägliche Gebete angeboten: alltäglich einen Morgengottesdienst Shacharit und zwei abendliche Gottesdienste Mincha und Maariv.

Es gibt spezielle Gottesdienste am Shabbat (den Sabbat) und an den jüdischen Feiertagen. Zahlreiche kleinere Gemeinden haben nur ein- oder zweimal die Woche Gebetsgottesdienste.

Jede Menge ultraorthodoxe Juden ziehen sich in Schtiebel (wörtlich "Stübchen") zurück, abgesonderte Räume von Privathäusern oder in Geschäftsräumen oder Nebenräumen großer Synagogen oder Gemeindezentren. Schtiebels bieten keine großen Gemeindegottesdienste; sie sind speziell für Gebetsandachten bestimmt.

Etliche Juden haben Chavurot gebildet (Gebetsgruppen), die sich regelmäßig an einem bestimmten Ort, typischerweise in jemandes Haus oder Wohnung, versammeln.

Novemberpogrome 1938

In Deutschland und Österreich zerstörten Nationalsozialisten (zumeist Angehörige der SA) bei den Novemberpogromen 1938 (auch Novemberpogrome 1938 genannt) am 9. November / 10. November 1938 2676 Synagogen und jüdische Gemeindehäuser, wobei mindestens 91 Leute getötet wurden. Allein in Wien wurden 42 Synagogen und Bethäuser in Brand gesteckt.

Artgenossen werden nicht kopiert: Männliche Fleckenlaubenvögel ahmen den Gesang anderer Vogelarten nach, ohne sich dabei von ihren ebenfalls imitierenden Artgenossen beeinflussen zu lassen. Das haben englische Forscherinnen bei der Analyse von Lautimitationen der Singvögel herausgefunden. Demnach unterscheiden sich die kopierten Laute im genauen Aufbau je nach Individuum auf charakteristische Weise. Diese Unterscheide entstehen, weil sich die Vögel an den unterschiedlichen Originalstimmen orientieren und die Imitationen nicht von Ihresgleichen ablauschen. ...... Weiterlesen!

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Literatur

Carsten Claußen, Versammlung, Gemeinde, Synagoge, Göttingen 2002, ISBN 3525533810.

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Weblinks

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(TID 646251)

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zh:猶太會堂

(TID 12564)

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Open Source - Univention lobt Absolventenpreis 2010 aus: Mit dem Absolventenpreis 2010 will die Firma Univention Studenten auszeichnen, die mit ihren Fachhoch- oder Hochschul-Abschlussarbeiten einen Beitrag zum Thema Linux oder Open Source leisten. Der mit 3.500 Euro ausgelobte Preis wird auf dem diesjährigen Linuxtag verliehen. (LinuxTag)... Weiterlesen!


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