Tonga
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| Bild:Disambig-grau2.png | Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Staat Tonga. Für eine Erklärung des gleichnamigen Volk im Süden Sambias siehe Tonga (Volk). |
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| Wahlspruch: Ko e Otua mo Tonga ko hoku tofi'a./God and Tonga are my heritage. tonga./engl., „Gott und Tonga sind mein Erbe.“ | |||||
| Amtssprachen | Tongaisch, Englisch | ||||
| Hauptstadt | Nuku'alofa | ||||
| Staatsform | Konstitutionelle Erbmonarchie | ||||
| Staatsoberhaupt | König Taufa'ahau Tupou IV. | ||||
| Regierungschef | Premierminister Feleti Sevele | ||||
| Fläche | 748 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 112.422 (CIA-Schätzung Juli 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 150,3 Bürger pro km² | ||||
| Unabhängigkeit | 4. Juni 1970 (vorher Protektorat des Vereinigten Königreichs) | ||||
| Währung | Pa'anga (TOP) (auch: Tonga-Dollar) | ||||
| Zeitzone | UTC+13 | ||||
| Nationalhymne | Koe Fasi Oe Tui Oe Otu Tonga | ||||
| Kfz-Kennzeichen | TON | ||||
| Internet-TLD | .to | ||||
| Vorwahl | +676 | ||||
| Bild:Tonga-Pos.png | |||||
| Bild:Tn-map.png | |||||
Das Königreich Tonga (tongaisch: Pule'anga Fakatu'i 'o Tonga, englisch: Kingdom of Tonga) ist ein Inselstaat im Südpazifik. Der Archipel umfasst die 169 früher auch Freundschaftsinseln (englisch: The Friendly Islands) genannten Tongainseln, von denen nur 36 bewohnt sind und das Minerva-Riff. Tonga ist der einzige Staat in Ozeanien, der nie von Europäern kolonalisiert wurde und eine der letzten Monarchien der Welt.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Tonga besteht aus über hundert Inseln und Atollen im Stiller Ozean östlich von Fidschi, südlich von Samoa und nördlich von Neuseeland. In einer Proklamation am 24. August 1887 bestimmte König George Tupou I., dass Tonga zwischen 15° und 23,5° südlicher Umfang und 173° und 177° westlicher Länge (und damit okzidental der Datumsgrenze) liegt.
Am 15. Juni 1972 legte König Taufa'ahau Tupou IV. fest, dass das Gebiet des Nördlichen und des Südlichen Minerva-Riffs (Teleki Tokelau und Teleki Tonga) und was auch immer in einem Umkreis von zwölf Seemeilen im gleichen Sinne zum Hoheitsgebiet Tongas gehört. Alle beide Riffe liegen etwa bei 23°70 südlicher Dicke und 179° westlicher Länge südöstlich der im Süden Tongas liegenden Eiland 'Ata.
Tonga liegt mit seinen vielen Vulkaninseln im Gebiet des Pazifischen Feuerrings. Östlich Tongas liegt der bis 10.882 m tiefe Tongagraben. Hier taucht die Pazifische Platte westwärts mit 15 bis 24 cm jährlich unter die Australische Platte und bildet eine Subduktionszone. Die durchschnittliche Wassertiefe beträgt deshalb ungenau nur 500m, wieso Koralleninseln wie Tongatapu hier entstehen können. Ort und größte Gemarkung des Landes ist Nuku'alofa.
Siehe auch: Liste der Orte in Tonga
Hauptinseln
von Nord nach Süd
Bevölkerung und Konfessionen
Tonga hat etwa 110.000 Einwohner, die zu 98 % Polynesier sind. Die übrigen Bevölkerung sind meist Europäer oder etwaChinesen. Ein großer Teil der tongaischen Bürger lebt permanent im Ausland, an erster Stelle in Australien, Neuseeland und den USA.
Der überwiegende Teil der Tongaer ist Typ einer christlichen Religionsgemeinschaft. Vorherrschende Konfessionen sind dabei die Free Wesleyan Church, die Römisch-Katholische Kirche, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die Free Church of Tonga und die Church of Tonga.
Die Leute aus Tonga essen gerne, viel und in erster Linie klassisch sehr fett (Yams und Kokosöl). Obgleich dicke Leute auf Tonga noch immer als schön gültig sein und das Gesunde verkörpern, führte der Staat ein Programm zur Ernährungsberatung ein und animierte die Bevölkerung zu mehr Sport. Notwendig wurde das, weil rund 58 Prozent der Männer und 75 Prozent der Frauen einen Body Mass Index aufwiesen, der weit über 30 lag. Einmal initierte Taufa'ahau Tupou IV. auch einen nationalen Wettbewerb, in dem der Tonganer mit der größten Gewichtsreduktion 500 $ gewann. Dem 1918 geborenen König gelang es selbst in den frühen 90ern sein Gewicht um 70 Kilogramm auf etwa 210 Kilogramm zu reduzieren. <ref>[1] Marisa Pavlik: Tongan king gives health talk, Juli 2001.</ref>
Geschichte
Es gibt archäologische Meinungen, dass die ersten Ansiedler von den Santa-Cruz-Inseln im Zuge einer um 3000 vor Christus beginnenden Völkerwanderung aus Südostasien über Mikronesien nach Tonga gekommen sind. Auf Tonga wurden die bis dato ältesten Fundstücke dieser Lapita-Kultur gut in Form der charakteristischen Keramikgegenstände freigelegt, die auf 800 bis 750 v. Chr. datiert werden. Die Angehörigen dieser Kultur lebten, segelten, handelten, bekriegten sich und heirateten zwischen den Inseln, die in diesen Tagen zu Samoa, Fidschi oder eben Tonga gehören für ungefähr tausend Jahre, im Vorfeld sich übrige Entdecker und schließlich Typ nach den Marquesas und Tahiti und anschließend zu weiteren Inseln des Südpazifiks aufbrachen. Aus diesem Grunde werden Tonga, Samoa und Fidschi von Anthropologen als die Wiege der polynesischen Kultur bezeichnet.
Im zwölften Jahrhundert waren die Tongaer und ihr oberster Häuptling, der Tu'i Tonga, im gesamten pazifischen Raum von Niue bis Tikopia bekannt. Einige Geisteswissenschaftler sprechen von einem tongaischen Imperium, die Schilderung als ein Netz aus Seefahrern, Häuptlingen und Abenteurern trifft den Zustand wohl besser. Im 15. Jahrhundert und dann im 17. Jahrhundert brachen wieder und wieder Stammesfehden aus. Zu diesem Zeitpunkt kam es zu ersten Kontakten mit Europäern: 1616 mit den holländischen Entdeckern Willem Schouten und Jakob Le Maire, die bei ihrem ersten Umgang idiotischerweise einen Tongaer vor Niuatoputapu erschossen [2], 1643 mit Abel Tasman (der ein wenig Deal mit den Einheimischen trieb), später um 1773 zuerst aber auch mit James Cook, der die Inseln in der Folge noch zwei sonstige Male besuchte (1774 und 1777). 1781 erreichte Francisco Maurelle Vava'u. Erste Missionare folgten zwanzig Jahre später, eine wichtige Rolle sollte der Methodist Walter Lawrey spielen, der aber erst 1822 nach Tonga kam.
Die tongaischen Stammesfehden auf allen Inseln von 1799 bis 1852 endeten durch die Einigung Tongas unter Siaosi Taufa'ahau Tupou. Er vereinte alle Inseln Tongas 1845 zum ältesten polynesischen Königreich. Siaosi Taufa'ahau Tupous Frau entstammte der Königslinie der Tu'i Kanakopulu. Er ließ sich später im Zuge der Christianisierung auf den Namen König George Tupou I. taufen. 1875 wurde Tonga unter Mithilfe des Missionars Shirley Waldemar Baker zu einer konstitutionellen Monarchie. Tonga wurde am 18. Mai 1900 tauglich eines Freundschaftsvertrages zu einem britischen Protektorat. Tonga ist ein eigenständiges Persönlichkeit im Commonwealth und seit 1999 auch Mensch der Vereinte Nationen. Es ist bis zum heutigen Tag die einzige (konstitutionelle) Erbmonarchie im gesamten polynesischen Pazifikraum und hat sich Kolonialisierungsbestrebungen immer widersetzen können - eine Tatsache, die verschiedene Tongaer mit Stolz, aber auch mit Vertrauen in ihr Regierungssystem erfüllt.
Politik
Tonga ist eine konstitutionelle Monarchie, und die Verfassung räumt dem König größere Befugnisse ein als z. B. den englischen Monarchen. Der Respekt vor der königlichen Herrschaft existiert noch weitgehend unverändert wie in vergangenen Jahrhunderten, einstmals gegenüber dem als heilig erachteten obersten Häuptling Tu'i Tonga. Beurteilung an der Königreich wird als untongaisch und schlicht unhöflich abgelehnt. König Taufa'ahau Tupou IV., direkter Persönlichkeit des ersten Königs lebt mit seiner Familie, übereinkommen einflussreichen Adligen sowie der wachsenden nicht-adligen Auswahl der Besten in relativem Reichtum, während die restliche Bevölkerung vergleichsweise arm ist. Die Auswirkungen dieser Ungleichheit werden durch drei Faktoren gemildert: Bildung, medizinische Anlieferung und Landbesitz.
Tonga hat ein gut ausgestattetes Erziehungssystem, das freien Zugang zu Bildung ermöglicht. Für alle Brut bis zum zwölften Lebensjahr besteht Schulpflicht, die Gebühren für weiterführende Schulen sind gering und es gibt Stipendien für eine andere Ausbildung im Ausland. Die Alphabetisierungsrate beträgt 98 %, und universitäre Abschlüsse sind verbreitet.
Außerdem gibt es freien Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Verfassung verbietet Ausländern Landerwerb (allerdings können sie welches pachten). Es gibt einen Landmangel auf der dichter besiedelten Hauptinsel Tongatapu, auf den übrigen Inseln steht jedoch nicht selten Ackerland frei. Die Majorität der Bevölkerung produziert Nahrung zum Eigenbedarf, etwa die Hälfte produziert ihre Grundnahrungsmittel durch Ackerbau, Fischereitätigkeit und Viehhaltung selbst. Frauen und Männer haben gleichen Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung, auch die Beschäftigungszahlen sind annähernd gleich, aber Frauen werden beim Grundbesitz benachteiligt, da er nur Männern legal zusteht. Im Abgeordnetenhaus war erst eine Frau vertreten.
Häuslicher Missbrauch und Vergewaltigungen sind Probleme, sie werden meist auf örtlichem, familiärem Level behandelt, Horizontales Gewerbe existiert meist in armen Ortschaften (z.B. in Popua, Beziehung in Discos, oder privaten Partys). Transsexuelle Fakaleiti und Lesbe Männer werden akzeptiert und bei der Miss-Galaxy-Wahl, der als Schirmherrin Lupepau'u'u, Enkelin des Königs und Honorarkonsulin von China, vorsteht, gefeiert. Die Anzahl der Gewaltstraftaten ist gering, aber ansteigend, was in der Öffentlichkeit auf die Rückkehr von auswärtig aufgewachsenen Tongaern zurückgeführt wird.
Es gibt eine demokratische Bewegung auf Tonga, die für eine Reorganisation des bestehenden Systems, gerade eine bessere Vertretung der einfachen Bevölkerung und größere Durchsichtigkeit im Staatswesen eintritt. Eine Beseitigung der Königtum gehört nicht zu ihren Zielen. Die Königreich selbst genießt große Unterstützung in der Bevölkerung, auch wenn Reformen angemahnt werden. Bis in letzter Zeit wurde der Umstand, dass Tonga keine Volksherrschaft ist, von ausländischen Regierungschefs ignoriert, es zeichnet sich aber ein Kurswechsel oder immerhin Rezension an sich verständigen auf Regierungshandlungen zuallererst von Seiten Australiens und Neuseelands ab, den größten Nachbarn und Geberländern.
Dem Beispiel seiner Mutter, Königin Salote, und dem Rat ausländischer Persönlichkeit folgend hat die Regierung unter König Taufa'ahau Tupou IV. die Wirtschaft monetarisiert, die medizinische Anlieferung und das Bildungssystem an internationale Standards angepasst und der Bevölkerung Zugang zu materiellem Wohlstand (in Form von Wohnungen, Autos und anderen Gütern), Bildung und Auslandsreisen verschafft. Die Regierung unterstützt olympische und übrige Sportereignisse und hat Soldaten für UN-Friedensmissionen (vor allem in Bougainville) zur Verfügung gestellt.
Allerdings hat die Regierung auch einige fragwürdige ökonomische Entscheidungen getroffen und Geld in exzentrische Projekte gesteckt, wie die Nachforschung nach Erdöl in Gegenden, wo es laut Geologen kein Erdöl gibt, Überlegungen, Tonga als Endlager für radioaktiven Müll zu nutzen (vom derzeitigen Kronprinzen), den Vertrieb von tongaischen Pässen, die Genehmigung von ausländischen Schiffen, die dann in illegale Aktionen verwickelt waren, Verleih von "Parkpositionen" für Erdsatelliten im All an übrige Staaten, deren Gewinne in die Taschen der Prinzessin und nicht des Staates fließen, das langfristige Mieten einer unbrauchbaren Boeing 757 und den Aufbau eines Flughafenhotels mit angeschlossenem Spielsalon gemeinsam mit einem von Interpol gesuchten Kriminellen.
Der König scheint einen Hang zu spekulativen Großprojekten, die einen hohen Gewinn versprechen, zu besitzen. Er hat schon zahlreiche Mio. an einen Finanzberater verloren, der sich selbst als königlichen Hofnarr bezeichnet hat. Die Freund und Helfer hat zwei Führer der demokratischen Bewegung gefangen und die Regierung hat abermals die Tongan Times (eine Zeitung, die in Neuseeland gedruckt und in Tonga verkauft wird) sichern lassen, als sie die Fehltritte des Königs angeprangert hat. Die Heft Kele'a, Sprachrohr der pro-demokratischen Bewegung um 'Akilisi Pohiva und schärfster Kritiker der Regierung, wurde jedoch nicht zensiert, wohingegen Pohiva selbst oft vor Gericht erscheinen musste.
Mittelpunkt 2003 trat ein Verfassungszusatz in Kraft, der die Presse „tongaisieren“ sollte, sie praktisch aber beschränkte. Als Rechtfertigung wurden traditionelle tongaische Werte herangezogen. Um eine Presselizenz zu erhalten, ist es nun u. a. notwendig, dass sich die Heft zu mindestens 80 % im Eigentum eines auf Tonga lebenden Tongaers befindet. Unter denjenigen Zeitschriften, die keine Verkaufskonzession erhalten haben, befanden sich die Taimi 'o Tonga (Tongan Times), die Kele'a und die Matangi Tonga, während alle Zeitschriften mit Verkaufskonzession kirchlich oder royalistisch geprägt sind.
Das Gesetz stieß auf heftigen Widerstand, u. a. fand ein Protestmarsch mit mehreren tausend Teilnehmern in der Ort statt, der Tu'i Pelehake (ein Neffe des Königs und gewähltes Mensch im Parlament) hat Australien und weitere Länder aufgefordert, Druck auf Tonga auszuüben, um die Demokratisierung voran zu treiben, und es gab eine Unterschriftensammlung, die dazu aufforderte, die Vorgänge gerichtlich zu untersuchen. Unter den 160 Unterzeichnern befanden sich auch sieben der zusammenfassend neun Volksvertreter.
Diese Politik der harten Hand und alternative Entgleisung überschatten das ansonsten positive Lebenswerk des Königs und die positiven Reformen seines beliebten Sohnes und Regierungschef Adliger 'Ulukalala Lavaka 'Ata. Der Thronfolger Tupouto'a und die königliche Prinzessin Pilolevu haben sich bei diesem Thema bemerkenswerterweise zurückgehalten. Im Großen und Ganzen haben diese Maßnahmen das Gemeinwesen und den Zusammenhalt geschwächt, aber auch den Druck auf die Königreich erhöht, demokratischen Elementen größeren Raum zu geben.
| Regierungszeit | Name |
|---|---|
| 1875 — 1893 | König George Tupou I. |
| 1893 — 1918 | König George Tupou II. |
| 1918 — 1965 | Königin Salote Tupou III. |
| seither 1965 | König Taufa'ahau Tupou IV. |
siehe auch: Liste der Premierminister von Tonga
Beziehungen zu Deutschland, Österreich und der Schweiz
Zuständige diplomatische Vertretung der Deutschland und der Schweizerischen Helvetia ist die jeweilige Botschaft in Wellington (Neuseeland), für die Republik Österreich die Botschaft in Canberra (Australien). Für Deutschland, Österreich und die Schweizerische Eidgenossenschaft zuständige tongaische Vertretung ist die Botschaft des Königreichs Tonga in London (Vereinigtes Königreich). Für Deutschland gibt es auch folgende Adresse: Honorarkonsulat des Königreichs Tonga Angermunder Str. 64 40489 Düsseldorf Tel.: 0203 / 74 12 11 Fax: 0203 / 74 28 52
Gebietskörperschaften
Tonga ist in fünf Verwaltungseinheiten (Divisions) unterteilt (in Halten die Hauptstadt): Eua (Ohonua), Ha'apai (Pangai), Tongatapu (Nuku'alofa), Vava'u (Neiafu). Die fernen, 650 km nördlich von Tongatapu und 250 km nördlich von Vava'u liegenden Inseln Niuatoputapu und Niuafo'ou gehören zur Abteilung Niuas und werden von der Stadt Hihifo auf Niuatoputapu aus verwaltet.
Das nationale Volksvertretung Fale Alea hat 30 Sitze, worüber 12 Kabinettsmitglieder sind, 9 Abgeordnete werden von den generell 33 tongaischen Adeligen und 9 Abgeordnete vom Volk gewählt. Die 9 vom Volk gewählten Abgeordneten setzen sich so zusammen: 1 Volksvertreter aus 'Eua, 2 Abgeordnete aus Ha'apai, 1 Politiker aus Niuas (Niuatoputapu und Niuafo'ou), 3 Abgeordnete aus Tongatapu und 2 Abgeordnete aus Vava'u. Die Gesetzgebungsperiode dauert 3 Jahre und politische Parteien sind nicht zugelassen.
Wirtschaft
Allgemeines
Die Wirtschaft von Tonga durchlebt zur Zeit, wie wohl in jedem Südpazifik-Staat, eine schwierige Phase. Großbauern aus anderen Ländern und riesige Fischfangflotten machen dem Land auf dem Markt Konkurrenz, ebenso ist der Reisebranche viel zu schlecht ausgebaut. Die meisten Produkte des täglichen Lebens müssen importiert werden.
Internet
Eine willkommene Einnahmequelle ist der Vertrieb von .to-Domainnamen wie jump.to oder come.to für 83 Euro alljährlich (2001). Etwas ähnliches machen Tuvalu (Domainname .tv) und Niue (Domainname .nu, Niederländisch und Schwedisch für "jetzt"). Ebenso verbesserte Tonga den Staatshaushalt mit dem Vertrieb von tongaischen Pässen, die allerdings weltumspannend nicht renommiert sind. Ansonsten exportiert das Land tropische Früchte, auch Vanille. Hauptabnehmer sind Japan mit 55 %, die USA mit 25 % und Neuseeland mit 7 %.
Es gäbe genügend Möglichkeiten, in die Wirtschaft von Tonga zu investieren, allerdings findet sich kaum jemand, der dies auch macht.
Staatsausgaben
Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
- das Gesundheitswesen bei 7%
- das Bildungswesen bei 13%
- das Militär bei -% (keine Angaben)
Infrastruktur
Für einen Flug nach Tonga kann man wählen zwischen Air New Zealand, Air Pacific und Polynesian Airlines. So gibt es mit Air New Zealand Verbindungen nach Melbourne, Sydney und Brisbane in Australien, Auckland in Neuseeland und Apia in Samoa. Air Pacific fliegt Tonga von Nadi auf den Fidschis an und Polynesian Airlines von Apia, Sydney, Melbourne, Auckland und Wellington in Neuseeland. Tonga selbst besitzt nach dem Bankrott der Majestätisch Tongan Air nur noch eine eigene Inlandsfluggesellschaft, die Peau Vava'u Air. Diese fliegt regelmäßig alle größeren Inselgruppen des Landes an. Summa summarum stillstehen der Fluggesellschaft 3 Flugzeuge vom Typ DC-3 zur Verfügung.
Fähren fahren täglich von Tongatapu nach Eua, einmal wöchentlich nach Ha'apai und Vava'u und einmal mtl. auf die Niuas.
Kultur
| Datum | Name | Staatsbürger Name |
|---|---|---|
| 1. Januar | New Year´s Day | Neujahrstag |
| 29. März | Good Friday, variabel | Karfreitag |
| 1. April | Easter Monday, variabel | Ostermontag |
| 25. April | ANZAC Day | Australischer Festtag - Tongaische Soldaten kämpften in der Australischen Armee. |
| 4. Mai | Crown Prince´s Birthday | Adeliger Geburtstag |
| 4. Juni | Emancipation Day | Unabhängigkeitstag |
| 4. Juli | King´s Birthday (Beginn der Heilala Woche, der Tag innerhalb Samstag-Samstag) | Wiegenfest des Königs (König Taufa'ahau Tupou IV.) |
| 4. November | Constitution Day | Tag der Verfassung |
| 4. Dezember | King Siaosi Tupou I. Day | König Georg Tupou I. Tag |
| 25. Dezember | Christmas Day | 1. Weihnachtstag |
| 26. Dezember | Boxing Day | 2. Weihnachtstag |
Sprache
Die Tongaische Sprache gehört zu den polynesischen Sprachen, die ein Zweig der austronesischen Sprachen sind
Siehe Tongaische Sprache
Sport
Volkssport in Tonga ist Rugby. Rund 20 % der Bevölkerung übt diesen Sportart aktiv aus. Die Rugby-Nationalmannschaft qualifiziert sich regelmäßig für die alle 4 Jahre stattfindende Titelkampf (zuletzt 2003 in Australien, die nächste findet 2007 in Französische Republik statt). In der neuesten Weltrangliste nimmt der Inselstaat Rang 17 ein.
Tonga hat allerdings im Sportart mit vielen Problemen zu kämpfen. Angesichts des Fehlens von Großbetrieben kann kaum Sponsorgeld für den Sportart lukriert werden, was ein professionelles Arbeiten blöderweise unmöglich macht, besonders in der Jugendarbeit fehlt viel Geld. Dies machen gegenseitig Australien und Neuseeland zunutze. Diese beiden Länder ködern die besten Typ aus Tonga (und den anderen Inselstaaten) mit Hilfe von Sportstipendien, geben ihnen die jeweilige Staatsbürgerschaft, womit die Inseln ihre besten Mensch verlieren.
Tonga ist es in den letzten Jahren gelungen, eine hochmoderne Rugbyarena zu bauen, diese steht allerdings die meiste Zeit leer. Es gibt kaum Gegner, welche sich bereit erklären, die weite Reise nach Tonga auf sich zu nehmen. Australien und Neuseeland weigern sich, überhaupt Spiele gegen die Inselstaaten auszutragen. Um dennoch internationale Spiele abhalten zu können, wurde vor einiger Zeit das Spiel "Pacific Tri Nations" gegründet, in dem die Nationalteams von Tonga, Samoa und Fidschi gegeneinander antreten.
In der südlichen Hemisphäre gibt es zwei anerkannte Rugby-Bewerbe - die "Super 14 League" (jeweils fünf Vereine aus Neuseeland und Südafrika, sowie vier aus Australien) und das Tri-Nations-Turnier (die Nationalteams der drei Länder). In beiden Wettbewerben wird Tonga trotz mehrmaligem Ersuchen nicht aufgenommen.
Umwelt
Fauna
Auf Tonga gibt es Flughunde. Sie fliegen mit Einbruch der Dämmerung auf Nahrungssuche, aber im Gegensatz zur Fledermaus ohne Echoortung. Sie ernähren sich ausschließlich fleischlos von Nektar, Pollen, Früchten und Blüten.
Quellen
<references/>
Weblinks
- Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes
- Portal der Tongaischen Regierung (englisch/tongaisch)
- Seite des tongaischen Fremdenverkehrsvereins (Tonga Visitors Bureau) (englisch)
14 ozeanische UNO-Mitgliedstaaten:
Australien |
Fidschi |
Kiribati |
Marshallinseln |
Mikronesien |
Nauru |
Neuseeland |
Palau |
Papua-Neuguinea |
Salomonen |
Samoa |
Tonga |
Tuvalu |
Vanuatu
Andere unumstrittene Staaten/Sonderfälle:
Cookinseln |
Niue
Andere umstrittene Staaten:
Hutt River Province
Andere Gebiete (z. B. Kolonien):
Amerikanisch-Samoa |
Bakerinsel |
Clipperton-Insel |
Französisch-Polynesien |
Guam |
Heard- und McDonald-Inseln |
Hawaii |
Howlandinsel |
Jarvisinsel |
Johnstoninsel |
Kingmanriff |
Kokosinseln |
Midwayinseln |
Neukaledonien |
Nördliche Marianen |
Norfolkinsel |
Osterinsel |
Palmyra |
Pitcairninseln |
Tokelau |
Wake |
Wallis und Futuna
(TID 223096)
(TID 203753)
Antigua und Barbuda | Australien | Bahamas | Bangladesch | Barbados | Belize | Botsuana | Brunei | Dominica | Fidschi | Gambia | Ghana | Grenada | Guyana | Indien | Jamaika | Kamerun | Kanada | Kenia | Kiribati | Lesotho | Malawi | Malaysia | Malediven | Malta | Mauritius | Mosambik | Namibia | Nauru | Neuseeland | Nigeria | Pakistan | Papua-Neuguinea | Salomonen | Sambia | Samoa | Seychellen | Sierra Leone | Singapur | Sri Lanka | St. Kitts und Nevis | St. Lucia | St. Vincent und die Grenadinen | Südafrika | Swasiland | Tansania | Tonga | Trinidad und Tobago | Tuvalu | Uganda | Vanuatu | Vereinigtes Königreich | Zypern
(TID 223096)
(TID 503204)
Koordinaten: 15°-23,5° S, 173°-177° W
(TID 488883)
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ar:تونجا
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3568/172